21.05.2013.
Die Kugel rollt wieder - Spielbanken mit neuem Betreiber
Das Kabinett ist dem Vorschlag des Ministeriums für Inneres und Sport gefolgt, der Merkur Spielbanken Sachsen-Anhalt GmbH & Co. KG die Zulassung zum Spielbankenbetrieb zu erteilen. Gleichzeitig beschloss die Landesregierung, die Städte Magdeburg und Halle sowie den Ortsteil Günthersdorf der Gemeinde Leuna als künftige Spielbankstandorte festzulegen.
Um die Zulassungen zum Spielbankenbetrieb haben sich fünf Interessenten beworben. Zwei von ihnen erfüllten die notwendige Eignung, insbesondere um die fachliche Professionalität und die wirtschaftliche Solidität. Es folgten eine Prüfung der Wirtschaftlichkeits-, Sicherheits- und Sozialkonzepte sowie der Angebots-, Personal-, Kommunikations- und Standortstrategien und eine Präsentation der Interessenten. Nach Abwägung aller Kriterien fiel die Entscheidung für die Merkur Spielbanken Sachsen-Anhalt GmbH & Co. KG.
Die europaweite Ausschreibung war notwendig geworden, weil der frühere Betreiber die Voraussetzungen für den Betrieb einer Spielbank nicht mehr erfüllt hat.
21.05.2013.
Wahl zur IHK-Vollversammlung 2013
Ab sofort beginnt die
„heiße Phase“ zur Wahl der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer
Halle-Dessau (IHK): Seit dem 21. Mai 2013 bis zum 10. Juni 2013 liegen die
Wählerlisten am Hauptsitz der IHK in Halle sowie in den Geschäftsstellen in
Dessau-Roßlau, Sangerhausen und Weißenfels aus. Täglich von 9.00 Uhr bis 16.00
Uhr, außer samstags und sonntags, können die mehr als 54.000 IHK-zugehörigen
Unternehmer die Listen einsehen.
In den Wählerlisten sind
alle wahlberechtigten Unternehmen getrennt nach Branchen (Wahlgruppen) und
regionaler Aufteilung (Wahlbezirke) aufgeführt. „Nur wer hier eingetragen ist,
darf wählen. Auch wer für einen Sitz in der Vollversammlung kandidieren will,
muss mit seinem Unternehmen hier erfasst sein. Die Wählerlisten sind nach den
bei der IHK vorhandenen Daten erstellt worden, dennoch kann Korrekturbedarf
bestehen“, erklärt Heinz Keller, der Vorsitzende des IHK-Wahlausschusses. Umso
wichtiger sei es, dass sich die Unternehmer von der Vollständigkeit und
Richtigkeit ihrer Eintragung überzeugen. Nach Einsichtnahme können dann Anträge
zur Aufnahme, im Falle irrtümlicher Nichtberücksichtigung, oder zur Korrektur,
bei fehlerhaften Angaben und Zuordnungen, bis zum 17. Juni 2013, 16.00 Uhr,
gestellt werden. Nach dieser Frist sind die Wählerlisten endgültig geschlossen
und weitere Änderungen nicht möglich. Die Auskunft kann während der Frist zur
Einsichtnahme auch per Fax unter 0345 212644-100 oder per E-Mail: wahlausschuss@halle.ihk.de
erfolgen.
Die neue
IHK-Vollversammlung wird im Herbst für die Wahlperiode 2013-2018 gewählt. Ihre
Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich für Belange der regionalen Wirtschaft.
Die Vollversammlung legt fest, wofür sich die IHK einsetzt. Sie entscheidet
über Rahmen und Richtlinien der IHK-Arbeit, über die Höhe der IHK-Beiträge und
-Gebühren sowie den IHK-Haushalt. Ihr gehören 66 direkt gewählte
Unternehmensvertreter an. Weitere Informationen zur Wahl unter www.unternehmer-waehlen.de.
17.05.2013.
Erweiterungsinvestition von Puralube in Elsteraue
Die Investorenpflege sei in der globalen Wirtschaftswelt wichtiger als man gemeinhin denkt. So Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, der sich erfreut zeigte, dass das Chemieunternehmen Paralube in Elsteraue eine dritte Anlage errichten und damit neben den über 100 vorhandenen weitere 50 Arbeitsplätze schaffen wolle. Im Zusammenhang damit werde ein Kohlewirbelschichtkraftwerk gebaut, in dem ebenfalls 50 Menschen Beschäftigung fänden. Der Chemie- und Industriepark Zeitz werde mit diesen Projekten deutlich gestärkt. Gemeinsam mit der Investitions- und Marketinggesellschaft strenge sich die Landesregierung an, weitere Investoren für Sachsen-Anhalt zu gewinnen. Der internationale Standortwettbewerb sei in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Deshalb stattete MP Haseloff anlässlich seiner USA-Reise 2012 den Stammsitz von Paralube in Pennsylvania einen Besuch ab, um den Investoren wissen zu lassen, dass man ihr Engagement dauerhaft schätzt.
17.05.2013.
Kommt es auf die Größe an?
Barleben ist längst über Sachsen-Anhalts Grenzen hinaus bekannt. Die Einheitsgemeinde ist unternehmerfreundlich, innovativ, für Familien ein beliebtes Zuhause und hat sich als Schul- und Wissenschaftsstandort in der Region etabliert. 929 Ansiedlungen gibt es, zahlreiche neue Arbeitsplätze sind entstanden und entstehen weiterhin – das Innovations- und Gründerzentrum im Technologiepark Ostfalen in Barleben ist Inkubator für zukunftsorientierte Ausgründungen. Kein Grund für die Gemeindeväter, sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen.
15.05.2013.
Halle bleibt!: Online-Petition verzeichnet den 50.000 Eintrag
Überwältigende Resonanz: Die Studierenden der Medizinischen Fakultät und die Mitarbeiter/innen der Universitätsmedizin Halle (Saale) freuen sich über mehr als 50.000 Unterzeichner der Online-Petition „Halle bleibt – Für den Erhalt einer leistungsfähigen Universität und der Universitätsmedizin“. Die Eintragung erfolgte am 15.05.2013 – etwa zwei Wochen nach dem Start der Petition.
Dabei haben mehr als 18.000 Bürger/innen aus Halle sich mit Namen, Vornamen, Anschrift und E-Mail-Adresse eingetragen und damit ihre Unterstützung für die Universitätsmedizin und die Martin-Luther-Universität signalisiert. Unterschriften sind aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland eingegangen. Eine große Unterstützung erfährt „Halle bleibt“ aus Lübeck. Die dortige Universitätsmedizin hatte vor kurzem ebenso mit einer Schließungsdebatte zu kämpfen. Auch schriftlich gingen bereits mehr als 30.000 Unterschriften ein. Die Studierenden und die Mitarbeiter/innen bedanken sich bei allen Unterstützern. Bei niedergelassenen Ärzten, in anderen Krankenhäusern, in Geschäften der Stadt, im Wohnumfeld, bei Freunden, Familien und Bekannten – überall wurden Unterschriften gesammelt.
15.05.2013.
Mehrwertsteuer auf Arzneimittel
Die gesetzlichen Krankenkassen in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr über eine Milliarde Euro für Arzneimittel ausgegeben. Profiteur ist dabei auch der Fiskus. Da für Medikamente der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent gilt, flossen allein aus Sachsen-Anhalt 2012 mehr als 167 Millionen Euro direkt in die Staatskasse. Bundesweit waren es mehr als 4,4 Milliarden Euro. Das meldet die Techniker Krankenkasse (TK) in Sachsen-Anhalt und beruft sich auf Berechnungen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).
"Der ermäßigte Satz von sieben Prozent für Medikamente ist längst überfällig. Es ist nicht nachvollziehbar, warum etwa für Schnittblumen, Zeitschriften, Hundefutter oder Hotelübernachtungen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gilt, während für oft lebenswichtige Arzneimittel der volle Steuersatz berechnet wird", erklärt Jens Hennicke, Leiter der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt. Deutschland ist neben Dänemark und Bulgarien eines der wenigen Länder in der EU, das noch den vollen Steuersatz auf Arzneimittel erhebt.
15.05.2013.
Bauen, Kaufen, Modernisieren
Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) und die PSD Bank arbeiten ab sofort in der Baufinanzierung noch enger zusammen. IB-ChefManfred Maas und Carsten Graf, Vorstandssprecher der PSD Ban kBraunschweig eG, unterzeichneten dazu eine Kooperationsvereinbarung. Bauherren und Immobilienbesitzer können die Gesamtfinanzierung für ihr Bauprojekt durch günstige Finanzierungsvarianten optimal komplettieren.
14.05.2013.
Unternehmensnachfolge - „Nachfolge ist weiblich“
Unternehmer suchen Nachfolger, Nachfolger suchen Unternehmer. Eine Informationsveranstaltung im Zuge des nationalen Aktionstages „Nachfolge ist weiblich“ am 13. Juni 2013 bringt beide Seiten zusammen und informiert über die wichtigsten Elemente der Unternehmensnachfolge.
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