Wirtschaftsnahe Forschung weiter stärken
Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff sagte, der schärfer werdende internationale Wettbewerb mache Innovationen für die deutsche Solarbranche immer wichtiger. Deshalb möchte die Ministerin die wirtschaftsnahe Forschung in diesem Bereich weiter stärken.
Das neue Technologiezentrum (über 2000 Quadratmeter, 13 Mitarbeiter) ist Teil des Fraunhofer-Instituts für Silizium-Photovoltaik in Halle. Hier werden moderne Solarmodule unter industriellen Bedingungen geprüft. Es handelt sich um neue Aufbau- und Verbindungsmöglichkeiten der Module, die von Ingenieuren und Wissenschaftlern des Fraunhofer-Centers in Halle entwickelt werden. In das Modultechnologiezentrum wurden bisher 12,8 Millionen Euro investiert.
Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik wurde vor vier Jahren gegründet und soll Photovoltaikunternehmen der Region und anderen als Partner zur Seite stehen. Insgesamt werden in das Center 60 Millionen Euro investiert. Das Land ist daran mit mehr als 52 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln beteiligt.
