11. Ball der Wirtschaft

06. Oktober 2012

Am 6. Oktober erfolgte auf
dem Ball der Wirtschaft die
Auszeichnung der Preisträger
Unternehmer 2012 und
Investor 2012.

Alle Preisträger
und Bilder

21.05.2013.

Die Kugel rollt wieder - Spielbanken mit neuem Betreiber

Das Kabinett ist dem Vorschlag des Ministeriums für Inneres und Sport gefolgt, der Merkur Spielbanken Sachsen-Anhalt GmbH & Co. KG die Zulassung zum Spielbankenbetrieb zu erteilen. Gleichzeitig beschloss die Landesregierung, die Städte Magdeburg und Halle sowie den Ortsteil Günthersdorf der Gemeinde Leuna als künftige Spielbankstandorte festzulegen.

Um die Zulassungen zum Spielbankenbetrieb haben sich fünf Interessenten beworben. Zwei von ihnen erfüllten die notwendige Eignung, insbesondere um die fachliche Professionalität und die wirtschaftliche Solidität. Es folgten eine Prüfung der Wirtschaftlichkeits-, Sicherheits- und Sozialkonzepte sowie der Angebots-, Personal-, Kommunikations- und Standortstrategien und eine Präsentation der Interessenten. Nach Abwägung aller Kriterien fiel die Entscheidung für die Merkur Spielbanken Sachsen-Anhalt GmbH & Co. KG.

Die europaweite Ausschreibung war notwendig geworden, weil der frühere Betreiber die Voraussetzungen für den Betrieb einer Spielbank nicht mehr erfüllt hat.

21.05.2013.

Wahl zur IHK-Vollversammlung 2013

Ab sofort beginnt die „heiße Phase“ zur Wahl der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK): Seit dem 21. Mai 2013 bis zum 10. Juni 2013 liegen die Wählerlisten am Hauptsitz der IHK in Halle sowie in den Geschäftsstellen in Dessau-Roßlau, Sangerhausen und Weißenfels aus. Täglich von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, außer samstags und sonntags, können die mehr als 54.000 IHK-zugehörigen Unternehmer die Listen einsehen.

In den Wählerlisten sind alle wahlberechtigten Unternehmen getrennt nach Branchen (Wahlgruppen) und regionaler Aufteilung (Wahlbezirke) aufgeführt. „Nur wer hier eingetragen ist, darf wählen. Auch wer für einen Sitz in der Vollversammlung kandidieren will, muss mit seinem Unternehmen hier erfasst sein. Die Wählerlisten sind nach den bei der IHK vorhandenen Daten erstellt worden, dennoch kann Korrekturbedarf bestehen“, erklärt Heinz Keller, der Vorsitzende des IHK-Wahlausschusses. Umso wichtiger sei es, dass sich die Unternehmer von der Vollständigkeit und Richtigkeit ihrer Eintragung überzeugen. Nach Einsichtnahme können dann Anträge zur Aufnahme, im Falle irrtümlicher Nichtberücksichtigung, oder zur Korrektur, bei fehlerhaften Angaben und Zuordnungen, bis zum 17. Juni 2013, 16.00 Uhr, gestellt werden. Nach dieser Frist sind die Wählerlisten endgültig geschlossen und weitere Änderungen nicht möglich. Die Auskunft kann während der Frist zur Einsichtnahme auch per Fax unter 0345 212644-100 oder per E-Mail: wahlausschuss@halle.ihk.de erfolgen.

Die neue IHK-Vollversammlung wird im Herbst für die Wahlperiode 2013-2018 gewählt. Ihre Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich für Belange der regionalen Wirtschaft. Die Vollversammlung legt fest, wofür sich die IHK einsetzt. Sie entscheidet über Rahmen und Richtlinien der IHK-Arbeit, über die Höhe der IHK-Beiträge und -Gebühren sowie den IHK-Haushalt. Ihr gehören 66 direkt gewählte Unternehmensvertreter an. Weitere Informationen zur Wahl unter www.unternehmer-waehlen.de.

17.05.2013.

Erweiterungsinvestition von Puralube in Elsteraue

Die Investorenpflege sei in der globalen Wirtschaftswelt wichtiger als man gemeinhin denkt. So Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, der sich erfreut zeigte, dass das Chemieunternehmen Paralube in Elsteraue eine dritte Anlage errichten und damit neben den über 100 vorhandenen weitere 50 Arbeitsplätze schaffen wolle. Im Zusammenhang damit werde ein Kohlewirbelschichtkraftwerk gebaut, in dem ebenfalls 50 Menschen Beschäftigung fänden. Der Chemie- und Industriepark Zeitz werde mit diesen Projekten deutlich gestärkt. Gemeinsam mit der Investitions- und Marketinggesellschaft strenge sich die Landesregierung an, weitere Investoren für Sachsen-Anhalt zu gewinnen. Der internationale Standortwettbewerb sei in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Deshalb stattete MP Haseloff anlässlich seiner USA-Reise 2012 den Stammsitz von Paralube in Pennsylvania einen Besuch ab, um den Investoren wissen zu lassen, dass man ihr Engagement dauerhaft schätzt. 

17.05.2013.

Kommt es auf die Größe an?

Barleben ist längst über Sachsen-Anhalts Grenzen hinaus bekannt. Die Einheitsgemeinde ist unternehmerfreundlich, innovativ, für Familien ein beliebtes Zuhause und hat sich als Schul- und Wissenschaftsstandort in der Region etabliert. 929 Ansiedlungen gibt es, zahlreiche neue Arbeitsplätze sind entstanden und entstehen weiterhin – das Innovations- und Gründerzentrum im Technologiepark Ostfalen in Barleben ist Inkubator für zukunftsorientierte Ausgründungen. Kein Grund für die Gemeindeväter, sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen.

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15.05.2013.

Halle bleibt!: Online-Petition verzeichnet den 50.000 Eintrag

Überwältigende Resonanz: Die Studierenden der Medizinischen Fakultät und die Mitarbeiter/innen der Universitätsmedizin Halle (Saale) freuen sich über mehr als 50.000 Unterzeichner der Online-Petition „Halle bleibt – Für den Erhalt einer leistungsfähigen Universität und der Universitätsmedizin“. Die Eintragung erfolgte am 15.05.2013  – etwa zwei Wochen nach dem Start der Petition.

Dabei haben mehr als 18.000 Bürger/innen aus Halle sich mit Namen, Vornamen, Anschrift und E-Mail-Adresse eingetragen und damit ihre Unterstützung für die Universitätsmedizin und die Martin-Luther-Universität signalisiert. Unterschriften sind aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland eingegangen. Eine große Unterstützung erfährt „Halle bleibt“ aus Lübeck. Die dortige Universitätsmedizin hatte vor kurzem ebenso mit einer Schließungsdebatte zu kämpfen. Auch schriftlich gingen bereits mehr als 30.000 Unterschriften ein. Die Studierenden und die Mitarbeiter/innen bedanken sich bei allen Unterstützern. Bei niedergelassenen Ärzten, in anderen Krankenhäusern, in Geschäften der Stadt, im Wohnumfeld, bei Freunden, Familien und Bekannten – überall wurden Unterschriften gesammelt.

 

15.05.2013.

Mehrwertsteuer auf Arzneimittel

Die gesetzlichen Krankenkassen in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr über eine Milliarde Euro für Arzneimittel ausgegeben. Profiteur ist dabei auch der Fiskus. Da für Medikamente der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent gilt, flossen allein aus Sachsen-Anhalt 2012 mehr als 167 Millionen Euro direkt in die Staatskasse. Bundesweit waren es mehr als 4,4 Milliarden Euro. Das meldet die Techniker Krankenkasse (TK) in Sachsen-Anhalt und beruft sich auf Berechnungen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

"Der ermäßigte Satz von sieben Prozent für Medikamente ist längst überfällig. Es ist nicht nachvollziehbar, warum etwa für Schnittblumen, Zeitschriften, Hundefutter oder Hotelübernachtungen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gilt, während für oft lebenswichtige Arzneimittel der volle Steuersatz berechnet wird", erklärt Jens Hennicke, Leiter der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt. Deutschland ist neben Dänemark und Bulgarien eines der wenigen Länder in der EU, das noch den vollen Steuersatz auf Arzneimittel erhebt. 

15.05.2013.

Bauen, Kaufen, Modernisieren

Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) und die PSD Bank arbeiten ab sofort in der Baufinanzierung noch enger zusammen. IB-ChefManfred Maas und Carsten Graf, Vorstandssprecher der PSD Ban kBraunschweig eG, unterzeichneten dazu eine Kooperationsvereinbarung. Bauherren und Immobilienbesitzer können die Gesamtfinanzierung für ihr Bauprojekt durch günstige Finanzierungsvarianten optimal komplettieren.

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14.05.2013.

Unternehmensnachfolge - „Nachfolge ist weiblich“

Unternehmer suchen Nachfolger, Nachfolger suchen Unternehmer. Eine Informationsveranstaltung im Zuge des nationalen Aktionstages „Nachfolge ist weiblich“ am  13. Juni 2013 bringt beide Seiten zusammen und informiert über die wichtigsten Elemente der Unternehmensnachfolge.

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09.05.2013.

Haushaltspolitik Thema im WirtschaftsBeirat

Kernthemen der jüngsten Tagung des WirtschaftsBeirates beim Ministerpräsidenten, so der Vorsitzende Dr. Johannes Ludewig, waren die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie vor allem die Haushaltskonsolidierung: „Die Einleitung der Strukturreform ist richtig. Der Vergleich mit den Pro-Kopf-Ausgaben anderer Bundesländer muss konsequent beachtet werden. Bei Ausgestaltung und Umsetzung der Strukturreform wird der WirtschaftsBeirat die Landesregierung unterstützen.“

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09.05.2013.

500.000 Hektar Wald in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Waldfläche hat die Marke von 500.000 Hektar erreicht. Das verkündete Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens am Mittwoch in Glindenberg und bezog sich dabei auf die ersten Auswertungen der Bundeswaldinventur III. In Glindenberg im Bereich des Forstbetriebs Altmark pflanzte der Minister einen Wildapfel auf einer Aufforstungsfläche, die den 500.000. Hektar Wald symbolisch repräsentiert.

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09.05.2013.

Schirmherr für Barleber Gewerbeschau

Am 8. und 9. Juni dreht sich rund um das Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) in Barleben alles um die regionale Wirtschaft. Über 100 Aussteller werden einen bunten Querschnitt des hiesigen Gewerbes zeigen. Einige Wochen vor dem Veranstaltungstermin präsentieren die Organisatoren den Schirmherrn der Ostfalentage. Jens Ackermann, Dipl. Medizinpädagoge und Bundestagsabgeordneter, übernimmt die ehrenamtliche Funktion.

Bei einem Ortstermin am IGZ im Technologiepark Ostfalen informierte sich der Schirmherr bei den Veranstaltern der Gewerbemesse über den Branchenmix, innovative Produktideen und die Programmhighlights der Ostfalentage 2013. Besonderes Interesse weckte bei Ackermann die Tatsache, dass es auf den Ostfalentagen ein Gesundheitscluster geben wird. Zusammen werden die Clusterunternehmen ein umfangreiches Produktangebot aus den Bereichen Gesundheitsvorsorge und Medizintechnik abbilden.

Foto: Jens Ackermann ist Schirmherr der Ostfalentage 2013. Bei einem Rundgang über das Veranstaltungsgelände informierte er sich bei den Organisatoren Harry Jelowik, Börde-Event, (l.) und Sven Fricke, Gemeinde Barleben (r.) über den aktuellen Vorbereitungsstand der Gewerbemesse.

09.05.2013.

Energiesparen an Schulen

Bereits seit 1997 führen die SWM Magdeburg das „Fifty- Fifty –Projekt - Energiesparen an Schulen“ durch. In diesem Jahr nahmen sieben Magdeburger Schulen und sechs Jugendfreizeiteinrichtungen am Projekt teil. Dieses Energieprojekt wird im Rahmen des „Maßnahmeplanes Klimaschutz“ der Landeshauptstadt Magdeburg durchgeführt. Das Projekt wird auch in diesem Jahr wieder von den SWM Magdeburg und vom Ingenieurbüro Idee & Bau unterstützt.

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06.05.2013.

Schach-Landesmeisterschaften in Halberstadt

Vom 26. Mai bis 1. Juni 2013 finden in Halberstadt die 21. Senioren Schach Landesmeisterschaften statt. Oberbürgermeister Andreas henke wird die Landesmeisterschaften am Sonntag, 26. Mai 2013, 14.30 Uhr im Rathaus der Stadt Halberstadt, Holzmarkt 1, eröffnen. Veranstalter sind der Landesschachverband Sachsen-Anhalt e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Halberstadt. Das Halberstädter Rathaus bietet mit dem großen Ratssitzungssaal eine ideale Spielstätte für das Turnier. Oberbürgermeister Andreas Henke freut sich sehr darüber, dass diese bedeutenden Schach-Landesmeisterschaften in der Kreisstadt Halberstadt ausgetragen werden.

Die Halberstadt Information hat für die Teilnehmer der mehrtägigen  Meisterschaften ein Rahmenprogramm zusammengestellt. Dies sieht unter anderem eine Führung durch die Würstchenfabrik, die Besichtigung des Domschatzes, Stadtführungen mit „Räuber Daneil“ oder eine Fahrt in das Schachdorf Ströbeck vor. Teilnehmen können Senioren des Jahrganges 1953 und älter sowie Seniorinnen des Jahrganges 1958 und älter, die Mitglieder eines Vereins des DSB sind. Der Meldeschluss für das Turnier ist am 13. Mai. Mehr über die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen können dem Turnier-Flyer unter www.halberstadt.de  auf der Startseite der Stadt Halberstadt entnommen werden.

06.05.2013.

Startschuss zum Unternehmerinnenpreis Sachsen-Anhalt 2013

Noch nie waren Frauen so gut ausgebildet wie heute. Diese Talente nicht abzurufen, kann sich kein Wirtschaftsstandort heute mehr leisten. Sachsen-Anhalt braucht mutige und durchsetzungsstarke Frauen, die Verantwortung übernehmen und erfolgreich und innovativ wirtschaften. Im Hinblick auf den demografischen Wandel ist die Fokussierung auf das nicht ausgeschöpfte Potenzial weiblicher Existenzgründung ein wichtiger Beitrag für das Wirtschaftswachstum.

Um Frauen als Unternehmerpersönlichkeit für ihr Schaffen und ihr Engagement zu würdigen, lobt der AMU Verband selbständiger Frauen in Sachsen-Anhalt e.V. jährlich die Unternehmehmerinnenpreise Sachsen-Anhalt aus. Das Anliegen des AMU Verbandes bei der Verleihung der Preise ist es, die Bedeutung von erfolgreichen, aktiven und innovativen Unternehmerinnen für die regionale Wirtschaft sichtbar zu machen.

Die Unternehmerinnenpreise sind darüber hinaus eine Ermutigung für alle Frauen, selbst wirtschaftliche Verantwortung zu übernehmen und eigene Unternehmen zu gründen. Somit verbindet der Preis die Würdigung der Leistung von bereits tätigen Unternehmerinnen mit der Motivation zukünftiger Gründerinnen. Erstmals wird zusätzlich der Managerinnenpreis ausgelobt.

02.05.2013.

Gutes Förderniveau schafft Perspektiven

Im Geschäftsjahr 2012 hat die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) ihre bisherige gute Entwicklung fortgesetzt: Das Bilanzvolumen wuchs erneut – auf nunmehr 1,94 Milliarden Euro (2011: 1,77 Mrd. Euro). „Wir haben die uns übertragene zentrale Förderfunktion wieder umfassend und effizient erfüllt. So flexibel wie wir in Krisenjahren zuvor unseren Kunden mit Finanzierungsalternativen helfen konnten - so zuverlässig haben wir in 2012 die wirtschaftliche und finanzpolitische Konsolidierung begleitet, konjunkturelle Impulse gestärkt und Wertschöpfungsprozesse vorangebracht“, betonte IB-Geschäftsleiter Manfred Maas auf der Bilanzpressekonferenz am 2. Mai. Unterm Strich hat die Investitionsbank einen Jahresüberschuss von 4,55 Millionen Euro erwirtschaftet. „Dies war angesichts der finanzpolitisch schwierigen Zeit kein Selbstläufer. Deshalb freuen wir uns umso mehr über dieses beachtliche Ergebnis“, so Maas weiter.

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02.05.2013.

Energiewende ist „nationale Aufgabe“

Aus Sicht von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff ist die Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien nur mit einer besseren Koordination zu meistern. „In Wahrheit gibt es nicht nur eine Energiewende, sondern 16 davon in allen Bundesländern. Nur wenn wir das Projekt als nationale Aufgabe begreifen, haben wir eine gute Chance, es gemeinsam zu meistern.“ Das sagte Haseloff heute in Berlin in einem energiepolitischen Vortrag auf der 15. Leibniz-Konferenz des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien.

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02.05.2013.

Unternehmer-Preis 2013 – Erfolgsgeschichte Ostdeutschlands

Kreative, Erfolgreiche und Engagierte aufgepasst. Die Ausschreibung für den Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) läuft an. Ab sofort können sich Unternehmen, Kommunen und Vereine um den begehrten Preisbewerben. Der Preis würdigt den Einsatz für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und die Verbesserung der Lebensqualität. Vergeben wird die Auszeichnung in den Kategorien Unternehmer, Kommune und Verein jeweils für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Unternehmen, die „Unternehmer des Jahres“ werden wollen, sollten sich konsequent modernisiert haben, das kreative Potenzial der ostdeutschen Wirtschaft präsentieren und den demografischen Veränderungen Rechnung tragen. Gesucht werden insbesondere Unternehmen, die durch Innovation und besondere Alleinstellungsmerkmale auffallen. Nominierungen können ab sofort bis zum 15.07.2013 in schriftlicher oder elektronischer Form beim Ostdeutschen Sparkassenverband unter der Adresse unternehmer-preis@osv-online.de eingereicht werden. Die Nominierung kann dabei mit einer formlosen Anlage, als Begründung für den Vorschlag, ergänzt werden. Der Preis wird zusammen mit der Zeitschrift „SUPERillu“ ausgelobt. Eine Jury mit Vertretern von Sparkassen, Kammern, Kommunen und Medien wählt aus allen Einreichungen die Preisträger aus. Die Preise werden auf dem Unternehmer-Konvent des Ostdeutschen Sparkassenverbandes am 21. November 2013 verliehen.

02.05.2013.

Stromfressende Heizungspumpen raus, Hocheffizienzpumpen rein

„In vielen Gebäuden gibt es heimliche ,Energiefresser‘“, das sagte Bauminister Thomas Webel bei der Veranstaltung des Fachverbandes Sanitär, Heizung, Klima (SHK) zum Thema „Energieeffizienz an Bestandsgebäuden“. In vielen Fällen seien es alte Pumpen, die die Stromzähler zum Rasen bringen, so der Minister. „Deshalb unterstütze ich die Initiative des Fachverbandes, die mit dem heutigen Tag gestartet wird, alte Heizungsumwälzpumpen gegen Hocheffizienzpumpen auszutauschen.“

Schirmherr Webel hob hervor, dass diese Initiative ein weiteres Mosaiksteinchen im Gesamtkonzept der Landesregierung mit Blick auf die energetische Sanierung von Gebäuden sei. Ein Vorhaben, das sich bei jedem im eigenen Geldbeutel bemerkbar mache, sagte der Minister vor dem Hintergrund stetig steigender Energiekosten. Diese relativ kleine Umrüstung zahle sich schon in kürzester Zeit aus. Webel: „Überschaubare Kosten sowie ein ökonomisches wie ökologisches Resultat – das sind die Ziele des Fachhandwerks.“

Zur Information:
  • Eine Heizungspumpe verursacht allein zehn Prozent des jährlichen Stromverbrauchs.
  • Das Austauschen gegen eine Pumpe der Energieeffizienz A macht sich nach drei bis fünf Jahren bezahlt. Der Jahresverbrauch macht nur etwa ein Viertel der alten Pumpen aus.
  • In deutschen Heizungskellern gibt es noch 25 Millionen alte Pumpen.
 

www.pumpe-tauschen.de

02.05.2013.

Rückgrat für die berufliche Bildung in Sachsen-Anhalt

Für ihr 10- und 20-jähriges ehrenamtliches Engagement hat die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) 79 Prüferinnen und Prüfer der Aus- und Weiterbildung sowie der Sach- und Fachkunde im Süden Sachsen-Anhalts ausgezeichnet. Im Rahmen einer Festveranstaltung in Halle verliehen IHK-Präsidentin Carola Schaar und Kultusminister Stephan Dorlgerloh die bronzene und silberne IHK-Ehrennadel und die Ehrenurkunde. 

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29.04.2013.

Im Disput: Mittelstandsgerechte Wirtschaftspolitik

Mittelstandsgerechte Wirtschaftspolitik war das Thema beim diesjährigen Empfang „Frühlingserwachen“ der Handwerkskammer Magdeburg am 27. April in Langenstein. „Mit aktuell 14 260 Betrieben, 69 500 Beschäftigten, 3720 Auszubildenden und 6,1 Mrd. Euro Umsatz ist das Handwerk im Kammerbezirk Magdeburg als Wachstumsmotor, Arbeitgeber und Ausbilder fest in Wirtschaft und Gesellschaft verankert“, sagte Handwerkskammer-Präsident Hagen Mauer zur Eröffnung der Veranstaltung. Daraus leite das Handwerk den Anspruch ab, in Hinblick auf die Bundestagswahl 2013 politische Herausforderungen zu benennen, Wege zur Zukunftsgestaltung aufzuzeigen und konkrete Erwartungen zu formulieren.

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29.04.2013.

Businessplanwettbewerb belebt Gründerszene in Sachsen-Anhalt

Zum Abschluss der Phase II des ego.-BUSINESSplanwettbewerbs (BPW) wurden heute im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle (Saale) die Existenzgründer mit den besten „kleinen Businessplänen“ ausgezeichnet. Die Fachjury bewertete insgesamt 36 Gründungskonzepte der Wettbewerbsteilnehmer, im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Steigerung.  Die Gewinner in den drei Kategorien sind: Wissenschaft/Technologie: Robert Neumann, Andrei Braghis mit Dinamate, Service: Linda Bromberg mit barfmenü und Kreatives: Nelly Bistram, Maik Schößler und Michael Kammler mit MQRD. Die Sieger erhielten im Beisein von Fachleuten aus Wirtschaft und Politik jeweils eine Prämie von 2.000 Euro. Den Sonderpreis für Klein(st)gründungen gewann Norbert Walkowski mit Eco fair und freute sich über 1.000 Euro. Der „kleine Businessplan“ führt das zuvor in Phase I erarbeitete „Ideenpapier“ weiter. Die darin entwickelte Geschäftsidee wird durch die Marketingstrategie ergänzt. In der abschließenden Phase III entsteht dann der „bankreife Businessplan“. 

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29.04.2013.

Girlsday im tbz Magdeburg

Mehr als 40 Schülerinnen und Schüler nutzten den „girls- und boysday“ im Technologie und Berufsbildungszentrum (tbz), um sich über technische Berufe zu informieren, die Unternehmen in der Region gebraucht und im tbz ausgebildet werden. Vier Durchgänge in drei Werkstätten standen zur Verfügung und die Jungen und Mädchen aus den Klassenstufen 5 bis 10 nutzten die Chance und meldeten sich auf der girlsday-Internetseite dafür an. Hauptsächlich waren es Gymnasiasten; zum Teil kamen sie aus Magdeburg aber auch aus Tangerhütte und Wolfenbüttel. Anspruchsvolle Werkstätten in den Bereichen Chemie, Elektro und Metall lockten mit interessanten Inhalten wie „Was steckt in Elbwasser und Apfelschorle“ und mit so markigen Titeln wie „high heels and high voltage“.

Foto: Die Gymnasiastin Saskia Gerber baut am „gilrsday“mit Hilfe von tbz-Ausbilder Ralf Schöndube eine Wechselschaltung mit Schalter, Steckdose und Lampe.

29.04.2013.

Fabrik der Zukunft: Mobile Roboter im Flugzeugbau

Im Flugzeugbau soll die Fabrik der Zukunft Einzug halten. Ein Konsortium aus europäischen Forschungs- und Industriepartnern entwickelt dafür mobile, autonom agierende Roboter. Sie sollen bei der Produktion von Flugzeugteilen zum Einsatz kommen und dort Hand in Hand mit dem Menschen arbeiten. Koordiniert wird das Projekt mit dem Namen »VALERI« vom Magdeburger Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF. Gemeinsam mit den Industriepartnern Airbus-Military, FACC, IDPSA und KUKA Laboratories GmbH sowie den Forschungspartner Profactor GmbH und PRODINTEC wollen die Robotikspezialisten das Vorhaben umsetzen. »VALERI« steht für »Validation of Advanced Collaborative Robotics for Industrial Applications«.

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24.04.2013.

Unternehmen melden Frühjahrsbelebung

Die Wirtschaft im Süden Sachsen-Anhalts verzeichnete im ersten Quartal 2013 eine typische Frühjahrsbelebung. Der Geschäftsklimaindex der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) stieg im ersten Quartal 2013 auf 13,9 Prozentpunkte an. Dabei geht die Verbesserung nicht über ein saisonübliches Maß hinaus, so dass saisonbereinigt von einem solide-stabilen Geschäftsklima gesprochen werden kann. Zu diesen Ergebnissen kommt die IHK in ihrem aktuellen Konjunkturbericht.

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24.04.2013.

Deutschland-Stipendiaten an Magdeburger Uni

Der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU), Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, übergab zum 5. Mal Deutschland-Stipendien an engagierte und leistungsfähige Studierende. 19 Männer und Frauen werden ab sofort für 12 Monate mit 300 Euro monatlich unterstützt. Die Hälfte der Summe wurde von regionalen und überregionalen Unternehmen gestiftet, die mit der Universität Magdeburg kooperieren, die andere Hälfte vom Bund. Damit hat die OVGU bereits 76 der vom Bund kofinanzierten 141 Stipendien an ihre besten Studierenden vergeben können.

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24.04.2013.

Hochwasserschutz: Neuer Deich in Biederitz

Der Hochwasserschutz für die Gemeinde Biederitz im Jerichower Land wurde verbessert. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens hat dazu am Mittwoch vor Ort eine neu gebaute Hochwasserschutzanlage in Betrieb genommen. Die Hochwasserschutzanlage (Deich und Hochwasserschutzwand) in der Nähe des Wohngebietes „An der Radrennbahn“ ist rund 2,6 Kilometer lang. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,1 Millionen Euro. 80 Prozent davon übernimmt das Land mit Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung. 20 Prozent der Kosten trägt die Gemeinde. In Auswertung des Hochwassers im August 2002 wurde festgestellt, dass innerhalb der Hauptverteidigungslinie im Bereich der Ortslage Biederitz Deichlücken vorhanden sind. Seit 2002 hat das Land im Flussbereich Schönebeck insgesamt rund 58,7 Millionen Euro  für investive Maßnahmen des Hochwasserschutzes zur Verfügung gestellt.

24.04.2013.

Sonnige Aussichten im ostdeutschen Maschinenbau

Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau startete verhalten in das Jahr 2013. So war das erste Quartal geprägt von einer soliden Kapazitätsauslastung, aber auch von zunehmenden Auftragsschwankungen. Ihre kurzfristigen Geschäftsaussichten schätzen die meisten Unternehmen jedoch als gut ein. Das ergab die aktuelle Konjunkturumfrage unter den 350 Mitgliedern des VDMA-Landesverbandes Ost in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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23.04.2013.

IHK mahnt: Vollständigkeitserklärung jetzt hinterlegen!

Die gesetzliche Frist zur Abgabe der Vollständigkeitserklärung (VE) im Rahmen der Verpackungsverordnung für das Berichtsjahr 2012 endet am 1. Mai 2013. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) betroffene Betriebe hin. „Bislang haben nur wenige Unternehmen Vollständigkeitserklärungen für das Jahr 2012 hinterlegt“, so IHK-Geschäftsführer Reinhard Schröter. Laut Verpackungsverordnung müsste jedoch bis zum 1. Mai 2013 die Erklärung im so genannten VE-Register unter der Internetadresse www.ihk-ve-register.de hinterlegt werden. Die Umweltbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte achten darauf, dass die Frist eingehalten wird. „Unternehmen, die den Abgabetermin nicht einhalten, müssen mit Geldbußen rechnen“, betont Schröter und mahnt deshalb zur Eile und betont: „Wir unterstützen die Betriebe bei der Umsetzung.“  Betroffen von der Hinterlegungspflicht sind Unternehmen, die im letzten Jahr Verpackungsmaterialien von mehr als 80 Tonnen Glas, 50 Tonnen Papier/Pappe/Kartonagen oder 30 Tonnen Alu/Weißblech/Kunststoffe/Verbundmaterialien in Verkehr gebracht haben.

23.04.2013.

Landesrektorenkonferenz zur Entlassung Prof. Dr. Birgitta Wolff

Die Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt bedauert die Entlassung der Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff außerordentlich.Frau Professorin Wolff hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren als Mitglied des Landeskabinetts die Belange der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt ebenso kompetent wie kreativ vertreten und mit ihrem offenen Diskurs Maßstäbe für die Zusammenarbeit von Hochschulen und Ministerium gesetzt.

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23.04.2013.

Elberadeltag schlägt eine Brücke zum Romanik-Jubiläum

Immer am ersten Sonntag im Mai wird in Sachsen-Anhalt  seit mehr als 10 Jahren die Radelsaison auf dem beliebtesten deutschen Fernradweg, dem Elberadweg mit einem landesweiten Elberadeltag eröffnet. Im Jahr 2013 steht der Elberadeltag unter dem Motto „20 Jahre Straße der Romanik“, liegen doch viele Bauwerke dieser beeindruckenden Kulturstraße in unmittelbarer Nähe des Elberadweges. Da bietet es sich geradezu an, geführte Radtouren mit der Besichtigung von romanischen Bauwerken zu verbinden.  

So ist im Bereich Magdeburg eine geführte Radtour von Magdeburg zur St. Thomas Kirche Pretzien geplant und in der Altmark führen fünf geführte Sternradtouren aus der Region zum zentralen Radlerfest an der romanischen St. Nicolaus Kirche in Sandau. Im Jerichower Land ist natürlich das Kloster in Jerichow Zielort der geführten Radtouren. Genaue Informationen zu den Touren und den Abfahrtszeiten finden die interessierten Radler auf den Internetseiten www.elberadweg.de sowie www.elbe-boerde-heide.de oder direkt auf Anfrage beim Tourismusverband Tourismusverband Elbe-Börde-Heide e.V.

23.04.2013.

Halberstadt wählt am 1. September neuen OB

Nach sieben Jahren Amtszeit muss zum 1. Januar 2014 in Halberstadt wieder ein Oberbürgermeister gewählt werden. Der Termin für die Oberbürgermeisterwahl ist voraussichtlich am 1. September 2013. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, so könnte diese am 22. September 2013, am Tag der Bundestagswahl, erfolgen. Diese Festlegung traf der Stadtrat in seiner Sitzung. Sollte der Kreistag einen anderen Termin für die Wahl des Landrates, die ebenfalls in diesem Jahr im Harzkreis ansteht, festlegen, so würde sich die Stadt Halberstadt dem anschließen, sagte Dieter Krone, Leiter des Büros für Gemeindeangelegenheiten der Stadt, der am Donnerstag in der Stadtratssitzung per Beschluss zum Wahlleiter bestimmt worden ist.

23.04.2013.

Neue Leitung für Magdeburger Museen

Die Magdeburger Museen werden künftig von Dr. Gabriele Köster geleitet. Dies beschloss der Verwaltungsausschuss im Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Gabriele Köster hat Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Geschichte des Mittelalters an der Freien Universität Berlin studiert und wurde dort auch 2003 mit einer Arbeit über die Sozialgeschichte des Künstlers in Venedig im Mittelalter und der Frühen Neuzeit promoviert. Studien- und Forschungsaufenthalte führten sie mehrfach nach Italien.

Bereits 2000/2001 hat Frau Dr. Köster als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Organisation und Durchführung der Ausstellung "Otto der Große, Magdeburg und Europa" im Kulturhistorischen Museum Magdeburg unterstützt. Seit 2004 hat sie alle Ausstellungen des Europarates und Landesausstellungen des Kulturhistorischen Museums Magdeburg als Ausstellungskuratorin mitbetreut und war 2012 Projektleiterin der Landesausstellung Sachsen-Anhalt "Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike bis zum Mittelalter". Seit 2011 ist Frau Dr. Köster außerdem Koordinatorin der Magdeburger Museen.

19.04.2013.

Ministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff entlassen

Mit einem kurzen Statement überraschte am Freitagnachmittag die Staatskanzlei: Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat sich in Abstimmung mit den Spitzen der Koalitionsfraktionen entschieden, Frau Ministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff wegen einer Störung des Vertrauensverhältnisses zu entlassen. Ihr Nachfolger wird der ehemalige niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring.

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, André Schröder, äußert sich zur Personalentscheidung des Ministerpräsidenten: „Die CDU-Landtagsfraktion bedankt sich bei Frau Prof. Dr. Birgitta Wolff für die bisher geleistete Arbeit als Ministerin. In ihrer Amtszeit haben sich die wesentlichen Kennziffern in der Wirtschaft positiv entwickelt. Über die neue Situation wird sich die Fraktion auf einer kommenden Fraktionssitzung austauschen. Die Ankündigung meiner Fraktion, die Wirtschaftspolitik des Landes in den parlamentarischen Fokus zu rücken, erlangt jetzt eine noch größere Bedeutung. Die Herausforderungen des Ressorts bleiben erhalten und müssen nun durch den Nachfolger bewältigt werden. Es ist Sache des Ministerpräsidenten, den Nachfolger für das Amt des Ministers für Wissenschaft und Wirtschaft zu berufen. Über seine Motive für die Entscheidung wird der Ministerpräsident ebenfalls die Fraktion informieren.“

Die heutige Personalentscheidung kommentierte Klemens Gutmann, Präsident der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände Sachsen-Anhalt e. V.:[ „Die Entfremdung zwischen Frau Wolff und vielen CDU-Politikern war schon einige Zeit spürbar. Frau Wolff hat ein hohes Maß an wirtschafts- und wissenschaftspolitischer Kompetenz mit ins Amt gebracht. Ihr Amt gleicht jedoch einer Herkulesaufgabe, wo zwei Zukunftsfragen aufeinander stoßen: Die notwendigen Einsparungen in allen Ressorts umsetzen, aber gleichzeitig den Boden für zukünftiges Wirtschaftswachstum und Beschäftigung nicht austrocknen. Diese Herausforderung bleibt ihrem Nachfolger und der gesamten Landesregierung erhalten“. 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER – ASU in Sachsen-Anhalt kritisieren Reiner Haseloff für die Entlassung der Wissenschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff. "Wir Familienunternehmer finden, dass es keinen Grund gab, Frau Wolff in dieser Art ihres Amtes zu entheben. Zwar sind auch wir sehr für einen rigiden Sparkurs in Sachsen-Anhalt, aber gerade im Bereich der Bildung starke Kürzungen vorzunehmen, ist der falsche Ansatz. Die Diskussion auf der kürzlich stattgefundenen Wirtschaftskonferenz in Halle untermauert diesen Sachverhalt ebenfalls. Wir brauchen keine Flachbildschirmrückseitenberatung. Wir müssen den Problemen zukunftsorientiert und mit einer demokratisch lösungsorientierten Einstellung gegenüberstehen. In diesen Bereich müssen wir investieren. Das hat Birgitta Wolff richtig erkannt und sich mutig gegen das Programm der Regierung ausgesprochen“, sagte Michael Spandau, Landesvorsitzender des Verbands. Die Familienunternehmer in Sachsen Anhalt. „Wer Lösungen für Sachsen-Anhalt möchte, diskutiert Meinungsverschiedenheiten demokratisch aus“, so Spandau weiter.

18.04.2013.

Auszeichnung für Ärzte

Am 17. April 2013 erhielten in der Leopoldina in Halle (Saale) zwei Ärzte aus Sachsen-Anhalt das „Ehrenzeichen der Ärztekammer Sachsen-Anhalt". Die Auszeichnung fand vor Beginn der Frühjahrskammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt statt. Die Ehrung erhielten Dr. Gitta Kudela aus Magdeburg und Dr. Frank Stahl aus Eisleben.„Die Ärztekammer verleiht traditionell einmal jährlich diese hohe Auszeichnung an Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise für die medizinische Versorgung der Bevölkerung eingesetzt oder sich im Besonderen um das Ansehen des ärztlichen Berufesverdient gemacht haben“, erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.

18.04.2013.

Bau der A14 bei Colbitz geht voran

Nach dem lang anhaltenden Winterwetter können heute bei Wolmirstedt (Landkreis Börde) die Straßenbaumaschinen anrollen. Auf dem A14-Teilstück zwischen der Anschlussstelle (AS) Wolmirstedt und der B189 nördlich von Colbitz (VKE 1.2) beginnt auf einer Länge von knapp sechs Kilometern der Fahrbahnbau. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) sagte vor Ort, dass „mit dem heutigen Tag ein weiterer Schritt getan wird, um die – besonders für die Altmark – wichtige Infrastrukturmaßnahme voran zu treiben“.

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18.04.2013.

Halberstadt begrüßt Gäste aus Indien

Oberbürgermeister Andreas Henke begrüßte diese Woche 14 Gäste aus dem indischen Staat Gujarat im Halberstädter Rathaus. Die Wirtschaftsvertreter, die vornehmlich aus der Maschinenbaubranche und Metallverarbeitung kommen, sind in Ahmedabad zu Hause. Mit 5,6 Millionen Einwohnern ist dies die viertgrößte und wirtschaftlich wichtigste Stadt der Region in Westindien am arabischen Meer.

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18.04.2013.

Wie lebt es sich in Magdeburg-Buckau?

Das Institut für Psychologie I der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) führt zum letzten Mal für die Landeshauptstadt Magdeburg, beauftragt durch den Sanierungstreuhänder die BauBeCon Sanierungsträger GmbH, eine repräsentative Bürgerumfrage im Sanierungsgebiet Magdeburg-Buckau durch. Welche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sollten auch weiterhin Berücksichtigung finden? Kann die Sanierung in Magdeburg-Buckau jetzt abgeschlossen werden? Auf diese und weitere Fragen erhoffen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Psychologie I der OVGU in den kommenden Wochen Antworten. Gleichzeitig wird der Erfolg der bisherigen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen abschließend untersucht.

16.04.2013.

Unternehmen wollen mehr ausbilden

Die Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) setzen auf Bildungsinvestitionen. Dies zeigen die Ergebnisse der Ausbildungspakt-Statistik für das erste Quartal 2013: Im Vergleich zum Vorjahr konnten bis Ende März mehr als 30 Prozent neue Ausbildungsbetriebe gewonnen und 16 Prozent neue Ausbildungsplätze akquiriert werden. Zudem wurden bereits 581 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Die jährliche IHK-Sonderumfrage zur Aus- und Weiterbildung unter den IHK-Mitgliedsunternehmen bestätigt diese Entwicklung. Ein Viertel der Betriebe will demnach im Vergleich zum Vorjahr mehr ausbilden. Entscheidendes Motiv ist erneut die Fachkräftesicherung.

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16.04.2013.

Tag der Regionen 2013

Motto „Aus der Region, für die Region – Welt der kurzen Wege“

Das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. und das bundesweite Aktionsbündnis für den „Tag der Regionen“ rufen gemeinsam zur Beteiligung am Aktionstag auf. Der Tag der Regionen macht Werbung für die Stärken der Region: Aktionen und Veranstaltungen, bei denen regionale Produkte, Handwerk, Dienstleistungen und Kultur oder regionales Engagement im Mittelpunkt stehen, können ab sofort für den Aktionszeitraum vom 27. September bis 13. Oktober 2013 angemeldet werden.

 

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16.04.2013.

Magdeburger Kongress-Allianz kocht

Die zur Vermarktung des Kongress- und Tagungsstandorts gegründete Kongress-Allianz für Magdeburg hat unter der Leitung der Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (MMKT) Tagungs- und Eventplaner aus ganz Deutschland in die Ottostadt eingeladen. Ziel: Die angereisten Veranstaltungsplaner aus erster Hand über die Vorteile Magdeburgs als Kongressstandort zu informieren. 

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16.04.2013.

Für Sachsen-Anhalts Unternehmen stellt sich die Energiefrage

Neues Fraunhofer-Innovationscluster soll Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion verbessern

Steigende Kosten für Energie und Rohstoffe werden zum wichtigen Wettbewerbsfaktor für die Wirtschaft Sachsen-Anhalts. Im neuen Innovationscluster ER-WIN sollen darum unter Führung des Magdeburger Fraunhofer IFF innovative Lösungen entwickelt werden, um die Effizienz im Energie- und Ressourcenverbrauch der produzierenden Industrie des Landes zu verbessern. Die heutige Pressekonferenz im Fraunhofer IFF in Magdeburg gab den offiziellen Startschuss für das Vorhaben.

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12.04.2013.

Internationale Kooperationsbörse in Barleben

Das Unternehmerbüro der Gemeinde Barleben war am 10. April Gastgeber und Ausrichter der 2. Kooperationsbörse. Vorrangig ging es auf der Veranstaltung in Barleben darum, nationalen und internationalen Unternehmen die Wirtschaftskraft der Region um Barleben vorzustellen. Knapp 50 Teilnehmer aus fünf Ländern folgten der Einladung. Dabei sind Unternehmen aus Kroatien, Serbien, Bulgarien, Spanien und Deutschland. Für Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff war das große Interesse an der 2. Kooperationsbörse ein klares Zeichen. „Die nationale und internationale Beteiligung zeigt sehr deutlich, dass Barleben als interessanter Wirtschaftsstandort wahrgenommen wird. Im stärker werdenden Wettbewerb von Wirtschaftsregionen eine gute Situation.“, so Keindorff.

Den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt stellte Thomas Micka von der Technologietransfer und Innovationsförderung Magdeburg GmbH (tti) vor. Der Innovationsberater bemüht sich vor allem, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Instituten und Wissenschaftlern, theoretische Forschungsergebnisse zu marktfähigen Produkten zu machen. Für die Teilnehmer an der Kooperationsbörse boten sich an diesem Tag vielfältige Möglichkeiten der Kontaktaufnahme, was so in der Diskussion bestätigt und dankbar angenommen wurde. An diesem Tag wurden auch die Gespräche mit den Vertretern der spanischen Delegation aus der Region La Pobla de Valbona fortgeführt und intensiviert. Barleben hat mit der spanischen Wirtschaftsregion 2012 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen und strebt gemeinsame Projekte an. 

Bildunterschrift: Hatten zur zweiten internationalen Kooperationsbörse nach Barleben eingeladen: Franz-Ulrich Keindorff, Bürgermeister Gemeinde Barleben, Thomas Micka, tti GmbH, und Sven Fricke, Leiter Unternehmerbüro Gemeinde Barleben (v.l).

12.04.2013.

Neue Präsidentin des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Professorin Claudia M. Buch hat das Angebot der Präsidentschaft des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), verbunden mit einem Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, zum 1. Juni 2013 angenommen. Claudia Buch war bisher Leiterin des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung und Inhaberin eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe und sieht im IWH Halle große Forschungspotentiale. Sachsen-Anhalts Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff, ebenfalls Mitglied im Vorstandsrat des IWH, sieht Claudia Buchs Zusage als großen Gewinn für Sachsen-Anhalt.

12.04.2013.

Rot-Grünes Nein zu mehr Steuergerechtigkeit kostet drei Milliarden Euro

„Es ist ein Paradox des deutschen Steuerrechts, dass jeder Euro, den ein Arbeitnehmer mehr verdient, höher besteuert wird, als der vorherige. Die bürgerlich-liberale Koalition wollte die Ungerechtigkeit in der Einkommensteuer abbauen, doch SPD und Grüne haben eine Entlastung der Arbeitnehmer im Bundesrat blockiert. Dies kommt nun teuer zu stehen: Das rot-grüne Nein zum Abbau der kalten Progression belastet Arbeitnehmer mit jährlich 3 Mrd. Euro, wie aktuelle Berechnungen des Bundesfinanzministeriums zeigen“, sagt André Nollmann, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) Magdeburg.

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12.04.2013.

Mittelstand erfolgreich durch Wissenschaft

AVW lobt 6. Unternehmerpreis in Sachsen-Anhalt aus

Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) lobt nun mehr zum sechsten Mal seinen Unternehmerpreis aus. Der diesjährige Preis steht unter dem Motto „Mittelstand erfolgreich durch Wissenschaft“ Damit sollen Spitzenleistungen und innovative Geschäftsmodelle besonders erfolgreicher Unternehmen in Sachsen-Anhalt gewürdigt werden.Innovation, Forschung und technologische Entwicklung gehören zu den wichtigsten Standortfaktoren in Sachsen-Anhalt. Die vor uns stehende Förderperiode 2014 – 2020 der EU-Strukturfonds wird als wesentliches Kernelement die regionale Innovationsstrategie Sachsen-Anhalt beinhalten.

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12.04.2013.

Erhalt des Unternehmensbestandes gefährdet

Bis 2020 stehen im Süden Sachsen-Anhalts circa 2.000 Unternehmensübergaben aus Altersgründen an. Laut dem erstmals erschienen Nachfolgereport der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), dem unter anderem Umfragen unter Unternehmern, Übernahmeinteressierten und Beratern zugrunde liegen, gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Firmennachfolger aber immer schwieriger: 80 Prozent der befragten Unternehmer hätten Schwierigkeiten, einen passenden Nachfolger zu finden.

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30.03.2013.

Startschuss für die „Sterne des Sport“ 2013

Sportvereine leisten jeden Tag einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sie sorgen dafür, dass wir gesund und fit bleiben, bieten ihren Mitgliedern ein zweites Zuhause und haben für alle Wünsche oder Sorgen ein offenes Ohr. Viel zu selten bekommen sie dafür die Anerkennung, die sie verdienen. Deshalb sind ab sofort die „Sterne des Sports“ 2013 gesucht. Die Volksbank Magdeburg und der organisierte Sport belohnen bei Deutschlands wichtigstem Breitensportwettbewerb das ehrenamtliche Engagement der Sportvereine. Mitmachen können alle Sportvereine der Region. Bewerbungsunterlagen gibt es bei der Volksbank Magdeburg. Einsendeschluss ist der 14. Juni 2013.

Der Oscar des Breitensports
Die „Sterne des Sports“ haben sich seit ihrer Premiere im Jahr 2004 zu Deutschlands wichtigstem Breitensportwettbewerb entwickelt. Die Volksbanken Raiffeisenbanken und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zeichnen dabei gemeinsam Sportvereine für ihr soziales Engagement aus. Rund drei Millionen Euro Preisgelder sind über die „Sterne des Sports“ in den vergangenen Jahren in den Breitensport geflossen.
Für die „Sterne des Sports“ können sich Sportvereine in zehn verschiedenen Kategorien bewerben. Dabei geht es nicht um „höher, schneller, weiter“, sondern um Werte wie Fairness, Toleranz, Verantwortung oder Klimaschutz. Im Mittelpunkt stehen die wichtigen gesellschaftlichen Verdienste der Sportvereine und ihrer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die Bewerbungen der Sportvereine aus unserer Region wird eine kompetente Jury auswerten.
Anerkennung und Wertschätzung auf höchster Ebene
Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ geht über drei Ebenen: Auf der lokalen Ebene wartet auf den Sieger der „Große Stern des Sports“ in Bronze. Der Gewinner qualifiziert sich für das Finale auf Landesebene, wo die Sportvereine um den „Großen Stern des Sports“ in Silber und das Ticket zum Bundesfinale der „Sterne des Sports“ in Gold konkurrieren. Bei einer großen Abschlussgala werden die Finalisten im Wechsel von der Bundeskanzlerin oder dem Bundespräsidenten ausgezeichnet. Die Atmosphäre beim Finale der „Sterne des Sports“ in Gold lässt sich am besten mit der bei der Wahl der „Sportler des Jahres“ im Leistungssport vergleichen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.sterne-des-sports.de

30.03.2013.

Statistikeffekte sind kein Anlass zum Jubeln

„Mit großer Zurückhaltung“ nehme die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) die aktuellen Wachstumszahlen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Sachsen-Anhalt zur Kenntnis, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier. Das für 2012 ermittelte Plus von 0,5 Prozent dürfe keineswegs überbewertet, sondern müsse „deutlich relativiert“ werden, da es maßgeblich auf zwei Sondereffekte zurückzuführen sei: auf die statistische Verringerung der BIP-Werte für das Bezugs- und Vergleichsjahr 2011 sowie auf die hohen Energiepreise.

„Mit einiger Verwunderung“, so Brockmeier, registriere man in der IHK das Ausmaß der öffentlich bekundeten Freude seitens der Politik über die jüngst gemeldeten Zahlen. „Zum Jubeln besteht nicht der geringste Anlass. Die in 2012 erbrachte Wirtschaftsleistung im Lande Sachsen-Anhalt ist in absoluten Zahlen so groß, wie sie nun einmal ist. Dass diese nun allein durch die enorme statistische Abwertung des Vergleichswertes für 2011 plötzlich relativ besser aussieht, kann man doch nicht ernsthaft feiern oder womöglich gar als Erfolg verkaufen wollen. Ohne diesen Effekt hätte sich für 2012 bestenfalls eine Null, wenn nicht gar ein Minus ergeben“, kritisiert Brockmeier. Man solle „auf dem Teppich bleiben und den Leuten reinen Wein einschenken“, mahnt der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Zudem sei darauf hinzuweisen, dass „BIP-Zahlen nun einmal auf Umsatzwerten beruhen“ und diese seien insbesondere durch die „absurd hohen Energiepreise künstlich aufgebläht“. Das verzerre die Wahrnehmung, denn selbst Umsatzverdopplungen brächten nichts, wenn unter dem Strich kein zusätzlicher Verdienst hängen bleibe. „Noch immer gilt die alte Kaufmannsregel ‚Umsatz ist Eitelkeit, Gewinn Gesundheit‘! Das zum Maßstab genommen, lassen die aktuellen statistischen Werte keineswegs zwingend den einfachen Schluss auf große Stabilität zu. Und ein Grund zum Feiern sind sie schon gar nicht“, so Brockmeier abschließend.

25.03.2013.

Volksbank Magdeburg erneut Spitze

Immer mehr Menschen in Deutschland vertrauen dem Geschäftsmodell der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Mittlerweile ist jeder fünfte Bundesbürger Mitglied einer Kreditgenossenschaft. Dieser Trend schlägt sich überdurchschnittlich auch in der Volksbank Magdeburg nieder. Mit einem Plus von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entwickelte sich die Anzahl der Mitglieder auf nun 11.432. Damit ist etwa jeder dritte Kunde der Volksbank Magdeburg auch Miteigentümer seiner Bank.  

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25.03.2013.

Den industriellen Mittelstand stärken

„Für eine leistungsfähige Wirtschaftsstruktur brauchen wir eine konsequent auf Wachstum angelegte Wirtschaftspolitik. Um das Ziel zu erreichen, nimmt die Industrie – und hier der etablierte Mittelstand – eine Schlüsselrolle ein. Als positives Signal ist da der Anstieg der Erweiterungsinvestitionen von 455 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 600 Millionen Euro 2012 zu werten. Hinzu kommt, dass das Land im vergangenen Jahr weniger Zuschüsse einsetzte als 2011, um eine höhere Investitionssumme zu unterstützen“, erklärt Matthias Menger, Geschäftsführer der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände Sachsen-Anhalt e. V.

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25.03.2013.

Direktor des Amtsgerichts Zeitz ins Amt eingeführt

Sachsen-Anhalts Justizministerin Prof. Angela Kolb hat den neuen Direktor des Amtsgerichts Zeitz, Ernst-Wilhelm Schulze (57), in sein Amt eingeführt. Schulze, der das Amtsgericht seit November 2012 leitet, war zuvor Vorsitzender Richter am Landgericht Madeburg. Er hat die Nachfolge von Steffen Lutz angetreten, der als Direktor ans Amtsgericht Eisleben gewechselt ist. Justizministerin Professor Angela Kolb wünschte ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg. „Ich bin mir schon jetzt sicher, dass die Geschicke des Amtsgerichts Zeitz bei Ihnen in guten Händen liegen“, sagte die Ministerin.

Ernst-Wilhelm Schulze, der aus Lüneburg stammt und in Naumburg lebt, hatte nach dem zweiten juristischen Staatsexamen in Hannover zunächst sieben Jahre als selbstständiger Rechtsanwalt gearbeitet. 1991 begann er seine richterliche Laufbahn als Richter auf Probe im Bezirk des Oberlandesgerichts Naumburg. 1993 wurde er zum Richter am Landgericht bei dem Landgericht Magdeburg ernannt. Es folgten Abordnungen an das Ministerium der Justiz und an das Oberlandesgericht Naumburg. Im Oktober 1995 wurde der Jurist dann zum Vorsitzenden Richter am Landgericht beim Landgericht Magdeburg ernannt.

20.03.2013.

Haushalt 2014 ohne Schulden

Der Finanzminister Sachsen-Anhalts, Jens Bullerjahn, legte im Kabinett zur Fortschreibung der Eckwerte eine Vorlage mit der Darstellung der fiskalischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Landes vor. Neben den Errungenschaften der vergangenen Jahre, wie erste Schuldentilgung von 25 Millionen Euro im Jahr 2012, Ansparung von Rücklagen für Pensionsansprüche und Steuerschwankungsreserve, ist aber aus der Unterlage auch festzustellen, dass Sachsen-Anhalt pro Einwohner eine höhere Verschuldung als die anderen neuen Bundesländer in den letzten Jahren verzeichnen musste. Dies liegt auch an der demografischen Entwicklung unseres Landes, das mit dem stärksten Bevölkerungsrückgang aller Bundesländer zu kämpfen hat.

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20.03.2013.

Hohe Energiekosten werden zum Standortrisiko

Die Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie im Süden Sachsen-Anhalts nehmen die hohen Energiekosten zunehmend als Standortrisiko wahr. Dies hat eine Studie der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ergeben. „Die Branchen haben eine enorme Bedeutung für den Süden Sachsen-Anhalts. Sie zählen nach Umsatz neben dem Ernährungsgewerbe und der Mineralölverarbeitung zu den wichtigsten Bereichen“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier.

Im Mittelpunkt der Studie steht eine Umfrage unter den Unternehmen der Branche, in welcher unter anderem die Standortvorteile und -nachteile der Region ermittelt wurden. Zu den klaren Vorteilen des Standortes zählen demnach die hervorragende regionale und überregionale Verkehrsanbindung, die vergleichsweise niedrigen Arbeitskosten sowie die historisch gewachsene hohe Akzeptanz industrieller Tätigkeit in der Bevölkerung. Hier sehen die Befragten klare Vorteile des mitteldeutschen Raumes vor anderen möglichen Standorten.

Nachteile wurden insbesondere im Bereich der Energiepreise ausgemacht. „Die Standorte in Sachsen-Anhalt sind hochmodern und hochproduktiv. Der Produktivitätsvorsprung wird jedoch zunehmend durch die hohen Energiekosten aufgezehrt“, kritisiert Brockmeier. „Konkurrenten, die von der deutschen Energiewende, vom EEG und den hohen Netzentgelten nicht betroffen sind, produzieren zwar nicht so effizient wie unsere Unternehmen, stehen durch die niedrigere Stromrechnung am Ende aber besser da.“ Dieser regionale Nachteil belaste die energieintensive Produktion vor Ort in mittlerweile „unerträglicher Weise“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer weiter. Abschreiben sollte man den Standort aber auf keinen Fall: „Die Studie zeigt: Noch immer gibt es gute Gründe für Ansiedlungen in Sachsen-Anhalt“, so Brockmeier, „jedoch bedroht der Anstieg der Energiekosten den Standort. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, um die Erfolgsgeschichte gerade der Chemie in Mitteldeutschland nicht abreißen zu lassen.“

18.03.2013.

Eine Litfaßsäule zum Geburtstag

Vor dem Gleimhaus Halberstadt steht seit kurzem eine Litfaßsäule mit der großen Aufschrift „21.3.2013“. An diesem Tag, dem 250. Geburtstag des Dichters Jean Paul, wird im Rahmen der „Teestunde bei Gleim“, die Verhüllung fallen. Bei der anschließenden Teestunde wird an den Besuch Jean Pauls bei Gleim erinnert. Auch wird zu erfahren sein, warum der aus dem oberfränkischen Wunsiedel stammende Autor nicht in Halberstadt blieb. Mit Litfaßsäulen in 25 Städten in fünf Bundesländern und der Tschechischen Republik, die allesamt an demselben Tag enthüllt werden, macht die von dem Verein „Jean Paul 2013“ initiierte Ausstellung „Jean Pauls Orte“ die Wohnorte und Reiserouten des Dichters sichtbar.

18.03.2013.

Berufskarriere starten

Tag der offenen Hochschultür am Standort Köthen der Hochschule Anhalt

Die Hochschule Anhalt lädt alle Abiturienten, Studierende und Studieninteressierte am Samstag, dem 13. April 2013 von 10:00 bis 14:00 Uhr, zum Tag der offenen Hochschultür an den Standort Köthen ein. Die Informationsveranstaltung bietet Interessierten einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Fachbereiche, die Ausstattung und die Studiengänge der Hochschule. Dabei erhalten Interreierte eine kurze Vorstellung der Hochschule.Die drei Fachbereiche Informatik und Sprachen, Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik sowie Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen informieren zu den Bachelor- und Masterstudiengängen. Alle Studiengänge werden einzeln vorgestellt und Jobperspektiven besprochen. Spezielle Veranstaltungen geben Einblicke in die jeweiligen Studienfächer.

Der Fachbereich Informatik und Sprachen bietet in diesem Jahr einen besonderen Service an, eine neue Android-App. Der Nutzer der Applikation erhält nicht nur ausführliche Informationen zum Programm und dem Fachbereich, sondern auch wertvolle Unterstützung für den Besuch vor Ort. Mit Hilfe der eingebauten Navigation entfällt das Suchen der einzelnen Gebäude und eine Favoritenliste ermöglicht das Kennzeichnen von interessanten Programmpunkten, die außerdem direkt in den Kalender des Gerätes aufgenommen werden können. So wird keine Veranstaltung verpasst. Die Gäste erwartet außerdem viele anschauliche Demonstrationen von Forschungsprojekten, die den hohen Praxisbezug der Studiengänge zeigen. Einzelberatungen unterstützen Studienbewerber bei der richtigen Auswahl des Studienfaches. ProfessorInnen, MitarbeiterInnen und Studierende stehen für Auskünfte über die Studienmöglichkeiten und die Forschungsprojekte zur Verfügung und beantworten Fragen zu Bewerbungen und Studieninhalten.

18.03.2013.

Erstmals Bienensachverständige in Sachsen-Anhalt

Seit diesem Jahr gibt es im Land 73 Bienensachverständige. Das gab Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens am Samstag auf der 25. Vertreterversammlung des Imkerverbandes Sachsen-Anhalt bekannt. Die ausgebildeten Imker können nun andere Imker bei der Gesunderhaltung von Bienenständen sowie Behörden bei der Feststellung, Bekämpfung und Überwachung von Bienenseuchen unterstützen. Die Bienensachverständigen kommen aus allen Landkreisen und kreisfreien Städten im Land.

In diesem Zusammenhang ermunterte der Minister die Imker, das Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf stärker in die Pflicht zu nehmen. „Die Einrichtung ist ein kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen der Imkerei.“ Das Bieneninstitut sei zudem maßgeblich an der Umsetzung des Bundesprogramms für „Vitalitätsbelegstellen“ beteiligt. Neben Bayern, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern gibt es auch in Sachsen-Anhalt in Hundeluft (Landkreis Wittenberg) eine „Varroa-Toleranz-Belegstelle“. Die Belegstellen seien mit wertvollem genetischem Material ausgestattet, sagte der Minister. So kämen dort nur besonders leistungsfähige und varroaresistente Vatervölker zum Einsatz. „Deshalb empfehle ich die Nutzung der Belegstelle Hundeluft.“ Imker können ihre Königinnen in einer der Belegstelle mit Varroamilben-toleranten Drohnen paaren und so zu widerstandsfähigeren Bienenvölkern kommen.

Darüber hinaus kündigte Aeikens an, dass er an der Förderung der Bienenhaltung festhalten werde. Demnach sollen Forschungsprojekte am Bieneninstitut weiter begleitet werden. Für Projekte des Imkerverbandes sollen ab 2014 auch weiterhin Mittel von der EU eingesetzt werden. In Sachsen-Anhalt halten rund 1.450 Imker knapp 10.000 Bienenvölker. 

14.03.2013.

Unternehmen sichern Fachkräfte durch Weiterbildung

Die Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) sichern verstärkt durch Weiterbildung ihren Fachkräftebedarf. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die IHK gemeinsam mit der Hochschule Merseburg unter 650 Unternehmen im Süden Sachsen-Anhalts durchgeführt hat. „Durch eine Weiterbildung werden berufliche Qualifikationen erneuert und erweitert. Sie hilft Fachkräfte aus den eigenen Reihen zu entwickeln und Wissen in Unternehmen zu halten. Die Mitarbeiter werden motiviert, gezielt gefördert und dadurch an das Unternehmen gebunden“, erläutert Dr. Simone Danek, IHK Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung.

Laut Umfrage sind zwei von drei befragten Unternehmen (63,7 Prozent) weiterbildungsaktiv. Nur für ein knappes Drittel der Unternehmen (29,1 Prozent) hat die Weiterbildung einen geringen und für 7,2 Prozent eher keinen Stellenwert. Dabei unterscheiden sich die Wirtschaftszweige recht deutlich voneinander: Während die Weiterbildungsaktivitäten im Dienstleistungs- und Industriebereich sehr hoch sind, liegt der Anteil der weiterbildenden Betriebe etwa im Verkehrsgewerbe unter dem Durchschnitt. Auch nimmt der Anteil der weiterbildenden Betriebe erwartungsgemäß mit steigender Betriebsgröße zu. So liegt der Wert bei Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten bei über 80 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt von 63,4 Prozent. „Die Ergebnisse zeigen, dass der Stellenwert der Weiterbildung – und auch die wissenschaftliche Weiterbildung – für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen immer wichtiger wird“, stellt Prof. Dr. Heike Mrech, Prorektorin für Studium und Lehre der Hochschule Merseburg, heraus.

Bei 74,4 Prozent ist die Geschäftsführung für die Weiterbildungsplanung zuständig. Gefragt nach den Weiterbildungsthemen, die für die Unternehmen interessant sind, stehen fachspezifische Themen an erster Stelle, gefolgt von den Sozialkompetenzen. Bevorzugte didaktische Mittel seien mit 58,8 Prozent Seminare und Workshops. Für ein berufsbegleitendes Studium sprachen sich 16,6 Prozent der Unternehmen aus. „Die Unternehmen brauchen flexible Angebote. Duale und berufsbegleitende Studiengänge sind hierzu passende Lösungen“, unterstreicht Mrech. Weit über die Hälfte der Kurse (60,5 Prozent) finden extern statt. Nur etwas weniger verbreitet sind Inhouse-Schulungen mit 56,7 Prozent – wobei bei 17,4 Prozent externe Partner eingekauft werden. „Erfreulich ist, dass fast jeder dritte Betrieb die individuelle Weiterbildung seiner Mitarbeiter unterstützt“, betont Simone Danek das Engagement.

13.03.2013.

IHK fordert: Energie muss bezahlbar bleiben

Für bezahlbare Strompreise sowie eine sichere und stabile Energieversorgung hat sich die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) in einem Positionspapier ausgesprochen. „Die Energiepolitik der letzten Jahre hat aufgrund einer verfehlten Förderpolitik zu einem massiven Kostenanstieg für Bürger und Unternehmen geführt. Die EEG-Umlage ist dabei der größte Treiber für weiter steigende Strompreise. Erneuerbare Energien müssen endlich wettbewerbsfähig werden. Das jetzige EEG ist deshalb nicht mehr zeitgemäß, die Förderung muss auslaufen“, so IHK-Präsidentin Carola Schaar anlässlich der IHK-Vollversammlung in Halle.

An die Landesregierung gewandt fordern die Wirtschaftsvertreter, den massiven Ausbau erneuerbarer Energien zu begrenzen. „Diese Politik hat dazu geführt, dass die Netzkosten in Sachsen-Anhalt zu den höchsten bundesweit gehören“, mahnt Schaar. Diese entstehenden Kosten allerdings gingen allein zu Lasten der Bürger und Unternehmen. „Wir fordern deshalb mehr Augenmaß beim Ausbau erneuerbarer Energien im Land. Außerdem sollten die Netzkosten künftig bundesweit umgelegt werden“, fordert die IHK-Präsidentin. Dies müsse im Rahmen der Neuregelung der Netznutzungsentgelte von der Landesregierung durchgesetzt werden.

Mit Blick auf bestehende Ausnahmeregeln für energieintensive Unternehmen betont Ingrid Weinhold, IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des Industrieausschusses der IHK: „Die deutschen Energiepreise sind aufgrund der hohen Abgaben und Steuern im internationalen Vergleich viel zu hoch. Solange sich daran nichts ändert, brauchen wir Ausnahmen zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Von ‚Privilegien‘ kann hier nicht die Rede sein!“

In den kommenden Tagen wird das Positionspapier den politischen Entscheidungsträgern im Land zugesandt. Der IHK-Vollversammlung gehören 72 Unternehmer aus dem Süden Sachsen-Anhalts an. Sie vertreten ehrenamtlich die Interessen der circa 54.000 Mitgliedsunternehmen.

11.03.2013.

Wirtschaftsrat wählt neuen Sektionsvorstand Magdeburg

Einstimmig wurde der Unternehmensberater Michael Hoffmann, der auch vielfältig ehrenamtlich politisch, u.a. als Stadtrat von Magdeburg aktiv ist, von den Mitgliedern der Sektion Magdeburg als Sprecher wiedergewählt.
Weiterhin wurden in den Vorstand der Sektion Magdeburg gewählt :
  • Stellv. Sprecher: Björn Surmann, Leiter Vertrieb Petromax GmbH, Magdeburg
  • Margaret Stange-Gläsener, Center-Managerin Allee-Center Magdeburg, Magdeburg
  • Rainer Fricke, Geschäftsführender Gesellschafter S&W Verpackungen GmbH, GroßAmmensleben
  • Mike Berghausen, Geschäftsführender Gesellschafter der Improma GmbH,Magdeburg
  • Jörg Lauber, Rechtsanwalt, Magdeburg

Der Wirtschaftrat ist ein unabhängiger und branchenübergreifender Unternehmerverband, der sich als Mittler zwischen Wirtschaft und Politik sieht und seine Stimme für die Soziale Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard hebt. Der Wirtschaftsrat mit insgesamt 12.000 Mitgliedern ist in jedem Bundesland mit Ausnahme von Bayern vertreten und auf Landesebene in Sektionen gegliedert. Jeder Landesverband hat Landesfachkommissionen, in denen Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler zu für die Wirtschaft wichtigen Themen beraten und Lösungsvorschläge ausarbeiten, die in die Politik getragen werden sollen. Im Jahr 1963 gegründet, wir der Wirtschaftrat dieses Jahr 50 Jahre alt. Die Sektion Magdeburg wird dieses Ereignis in einer kleinen Feierstunde im September 2013 begehen.

Weitere Informationen zum Wirtschaftsrat und seinem Jubiläum finden Sie unter www.wirtschaftsrat.de

11.03.2013.

enviaM-Gruppe künftig unter einem Dach

enviaM hat am 1. Januar 2013 das bisher in ihren Tochtergesellschaften MITNETZ STROM und envia NSG angesiedelte Stromnetzgeschäft (Netzbetrieb und Netzservice) unter dem Dach der MITNETZ STROM gebündelt. Im Gasbereich wurde der Netzservice der MITGAS auf die MITNETZ GAS überführt. Durch Wirksamwerden der Verschmelzung mit der MITNETZ STROM am 8. März 2013 hat envia NSG ihre Geschäftstätigkeit endgültig eingestellt.

MITNETZ STROM und MITNETZ GAS sind vergleichbar aufgebaut und werden in Personalunion von Dr. Adolf Schweer (technische Geschäftsführung) und Ralf Hiersig (kaufmännische Geschäftsführung) geführt. Der Unternehmenssitz der MITNETZ STROM und der MITNETZ GAS bleibt unverändert Halle (Saale). „Mit der Neuaufstellung tragen wir den Anforderungen an das moderne Netzgeschäft Rechnung. So sind wir für die Herausforderungen von morgen bereits heute gut aufgestellt“, so Hiersig. „Mit der Energiewende sind die Ansprüche an den Netzbetrieb deutlich gestiegen. Wir werden deshalb in allen Bereichen des Strom- und Gasnetzbetriebes künftig noch enger zusammenarbeiten. Das eröffnet uns neue Möglichkeiten, unseren Beitrag zur Gestaltung der Energiezukunft in Ostdeutschland zu leisten “, so Hiersig weiter.

Die Neuausrichtung der MITNETZ STROM erfordert aufgrund der Mitarbeiterzahl von mehr als 1.600 Beschäftigten die Einrichtung eines Aufsichtsrates. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates ist der enviaM-Vorstandsvorsitzende Carl-Ernst Giesting gewählt worden. Die Ansprechpartner für Privat- und Geschäftskunden sowie deren Kontaktdaten und Standorte bleiben unverändert.

08.03.2013.

Handwerker-App Harz-Bode auf CeBIT frei geschaltet

Seit dem 8. März 2013 finden Sie einfach und schnell den direkten Weg zum Fachmann. Im Rahmen der CeBIT schalteten Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen Anhalt, Wulfhard Böker, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Harz-Bode und Thomas Rimpler,  Leiter Unternehmerbüro Stadt Halberstadt,  André Göbel Leiter WiföLab Hochschule Harz und Sirko Scheffler, Geschäftsführer brain-SCC GmbH, die Handwerker-App Harz-Bode frei.

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08.03.2013.

Warnung vor Schulhof-CD der NPD

Das Kultusministerium und das Innenministerium haben die Schulen im Land vor der Verteilung einer sogenannten Schulhof-CD gewarnt. Nach eigenen Angaben hat die NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) gestern in Sachsen-Anhalt damit begonnen, die Tonträger an Schüler von Gymnasien und Berufsschulen im Harz zu verteilen. Die CD enthält Lieder rechtsextremistischer Musiker und Musikgruppen sowie Videodateien. Diese verschleiern zum Teil ihren rechtsextremistischen Hintergrund durch die Verwendung von Abkürzungen oder Pseudonymen. Dies sei bedauerlicherweise nicht der erste Versuch der NPD, ihre Propaganda unter anderem auf Schulhöfen oder vor Schulen an die Schülerinnen und Schüler zu bringen, erklärte dazu das Kultusministerium.

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08.03.2013.

Der demografische Faktor im Wassersport

Sechs Referenten stellten auf der schon zur guten Tradition gewordenen „Regionalkonferenz Wassersport und Wassertourismus Sachsen-Anhalt“ am Messe-Freitag aktuelle Probleme aus den Bereichen Wassersport, -wirtschaft und -politik vor. Der gut besuchte und überregional beachtete Branchentreff lief im Rahmen der MAGDEBOOT bereits zum fünften Mal.

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06.03.2013.

Tagung zur Holzlogistik

Innovation: Abkehr von der Nachhaltigkeit in der Holzwirtschaft oder deren Zukunft?

Die Bedeutung des neuen alten Wertstoffs Holz ist in den vergangenen Jahren permanent gewachsen. Passen da Innovation und Nachhaltigkeit in der Holzwirtschaft noch zusammen oder stehen sie gar im Widerspruch zueinander? Die Tagung »Holzlogistik« widmet sich am 23. April 2013 im Schloss Hundisburg genau dieser Frage.

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06.03.2013.

Schlechte Essgewohnheiten machen auf Dauer krank

Richtig essen muss gelernt werden 

Essen scheint in Deutschland zur Nebensache zu werden. Laut einer von der Techniker Krankenkasse (TK) in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage gaben die Hälfte der Befragten an, keine Zeit zu haben in Ruhe zu essen oder eine Mahlzeit zuzubereiten. Das gemeinsame Essen mit der gesamten Familie am Tisch wird immer seltener. So fällt der Befragung nach in jeder sechsten Familie ein gemeinsames Speisen aus Zeitmangel aus. In jeder fünften Familie sogar isst jeder nach seinem eigenen Rhythmus, so wie er nach Hause kommt. Dabei ist eine gemeinsame familiäre Esskultur enorm wichtig für die Entwicklung des Nachwuchses. Hier werden die Grundsteine für spätere Verhaltensweisen gelegt. 

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06.03.2013.

Finanzpolitik erlaubt Tilgung und Rücklagenbildung

Mit der Sitzung des Finanzausschusses am 6. März 2013 wurde über die Verwendung des Überschusses aus dem Jahr 2012 beraten. Das Land erzielte im Jahr 2012 Einnahmen in Höhe von 9.961,3 Millionen. Über die Verwendung dieses Überschusses hatte der Finanzausschuss zu entscheiden. 25 Millionen Euro des Überschusses gehen nach der Entscheidung des Ausschusses in die Schuldentilgung ein.

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06.03.2013.

Hochschule Harz betreut Betriebe bei Qualitätsarbeit

Am 6. März 2013 hat die Initiative ServiceQualität Deutschland in Sachsen-Anhalt 22 Betriebe mit ihrem Siegel ausgezeichnet. Anlass war die Internationale Tourismusbörse in Berlin (ITB), die der Initiative bereits zum sechsten Mal als Rahmen für die Verleihung dient. „Dieses Siegel ist Ehrung, aber noch viel mehr Verpflichtung für die Dienstleisterinnen und Dienstleister“, sagt Prof. Georg Westermann, Leiter des Projekts ServiceQualität und Prorektor für Forschung und Internationales an der Hochschule Harz. Gemeinsam mit der Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Birgitta Wolff, ehrte er die Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Dienstleistungsbranche Sachsen-Anhalts. Die Hochschule betreut seit 2006 Betriebe, die ihren Service verbessern und sich mit dem ServiceQ zertifizieren lassen wollen. Unterstützt wird sie dabei aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt. „Mit der Zertifizierung beginnen die Mühen der Ebene: Maßnahmen umsetzen, neue Maßnahmen entwickeln und wieder umsetzen“, erklärt Prof. Westermann. Aus der mehrjährigen Projektarbeit weiß er: Nicht alle halten diesen kontinuierlichen Verbesserungsprozess durch.

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05.03.2013.

Untersuchungen zeigten bisher kein Aflatoxin im Mischfutter

Erste Untersuchungen der amtlichen Futtermittelüberwachung der aus Niedersachsen gelieferten Mischfuttermittel haben keine Aflatoxin-Belastung ergeben. Damit können zehn der 22 in Sachsen-Anhalt potentiell betroffenen Putenmastbetriebe wieder normal arbeiten. Mit weiteren Analyseergebnissen zu Futtermitteln ist in den nächsten Tagen zu rechnen.

In Futtermitteln enthaltene Aflatoxine werden von Lebensmittel liefernden Tieren aufgenommen und können in deren Produkte übergehen, dabei spielt der Übergang in Milch eine größere Rolle als der Übergang in Fleisch oder Eier. Die Risikoeinschätzung des Bundesinstitutes für Risikobewertung hat ergeben, dass selbst bei hohen Gehalten an Aflatoxinen in den Futterrationen die zulässigen Höchstgehalte für Aflatoxine in Eiern, Muskelfleisch, Leber und Nieren nicht überschritten werden. Damit bestand in Sachsen-Anhalt keine Gefährdung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Milchvieh haltende Landwirte sind hier nicht mit dem Futtermittel beliefert worden.

Von der Gesamtmenge des nach Sachsen-Anhalt gelieferten Putenfutters sind mit 87 Tonnen etwa sechs Prozent der Liefermenge amtlich für die weitere Verfütterung gesperrt worden; der überwiegende Teil war bei Bekanntwerden der Aflatoxinbelastung bereits verfüttert. Anhand der vorliegenden und in den nächsten Tagen erwarteten Untersuchungsergebnisse und der Einmischraten des Mais in das Fertigfutter wird über die weitere Handhabung des Mischfutters zu entscheiden sein.

05.03.2013.

Hannover Messe: Roboter lernen fühlen

Menschen und Roboter werden künftig in vielen Bereichen unmittelbar zusammenarbeiten. Um Verletzungen auszuschließen, müssen uns die Maschinen jederzeit wahrnehmen, um auszuweichen oder stillzustehen, bevor es zu einer gefährlichen Kollision kommt. Am Fraunhofer IFF haben Forscher ein taktiles Sensorsystem für Roboter entwickelt, mit der diese wie mit einer künstlichen Haut Berührungen »fühlen« können.

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05.03.2013.

Börde-Kreis: Illegale Sammlungen von Schrott und Elektroaltgeräten

Aus aktuellem Anlass informiert der Eigenbetrieb „Abfallentsorgung“ als auch der Fachdienst Umwelt und Natur des Landkreises Börde über die immer häufiger stattfindenden gewerblichen Straßensammlungen von Schrott und Elektroaltgeräten. Gegenwärtig finden viele Bürger des Landkreises Börde Zettel mit der Aufschrift „Achtung, kostenlose Schrottsammlung“ oder „Kleidersammlung“, mit der Aufforderung, die genannten Gegenstände vor der Tür zur Abholung bereitzustellen, in ihren Briefkästen. Auf diesen Zetteln ist oft lediglich eine Mobilfunknummer zur Terminvereinbarung abgedruckt.

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03.03.2013.

AVW ist egen bundesweiten flächendeckenden Mindestlohn

Klaus-Dieter Weber vom Allgemeinen Arbeitgeberverband der Wirtschaft Sachsen-Anhalts (AVW): Hauptproblem ist nicht ein niedriger Stundenlohn, sondern zu wenig Arbeit - Regierung und Politik sind gefordert

Die staatliche und avisierte gesetzliche „Verordnung" eines bundesweiten branchenübergreifenden Mindestlohnes hätte auf Deutschland und insbesondere auf die ostdeutschen Bundesländer fatale Folgen. Nicht genug, dass der Staat damit in die Tarifautonomie und Lohngestaltung eingreifen will, gefährdet er damit Arbeitsplätze und verdrängt Arbeitsplätze ins Ausland oder in Schwarzarbeit. Folge wäre die sprunghafte Erhöhung der Arbeitslosenquote. Es würde sich ein Teufelskreis entwickeln, der nicht nur Arbeitsplätze vernichtet, sondern eben auch Arbeit verteuert. Unternehmen werden gezwungen höhere Preise zu kalkulieren, können weniger Produkte verkaufen, weil Verbraucher sich für billigere Produkte bzw. Dienstleistungen entscheiden. Dies belastet die Unternehmen zusätzlich. Bei Löhnen von 8,50 Euro würden sich die Arbeitskosten der Unternehmen für viele einfache Tätigkeiten um ca. 50 Prozent erhöhen. Das vernichtet Arbeitsplätze.

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03.03.2013.

Erweiterungsinvestitionen legen kräftig zu

Eines der signifikantesten Ergebnisse der Investitionsförderung des vergangenen Jahres ist die deutliche Zunahme der Erweiterungsinvestitionen bei gleichzeitig sinkenden Zuschüssen. Die heimische Wirtschaft ist damit auf gutem Weg, noch stärker von innen heraus zu wachsen, was einem der vorrangigen wirtschaftspolitischen Ziele der Landesregierung entspricht. Erfreulich ist insbesondere, dass mit den Erweiterungsinvestitionen, aber auch mit den Errichtungsinvestitionen erheblich mehr neue Dauerarbeitsplätze geschaffen wurden als in den Vorjahren. Zu dieser Entwicklung beigetragen haben auch die Änderungen der Landesregelungen für die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur", GRW, die vor gut einem Jahr in Kraft getreten sind.

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03.03.2013.

Ein funktionierender Arbeitsmarkt braucht Flexibilität

Gegen einen gesetzlichen Mindestlohn, wie ihn einige Bundesländer am heutigen Freitag im Bundesrat vorgeschlagen haben, spricht sich die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) aus. „Eine solche Regelung ist wirtschaftlich schädlich und sozial ungerecht, denn sie würde besonders kleinen Betrieben in Ostdeutschland schaden und die Beschäftigungschancen Geringqualifizierter verschlechtern“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier.

Unterschiedliche Löhne seien ein Ausdruck der unterschiedlichen Produktivität und variierten zwischen Regionen und Tätigkeiten. „Ein Mindestlohn ist de facto ein Verbot von Arbeitsplätzen, deren Produktivität darunter liegt“, kritisiert Brockmeier. Auch die diskutierten Ansätze über Allgemeinverbindlichkeitserklärungen und Kommissionen änderten daran nichts. Die Tarifautonomie sei nicht ohne Grund ein deutsches Erfolgsmodell. „Hier verhandeln nur die Betroffenen und finden einen aus ihrer eigenen Sicht tragfähigen Kompromiss. Politisch motivierte Löhne sind hingegen falsch verstandene Sozialpolitik“, so Brockmeier weiter. Für den Arbeitsmarkt seien sie im besten Falle wirkungslos – wahrscheinlich aber schädlich. „Bedürftigen Menschen ein auskömmliches Einkommen zu sichern, ist zweifellos eine wichtige Aufgabe, allerdings eine, für die der Sozialstaat bzw. die Solidargemeinschaft zuständig sei, nicht aber die Tarifpartner oder womöglich gar der Gesetzgeber qua Mindeslohndiktat“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer abschließend.

03.03.2013.

Immobilienmarkt in Magdeburg zieht an

Die Landes-Bau-Ausstellung in Magdeburg (LBA) setzte mit ihrem klaren Fokus auf den Immobilienerwerb sowie viel Wissenswertes rund um den Hausbau und Sanierung genau auf die richtigen Themen. Nach Angaben des Immobilienverbandes Deutschland, Regionalverband Mitte-Ost (IVD Mitte-Ost) gewinnen Immobilien in Sachsen-Anhalt zunehmend an Bedeutung. „Immer mehr Menschen möchten in den aktuell finanzwirtschaftlichen Turbulenzen ihr Erspartes sicher anlegen. Eine Immobilie ist ein Investment mit einer hohen Wertstabilität“, sagt Karl-Heinz Weiss, Regionalvorsitzender des IVD Mitte-Ost und ergänzt: „Wichtig ist jetzt, dass die Politik die richtigen Signale für die Branche setzt.“ Gelegenheit gibt es auf der LBA in Magdeburg ausreichend. Der IVD Mitte-Ost ist mit einem Gemeinschaftsstand vertreten.

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28.02.2013.

GETEC bleibt Hauptsponsor der SCM-Handballer

Der SC Magdeburg kann die vorfristige Verlängerung des Vertrages mit seinem Hauptsponsor, dem Magdeburger Energiedienstleistungs-Unternehmen GETEC AG, bekanntgeben. Der eigentlich noch bis 2014 gültige Vertrag mit GETEC wird ab Sommer 2013 deutlich aufgestockt, für drei Spielzeiten vereinbart (bis Juni 2016) und enthält eine Option für zwei weitere Jahre. GETEC unterstützt die Bundesligahandballer des SC Magdeburg seit 2001 und übernahm 2011 die Namensrechte der GETEC ARENA, der Heimspielstätte des SCM.

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28.02.2013.

Staatlich geregelte Mindestlöhne treffen die Schwächsten

Die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände Sachsen-Anhalt e. V. kritisieren die Initiativen für einen gesetzlich geregelten Mindestlohn. In der öffentlichen Debatte um einen Mindestlohn wird außer Acht gelassen, dass Löhne der Preis der Arbeit sind und sich am Wert dessen orientieren, was mit der Arbeit geschaffen wird. Wer Löhne unabhängig von der Produktivität festlegt, stellt den Mechanismus auf den Kopf.

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28.02.2013.

Parteien bringen sich agrarpolitisch in Stellung

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl bot der diesjährige 5. Landwirtschaftliche Unternehmertag der Volksbanken Raiffeisenbanken in Sachsen-Anhalt einen Faktencheck der agrarpolitischen Positionen. Die agrarpolitischen FraktionssprecherInnen stellten sich den Fragen der landwirtschaftlichen Klientel und des Wirtschaftsjournalisten Dietrich Holler. Zur Diskussionsveranstaltung über die Zukunft der Landwirtschaft mit Agrarminister Dr. Hermann Onko Aeikens kamen mehr als 750 landwirtschaftliche Unternehmer. Parteiübergreifend sprach Parteienforscher Prof. Dr. Hans-Herbert von Arnim zum Thema "Parteien und Demokratie: Wo bleibt das Volk?"

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27.02.2013.

In Großbäckerei wird kein Fleisch verarbeitet

Im Zusammenhang mit der Diskussion um falsch etikettierte Lebensmittel hat der Sprecher des Ministeriums für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalts gegenüber Medien verlautbart, dass in einer Großbäckerei am Standort Droßdorf „aufbackbare Brötchen amerikanischer Art, die mit einer Fleischfüllung versehen“ gewesen seien, gefertigt worden seien. Diese Aussage ist nicht richtig. Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass in der genannten Großbäckerei keine aufbackbaren Brötchen amerikanischer Art gefertigt werden, die eine Fleischfüllung enthalten.

Die laut Lieferlisten mit Fleisch belieferte Großbäckerei  am Standort Droßdorf verarbeitet selbst kein Fleisch. Vielmehr ist die in Rede stehende Ware lediglich eingelagert worden. Sie wurde in der Bäckerei nicht geöffnet und nicht verarbeitet. Es hat sich bisher auch nicht bestätigt, dass es sich um Pferdefleisch handelt. Bei der Bäckerei handelt es sich um einen Betrieb, der über keine EU-Zulassung zur Verarbeitung von Frischfleisch verfügt. Damit ist klar, dass in dem Betrieb keine Produkte unter Beimischung von Fleisch entstehen dürfen.

27.02.2013.

Drei Wege ins Metallhandwerk

Die Metall- und Elektroindustrie ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie (VME) zählte hier letztes Jahr rund 46.800 Beschäftigte. Weil der Fachkräftebedarf im Land weiterhin hoch ist, informiert die TÜV Rheinland Akademie in Magdeburg Arbeitssuchende am 21. März um 11 Uhr darüber, wie sie diese guten Aussichten für den beruflichen Wiedereinstieg nutzen können. In der Jerichower Straße 28 können sich Interessierte dann über drei Umschulungen mit IHK-Abschluss informieren, die fit im Umgang mit Metall machen. In der Ausbildung zum Industriemechaniker steht das Fertigen, Montieren und Warten von Bauteilen für Industrieanlagen im Zentrum. Wie man Metallkonstruktionen anhand technischer Zeichnungen herstellt, lässt sich in einem Lehrgang für angehende Konstruktions­mechaniker erlernen. Die Umschulung zum Anlagenmechaniker zeigt auf, wie man Bauteile fertigt und diese zu Baugruppen, Apparaten und Anlagen montiert. Die Qualifizierungen dauern rund 28 Monate und starten im April. Weitere Informationen: Tel. 0391-81863-60.

Die angehenden Industriemechaniker erwerben an der TÜV Rheinland Akademie umfassende Kenntnisse in der manuellen und maschinellen Herstellung von Anlagenkomponenten. Darüber hinaus stehen die Montage und das Installieren steuerungstechnischer Systeme auf dem Lehrplan. In der Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker lernen die Teilnehmer von den Grundlagen der Metallbearbeitung über die Handhabung von Schweißgeräten bis hin zum maßgerechten Zusammensetzen verschiedener Werkstücke alles, was sie für ihren neuen Beruf wissen müssen. Die Umschulung zum Anlagenmechaniker vermittelt Know-How zur Herstellung von Bauteilen und Baugruppen, zur Wartung von Betriebsmitteln und in der Steuerungstechnik. Alle drei Ausbildungen beinhalten ein mehrmonatiges Betriebspraktikum und können über Bildungsgutschein gefördert werden

 

26.02.2013.

HalberStadt-App auf der Cebit 2013

Am 5. März 2013 startet die weltweit größte Messe für Informationstechnik – die Cebit  in Hannover. Und die Stadt Halberstadt wird dabei sein. Gemeinsam mit der Firma brain-SCC, IT und Mediendienstleister aus Merseburg, stellt Jeannette Schroeder vom Unternehmerbüro der Stadt Halberstadt, Sachbereich Neue Medien, die HalberStadtApp in Halle 7 am Stand D46 vor. Die offizielle Stadt-App begleitet Touristen, Bürger und Unternehmer beim Entdecken, Wohnen und Arbeiten in Halberstadt. Halberstadt war die erste Kommune Sachsen-Anhalts, die eine Stadt-App für Android- und IOS-Systeme gemeinsam mit der Firma brain-SCC an den Start gebracht hat. 

25.02.2013.

Zusammenarbeit stärkt Studienstandort Magdeburg

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Hochschule Magdeburg-Stendal bauen ­Kooperationen aus 

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) und Hochschule Magdeburg-Stendal werden ihre Zusammenarbeit künftig deutlich ausbauen. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Sitzung beider Hochschulleitungen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Nutzung vorhandener Ressourcen und Kompetenzen. Das Ziel ist die Qualitätssteigerung der Angebote und des Services für Studierende. Universität und Hochschule wollen den Studien­standort Magdeburg so noch attraktiver machen und gut ausgebildete junge Menschen in die Region holen und hier halten.

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25.02.2013.

Wiederwahl des Präsidenten der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalts

Die 5. Vertreterversammlung der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt hat anlässlich ihrer konstituierenden Sitzung am 22. Februar 2013 einen neuen Kammervorstand aus ihren 21 Vertretern gewählt und den Präsidenten im Amt bestätigt. Dipl.-Ing. Jörg Herrmann, öffentlich bestellter Vermessungsingenieur und Beratender Ingenieur, wurde zum Präsidenten wieder gewählt. Er tritt mit dieser Wahl seine dritte Amtszeit als Kammerpräsident an und ist einer der jüngsten Ingenieure unter den 16 Länderkammerpräsidenten der Bundesingenieurkammer. Die fünfte Legislaturperiode dauert bis zum Jahr 2018. Das Wahlergebnis ist Zeichen der Anerkennung für die von Jörg Herrmann in den zurückliegenden Jahren geleistete Arbeit. Er hat sich für die Interessen der Ingenieure des Landes stark gemacht und leitet die Geschicke der Kammer. Neben der Kammer-Präsidentschaft übt Dipl.-Ing. Jörg Herrmann zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten aus; u.a. als Sprecher des Ingenieurrates Sachsen-Anhalt.

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25.02.2013.

Energiewende aktiv gestalten

Neue Foren zu Netzausbau, Speichern und Erneuerbaren Energien

Zur aktiven Gestaltung der Energiewende im Land sucht die Landesregierung den breiten Dialog mit allen Akteuren. In den zwei Dialogplattformen „Die Energiewende gestalten“ (Vorsitz: Ministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff) und „Ausbau der Erneuerbaren Energien in Sachsen-Anhalt“ (Vorsitz: Minister Dr. Hermann Onko Aeikens; nächste Sitzung am 4. März 2013) wollen die Ministerien für Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Landwirtschaft und Umwelt zentrale Aspekte der Energiewende mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und der öffentlichen Hand erörtern. Ziel ist ein kontinuierlicher und regelmäßiger Austausch über die Ausgestaltung und Umsetzung der Energiewende im Land Sachsen-Anhalt.

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20.02.2013.

Start für neue Phase von „Wir stehen früher auf“

Einmalig in Deutschland: Die Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter sind aufgefordert, selbst Teil dieser Kampagne zu werden. Vom 21. Februar bis 7. April 2013 kann jeder zeigen, wofür sie oder er ganz persönlich früher aufsteht. Auf www.dafuer-stehen-wir-frueher-auf.de können Videos und Bildergeschichten selbst eingestellt und anschließend von den Nutzern bewertet werden. 20 Beiträge mit den besten Publikumsbewertungen gewinnen einen von vielen attraktiven Preisen.

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20.02.2013.

Benzinpreisbremse ist ein Schritt in die richtige Richtung

Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) hat den Beschluss der Bundesregierung begrüßt, dass die Autofahrer künftig rund um die Uhr über die günstigsten Tankstellen informiert werden. Wenn der Bundestag zustimmt, wird das ab Sommer der Fall sein. Die „Markttransparenzstelle Benzinpreise“ werde für zuverlässige Daten sorgen, aber auch für mehr Wettbewerb, sagte Webel. „Autofahrer können so in Echtzeit die Preise vergleichen – per App und Navi.“ Tankstellenbetreiber müssten nun der an das Kartellamt angebundenen Stelle melden, wann und in welchem Umfang sie die Preise an ihren Zapfsäulen ändern.

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister hatte von Anbeginn den Entschließungsantrag Thüringens unterstützt und war einer der ersten Ressortchefs, die sich für diese Art „Preisbremse“ stark gemacht haben. Der Kabinettsbeschluss sei „ein Schritt in die richtige Richtung“, so Webel. Ob das Einrichten der Markttransparenzstelle ausreiche, müsse jedoch die Zukunft zeigen. Die Einrichtung werde dazu beitragen, dass es keine unerklärlichen Preissprünge – in der Vergangenheit gleich mehrmals am Tag – geben wird. Speziell vor Festtagen war dieses Phänomen immer wieder aufgetreten. „Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, warum ausgerechnet an Feiertagen und zum Ferienbeginn die Ölpreise immer nach oben klettern“, sagte Webel.

18.02.2013.

Aufrichtige Ärzte wehren sich

Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt wehrt sich gegen die Verunglimpfung durch fortgesetzte Korruptionsvorwürfe. Im Rahmen ihrer Klausurtagung in Halle hat sich der Vorstand eingehend mit der Rechtslage sowie der Skandalisierung des gesamten Berufsbildes in einem Positionspapier befasst. 

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18.02.2013.

Auszeichnung für AUDIAS Hörgeräte Halberstadt

Das Unternehmen AUDIAS Hörgeräte zählt mit seinem Geschäft in der Halberstädter Voigtei zu den „TOP 100“ inhabergeführten mittelständischen Unternehmen in der Branche Hörakustik. Das Geschäft hatte sich zum dritten Mal erfolgreich an dem deutschlandweiten Wettbewerb beteiligt und ist kürzlich zum dritten Mal als „TOP 100 Akustiker“ für besonders kundenorientiertes Denken und Handeln ausgezeichnet wurden. 

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18.02.2013.

Umsetzungsarbeiten für neues Kinderförderungsgesetz auf Hochtouren

Für eine erfolgreiche Umsetzung des neuen Kinderförderungsgesetzes zum 1. August werden derzeit die Weichen gestellt. Das Sozialministerium befindet sich in der intensiven Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden sowie allen Beteiligten, um notwenige Ausführungsbestimmungen zügig auf den Weg zu bringen. So sind unter anderem Verordnungen zur künftigen Finanzabwicklung und zur besseren Implementierung von Tagespflege in Arbeit. Ebenso befindet sich die  Überarbeitung des Bildungsprogramms „Bildung elementar – Bildung von Anfang an“ auf der Zielgeraden, nachdem Sozialminister Norbert Bischoff im Januar auf fünf Dialogveranstaltungen mit mehr als 1.400 Erzieherinnen, Kita-Trägern und weiteren Beteiligten zur Qualität von Bildungsinhalten  diskutiert hatte.

Minister Bischoff äußerte sich am Freitag zuversichtlich: „Ich danke allen Beteiligten für ihre konstruktiven Beiträge. Uns eint das gemeinsame Ziel, eine bestmögliche Kinderbetreuung anzubieten.“ Der Minister räumte ein, dass insbesondere die kommunale Familie mit dem neuen KiföG nicht geringe Herausforderungen zu bewältigen habe. Er betonte zugleich: „Gemeinsam werden wir das meistern.“ 

15.02.2013.

„Fair bringt mehr“ begeistert Kinder

5000 Kinder und Jugendliche haben sich in diesem Jahr mit ihren Projekten bei dem Wettbewerb „Fair bringt mehr“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Sachsen-Anhalt beworben. Am 14. Februar traf sich die Jury, um die Beiträge zu sichten und zu bewerten. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb hat der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, übernommen.

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15.02.2013.

Fachtagung an der Hochschule Harz traf auf immenses Interesse

Auf dem Weg zur Genussregion - über 120 Teilnehmer wollten wissen „wie der Harz schmeckt“

Regionale Erzeuger, Gastronomen und Vertreter der Tourismuswirtschaft aus Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt waren am Dienstag, dem 12. Februar, von 13 bis 18 Uhr, an der Hochschule Harz in Wernigerode zu Gast. Dass die Fachtagung zum Thema „Wie schmeckt der Harz - auf dem Weg zu einer Genussregion?!“ auf solch hohes Interesse stieß, überraschte selbst die Veranstalter: „Wir sind im Harz noch ein Stück vom Ideal entfernt, haben jedoch den Trend zur ‚Regionalität‘ erkannt und die immense Dynamik, die dieser in der Tourismuswirtschaft entfaltet“, erklärten Prof. Dr. Axel Dreyer und Prof. Dr. Sven Groß vom Arbeitsbereich Tourismus des KAT-Kompetenzzentrums für Informations- und Kommunikationstechnologien, Tourismus und Dienstleistungen. Über 120 Hoteliers, Produzenten, Forscher und Vertreter von Handwerk und Verbänden hatten Gelegenheit herauszufinden, was weltweit bereits erfolgreich praktiziert wird, welche Chancen sich im Harz noch bieten und wo sich eine Vernetzung lohnt.

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15.02.2013.

Chef der Bundes-Arbeitsagentur besucht Magdeburger Uni

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise besuchte am 13. Februar 2013, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU). Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, traf er den Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, zu Gesprächen über Probleme der Fachkräftesicherung im Land Sachsen-Anhalt und Beiträgen, die seitens der Universität dazu geleistet werden können.

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15.02.2013.

Versicherte mit elektronischer Gesundheitskarte versorgt

Die AOK Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr fast alle ihre Versicherten mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) versorgt. Durchschnittlich wurde ein Ausstattungsgrad von 94 Prozent erreicht. Damit hat die Gesundheitskasse das vom Gesetzgeber vorgegebene Versorgungsziel, bis Ende 2012 mindestens 70 Prozent ihrer Versicherten mit der neuen eGK auszustatten, bei weitem übertroffen.

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12.02.2013.

IHK zu Saalekanal

Saalekanal muss gebaut werden – wenn auch später; Substanzerhalt geht vor

Die Aussage des Bundesverkehrsministeriums „auf absehbare Zeit“ bestünden keine Spielräume für einen Baubeginn des Saalekanals, bedeutet aus Sicht des Hauptgeschäftsführers der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Dr. Thomas Brockmeier, zweierlei: „Erstens bedeutet die Einschränkung `auf absehbare Zeit´ immerhin, dass es kein grundsätzliches Aus für den Saalekanal gibt. Das ist gut so, denn der Kanal ist und bleibt notwendig. Zweitens steht die Politik in der Pflicht, finanzielle Spielräume zu schaffen.“

Für den Bundesverkehrswegeplan 2015 fordert Brockmeier die Festlegung klarer Prioritäten: Zunächst seien Investitionen in den Substanzerhalt vorhandener Infrastruktur notwendig, „weil dringend und unverzichtbar.“
Die ebenfalls notwendigen Investitionen in neue, zusätzliche Verkehrsinfrastruktur könnten später erfolgen; „dass sie tatsächlich erfolgen werden, muss allerdings außer Zweifel stehen“, so Brockmeier weiter. Hier erwarte man von der Politik verbindliche und klare Aussagen darüber, wann welche neuen Projekte begonnen werden – darunter auch der Saalekanal. Als weitere Projekte zur „langfristig notwendigen Weiterentwicklung des mitteldeutschen Verkehrsnetzes“ nennt Brockmeier neben dem Saalekanal die A 71 zwischen Sangerhausen und Bernburg oder die Weiterführung der B 6n in Richtung Osteuropa.

12.02.2013.

Herausforderungen des demografischen Wandels

Bauen in Sachsen-Anhalt wird künftig einfacher und orientiert sich an den aktuellen Herausforderungen der Zeit. Eine Novelle der Landesbauordnung, der die Landesregierung heute zugestimmt habe, schaffe dafür die rechtlichen Rahmenbedingungen, teilte Bauminister Thomas Webel heute nach der Kabinettssitzung in Magdeburg mit.

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12.02.2013.

5. Geofachtag Sachsen-Anhalt in Dessau

Am Mittwoch, dem 13. Februar 2013, findet der „5. Geofachtag Sachsen-Anhalt“ auf dem Campus Dessau der Hochschule Anhalt statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die vom „netzwerk | GIS Sachsen-Anhalt“ und der Hochschule Anhalt ausgerichtet wird, stehen aktuelle Entwicklungen im Umfeld von Geoinformationssystemen und Geodaten.

Der Geofachtag richtet sich an Entscheider und Anwender in Kommunen, Behörden und Unternehmen. Referenten aus Behörden und Firmen Sachsen-Anhalts erläutern, welcher Nutzen für die Anwender durch Geodateninfrastrukturen und Standards wie X-Planung gemeinsam entstehen kann. Während am Vormittag über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich berichtet wird, besteht am Nachmittag die Möglichkeit, an einem der drei parallelen Workshops teilzunehmen, in dem Projekte aus praxisbezogener Sicht vermittelt und bereits erfolgte Praxisbeispiele demonstriert werden. Erstmalig wird auch in diesem Jahr ein Förderpreis für studentische Abschlussarbeiten vergeben. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Veranstaltung findet im Gebäude 08 im Raum 006 in der Bauhausstr. 8 in Dessau statt.

10.02.2013.

Lob für Handwerksmesse in Leipzig

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat die Eröffnung der 16. Mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig genutzt, um den Anteil des Handwerks an der Gesamtwirtschaft zu würdigen. In seinem Grußwort sagte er: “Das Handwerk ist und bleibt ein zentraler Bereich des gesamten wirtschaftlichen Lebens. Es ist geprägt durch den noch immer unmittelbaren Kundenkontakt, durch Qualitätsbewusstsein, Flexibilität und große Leistungsbereitschaft. Im Handwerk herrschen Traditionsbewusstsein und gleichzeitig ständige Innovationsbereitschaft. Dadurch ist das Handwerk unentbehrlich für eine gedeihliche und stetige wirtschaftliche Entwicklung.“

Es sei eine sehr gute Tradition, alle Vorzüge des Handwerks im Rahmen der Mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig zu präsentieren, stellte Haseloff fest. Insbesondere lobte der Ministerpräsident die Rolle des Handwerks bei der Ausbildung: „Das Handwerk hat sich bedeutende Verdienste im Hinblick auf unsere Jugend erworben. Es werden Menschen erzogen, die sich auf ihre Fähigkeiten verlassen können, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen können und die auch oft wieder den Mut zur Selbständigkeit besitzen. Ich behaupte, nirgends in unserem Land wächst so viel Unternehmergeist heran, wie im Handwerk. Genau das brauchen wir, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein – Selbstvertrauen und hervorragende Ausbildung.“

Außerdem stellte Haseloff die Eigentümerverantwortung heraus, sie sei die entscheidende Grundlage einer funktionierenden Marktwirtschaft. Das Handwerk wirke hier tatsächlich beispielgebend. Im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung zeigte sich der Regierungschef zuversichtlich und betonte: „Ich bin ganz sicher, dass das Handwerk die großen Herausforderungen, die vor uns liegen, bewältigen wird und der positive Wachstumstrend anhält.“ Haseloff ist Schirmherr der 16. Mitteldeutschen Handwerksmesse, die ihre Tore vom 9. bis zum 17. Februar 2013 geöffnet hat.

07.02.2013.

Richtfest für Industriekraftwerk

Nach vier Monaten Bauzeit wird heute im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff Richtfest für ein hocheffizientes Industriekraftwerk im Chemiepark Zeitz gefeiert. Die moderne Kraft-Wärme-Kopplungsanlage der Magdeburger GETEC AG wird Radici Chimica Deutschland ab Juni mit Dampf und Strom versorgen – und einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz erbringen. Künftig wird der Ausstoß von etwa 100.000 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr vermieden.

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06.02.2013.

Rund 500.000 Euro für barrierefreie Gestaltung des Zeitzer Schlosses Moritzburg

Bauminister Thomas Webel legte im Schloss Moritzburg in Zeitz (Burgenlandkreis) den Grundstein für den Einbau eines Fahrstuhls. „Außerdem wird der gesamte Eingangsbereich des barocken Schlossensemble barrierefrei gestaltet“, sagte Webel. Auch die Wege zum Schloss und der Innenhof würden behindertengerecht hergerichtet. Nach Auskunft von Webel werden insgesamt rund 810.000 Euro in den Umbau investiert. Allein 500.000 Euro davon sind Gelder aus verschiedenen Programmen der Städtebauförderung, die die Stadt Zeitz im Ergebnis des Landeswettbewerbs „Auf dem Weg zur barrierefreien Kommune“ erhält.

Beim Einbau des Lifts handelt es sich um einen Eingriff in die Gebäudesubstanz, der mit der Denkmalbehörde abgestimmt ist. Es wird u.a. eine neue Bodenplatte auf Sockelhöhe eingebaut und Gründungs- sowie Kellermauern des Schlosses werden durchbrochen. Der neue Zugang wird mehr als 3 Meter unter dem Niveau des jetzigen Erdgeschossfußbodens liegen. Um optisch möglichst wenig in die Bausubstanz einzugreifen und aufgrund des beschränkten Platzes wird im Dachgeschoss ein maschinenraumloser Seilaufzug installiert. Um alle Ebenen, unter anderem die Dauerausstellung „Kinderwagen-Kinderjahre“ sowie Sonderausstellungen und Präsentationen zeitgenössischer Künstler zu erreichen, sind vier Haltepunkte nötig.

04.02.2013.

Der Labrador in Sachsen-Anhalt die Nummer 1

Jetzt ist es amtlich: Der Labrador Retriever war in den letzten Jahren des Sachsen-Anhalters liebster Haushund, gefolgt vom Jack Russell Terrier und dem Deutschen Schäferhund. Bestätigt werden diese Zahlen durch einen Blick in das Zentrale Hunderegister, das seit 2009 beim Landesverwaltungsamt geführt wird. In dem Register werden die Daten aus den Steuerämtern der 122 Kommunen des Landes zusammengefasst. Dort müssen Neu-Hundebesitzer ihren vierbeinigen Familienzuwachs anmelden, damit die Kommune weiß, an wen sie den Hunde-Steuerbescheid verschicken soll.

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04.02.2013.

Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Arbeitsagentur und Schulen

Sie ist jetzt schon in vollem Gange – die Suche der Unternehmen aus Sachsen-Anhalt nach geeigneten Auszubildenden für das Jahr 2014. Denn die meisten Personalchefs wissen:  Der Wettbewerb um die begehrten „klügsten Köpfe“ wird immer härter. Der Grund: Der Nachwuchs ist knapp. Allein in den letzten 5 Jahren sank die Zahl der Bewerber um Ausbildungsplätze um fast die Hälfte. Dafür stieg die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen. Die Folge: Im Jahr 2012 blieben in Sachsen-Anhalt 730 Ausbildungsstellen unbesetzt. 425 Bewerber fanden nicht die passende Stelle. Ein weiteres Problem, das die Fachkräftesituation verschärft: fast ein Drittel der Jugendlichen in Sachsen-Anhalt brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab.

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04.02.2013.

Gründerteams der Uni Magdeburg überzeugten

„Bringen Sie Ihre Idee zu Papier“ lautete der Aufruf des Businessplanwettbewerbs ego.-Business des Landes Sachsen-Anhalt. Mehrere Gründerteams, die durch die Projekte „TEGSAS“ und „MovE II“ sowie durch das Interaktionszentrum Entrepreneurship der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) beraten werden, folgten diesem Aufruf und reichten ihre Ideenpapiere beim Wettbewerb ein. In den Kategorien Kreativ und Wissenschaft/Technologie platzierten sich die Gründerteams aus der Universität Magdeburg auf den vorderen Plätzen.

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04.02.2013.

Branchentreff der Gießer in Sachsen-Anhalt

Potenziale für die nächste Generation von Fahrzeugantrieben stehen im Mittelpunkt der diesjährigen VDI-Fachtagung „Gießtechnik im Motorenbau“, die am 5. und 6. Februar 2013 in Magdeburg stattfinden wird. Eine Gelegenheit mehr für Sachsen-Anhalt sich als Spitzenstandort für Produzenten und Zulieferer des Maschinen- und Anlagenbaus und der Automobilzulieferindustrie zu profilieren. Mit der KSM Castings GmbH und der Nemak GmbH ist es gleich zwei Wernigeröder Unternehmen gelungen sich mit ihren Produktinnovationen im Programm der hochrangigen Fachleute zu platzieren. Auch Exkursionen zum IKAM, dem Institut für Kompetenz in Automobilität und zum Bereich Ur- und Umformtechnik der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg werden die hier vorhandenen Kompetenzen unter Beweis stellen können. Mit den Professoren Dr. Rüdiger Bähr und Dr. Helmut Tschöke - beide von der Otto-von Guericke Universität - und Dr. Franz Mnich von der Microvista GmbH Blankenburg besetzen Fachleute aus Sachsen-Anhalt zudem drei der 17 Plätze im Programmausschuss des VDI Branchentreff.

30.01.2013.

Beispiel für Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

„Die studentische Unternehmensberatung des SIDUM e.V. bietet ein wunderbares Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, von der beide Seiten profitieren. Unternehmen erhalten durch die Kooperation neue Erkenntnisse aus der Uni und bauen frühzeitig Kontakt zu Studierenden auf. Und die Studierenden lernen durch die Arbeit an realen unternehmerischen Herausforderungen schon während des Studiums die betriebliche Praxis kennen. Dabei können sie Kontakte zu Unternehmen der Region knüpfen und dadurch ihre Chancen für den späteren Berufseinstieg verbessern.“ Das sagte Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff anlässlich des Unternehmerinformationsabends des studentischen Ingenieur- und Dienstleistungsbüros an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (SIDUM).

SIDUM e.V. ist die studentische Unternehmensberatung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU). Ziel des im Jahr 2000 gegründeten Vereins ist es, durch qualitativ hochwertige Beratung die Lücke zwischen universitärer Lehre und deren praktischer Anwendung zu schließen. Mitglieder sind Studierende verschiedener Fachrichtungen (Maschinenbau, Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaft, Geisteswissenschaft, Sozialwissenschaften). SIDUM ist Mitglied im Junior Consult Network (JCN), dem bundesweiten Dachverband der studentischen Unternehmensberatungen.

30.01.2013.

Start-up mit NEnA! Naturwissenschaftlerinnen mit Unternehmerinnengeist gesucht!

Vom 17. bis 22. März 2013 startet die nächste NEnA –Nano-Entrepreneurship-Academy – in Magdeburg, gefördert von der ego. Existenzgründungsoffensive Sachsen-Anhalt sowie der Europäischen Kommission des Europäischen Sozialfonds in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS). Naturwissenschaftlerinnen haben die Gelegenheit, in einer Woche eigene Forschungsideen und sich selbst auf unternehmerisches Potenzial zu prüfen, mögliche Geschäftsideen in Teams weiter zu entwickeln und ganz konkret an der eigenen Karriere zu arbeiten. NEnA bietet dafür jede Menge Gründungs- und Business-Knowhow, individuelles Coaching, kreative Karriere-Trainings, Networking und Dinnergespräche mit internationalen Expertinnen und Experten.


Anmeldeschluss: 8. Februar 2013. Mehr unter www.nano4women.com

29.01.2013.

IHK zum „Altmaier-Paket“: Richtiges Ziel, ungeeignete Maßnahmen

Nach Auffassung der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) sei es höchste Zeit, dass die Bundespolitik endlich konkrete Schritte zur Eindämmung der steigenden Strompreise in Angriff nehmen will. Die dazu von Bundesumweltminister Peter Altmaier vorgeschlagenen Maßnahmen seien jedoch nur ein „Herumdoktern an den Symptomen“, so die IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier in einer ersten Stellungnahme.

„Das Grundproblem steigender Energiepreise infolge des unkoordinierten Ausbaus der erneuerbaren Energien wird so nicht gelöst. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz muss endlich vom Kopf auf die Füße gestellt werden“, so Brockmeier weiter. Das vorgeschlagene Maßnahmenpaket des Bundesumweltministers führe nicht zum Ziel, sondern im Gegenteil sogar eher zu einer Gefährdung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen, da es die Energiekosten auf einen Schlag noch einmal um weitere zehn Prozent erhöhen würde. „Eine deutliche Senkung der Stromsteuer wäre dagegen ein erster richtiger Schritt zur wirksamen Eindämmung der Energiepreise, der Bürgern und Unternehmen sehr schnell zugutekommen würde“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer abschließend.

29.01.2013.

Halbjahreszeugnisse: Sorgentelefon steht bereit

Am Donnerstag, 31. Januar, erhalten rund 180.000 Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen in Sachsen-Anhalt ihre Halbjahreszeugnisse.Kultusminister Stephan Dorgerloh wünscht allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitern erholsame und schöne Winterferien. Zugleich bittet er die Eltern, deren Kinder in der Schule nicht so erfolgreich abgeschnitten haben: „Lassen Sie ihre Kinder in dieser Situation nicht allein, sondern stehen Sie ihnen tatkräftig zur Seite, versuchen Sie gemeinsam Probleme zu lösen und nutzen Sie die Ferien, um die Kinder neu für die Schule zu motivieren.“

Für Kinder und Jugendliche, denen ihr Zeugnis Sorgen und Probleme bereitet, weil es nicht so gut ausfällt wie gewünscht oder erwartet, steht wie schon in den Vorjahren das Sorgentelefon des Landesschulamtes zur Verfügung. Auch Eltern, die mit dem schlechten Zeugnis ihrer Kinder nicht zurechtkommen, können sich mit den Schulpsychologen in Verbindung setzen. Das Sorgentelefon ist am kommenden Donnerstag, dem Tag der Zeugnisausgabe, geschaltet. Zwischen 10 und 17 Uhr kann die Hilfe der Schulpsychologen im Bereich Halle/Dessau unter der Telefonnummer 0345/514-1882 und im Bereich Magdeburg/Gardelegen unter 0391/567-5781 in Anspruch genommen werden – natürlich auch anonym.

29.01.2013.

Großes Herz

Ein großes Herz bewiesen die Mitarbeiter der Stadtwerke-Unternehmen in der Vorweihnachtszeit. Im Rahmen einer betrieblichen Weihnachtsfeier sammelten sie  insgesamt rund 3.000 Euro für zwei Kindervereine. Heute übergab Matthias Lux, Vorsitzender Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH, den Vereinen Clara Zetkin e. V. und Lebens(t)raum e. V. die Spende seiner Mitarbeiter in Höhe von jeweils rund 1.500 Euro.

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26.01.2013.

Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft können Beratung fördern lassen

Landwirte und Waldbesitzer, die sich beraten lassen wollen, werden dafür gefördert. Globale Märkte, EU-Gesetzgebung, eine sich verändernde Umwelt: Oft ist externer Sachverstand notwendig, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Gute Beratung hilft, Fehler zu vermeiden und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das Land fördert daher im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum ab sofort aus Landes- und EU-Mitteln die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen von land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen. Grundlage hierfür ist die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Beratungsleistungen in der Land- und Forstwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt vom 02.01.2013. Die Veröffentlichung im Ministerialblatt für das Land Sachsen-Anhalt erfolgt zum Monatsende.

Interessierte Landwirte, Waldbesitzer und Forstbetriebsgemeinschaften in Sachsen-Anhalt können Anträge ab sofort bis zum 15.05.2013 beim zuständigen Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) stellen. Für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen kann ein Zuschuss in Höhe von bis zu  80 Prozent der förderfähigen Beratungsausgaben höchstens jedoch 1.500 EURO im Jahr gewährt werden. Nähere Informationen, Merkblätter und Antragsunterlagen liegen beim zuständigen ALFF aus oder stehen im Internet unter www.llfg.sachsen-anhalt.de zur Verfügung.

26.01.2013.

Zehn Jahre Landesamt für Verbraucherschutz

Mit einem Festakt hat das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt in Magdeburg sein zehnjähriges Bestehen begangen. Verbraucherschutzminister Norbert Bischoff und Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens würdigten die über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus anerkannte Arbeit des Landesamtes. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesamt seien ein Garant für professionellen Gesundheits-, Verbraucher- und Arbeitsschutz in Sachsen-Anhalt, betonte Arbeits- und Sozialminister Bischoff.  Landwirtschafts- und Umweltminister Aeikens sagte, das Landesamt genieße das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher.

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26.01.2013.

IHK punktet weiter bei Existenzgründern

Im Jahr 2012 erhielten die Industrie- und Handelskammern in Deutschland bei einer Befragung unter den Existenzgründern die Note 1,22. Damit ist die Zufriedenheit mit der IHK-Gründungsberatung im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. Sowohl bei der Kundenorientierung als auch bei der Fachkompetenz erhalten die IHKn nochmals bessere Bewertungen. Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) liegt bei der Bewertung der einzelnen Bereiche noch über dem Bundesdurchschnitt.

In punkto Kundenorientierung bewerten über 97 Prozent der Gründer die IHK-Existenzgründungsberater mit „sehr gut“. (Bundesdurchschnitt: 78 Prozent). „Bei der Fachkompetenz schneiden unsere IHK-Experten im südlichen Sachsen-Anhalt sogar noch besser ab und erzielen einen Spitzenwert von 99,4 Prozent im Gegenzug zum Bundesdurchschnitt von 80 Prozent", so Antje Bauer, Geschäftsführerin Starthilfe und Unternehmensförderung der IHK.

Über 97,65 Prozent der Gründer geben an, das Beratungsgespräch habe bei den weiteren Vorhaben sehr weiter geholfen (Bundesdurchschnitt: 72,7 Prozent). Alle Gründer – 100 Prozent – würden den IHK-Gründerservice weiter empfehlen (Bundesdurchschnitt: 98,3 Prozent). Insgesamt beteiligten sich 7.255 Personen an den IHK-Befragungen zu ihrem Gründerservice im Jahr 2012

23.01.2013.

Abwärtsbewegung schwächer - Politik muss Hausaufgaben machen!

IHK-Konjunkturbericht zum vierten Quartal 2012

Die bereits in den vergangenen beiden Quartalen zu spürende Abkühlung der Stimmung in der regionalen Wirtschaft setzt sich fort, jedoch mit vermindertem Tempo. Der Geschäftsklimaindex der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) liegt für das vierte Quartal 2012 mit 6,7 Punkten weiter oberhalb der Nullinie, aber unter den Vergleichswerten des Vorquartals und des Vorjahres. Zu diesen Ergebnissen kommt die IHK in ihrem aktuellen Konjunkturbericht.

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23.01.2013.

Bitterfeld besser vor Grundwasseranstieg geschützt

Die erste Ausbaustufe zum Schutz der Stadt Bitterfeld-Wolfen vor steigendem Grundwasser ist abgeschlossen. Das gab Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens am Mittwoch vor Ort im Rahmen der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des „Stadtsicherungsprojektes Bitterfeld“ bekannt. In der Projektvereinbarung von 2003 sind Maßnahmen festgelegt worden, die die Stadt vor den Folgen des Grundwasserwiederanstiegs nach Einstellung des Bergbaus schützen sollen. Dabei mussten die Auswirkungen der Sanierung der Bergbaufolgelandschaft berücksichtigt werden. Zudem wurde eine großräumige Grundwassersanierung im ökologischen Großprojekt Bitterfeld-Wolfen vereinbart.

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22.01.2013.

Landesregierung ebnet Weg für IT-Verbund

Die Landesregierung hat den Weg in Richtung des Beitritts Sachsen-Anhalts zum IT-Verbund der norddeutschen Länder „Dataport“ geebnet. Das Kabinett stimmte am Dienstag dem vom Ministerium der Finanzen vorgelegten entsprechenden Entwurf eines Gesetzes zum Staatsvertrag zwischen den beteiligten Bundesländern zu.

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18.01.2013.

IHK organisiert interkulturellen Workshop USA im Februar

Zu einem „Interkulturellen Workshop USA – Erfolgreich mit Kunden und Geschäftspartnern“ am 11. Februar 2013 lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) interessierte Unternehmen nach Halle (Saale) ein. „So ähnlich uns die Amerikaner zu sein scheinen, in der Kommunikation, dem Umgang und den Abläufen im Geschäftsleben gibt es große Unterschiede. Diese können einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Wege stehen“, erklärt IHK-Geschäftsführerin Birgit Stodtko. Beim Workshop lernen die Teilnehmer deshalb, welche Stolpersteine Unternehmen beim Umgang mit US-amerikanischen Geschäftspartnern beachten sollten. Außerdem erhalten sie Tipps zu amerikanischen Gepflogenheiten, zum Beziehungsaufbau und zur Beziehungspflege. „Die Teilnehmer lernen, wie Zusammenarbeit mit US-Amerikanern funktioniert“, wirbt Stodtko für das Angebot.

Der Workshop richtet sich an Fach- und Führungskräfte sowie an Angestellte, die in regelmäßigem Kontakt mit amerikanischen Kunden und Geschäftspartnern stehen oder sich darauf vorbereiten wollen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten sich Interessierte vorab anmelden. Weitere Informationen im Internet unter www.halle.ihk.de Dokument-Nr. 652.

18.01.2013.

Reduzierung der Stromsteuer

Kammern und Wirtschaftsministerium plädieren gemeinsam für Reduzierung der Stromsteuer

Zu einem Auftaktgespräch zum Jahresbeginn haben sich gestern in Magdeburg die Präsidenten der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern mit Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff getroffen. Gesprochen wurde unter anderem über energiepolitische Fragen, insbesondere die Strompreisentwicklung, sowie über die Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge und die gemeinsamen Erwartungen an die nächste EU-Strukturfondsperiode.

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18.01.2013.

„Backstage Jazz“ im Hauptbahnhof in Halle (Saale)

Zu einer schönen Tradition ist die Ausstellung des Stuttgarter Fotografen Rüdiger Schestag geworden, die dieses Jahr im Literaturcafé Buchkunst im Hauptbahnhof Halle (Saale) zu sehen sein wird. Unter dem Titel „Backstage Jazz“ werden vom 21. Januar bis 1. März im Hauptbahnhof in Halle (Saale) Momente des Jazzfestivals „Women in Jazz“ zu sehen sein, die das Publikum normalerweise nicht zu sehen bekommt: Musikerinnen bei den Proben und Soundchecks, hinter der Bühne und bei Interviews. Es wird aufgebaut, gestimmt, meditiert und diskutiert. Der Besucher bekommt so die einzigartige Chance, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und in jene Welt einzutauchen, ohne die es „Women in Jazz“ nicht gäbe.

Die Vernissage eröffnet am 21. Januar, um 19 Uhr im Literaturcafé Buchkunst. Der Besuch der Eröffnungsveranstaltung und der Ausstellung ist kostenfrei. Die Veranstaltung wird von der Werbegemeinschaft des Hauptbahnhofes, dem Bahnhofsmanagement Halle (Saale) der DB Station&Service AG und von der Bahnhofslounge Bastian unterstützt. Das Jazzfestival „Women in Jazz“ wird in Halle (Saale) seit acht Jahren ausgetragen.

16.01.2013.

Investitionsbank und HypoVereinsbank starten Kooperation

Kürzere Wege, besserer Zugang zu öffentlichen Fördermitteln und erweiterte Finanzierungslösungen - davon können ab sofort die Firmenkunden der HypoVereinsbank in der Region profitieren. Das haben heute Manfred Maas, Chef der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB), und Patrick Grünauer-Kloevekorn, Leiter der Firmenkunden-Niederlassung Mitteldeutschland der HypoVereinsbank, in Magdeburg vereinbart.

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16.01.2013.

Lage im ostdeutschen Maschinenbau hellt sich auf

Der befürchtete konjunkturelle Einbruch im ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau ist ausgeblieben. Vielmehr scheint die Branche ihr Zwischentief hinter sich zu lassen. Das ergab die jüngste Konjunkturumfrage des VDMA-Landesverbandes Ost unter seinen 350 Mitgliedern in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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16.01.2013.

Neue Wartungsbasis am Flughafen Leipzig-Halle

Ministerpräsident Haseloff: Sachsen-Anhalt und Sachsen können stolz auf ihren Flughafen sein

„Auf die Entwicklung des Flughafens Leipzig-Halle können wir stolz sein. Und mit dem heutigen Tag noch ein wenig mehr. Das Engagement der Volga-Dnepr Group zeigt, dass Leipzig-Halle längst mehr ist als irgendein Regionalflughafen irgendwo in Deutschland. Hier ist in Mitteldeutschland ein wahres Tor zur Welt entstanden. Nicht nur für die Fluggäste, Leipzig-Halle wird immer mehr zu einem wichtigen Drehkreuz im internationalen Luftfrachtverkehr.“ Das erklärte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff in seinem Grußwort zur feierlichen Einweihung einer Wartungsbasis der Volga-Dnepr Group auf dem Flughafen Leipzig-Halle.

Haseloff lobte die idealen Bedingungen am Flughafen. Dazu zählten nicht nur die Lage mitten in Europa, sondern auch hochmotivierte Fachkräfte. Allein in Sachsen-Anhalt arbeiteten rund 2.000 Menschen direkt oder indirekt für den Flughafen. Insgesamt seien es 6.000. Der Airport sei ein gewaltiger Jobmotor. Die russische Volga-Dnepr Group ist Weltmarkführer beim Lufttransport besonders schwerer und sperriger Lasten. Die Wartungsbasis am Flughafen Leipzig-Halle dient der Wartung der Transportflotte, so auch des größten in Serie gebauten Transportflugzeuges der Welt, der Antonow AN 124.

14.01.2013.

K-Frage und FDP-Krise

Steinbrück stürzt ab – Merkel und die Union im Rekordhoch
Rösler im Rekordtief – baldiges Ende als FDP-Vorsitzender erwartet

K-Frage: Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück verliert dramatisch an Zustimmung. Gefragt, wen die Deutschen lieber als Regierungschef/-in hätten, sprechen sich jetzt 65 Prozent (+11) für Angela Merkel und nur noch 25 Prozent (-11) für Peer Steinbrück aus (weiß nicht: 10 Prozent). Dabei ist der Rückhalt von Merkel bei den CDU/CSU-Anhängern mit 97 Prozent kaum noch zu steigern, während Peer Steinbrück auch bei den Anhängern seiner eigenen Partei deutlich an Boden verloren hat: Nach 79 Prozent im Dezember wollen ihn jetzt nur noch 63 Prozent der SPD-Anhänger lieber als Kanzler. Bei den Anhängern der Grünen präferieren nur noch 47 Prozent Steinbrück als Kanzler, 43 Prozent hingegen Merkel. Bei den Anhängern der Linken wollen sogar mehr als doppelt so viele lieber Merkel (56 Prozent) als Steinbrück (25 Prozent).

FDP-Krise: Dass sich die FDP jetzt schon seit längerer Zeit in einer Krise befindet, liegt nach Meinung von 59 Prozent in erster Linie an ihrem Spitzenpersonal und nach Auffassung von 31 Prozent primär an der Politik, die die FDP verfolgt (weiß nicht: 10 Prozent). Da verwundert es nicht, dass 53 Prozent meinen, dass Philipp Rösler schon bald den Parteivorsitz verlieren wird – ganz unabhängig davon, wie die Landtagswahl in Niedersachsen ausgeht. 29 Prozent meinen, dass er nur FDP-Vorsitzender bleibt, wenn die FDP wieder den Einzug in den niedersächsischen Landtag schafft und 9 Prozent glauben, dass er auf jeden Fall im Amt bleiben wird (weiß nicht: 9 Prozent). 80 Prozent erwarten, dass die Krise der FDP noch länger anhalten wird, und nur 13 Prozent glauben, dass sich da bald etwas ändern wird (weiß nicht: 7 Prozent).(Quelle: ZDF-Politbarometer 01/13)

13.01.2013.

Dialog zum Ausbau der Erneuerbaren Energien gestartet

Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens hat heute eine Dialogplattform zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Sachsen-Anhalt gegründet. Die Plattform ist ein Kreis aller relevanten Akteure der Energiewende im Land. Zentrale Aufgabe der neuen Plattform wird die Suche nach gemeinsamen Lösungen und Innovationen sein, um den Anteil der erneuerbaren Energien im Land erhöhen zu können.

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12.01.2013.

Ausbildungsmarkt unter Druck

Der Ausbildungsmarkt im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ist unter Druck. Mit 4.499 Ausbildungsplätzen ging die Zahl der Neueintragungen zum 31. Dezember 2012 im Vergleich zum Vorjahr um circa 6 Prozent zurück. „Hauptursache ist der demografische Wandel“, konstatiert Dr. Simone Danek, IHK-Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung. Auch die mangelnde Ausbildungsreife bei einem Teil der Jugendlichen spiele eine Rolle.
Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze ist um 4 Prozent auf 4.098 langsamer gesunken als die Gesamtzahl der Neueintragungen im IHK-Bezirk im Vergleich zum Vorjahr. Ein deutlicher Rückgang ist bei den geförderten außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen zu verzeichnen. Hier nahm die Zahl um ein Viertel auf 401 Platz ab.

„Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen ist nach wie vor hoch“, so Danek weiter. Ein Teil der angebotenen Stellen sei jedoch aufgrund nicht vorhandener geeigneter Bewerber unbesetzt geblieben. Simone Danek: „Durch den deutlichen Rückgang an Schulabgängern und Altbewerbern in den letzten Jahren sind mögliche Azubi-Bewerber zahlenmäßig schlicht nicht vorhanden. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Teil der Jugendlichen den notwendigen Anforderungen für die begehrte Lehrstelle leider nicht gerecht wird.“

Als eine Lösung böten die Unternehmen auch Brücken in die Ausbildung mit dem Unternehmenspraktikum der Einstiegsqualifizierung an. Die Zahl dieser Praktika sei im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 221 Plätze angestiegen. 272 Betriebe im IHK-Bezirk würden erstmals ausbilden. Damit seien immerhin 438 neue Ausbildungsplätze gewonnen worden.

12.01.2013.

Merdedes-Benz spendet Schulungsfahrzeug

Am 10. Januar 2013 übergab Astrid Stolze, Direktorin der Mercedes-Benz Niederlassung Magdeburg, einen Mercedes-Benz CLS 350 BlueEFFICIENCY zu Aus- und Weiterbildungszwecken an das Bildungs- und Technologiezentrum des Kfz-Gewerbes in Möckern. Uwe Rokosch, Leiter des BTZ, nahm das mit intelligenten Fahrassistenzsystemen ausgestattete viertürige Coupé entgegen. Zur Ausstattung gehören bspw. aktive Spurhalte-, Totwinkel- und Notbrems-Assistenten. Ziel der Arbeit des BTZ ist es, den Unternehmen der Branche gutausgebildete Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Dazu werden seit 1991 die überbetrieblichen Unterweisungen für alle Auszubildenden des Kfz-Gewerbes durchgeführt. Ebenfalls werden im BTZ für Kfz-Technikermeister und Kfz- Servicetechniker Qualifizierungen angeboten sowie Prüfungen der Handwerkskammer vorgenommen. Auch hierfür sowie für die Zwischen- und Gesellenprüfungen der Kfz-Mechatroniker durch die Innung wird der bereitgestellte CLS eingesetzt.

Bild: Astrid Stolze (Direktorin der Mercedes-Benz Niederlassung Magdeburg), Uwe Rokosch (Leiter BTZ), Christoph Rodewohl und Christian Wolf (beide Auszubildende der Mercedes-Benz Niederlassung Magdeburg).

12.01.2013.

Zehn Vornominierungen zum Deutschen Filmpreis 2013

Die Deutsche Filmakademie gab am 10. Januar 2013 insgesamt 46 Filme bekannt, die ins Rennen um den Deutschen Filmpreis 2013 gehen. In der Vorauswahl sind in diesem Jahr acht von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützte Filme sowie zwei Einzelleistungen aus geförderten Produktionen vertreten. Unter den vorgeschlagenen Filmen befinden sich die Spielfilme „Cloud Atlas“ (Regie: Lana & Andy Wachowski, Tom Tykwer), „Invasion“ (Regie: Dito Tsintsadze), „Lore“ (Regie: Cate Shortland), „Quellen des Lebens“ (Regie: Oskar Roehler) und „Die Vermessung der Welt“ (Regie: Detlev Buck), die Dokumentarfilme „Revision“ (Regie: Philip Scheffner) und „Sound of Heimat – Deutschland singt“ (Regie: Arne Birkenstock, Jan Tengeler) sowie der Kinderfilm „Die Abenteuer des Huck Finn“ (Regie: Hermine Huntgeburth).

Darüber hinaus sind folgende Einzelleistungen nachbenannt: Tongestaltung – Benjamin Krbetschek, Holger Lehmann für „Du hast es versprochen“ (Regie: Alex Schmidt) und Weibliche Hauptrolle – Christina Große in „Für Elise“ (Regie: Wolfgang Dinslage). Die Nominierungen werden am 22. März 2013 veröffentlicht, die Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 26. April 2013 in Berlin statt. 

10.01.2013.

Neues vom Lotto

Zu der über die Nachrichtenagentur dpa verbreitete Meldung über Veränderungen beim LOTTO 6aus49 erklärte Lottogeschäftsführerin Maren Sieb: „Wir werden unseren Lottospielern ab Mai den Klassiker LOTTO 6aus49 mit einem verbesserten Gewinnplan und einem vereinfachten Spielmechanismus anbieten. Mit einer zusätzlichen Gewinnklasse ist künftig bereits ein Zweier mit Superzahl ein garantierter Treffer. Auch die Jackpots werden höher ausfallen. Um diese Aufwertung der Gewinnmöglichkeiten zu finanzieren, wird der Spieleinsatz angepasst – übrigens zum ersten Mal seit 13 Jahren.“ Mit dieser Neuerung reagiere LOTTO auf die Wünsche vieler Lottospieler nach mehr Chancen in den kleineren Gewinnklassen. Zudem wird der Ersatz der bisherigen Zusatzzahl durch die bereits bekannte Superzahl, die auch für den Jackpot-Gewinn wichtig ist, den Spielmodus und die Verständlichkeit vereinfachen.

10.01.2013.

Freie Arbeitsplätze an der Rennstrecke

Die Motorsport Arena Oschersleben hat auch im Jahr 2013 wieder einen Terminkalender nah an der Vollauslastung. Zur Unterstützung des Teams sucht die Rennstrecke in der Magdeburger Börde noch Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen.
Vor allem für die Hauptsaison benötigt werden Sportwarte der Streckensicherung. Mit dieser Position geht eine gewisse Verantwortung einher, schließlich verlassen sich die Teilnehmer bei Trainings und Rennen auf die zuverlässige Arbeit der Sportwarte. Wer eine gute Auffassungsgabe besitzt, handwerklich begabt ist und gern im Freien arbeitet, sollte sich bewerben, um nicht nur bei Industrietests und Renntrainings, sondern auch bei Großveranstaltungen wie der DTM an der Strecke für die Sicherheit der Teilnehmer zu sorgen.

Auch das Hotel der Motorsport Arena bietet ein PS-reiches Arbeitsumfeld. Direkt an der Rennstrecke spüren alle Kollegen täglich das Rennfeeling und begrüßen Gäste aus allen Herren Länder. Hier sind vor allem Ausbildungsstellen zu besetzen. Gesucht werden regelmäßig Auszubildende als Köchin/Koch, Restaurant- und Hotelfach- sowie Veranstaltungskaufleute. 
Für die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Marketing ist für die Zeit von Februar bis September noch eine Praktikumsstelle zu besetzen. Hier waren in der Vergangenheit vor allem Studenten im Praxissemester und Abiturienten in die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Arbeit involviert.

10.01.2013.

Unternehmer bilden Quelle des Wohlstands

Für freien Wettbewerb im Dienste des Gemeinwohls und ein „Geraderücken des verbreitet verzerrten Unternehmerbildes“ hat sich die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Carola Schaar, ausgesprochen. „Wir Unternehmer dienen dem Gemeinwohl. Um es deutlich zu sagen: Private unternehmerische Initiative ist nicht etwa eine süße Zutat im großen Kuchen unseres Wohlstandes, sondern sie ist in Wahrheit seine einzige Quelle“, betonte Schaar anlässlich des IHK-Neujahrsempfangs vor knapp 900 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Halle.

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10.01.2013.

Standortfaktor E-Commerce

Die zweite Ausgabe des Info-Magazins „median“ stellt die vielfältige ECommerce-Branche in Mitteldeutschland vor

Die weltweite Erfolgsgeschichte des Online-Handels begann vor rund 20 Jahren in Mitteldeutschland. Heute verbinden sich mit der Wachstumsbranche vielfältige wirtschaftliche Potenziale für die Region, wie eine aktuelle Studie belegt. Aus diesem Anlass widmet sich die zweite Ausgabe des Info-Magazins „median“ unter dem Titel „Ich kaufe ein E“ der E-Commerce-Branche in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die gemeinsame Publikation der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und der Metropolregion Mitteldeutschland erscheint Anfang nächsterWoche.

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10.01.2013.

Weitere 15 Jahre „Mehr als Kino“ in Magdeburg

CinemaxX, Deutschlands bekanntester Kinobetreiber, sichert Magdeburg auch für die nächsten 15 Jahre „Mehr als Kino“ zu. Frisch wurde der Mietvertrag mit dem Immobilieninhaber für das CinemaxX im Einkaufscenter City Carré bis Ende 2027 verlängert. Neben Kino in höchster Bild- und Tonqualität dürfen sich die Gäste auch weiterhin über beliebte Extras wie die 12 Meter hohe Indoor-Tunnelrutsche oder kostenloses Parken für bis zu vier Stunden freuen.

„Wir freuen uns sehr, Magdeburg auch für die nächsten 15 Jahre „Mehr als Kino“ zusichern zu können und mit neuesten technischen Innovationen immer wieder für ein ganz besonderes Kinoerlebnis zu sorgen. So war es uns aktuell enorm wichtig an allen 30 CinemaxX Standorten deutschlandweit Peter Jacksons neues Meisterwerk „Der Hobbit“ in HFR präsentieren zu können. Mit MAXXIMUM HFR erleben so auch unsere Magdeburger Gäste die 3D-Version des Fantasy-Epos in einer Brillanz und Plastizität, wie sie bis dato einmalig ist“, betont Christian Gisy, CinemaxX Vorstandsvorsitzender. Nancy Fehse, Theaterleiterin CinemaxX Magdeburg, ergänzt: „Magdeburg ist eine großartige Stadt mit viel Kultur. Wir sind stolz, dass wir als CinemaxX einen Teil dazu beitragen können.“

10.01.2013.

Müllpanscher sollen Steuern hinterzogen haben

Eine neue Runde begann am vergangenen Dienstag (08.01.2013) im sogenannten „Ostdeutschen Müllskandal“. Vor der Großen Strafkammer des Landgerichtes Magdeburg unter dem Vorsitzenden Richter Gerhard Könecke müssen sich die ehemaligen Geschäftsführer der Sporkenbach-Ziegelei aus Rietzel im Jerichower Land verantworten.  Stefan S. (65 Jahre), Edgar B. (56 Jahre), Siegfried K. (72 Jahre) und Wilhelm B. (66 Jahre) wird in wechselnder Beteiligung Steuerhinterziehung in den Jahren 2005 bis 2008 vorgeworfen. Die Angeklagten sollen bei Umsatz-, Körperschafts- und Gewerbesteuererklärungen des Unternehmens  in wechselnder Beteiligung falsche Angaben gemacht haben, so dass insgesamt ein Steuerschaden von über 1 Million Euro entstanden sein soll.

08.01.2013.

TAAK! Die Tauschakademie für Halle

Studentinnen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle haben die Tauschakademie TAAK! nach dem Vorbild der Trade School Bewegung ins Leben gerufen. Mit der Trade School verbinden sich Neugier auf das Wissen anderer Menschen mit der Idee, Orte der Begegnung zu schaffen. Vom 15. bis 22. Januar wird die Ladenfläche und der ehemals von einer Zirkus- und Varietégruppe genutzte Raum im Hinterhof der der Großen Steinstraße 30 der temporäre Standort der Tauschakademie Halle.

Jede und jeder der Lust hat, kann mitmachen. Im Aufruf der vier Studentinnen heißt es: „Du kannst Uhren reparieren, die Wirtschaftskrise erklären, Zootiere zeichnen oder Kolibris stricken? Dann komm und zeig es anderen! Jeder hat Interessen, Wissen oder Fähigkeiten, die es wert sind, mit anderen geteilt zu werden. Gib einen Workshop und zeig anderen, was Dich interessiert! Als Wertschätzung für deinen Kurs kannst Du Dir etwas ertauschen“.

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, aber nur im Tausch zu haben. Alle Informationen, Anmeldungen zu den Workshops und das aktuelle Workshop-Programm von TAAK! findet man unter www.taak-halle.de

08.01.2013.

Prof. Dr. Axel Dreyer

Deutschlands Tourismuswissenschaftler wählen Vorstand

Deutschlands führende Tourismuswissenschaftler haben einen neuen Vorstand ihrer Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft (DGT) gewählt. Das fünfköpfige Gremium besteht aus Fachhochschul- und Universitätsprofessoren, unter ihnen Prof. Dr. Axel Dreyer vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Harz in Wernigerode. In der DGT ist er kein Unbekannter, denn er gehörte 1996 zu den Gründungsmitgliedern dieser noch jungen multidisziplinären Wissenschaftsvereinigung. Aus den damals zehn Wissenschaftlern ist heute eine Gemeinschaft von 164 Tourismusforschern geworden.

„Die Aufbaujahre der DGT sind vorbei, nun müssen wir uns noch mehr Gehör in der Politik verschaffen“, meint Professor Dreyer.Mit über 700 Studierenden in den Bachelor- bzw. Master-Tourismusstudiengängen zählt die Hochschule Harz bundesweit zu den größten Hochschulen mit touristischen Studienprogrammen. Ein weiteres, im Harz bekanntes Gesicht ist mit Prof. Dr. Ralf Roth von der Sporthochschule Köln in den Vorstand der DGT gewählt worden. Roth arbeitet schon seit Jahren an der Schnittstelle von Sporttourismus und Naturschutz für die Harzregion, insbesondere in Schierke. Präsident der DGT ist Prof. Dr. Roland Conrady von der Fachhochschule Worms.

07.01.2013.

Broschüre „Kinderrechte machen Schule 2“ veröffentlicht

Gemeinsam mit dem Verein „Macht Kinder stark für Demokratie! e.V." aus Frankfurt am Main hat das Kultusministerium Sachsen-Anhalt die Broschüre „Kinderrechte machen Schule 2" herausgegeben. Sie wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer und bietet Anregungen, Kinderrechte in verschiedenen Unterrichtsfächern zu thematisieren.

„Es ist wichtig, dass Kinder bereits in der Grundschule mit ihren Rechten vertraut gemacht und ihnen demokratische Grundprinzipien vermittelt werden. Bürgerschaftliches Engagement ist für eine moderne Demokratie unverzichtbar. Wer sich in frühen Jahren engagiert und Verantwortung für die Belange anderer übernimmt - in der Klasse, dem Verein oder der Gesellschaft - reift daran", erklärte Kultusminister Stephan Dorgerloh. Mit Projekten und Aktionen zum Thema Kinderrechte können sich Schulklassen bis zum 31. März 2013 als „UNICEF JuniorBotschafter“ unter www.juniorbotschafter.de bewerben. Die Broschüre knüpft an die UN-Kinderrechtskonvention an: Am 20. November 1989 verabschiedete die UN-Generalversammlung das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes". Die Bundesrepublik Deutschland sichert seit ihrem Beitritt zu dieser Konvention im Jahr 1992 jedem Kind unveräußerliche Rechte zum Beispiel auf gesunde Entwicklung, auf Schutz, Fürsorge und Beteiligung zu. Die Broschüre wird den allgemeinbildenden Schulen des Landes in den nächsten Tagen zugehen.

07.01.2013.

2013 mehr Insolvenzen zu erwarten

Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform in Halle rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen in Sachsen-Anhalt. Martin Plath, Prokurist bei Creditreform Halle, nennt als Ursache die konjunkturelle Eintrübung, die sich mit einer Verzögerung von etwa drei Monaten auf die Insolvenzzahlen auswirke. „Wenn die Wirtschaft langsamer wächst oder stagniert, werden wir wieder mehr Pleiten sehen“, so Plath.

Er erwarte für 2013 einen Anstieg um bis zu zehn Prozent auf dann etwa 750 Unternehmensinsolvenzen in Sachsen-Anhalt. Eines von dreißig Unternehmen im Land sei gefährdet. Vor allem werden Betriebe mit zu geringen Rücklagen und junge, noch nicht gefestigte Unternehmen in Schwierigkeiten kommen, so Plath. Überdurchschnittlich betroffen seien weiterhin das Logistik- und Transportgewerbe sowie das Baugewerbe. Insgesamt dürften infolge von Insolvenz bis zu 4.000 Arbeitsplätze im Land wegfallen. Der Schaden für die Gläubiger belaufe sich laut Creditreform in den meisten Fällen auf durchschnittlich 25.000 Euro. Um die Unternehmensstabilität zu verbessern, seien, so Plath, mehr finanz- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse für Gründer und eine Stärkung der Eigenkapitalbasis nötig.

07.01.2013.

Zwei Volltreffer gleich zum Jahresstart

Der Wunsch nach einem „glücklichen neuen Jahr“ hat sich für einen Lottospieler, der bei Weißenfels im Burgenlandkreis wohnt, bereits in der ersten Woche des noch frischen Jahres 2013 erfüllt. Mit einem „Dreifach-Bingo“ gewann er am Sonntag in der Umweltlotterie „BINGO“ gut 354.000 Euro.Glück hatte auch ein Tippfreund in Magdeburg. Um rund 32.000 Euro füllt sich sein Bankkonto. Er konnte mit einem „Fünfer mit Zusatzzahl“ im LOTTO 6aus49 einen Volltreffer landen. Der Jackpot im LOTTO wurde bundesweit nicht geknackt und wird am Mittwoch rund drei Millionen Euro betragen. In der Lotterie EuroJackpot werden am Freitag sogar rund 25 Millionen Euro liegen.

03.01.2013.

Verhaltener Optimismus im Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalts

„Die baukonjunkturelle Entwicklung gestaltete sich 2012 in Sachsen-Anhalt im Vergleich mit dem Vorjahr leicht positiv und war damit etwas günstiger als zum Beginn des Jahres noch befürchtet“, sagte Dr . Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen/Sachsen-Anhalt e. V. (BISA), in Bezug auf das zu erwartende Jahresergebnis 2012 im Bauhauptgewerbe von Sachsen-Anhalt.

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29.12.2012.

Mehr für Chancengerechtigkeit tun

Sachsen-Anhalt hat für 2013 den Vorsitz der Arbeits- und Sozialministerkonferenz ASMK übernommen. Sozialminister  Norbert Bischoff nannte als sein vorrangiges Ziel „mehr Chancengerechtigkeit“. Bischoff erklärte in Magdeburg: „Bei allem was wir tun, müssen wir im Blick haben, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland nicht weiter aufgeht. Vielmehr gilt es, jenen Menschen am Rand der Gesellschaft den Weg zurück in die Mitte zu ebnen. Das ist auch ein Beitrag zum sozialen Frieden.“ 

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29.12.2012.

Verbraucherberatung in Sachsen-Anhalt gesichert

Die unabhängige Verbraucherberatung in Sachsen-Anhalt bleibt gesichert. Für die Jahre 2013 und 2014 erhält die Verbraucherzentrale insgesamt rund 2,8 Millionen Euro vom Land. Der entsprechende Zweijahresvertrag wurde jetzt von Sozialminister Norbert Bischoff unterzeichnet. Demnach bekommt die Verbraucherzentrale vom Land in den Jahren 2013 und 2014 jeweils rund 1,4 Millionen Euro.

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt wurde im März 1990 gegründet. Sie bietet in 14 Städten des Landes ihre Dienste an. Minister Bischoff erklärte: „Eine unabhängige und für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbare Verbraucherberatung ist im Interesse des Landes. Umfassende Information ist die Voraussetzung für eine bewusste und sachgerechte Entscheidung.“ Das Beratungsangebot der Verbraucherzentrale ist breit gefächert. Dazu gehören die allgemeine Verbraucherberatung zu Themen wie Ernährung, Telekommunikation oder Altersvorsorge ebenso wie die Rechtsberatungen durch Juristinnen und Juristen oder die Energieberatung.

27.12.2012.

IHK fordert Beitragszahler zu entlasten

Angesichts weiter steigender Überschüsse der gesetzlichen Krankenkassen sollten die Beitragszahler entlastet werden, fordert die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK). Hierzu sollte die im Jahr 2006 durchgesetzte Vorverlegung des Zahltages in den jeweils laufenden Monat zurückgenommen werden, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier. Zudem seien grundsätzlich Beitragssenkungen zu erwägen.

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27.12.2012.

Hochwasserschutz: 22 Kilometer neue Deiche gebaut

Auch im Jahr 2012 konnten landesweit sichtbare Fortschritte bei der Verbesserung des Hochwasserschutzes in Sachsen-Anhalt erzielt werden. Hierzu wurden knapp 30 Millionen Euro verwendet. Mit dem Geld konnten unter anderem etwa 22 Kilometer Deiche sowie andere technische, dem Hochwasserschutz dienende Anlagen saniert oder neu gebaut werden. Von den 1.312 Kilometern Deichen im Land entsprechen nunmehr die Hälfte (663 km) den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

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20.12.2012.

Vertrag für neue Energieerzeugungsanlage unterzeichnet

GETEC errichtet moderne Energieversorgung für Chemiebetrieb der HANSA GROUP in NRW

Mit der Vertragsunterzeichnung am Mittwoch wurde GETEC beauftragt, bis zum Frühjahr 2014 eine neue Energieerzeugungsanlage für die Chemische Fabrik WIBARCO GmbH in Ibbenbüren (Kreis Steinfurt / NRW) zu errichten. Das Chemieunternehmen wird künftig aus der modernen Anlage mit Dampf und Prozesswärme versorgt.

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20.12.2012.

Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalts wählten neuen Vorstand

Die Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalt (WJSA) haben am  6. Dezember 2012 in der Geschäftsstelle der Industrie und Handelkammer in Dessau-Roßlau einen neuen Vorstand gewählt. Ab 2013 ist der 34-jährige Jungunternehmer Frank Sitta, Geschäftsführer Sitta Kongress- und Eventmanagement GmbH aus Halle und Mitglied der Wirtschaftsjunioren Halle (Saale) neuer Vorsitzender. 

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18.12.2012.

Geschäftsklima im Tourismus stagniert auf hohem Niveau

Die Stimmung in der Tourismuswirtschaft Sachsen-Anhalts ist weiterhin auf hohem Niveau. Der Geschäftsklimaindex der Beherbergungs- und Gastronomieunternehmen verharrt in etwa auf den Werten des Vorjahres; lediglich die Reisebranche kann die hohen Ergebnisse aus 2011 nicht halten. Maßgeblich für die guten Ergebnisse sind die positiven Einschätzungen der Geschäftslage in der abgelaufenen Sommersaison aller Branchen. Allerdings spiegeln sich diese Ergebnisse nicht parallel in den Erwartungen an die kommende Saison wider. Zudem gehen die besseren Lageeinschätzungen nicht mit einem Ertragswachstum einher. Dies sind die Ergebnisse der aktuellen Saisonumfrage der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Sachsen-Anhalt (LAG) unter 500 Gastronomen, Hoteliers, Reisebüros und -veranstaltern im Land.

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18.12.2012.

Land wahrt Interesse an Landesweingut

Das Landesweingut Kloster Pforta GmbH soll an die Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH veräußert werden. Das Kabinett nahm am Dienstag einen entsprechenden Vorschlag des Landwirtschafts- und Umweltministeriums zur Kenntnis. Minister Dr. Hermann Onko Aeikens sagte, mit dieser Lösung könne das Land weiterhin sein großes Interesse an dem Weingut und damit an der Region wahren.

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16.12.2012.

Sachsen-Anhalt erhält Leitstern 2012

Das Land Sachsen-Anhalt ist für seine Ergebnisse bei der Nutzung Erneuerbarer Energien mit dem „Leitstern 2012“ ausgezeichnet worden. Das Land erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Wirtschaftsmotor“. Hier werden die Erfolge beim technologischen und wirtschaftlichen Wandel durch die Erneuerbaren Energien gewürdigt. Vergeben wird die Auszeichnung von der Agentur für Erneuerbare Energien.

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16.12.2012.

Kritik am Sachsen-Anhalt-Monitor zurückgewiesen

Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh hat sich für eine stärkere Beteiligung der Menschen an politischen Debatten und bürgerfreundlichere Quoren bei Volksentscheiden ausgesprochen. Demokratie müsse möglichst frühzeitig erfahrbar werden, sagte er am 14. Dezember  in der aktuellen Debatte über die politische Kultur im Lichte des 4. Sachsen-Anhalt-Monitors im Landtag. Dazu gehöre auch, komplexe Politikinhalte zu vermitteln und demokratiepädagogische Ansätze in der Schule zu stärken.

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16.12.2012.

Neue Straßenbahntrasse in Magdeburg

Es ist geschafft, nach fast 15 Monaten Bauzeit wurde die Straßenbahntrasse nach Reform eröffnet. Gemeinsam mit Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Gunter Schindehütte, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) eröffnete Birgit Münster-Rendel, Geschäftsführerin der MVB am 15. Dezember 2012 die neue, 3,6 km lange Straßenbahntrasse nach Reform. 

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12.12.2012.

Bewährungsstrafe für Jerichower Landrat Finzelberg

Das Hin und Her im Müllskandal von Möckern hat ein Ende: Der Landrat des Jerichower Landes, Lothar Finzelberg, ist zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden. Außerdem soll er wegen der behaupteten Falschaussagen vor dem Untersuchungsausschuss zum Müllskandal eine Geldstrafe von 12.000 Euro zahlen. Das erweiterte Schöffengericht Burg sah es als erwiesen an, dass der  59-Jährige auf vier von fünf  Fragen des Untersuchungsausschuss der sich mit den Müllaffären im Land beschäftigte, unwahre Antworten gegeben habe. Finzelberg und seine beiden Verteidiger Andras Meschkat und Dr. Friedrich Zoller kündigten an, Berufung einlegen zu wollen.

Der Skandal um die illegale Entsorgung von Abfällen reicht mehrere Jahre zurück. In den Tongruben in Möckern und Vehlitz sollen bis zu 1,3 Millionen Tonnen Hausmüll illegal lagern, obwohl dort nur mineralische Abfälle wie Bauschutt erlaubt waren. Der Fall wurde im Frühjahr 2008 bekannt.

12.12.2012.

Vollversammlung der Handwerkskammer hat Präsidenten nachgewählt

Die Vollversammlung der Handwerkskammer Magdeburg hat gestern einen Präsidenten nachgewählt. Metallbaumeister Hagen Mauer (46) aus Schinne wird das oberste Ehrenamt im Kammerbezirk Magdeburg vom 16. Februar 2013 bis zum Ende der laufenden Wahlperiode bekleiden. Der derzeitige Präsident, Elektromeister Werner Vesterling aus Schierke (72), hat zum 15. Februar 2013 seinen Rücktritt erklärt. Er halte es für geboten, im Ehrenamt einen Generationswechsel zu vollziehen, so Vesterling, der seit 2008 Präsident der Handwerkskammer ist.

Hagen Mauer wurde mit 27 Ja-Stimmen, vier Nein-Stimmen und einer Enthaltung gewählt. Mauer wurde am 4. April 1966 in Stendal geboren und ist seit 1997 selbständig im Metall- und Stahlbau tätig. Seit 2006 ist er Vorstandsmitglied der Handwerkskammer, seit 2008 Obermeister der Metallbau-Innung Stendal. Hagen Mauer ist verheiratet und hat zwei Kinder.

11.12.2012.

AVW vergibt zum fünften Mal Unternehmerpreis

Der diesjährige Unternehmerpreis des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen‐Anhalt e. V. (AVW) stand unter dem Motto „Nachhaltiges Unternehmertum in Sachsen‐Anhalt durch ressourceneffiziente Maßnahmen“. Bewerben konnten sich für den Preis Unternehmen mit Firmensitz in Sachsen‐Anhalt, die nach dem 3. Oktober 1990 gegründet oder übernommen wurden und eine Bestandsdauer von mindestens 3 Jahren haben. Eine weitere Teilnahmevoraussetzung war der Nachweis ressourceneffizienter Maßnahmen bzw. deren Planung. Für den diesjährigen Unternehmerpreis haben sich insbesondere Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe beworben. Alle Bewerber haben die Jury mit qualitativhochwertigen unternehmerischen Maßnahmen überzeugt. 

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09.12.2012.

Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich“ beendet

Am Sonntag dem 9. Dezember 2012 endete im Kulturhistorischen Museums Magdeburg die Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike zum Mittelalter“. Nur wenige Tage zuvor konnte Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper die 100.000. Besucherin der Otto-Schau zusammen mit dem kommissarischen Leiter der Magdeburger Museen Uwe Korb und der Projektleiterin und Kuratorin der Landesausstellung Dr. Gabriele Köster begrüßen. Trümper zeigte sich stolz, dass die Landesausstellung Sachsen-Anhalt im Kulturhistorischen Museum in Magdeburg die beeindruckende Zahl des 100.000. Besuchers überschritten hat. Dies wäre ein großer Erfolg für die Landeshauptstadt Magdeburg, das Land Sachsen-Anhalt und das gesamte Ausstellungsteam.

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09.12.2012.

Bahnverbindung zwischen Dessau-Roßlau und Berlin

Ministerpräsident begrüßt Qualitätssprung auf Verbindung zwischen Dessau-Roßlau und Berlin 

„Das neue Angebot des Regionalexpress 7 ist für Dessau-Roßlau ein Qualitätssprung in der Anbindung an die Bundeshauptstadt und die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff bei einer Zugtaufe im Dessauer Hauptbahnhof. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft taufte er einen der neuen Talentzüge auf den Namen „Dessau-Roßlau“. 

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07.12.2012.

Land und Stadt Thale verständigen sich über Tourismus-Projekte

In Magdeburg haben sich am Donnerstag Thales Bürgermeister Thomas Balcerowski, Landrat Michael Ermrich, der Präsident des Landesverwaltungsamtes Thomas Pleye und Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens über mehrere Maßnahmen hinsichtlich der Entwicklung der touristischen Infrastruktur der Harzstadt verständigt. Die Projekte betreffen dem Land gehörende Forstflächen.

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06.12.2012.

Die Zukunft braucht Logistik

30 Unternehmer der Logistikbranche Sachsen-Anhalts folgten der Einladung des Verkehrsministers Thomas Webel und der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG), konkrete Lösungsansätze sowie die Zukunftsthemen der Logistik in Bitterfeld zu diskutieren. „Die Logistik ist die treibende Kraft in unserem Wirtschaftsleben. Die produzierende Wirtschaft folgt inzwischen der Logistik, es ist nicht länger umgekehrt. Damit steigt die Verantwortung der Logistik weiter: Die gesellschaftlichen Herausforderungen erfordern logistische Konsequenzen.“, so Verkehrsminister Webel in seiner Präsentation des Logistikkonzeptes des Landes. Er stellt damit die Weichen für eine international agierende Logistik in Sachsen-Anhalt.

„Die Zukunft der Mobilität in Sachsen-Anhalt liegt in der kundenorientierten Vernetzung der Verkehrsträger.“, sagt Bettina Quäschning, verantwortlich für die Logistik. Initiative Sachsen-Anhalt. „Das Nutzen der Synergieeffekte für bestehende Unternehmen und das Zusammenschließen von Wertschöpfungsketten innerhalb der Branche sind notwendig für den gemeinsamen Erfolg.“Der klassische Logistiker ist längst kein flächenverbrauchender Betrieb mehr mit nur wenigen Beschäftigten. Vielmehr orientiere sich die Logistik zunehmend an nachhaltigen und ökologischen Zielsetzungen. Dienstleistungs- und Serviceangebote machten die Logistik zu einer Branche mit großem Arbeitsplatzpotenzial.
Foto:Stellen die Weichen für den Logistikstandort Sachsen-Anhalt. Minister Thomas Webel und die Teilnehmer des Logistikdialoges 2012.

06.12.2012.

Technologietransfer aus Magdeburg-Uni bekommt Millionenförderung

Das aus der Entwicklung der Wirbelschichttechnologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) hervorgegangene Innovationsbündnis „WIGRATEC+ Wirbelschicht- und Granuliertechnik“ wird in den nächsten drei Jahren als „Innovativer Regionaler Wachstumskern“ mit rund 6,2 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Projektvolumen inklusive Eigenanteil der Industrie beträgt insgesamt rund 12,5 Millionen Euro. 

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06.12.2012.

Unternehmen aus Sachsen-Anhalt beeindruckt von Vietnams Dynamik

Der Ausbau der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Sachsen-Anhalt und Vietnam stand im Mittelpunkt eines zehntägigen Aufenthalts einer sachsen-anhaltischen Unternehmerdelegation in die Sozialistische Republik Anfang Dezember. Die Reise wurde von der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft organisiert und von Staatssekretär Marco Tullner begleitet.

„Es ist bemerkenswert, welche Anstrengungen Vietnam unternimmt, seine Wirtschaft zu entwickeln und die Bildung seiner jungen Bürger voranzutreiben“, erklärte Staatssekretär Tullner am Rande der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen dem Hanoi College und dem Europäischen Bildungswerk in Hanoi. „Aufbauend auf den vielfältigen Kontakten zwischen Vietnam und Deutschland sind durchaus Synergien in der Fachkräfteausbildung und perspektivisch auch in der Fachkräftebereitstellung zu sehen.“

Ein Höhepunkt war die Unterzeichnung einer Projektvereinbarung zwischen einem durch die MIBRAG Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH geführten Konsortium und dem größten vietnamesischen Bergbaukonzern Vinacomin Vietnam Coal-Mineral Industries Holding Corporation Limited zur Aus- und Weiterbildung im Bergbausektor. Die Organisation vor Ort erfolgte durch die Sachsen-Anhalt-Repräsentanz in Vietnam. Die mitgereisten Unternehmensvertreter zeigten sich mit ihren Gesprächen „sehr zufrieden“. Wilfried Ernst, Geschäftsführer der KSD Köthener Spezialdichtungen GmbH: „Vietnam ist für unser Unternehmen ein Markt mit überdurchschnittlich guten Geschäftsaussichten. Die für uns vermittelten Kontakte zu vietnamesischen Unternehmen haben dies bestätigt und stimmen mich zuversichtlich für eine Vertiefung der Kontakte.“

Die Teilnehmer absolvierten mehr als 60 Termine mit potenziellen Geschäftspartnern, sowie offiziellen Vertretern vietnamesischer Administrationen und deutscher Einrichtungen in Vietnam. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH fanden zudem in Ho-Chi-Minh-City und Hanoi Treffen mit Alumni von Hoch- und Fachschulen aus Sachsen-Anhalt statt.

05.12.2012.

Kommt der Blackout?

Bürger diskutieren die Zukunft der Energieversorgung in Mitteldeutschland mit hochrangigen Vertretern des Landes und der Wissenschaft

Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen zu einer Diskussion mit hochrangigen Experten über die Zukunft der Energieversorgung in Mitteldeutschland. Die Frage, wie die Versorgung in Sachsen-Anhalt in den kommenden Jahren gestaltet werden soll, ist Thema einer interaktiven Diskussionsveranstaltung in der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts. Sie wird von der Initiative Wissenschaft im Dialog gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2012 – Zukunftsprojekt Erde organisiert. Der Eintritt ist frei.

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05.12.2012.

Diabetikerschuh verbindet Hochschule Magdeburg-Stendal mit Indien

Drei Vertreter des Dr. A. Ramachandran‘s Diabetes Hospitals Chennai in Indien, besuchten für eine Woche die Hochschule Magdeburg-Stendal. Die indischen Gäste informierten sich über die Entwicklung neuartiger Materialien für Diabetikerschuhe. In internationaler Zusammenarbeit entwickeln Industrie und Forschungseinrichtungen ein neuartiges Diabetiker-Schuhwerk mit „intelligenter“ Sohle.

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05.12.2012.

Starke Verkehrstrassen braucht das Land!

Eine verlässliche Finanzierung für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur und notwendige Ausbaumaßnahmen hat die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Carola Schaar, gefordert: „Bereits heute fehlen deutschlandweit 7,5 Milliarden Euro allein für notwendige Instandhaltungen bei Straßen, Schienen und Wasserstraßen, von notwendigen Mitteln für Aus- und Neubau ganz zu schweigen.“ Ohne grundlegende Änderungen in diesem wesentlichen Bereich der Verkehrspolitik werde der Substanzverzehr der Infrastruktur zu Lasten von Bevölkerung und Unternehmen weitergehen, so Schaar anlässlich der IHK-Vollversammlung in Halle. Dazu dürfe es nicht kommen.

„Gut ausgebaute Straßen, Schienen- und Wasserwege sind kein Selbstzweck. Sie sind das Geflecht der Adern und Venen für den Wirtschaftskreislauf, kurz: Ohne leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur keine leistungsfähige Wirtschaft!“ Deshalb, so Schaar, fordere die IHK mehr Geld für eine bedarfsgerechte Instandhaltung und notwendige Ausbauten. Aktuelle politische Überlegungen zu einer noch stärkeren Nutzerfinanzierung mit Lkw-Maut auf allen Straßen, Pkw-Maut auf Autobahnen oder City-Maut seien hier nicht hilfreich. „Vor allem dann nicht, wenn diese Zusatzeinnahmen ohne Zweckbindung in den öffentlichen Haushalten versickern.“ Die Folgen seien absehbar: immer mehr Schlaglöcher auf den Straßen und kaputte Eisenbahnschwellen einerseits, weitere Kostenbelastungen für Unternehmen und Bürger andererseits.

Gleichzeitig müssten die Kapazitäten aller Verkehrsträger mit dem zu erwartenden Verkehrswachstum Schritt halten. „Wachstum und Infrastrukturentwicklung lassen sich nun einmal nicht entkoppeln! Wir brauchen die Autobahnen A 143 und A 71 oder auch Ortsumfahrungen wie in Bad Kösen/Naumburg sowie die Osttangente in Halle. Und zwar schnell!“, mahnt Schaar. Ebenso wichtig seien ein leistungsfähiges Schienennetz und das Flusssystem von Elbe und Saale. „Diese infrastrukturellen Voraussetzungen sind für die Entwicklung Mitteldeutschlands unverzichtbar.“ 

03.12.2012.

Unterstützung für Altmärker Unternehmen in der Gründungsphase

Das Unternehmensnetzwerk Altmark (UNA) e.V. konnte im Rahmen seines Regionalen Wirtschaftsfonds Altmark einem weiteren neugegründeten Unternehmen einen Kredit ausreichen. Die „Alpaka-Kontor-Altmark GbR“, die sich mit dem Vertrieb hochwertiger Alpaka-Bekleidungen und Textilien aller Art beschäftigt, konnte am 02. Dezember 2012 aus den Händen von UNA-Vorstandsmitglied Thomas Barniske einen Betrag in Höhe von 5.000 Euro symbolisch entgegennehmen. Die Mittel waren kurzfristig zur Vorhaltung eines Warenlagers in der Gründungsphase notwendig geworden.

03.12.2012.

Wertvolle Fotografien ab Mittwoch im Bauhaus Dessau

Mit der Hilfe des Kultusministeriums, der Kulturstiftung der Länder, des Bundes, der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie von Lotto-Toto Sachsen-Anhalt konnte die Stiftung Bauhaus in diesem Jahr 59 wertvolle Bauhaus-Fotografien erwerben. Die Werke von so prominenten Meistern wie T. Lux Feininger, László Moholy-Nagy, Kurt Kranz, Gertrud Arndt, Edmund Collein, Werner David Feist, Heinz Loew, Hannes Meyer, Lotte Stamm-Beese und Werner Zimmermann stammen aus der international renommierten Sammlung Thomas Walther und sind jetzt erstmals in Dessau zu sehen. Die Ausstellung „Das Bauhaus im Bild. Die Fotosammlung Thomas Walther“ wird am 4. Dezember von Kultusminister Stephan Dorgerloh eröffnet und ist vom 5. Dezember 2012 bis 24. Februar 2013 in Dessau zu sehen.

01.12.2012.

Klimawandel trifft Sachsen-Anhalt hart/ Neue Studie vorgestellt

Eine weiterführende Untersuchung zu den Folgen des Klimawandels in Sachsen-Anhalt wurde am 1. Dezember 2012 auf einer Klimakonferenz in Magdeburg vorgestellt. Die Studie liefert erstmals standortspezifische Ergebnisse für Flächennutzer. Dabei geht es um die mit der Klimaänderung vorhergesagten Ertragsänderungen in der Landwirtschaft, die Frage, welche Baumarten künftig auf welchen Standorten Entwicklungschancen haben und wie ein verändertes Klima auf zwei besonders betrachtete Natura 2000-Naturschutzgebiete wirkt.

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29.11.2012.

Kammer und Kreishandwerkerschaften fordern Anstieg der Strompreise stoppen

Die Handwerkskammer Magdeburg und die Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk rufen die Politik auf, den weiteren Anstieg der Strompreise zu stoppen und die Kosten der Energiewende fair zu verteilen. „Die Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen bei der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gehören auf den Prüfstand, denn sie begünstigen nur die energieintensive Industrie. Kleine und mittlere Unternehmen sowie die Privathaushalte zahlen dafür die Zeche, das kann so nicht weitergehen“, sagte heute Handwerkskammer-Präsident Werner Vesterling beim Treffen der Kreishandwerkerschaften in Magdeburg.

Viele Handwerksunternehmer hätten längst Maßnahmen ergriffen, um die Energieeffizienz zu erhöhen. Die Spielräume seien jedoch langsam ausgeschöpft. „Der Fleischermeister kann die Kühltruhe nicht ausschalten“, mahnte Werner Vesterling. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie dürfe nicht auf Kosten des Handwerks gesichert werden. „Die Ausnahmeregelungen zur EEG-Umlage müssen überprüft und begrenzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten des Handwerks zu verhindern“, so der Handwerkskammer-Präsident.

Als Sofortmaßnahme zur Senkung der Strompreise regen Kammer und Kreishandwerkerschaften an, die Stromsteuer zu reduzieren. „Das würde den Preisanstieg dämpfen, kleine und mittlere Betriebe entlasten und wäre ein erstes Signal der Politik“, sagte Werner Vesterling.

29.11.2012.

Kooperationsvereinbarung von MAHREG und AVIA

Im Rahmen der Valencia-Reise einer Delegation aus Sachsen-Anhalt unter Leitung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff wurde heute eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Automotive-Clustern MAHREG (Sachsen-Anhalt) und AVIA (Region Valencia) unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist eine Zusammenarbeit der beiden Cluster im Bereich Innovation sowie Forschung und Entwicklung. Dies gilt z. B. hinsichtlich der Werkstoffentwicklung im Bereich Elektromobilität. Bei der Unterzeichnung waren neben Haseloff auch der Präsident der Generalitat Valenciana, Alberto Fabra, und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff zugegen.

Der Ministerpräsident erklärte dazu: „Im Bereich Automotive gibt es viele Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit unserer beiden Regionen. Wir wollen dieses Potential zum gegenseitigen Vorteil nutzen. Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen MAHREG und AVIA ist ein wichtiges Ergebnis dieser Reise. Ein Fazit lässt sich jetzt schon ziehen: Die Partnerschaft zwischen Sachsen-Anhalt und Valencia wird zunehmend mit Leben erfüllt.“ 

27.11.2012.

Die Ostchemie behauptet sich

Die Wirtschaftsumfrage der NORDOSTCHEMIE zeigt: die Mitgliedsunternehmen sind trotz des schwierigen Umfelds in Europa stabil auf Kurs. Vom bundesdeutschen Trend kann sich die Branche dennoch nicht absetzen. So betrug der Umsatz im dritten Quartal 5,1 Milliarden Euro. Zum Vorquartal ist dies ein Rückgang um saisonbereinigt 1,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum lag der Umsatz sogar 3,6 Prozent niedriger, von Januar bis September erwirtschafteten die Unternehmen insgesamt 15,4 Milliarden Euro.

Die Chemie ist weit vorne in der Wertschöpfungskette angesiedelt. Konjunkturelle Schwankungen machen sich daher frühzeitig in den Auftragsbüchern bemerkbar. Da gut die Hälfte aller Ausfuhren in die Europäische Union geht, konnte sich auch die Ostchemie nicht von der allgemeinen Schwäche abkoppeln. Insbesondere, da wichtige Abnehmerländer wie Frankreich stagnieren. Besser läuft das Geschäft der Hersteller von Arzneimitteln. In Ostdeutschland ist das Gewicht der Pharmabranche am Gesamtumsatz mit vier Zehnteln fast doppelt so hoch wie in ganz Deutschland.

27.11.2012.

Haus der Lebenshilfe

Um das „Haus der Lebenshilfe“ in Magdeburg entstehen zu lassen, ist die Lebenshilfe-Werk Magdeburg gemeinnützige GmbH auf Unterstützung und Zuwendungen in Form von Spenden angewiesen. Als nachhaltiger Partner hat sich hier die VR-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Volksbank Magdeburg e.G. erwiesen. Am 22. November 2012 konnte der Lebenshilfe-Vorstandsvorsitzende, Dr. Klaus-Dieter Pantke, und Lebenshilfe-Geschäftsführerin, Heike Woost, einen Scheck in Höhe von 22.000 Euro entgegennehmen. „Da das Projekt „Haus der Lebenshilfe“ und damit verbunden die Sanierung des Rayonhauses sehr umfangreich sind, freut es uns um so mehr, in der VR-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Volksbank Magdeburg e.G. einen verlässlichen Partner gefunden zu haben“, sagt Heike Woost.

Ab August des nächsten Jahres können Menschen mit Behinderung am neuen Standort in der Leipziger Straße arbeiten, leben, sich beraten und betreuen lassen. Es entsteht eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung mit 60 Arbeitsplätzen, weitere 30 Arbeitsplätze werden zusätzlich in der Wäscherei geschaffen. Zudem wird es eine betreute Wohnformen für behinderte Mütter mit Kind sowie Wohnungen für körperbehinderte Menschen geben. Älteren Menschen mit und ohne Behinderung steht eine Seniorentagesstätte zur Verfügung.

27.11.2012.

Magdeburger Hafen ordert Hybridlokomotive

Nach erfolgreichen Testfahrten im September 2012 unterzeichnet das GREENPORT-Projekt des Magdeburger Hafens als erster europäischer Binnenhafen einen Kaufvertrag zur Lieferung einer V100 Hybridlokomotive von Alstom. Der Ankauf und die in Dienststellung der umweltfreundlichen und geräuscharmen Rangierlok von der ALSTOM Lokomotiven Service GmbH ist der erste Baustein des GREENPORT-Projektes, das vom Magdeburger Hafen gemeinsam mit den Partnern Enercon und Städtische Werke Magdeburg GmbH (SWM) ins Leben gerufen wurde. Das Fahrzeug wird baugleich zu den bei der MEG erprobten Fahrzeugen gebaut und noch in diesem Kalenderjahr geliefert.

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26.11.2012.

IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2013 gestartet

Im Rahmen des mit 75.000 Euro dotierten Wettbewerbs werden bis zum 11. März 2013 marktfähige Innovationen aus den mitteldeutschen Clustern gesucht.

Der 9. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland startete am 26. November mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung im MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt vor rund 150 geladenen Gästen, darunter Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Die Landeshauptstadt richtet in diesem Jahr erstmals einen lokalen IQ-Wettbewerb aus.

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21.11.2012.

Metropolen auf Magdeburg aufmerksam machen

Das Jobevent "hierbleiben!" führt Unternehmen mit Fachkräften aus Magdeburg und der Region zusammen. Ziel dabei ist es, qualifizierte Menschen zum Hierbleiben zu bewegen. Dass das Eventkonzept auch für Rückkehrer hochinteressant ist, haben die Macher hinter der Initiative längst erkannt. Großformatige Megaposter mit frechen Sprüchen könnten in vielen deutschen Großstädten auf die bevorstehende Veranstaltung und die Magdeburger Unternehmen aufmerksam machen. 
Könnten - werden sie aber nicht. Was in der Vorstellung provokant gut ausschaut, ist ein Marketinginstrument und soll aufdas Job- und Recruitingevent „hierbleiben!“ hinweisen.

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21.11.2012.

Turbulente Ermittlungen, rasante Wortgefechte aus Sachsen-Anhalt

Es ist fast nicht mehr weg zudenken aus unserem Leben - das Fernsehgerät. Für seinen „wachsenden Einfluss auf die Entscheidungsfindung“ ehrten 1996 die Vereinten Nationen das Massenmedium Nummer eins mit einem Gedenktag - dem "Welt-Fernseh-Tag". Ein Teil des Fernsehprogramms wird in Sachsen-Anhalt gedreht. Seit Anfang November 2012 werden weitere fünf Folgen der erfolgreichen ARD-Vorabendserie "Heiter bis Tödlich - Alles Klara" in Quedlinburg und der Region aufgenommen.

Turbulente Ermittlungen, rasante Wortgefechte und ein sympathisches Kleinstadt-Revier machen die neue Serie im Ersten aus. Gesendet werden die neuen Folgen 2013. Wolke Hegenbarth, ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedypreis, und der ehemalige "Polizeiruf 110"-Ermittler Felix Eitner als Hauptkommissar Paul Kleinert  - sorgen dafür, dass im schönen Harz alles mit rechten Dingen zugeht. Noch mehr aus dem Filmland mit Potential - Sachsen-Anhalt finden Sie unter: lsaurl.de/Filmland

19.11.2012.

Unternehmen zur Verantwortung ziehen

Sachsen-Anhalts Justizministerin Prof. Angela Kolb stützt Forderungen aus Nordrhein-Westfalen nach Einführung eines Unternehmensstrafrechts. „Wir dürfen keine organisierte Unverantwortlichkeit zulassen. Es ist zumindest zweifelhaft, ob das bestehende Recht ausreicht, um aus Unternehmen heraus begangene Straftaten hinreichend zu sanktionieren“, sagte die Ministerin. Deutschland sei eines der wenigen Länder, das keine entsprechenden Regelungen habe. „Wenn gegen kriminelle Unternehmen nur Geldbußen verhängt werden können, reicht das als Sanktion nicht aus“, sagte Kolb mit Blick auf die morgen stattfindende Justizministerkonferenz in Berlin, während der das Thema debattiert wird.

Kolb sagte, die deutschen Regelungen gerieten auch aus Brüssel unter Druck. So werde derzeit eine EU-Richtlinie zu strafrechtlichen Sanktionen für Insider-Geschäfte und Marktmanipulationen diskutiert, in der von den EU-Staaten Maßnahmen gefordert werden, die sicherstellen, „dass juristische Personen zur Verantwortung gezogen werden können. Kolb: „Da ist viel im Fluss. Und das ist gut so.“ Sie verfolge daher die Vorbereitungen einer entsprechenden Gesetzesinitiative in NRW mit Interesse, die darauf abziele, Untenehmen konsequent zur Verantwortung ziehen zu können, sagte Kolb. In zahlreichen EU-Staaten wie Frankreich, Großbritannien, Polen, den Niederlanden und in Skandinavien bestehe die Möglichkeit einer strafrechtlichen Sanktion von Verbänden. Selbst die Ukraine habe die Unternehmensstrafbarkeit eingeführt. 

19.11.2012.

IHK sucht Gastfamilien für südamerikanische Schüler

Für 40 Austauschschüler aus Südamerika sucht die Industrie und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) gemeinsam mit dem Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) Gastfamilien in Sachsen-Anhalt. Die Schüler aus Argentinien, Chile, Brasilien und Paraguay werden Anfang Dezember in Deutschland erwartet und werden drei Monate bleiben.  Regelmäßig nutzen Schüler aus Deutschland die Möglichkeit, Südamerika für mehrere Monate zu besuchen. Dabei können die Jugendlichen Länder und Sprache kennenlernen sowie wertvolle Erfahrungen für die spätere berufliche Laufbahn sammeln. „Im Austausch kommen nun Schüler nach Deutschland. Leider konnte bis jetzt noch nicht für jeden Teilnehmer ein Platz in einer deutschen Familie gefunden werden“, erklärt IHK-Geschäftsführerin Birgit Stodtko den Hintergrund des Projekts, für das sich die IHK seit dem Jahr 2006 regelmäßig engagiert.

„Die Jugendlichen besuchen in ihrer Heimat private Deutsche Schulen und lernen meist bereits seit dem Kindergarten Deutsch. Für viele ist Deutsch sogar Abiturfach“, so Stodtko weiter. Während ihres Aufenthalts werden die Austauschschüler am regulären Schulunterricht teilnehmen. Das Schüleraustauschprogramm besteht seit 1970 und erfreue sich starker Beliebtheit bei ausländischen und deutschen Jugendlichen. Interessenten, die Austauschschüler aufnehmen wollen, erhalten bei der IHK weitere Informationen im Internet unter www.halle.ihk.de, Dokument-Nr. 9804.

19.11.2012.

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ehrt kluge Köpfe

Anlässlich des 410. Geburtstages ihres Namenpatrons ehrt die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) am 22. November 2012 wieder ihre kreativsten Köpfe. Zum feierlichen Akademischen Festakt werden im Beisein des Rektors, aller akademischer Würdenträger, der Vertreter der Otto-von-Guericke-Gesellschaft e.V. und der Gesellschaft der Freunde und Förderer die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der „Alma Mater Magdeburgenses“ ausgezeichnet und ihre herausragenden Forschungsergebnisse gewürdigt.

 Erstmals wird neben dem Forschungspreis 2012 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU), dem Dissertationspreis und der Fakultätspreise für die Besten Doktoranden, ein Lehrpreis für innovative Lehrkonzepte vergeben.

Der Forschungspreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisegelder in Höhe von je 1.000 Euro für die Besten Doktoranden der Fakultäten Maschinenbau, Verfahrens- und Systemtechnik, der Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik und Naturwissenschaften werden von Frau Karin Witte, als Mäzenin der OVGU, zur Verfügung gestellt. Die Stifterin wird bei der Preisverleihung anwesend sein. Alle Besten Doktoranden erhalten zudem eine mit dem jeweiligen Namen geprägte Silbermedaille, die von der Gesellschaft der Freunde und Förder der OVGU bereitgestellt und übergeben wird.

15.11.2012.

Arbeitgeber sollten informieren

Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter über das ab 1. Januar 2013 veränderte elektronische Lohnsteuerverfahren informieren. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ihre Mitgliedsfirmen hin. So müssten die Arbeitnehmer ihre bereits bisher in der Lohnabrechnung verwendeten Freibeträge neu beantragen. „Dies muss unbedingt noch in diesem Jahr bei dem Wohnsitzfinanzamt geschehen, sonst fallen die Freibeträge aus den zum 1. Januar 2013 geltenden Daten heraus und können nicht berücksichtigt werden“, betont Dr. Ute Jähner, IHK-Geschäftsführerin „Recht und Fair Play“.

Nach Informationen der Finanzverwaltung laufe die Beantragung schleppend an. „Das neue Verfahren steht vor der Tür. Arbeitgeber sollten deshalb ihre Beschäftigten noch einmal auf die Änderungen hinweisen, um Startprobleme im neuen Jahr zu vermeiden“, so Jähner. Hintergrund ist die Einführung von „ELStAM“, den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen. Mit dem neuen elektronischen Abrufverfahren wird die herkömmliche Lohnsteuerkarte abgeschafft. Für das Jahr 2013 werde zwar noch nicht beanstandet, wenn der Arbeitgeber erst im Laufe des Jahres seine Abrechnungsprozesse auf das digitale Verfahren umstellt. Er müsse aber die für die Lohnabrechnung erforderlichen Daten seiner Arbeitnehmer bereits aus der ELStAM-Datenbank abrufen, betont die IHK-Steuerexpertin.

Das Bundesfinanzministerium hat zum Verfahren Informationen bereitgestellt, die über die Internetseite der IHK unter www.halle.ihk.de, Dokument-Nr. 2430 abrufbar sind.

15.11.2012.

VORREiTER im Sachsen-Anhalt-Tourismus

Der Harzer Tourismusverband e.V., die WELTRAD manufactur Schönebeck und die Harz AG sind die Gewinner im Wettbewerb um den Tourismuspreis Sachsen-Anhalt 2012. Sie erhielten dafür auf dem Tourismustag Sachsen-Anhalt am 13. November 2012 in Köthen (Anhalt) die Auszeichnung VORREiTER. Prof. Dr. Birgitta Wolff, Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt und Schirmherrin des Wettbewerbs, überreichte die Pokale und zeichnete darüber hinaus die GLC Glücksburg Consulting AG Wittenberg, die Erlebniswert GbR Tangermünde und den Anbieter StattReisen Halle mit einem Sonderpreis für Innovation aus.

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14.11.2012.

Unternehmen in Sachsen‐Anhalt – attraktiv und erfolgreich

Der demografische Wandel stellt Personalverantwortliche und das Management vor neue Herausforderungen. Wie können jüngere Mitarbeiter für das Unternehmen gewonnen und anschließend motiviert und gebunden werden? Wie kann die Motivation und das Potenzial erfahrener Mitarbeiter in der zweiten Hälfte des Erwerbslebens gefördert bzw. erhalten werden? Brauchen Unternehmen im demografischen Wandel ein neues Verständnis von Personalentwicklung?

Die Landesinitiative NETWORK‐KMU und ihre Netzwerkpartner laden anlässlich dieser Fragen zu einer weiteren Veranstaltung ein. Der Workshop „Unternehmen in Sachsen‐Anhalt – attraktiv und erfolgreich“ will interessierten Unternehmen zu dem aktuellen Thema Hinweise und praxisorientierte Lösungen anbieten. Der Workshop findet am 15. November 2012 ab 17 Uhr in Brettin, im Hotel & Restaurant Grüner Baum statt. Alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer in Sachsen‐Anhalt sind eingeladen, an den für sie kostenlosen Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Die Initiative NETWORK‐KMU wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen‐Anhalt gefördert. Anmeldungen sind über www.network‐kmu.de möglich. Dort gibt es auch mehr Infos zum Thema selbst.

14.11.2012.

Altmark macht sich fit für schnelles Internet

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens hat den beiden Altmarkkreisen in Sachsen-Anhalt eine Vorreiter-Rolle im Internet-Ausbau bescheinigt. Mit der Gründung des Zweckverband-Breitband-Altmark (ZBA) bewiesen die Altmärker Weitsicht und Zukunftsfähigkeit, sagte er bei einem Besuch des Maschinenrings Elb-Havel-Winkel e.V. am Mittwoch in Fischbeck (Landkreis Stendal). Gerade solche für die Region wichtigen Projekte wie der Maschinenring benötigten zuverlässige und leistungsfähige Internetverbindungen.

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14.11.2012.

Sachsen-Anhalt-App weiterentwickelt

Nach dem Start der Sachsen-Anhalt-App im August 2011, wurde jetzt nach Auswertungen und Analysen sowie Hinweisen von Nutzerinnen und Nutzern das mobile Informations- und Serviceangebot der App weiterentwickelt und ergänzt. Neu ist die Möglichkeit, Ausschreibungen von Aufträgen der öffentlichen Hand in Sachsen-Anhalt direkt über die App abzurufen. Auf dem Vergabeportal finden sich:

  • Bekanntmachungen von Bau-, Dienst- und Lieferleistungen,
  • Informationen zum kostenlosen Download von Ausschreibungsunterlagen und
  • Hinweise zur Beteiligung am elektronischen Vergabeverfahren.

Weiterentwickelt wurde auch die Einstiegsseite der App. Mit einem neuen Listendesign, das aus den Rubriken Aktuelles, Presse und Verkehrsnachrichten besteht, werden dynamische Informations– und Serviceangebote  in den Vordergrund gestellt. Der Nachrichten-Charakter der Sachsen-Anhalt-App wird damit hervorgehoben. Zusätzliche mobile Service- und Informationsangebote beispielsweise zu den Themen Landesregierung, Bürgerservice und Reiseland Sachsen-Anhalt können im bisherigen Umfang über einen Menübutton im zweiten Schritt  abgerufen werden.

Die Sachsen-Anhalt-App ist für Smartphones mit Apple iOS, das iPad sowie für Android-Smartphones kostenlos verfügbar. Zusätzlich kann eine WebApp über http://mobile.sachsen-anhalt.de als universelle Mobilansicht über das Internet abgerufen werden. 

13.11.2012.

WIMA Verfahrenstechnik feiert Jubiläum

Die Firma WIMA-Verfahrenstechnik GmbH, autorisierter Hersteller und Fachhändler für Farbspritzgeräte und Sandstrahlgeräte sowie -anlagen mit Sitz in Sülzetal bei Magdeburg, feiert ihr 20 jähriges Betriebsjubiläum. Im neuen Betriebsgebäude, errichtet 1999 mit Unterstützung der Gemeinde Sülzetal, arbeitete die Firma mit zunächst vier Mitarbeitern. Im Laufe der weiteren Firmenentwicklung wurde die Anzahl der Mitarbeiter kontinuierlich erhöht. Der Mitarbeiterstamm umfasst derzeit 12 Kollegen. Mit dem 20 jährigem Bestehen tritt die  Gründergeneration  nun zurück und macht Platz für die Nachfolger. Der Geschäftsführer und Inhaber Bernd Wilke sowie seine im Unternehmen tätige Ehefrau Christine Wilke übergeben den Staffelstab an den bisherigen Geschäftsführer Frank Meier und dessen Ehefrau Susanne Meier. Diese Übergabe ist seit mehreren Jahren  vorbereitet worden und vollzieht sich reibungslos und ohne Probleme für den bisherigen Kundenkreis. Beide Senioren werden aber noch weiterhin tatkräftig im Unternehmen beschäftigt sein und den Erfahrungsschatz der bisherigen 20 Jahre weitergeben.

13.11.2012.

„Bester Netzwerker im Handwerk“

Die Sieger im Wettbewerb „Bester Netzwerker im Handwerk“ stehen fest: Die beste Internetseite im Kammerbezirk Magdeburg hat die ing-tec Magdeburg GmbH aus Magdeburg, Platz zwei geht an Malermeister Sengewald aus Barleben, Platz drei belegt die Schön Bürosysteme GmbH aus Magdeburg. Die Preisträger erhalten Online-Marketing-Pakete im Wert von 3000, 2000 und 1000 Euro. 70 Handwerksbetriebe hatten sich am Wettbewerb von Handwerkskammer Magdeburg und Schlüterscher Verlagsgesellschaft Hannover beteiligt. Die Expertenjury schaute sich nicht nur die Ergebnisse der technischen Überprüfung an, sondern beantwortete auch wichtige Fragen der Benutzererfahrung, wie zum Beispiel: Baut sich die Seite schnell auf? Finde ich mich rasch in der Navigation zurecht? Sind die Inhalte gut zu lesen und zu erfassen? Weckt die Seite Vertrauen, weckt sie Sympathie? Finde ich Antworten auf meine Fragen?

13.11.2012.

Berufsorientierung auf dem Prüfstand

Um die Berufsorientierung im Raum Halle an die Anforderungen des demografischen Wandels anzupassen, sind vor allem ein Ausbau schulischer Kompetenzen zur Berufsorientierung sowie eine erhöhte Transparenz und optimierte Verbreitung von Angeboten für Schüler notwendig. Grundlage hierfür ist eine effizientere Verzahnung der Schule mit der Wirtschafts- und Arbeitswelt, um eine Verbesserung der Berufsvorbereitung und Ausbildungsreife der Jugendlichen zu bewirken. Zu diesem Schluss kommen die Forscher der Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH (isw Institut gGmbH) in ihrer gerade veröffentlichten Studie „Angebote zur Berufsorientierung im Bereich der Energiewirtschaft im Raum Halle (Saale)“. Diese führte sie im Auftrag der Initiative „Jobperspektive mit Energie“ durch. Insgesamt recherchierte und analysierte die Studie 99 Projekte im Bereich der Berufsorientierung im Raum Halle. Zudem wurden zwölf leitfadengestützte Interviews mit Experten und zentralen Akteuren geführt. 

Die Studie zum Download unter: www.jobperspektive-mit-energie.de

12.11.2012.

Unternehmen brauchen eine sichere Rohstoffversorgung

Eine sichere Rohstoffversorgung für die deutsche Wirtschaft fordert die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Carola Schaar, auf dem Ostdeutschen Rohstoffsymposiums in der Leopoldina – Nationalen Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale). Kostengünstige Rohstoffe seien die Grundlage für die Leistungsfähigkeit von Industrieunternehmen und damit „Quelle für Wohlstand und Beschäftigung“. Aufgrund der hohen Importabhängigkeit, würde die Rohstoffversorgung für Unternehmen jedoch immer schwieriger, betont Schaar. „Die steigenden Rohstoffpreise sind eines der größten Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das führt dazu, dass Materialkosten inzwischen fast die Hälfte der Gesamtkosten ausmachen.“ Die weiter steigende globale Nachfrage, aber auch Widerstände gegen regionale Projekte zur Rohstoffgewinnung verstärkten diese Effekte.

Viele Unternehmen reagierten auf diese Entwicklung mit verstärkten Effizienzvorhaben, um eigene Verbräuche zu verringern. Daher seien unternehmerische Erfahrungen auch ein wichtiger Schwerpunkt des Symposiums. Mit Blick auf die Politik fordert die IHK-Präsidentin, für verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen und sich international für eine sichere Rohstoffversorgung einzusetzen. „Unerlässlich ist aber auch die konsequente Sicherung und Nutzung heimischer Vorkommen. Wir müssen bei der Standortsicherung bei der Landesplanung und den Genehmigungsverfahren mehr Tempo machen sowie unnötige Hindernisse abbauen“, fordert Schaar. Das Ostdeutsche Rohstoffsymposium ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Industrie- und Handelskammern der Neuen Bundesländer und der Deutschen Rohstoffagentur. Vom 12. bis 13. November 2012 treffen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Halle zu Fragen des Wettbewerbs, der Rohstoffsicherung und der Effizienzsteigerung aufeinander. 

09.11.2012.

LOTTO begleitet auf schwerem Weg

In den Pfeifferschen Stiftungen entsteht das erste stationäre Kinderhospiz in Sachsen – Anhalt. Hier sollen zukünftig sterbende Kinder und Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen versorgt werden. In liebevoll gestalteten Zimmern können Eltern und Geschwister gemeinsam die verbleibende Zeit mit ihrem Kind verbringen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass schwerstkranke Kinder eine begrenze Zeit im Kinderhospiz aufgenommen werden können, damit die Eltern für ihren schweren Pflegealltag zu Hause Kraft und Energie schöpfen können.

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09.11.2012.

Nur noch wenige Plätze zur Industriefachmesse „intec“

Zu einem Messegemeinschaftsstand auf der intec - Fachmesse für Fertigungstechnik, Werkzeug- und Sondermaschinenbau vom 26. Februar bis 1. März 2013 in Leipzig lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) interessierte Unternehmen ein. „Die intec hat sich zur erfolgreichsten Industriefachmesse in den neuen Bundesländern entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung, angefangen bei kompletten Bearbeitungszentren über Werkzeugmaschinen, Werkzeuge, Umformtechnik bis hin zur Einzelfertigung“, so IHK-Geschäftsführerin Birgit Stodtko.

Individuelle Lösungen im Bereich des Sondermaschinenbaus sowie fertigungsbezogene und industrieorientierte Dienstleistungen bilden ebenso einen Schwerpunkt der Messe. Ein weiterer Vorteil: Parallel zur intec findet die Zuliefermesse Z statt. „Gemeinsam mit der IHK in Chemnitz organisieren wir einen attraktiven Messegemeinschaftsstand. Teilnehmende Unternehmen sparen Zeit und Kosten bei der Vorbereitung und profitieren von einem großen Stand und zusätzlicher Infrastruktur“, wirbt Stodtko für die Teilnahme. „Das Interesse an der Messe ist sehr groß. Wir gehen davon aus, dass die intec in Kürze ausgebucht sein wird.“

Ein wichtiger Hinweis für Interessenten: Unternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung des Landes zur Teilnahme an der intec in Anspruch nehmen. Weitere Informationen im Internet unter: www.halle.ihk.de, Dokument-Nr. 3497.

09.11.2012.

Benzinpreisbremse lange überfällig

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel hat sich zufrieden über den Bundestagsbeschluss zur „Markttransparenzstelle Benzinpreise“ geäußert. „Die Stelle wird für zuverlässige Daten sorgen, aber auch für mehr Wettbewerb“, sagte Webel. „Autofahrer können so in Echtzeit die Preise vergleichen – per App und Navi.“ Tankstellenbetreiber müssten nun der an das Kartellamt angebundenen Stelle melden, wann und in welchem Umfang sie die Preise an ihren Zapfsäulen ändern. 

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister hatte von Anbeginn den Entschließungsantrag Thüringens unterstützt und war einer der ersten Ressortchefs, die sich für diese Art „Preisbremse“ stark gemacht haben. Die Markttransparenzstelle werde dazu beitragen, dass es keine unerklärlichen Preissprünge – in der Vergangenheit gleich mehrmals am Tag – geben wird. Speziell vor Festtagen war dieses Phänomen immer wieder aufgetreten. „Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, warum ausgerechnet an Feiertagen und  zum Ferienbeginn die Ölpreise immer nach oben klettern“, sagte Webel. Darüber hinaus plädiert der Minister für eine Regelung, die es marktbeherrschenden Mineralölunternehmen untersagt, von kleineren Unternehmen Abnahmepreise zu verlangen, die über den eigenen Verkaufspreisen liegen.

07.11.2012.

Gründertag an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt am 14. November 2012 in Zu­sammenarbeit mit zahlreichen Projekten und Partnern zu einem Gründertag ein. In der Zeit von 9 bis 22 Uhr können sich Gründungsinteressierte zu Beratungs- und Begleitungsangeboten der Hochschulen, zur Produktentwicklung, zu Schutzrechtsanmeldungen sowie zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten informieren. Professor Matthias Raith gibt in seinem Vortrag zudem einen Ein­blick in die Entwicklung einer Geschäftsidee. Darüber hinaus stehen am Gründer­tag im Interaktionszentrums Entrepreneurship alle Gründungsbegleiter für eine individuelle Erstberatung zur Verfügung. Alle Veranstaltungen finden auf dem Campus der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg im Interaktionszentrum Entrepreneurship, Gebäude 23 bzw. in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Gebäude 22 statt.

07.11.2012.

Ernährungswirtschaft ist Erfolgsgeschichte

Die Arbeitsproduktivität in der Ernährungsbranche liegt 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. „Wir haben Erfolgsgeschichten in Sachsen-Anhalt, und zu denen gehört die Landwirtschaft und die Ernährungswirtschaft“, sagte Anne Marie Keding, Staatssekretärin im sachsen-anhaltischen Landwirtschafts- und Umweltministerium am Mittwoch auf dem Tag der Betriebswirtschaft in Bernburg-Strenzfeld. Innerhalb der neuen Bundesländer belege die Ernährungsbranche mit einem Umsatz von rund 7,5 Milliarden Euro mit Abstand den ersten Platz. Die landwirtschaftlichen Unternehmen seien in der Hauptsache gut aufgestellt, die Strukturen zukunftsfähig.

Keding sagte aber auch, Erfolgsgeschichten seien nie Selbstläufer. Die Landwirte müssten sich künftig verstärkt um Risikomanagement und –absicherung kümmern. Die Märkte würden volatiler und erforderten von den Landwirten Weitsicht und wirtschaftliches Verständnis. Eine wichtige Komponente, die EU-Agrarförderung, stehe derzeit auf dem Prüfstand. „Bei den Diskussionen um die zukünftige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik muss als Überschrift immer stehen: Der Landwirt gehört zuerst auf den Acker, und nicht an den Schreibtisch", so Anne Marie Keding.

07.11.2012.

Kulinarische „Stern“-Stunde für Ilsenburg

Erneut wird die Forellenstube in Ilsenburg / Harz mit den höchsten Ehren der Gourmetwelt ausgezeichnet: Der Guide Michelin vergibt einen Stern für das Gourmet-Restaurant im Landhaus Zu den Rothen Forellen - den einzigen Stern für ganz Sachsen-Anhalt. Küchenchef Thomas Barth (31 Jahre), geboren in Halle an der Saale, freut sich, die begehrte Auszeichnung unabhängiger Tester in seine Heimat geholt zu haben. Der „MICHELIN-Führer Deutschland 2013“ erscheint am 11. November neu im Buchhandel. 

Thomas Barth lernte seine Handwerk von der Pike auf: mit einer Koch-Ausbildung im Mückenschlösschen in Leipzig. Bei Käfer im Deutschen Bundestag in Berlin sammelte er Erfahrung in der internationalen Gourmet-Gastronomie. Als Chef de Cuisine in Ilsenburg ist er seit fast zwei Jahren für das Gourmet-Restaurant Forellenstube, das Landhaus-Restaurant und für die neue Kutscherstube verantwortlich. Er setzt zusammen mit seinem zehnköpfigen Team auf die klassische und moderne deutsche Küche, inspiriert von italienischen und elsässischen Gerichten. Dazu bietet der gut gefüllte Weinkeller edle Tropfen aus den besten Anbaugebieten. 

 

06.11.2012.

Unternehmer beklagen Steigerung der Strompreise

Magdeburger Unternehmen beklagen zunehmend die steigenden Strompreise. Für die ZOM Oberflächenbearbeitung GmbH sind sie eine Herausforderung. Seit vielen Jahren werden im Unternehmen systematisch Sparpotenziale erschlossen. Moderne Deckenstrahler in der Fertigungshalle sind gerade montiert worden. Mit ihrer Hilfe wird weniger Fernwärme verbraucht, erklärt Geschäftsführer Dieter Hoffmann.

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06.11.2012.

Obermeistertag der Handwerkskammer Magdeburg

Der demografische Wandel und die damit verbundenen Chancen und Risiken für das Handwerk sind Schwerpunktthema beim 22. Obermeistertag der Handwerkskammer Magdeburg am Sonnabend, 10. November, ab 10 Uhr im KONGRESS- & KULTURWERK-fichte in Magdeburg.Traditionell werden die aus dem Amt scheidenden Obermeister verabschiedet und die neuen Obermeister ernannt. Redner sind neben Handwerkskammer-Präsident Werner Vesterling und Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe der Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Klaus Klang, sowie Dr. Klaus Müller, Geschäftsführer des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen. Außerdem wird der Preis „Bester Netzwerker im Handwerk“ für die beste Internetseite im Kammerbezirk verliehen.

05.11.2012.

5000. elektronisches Ursprungszeugnis der IHK geht nach Japan

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) hat heute das 5000. elektronische Ursprungszeugnis im laufenden Geschäftsjahr ausgestellt. Das Dokument für getrocknete Petersilie der trokost Gemüsetrocknungs- und Nahrungsmittel GmbH aus Steigra (Saalekreis) ist für den Export nach Japan bestimmt. Als familiengeführtes Unternehmen produziert trokost Rohstoffe für die internationale Lebensmittelindustrie. Pro Jahr werden von der IHK mehr als 10000 Ursprungszeugnisse ausgestellt, die beim Export von Waren in bestimmte Länder verlangt werden. Auch in diesem Jahr wurden bisher mehr elektronisch erteilte Ursprungszeugnisse als direkt beantragte Dokumente ausgegeben. Seit 2005 können die Nutzer Ursprungszeugnisse bei der IHK digital beantragen.

Das Verfahren ist einfach: Unternehmen fordern das Dokument online an, die IHK prüft die Daten. Nach der Freigabe wird das Ursprungszeugnis zur sofortigen Verwendung im Unternehmen ausgedruckt. „Dieser Service ist besonders für Firmen mit längerem Anfahrtsweg nach Halle interessant. Auch Unternehmen, deren Warengewicht erst mit dem Beladen feststeht, sparen durch das elektronische Verfahren Zeit und Geld“, erklärt Diana Hofmann vom IHK-Bescheinigungsdienst. Die elektronische Archivierung sowie die wiederholte Nutzung von fehlerfreien Vorlagen seien weitere Vorteile. Ein Großteil der Ursprungszeugnisse 2012 war für Exporte nach Russland bestimmt. Darüber hinaus werden häufig Dokumente für die Ukraine, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Ägypten und China bescheinigt. 

05.11.2012.

... die Welt neu zu denken

2019 begeht die Bundesrepublik Deutschland das 100. Gründungsjubiläum des Bauhauses, der wichtigsten Schule für Architektur und Design im 20. Jahrhundert. 1919 in Weimar ins Leben gerufen, 1925 nach Dessau übergesiedelt und 1933 in Berlin geschlossen, war das Bauhaus Mittelpunkt der Avantgarde und maßgeblich für den künstlerischen Aufbruch in die Moderne. Das Bauhaus gilt bis heute als die wichtigste Schule für Architektur und Design im 20. Jahrhundert. Auf Initiative von Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh kam es zur Gründung des „Bauhausverbund 2019“. Danach wollen die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen das 100-jährige Bauhaus-Bestehen gemeinsam vorbereiten und die Zusammenarbeit vertiefen. Es soll deutlich werden, dass das Bauhaus nicht nur für Architektur und Designprodukte steht, sondern darüber hinaus den Anspruch verkörpert, die Welt neu zu denken. Unterzeichnet wurde die Absichtserklärung von der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Johanna Wanka, der Abteilungsleiterin Kultur im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Elke Harjes-Ecker dem Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz, sowie Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh.

02.11.2012.

Noch einen Monat Otto-Ausstellung

Kulturhistorisches Museum Magdeburg läutet am 8.11. mit Abendvortrag „Kaiserin Theodora – Hure und Heilige“ den Schlussmonat der Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich“ ein.

Mit einem Abendvortrag des renommierten Althistorikers Prof. Dr. Hartmut Leppin von der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt läutet das Kulturhistorische Magdeburg am 8. November 2012, um 19 Uhr im Kaiser-Otto-Saal den letzten Monat der Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike zum Mittelalter“ ein. In seinem Vortrag „Kaiserin Theodora – Hure und Heilige“ stellt der Spezialist, der sich eingehend mit Kaiser Justinian (527-565) und seiner Gemahlin Theodora beschäftig hat, das Leben dieser ungewöhnlichen Frau vor. Was wie ein Filmtitel oder eine provokante Überspitzung der Frauenfigur klingt, trifft im Fall Theodoras jedoch zu: Als Schauspielerin und Kurtisane stieg sie zur höchsten Position auf, die eine Frau im Kaiserreich innehaben konnte. Nach ihrem Tod verehrte ihr Mann sie wie eine Heilige. Doch schon unter den Zeitgenossen führte die Karriere dieser Frau zu hitzigen Debatten und nachfolgend zu extremen Bewertungen in der Geschichtsschreibung. Der Eintritt zum Abendvortrag ist frei.

Noch einen Monat lang sind bis zum 9. Dezember rund 350 überaus hochkarätige Exponate aus 17 Ländern, darunter aus Rom, Paris, Moskau und den USA in der großen Landesausstellung in Magdeburg zu sehen, die sich im  Jubiläumsjahr Ottos des Großen der faszinierenden Entwicklung des europäischen Kaisertums von Augustus bis zu den Herrschern der Ottonen widmet.

02.11.2012.

IHK stellt neue Broschüre für Existenzgründer vor

Eine neue Broschüre zur Existenz- und Unternehmensgründung hat die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) herausgegeben. „Neben den drei Geheimnissen für einen erfolgreichen Start, begleitet die Broschüre den Leser von seiner ersten Idee unter der Dusche bis zum Beratungsgespräch, gibt zahlreiche Hinweise und Tipps für eine umfassende Planung und stellt dabei verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten vor“, so Antje Bauer, Geschäftsführerin Starthilfe und Unternehmensförderung der IHK Halle-Dessau. „Bei jedem Gründer steht bei uns vor allem eine einfache und sichere Gründung im Vordergrund, deshalb ist die Broschüre auch als ein Arbeitsheft zu verstehen, um auf dem Weg in die Selbstständigkeit auch nichts zu vergessen. Damit aus jedem Starten auch ein Bleiben wird.“

Die Publikation informiert darüber hinaus über rechtliche und steuerliche Aspekte einer Unternehmensgründung und hilft bei der privaten und betrieblichen Absicherung des Gründers. Viele Checklisten und Onlinehinweise runden die kostenfreie Broschüre ab. Die neue Gründerbroschüre „IHK-Starthilfe für Gründer“ kann direkt bei der IHK bestellt werden. Gebührenfrei unter 0800 4242555 oder per E-Mail: info@halle.ihk.de.

01.11.2012.

Zukunftsdenker im Tourismus gesucht

Die Bewerbungsfrist für den  begehrten Tourismuspreis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ geht in die heiße Phase. Noch bis zum 15. November können sich Zukunftsdenker des Tourismus bewerben. Gesucht werden touristische Unternehmen, die mit innovativen, überraschenden Konzepten Gäste überzeugen. „Wir wollen die Unternehmen belohnen, die auf dem hart umkämpften Tourismus- und Freizeitmarkt Neues wagen und Strukturen aufbrechen, beispielsweise mit zielgruppengenauen oder unkonventionellen Angeboten oder Vermarktungsstrategien. Wir freuen uns auf einen Katalog der Ideenvielfalt. Wir suchen Vorbilder und Mutmacher“, betonte der Geschäftsführende Präsident des OSV, Claus Friedrich Holtmann.

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01.11.2012.

Elbe-Brücke bei Schönebeck komplett

Mit der Montage der letzten beiden Stahlsegmente erreicht die neue Elbe-Brücke im Zuge der B246a-Ortsumfahrung (OU) heute das gegenüberliegende Ufer. „Obwohl die Arbeiten in den zurückliegenden zweieinhalb Jahren wegen extremer Witterung und zu hoher Wasserstände immer mal ruhen mussten, liegen wir sehr gut im Plan“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel heute bei einem Besuch auf der Baustelle. Das imposante Werk moderner Ingenieurbaukunst präge mit seinem weithin sichtbaren Pfeiler schon jetzt die Silhouette von Schönebeck.

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01.11.2012.

Gemeinsam den Feuerteufeln das Handwerk legen

Seit Wochen beherrschen Bilder von ausgebrannten Lauben und verzweifelten Gartenfreunden die Titelseiten und Inhalte auch der überregionalen Medien. In den Kleingärtnersparten Magdeburgs brannten bis zum 24. Oktober 2012 insgesamt 18 Gartenlauben nieder. Die Polizei hat Anhaltspunkte, aber noch keine heiße Spur, geschehen doch diese Verbrechen meist im Dunkel der Nacht, in Anlagen unterschiedlichster Eigentumsformen auf dem ganzen Stadtgebiet. Teilweise wurden die Gartenlauben aufgebrochen, immer aber ist von gelegten Bränden auszugehen. Da die Brandherde zumeist nicht in der Nähe von Wohnsiedlungen gelegt wurden, deshalb auch sehr spät erkannt werden konnten, ist selbst bei schnellstem Einsatz der Feuerwehr eine Rettung von Holzgebäuden im Regelfall aussichtslos. Die Aufmerksamkeit und Mithilfe aller ist nun gefragt, um den Feuerteufeln schnell das Handwerk zu legen.

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30.10.2012.

Zukunft gestalten Wirtschaft und Wissenschaft stellen ihre Leistungen vor

Die Landesinitiative NETWORK‐KMU lädt am 5. November von 13 bis 18 Uhr zu einer Messe in das Maritim Hotel Magdeburg ein. Mit dem Thema „Unternehmerische Zukunft gestalten“ sollen Impulse gegeben werden, wie unter den Bedingungen der demografischen Entwicklung, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Sachsen‐Anhalt weiterhin gesichert werden kann. Ministerpräsident Reiner Haseloff lädt in einem Grußwort Unternehmerinnen und Unternehmer zur diesjährigen Messe ein und betont die Bedeutung qualifizierter Fachkräfte für die Wirtschaft. Die diesjährige Messe will gezielt Fragen der Standortqualität in ihren gegenseitigen Wechselwirkungen aufgreifen.

Im Mittelpunkt der Messe stehen daher Themen der Fachkräftesicherung, Innovation, Wissenschaft und Nachhaltigkeit. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten auf der Messe die Möglichkeit, sich zu informieren und mit anderen Akteuren der Wirtschaft auszutauschen. Fachleute aus der Wirtschaft, Trendforscher und Arbeitsmarktexperten geben Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft. In anschließenden Treffen der Partner und Unternehmen kann der Erfahrungsaustausch vertieft werden. Die Landesinitiative NETWORK‐KMU trägt dazu bei, den Bestand an Unternehmen in Sachsen‐Anhalt zu sichern und zu stärken. Sie bündelt Erfahrungen und Kenntnisse von Netzwerkpartnern und hilft Unternehmen bei Fragen der Fachkräftesicherung und des Wachstums. Auf der diesjährigen Messe haben Unternehmerinnen und Unternehmern wieder die Gelegenheit, sich über die bestehenden Unterstützungs‐, Finanzierungs‐ und Beratungsmöglichkeiten zu informieren.

Weitere Informationen zur Messe gibt es im Internet unter www.network‐kmu.de

29.10.2012.

Gute Beratung der Filialbanken zahlt sich aus

Die Sparkassenkunden Sachsen-Anhalts sind zufrieden mit dem Service, der ihnen geboten wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage zum Thema Serviceklima des Leipziger Instituts für Marktforschung (IM Leipzig) im Auftrag des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Insgesamt hat das Institut 2006 Personen ab 18 Jahren in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt telefonisch befragt, darunter, darunter 503 Befragte in Sachsen-Anhalt.

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28.10.2012.

Businessplanwettbewerb Sachsen-Anhalt startet

Der landesweite ego.–BUSINESSplanwettbewerbs 2012/2013 startet am 29. Oktober in die nächste Runde. Ziel des Wettbewerbs ist es, kreativen Köpfen aus Sachsen-Anhalt, die Chance zu geben, ihre Geschäftsidee Wirklichkeit werden zu lassen und erfolgreich in die Selbstständigkeit zu starten. Über drei Phasen – Ideenpapier, kleiner und großer Businessplan – werden die künftigen Unternehmer Schritt für Schritt bei der Erstellung eines bankreifen Businessplans unterstützt. Der Einstieg in den Wettbewerb ist in jeder Phase möglich. Es winken in allen drei Phasen attraktive Sach- und Geldprämien. In jedem Fall erhält der Teilnehmer kostenfrei hilfreiches Feedback zur Ausarbeitung seines Unternehmenskonzepts und eines professionellen Geschäftsplans. Mitmachen kann jeder, der den Weg in die Selbstständigkeit plant oder deren Existenzgründung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Einfach  unter www.egobusiness.de registrieren, Teilnahmeerklärung und Kurzprofil ausfüllen und den kostenfreien Service von ego.-BUSINESS nutzen. Abgabefrist für die erste Phase ist der 14. Dezember.

Wer mehr über den BPW und ego.-BUSINESS erfahren möchte, der kann am 13. November zur zweiten ego.-KONTAKTbörse zwischen 17 und 21 Uhr in der Halber 85 in Magdeburg vorbeikommen. Hier trifft sich die Gründerszene. Gründer und Jungunternehmer werden mit Experten aus den Bereichen Förderung & Finanzierung, Umsetzung und Planung einer Geschäftsidee zusammengebracht. Unkompliziert und schnell erhalten sie Informationen und kompetente Beratung rund um das Thema Existenzgründung. ego.-BUSINESS verfügt über ein breites Netzwerk mit starken Partnern. Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt ist Träger und zugleich engster Partner.

28.10.2012.

icubic AG intensiviert Partnerschaft mit Norddeutscher Landesbank

Die icubic AG mit Hauptsitz in Magdeburg hat die Norddeutsche Landesbank (NORD/LB) mit einer zusätzlichen Handelssoftware ausgestattet. Durch den Einsatz von iMarket arbeiten die Händler der Bank jetzt noch effizienter. iMarket sorgt für eine schnelle kundenspezifische Abwicklung von Börsengeschäften und ermöglicht unter anderem die Klassifizierung von Kunden nach ihrer Bonität. Darüber hinaus ermöglicht die Software bessere Ansichten für den User und gestaltet dadurch den Handelsprozess komfortabler. Bei iMarket handelt es sich um ein System, das im Hintergrund läuft und sich mit bestehenden icubic-Lösungen verzahnt.

Bei der Norddeutschen Landesbank erweitert es die schon bestehende Handelssoftware iQbonds um wertvolle Funktionen. iQbonds ist die Standardsoftware für den Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und wurde im vergangenen Jahr der NORD/LB zur Verfügung gestellt. Der IT-Dienstleister icubic entwickelt spezielle Software-Lösungen für alle Handelsbereiche auf elektronischen Märkten und bietet produktbegleitende Installations- sowie Wartungsarbeiten an. Das Unternehmen wurde 1999 in Magdeburg gegründet, beschäftigt gegenwärtig über 100 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr erneut einen Rekordumsatz und -gewinn.

28.10.2012.

EU-Projekt „WOMEN“ nimmt Fahrt auf

Rund 25 Teilnehmer aus fünf Ländern treffen sich vom 29.bis 30. Oktober 2012 in der Landesvertretung Sachen-Anhalts in Berlin zum Auftakt des europäischen Projektes „WOMEN - Entwicklung und Umsetzung einer transnationalen Strategie gegen die Abwanderung junger qualifizierter Frauen“. Unter Federführung des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr wird sich „WOMEN“ insbesondere mit den Auswirkungen der Abwanderung junger Frauen aus ländlichen Räumen befassen. Die Abwanderung junger Frauen droht die ökonomischen, demografischen und sozialen Probleme weiter zu verschärfen. „WOMEN“ soll deshalb gemeinsam mit jungen Frauen und Männern, der Wirtschaft und Politik Aktionen und Aktivitäten initiieren, die hier ansetzen und geschlechterorientierte Maßnahmen entwickeln.

Nicht nur Sachsen-Anhalt, sondern auch viele andere Regionen in Europa sind betroffen. Darauf gilt es angemessen zu reagieren und Antworten zu geben. So könnten erfolgreiche Frauen in Sachsen-Anhalt als Vorbilder für Mädchen und junge Frauen vorgestellt werden. Außerdem ist ein Wettbewerb geplant, der gute Beispiele bekannt macht. Eine auf junge Frauen gerichtete Imagekampagne könnte das Projekt begleiten.

 

28.10.2012.

Studie: Geschäftsführer-Vergütungen 2013

Die Vergütungen von GmbH-Geschäftsführern haben im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt. Sie sind im Durchschnitt um 10,5 Prozent gestiegen. Wer als GmbH-Chef mit seinen Bezügen über 130.902 Euro liegt, verdient besser als die Hälfte seiner Geschäftsführer-Kollegen. Das heißt aber noch lange nicht, dass sich ein Geschäftsführer damit auch zufrieden geben muss. Was nach Betriebsgrößenklassen gegliedert konkret möglich ist, zeigen brandaktuell die von BBE media in diesem Jahr ermittelten Vergleichswerte für GmbH-Chef-Gehälter.

Die Ergebnisse sind überaus wichtig für Gehaltsverhandlungen, um vorab einen fundierten Überblick der Bandbreiten zu gewinnen. Darüber hinaus können Gesellschafter-Geschäftsführer mit den Zahlen die steuerliche Angemessenheit ihrer Vergütung prüfen und bei Problemen mit dem Fiskus belegen. Damit lassen sich im Bedarfsfall hohe Steuernachzahlungen für die GmbH wegen verdeckter Gewinnausschüttung vermeiden. Die aktuellen Gehaltsdaten von mehr als 3.550 GmbH-Geschäftsführern in 71 Branchen enthält die neue BBE-Studie „GmbH-Geschäftsführer-Vergütungen 2013“. Die Studie ist unter www.bbe-media.de bestellbar.

25.10.2012.

Informationsveranstaltung zu den neuen GEMA-Gebühren

Am kommenden Dienstag (30. Oktober), 17.00 Uhr findet in Kooperation mit der Stadtverwaltung eine Informationsveranstaltung der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) statt. Im Otto-von-Guericke-Saal des Alten Rathauses wird von Mitarbeitern der GEMA die neue Tarifstruktur (gültig ab 2013) für nichtgewerbliche Veranstalter von Volks- und Stadtteilfesten sowie von ähnlichen Veranstaltungen erläutert. Vertreter der Stadtverwaltung ist der Beigeordnete für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung, Holger Platz.

Die Informationsveranstaltung richtet sich an nichtgewerbliche Veranstalter, Vereine und Institutionen. Deren Vertreter sind dazu herzlich eingeladen.

25.10.2012.

Novelis investiert in Nachterstedt

Das US-amerikanische Unternehmen Novelis Inc. wird insgesamt 200 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes Nachterstedt (Salzlandkreis) investieren und bis 2014 200 neue Arbeitsplätze schaffen. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff mit Phil Martens, Chef der Novelis Inc., und weiteren Vorstandsmitgliedern in der Firmenzentrale in Atlanta, US-Bundestaat Georgia, geführt haben. Das Investitionsvorhaben, das Nachterstedt zum größten Standort von Novelis in Europa wachsen lässt, stand im Mittelpunkt des Termins, der auch einen Besuch im neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum von Novelis und Gespräche über die Entwicklung im Bereich der Aluminiumverarbeitung umfasste.

Vorteile des Standortes Nachterstedt, wie die zentrale Lage, die gute Zusammenarbeit mit allen Ebenen der Verwaltung und die zügigen Genehmigungsverfahren wurden ebenso erörtert wie Möglichkeiten, stärker als bisher Absolventen der Hochschulen des Landes zu gewinnen, um den wachsenden Bedarf von Novelis an Ingenieuren zu decken. Zwischen Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, dem Direktor des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik aus Halle, und Novelis wurde eine Zusammenarbeit im Bereich Entwicklung besprochen.

 

25.10.2012.

Countdown zur Modavision

Zum 8. Mal findet Sachsen-Anhalts größte Fashion & Lifestyle Show am 27.10.2012 im Maritim Hotels  Magdeburg statt. In diesem Jahr hat sich der Veranstalter etwas ganz besonderes einfallen lassen: Erstmalig wird auf einer beeindruckenden Bühnenkonstruktion, die Philharmonie - das Orchester des Theaters Magdeburg Platz nehmen und die Fashionshow punktuell begleiten. Dabei sind die 30 besten klassischen Musiker der Stadt im Einsatz um den Zuschauern eine abwechslungsreiche Musikdarbietung der Extraklasse zu präsentieren. Es treffen theatralische Inszenierungen auf moderne Dekorationen mit einem Hauch von Paris & Mailand. Man kann sich auf eine spektakuläre Entertainment Show mit modischen, visuellen und akustischen Highlights freuen. Neu in diesem Jahr: Die MODAVISION findet zwei Mal am Tag statt und bietet endlich auch die Möglichkeit ein erlesenes Abendessen zu genießen. FASHION & DINNER heißt das Programm bei der Nachmittagsshow ab 16.00 Uhr. Der Beginn der 2. Show ist 20 Uhr.

25.10.2012.

Kathi hat die 12. „Goldene Kathi“ verliehen

Die Beste der Besten im Abschlussjahrgang 2012 im IHK KammerbezirkHalle-Dessau steht fest. Stephanie Seidel hat ihre Ausbildung zur Verkäuferin bei EDEKA Niebisch in Halle mit 98,1 Punkten und damit als Jahrgangsbeste kaufmännische Absolventin im gesamten Kammerbezirk abgeschlossen. Am Mittwoch (24. 10. 2012) erhielt sie für diese Leistung den begehrten Ausbildungspreis „Goldene Kathi“. Im Rahmen der Bestenehrung der IHK nahm sie die goldverzierte Kathi-Skulptur sowie einen Scheck über1.500 Euro vom Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, und Kathi-Geschäftsführer Marco Thiele entgegen. Die Figur der „Goldenen Kathi“ wurde von der halleschen Künstlerin und Burg-Absolventin Katy Jung eigens für den Backmischungshersteller aus Halle entworfen und gestaltet. Jede einzelne Figur entstand in sorgfältiger Handarbeit aus Porzellan und ist Bestandteil einer limitierten Auflage.

25.10.2012.

Grundsteinlegung in Lutherstadt Wittenberg

Gewächshäuser und neues Logistikzentrum bringen rund 100 neue Arbeitsplätze

In Lutherstadt Wittenberg ist heute der Grundstein für das neue Logistikzentrum der Wittenberg Gemüse GmbH gelegt worden. Von dort aus wird das Unternehmen künftig Tomaten, die in den angrenzenden Gewächshäusern angebaut werden, nach ganz Deutschland verschicken. Gleiches gilt für Gemüse von umliegenden Gemüsebauern. In das Logistikzentrum werden etwa 3,9 Millionen Euro investiert. Das Vorhaben wird mit ca. 1,56 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert.

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24.10.2012.

Hanwha stellt Hanwha Q.Cells vor

Die südkoreanische Hanwha-Gruppe stellte in Bitterfeld-Wolfen Hanwha Q.Cells vor. Der Kaufvertrag für Q.Cells war im August unterzeichnet und das Unternehmen am 19. Oktober übergeben worden. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff würdigte im Rahmen eines Pressegespräches die Übernahme: „Mit der Übernahme durch Hanwha ist Q.Cells in ein leistungsstarkes und zukunftsträchtiges Unternehmen integriert worden. Die Perspektiven für Hanwha Q.Cells und damit für die mitteldeutsche Solarbranche sind gut.“ Der MP lobte, dass rund 80 Prozent der Arbeitsplätze bei Q.Cells erhalten bleiben. Er erhoffe sich von dem Unternehmen weitere Fortschritte bei der Senkung der Energiekosten und der Erhöhung der Effizienz der Photovoltaik. Mit der Einbindung in die weltweiten Forschungs- und Entwicklungskapazitäten von Hanwha bestünden dazu gute Voraussetzungen. Eine wichtige Grundlage für den Erfolg Erneuerbarer Energien sei die Entwicklung praxistauglicher Speichertechnologien. Hieran arbeite man auch in Sachsen-Anhalt intensiv, so der Ministerpräsident. 

24.10.2012.

Mit uns in Sachsen-Anhalt muss man rechnen!

Telekom baut größtes Rechenzentrum Deutschlands

„Mit dem neuen Rechenzentrum der Telekom spielt Sachsen-Anhalt europaweit künftig in der ersten Liga der IT-Standorte. Was immer schon galt, bekommt nun eine neue Bedeutung: Mit uns in Sachsen-Anhalt muss man einfach rechnen.“ Das erklärte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff in seinem Grußwort zur Grundsteinlegung für ein neues Rechenzentrum von T-Systems in Biere im Salzlandkreis.Haseloff betonte, dass die Telekom bereits heute einer der größten Arbeitgeber im Lande sei. Rund 2.200 Menschen seien hier beschäftigt. Mit dem Bau in Biere sollen 100 neue Arbeitsplätze entstehen, 30 weitere im bereits bestehenden Rechenzentrum Magdeburg. Im Endausbau soll das Rechenzentrum in Biere das größte Deutschlands sein.

Mit dem neuen Rechenzentrum in Biere will die Telekom der zunehmenden Nachfrage nach Cloud-Diensten Rechnung tragen. Dabei halten insbesondere Großunternehmen Hardware und Rechenleistung nicht mehr am Unternehmensstandort vor, sondern greifen per Netzwerk bedarfsgerecht auf Rechenzentren externer Dienstleister zu. Biere in Sachsen-Anhalt hatte sich bei der weltweiten Standortsuche durchgesetzt. Die Ansiedlungsvereinbarung mit der Telekom war von Haseloff im Jahr 2010 noch in seiner Zeit als Wirtschaftsminister geschlossen worden. 


24.10.2012.

Modellprojekt „Lernort Betrieb“

Unternehmen unterstützen Berufsorientierung für Förderschülerinnen und Förderschüler

Neue Wege in der beruflichen Orientierung für Förderschülerinnen und -schüler gehen drei Förderschulen in Magdeburg und Schönebeck. Ein Netzwerk von regionalen Unternehmen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse, die Berufspraxis hautnah zu erleben. Bei Betriebsbesichtigungen und praktischen Übungen lernen die Kinder mehr über die Unternehmen „von nebenan“ und erfahren viel Wissenswertes über die Berufe, die vor Ort ausgeübt werden.

Die Unternehmen werden dabei unterstützt, mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und ihr praktisches Wissen kindgerecht weiterzugeben. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung, werden bei den Schülerinnen und Schülern bekannter und erhalten die Möglichkeit, ihren zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern. Nach zwei Jahren Projektlaufzeit ist es an der Zeit, Erfahrungen auszutauschen und in die Zukunft der Kooperation zu blicken. Im Rahmen der Transferkonferenz am 14. November 2012 treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Unternehmen, regionale Bildungsanbieter und das isw Institut, um Erfahrungen zu diskutieren und die Aktivitäten für kommende Schuljahre zu planen.

Die Netzwerke aus Schulen und Unternehmen entstanden im Rahmen des Modellprojektes „Lernort Betrieb“, welches aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wird.


23.10.2012.

„Coffee to Job“

Um den immer stetig steigenden Bedarf an gutem Personal weiterhin gerecht zu werden, hat der Beschäftigungspakt Jahresringe ein neues Format für die Personalfindung in seine Veranstaltungsreihe aufgenommen. „Coffee to Job“ soll  die Interessen von Arbeitgebern und potenziellen Arbeitnehmern individueller berücksichtigen. Ziel und Angebot dieser besonderen Veranstaltung ist es, in entspannter Atmosphäre und bei einer Tasse Kaffee, Arbeitgeber und potenzielle Arbeitnehmer im  Rahmen eines kurzen Gespräches zusammenzubringen. Damit sollen neue Perspektiven für beide Seiten offeriert werden, um unkompliziert passende Bewerber für offene Stellen in Ihrem Unternehmen zu finden. Die erste Veranstaltung dieser Art startet am 25. Oktober 2012 von 9 bis 11:30 Uhr im  Sitzungssaal des Jobcenter Halle (Saale) in der  Neustädter Passage 6.

Jahresringe ist einer von bundesweit 78 Beschäftigungspakten im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Programms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“ zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser.

22.10.2012.

Kompetenzzentrum Stadtumbau kooperiert

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und das Kompetenzzentrum Stadtumbau Sachsen-Anhalt werden künftig gemeinsam Strategien für eine nachhaltige Stadtentwicklung unter den besonderen Bedingungen des demografischen Wandels entwickeln. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wird morgen (siehe Termindaten am Ende) in der sächsischen Landeshauptstadtunterzeichnet. Die Übereinkunft sieht vor, dass insbesondere die Fakultäten für Bauingenieurwesen und Architektur sowie für Landbau und Landespflege in ihren Forschungs- und Lehrangeboten die inhaltlichen Schwerpunkte der Tätigkeit des Kompetenzzentrums aktivaufgreifen. Dazu gehören u. a. die Themen Identität und Wohnen, Infrastruktur und Mobilität sowie Landschaft und Klima.

Der Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Stadtumbau, Jo Schulz, verspricht sich von der Zusammenarbeit „interessante Impulse für die wissenschaftlich fundierte Erarbeitung von Lösungsansätzen, die neue Perspektiven für die Stadtentwicklung ermöglichen“. Die Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft sei zudem ein gutes Beispiel für die enge Verbindung von Lehre und Forschung mit den Herausforderungen der Praxis. Nach den Worten von Schulz werden die Ergebnisse der Zusammenarbeit bei regelmäßig stattfindenden Konferenzen, Kolloquien und Seminaren öffentlich vorgestellt und diskutiert. Jeweils im Sommer wollen das Kompetenzzentrum und die Hochschule für Technik und Wirtschaft ihre gemeinsamen Projekte in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund präsentieren.

21.10.2012.

Q.CELLS an neuen Eigentümer übergeben

Der Insolvenzverwalter der Q-Cells SE, Henning Schorisch, hat heute das Photovoltaik-Unternehmen an den neuen Eigentümer übertragen. Trotz des Insolvenzverfahrens bleiben dabei mehr als 80 Prozent der Arbeitsplätze erhalten. Käufer ist eine indirekte Tochter der Hanwha Chemical Corporation, die Teil eines der größten südkoreanischen Konzerne mit einem Umsatz von 31,6 Mrd. US-Dollar (2011) ist. Q-Cells gewinnt mit dieser Übernahme einen starken, langfristig orientierten Partner und erhält Zugang zu neuen Technologien und damit zu neuen Märkten.

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18.10.2012.

Zweite Auflage der ego.-KONTAKTbörse

Das Gründernetzwerk ego.-BUSINESS veranstaltet am 13. November 17 Uhr im Veranstaltungszentrum Halber 85 in Magdeburg die zweite ego.-KONTAKTbörse im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche 2012. Hier trifft sich die Gründerszene. Gründer, Jungunternehmer und kreative Köpfe werden mit Experten aus den Bereichen Förderung & Finanzierung, Umsetzung und Planung einer Geschäftsidee zusammengebracht. Unkompliziert und schnell erhalten sie Informationen und kompetente Beratung rund um das Thema Existenzgründung. Vor Ort trifft man auf Experten von Gründungsnetzwerken, der Investitionsbank als Träger des Gründernetzwerks ego.-BUSINESS und auf erfahrene Unternehmer (Business Angels) Sachsen-Anhalts. Fragen zur Veranstaltung und Teilnahme an: ego.business@ib-lsa.de 

18.10.2012.

Strompreis stellt Unternehmen vor Probleme

„5,3 Cent je Kilowattstunde für die EEG-Umlage sind in Frankreich schon der volle Strompreis.“

Die heute offiziell bekanntgegebene Erhöhung der EEG-Umlage ab 2013 um 1,7 Cent je Kilowattstunde auf 5,227 Cent stellt Sachsen-Anhalts Firmen vor große Probleme. Einheimischen Firmen zahlen bedingt durch das EEG bereits die höchsten Entgelte für die Nutzung der Stromnetze. Hinzu kommen noch die Stromsteuer, die Mehrwertsteuer und die indirekten Kosten für das EEG. Zusammen genommen ergibt sich eine Gemengelage, die die Wettbewerbsfähigkeit der Firmen in Frage stellt. Allein die neu festgesetzte EEG-Umlage bedeutet einen Anstieg um 47 Prozent. Für viele Unternehmen, die sich der internationalen Konkurrenz erwehren müssen, ist das ein unbestrittener Nachteil. Auch und gerade die energieintensiven Firmen der Metall- und Elektroindustrie, wie z. B. Gießereien und Aluminiumhütten, drohen aufgrund des stetig steigenden Strompreises nicht nur im Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten. Sie beschäftigen zudem zehn Prozent aller Mitarbeiter der M+E Industrie in Sachsen-Anhalt. Arbeitsplätze die bei der anhaltenden Kostenentwicklung zur Disposition stehen.

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18.10.2012.

Förderung für internationale Studenten

Die russische Studentin der Otto-von-Guericke-Universität (OVGU),  Ekaterina Ananyeva, erhielt im Oktober das von der Landeshauptstadt Magdeburg gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vergebene Otto-von-Guericke-Stipendium. Die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 2003 an ausländische Studierende der Universität verliehen, die nicht nur sehr gute Studienergebnisse vorweisen, sondern sich darüber hinaus auch gesellschaftlich engagieren.

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17.10.2012.

Wohnungsnot in Sachsen-Anhalt kein Thema

Obwohl die Großstädte in Sachsen und Sachsen-Anhalt entgegen dem allgemeinem demographischen Trend teilweise  Bevölkerungswachstum aufweisen, können die Mitglieder des Immobilienverbandes Deutschland Mitte-Ost (IVD Mitte-Ost) derzeit keine Tendenz für einen möglichen Wohnungsmangel erkennen. Dies gilt umso mehr, da in beiden Bundesländern generell signifikanter Bevölkerungsrückgang prognostiziert wird. 

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17.10.2012.

Umweltallianz Sachsen-Anhalt verleiht erstmals Klimaschutzpreis

Für ihre Flusswasserkraftanlagen erhielt am 17. Oktober 2012 die Magdeburger Firma ENERTAINER Energy GmbH den Preis der Umweltallianz Sachsen-Anhalts für die beste Produktinnovation. In der Kategorie „Bestes Konzept“ ehrten Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens und Matthias Gabriel, Geschäftsführer der P-D ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH und Vorsitzender der Jury, das Unternehmen KD Elektroniksysteme GmbH aus Zerbst, das elektronische Dimmer für die Straßenbeleuchtung entwickelt hat. Die beiden Hauptpreise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

„Die Auslobung des diesjährigen Wettbewerbes der Umweltallianz als Klimaschutzpreis war goldrichtig“, betonte Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens in seinem Grußwort bei der Preisverleihung in Bitterfeld-Wolfen. Der Preis leiste einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzziele des Landes. Die ausgezeichneten Leistungen würden sehr deutlich die großen Potenziale sichtbar machen, die noch in der Nutzung erneuerbarer Energien und in einer effizienteren Prozessgestaltung stecken.

Der Sonderpreis ging an InfraLeuna GmbH mit ihrer Initiative Klimabewusstsein.

17.10.2012.

IHK-Konjunkturbericht: Abwärtsbewegung verlangsamt sich

Die im vergangenen Quartal noch deutliche wirtschaftliche Abkühlung schwächt sich aktuell etwas ab. Die Abwärtsbewegung seit dem konjunkturellen Höhepunkt Mitte 2011 verlangsamt sich und kommt zum Stehen. Der Geschäftsklimaindex der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) bleibt gegenüber dem zweiten Quartal mit 11,6 Prozentpunkten nahezu unverändert. Zu diesen Ergebnissen kommt die IHK in ihrem aktuellen Konjunkturbericht.

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16.10.2012.

Angespannte Lage im ostdeutschen Maschinenbau

Die bisher positive wirtschaftliche Entwicklung des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus hat im dritten Quartal 2012 einen leichten Dämpfer erhalten. Immer mehr Unternehmen blicken zudem verhalten in die nahe Zukunft. Das ergab die aktuelle Konjunkturumfrage unter den 350 Mitgliedern des VDMA-Landesverbandes Ost in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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16.10.2012.

Sterne des Sports in Sachsen-Anhalt

Landesjury wählt Projekte für hervorragendes gesellschaftliches Engagement / Volksbanken Raiffeisenbanken und Deutscher Olympischer Sportbund setzen Zeichen zur Vereinsförderung

Erneut haben sich in diesem Jahr 124 Sportvereine aus Sachsen-Anhalt um die Sterne des Sports beworben – eine Auszeichnung für herausragende gesellschaftliche Leistungen in den Bereichen Integration, Gewaltprävention, Umweltschutz und Gleichstellung. Die Aktion wurde gemeinsam vom Deutschen Olympischen Sportbund und den Volksbanken Raiffeisenbanken ins Leben gerufen.

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15.10.2012.

Styron weiht neue Anlage in Schkopau ein

„Die Inbetriebnahme der neuen Styron-Anlage ist ein weiteres Zeugnis der positiven Entwicklung in der Chemiebranche Sachsen-Anhalts. Der schwierige Umstrukturierungsprozess der Branche seit Beginn der neunziger Jahre war erfolgreich. Das zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt.“ Das betonte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff heute bei der feierlichen Einweihung einer neuen Anlage der Styron Deutschland GmbH zur Produktion von Synthesekautschuk in Schkopau. Insgesamt wurden rund 91 Millionen Euro investiert. 32 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Bei Styron in Schkopau sind nun knapp 450 Mitarbeiter beschäftigt. Der Regierungschef wies darauf hin, dass in der Chemieindustrie Sachsen-Anhalts derzeit rund 11.900 Menschen beschäftigt seien. Im Jahr 2005 waren es erst 7.900.  Haseloff betonte auch die Verwurzelung von Styron am Standort. Das Unternehmen investiere und produziere hier nicht nur, sondern es engagiere sich auch für die Region. Der Ministerpräsident lobte die Übernahme der Brunnenpatenschaft für den Buna-Brunnen in Halle durch Styron.

15.10.2012.

Grenze bei Stromkosten längst erreicht!

Besorgt über die stark ansteigende Umlage für erneuerbare Energien im Jahr 2013 zeigt sich der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Dr. Thomas Brockmeier. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsse grundlegend reformiert werden. „Nur so können wir die hohen Energiekosten in den nächsten Jahren überhaupt noch in den Griff bekommen. Für die hiesige Wirtschaft wird der politisch gewollte Vorrang des Ökostroms zu einem massiven Standortnachteil“, kritisiert Brockmeier die angekündigte Erhöhung der EEG-Umlage um rund 50 Prozent auf 5,3 Cent je Kilowattstunde.

Eine Diskussion um die Verteilung der Kosten der Energiewende, von Ausnahmetatbeständen bis Strom-Sozialtarifen, helfe nicht weiter, so Brockmeier: „Die Schuldigen sind nicht die Unternehmen, die die Abgabe bezahlen müssen. Vielmehr hat die Politik den hoch geförderten und massiven Ausbau der erneuerbaren Energie überhaupt erst ermöglicht. Sie muss nun schnell dafür sorgen, dass wir im nächsten Jahr nicht wieder eine höhere Umlage bekommen. Die Kosten müssen runter, sonst riskieren wir unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

Bezogen auf die regionale Wirtschaft betont Brockmeier: „In Sachsen-Anhalt sind die Zuschläge auf den Strompreis besonders hoch. Wir haben schon bundesweit die höchsten Netznutzungsentgelte. Das ist besonders bitter, da wir noch mitten im wirtschaftlichen Aufholprozess stecken.“ Die Energiekosten seien mittlerweile zu einer Art „Kostenpeitsche“ geworden. Sachsen-Anhalt sollte, nach Ansicht des IHK-Hauptgeschäftsführers, erneuerbare Energien nicht über die Bundesziele hinaus ausbauen. Politik und Wirtschaft müssten jetzt alle Anstrengungen in die Marktfähigkeit dieser Energieerzeugung stecken.    

15.10.2012.

„Magdeburger Hörbahn" ist Marketing HIGHLIGHT 2012

Die „Magdeburger Hörbahn" der „gilgert - ästhetische Hörakustik GmbH" ist das MarketingHIGHLIGHT Sachsen-Anhalt 2012. Mit der begehrten Auszeichnung, die unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft steht, zeichnet der Marketing-Club Magdeburg e.V. seit 1997 jährlich ein Unternehmen aus Sachsen-Anhalt für seine erfolgreiche und kreative Marketingarbeit aus. In diesem Jahr geht der Preis an eine integrierte Marketing-Kampagne für gutes Hören, in deren Mittelpunkt eine gestaltete Straßenbahn steht.

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11.10.2012.

Großes Interesse an Investitionsstandort Sachsen-Anhalt

Partner des Gemeinschaftsstandes des Landes Sachsen-Anhalt auf der EXPO REAL in München ziehen positive Bilanz.

Zahlreiche Gespräche mit Interessenten und potentiellen Investoren in München zeugen vom großen Potential und den vielfältigen Chancen des Investitionsstandortes Sachsen-Anhalt. Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt, zeigte sich erfreut über die positive Resonanz: „Wir haben auf der EXPO REAL viele Gespräche mit Investoren aus dem In- und Ausland führen können. Neben vielen Erstkontakten waren dies aber auch Kontakte, die wir seit einigen Jahren aufgebaut haben und die jetzt in die Phase kommen, in Investitionsprojekte umgesetzt zu werden.“

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) präsentiert gemeinsam mit der Ottostadt Magdeburg und weiteren Partnern spannende Projekte und vielfältige Perspektiven für Investoren. Die Wirtschaftsförderer des Landes Sachsen-Anhalt bieten Investoren außergewöhnliche Gewerbeimmobilien mit interessanten Betreiberkonzepten und weitreichende Investitionsflächen an. Ebenso wird in Sachsen-Anhalt auf die enge Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft Wert gelegt. Ein Beispiel ist das Virtual Development and Training Centre (VDTC) des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung. Hier gelingt die Verbindung von Spitzenforschung und innovativen Dienstleistungen. Viele Interessenten haben sich bereits am Messe-Stand in einer 3D-Visualisierung von den Vorteilen und umfangreichen Möglichkeiten, die neuartigen Technologien der Virtual Reality im Standortmarketing bieten, überzeugen können. In einem realitätsgetreuen Modell haben sie bereits einen ersten Blick auf die vorhandenen Gewerbeimmobilien in Sachsen-Anhalt werfen können. Getreu dem Motto: “Erst schauen, dann bauen!“

10.10.2012.

Vor dem Finale

Die Winzervereinigung bläst zum Finale der diesjährigen Weinlese. Zwei Drittel der insgesamt fast 360 Hektar Rebfläche sind bereits abgeerntet. Dabei wurden vielfach Mostgewichte weit über dem langjährigen Mittel erzielt. So lieferten ausgewählte Grauburgunder- und Weißburgunder-Flächen Auslese-Qualitäten, der Silvaner belohnte die Winzer mit einer Spätlese. Bei Kerner und Weißburgunder erreichten die Mostgewichte mindestens Kabinettstatus. Allerdings seien die Mengen weit hinter den schon sehr verhaltenen Prognosen zurückgeblieben, schränkt Dr. Gerald Lange, Chef der Winzervereinigung Freyburg, die Euphorie ein.

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09.10.2012.

Land fördert Projekte für geringeren Energieverbrauch

Die Landesregierung fördert Projekte von Kommunen und Unternehmen, die den Energieverbrauch effizient senken. In dem neuen, mit der Investitionsbank Sachsen-Anhalt aufgelegten Förderprogramm „Sachsen-Anhalt KLIMA“, stehen ab sofort 5,7 Millionen Euro zur Verfügung. Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens sagte dazu: „Das beste Rezept gegen steigende Energiekosten heißt Energiesparen. Deshalb sind Zuwendungen für Vorhaben des Klimaschutzes, der Energieeffizienz und für den Einsatz erneuerbarer Energien von besonderem Interesse".

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09.10.2012.

Unternehmen in Sachsen‐Anhalt – attraktiv und erfolgreich

Der demografische Wandel stellt Personalverantwortliche und das Management vor neue Herausforderungen. Wie können jüngere Mitarbeiter für das Unternehmen gewonnen und anschließend motiviert und gebunden werden? Wie kann die Motivation und das Potenzial erfahrener Mitarbeiter in der zweiten Hälfte des Erwerbslebens gefördert bzw. erhalten werden? Brauchen Unternehmen im demografischen Wandel ein neues Verständnis von Personalentwicklung?

Die Landesinitiative NETWORK‐KMU und ihre Netzwerkpartner laden anlässlich dieser Fragen zu einer weiteren Veranstaltung ein. Der Workshop „Unternehmen in Sachsen‐Anhalt – attraktiv und erfolgreich“ will interessierten Unternehmen zu dem aktuellen Thema Hinweise und praxisorientierte Lösungen anbieten. Der Workshop findet am 10. Oktober 2012 ab 9  Uhr in Wörlitz, im Landhaus Wörlitzer Hof, statt. Alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer in Sachsen‐Anhalt sind eingeladen, an den für sie kostenlosen Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Die Initiative NETWORK‐KMU wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen‐Anhalt gefördert. Anmeldungen sind über www.network‐kmu.de möglich. Dort gibt es auch mehr Infos zum Thema selbst.

09.10.2012.

Wieder 32 Volltreffer für das Gemeinwohl

Aufsichtsrat gibt erneut Fördergeld aus Lottospieleinsätzen frei

Über einen "Volltreffer" bei LOTTO Sachsen-Anhalt können sich 32 Träger von gemeinnützigen Projekten im Land freuen. Sie werden in den kommenden Wochen Lottoschecks mit einer Gesamtsumme von rund 1,6 Millionen Euro erhalten. Das hat der Lottoaufsichtsrat beschlossen. 

Mit zusammen 489.000 Euro fördert das Lottounternehmen den Spitzen- und Breitensport im Land bei neun Vorhaben, zum Beispiel bei der Anschaffung von Sportgeräten für die Vereine. Der Landessportbund wird beim Erwerb eines Gebäudes in Magdeburg unterstützt, das zum "Haus des Sports" als zentraler Anlaufpunkt entwickelt werden soll.Weitere insgesamt 448.000 Lotto-Euro sind ein Gewinn für das kulturelle Leben und den Kulturreichtum im Land. Zu den acht geförderten Vorhaben gehören Sicherungs- und Sanierungsarbeiten auf Schloss Neu-Augustusburg, die Modernisierung des "Burg-Theaters" in Burg als des ältesten, seit 1911 durchgängig betriebenen Kinobaus in Deutschland, sowie eine neue Ausstellung im Bauhaus Dessau.

Jeder fünfte Euro fließt diesmal in den Umweltschutz: insgesamt 321.000 Euro für fünf Projekte. Das Geld ist zum Beispiel für den Aufbau von Rettungsinseln für Wildkatzen im Nationalpark Harz bestimmt oder wird für den Flächenaufkauf für Naturschutzzwecke und den Artenerhalt benötigt. Mit dem Lottogeld aus den Spieleinsätzen der Sachsen-Anhalter werden außerdem erneut acht denkmalgeschützte Kirchen im Land dringende Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten vor allem an Dächern, Fassaden und Kirchtürmen in Angriff nehmen können. Der "Rettungsschirm" beträgt insgesamt mehr als 261.000 Euro. Weiterhin werden im Sozialbereich in Magdeburg und in Halle Projekte in der Hospizarbeit finanziell unterstützt.

08.10.2012.

Sachsen-Anhalter bleiben Frühaufsteher

Die Sachsen-Anhalter sollen Frühaufsteher bleiben. Zumindest setzt die Landesregierung die entsprechende Imagekampagne „Sachsen-Anhalt: Wir stehen früher auf“ fort und beauftragt die Agentur Peperoni aus Potsdam mit der Neupositionierung des Landes-Claims „ Wir stehen früher auf“. Passend zu den Weiterentwicklungen der Kampagne wird sich in den kommenden Wochen der gesamte Markenauftritt in Form von einem Redesign der Website und weiteren Print- und Onlinemaßnahmen widerspiegeln.

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07.10.2012.

Ball der Wirtschaft: Unternehmer/Investor 2012 geehrt

Bereits zum 11. Male verlieh der Wirtschaftsspiegel Sachsen-Anhalt am 6. Oktober 2012 die Auszeichnung zum „Unternehmer des Jahres 2012” und kürte den „Investor 2012”. Die feierlichen Preisverleihung erfolgte durch den Geschäftsführer des Wirtschaftsspiegels, Gert Hohlwein, der die Preise gemeinsam mit dem Vertreter der Landesregierung Sachsen-Anhalts, Michael Richter, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft, auf dem Ball der Wirtschaft im Ballsaal des Parkhotel Herrenkrug vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Institutionen den Erstplatzierten überreichte. Die Wahl der Preisträger durch eine Jury - besetzt aus Vertretern von Wirtschaftsunternehmen, Finanzinstituten und gesellschaftlichen Gremien - fiel wie in den vergangenen Jahren nicht leicht.

Alle Preisträger und Bilder der Veranstaltung finden Sie hier:

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05.10.2012.

GREENPORT-Projekt mit Hybridlokomotive

Nach erfolgreichen Testfahrten im September 2012 unterzeichnet das GREENPORT-Projekt des Magdeburger Hafens als erster europäischer Binnenhafen einen Kaufvertrag zur Lieferung einer V100 Hybridlokomotive von Alstom. Der Ankauf und die in Dienststellung der umweltfreundlichen und geräuscharmen Rangierlok von der ALSTOM Lokomotiven Service GmbH ist der erste Baustein des GREENPORT-Projektes, das vom Magdeburger Hafengemeinsam mit den Partnern Enercon und Städtische Werke Magdeburg GmbH (SWM) ins Leben gerufen wurde. Das Fahrzeug wird baugleich zu den bei der MEG erprobten Fahrzeugen gebaut und noch in diesem Kalenderjahr geliefert.

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05.10.2012.

Finanzierung der A14 steht

Die Baufinanzierung der Autobahn 14 Magdeburg-Schwerin durch den Bund steht. Das teilte Rainer Bomba, Staatssekretär im BMVBS, heute am Rande der Verkehrsministerkonferenz in Cottbus mit. "Alle, die immer wieder Zweifel säen, dass der A14-Bau finanziell abgesichert ist, betreiben reine Panikmache", sagte Bomba. "Immer wieder zu betonen, dass es angeblich Finanzierungsprobleme gebe, mache die Aussage nicht wahrer", ergänzte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU), der die konkrete Aussage des Bundesverkehrsministeriums "mit großer Freude" zur Kenntnis genommen hat. Damit sei die in jüngster Zeit erneut vom BUND verstärkt aufs Tapet gebrachte Diskussion ad absurdum geführt. Webel: "Wir bauen die grünste Autobahn Deutschlands. Und wir haben eine riesige Unterstützung der Bürger für den A14-Bau." 

01.10.2012.

Berufsbildungs-Initiative „Vier für Sachsen-Anhalt“ sorgte für Besucherrekord

Am Ende waren es mehr als 8.000 Besucher, ein Zuwachs von 1.600 gegenüber dem Vorjahr, die am 28. und 29. September die 13. Bildungs- und Berufsorientierungsmesse PERSPEKTIVEN sahen. Erstmals hatten sich die PERSPEKTIVEN der MVGM, die Messe KickStart – in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen der BWSA, die Musik- und Medienmesse local heroes und die HANDWERK4YOU der Handwerkskammer zur Berufsbildungs-Initiative „Vier für Sachsen-Anhalt“ zusammengeschlossen. Mit der Initiative habe man 25 Prozent mehr Jugendliche  aus Sachsen-Anhalt erreicht, die die PERSPEKTIVEN besucht hätten.

Die Messe habe durch die Musik- und Medienmesse und die Austragung des Landesfinales der local heroes sowie durch „Azubi-Speed-Datings“ und eine Schülerrallye der KickStart-Messe auf dem Gelände an der Tessenowstraße weitere wertvolle Impulse erfahren. Genau die richtige Ansprache, um die jungen Menschen frühzeitig für ihre Karriere zu sensibilisieren - aus diesem Grunde werde es auch 2013 das Angebot einer Bildungsinitiative an potentielle Partner in Sachsen-Anhalt geben. Waren es im Vorjahr am Messe-Freitag noch 3.900 und am darauffolgenden Sonnabend 2.500 Besucher, die PERSPEKTIVEN und KickStart sahen, so strömten am vergangenen Wochenende am Freitag mehr als 4.900 und am Sonnabend noch einmal 3.100 überwiegend junge Gäste auf das Messegelände.

01.10.2012.

Partnerschaft mit Armenien soll intensiviert werden

Die Partnerschaft des Landes Sachsen-Anhalt mit Armenien soll weiter ausgebaut werden. Nach den Gesprächen mit armenischen Regierungsvertretern sei auf beiden Seiten der Wunsch nach einer Fortsetzung und einem Ausbau der erfolgreichen Zusammenarbeit bekräftigt worden, erklärte Kultusminister Stephan Dorgerloh nach seinem Besuch in Armenien. So wurde unter anderem eine Erneuerung des Kooperationsvertrages von 2005 für das Jahr 2015 in Aussicht genommen. 

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28.09.2012.

Unternehmen befürchten hohe Kosten

IHK-Umfrage zur E-Bilanz 

Die Einführung der elektronischen Bilanzierung ab 2013, die sogenannte E-Bilanz, bereitet vielen Unternehmen Kopfzerbrechen. Nach einer Umfrage der bundesweiten Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHK) unter ihren Mitgliedsfirmen rechnen die Betriebe vor allem mit mehr Bürokratie. In Sachsen-Anhalt erwarten 100 Prozent der Befragten (bundesweit: 83 Prozent) einen erheblichen Mehraufwand zum Start des Systems. Von dauerhaften Belastungen geht jedes zweite Unternehmen aus (bundesweit: 41 Prozent).

„Nach Einschätzung der Mehrzahl der befragten Unternehmen wird die Einführung der E-Bilanz zu höheren Kosten und einem höheren Zeit- und Personalaufwand führen“, erklärt Dr. Ute Jähner, Geschäftsführerin Recht und Fair Play der IHK Halle-Dessau. Die Landesarbeitsgemeinschaft der sachsen-anhaltischen IHKn hat sich mit diesen Problemen an Landesfinanzminister Jens Bullerjahn und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff gewandt. „Wir haben auf die Notwendigkeit weiterer wirtschaftsfreundliche Verbesserungen zum Start der E-Bilanz hingewiesen und einen entsprechenden Maßnahmenkatalog vorgelegt“, so Jähner. Dessen Umsetzung sei im Interesse eines reibungslosen Übergangs der Unternehmen zur E-Bilanz erforderlich und diene dem Wunsch aller Beteiligten nach Bürokratieabbau.

Zum Hintergrund: Für Wirtschaftsjahre ab 2013 sind bilanzierende Unternehmen verpflichtet ihre Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Das bundesweite Umfrageergebnis, die Zahlen für Sachsen-Anhalt sowie das Maßnahmen- und Forderungspapier sind auf den Internetseiten der IHK Halle-Dessau abrufbar unter: www.halle.ihk.de

27.09.2012.

Solibro an neuen Eigentümer übergeben

Der Insolvenzverwalter der Q-Cells SE, Henning Schorisch hat das Photovoltaik-Unternehmen Solibro GmbH an den neuen Eigentümer übertragen. Sämtliche der knapp 400 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Käufer ist die Hanergy Holding Group, der größte private Energiekonzern Chinas. Der Kaufvertrag war bereits am 25. Juni 2012 unterzeichnet worden. Im Anschluss daran hatten die Vertragsparteien gemeinsam den Übergang des Unternehmens vorbereitet und die vertraglich vereinbarten Bedingungen für die Übertragung umgesetzt. Mit dem heutigen Tag ist der Verkaufsprozess erfolgreich abgeschlossen, die Übernahme der Solibro GmbH durch Hanergy ist vollzogen.

Damit ist es gelungen, mit Solibro ein zweites Schwergewicht des Solar-Standortes Bitterfeld-Wolfen zu erhalten. Insolvenzverwalter Schorisch von der bundesweit tätigen Kanzlei hww wienberg wilhelm hatte erst vor gut vier Wochen den Q-Cells Geschäftsbetrieb an die südkoreanische Hanwha Gruppe verkauft. "Die Übernahme von Solibro durch Hanergy ist ein wichtiger Schritt zum Erhalt des ‚Solar Valley Thalheim’", betonte Schorisch. "Dass der Erwerber alle Arbeitsplätze erhalten will, zeigt, dass nicht nur das technologische Know-how der hiesigen Unternehmen, sondern auch deren Produktions-Ressourcen und Innovationskraft für ausländische Investoren attraktiv sind".

Hanergy übernimmt beide europäischen Solibro-Standorte in Bitterfeld-Wolfen (rd. 370 Mitarbeiter) und im schwedischen Uppsala (rd. 30 Mitarbeiter). Mit der Übernahme von Solibro investiert Hanergy in die führende Dünnschichttechnologie CIGS (Kupfer, Indium, Gallium, Diselinid), die in den vergangenen 25 Jahren von Solibro entwickelt wurde. Hanergy plant, die Produktion bei Solibro auf 100 Megawatt pro Jahr zu erhöhen, um so die europäischen Kunden von Hanergy zu bedienen.

Die Dünnschichttechnologie CIGS gilt als zukunftsweisend. Allerdings waren bisher die Volumina nicht groß genug, um eine kostendeckende Produktion zu erreichen. Durch das Engagement von Hanergy kann die CIGS-Technologie nun ein Produktionsvolumen erreichen, das für wettbewerbsfähige Produktpreise sorgt. Da Hanergy plant, ein weltweit führender Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen zu werden, ist Solibro zugleich für Hanergy die ideale Ergänzung des eigenen Portfolios. 

26.09.2012.

Förderbescheid für Tourismusprojekt in Schierke

Wirtschaftsstaatssekretär Michael Richter überreichte während des 79. Brockenstammtisches einen Zuwendungsbescheid über rund 6,6 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt des Tourismusprojektes Schierke an Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert. Gefördert werden die Investitionsmaßnahmen „Parkhaus“ und „Brücke Bodeweg“ in Höhe von 9,1 Millionen Euro.

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26.09.2012.

Wirtschaft braucht Höchstleistungen statt Mindestquoten

Eine verlässliche Ordnungspolitik in Land und Bund hat die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Carola Schaar, angemahnt: „Wir müssen aufpassen, dass wir bei der Wirtschaftspolitik den Kurs nicht verlieren.“ Es gehe schließlich um die Soziale Marktwirtschaft. „Statt immer neue Zwangsquoten zu fordern, brauchen Unternehmen vom Gesetzgeber eine wirtschaftsfreundliche Orientierung. Weniger Hürden müssen das Ziel sein“, wandte sich Schaar anlässlich der IHK-Vollversammlung in Halle an die politischen Entscheidungsträger. Anlass zur Kritik boten die jüngsten Bundesratsinitiativen zur gesetzlichen Frauenquote und zum flächendeckenden Mindestlohn, die auch von der Landesregierung Sachsen-Anhalts unterstützt wurden.

„Wirtschaftpolitik muss Wirtschaftspolitik bleiben. Staatliche Quoten haben noch nie zu mehr unternehmerischer Freiheit geführt. Genau das braucht es jedoch vor dem Hintergrund von demografischem Wandel, Energiewende und nicht zuletzt der Staatsschuldenkrise. Es sind unternehmerische Höchstleistungen statt Mindestquoten gefragt, um diese gewaltigen Aufgaben zu stemmen“, betonte die IHK-Präsidentin. Die politischen Belastungen im Bereich Bürokratie, Steuern und Abgaben seien für Unternehmer bereits groß genug. „Ob nun beim Lohn oder bei der Gewinnung von Arbeitskräften: Unternehmen stehen im Wettbewerb. Hier regieren Angebot und Nachfrage. Paragrafen dürfen nicht die Aufgabe des verantwortungsvollen Unternehmers ersetzen.“

Zudem gehe die Quoten-Diskussion an der Realität im IHK-Bezirk vorbei: „Frauen sind bei uns fest in Führungspositionen verankert. In Sachsen-Anhalt übernehmen sie überdurchschnittlich Verantwortung, gerade auch im Mittelstand. Das macht jede künstliche Quote hinfällig.“ Bei einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn wiederum handele es sich um ein „schädliches Modell, das viele kleine und mittlere Unternehmen in unserer Region treffen würde. Denn Löhne sind Kosten.“ Auch sei die Vorstellung, jeder Geringqualifizierte würde von einem Mindestlohn profitieren schlicht nicht nachvollziehbar. Carola Schaar: „Ein Mindestlohn nützt nur dem, der ihn auch bekommt. Das diese beliebige Lohnschwelle jedes Unternehmen überspringen kann, halte ich für unwahrscheinlich.“

25.09.2012.

Neues Rektorat für Otto-von-Guericke-Universität

Mit der Wahl des Physikers Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Christen als Prorektor für Planung und Haushalt in der Senatsversammlung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) ist das neue Rektorat des designierten Rektors der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, komplett. Professor Jürgen Christen war zuvor acht Jahre Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften an der OVGU. Zum neuen Rektorat gehört die bereits im Juli gewählte Prorektorin für Studium und Lehre, die Chemikerin Prof. Dr. rer. nat. Franziska Scheffler. Neben Ihr und dem jetzt gewählten Prorektor für Planung und Haushalt werden der Physiologe Prof. Dr. rer. nat. Volkmar Leßmann als Prorektor für Forschung, Technologie und Chancengleichheit gemeinsam mit dem Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan ab 1. Oktober 2012 die Geschicke der Universität für die nächsten vier Jahre leiten. Zum Rektorat gehört außerdem der bereits amtierende Kanzler der Universität, Volker Zehle. Am Mittwoch, dem 26. September 2012, wird der designierte Rektor, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, während eines Festaktes in der Johanniskirche Magdeburg feierlich in sein Amt eingeführt. 

24.09.2012.

Landesregierung brüskiert IT-Wirtschaft

Bartens: „Jeder Privatmann steht zu seinem Wort und achtet auf sein Geld – das Land hat das scheinbar nicht nötig“

Das Land Sachsen-Anhalt beabsichtigt den Betrieb des Landesrechenzentrums mit allen Fachverfahren per Staatsvertrag an die Dataport AöR mit Sitz in Kiel zu übertragen. Nach massiver Kritik der IT-Wirtschaft und des Landesparlaments gab das Finanzministerium im Sommer dieses Jahres eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung in Auftrag. Ziel sollte es sein, alternative Modelle und Optionen zu einer Übertragung an Dataport AöR auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

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24.09.2012.

Ab Herbst Kurse Kurse für Aufsichts- und Verwaltungsrätinnen

Der Bundestag entscheidet am Montag (24. September) über eine gesetzliche Frauenquote in Führungsetagen der Wirtschaft. Ab Herbst 2012 bietet die BPC DIE UNTERNEHMENERinnen AKADEMIE besondere Kurse für Aufsichtsrätinnen und Verwaltungsrätinnen an. Interessierte Frauen können sich bereits informieren und anmelden unter BPC  DIE UNTERNEHMERinnen AKADEMIE oder im Internet unter: www.bp-consult-gmbh.de
 Der AMU Verband selbständiger Frauen Sachsen-Anhalt e.V., ist ein Netzwerk für Unternehmerinnen, aber auch für Managerinnen, Aufsichtsrätinnen und Verwaltungsrätinnen. „Insbesondere für diesen Interessentinnenkreis wird der AMU Verband in Zukunft besondere Netzwerkabende anbieten“, so die Präsidentin Traudel Gemmer. 

 

24.09.2012.

IHK-Präsidentin sagt „Nein!“ zur Frauenquote

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) kritisiert die Bundesratsinitiative zur gesetzlichen Frauenquote, die unter anderem von der Landesregierung Sachsen-Anhalts unterstützt wird. Eine Quote bedeute faktisch eine geschlechtsspezifische Diskriminierung, mit der man Gefahr laufe, das Leistungsprinzip außer Kraft zu setzen. Insbesondere kritisiert die IHK den Eingriff in die unternehmerische Selbstbestimmung, den eine gesetzliche Quote darstelle.

„Wir lehnen eine Quote strikt ab. Eine mögliche Ungerechtigkeit durch eine andere korrigieren zu wollen, führt meist in die Irre. So auch bei der Frauenquote: Ich empfinde es als zutiefst ungerecht, Menschen aufgrund ihres Geschlechts zu privilegieren oder zu diskriminieren. Und es betrübt mich, dass manche Politiker es offenbar für ihre Aufgabe halten, uns Unternehmern unsere Personalpolitik zu diktieren. Auch wenn es zunächst ‚nur’ um die Aufsichtsräte börsennotierter Aktiengesellschaften gehen soll – wehret den Anfängen!“, kritisiert IHK-Präsidentin Carola Schaar die Initiative. Zwar seien gemischte Führungsmannschaften in der Wirtschaft häufig von Vorteil. Diese dürften aber nicht durch „Zwangsquoten“ künstlich erzeugt werden. Carola Schaar: „Dass gemischte Teams oft besonders gute Ergebnisse liefern, ist in Wahrheit ein starkes Argument gegen Quoten. Unternehmen stehen im Wettbewerb und können es sich schlicht nicht leisten, Mitarbeiter anhand anderer Kriterien als ihrer Leistung zu befördern.“

Eine kürzlich im Quartely Journal of Economics erschienene Studie zeigt, dass sich der Börsenwert norwegischer Aktiengesellschaften, die von der Einführung einer Frauenquote besonders stark betroffen waren, in einem Fünf-Jahres-Zeitraum im Schnitt um 17 Prozent schlechter entwickelt hat als der Wert nicht betroffener Unternehmen. Der Grund hierfür sei, dass die Unternehmen, um die Quote erfüllen zu können, gezwungen waren, über Jahre hinweg sämtliche freiwerdenden Aufsichtsratsposten nach Geschlecht und nicht nach Eignung zu besetzen.

24.09.2012.

Caritas kauft Rotstern

Die Caritas-Behindertenwerk GmbH Burgenlandkreis (cbw) – eine 100%ige Tochtergesellschaft des Caritasverbandes für das katholische Bistum Magdeburg (DiCV) - hat im Rahmen einer sanierenden Firmenübertragung das in Insolvenz geratene Schokoladenunternehmen Rotstern erworben. Die cbw arbeitet bereits seit Jahren eng mit Rotstern zusammen und hat u. a. die Sortierung und Verpackung des kompletten Rotstern-Sortiments durchgeführt. Darüber hinaus übernimmt die cbw im Auftrag von Rotstern den Einkauf sowie Logistik- u. Versandprozesse. Zuletzt waren über 150 Mitarbeiter regelmäßig in Rotstern-Aufträge eingebunden. Mit Blick auf die starke Verbindung beider Unternehmen hätte ein Verlust des Rotstern-Auftrages für die cbw weitreichende Folgen gehabt, insbesondere ein möglicher Verlust von bis zu 150 Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung. 

Deshalb hat der Gesellschafter (DiCV) die Entscheidung getroffen, selbst als Investor für das Unternehmen in Erscheinung zu treten. Der Kaufvertrag konnte nach längeren Verhandlungen nunmehr unterzeichnet werden. Im Rahmen des Unternehmenserwerbs werden das Handelsgeschäft mit dem bekannten Rotstern-Produktsortiment und die Pralinenmanufaktur in Saalfeld fortgeführt. Bezüglich der Manufaktur in Saalfeld ist eine enge Kooperation mit einem regional verankerten Partner vorgesehen. Insgesamt werden elf Rotstern-Mitarbeiter übernommen und damit das bei Rotstern vorhandene Know-How in die neue Struktur integriert. 

20.09.2012.

Nutzfahrzeuge: Motor der Zukunft

64. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover – Sachsen-Anhalt gut vertreten

Unter dem Motto „Nutzfahrzeuge: Motor der Zukunft“ steht die diesjährige IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Nutzfahrzeuge bewältigen stets steigende Warenströme zwischen den Unternehmen sowie zu den Geschäften und Verbrauchern. Sie sichern Versorgung, Beschäftigung und Wohlstand. Damit dies auch in Zukunft so sein wird, müssen bei LKW, Bussen und Transportern Verbrauch und Emissionen gesenkt werden. Mit zahlreichen Innovationen werden die Hersteller diesen Forderungen zunehmend gerecht und präsentieren ihre neuen Entwicklungen auf der IAA.

Sachsen-anhaltische Unternehmen sind in Hannover besonders mit ihren innovativen Leichtbaulösungen vertreten. Dazu gehören IFA Rotorion aus Haldensleben, Rapid Leichtbau aus Ilsenburg, Feldbinder Spezialfahrzeuge aus Winsen/Wittenberg sowie die Firmen Hardtmann aus Landsberg und HS-Schoch aus Coswig. Das Cluster MAHREG Automotive wird sich auf dem Gemeinschaftsstand des Automotiven Clusters Ostdeutschland – ACOD präsentieren und auf die zahlreichen anderen, regionalen Potenziale und Partner verweisen.

20.09.2012.

Berufliche Karriere ist planbar

Das tbz (Technologie- und Berufsbildungszentrum Magdeburg gGmbH) lädt Interessierte an Berufsaus- und Weiterbildung ein, seinen Stand am 28. und 29. Septemberauf der Messe „perspektiven“ in den Magdeburger Messehallen zu besuchen. Hier kann man sich über Möglichkeiten der Berufsorientierung, Berufsausbildung, Umschulung und beruflichen Weiterbildung informieren. Mit seinem Angebot will das tbz gleichermaßen Schüler, Facharbeiter wie auch Unternehmer ansprechen, die hauseigenen Bildungsangebote zu nutzen. Das tbz konzentriert sich besonders auf die in der Wirtschaft sehr gefragten Bereiche Fertigungs-, Mess- und Automatisierungstechnik. Aber es gibt nicht nur Theoretisches, auch Mitmachen ist gewünscht: Besucher können sich zum Beispiel unter Anleitung von Lehrlingen und Umschülern im Bereich Messtechnik oder Pneumatik ausprobieren. Interessante Preise gibt es bei der tbz-Tombola zu gewinnen. 

20.09.2012.

Endspurt um „Top-Ausbildungsbetrieb“

Noch bis 30. September 2012 können sich Unternehmen um das Gütesiegel „Top-Ausbildungsbetrieb“ bei der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) bewerben. Ziel dieses von der IHK ausgelobten Wettbewerbes ist es, das Ausbildungsengagement der Firmen zu würdigen. Die Gewinner werden Ende des Jahres öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet.

„Mit dem Preis wollen wir den Einsatz der Unternehmen als Bildungsmacher sichtbar machen. Kleine, mittlere und große Betriebe sollten ihre Chance ergreifen“, wirbt IHK-Präsidentin Carola Schaar für die Teilnahme. Das Gütesiegel sei zudem ein gutes Mittel für das Azubi-Marketing, wie Erfahrungen der Auszeichnungspremiere aus dem letzten Jahr zeigten. Carola Schaar: „Vor dem Hintergrund sinkender Schulabgängerzahlen kommt der Nachwuchsgewinnung eine besondere Bedeutung zu. Es geht für unsere Region um die Fachkräfte von morgen.“ Im IHK-Bezirk, dem Süden Sachsen-Anhalts, bilden rund 2.300 Betriebe aus.

Unternehmen können sich mit einer kurzen Beschreibung ihrer Ausbildungsaktivitäten anhand eines Fragebogens bewerben. Die Unterlagen sind erhältlich im Internet. www.halle.ihk.de 

20.09.2012.

Arbeitsschutzpreis 2012 geht nach Merseburg

Der Arbeitsschutzpreis Sachsen-Anhalt 2012 geht an die Beschichtungs-Firma Gruneberg GmbH in Merseburg. Das Unternehmen konnte mit seinem Projekt „Sanierung und Ertüchtigung größerer erdgedeckter Tanks für Treibstoffreserven“ die Jury überzeugen. Die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und Soziales, Beate Bröcker, überreichte den mit 3.300 Euro dotierten Preis am Donnerstag im Rahmen des Arbeitsschutztages in Magdeburg. Bröcker gratulierte dem Unternehmen und sagte: „Sichere und gesunde Arbeitsplätze liegen im Interesse der Beschäftigten. Sie stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.“

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20.09.2012.

Halles Stadtplan aus Schokolade und in 3D

Pünktlich zum Pralinenstart, dem Auftakt in die Schokoladensaison, wurde am Donnerstag (20. September) das neue Schokoladenexponat im Halloren Schokoladenmuseum eingeweiht. Ein kolossaler dreidimensionaler Stadtplan der halleschen Innenstadt bereichert den Museumsrundgang  und bietet einmal mehr Gelegenheit, sich von den handwerklichen als auch künstlerischen Fähigkeiten der Halloren Chocolatiers zu überzeugen.

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18.09.2012.

Die Energiewende beginnt im Harz

In der Regenerativen Modellregion Harz wird die zukünftige erneuerbare Stromversorgung getestet. Im Oktober 2012 endet das vierjährige Leuchtturmprojekt, das vom Bundesumweltministerium mit 10 Millionen Euro gefördert wurde. Die Projektpartner stellen die wichtigsten Projektergebnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Wasserschloss Westerburg in der Gemeinde Huy vor.

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18.09.2012.

Ernährungswirtschaft 2025 – Wer macht’s?

Rund um das Thema Nachwuchsentwicklung und Laufbahnplanung findet am 20. September 2012 eine Nachfolge(r)konferenz mit Unternehmen der Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalts bei der Röstfein Kaffee GmbH in Magdeburg statt. Seit einigen Jahren begleitet der demografische Wandel die Gesellschaft, jedoch wird sich die Situation in Zukunft weiter verschärfen.

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18.09.2012.

Wird Sachsen-Anhalts Müllskandal noch einmal aufgerollt?

Ministerpräsident soll vor den Richtern des Schöffengerichtes Burg aussagen

Eine neue Dramaturgie scheint im sogenannten Ostdeutschen Müllskandal Fuß zu fassen. Seit Mitte des Jahres 2007 wissen die Behörden von dem illegalen Handeln einer Ziegelei im sachsen-anhaltinischen Jerichower Land, der es eigentlich nur um das illegale  Verkippen von Hausmüll gegangen ist. Jetzt hat eine Sonderermittlungsgruppe des Landeskriminalamtes mit dem Namen „Ehle“ den Abschlussbericht der Stendaler Staatsanwaltschaft vorgelegt. Die bestreitet zwar, dass es sich um den Abschlussbericht handelt, aber aus mehreren Quellen wird berichtet, dass die früheren Geschäftsführer der zu der Gruppe der Sporkenbach-Ziegelei gehörenden Unternehmen die rund 800 Seiten zur Stellungnahme übersandt bekommen haben.

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14.09.2012.

Aeikens warnt vor Schieflage auf dem Bodenmarkt

Nach Auffassung von Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens droht der Bodenmarkt in Deutschland in eine Schieflage zu geraten. Er sagte auf einer Veranstaltung zum Bodenmarkt am Freitag in Bernburg, die seit Jahren steigenden Bodenpreise hätten immer weniger mit normaler landwirtschaftlicher Entwicklung zu tun. 

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14.09.2012.

INVESTFORUM Sachsen-Anhalt 2012

Innovative Unternehmen überzeugten durch hohe Qualität und vielversprechende Ideen

Innovation trifft Investor. Unter diesem Motto fand am 12. und 13. September 2012 das INVESTFORUM Sachsen-Anhalt in Magdeburg statt. Die Veranstaltung bot bereits zum vierten Mal den passenden Rahmen, um junge Unternehmen mit kapitalstarken Investoren zusammenzuführen. 22 Gründerteams aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Rohstoffe, Clean Tech, Materialwissenschaften, Chemie, Pharma, Medizintechnik und Software, stellten ihre Ideen hochkarätigen Investoren vor. Mehr als 200 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nutzten das zweitägige Forum, um Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und wertvolle Anregungen mitzunehmen. Koordiniert wurde das Forum durch die Univations GmbH Institut für Wissens- und Technologietransfer.

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13.09.2012.

IHK informiert über Fachkräftegewinnung im Ausland

Zu einem Workshop „Zuwanderung aus dem Ausland – Initiativen gegen den Fachkräftemangel“ lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) am Donnerstag, den 27. September, 14 Uhr, in die IHK, Franckestraße 5, nach Halle ein. Angesprochen werden Unternehmen, die mehr über die Möglichkeiten zur Rekrutierung ausländischer Fachkräfte erfahren wollen. Laut einer IHK-Umfrage können knapp 40 Prozent der Betriebe im südlichen Sachsen-Anhalt derzeit ihren Fachkräftebedarf nicht decken. 
Um Strategien zur Gewinnung, Qualifizierung und Bindung von Personal geht es bei der IHK-Veranstaltung: Gemeinsam mit der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit und der Arbeitsagentur Halle werden Projekte vorgestellt, die dabei helfen sollen, Fachkräfte in EU-Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit, wie Spanien und Italien, zu gewinnen. Vorgesellt wird auch die sogenannte „Blue Card“. Seit August soll sie eine einfachere Zuwanderung von Fachkräften aus EU-Drittstaaten ermöglichen und die Beschäftigung von ausländischen Hochschulabsolventen erleichtern.

Die Teilnahme am IHK-Workshop ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis 24. September bei der IHK erforderlich.

13.09.2012.

Am Wochenende startet 18. Landeserntedankfest

Zum 18. Mal findet am Wochenende das Landeserntedankfest in Magdeburg statt. Den Besuchern werden landwirtschaftliche und Handwerksprodukte aus der Region sowie moderne Landwirtschaft gezeigt. Vor allem Kinder können auf Tuchfühlung zu verschiedenen Tieren gehen, alte und neue Technik hautnah erleben sowie ökologisch erzeugte Produkte verkosten.

Die Ernährungswirtschaft ist in Sachsen-Anhalt seit Jahren der größte Arbeitgeber im verarbeitenden Gewerbe. Sie erzeugt rund 7,5 Milliarden Euro Umsatz. 2011 war für die Ernährungsindustrie Sachsen-Anhalt das erfolgreichste Jahr seit 1990 mit einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent. In den 182 Betrieben der Ernährungswirtschaft sind laut Statistik etwa 21.700 Personen tätig.

13.09.2012.

Scil Proteins tritt Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland bei

Die Scil Proteins GmbH unterstützt ab sofort die Arbeit der Wirtschaftsinitiative als Mitglied. Das dynamisch wachsende Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Halle/Saale ist im Bereich der frühen Erforschung sowie der Produktion von Proteintherapeutika tätig. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Entwicklung und Produktion von Medikamenten habe das Unternehmen bereits Kunden in aller Welt überzeugen können. 

Das 1999 gegründete Biotechnologieunternehmen beschäftigt aktuell rund 120 Mitarbeiter. In der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen sowie Kammern und Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschaftsregion Mitteldeutschland. 

13.09.2012.

Heizkraftwerk im Solvay-Industriepark öffnet für Besucher

Mit einem Tag der offenen Tür möchte die Energie Anlage Bernburg am 22. September das Heizkraftwerk im Solvay-Industriepark  präsentieren. Von 10 bis 16 Uhr werden an diesem Tag die Werktore an der Köthenschen Straße 3a für interessierte Besucher geöffnet sein. Geführte Besichtigungen ermöglichen den Gästen einen Blick hinter die Kulissen der Anlage, die täglich 5.500 Tonnen Dampf produzieren kann. Solvay nutzt diesen Dampf entweder in der Produktion oder zur Stromerzeugung mittels einer Turbine, die ebenfalls in Augenschein genommen werden kann. 

Die Energie Anlage Bernburg GmbH wurde 2008 eigens für den Bau und den Betrieb des Heizkraftwerkes Bernburg gegründet. Beteiligt sind das Chemie-Unternehmen Solvay und der Umweltdienstleister Tönsmeier. Auf insgesamt drei Verbrennungslinien werden aufbereitete und nicht aufbereitete ungefährliche Abfälle thermisch verwertet und beseitigt. Damit leistet die EAB einen wichtigen Beitrag zur Schonung wertvoller natürlicher Ressourcen und zur Vermeidung von klimaschädlichen CO2 Emissionen. 
Neben den umfangreichen Informationen zur Technik wird mit einem Imbiss und alkoholfreien Getränken auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Einnahmen aus der Bewirtung kommen der Kindertagesstätte „Peißener Feldmäuse“ in Bernburg zugute. Besuchern, die an den Besichtigungstouren teilnehmen möchten, wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Robustes Schuhwerk – z.B. Wanderstiefel oder Sportschuhe – sind für die Rundgänge durch das Heizkraftwerk verbindlich.

12.09.2012.

Klage-Ankündigung des BUND gegen A14 ist unnötig

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) hält eine Klage des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) gegen den 13 Kilometer langen Abschnitt der A14 zwischen Dolle (LK Börde) und Lüderitz (LK Stendal) für „unnötig. Eine Klage bringt uns nicht weiter und verzögert den Bau der wichtigen Infrastrukturmaßnahme, die demokratisch beschlossen ist.“ Der BUND zweifelt an, dass die Autobahn-Planung den „hohen Naturschutzanforderungen in der Colbitz-Letzlinger Heide gerecht wird“ und will nach Presseberichten am Freitag beim Oberverwaltungsgericht in Magdeburg gerichtlich gegen den Bau vorgehen.

Webel sagte nach dem Bekanntwerden des Klagevorhabens: „Wir bauen die grünste Autobahn Deutschlands und haben alle naturschützerischen Anforderungen, die an die 155 Kilometer lange Autobahn gestellt werden, erfüllt.“ So seien allein für den Abschnitt Dolle-Lüderitz eine Grünbrücke, zwei Wildunterführungen, eine 20 Meter breite Fledermausbrücke und zwei Fledermausunterführungen geplant. Weiterhin sieht die Baumaßnahme Amphibien- und Otterleiteinrichtungen vor sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wie das Pflanzen von Hecken, Bäumen und Feldgehölzen. „Die Kosten der Naturschutzmaßnahmen, einschließlich der Bauwerke, betragen für den Abschnitt rund ein Viertel der Gesamtbausumme von 72,6 Millionen Euro, so der Verkehrsminister. Klage der BUND, klage er gleichzeitig gegen die „Grün-Maßnahmen“.

"Was das Land allerdings nicht leisten kann“, so Webel, „ist zu gewährleisten, dass Reh, Hirsch beispielsweise gleichzeitig mit Wölfen über die Brücke oder durch den Tunnel gehen müssen.“ Damit zitierte der Minister eine Äußerung des BUND-Landes-Chefs Oliver Wendenkampf, der sich in einem Interview mit dem MDR Ende August dahingehend geäußert hatte, dass es nicht auf die Quantität der Schutzmaßnahmen ankomme, sondern auf deren Qualität. Wendenkampf hatte seine Worte mit dem „Reh-Hirsch-Wolf-Zitat“ unterstrichen. Bis zum Freitag sei ja noch etwas Zeit, sagte Webel. „Der BUND hat also noch Muße, sein Vorhaben zu überdenken. Vielleicht wäre es angebracht, dass sich die Umweltorganisation vor Ort von den grünen Maßnahmen überzeugen würde, anstatt vom grünen Tisch aus zu entscheiden.“

12.09.2012.

Tag des Handwerks am 15. September

„Wir sind Handwerker. Wir können das.“ Getreu diesem Motto können sich am 15. September Menschen deutschlandweit von den Leistungen und der Modernität des Handwerks überzeugen. Zahlreiche Aktionen auf nationaler und regionaler Ebene zeigen eindrucksvoll, dass unser Leben heute und auch in Zukunft ohne das Handwerk nicht vorstellbar ist.

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12.09.2012.

Der Kick ins Berufsleben

Es gibt 344 anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten und den richtigen Beruf für sich zu finden. Die Berufsorientierungsmesse „KickStart – in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen“ am 28. und 29. September 2012 zeigt den Jugendlichen in Sachsen-Anhalt ihre Perspektiven in den Branchen Metall, Elektro, IT und Chemie. Dabei erhalten die Gäste nicht nur Informationen rund um die Ausbildungsberufe der ausstellenden regionalen Unternehmen, sondern können auch selbst aktiv werden.

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11.09.2012.

Verkehrsministerium wirbt für Sachsen-Anhalt als bevorzugten Logistikstandort

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) stellte auf dem Flughafen Magdeburg/Cochstedt eine neue Broschüre zum Logistikstandort Sachsen-Anhalt vor und gab einen Ausblick auf Vorhaben des Flughafens. Der Minister hat dabei bekräftigt, dass die Landesregierung die Bedeutung Sachsen-Anhalts als bevorzugten Standort für logistische Dienstleistungen ausbauen will. Die Voraussetzungen dafür seien gut. „Wir konzentrieren uns auf eine effiziente Vernetzung des Verkehrs auf Straße, Schiene, dem Wasser und in der Luft. Das ist die Voraussetzung für gut funktionierende Transportketten“, sagte der Verkehrsminister.

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10.09.2012.

Jobangebote regionaler Unternehmen ab sofort online

Initiative „hierbleiben!“ startet in die zweite Runde - Fach- und Führungskräfte können sich jetzt anmelden

Magdeburgs Job- und Recruitingevent „hierbleiben!“ unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Birgitta Wolff, Ministerin für Wissenschaft und Arbeit, geht am 23. November 2012 in die zweite Runde. Das Projektteam und viele Multiplikatoren setzen sich stark für die Fachkräftesicherung der Region ein, um attraktive Jobvakanzen und spannende Branchen im KONGRESS & KULTURWERK-fichte präsentieren zu können. 


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10.09.2012.

Gesprächsreihe nimmt Familienrecht in den Fokus

Eine neue Gesprächsreihe des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung nimmt das Thema Familienrecht in den Fokus. Auftakt ist morgen, Dienstag, 11. September, im Amtsgericht Merseburg. Justizministerin Professor Angela Kolb diskutiert dort mit Richterinnen und Richtern. Es folgen Veranstaltungen in Bernburg, Halle, Zerbst und Naumburg. Ziel ist, dem Blick der Praktiker stärkeres Gewicht in der laufenden Reformdebatte zu verleihen.

Änderungen im Familienrecht, insbesondere die geplante Reform des Sorgerechts nicht verheirateter Eltern, werden Schwerpunktthemen sein. „Das Familienrecht ist allein in den letzten vier Jahren mehrfach geändert worden. Damit hat der Gesetzgeber dem gewandelten Familienbild in der Gesellschaft Rechnung getragen und auf die Veränderungen des Formen Zusammenlebens von Familien reagiert“, sagte Ministerin Kolb im Vorfeld. So sei 1995 etwa jedes sechste Kind nichtehelich geboren worden, heute sei es jedes dritte. „Die Zahlen zeigen, dass wir ein modernes Sorgerecht brauchen, um die Interessen aller Beteiligten angemessen berücksichtigen zu können.“

Das Bundesjustizministerium hat einen Gesetzentwurf zur Reform der elterlichen sorge nicht miteinander verheirateter Eltern vorgelegt. Kolb will mit Richterinnen und Richtern darüber ins Gespräch kommen, welche praktischen Konsequenzen die geplanten Gesetzesänderungen für die gerichtliche Praxis mit sich bringen. Dabei sollen auch Erfahrungen mit der Mediation und dem so genannten Cochemer Modell angesprochen werden. Beim Cochemer Modell  arbeiten Rechtsanwälte, Erziehungs- und Lebensberatungsstellen, das Familiengericht, Mediatoren, das Jugendamt sowie weitere Beteiligte eng zusammen. 

07.09.2012.

Verkehrsminister Webel spricht sich gegen eine Veränderung des TÜV-Intervalls aus

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) unterstützt seinen Brandenburger Amtskollegen Jörg Vogelsänger (SPD), der sich gegen den Vorstoß der EU ausspricht, die Intervalle der Hauptuntersuchung von Pkw und Bussen zu verändern. Pkw sollen nach den Vorstellungen der EU ab dem siebten Jahr nach ihrer Neuzulassung jährlich zum TÜV. Busse sollen nicht mehr wie bisher viermal im Jahr überprüft werden, sondern nur noch einmal (bisher pro Jahr drei Sonderprüfungen zu sicherheitsrelevanten Dingen wie Bremsen plus die eigentliche Hauptuntersuchung). Lkw, die bisher alle halbe Jahre auf den Prüfstand müssen, sollen nur noch jährlich durchgecheckt werden.

Webel: „Bei den Pkw schießt die EU über das Ziel hinaus, denn dieses Intervall ist nicht nötig, weil der technische Zustand der Autos in Deutschland auch nach sieben Jahren noch sehr gut ist.“ Eine jährliche Hauptuntersuchung für ältere Autos koste den Bürger Zeit und Geld. „Bei Bussen und Lkw ist der Verordnungsentwurf, der die TÜV-Vorschrift europaweit vereinheitlichen soll, viel zu lasch und geht auf Kosten der Sicherheit“, so Webel. Die EU greife zudem unlässig in das Selbstbestimmungsrecht der Länder ein. Er setze sich deshalb gemeinsam mit Vogelsänger dafür ein, dass es in Deutschland bei der bewährten Regelung bleibt, unterstreicht Sachsen-Anhalts Verkehrsminister.

07.09.2012.

Deutschlands älteste Schokoladenfabrik feiert

Mit einem feierlichen Festakt beging Deutschlands älteste Schokoladenfabrik das Jubiläum „60 süße Jahre Original Halloren Kugeln“ und erinnerte an die 20-jährige Privatisierung des halleschen Unternehmens. Mehr als 200 geladene Gäste aus den Bereichen Politik, Kultur, Wirtschaft und Medien wurden Zeugen einer festlichen Jubiläumsveranstaltung am Standort der Schokoladenfabrik. 

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05.09.2012.

Positives Unternehmerbild entscheidend für Erfolg der Region

Aus Sicht der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) sind für den wirtschaftlichen Erfolg Ostdeutschlands vor allem gute Rahmenbedingungen vor Ort entscheidend. Die Unternehmensberatung Roland Berger hatte in einer Studie für das thüringische Wirtschaftsministerium errechnet, dass Investitionen von knapp einer Billion Euro notwendig wären, um die Kapitalausstattung der ostdeutschen Unternehmen auf das westdeutsche Niveau anzuheben.

„Dass wir uns noch mehr – vor allem private – Investitionen in unsere Wirtschaft wünschen, ist eine Selbstverständlichkeit, die übrigens nicht nur für Ostdeutschland gilt, sondern wohl für jede Region“, so Dr. Christof Wockenfuß, Leiter Standortpolitik der IHK: Es sei allerdings nicht hilfreich, nur auf Rückstände zu verweisen, weil dadurch die großen Erfolge des Aufbaus Ost leicht aus dem Blick geraten könnten. „Es gibt immer jemanden, der besser ist als man selbst. Das sollte aber kein Anlass zu Neid und Missgunst sein, sondern den Ehrgeiz wecken, von anderen zu lernen, um selbst noch besser zu werden. Es geht darum, vor Ort günstigere Rahmenbedingungen für Investitionen und Wertschöpfung zu schaffen.“

Zu den wichtigsten Rahmenbedingungen zähle neben Bildung, Infrastruktur und Bürokratieabbau ein positives Unternehmerbild: „Es ist geradezu grotesk, dass vielfach der Eindruck erweckt wird, als sei es irgendwie unanständig, Gewinne zu erwirtschaften. Unternehmen sind die Quelle unseres Wohlstands. Wir müssen Menschen, die den Ehrgeiz haben, etwas zu unternehmen und ihre Ideen in die Tat umzusetzen, er- und nicht entmutigen“, betont Wockenfuß. Wenn es gelänge, weniger über Ausbeutung, Profitgier und Umverteilung zu diskutieren, dafür aber mehr über Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Wettbewerb, dann könnte das nicht nur die ostdeutsche Wirtschaft weiter voran bringen als so manches öffentliche Subventionsprogramm.

05.09.2012.

Papst Benedikt XVI. segnet Landesausstellung zu Otto dem Großen

Ungewöhnliche Post erhielt in der Vorwoche Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Absender ist der Vatikan. In dem Schreiben überbringt der Staatssekretär seiner Heiligkeit Tarcisio Kardinal Bertone herzliche Grüße und den „reichen Segen“ von Papst Benedikt XVI. für die Bürger der Stadt Magdeburg und die Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike bis zum Mittelalter.“

In dem Schreiben aus dem Vatikan an den Oberbürgermeister heißt es u.a.: „Papst Benedikt XVI. hat mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass die Landeshauptstadt Magdeburg in diesen Tagen den 1100. Geburtstag von Otto dem Großen sowie den 1050. Jahrestag seiner Kaiserkrönung feierlich begeht.“ Die Jubiläen in diesem Jahr nimmt der Papst zum Anlass, „die Bedeutung des Christentums für die Geschichte Europas zu veranschaulichen“ und verweist dabei auf das Wirken Ottos des Großen im 10. Jahrhundert, das bis in die Gegenwart nachwirkt: „Das Bistum Magdeburg ist nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1994 in der großen und historisch bedeutsamen Tradition des alten Erzbistums Magdeburg errichtet worden. Die Klöster der Romanik haben in ihren Beiträgen zur Bildung, Kultur und Wirtschaft bis heute wichtige und dauerhafte Grundlagen geschaffen. Große Persönlichkeiten der Kirchengeschichte, wie z.B. der heilige Erzbischof Norbert oder die selige Mechthild von Magdeburg, geben bis heute Anregungen für unser persönliches Leben und für die Gesellschaft.“ Zugleich würdigt Papst Benedikt XVI. die „freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Museen der Stadt Magdeburg und den Museen und Bibliotheken des Vatikans“ als ein „kulturpolitisches Zeichen dauerhafter Verbundenheit“.

05.09.2012.

Photovoltaik-Branche vor großen Herausforderungen

Die Photovoltaik-Branche steht vor großen Herausforderungen. Betroffen ist dabei insbesondere die Region Mitteldeutschland als führender europäischer Produktionsstandort für Photovoltaikzellen und -module, aber auch die Photovoltaik-Zulieferer sowie Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik-Produktion. Vor allem eine engere Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette lässt Deutschland dennoch weiterhin erfolgreich sein. Hier knüpft die Veranstaltungsreihe „Photovoltaik trifft Maschinen- und Anlagenbau“ an, welche der VDMA Ost und das Kompetenznetzwerk SolarInput in diesem Jahr gemeinsam mit ihren Partnern VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel, Solarvalley Mitteldeutschland und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur am 11. und 12. September in Leipzig fortsetzen.

Dialog fördern – Chancen erhöhen: Der Branchentreff, der bereits zum dritten Mal stattfindet, will vor allem den Dialog zwischen Entscheidern und Produzenten von Photovoltaik und Maschinenbau fördern. Darüber hinaus soll die Tagung dazu beitragen, die Strategien der Anlagenbauer, Produzenten und fertigungsnahen Dienstleister zu schärfen sowie Ansatzpunkte für künftige Kooperationen herauszuarbeiten. Ziel dabei ist, die komplette Photovoltaik-Prozesskette abzubilden. Über die aktuelle Marktlage, die neuesten Trends und Aufgaben sowie mögliche Wege einer Zusammenarbeit werden sich die etwa 100 Teilnehmer in Vorträgen, Arbeitskreisen, während einer Podiumsdiskussion zum Thema „Quo vadis Photovoltaik-Produktion in Deutschland?“ und in einer begleitenden Ausstellung austauschen. Als Referenten zugesagt haben namhafte Unternehmen der Branche, darunter Bosch Solar Energy AG, centrotherm photovoltaics AG, Grenzebach Maschinenbau GmbH, Jenoptik Automatisierungstechnik GmbH, ISRA SOLAR VISION GmbH, LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH, Roth & Rau AG, SBS Metalltechnik GmbH, Schott Solar AG und Solarwatt AG.

05.09.2012.

Präsident des Landesarbeitsgerichts geht in den Ruhestand

Der Präsident des Landesarbeitsgerichts Halle, Werner Zink, tritt in den Ruhestand. Sachsen-Anhalts Justizministerin Professor Angela Kolb übergab dem Juristen, der das Obergericht seit 2006 geleitet hat, die Ruhestandsurkunde und dankte ihm für seinen Einsatz für die Justiz in Sachsen-Anhalt.
Zink, der am 18. September 65 Jahre alt wird, stammt aus Melle (Niedersachsen) und hatte nach seinem Jurastudium die Richterlaufbahn in Celle begonnen. Von 1978 bis 1985 war er Richter am Landgericht Hildesheim und wechselte dann im Wege der Abordnung für zwei Jahre zum Bundesministerium der Justiz. Im Anschluss war Zink als Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Braunschweig tätig. 1990 kehrte er kurz als Vorsitzender Richter zum Landgericht Hildesheim zurück, um im September nach Sachsen-Anhalt zu wechseln. Zink beriet und unterstützte beim Aufbau der Landesjustizverwaltung, war 1991 zunächst mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Leiters der Abteilung II (Zivilrecht, Staatsrecht, Öffentliches Recht) betraut und wurde zum 1. Juli 1991 zum Leitenden Ministerialrat beim Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt berufen. Ab 1992 war Werner Zink Vizepräsident des Oberlandesgerichts Naumburg, im Juni 2006 wurde er zum Präsident des Landesarbeitsgerichts in Halle ernannt. Werner Zink ist stellvertretendes Mitglied des sachsen-anhaltischen Landesverfassungsgerichts und engagierte sich zudem viele Jahre als Mitglied des Landsjustizprüfungsamtes.

04.09.2012.

Mechatroniker fallen nicht vom Himmel

Zwei junge Männer auf dem Weg ins Berufsleben

Sie sind sehr unterschiedlich, die beiden jungen Männer, aber sie sind Freunde und werden beide Mechatroniker - ein Beruf, der unheimlich viel technisches Verständnis und handwerkliche Fähigkeiten verlangt - die Kombination von Elektroniker und Mechaniker.

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04.09.2012.

Jerichower Müllskandal bislang ohne Erkenntnisse und Ende

Keine neuen Erkenntnisse konnten die drei Mitrichter um den Vorsitzenden des Burger Schwurgerichtes aus der neunzehnten Verhandlungsrunde unter Amtsrichter Winfried Leopold gewinnen. Nach wie vor ist unklar, ob der parteilose Landrat Lothar Finzelberg vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des sachsen-anhaltinischen Landtages, der sich mit den Müllskandalen im Land beschäftigt hatte, die Unwahrheit gesagt hat. Gestern hat der Landtagsabgeordneter Gerhard Miesterfeldt (SPD), einst Regierungspräsident und zuvor selber Landrat in Stendal, ausgesagt. (Quelle: Europaticker)

04.09.2012.

Mittelalter trifft Moderne

Im Rahmen des internationalen Festivals zum 100. Geburtstag von John Cage Halberstadt: Ein Haus voller Musik


Feierlich wird am nächsten Donnerstag um 17 Uhr eine weitere Sonderausstellung im Halberstädter Dom und Domschatz eröffnet. Im Rahmen des Internationalen Festivals zum 100. Geburtstag von John Cage, das in Halberstadt stattfindet, zieht die Moderne in die mittelalterlichen Gemäuer ein. Unter dem Titel „Stille und Klang der Steine“ werden vom 7. September bis zum 21. Oktober 2012 zeitgenössische Arbeiten den einzigartigen Zeugnissen mittelalterlichen Kunstschaffens und christlicher Glaubenspraxis gegenübergestellt. Zeichnungen und Aquarelle John Cages treten in Dialog zu großformatigen Wirkteppichen des 12. Jahrhunderts und szenenreichen Altarbildern. Die Klangsteine des Performancekünstlers Arthur Schneiter aus der Schweiz werden den Besuchern auf dem Weg durch die Ausstellung begegnen und bereichern den Aufenthalt im Domschatz um die sinnliche Erfahrung des Berührens und Hörens.

04.09.2012.

Aktue​lles Gutachten beleg​t Wirtschaftslichkei​t des Saale-Seitenka​nals​

Für die Saaleschifffahrt bestehen nach wie vor große Potenziale. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Gutachten, das im Auftrag des Landesverkehrsministeriums von Sachsen-Anhalt erstellt wurde. „Wir sehen uns einmal mehr darin bestätigt, dass mit dem Ausbau der unteren Saale große Transportkapazitäten erschlossen werden können“, sagte Verkehrsminister Thomas Webel heute in Mukrena (Landkreis Salzland) bei der Vorstellung des Gutachtens. Er werde sich daher auch weiterhin vehement für den Bau des Saale-Seitenkanals einsetzen. Die vom Bund geplante Herabstufung von Saale und Elbe zu so genannten Rest-Wasserstraßen werde er auf keinen Fall kampflos hinnehmen, betonte Webel.

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03.09.2012.

IHK mahnt Bürokratiehürden und fehlenden Nutzen an

Für eine unbürokratische und wirtschaftsfreundliche Ausgestaltung der nächsten Stufe der Umweltzone hat sich die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ausgesprochen. „Ist die Beschaffung eines gewerblichen Ersatz- oder Neufahrzeuges mit grüner Plakette betriebswirtschaftlich unzumutbar, muss es für Unternehmen nach wie vor möglich sein, unbürokratisch Ausnahmegenehmigungen zu erlangen“, mahnt IHK-Geschäftsführerin Antje Bauer. „Die Fristen und Laufzeiten von Ausnahmegenehmigungen dürfen nicht so kurz sein, dass sie zu erheblichen Kostenbelastungen in den Unternehmen führen.“

Anlässlich des einjährigen Bestehens der Umweltzone in der Stadt Halle erneuert die IHK ihre grundsätzliche Kritik an der Umweltzone. Antje Bauer: „Wir sehen unsere Befürchtung eines enormen Aufwandes für die Betroffenen ohne erkennbaren Nutzen bestätigt. Trotz Umweltzone konnten die zulässigen Feinstaubgrenzwerte in Halle deutlich nicht eingehalten und die Stickstoffdioxidbelastung nicht verringert werden. Daran sieht man, dass Umweltzonen das falsche Instrument sind.“ Umso wichtiger sei es, deren weitere Umsetzung „mindestens angemessen“ zu gestalten.

Ab Januar 2013 dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone einfahren. Insbesondere bei Reisebussen drohen große Probleme. Einer IHK-Umfrage unter 60 Busunternehmen zufolge, stellen noch nicht abgeschriebene Euro 3-Fahrzeuge gegenwärtig einen wesentlichen und unverzichtbaren Bestandteil der Fahrzeugflotten dar. Diese Busse erhalten keine grüne Plakette. „Ohne entsprechende Ausnahmeregelungen müssen wir davon ausgehen, dass Halle von etwa einem Drittel weniger Reisebusse angefahren werden kann. Die Auswirkungen für Tourismuswirtschaft und Einzelhandel der Stadt wären äußerst schmerzlich. Das ist einer der Gründe, warum die IHK weiterhin flexible und dauerhafte Ausnahmeregelungen fordert“, betont Bauer abschließend.

03.09.2012.

IAMO organisiert Podiumsdiskussion auf dem 22. Economic Forum

Die Stiftung Institute for Eastern Studies veranstaltet vom 4. bis 6. September 2012 das 22. Economic Forum in Krynica-Zdrój, Polen. Im Rahmen der internationalen Konferenz ist das IAMO institutioneller Partner der Podiumsdiskussion mit dem Titel „To Feed Europe: What will we eat tomorrow?“. Vor dem Hintergrund eines tiefgreifenden Wandels im europäischen Agrarsektor findet eine Diskussion zur landwirtschaftlichen Entwicklung, zu den bestehenden Problemen und potentiellen Lösungsansätzen aus verschiedenen Perspektiven statt.

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU richtet ihren Fokus zunehmend auf die landwirtschaftlichen Produktionsprozesse, Qualität der Lebensmittel und Möglichkeiten im Bereich der erneuerbare n Energien. Daneben spielen die Entwicklungen östlich der EU, wo der russische Agrarsektor durch das Brachfallen von landwirtschaftlichen Flächen in einigen Regionen einerseits sowie ein hohes Politikinteresse an der Milchproduktion und technischer Modernisierung zum anderen geprägt ist, eine große Rolle. Die Anforderungen an eine gesunde und erschwingliche Nahrungsmittelversorgung stellt für die Agrar- und Lebensmittelmärkte schließlich eine besondere Herausforderung dar.

Auf dem Podium werden miteinander diskutieren: Fernanda Guerrieri (Regionalkoordinator für Europa und Zentralasien, FAO), Ivan Kyrylenko (Abgeordneter, Landwirtschaftsminister a.D., Ukraine), Joan Mier (Regionalregierung Katalonien, Spanien), Egle Stonkute (Referent des Premierministers von Litauen, Ministerrat, Litauen) und Paolo Russo (Vorsitzender des Agrarausschusses, Italien). Die Diskussion moderiert IAMO-Direktor Thomas Herzfeld.

31.08.2012.

Styron wird Mitglied der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland

Die Styron Deutschland GmbH ist das neueste Mitglied der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. Das Chemieunternehmen gehört zum global agierenden Styron-Konzern, der Werk- und Kunststoffe, Latex und Kautschuk für den Fahrzeugbau, die Medizintechnik, Haushaltselektronik, die Verpackungsindustrie und andere Branchen produziert. Weltweit beschäftigt Styron an 20 Standorten rund 2.100 Mitarbeiter.

„Damit vergrößert sich der Kreis unserer Mitglieder um ein weiteres innovatives Unternehmen aus der Chemiebranche“, freut sich Wirtschaftsinitiative-Vorsitzender Axel Klug. Das Cluster Chemie/Kunststoffe gehöre zu den wichtigsten und wachstumsstärksten Wirtschaftszweigen Mitteldeutschlands. Umso bedeutsamer sei es, dass sich strukturbestimmende Unternehmen der Branche wie Bayer, Dow, LANXESS, Linde, Total und jetzt Styron im Rahmen der Wirtschaftsinitiative für den Standort engagierten

Die Styron Deutschland GmbH übernahm 2010 mehrere Anlagen aus dem Verbund der Dow Olefinverbund GmbH in Schkopau, Böhlen und im niedersächsischen Stade und beschäftigt dort rund 480 Mitarbeiter. Am Standort Schkopau, wo 1937 erstmals synthetischer Kautschuk industriell hergestellt wurde, betreibt das Unternehmen mehrere Anlagen zur Herstellung von synthetischem Kautschuk, Polystyrol sowie expandierfähigem Polystyrol. Jährlich werden dort fast 300.000 Tonnen Kautschuk produziert. Im vergangenen Jahr wurde die Styron Deutschland GmbH für ihre neuartigen Kautschuk-Polymere (f-SSBR), welche als Bestandteil der Gummimischung von Reifen deren Rollwiderstand minimieren, mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2011 im Cluster Chemie/Kunststoffe ausgezeichnet. 

In der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen sowie Kammern und Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen  mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen  Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschaftsregion Mitteldeutschland. 

31.08.2012.

Sachsen-Anhalts Beschäftigte fehlten 2011 durchschnittlich 17,8 Tage

Krankenstände im Landkreis Mansfeld-Südharz am höchsten, in der Landeshauptstadt und im Altmarkkreis Salzwedel am nieringsten

Sachsen-Anhalts Beschäftigte blieben nach Angaben des BKK Landesverband Mitte im vergangenen Jahr krankheitsbedingt rund 17,8 Tage zu Hause. Bundesweit lag der Schnitt bei 16 Tagen. Der durchschnittliche Krankenstand des Bundeslandes lag 2011 bei 5 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt von 4,4 Prozent. Am höchsten waren die Krankenstände im Landkreis Mansfeld-Südharz: 5,3 Prozent der Beschäftigten fielen hier für durchschnittlich 19,2 Tage aus. Die geringste Quote verzeichneten die Landeshauptstadt Magdeburg und der Altmarkkreis Salzwedel. Hier fehlten jeweils 4,7 Prozent der Beschäftigten durchschnittlich 17,2 Tage.

Häufigste Ursache für Krankschreibungen waren Krankheiten des Atmungssystems. Sie zeichneten für rund 32 Prozent aller Ausfälle verantwortlich. Danach folgen zu 23 Prozent Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems. In weiteren 12 Prozent der Fälle war der Arbeitsausfall auf eine Verletzung oder Vergiftung zurück zu führen. Psychische Krankheiten waren lediglich in 6 Prozent der Fälle Grund für die Arbeitsunfähigkeit. Allerdings lag die Dauer der Fehlzeiten hier mit durchschnittlich 33 Tagen an der Spitze.


29.08.2012.

Unternehmerinnen und Führungsfrauen im Wandel der Zeit

Zum siebten Mal findet am Freitag, den 14. September 2012 die InterUnternehmerinnen-Konferenz statt. Die InterUnternehmerinnenKonferenz ist eine Informations-, Weiterbildungs- und Netzwerkveranstaltung, die sich seit ihrer Premiere im Jahr 2005 als erfolgreiche und traditionelle Veranstaltung in Sachsen-Anhalt etabliert hat. Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland erreicht in diesem Jahr ein Rekordtief. Das gilt auch für Sachsen-Anhalt. Mittelpunkt der Konferenz ist es deshalb, insbesondere Frauen zu motivieren, eine Selbständigkeit für die eigene Lebensplanung in Betracht zu ziehen.

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29.08.2012.

Q.CELLS: Gläubiger stimmen Verkauf an Hanwha zu

Die Gläubiger der Q-Cells SE haben auf ihrer Versammlung in Dessau-Roßlau dem Verkauf des Geschäftsbetriebs an den südkoreanischen Mischkonzern Hanwha mit großer Mehrheit zugestimmt. Insolvenzverwalter Henning Schorisch hatte den Vertrag am vergangenen Sonntag unterzeichnet. Im Rahmen einer 'übertragenden Sanierung' übernimmt die Hanwha Gruppe rund 1.250 der rund 1.550 Mitarbeiter sowie den weitaus größten Teil der gesamten Q.CELLS Gruppe: in Deutschland den Standort in Bitterfeld-Wolfen mit Forschung, Entwicklung und Produktion von Solarzellen und -modulen sowie den Verwaltungsstandort Berlin; im Ausland den Produktionsstandort in Malaysia mit unverändert rund 500 Mitarbeitern sowie einige der internationalen Vertriebsgesellschaften. Ein Abbau von Arbeitsplätzen im Zuge der Integration wird überwiegend in der Verwaltung von Q.CELLS erfolgen, da zahlreiche Dopplungen mit der Organisation der Hanwha Gruppe bestehen.

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27.08.2012.

Ausgezeichnete Qualität kommt aus Magdeburg

Der Milchhof Magdeburg, ein Tochterunternehmen von DMK, freut sich über eine besondere Auszeichnung: Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zeichnete vier der am Standort produzierten Milchprodukte für ihre hervorragende Qualität aus, darunter H-Vollmilch und fettarme H-Milch. Über alle 23 Standorte des Molkereiunternehmens hinweg erhielt DMK insgesamt 317 DLG-Medaillen, davon 266 goldene, 48 silberne und drei bronzene Auszeichnungen.

In diesem Jahr wurden rund 3.200 Molkereiprodukte und Speiseeiserzeugnisse, darunter Milch, Joghurt, Butter und Käse, von 242 europäischen Unternehmen aus zwölf Ländern unter die Qualitätslupe genommen. Die Auszeichnung „DLG-prämiert“ wird dabei nur an Lebensmittel vergeben, die sensorisch einwandfrei sind und die Qualitätskriterien der DLG in besonderem Maße erfüllen. Dazu gehören eine sorgfältige Rohstoffauswahl genauso wie eine optimale Verarbeitung und Zubereitung. Nur dann, wenn ein Lebensmittel überdurchschnittlich gut ist, bekommt es eine der begehrten Medaillen. „Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Produkte noch besser zu machen und legen größten Wert auf die Qualitätssicherung vom Hof bis zum Kühlregal. Die positive Bewertung von unabhängiger Stelle ist ein Beleg für unsere erfolgreiche Arbeit“, so Helge Prott, Werkleitung Milchhof Magdeburg.

27.08.2012.

IHK startet Umfrage zur Außenwirtschaft

Zur Teilnahme außenwirtschaftlich interessierter Unternehmen an einer Umfrage über deren Zielregionen und geplanten Außenwirtschaftsaktivitäten im Jahr 2013 ruft die Industrie- und Handelskammern Halle-Dessau (IHK) auf. „Unser Ziel ist die erfolgreiche Internationalisierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Die IHK berät und unterstützt dabei jeden, unabhängig von Erfahrungsgrad, Betriebsgröße oder Unternehmensgegenstand“, erklärt IHK-Geschäftsführerin Birgit Stodtko den Hintergrund der Befragung. Wichtige Wachstumsmärkte lägen außerhalb der Landes- und Bundesgrenzen. „Deshalb sollten auch Mittelständler die Chancen nutzen, die Auslandsmärkte bieten“, wirbt Stodtko.

Den Unternehmen werden dafür seitens der IHK zahlreiche Informations- und Beratungsveranstaltungen angeboten. Neben Delegations- und Unternehmerreisen gehören zum Programm regelmäßig Messegemeinschaftsstände im In- und Ausland sowie Außenwirtschaftsseminare. Birgit Stodtko: „Auch für das kommende Jahr gilt: Die Zielregionen für unsere Aktivitäten und Projekte sollen die Unternehmen mitbestimmen. Damit unsere Angebote zur Exportförderung so genau wie möglich den Bedürfnissen der Firmen entsprechen, haben wir die Umfrage gestartet.“ Bis Ende Oktober können sich Interessenten per Fragebogen  unter www.halle.ihk.de an der Erhebung beteiligen.

26.08.2012.

Käufer für Q.CELLS gefunden - Entscheidung durch Gläubiger fällt am 29. August

Die südkoreanische Hanwha Gruppe beabsichtigt das insolvente Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells SE zu erwerben. Hanwha und Insolvenzverwalter Henning Schorisch haben heute einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Dieser steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass die Gläubigerversammlung am 29. August der Veräußerung zustimmt. Neben der Übernahme von betriebsbezogenen Verbindlichkeiten in niedriger dreistelliger Millionenhöhe sieht der Kaufvertrag außerdem einen Bar-Kaufpreis in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe vor.

Der strategische Investor beabsichtigt, den weitaus größten Teil der gesamten Q.CELLS Gruppe zu übernehmen. Die Entscheidung, dieses Angebot anzunehmen oder andere Optionen weiter zu prüfen, liegt nun bei den Gläubigern. Im Anschluss an die Gläubigerversammlung am 29. August wird Q.CELLS über deren Ergebnis und das weitere Vorgehen informieren.

Die Q-Cells SE hatte am 3. April 2012 Insolvenz angemeldet, nachdem der in den Monaten davor angestrebten Finanzrestrukturierung durch eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt die rechtliche Grundlage entzogen worden war. Insolvenzverwalter Henning Schorisch von der Kanzlei hww wienberg wilhelm war es schnell gelungen, den Geschäftsbetrieb so zu stabilisieren, dass während des Insolvenzverfahrens keine Entlassungen ausgesprochen werden mussten. Zudem hatte er umgehend mit der Investorensuche begonnen.

24.08.2012.

Unbefriedigende Entwicklung im Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalts

„Nach dem ohnehin sehr schwachen Start ins Baujahr bleibt die Geschäftslage im Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalts auch im 1. Halbjahr 2012 weiterhin unbefriedigend“, erklärte Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen/Sachsen-Anhalt e. V., nach Bekanntgabe der Juniergebnisse für das Bauhauptgewerbe durch das Statistische Bundesamt.

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23.08.2012.

Gute Noten für Sachsen-Anhalts Eisdielen

Egal ob Kirsch, Erdbeere oder Schoko – das selbst gefertigte Speiseeis in Sachsen-Anhalts Eisdielen und Konditoreien kann ohne Bedenken genussvoll geschleckt werden. Diesen Schluss lässt eine Bilanz der Untersuchungen im Landesamt für Verbraucherschutz für 2011 zu. Insgesamt hatten die Lebensmittelkontrolleure der Kreise und kreisfreien Städte im Vorjahr 455 Produktproben in Eisdielen und bei Konditoren genommen. Lediglich 34 von ihnen gaben Anlass zu Beanstandungen. Das sind 7,5 Prozent aller Proben. Dieser Wert liegt im Bereich dessen, was auch in den Vorjahren beanstandet werden musste.

Bei den Kritikgründen spielten größere Hygieneprobleme eine eher untergeordnete Rolle. Lediglich fünf Proben mussten aus diesem Grund beanstandet werden. Die übrigen 29 Beanstandungen gehen auf das Konto von falscher, unzureichender oder irreführender Kennzeichnung der Inhalts- und Zusatzstoffe. So hatte nicht jede als Stracciatella verkaufte Eiskugel wirklich ihre Bezeichnung verdient. In das originale Stracciatella-Eis gehört nämlich Schokolade beziehungsweise Kuvertüre. In neun Fällen wurde aber stattdessen eine unzulässige kakaohaltige Fettglasur gefunden. Bei zehn Proben gab es Kritik am Milchfettanteil. Er war zu gering oder aber es wurde weiteres, artfremdes Fett gefunden, was für die Milcheisproduktion unzulässig ist. Nicht selten musste auch angezweifelt werden, dass beim Vanille-Eis wirklich die Original-Rezeptur mit echter Vanille genutzt wurde. In fünf Fällen wurde nachgewiesen, dass lediglich Vanillin oder künstliche Aromastoffe eingesetzt worden waren. Das Produkt darf dennoch angeboten werden, aber eben nicht als Vanille-Eis, sondern lediglich als Eis mit Vanillegeschmack.

22.08.2012.

Fahrverbotszonen kritisch prüfen

Der Präsident des Handwerkstages Sachsen-Anhalt, Hans-Jörg Schuster, plädiert für eine kritische Überprüfung der bestehenden Fahrverbotszonen in Halle (Saale) und Magdeburg. Jüngste Ergebnisse hätten gezeigt, dass sich die Umweltbelastungen beispielsweise durch Feinstaub keineswegs verringert hätten. Das würden auch frühere Untersuchungen in anderen Städten bestätigen. „Die Auswirkungen für die Luftqualität sind praktisch Null – die Zumutungen für Bewohner und die regionale Wirtschaft sind dagegen enorm“. Im Handwerk seien durch das Verbot viele Betriebe vom Befahren der Innenstädte ausgeschlossen worden oder hätten sich teure Neuwagen anschaffen müssen. Zudem würden die Kommunen aufgrund des hohen Verwaltungsaufwands ihre Kontrollen eher einschränken.

Nach kritischer Abwägung von Kosten und Nutzen der Umweltzone sei es an der Zeit, diesen Aktionismus zu beenden, fordert Schuster. Wesentlich geeigneter zur Erreichung der umweltpolitischen Ziele wären ein besseres Nahverkehrsangebot, der Ausbau von Radwegen sowie ein zuverlässigerer Verkehrsfluss und die Förderung alternativer Kfz-Antriebe.

21.08.2012.

Auszeichnung des Unternehmer und Investor 2012 auf dem Ball der Wirtschaft

Am 6. Oktober 11. Ball der Wirtschaft gibt es wieder den Wirtschaftsball für Sachsen-Anhalt. Unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft  des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Birgitta Wolff werden der Unternehmer 2012 und der Investor 2012 im Ballsaal des Historischen Parkhotel Herrenkrug in Magdeburg ausgezeichnet. Die Sieger ermittelte eine unabhängige Jury. Im Anschluss erwartet die Gäste eine rauschende Ballnacht mit einem exzellenten Büffet und Tanz bis in den Morgen zur Musik des "Christine Helms Dance Orchestra".

Reservierungen und Karten unter  Telefon 0391-72 80 90, Fax 0391-72 80 918 oder e-Mail: info@wirtschaftsspiegel.com

Bilder vom letzten Jahr sind unterr www.wirtschaftsspiegel.com/galerie zu finden.

21.08.2012.

Austausch zwischen Verwaltung und Wirtschaft

Landesregierung beschließt Hospitanzprogramm

Die Landesregierung hat auf ihrer heutigen Sitzung ein Hospitanzprogramm Wirtschaft beschlossen. Ziel ist es, den Austausch zwischen Landesverwaltung und Wirtschaft zu fördern. „Der wirtschaftliche Erfolg einer Region hängt entscheidend davon ab, wie gut Verwaltungen und Wirtschaft zusammenwirken und wie effektiv und zielgenau Wirtschaftsförderung ist. Voraussetzung dafür ist gegenseitiges Verständnis und das Wissen um wirtschaftspolitische Zusammenhänge. Das neue Hospitanzprogramm will hierzu einen Beitrag leisten“, so Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff.

Führungs- und Nachwuchsführungskräfte aus der Verwaltung sollen im Rahmen des Programms praktische Kenntnisse über Strukturen und Entscheidungsabläufe in Wirtschaftsunternehmen erwerben. Zugleich können sie sich vor Ort über Probleme der Unternehmen im Umgang mit Behörden informieren. Das Programm soll den Wissenstransfer fördern und einen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verstehen sowie einer effizienteren Zusammenarbeit von Verwaltung und Wirtschaft leisten.

Das Programm wird noch 2012 starten. Ein Durchgang dauert ein Jahr. Im Mittelpunkt stehen vier- bis sechswöchige Hospitationen in einem oder mehreren regionalen Unternehmen. Dazu gibt es weitere Module wie Seminare, Workshops und Betriebsbesichtigungen. In einem ersten Durchlauf startet das Programm mit rund 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Es richtet sich an Beamte und Angestellte mit besonderem Interesse an wirtschaftlichen Fragestellungen und entsprechender Befähigung. Bewerber können aus der Landesverwaltung, der Landtagsverwaltung und dem Landesrechnungshof kommen. Die Auswahl erfolgt durch die Staatskanzlei. Hier findet nach Abschluss des ersten Programmdurchgangs auch eine Evaluierung statt. 


21.08.2012.

Verkehrsminister Webel für Liberalisierung des Kennzeichen-Systems offen

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) hat heute auf den Vorstoß von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) reagiert: „Ich bin für eine Liberalisierung des Systems durchaus offen und habe viel Verständnis für die Wünsche unserer Bürgerinnen und Bürger“, so Webel. Bei den heutigen technischen Voraussetzungen sei sicherlich vieles möglich, erklärte der Minister. „Allerdings dürfen wir den ordnungspolitischen Aspekt der Auto-Kennzeichen und die Frage des Verwaltungsaufwandes dabei nicht aus den Augen verlieren. Es ist zudem gegenwärtig noch gar nicht abzusehen, ob es bei den Kommunen überhaupt ein Interesse gibt, völlig neue Kennzeichen einzuführen“, fügte er hinzu.

Wichtig sei ihm auch, sagte Webel, dass in der Sache Konsens mit den kommunalen Spitzenverbänden erzielt werde. „Da das Thema nicht neu ist, stehen wir dazu bereits in Verhandlungen mit dem Landkreistag sowie dem Städte- und Gemeindebund, die beide ihre eigene Sichtweise auf die Problematik haben.“ Ramsauer hatte angeregt, dass Städte und Gemeinden ihre Kfz-Kennzeichen frei wählen können. Ramsauer will ermöglichen, dass neben der Wiedereinführung von Altkennzeichen auch völlig neue Kennzeichen eingeführt werden können.

21.08.2012.

NABU-Umfrage: Verbraucher wollen umweltfreundliche Getränkeverpackungen

Drei Viertel der Deutschen möchten umweltfreundliche Getränkeverpackungen kaufen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die der NABU beim Meinungsforschungsinstitut Emnid in Auftrag gegeben hat. Doch die Umfrage zeigt auch: Fast die Hälfte der Verbraucher weiß nicht, welche Verpackungen tatsächlich ökologisch vorteilhaft sind und greift aus diesem Grund häufig zu den Falschen. 

 Am besten bewertet und richtig eingeschätzt werden Mehrwegflaschen aus Glas. Knapp 90 Prozent der Befragten stufen sie korrekt als umweltfreundlich ein. Bei den ebenso umweltfreundlichen Mehrwegflaschen aus Plastik jedoch verschätzen sich die Verbraucher: Die Plastikvariante schneidet bei den Befragten um ein Viertel schlechter ab, obwohl Plastik-Mehrwegflaschen in der Umweltbilanz sogar besser sind als solche aus Glas. Die vom Umweltbundesamt ebenfalls als ökologisch vorteilhaft bewerteten Getränkekartons werden vom Verbraucher gänzlich falsch beurteilt: Sie werden schlechter eingeschätzt als die umweltschädlichen Einwegflaschen aus Glas oder Plastik.

Insgesamt hat der NABU die sieben gängigen Verpackungsarten für Getränke abgefragt: Glas-Mehrweg und -einweg, Plastik-Mehrweg und -einweg, Getränkekartons sowie Dosen. Ein Grund für die häufigen Fehleinschätzungen ist das für Verbraucher undurchsichtige Pfandsystem. Mehr als 40 Prozent der Befragten geben an, nicht auf den ersten Blick erkennen zu können, ob eine Flasche Mehrweg oder Einweg ist. Als drittgrößter Wirtschaftszweig in Deutschland kommt dem Einzelhandel eine besondere Verantwortung für ökologisches Handeln zu. Seit 2010 vergibt der NABU daher den „Grünen Einkaufskorb“ an herausragende Pioniere des Umweltschutzes im Einzelhandel. Mit der Auszeichnung will der Verband Unternehmen dafür gewinnen, ein umweltfreundliches Warensortiment zu fördern, um ökologisches und nachhaltiges Einkaufen für Konsumenten leichter und attraktiver zu machen. 

21.08.2012.

Technischer Tag am 25. und 26. September 2012 in Wernigerode

Einer guten Tradition folgend und nun schon zum 11. Mal veranstaltet die VEM-Gruppe im September ihren Technischen Tag. Die Konferenz findet am 25. und 26. September 2012 im Harzer Kultur- und Kongresshotel Wernigerode statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto "Quo vadis Elektromaschinenbau? Auf dem Weg zu Systemen der Energie- und Antriebstechnik". Interessante Fachvorträge von Experten der VEM-Gruppe sowie 18 weiteren Referenten stehen auf dem Programm. 

21.08.2012.

Foto-Wanderausstellung zum Ehrenamt

Anknüpfend an den Erfolg der vergangenen Jahre präsentiert das Verbundnetz der Wärme mit der Fotodokumentation „Engagement zeigt Gesicht“ erneut eine illustrative Auswahl der bisher berufenen „Botschafter der Wärme“. Mit diesem Titel ehrt das „Verbundnetz der Wärme“ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Gesellschaft durch ehrenamtliches Engagement besonders auszeichnen. Die Botschafter werden jährlich von einer eigens dafür eingerichteten Kommission um den Schirmherren des Netzwerkes Wolfgang Thierse gewählt. Die Ausstellung mit beeindruckenden Fotografien im Großformat, Zitaten und kurzen Porträts veranschaulicht dabei, was es heißt, sich zu engagieren.

Andreas Henke, Oberbürgermeister der Stadt Halberstadt, eröffnet am 21. August die Ausstellung gemeinsam mit Vertretern des „Verbundnetz der Wärme“ und ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern in der Rathauspassage Halberstadt.

21.08.2012.

Neue Förderkonditionen für Geothermie

Das KfW-Programm "Erneuerbare Energien Premium" fördert in der Geothermie Deutschlands nicht nur Wärmeprojekte sondern auch Strom- und kombinierte Strom-Wärme-Projekte. Mit dem überarbeiteten Marktanreizprogramm werden seit dem 15. August geothermische Projekte durch Zinsverbilligungen, Tilgungszuschüsse und Risikoabsicherungen der KfW wirtschaftlicher, bei gleichzeitiger Minderung des Finanzierungsrisikos. Damit verbessern sich die Rahmenbedingungen zur Finanzierung von geothermischen Projekten. Mit der Novellierung des EEG zum 1. Jan. 2012 wurden die Vergütungssätze für Strom aus Geothermie auf 25 ct/kWh angehoben. Die Bundesregierung unterstreicht nun mit der "Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" vom 20. Juli 2012 ihr Ziel, die erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch für Wärme bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent anzuheben.

19.08.2012.

Boxprofi Stieglitz: „Ich geb Gas, ich hab Spaß!“

Eines der Geheimnisse von WBO-Weltmeister Robert Stieglitz in der Vorbereitung auf den Abraham-Kampf am nächsten Samstag in der Berliner „O2 World“ ist die stetige Abwechslung in den harten Zeiten des Trainingsalltages. Trainer Dirk Dzemski legte besonderen Wert darauf, dass für die komplette Profitruppe die harten und intensiven Vorbereitungseinheiten – angefangen vom Trainingslager in Slowenien bis zur letzten Phase in Magdeburg – mit viel Teamgeist und abwechslungsreichen Aktionen bereichert wurden. 

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19.08.2012.

Handwerkskammer begrüßt Abwrackprämie für Heizungen

Die Handwerkskammer Magdeburg begrüßt die Pläne der Bundesregierung, den Kauf neuer Heizungen zu fördern. „Alle reden von der Energiewende, aber nur durch konkrete Programme wie dieses können wir sie auch herbeiführen. Eine Abwrackprämie für Öl- und Gasheizungen ist deshalb aus unserer Sicht der richtige Weg“, sagte heute Kammer-Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe. Das Förderprogramm werde zum einen dafür sorgen, dass die Klimaschutzziele erreicht werden. Zum anderen bedeute es Aufträge und Arbeitsplätze für das Handwerk in der Region. „Deshalb ist es voll und ganz in unserem Sinne“, so Grupe.

Die Handwerkskammer fordert eine schnelle und unbürokratische Umsetzung der Pläne, so wie bei der Umweltprämie für Autos. Das Förderprogramm für Heizungen dürfe nicht zum Zankapfel zwischen Ministerien werden, so wie es derzeit mit der Förderung der Energetischen Gebäudesanierung geschieht. Der Modernisierungsbedarf sei enorm: In Deutschland seien schätzungsweise mehr als vier Millionen Öl- und Erdgasheizungen veraltet und arbeiten ineffizient. Auch die nach der Wende im Osten Deutschlands eingebauten Heizungsanlagen kämen jetzt in die Jahre. Burghard Grupe: „Das Handwerk steht bereit, die neue Abwrackprämie kann kommen.“

15.08.2012.

Siemens lieferte Stellwerkstechnik für die Strecke Magdeburg - Stendal

Siemens Mobility and Logistics ersetzte in nur fünf Monaten das bei einem Brand zerstörte Stellwerk Wolmirstedt bei Magdeburg durch ein elektronisches Stellwerk vom Typ Simis D. Als Generalunternehmer war Siemens für die gesamten Planungs- und Realisierungsarbeiten sowie für die Abnahme der Gesamtanlage verantwortlich. Den entsprechenden Auftrag erteilte die Deutsche Bahn Netz AG. Das Gesamtvolumen beträgt rund 9 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme erfolgte im Juli 2012. Im Zuge der Baumaßnahmen am Stellwerk Wolmirstedt wurden die benachbarten Stellwerke an die neue elektronische Technik angepasst sowie sieben Bahnübergangssicherungsanlagen modernisiert. Die Steuerungund Disposition des elektronischen Stellwerks in Wolmirstedt erfolgt aus der Betriebszentrale Leipzig. Neben der Errichtung des elektronischen Stellwerks beinhaltet der Vertrag Personalschulungen für den Einsatz der neuen Technik.

Elektronische Stellwerke lösen die herkömmlichen mechanischen und elektro-mechanischen Systeme ab. Die elektronischen Stellwerke der Siemens Bahnautomatisierungssparte können sowohl auf wichtigen Hauptstrecken als auch im Regionalnetz eingesetzt werden. Die Vorteile von Simis D liegen in der Migrationsfähigkeit und dem geringen Raumbedarf des Stellwerks, der sich vor allem aus der Ersparnis von Hardware und wegfallender Verkabelung von Signalen ergibt. Darüber hinaus ermöglicht diese Stellwerksgeneration den Tausch von integrierten Stellteilen im laufenden Betrieb.

15.08.2012.

Deutsche Bahn darf sich nicht aus Verantwortung stehlen

Magdeburg wird systematisch im Schienenfernverkehr benachteiligt. Das schadet einer ganzen Region. Zu dieser Einschätzung kommt der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Mit der geplanten Streichung des Kaiser-Otto-Express ab Dezember 2012 auf der Strecke Magdeburg-Berlin werde die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt wieder einmal benachteiligt, sagte Peter Martini, Leiter der Wirtschaftsregion Nord, am Mittwoch. Nach der fast vollständigen Abkopplung vom ICE-Netz vor gut zehn Jahren gebe es künftig wieder keine wirklich akzeptable Bahnanbindung mehr nach Berlin. Das bringe nicht nur Fahrgästen, die beruflich unterwegs seien Nachteile sondern auch vielen anderen Reisenden.

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15.08.2012.

Sachsen-Anhalts Bildungssystem erhält sein Endjahreszeugnis

Der Bildungsmonitor 2012, eine Vergleichsstudie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln, stellt Sachsen-Anhalts Bildungssystem ein gutes Zeugnis aus. In der im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft seit neun Jahren durchgeführten Erhebung belegt Sachsen-Anhalt insgesamt Rang 6 im Vergleich der Bundesländer.

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13.08.2012.

Sommerakademie für die mitteldeutsche Wirtschaft

Mit einem vielfältigen, kompakten Weiterbildungsprogramm findet in diesem Jahr die fünfte „Sommerakademie für die mitteldeutsche Wirtschaft“ statt. Die Industrie- und Handelskammern Halle-Dessau und zu Leipzig bieten gemeinsam mit der Handwerkskammer Leipzig vom 27. bis 31. August 2012 über 20 Weiterbildungsveranstaltungen an, die individuell zusammengestellt werden können.

Führungskräfte, Mitarbeiter, Existenzgründer, Azubis und alle, die sich für Wirtschaft interessieren, können auch in diesem Jahr aus einem breiten Themenangebot wählen. Dabei stehen Seminare, Workshops, Schulungen, Vorträge und Präsentationen auf dem Programm. Inhaltlich reicht die Palette vom „AGB-Recht“ über den „Internetseiten-Check“ für Unternehmen bis zu „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, einer Veranstaltung zu flexiblen und familienbewussten Arbeitszeiten. „Die vielfältigen Angebote der Sommerakademie in diesem Jahr spiegeln die große Nachfrage an wirtschaftlichen Themen wider. Weiterbildung hilft, den Horizont zu erweiten und neue Denkanstöße für die eigene Arbeit zu gewinnen“, wirbt Carola Schaar, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, für die Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die Teilnahme an den einzelnen Angeboten ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Der tagesaktuelle Veranstaltungskalender ist auf den Internetseiten der Kammer www.halle.ihk.de abrufbar.

13.08.2012.

Wieder Korruptionsverdacht gegen einen Verwaltungschef

Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) wird gegen den Landrat des Kreises Mansfeld-Südharz, Dirk Schatz (CDU),  wegen des Verdachts der Bestechlichkeit ermittelt. Die Vorwürfe seien aus der Luft gegriffen, hat Schatz der MZ gesagt. Weder die Staatsanwaltschaft noch Schatz selber wollten sich dazu äußern, um welche Aufträge es konkret gehen soll. Die Razzia hat im Landratsamt, in der Firma und im Privathaus von Schatz stattgefunden.

CDU-Landeschef und Verkehrsminister Thomas Webel soll die Ermittlungen „nicht erfreulich“ genannt haben, aber auf den Anspruch der Unschuldsvermutung hingewiesen haben. Die sachsen-anhaltinische CDU steht derzeit im Bezirk Dessau-Roßlau  mit einem Korruptionsverdacht im Fokus der Öffentlichkeit. Danach sollen über Jahre Arbeitsmarktmittel erschlichen worden sein. (Quelle: Europaticker)

13.08.2012.

Motorsport Arena und Schuberth versteigern Schumi-Helm

Die Motorsport Arena Oschersleben versteigert zur DTM-Präsentation vor dem Schloss in Braunschweig am 8. September in Zusammenarbeit mit der Helm-Manufaktur Schuberth in Magdeburg und dem Internet-Portal „UnitedCharity.de“ eine Replica des Formel-1-Helms von Rekordchampion Michael Schumacher (Mercedes AMG Petronas) aus dem Jahr 2010. Der Erlös geht zu 100 Prozent in den spendenabhängigen kommunalen Fonds „Kinder in Armut“ in Braunschweig. 

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13.08.2012.

Jugendfestivals fördern Toleranz und Offenheit

Kultusstaatssekretär Dr. Jan Hofmann nimmt am Montag, 13. August, an der Abschlussveranstaltung des 11. Internationalen CIOFF Jugendfestivals im Kiez Güntersberge teil (CIOFF - Conseil International des Organisations de Festival de Folklore et d‘Arts Traditionels). Hofmann wird in seiner Funktion als Schirmherr die Kinder und Jugendlichen aus sechs Nationen verabschieden und Urkunden und Präsente überreichen.

„Jugendfestivals tragen in hervorragender Weise zur Völkerverständigung bei“, so der Staatssekretär. „Sachsen-Anhalt ist ein weltoffenes Bundesland. Das kommt vor allem bei solchen internationalen Jugendtreffen zum Ausdruck, wo Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Lebensweisen gefördert und Brücken zwischen den Kulturen gebaut werden.“

Das 11. Internationalen CIOFF Jugendfestival startete am 8. August. Bei dem Kulturaustausch kamen über 100 Teilnehmer von Tanzgruppen aus China, Russland, Türkei, Ukraine, Vietnam und Deutschland zusammen. Zentrale Elemente der Veranstaltung sind das Tanzen und Singen. Die einzelnen Programmelemente wurden in Quedlinburg, Altenbrak, Güntersberge und Silstedt präsentiert. Das diesjährige Festival erhielt Förderung von insgesamt 11.000 Euro aus Landesmitteln.

13.08.2012.

Absenkung der Rentenbeiträge entlastet die Beitragszahler

Der Präsident des Handwerkstages Sachsen-Anhalt, Hans-Jörg Schuster, begrüßt die geplante Absenkung des Rentenbeitrags von derzeit 19,6 auf 19,0 Prozent im kommenden Jahr. Damit würde die dringend nötige Entlastung der Beitragszahler endlich umgesetzt. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber profitierten davon. Schuster verwies darauf, dass die Binnenkonjunktur durch die steigenden Einkommen einen zusätzlichen Schub erhalte. Vor dem Hintergrund der bestehenden wirtschaftlichen Risiken sei dies ein sinnvoller und richtiger Schritt. Forderungen, die Sozialversicherungsbeiträge in die gesetzliche Rente nicht abzusenken und stattdessen eine höhere Rentenreserve aufzubauen, erteilte Schuster gleichzeitig eine klare Absage.

Als nächsten Schritt mahnte Schuster an, den Betrieben zu erlauben, die Sozialversicherungsbeiträge künftig wieder im Folge- statt im laufenden Monat zu entrichten. „Durch die Umstellung würde das Chaos entschärft, dass die abzuführenden Beiträge teils geschätzt und immer wieder Ausgleichzahlungen zwischen Betrieben und Sozialversicherungsträgern vorgenommen werden müssten“, so Schuster. Außerdem werde die Liquidität der Betriebe geschont, die bisher stets in Vorleistung treten müssten.

09.08.2012.

Business School Magdeburg feiert ihr 10-jähriges Jubiläum

Seit 2002 bietet die Business School in Kooperation mit der Universität Magdeburg den berufsbegleitenden Studiengang Master of Business Administration an. Entgegen anderen Anbietern, verfolgen wir die Strategie „Fernstudium – Nein Danke!“, denn wenn man ein berufsbegleitenden Studiengang vor der Haustür hat, braucht man kein Fernstudium. Im Beruf weiter kommen, geht oft nur, wenn man auch bereit ist, sich weiterzubilden. Aber das bedeutet, dass man Ausbildung und Beruf unter einen Hut bringen muss – schließlich kann sich kaum jemand leisten, für ein Studium aus dem Beruf auszusteigen. Da ist ein Fernstudium auf den ersten Blick eine tolle Sache. Man kann lernen wann immer man Zeit hat und vereinbart so Beruf und Studium miteinander.

Der Haken an der Sache ist, dass man keinen direkten Kontakt mit Kommilitonen hat und auch die Professoren und Dozenten nicht zu Gesicht bekommt. Stattdessen muss man sich nach einem schweren Arbeitstag allein hinsetzen und Studienbriefe durchackern. Das erfordert sehr viel Disziplin und macht nur sehr begrenzt Spaß.Seit 10 Jahren bietet die Uni Magdeburg daher denen eine Alternative, die neben dem Beruf ein BWL-Studium mit Bachelor- oder Masterabschluss anstreben. Ein akkreditiertes (ACQUIN) Studium mit allem Drum und Dran, das ganz auf die Bedürfnisse berufstätiger Menschen zugeschnitten ist.

Die Studiengänge sind vor allem für Manager und Nachwuchsführungskräfte konzipiert, die bislang über keine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung verfügen und sind in ihren Inhalten genau an die Bedürfnisse der Wirtschaft angepasst.Bisher haben rund 60 Absolventen die Kurse absolviert, mehr als 140 studieren aktuell. Absolventen des Studiengangs berichten durchweg davon, dass sich ihre beruflichen Möglichkeiten durch das Studium erheblich verbessert haben. Die Erfahrung zeigt, dass die Abbruchrate bei den berufsbegleitenden Präsenzstudiengängen der Uni Magdeburg viel geringer ist als im Fernstudium. Es ist eben leichter, wenn man mit Gleichgesinnten zusammen lernt und es macht auch mehr Spaß.Unter diesen Voraussetzungen möchte die Business School Magdeburg GmbH mit Ihren Studenten ihr 10-jähriges Bestehen feiern. Die Feierlichkeiten finden am 25.08.2012 in der Festung Mark statt.

09.08.2012.

Vorwürfe der Stadt Aschersleben gehen ins Leere

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt weist die am Donnerstag vom Oberbürgermeister der Stadt Aschersleben erhobenen Vorwürfe als völlig haltlos zurück. Oberbürgermeister Michelmann wirft dem Land vor, die Stadt nach zwei Unwetterereignissen nicht zu unterstützen. Das MLU stellt fest: Genau das Gegenteil ist der Fall. Alle zuständigen Behörden arbeiten intensiv daran, die Stadt bei der Lösung Ihrer Vernässungsprobleme zu unterstützen. Eine wichtige Grundlage für Ausreichung von Fördermitteln ist, dass die Kommune einen Antrag mit Mindestangaben stellt. Dieser Schritt kann der Stadt nicht abgenommen werden.

Die Stadt hat im April 2012 bei der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF) vier Anträge auf Förderung aus dem 30-Millionen-Vernässungsprogramm der Landesregierung gestellt, dabei aber wesentliche Angaben, etwa Angaben zur Hydraulik und zum Baugrund, vergessen, weshalb die Anträge nicht bewilligungsreif waren. Auch lagen die Stellungnahmen der Kommunalaufsicht nicht vor. Die das Programm verwaltende LAF besprach im Mai die offenen Fragen und machte Vorschläge für einen schnellen Weitergang. Am 17. Juni kamen die überarbeiteten Anträge in der LAF an, sie wurden geprüft, noch offene Fragen sollen heute mit der Stadt in einem Termin ausgeräumt werden, der bereits vor der Pressekonferenz anberaumt worden war. 

Bisher liegen in der LAF insgesamt 50 Anträge auf Förderung aus dem im Frühjahr gestarteten Programm vor, 17 davon wurden positiv beschieden. Andere Gemeinden mit einem deutlich kleineren Verwaltungsapparat sind also durchaus in der Lage, korrekte Anträge einzureichen. Im Übrigen sind die Mitarbeiter der LAF jederzeit ansprech- und auskunftsbereit, sollten Schwierigkeiten auftreten. Der Oberbürgermeister kritisiert auch die Vielzahl der beteiligten Behörden. Dies ist aber völlig normal, da die Stadt aus verschiedenen Fördertöpfen Geld bekommen könnte.

Alle Aktivitäten der verschiedenen Behörden sind darauf angelegt, der Stadt zügig zu helfen und sie vor Fehlern zu bewahren (Ausbaggern von Gräben, ohne die Ursachen für mögliche Schlammlawinen zu beseitigen). Der OB listet im übrigen auch Probleme auf, die mit den vergangenen Starkregenereignissen überhaupt nichts zu tun haben, etwa die Kalihalde in der Dr. Wilhelm Feit Straße

08.08.2012.

Dioxinbelastung in Sachsen-Anhalt deutlich gesunken

Sachsen-Anhalts Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens und Verbraucherschutzminister Norbert Bischoff haben am Mittwoch den zweiten Dioxinbericht des Landes vorgestellt. Der vom Landesamt für Umweltschutz veröffentlichte Bericht informiert über die Konzentrationen von Dioxinen und polychlorierten Biphenylen (PCB) in der Umwelt und in Lebens- und Futtermitteln in Sachsen-Anhalt. Dioxine sind Umweltschadstoffe, die sich aufgrund ihrer Langlebigkeit in der Nahrungskette anreichern; längerfristig können sie der menschlichen Gesundheit schaden und Krebs verursachen.

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06.08.2012.

Wirtschaftsinitiative und Metropolregion eröffnen Geschäftsstellen

Die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und die Metropolregion Mitteldeutschland haben den neuen, gemeinsamen Standort ihrer Geschäftsstellen in Leipzig eröffnet. Zu den Teilnehmern der Eröffnung gehörten Axel Klug, 1.Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter als Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses der Metropolregion Mitteldeutschland.

Bislang wechselte die Geschäftsstelle der Metropolregion Mitteldeutschland im Rotationsverfahren alle zwei Jahre zwischen den Mitgliedsstädten. In der neuen Geschäftsstelle in Leipzig werden zukünftig auch viele Sitzungen der verschiedenen Arbeitsebenen der Metropolregion Mitteldeutschland stattfinden. Derzeit laufen außerdem die Vorbereitungen zur Gründung eines eingetragenen Vereins als neue Organisationsform der Metropolregion Mitteldeutschland. Dieser soll zum 1. Januar 2013 seine Arbeit aufnehmen.

In der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen sowie Kammern und Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschaftsregion Mitteldeutschland. Die Metropolregion Mitteldeutschland umfasst mit Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Halle (Saale), Magdeburg, Jena, Erfurt, Weimar, Dessau-Roßlau, Dresden und Gera elf Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie versteht sich als länderübergreifender Impulsgeber und Wachstumsmotor für die Entwicklung der Region. Dazu sind innerhalb der Metropolregion Mitteldeutschland verschiedene Arbeitsgruppen in den Handlungsfeldern "Wirtschaft und Wissenschaft", "Kultur und Tourismus", "Verkehr und Mobilität", "Familienfreundlichkeit" sowie "Überregionale Kooperation" tätig.

06.08.2012.

Krippenbetreuung: Bischoff nennt Schröder-Plan unfair

Zur Ankündigung von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, Fördergelder zum Krippenausbau in Deutschland vorrangig an westdeutsche Länder mit Nachholebedarf zu geben,  erklärt Sachsen-Anhalts Sozialminister Norbert Bischoff: „Ein solches Vorgehen ist im höchsten Maße unfair. Es straft jene Länder wie Sachsen-Anhalt, die in den vergangenen Jahren mit großem Engagement und jeder Menge Landesgeld die Kinderbetreuung auf einen modernen Stand gebracht und gehalten haben. Das sind genau jene Länder, die es Schröder überhaupt erst ermöglichen,  auf eine Krippenbetreuungsquote zu verweisen. Ohne Sachsen-Anhalt und die anderen engagierten Länder stünde Schröder mit leeren Händen da.

Zum Dank Wolle Schröder nunmehr jenen Ländern, die bislang nur wenig gemacht haben, noch einen "weiteren großen  Schluck aus der Pulle" genehmigen. Diese Länder werden fürs Nichtstun belohnt. Mit einem solchen Vorgehen verlässt Schröder die gemeinsame Linie von Bund und Ländern zum Ausbau der Kinderbetreuung, so Bischoff. Er fordert Kristina Schröder auf, ohne Wenn und Aber die Mittel nach dem vereinbarten Verteilerschlüssel an die Länder zu vergeben. Alles andere sei eine verkehrte Welt.

06.08.2012.

Metallklau nimmt bedrohliche Ausmaße an

Bei der Rübelandbahn in Sachsen-Anhalt bauten unbekannte Täter 450 Meter Fahrleitung aus Kupfer ab und zerlegten sie in 2–6 Meter lange Stücke.  Aus einer Baustelle in Wernigerrode verschwanden Stromkabel – die Diebe hatten sie aus den Wänden eines Rohbaus gerissen. In Hamburg-Altona nahm die Polizei einen mutmaßlichen Täter fest, der zusammen mit Komplizen etwa 450 Kilo Kupfer im Wert von 10 000 Ero aus einem Lagerraum der Deutschen Bahn entwendet hatte. Mit Hilfe künstlicher DNA will MIBRAG, wie auch bereits die DB AG, verstärkt gegen Metalldiebstahl vorgehen. In den Tagebauen Vereinigtes Schleenhain und Profen sowie an den Standorten Deuben, Wählitz, Mumsdorf und Profen wird jetzt die neue Technik eingesetzt, um besonders sensible Bereiche zu schützen. Das Unternehmen hat bereits großflächig entsprechende Markierungen vorgenommen.

05.08.2012.

Die GmbH & Co. KG - eine intelligente Form der Unternehmensnachfolge

Die GmbH & Co. KG ist eine interessante gesellschaftsrechtliche Mischform, die die Vorteile einer Personengesellschaft mit denen einer Kapitalgesellschaft vereint. Sie verbindet die Haftungsbeschränkung einer GmbH mit der vereinfachten Handhabung und Übertragbarkeit einer Kommanditgesellschaft. Eine GmbH & Co. KG ist auch unter dem Gesichtspunkt einer langfristigen Vermögensübertragung auf die Kinder bzw. einer geplanten (oder auch ungeplanten) Unternehmensnachfolge das Mittel der Wahl.

Der Gesellschaftsvertrag einer GmbH & Co. KG ist vielseitig gestaltbar, beispielsweise kann der Kreis der nachfolgeberechtigten Personen begrenzt werden sowie der ungefragte Weiterverkauf der Anteile oder auch eherechtliche Ansprüche, hier insbesondere der Zugewinnausgleich im Fall einer Scheidung, unterbunden werden. Bei einer schenkweisen Übertragung sind Rückgewährklauseln vereinbar, die die Rechtsposition des Übergebers absichern.

Den gesamten Beitrag lesen Sie im neuen Wirtschaftsspiegel - Ausgabe August. Erhältlich ab Dienstag.

05.08.2012.

Wie machen Unternehmer Urlaub?

Eine Online-Umfrage zum Urlaubsverhalten von Selbstständigen startet ab sofort die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) auf ihrer Internetseite unter www.halle.ihk.de, Dokument-Nr. 8571. „Für Selbstständige ist die 35-Stunden-Woche bereits mittwochs vorbei, das Wochenende wird durchgearbeitet und Urlaub gibt es nur alle paar Jahre. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit rückt meist der Erholungsurlaub in weite Ferne“, erklärt Antje Bauer, IHK-Geschäftsführerin für Starthilfe und Unternehmensförderung. Die Gründe seien vielschichtig: Oft verhinderten aktuelle Projekte, vermutete Rückfragen von Kunden oder die Erwartung unvermuteter Neuaufträge, die man nicht verpassen darf, den Entschluss, ein paar Tage Urlaub zu machen.

Mit der Umfrage möchte die IHK mehr Informationen über das Urlaubsverhalten von Unternehmern erhalten. Neben der wöchentlichen Arbeitszeit und der beruflichen Betätigung am Wochenende wird auch nach der Anzahl der Urlaubstage und deren Verwendung gefragt. Die IHK-Sommerumfrage läuft bis zum 11. September 2012.

05.08.2012.

Verkehrsminister Webel mahnt Autofahrer zu mehr Vorsicht

Wer in den nächsten Tagen Post aus dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr erhält, wird mit dem Slogan „Runter vom Gas“ auf die gleichnamige Kampagne hingewiesen. „Gerade in der Ferienzeit, wo viele Menschen auf den Straßen unterwegs sind, sei es als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer, ist gegenseitige Rücksichtnahme gefragt“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel heute in Magdeburg. Zu schnelles Fahren sei immer noch eine der Hauptunfallursachen und fordere jedes Jahr tausende Menschenleben.

Vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2011 erstmals seit 20 Jahren wieder ein Anstieg bei den Verkehrstoten zu verzeichnen war, hatten das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat die Aktion „Runter vom Gas“ ins Leben gerufen. Ein wesentliches Anliegen der Kampagne bestehe darin, das Thema Verkehrssicherheit stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rufen, erklärte Webel. „Jedes Opfer eines Verkehrsunfalls ist eines zu viel“, betonte er. Deshalb unterstütze Sachsen-Anhalt die Aktion.

Im Rahmen der Kampagne wird auch auf andere Unfallursachen und –risiken hingewiesen. Dazu zählen die Ablenkung durch Mobiltelefone, Zigaretten oder Navigationssysteme genauso, wie gefährliche Überholmanöver, rücksichtloses Drängeln oder das Fahren unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Darüber hinaus wird dafür geworben, die Anschnallpflicht in Kraftfahrzeugen zu beachten und freiwillig einen Fahrradhelm zu tragen. www.runter-vom-gas.de

02.08.2012.

PFIFFige Website im neuen Design

Seit mehr als vier Jahren unterstützt das „Portal für interessierte und flexible Fachkräfte“ – oder kurz „PFIFF“ – im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt heimische Unternehmen bei der Suche nach qualifiziertem Personal sowie Fachkräfte bei der Arbeitsplatzsuche in Sachsen-Anhalt. Für die Nutzerinnen und Nutzer vor allem auch aus dem Ausland wurde die Internetseite www.pfiff-sachsen-anhalt.de nun optimiert.

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02.08.2012.

IHK-Konjunkturumfrage: Merkliche Abkühlung

Die IHK Magdeburg legte ihren Quartalsbericht zur Lage im Kammerbezirk bis 30. Juni vor. Die wesentlichen Ergebnisse werden nachfolgend in der Zusammenfassung dargestellt.

Gesamttendenz:  Lagewerte noch recht gut, Geschäftserwartungen in Schwerpunktbranchen nach unten korrigiert

  • Industrie: positive Lagebewertungen insbesondere noch in der Vorleistungsgüterbranche, Geschäftserwartungen der Gesamtbranche leicht im Minus
  • Baugewerbe: Lageeinschätzungen weiter aufgehellt, Geschäftserwartungen stabil
  • Handel: Lage im Großhandel noch gut, Umsatzerwartungen im Groß– und Einzelhandel rückläufig
  • Gastgewerbe: saisonal bedingte Entwicklung: Lage verbessert, Erwartungen eingetrübt
  • Verkehrsgewerbe: Konjunkturindikatoren uneinheitlich, Prognose mittelfristig eher negativ
  • Dienstleister: vergleichsweise günstige Lageeinschätzungen, Geschäftserwartungen kühlen sich ab.

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01.08.2012.

Museumsdirektor wechselt ins Kultusministerium

Der Direktor des Kulturhistorischen Museums in Magdeburg, Prof. Dr. Matthias Puhle, wechselt zum 1. September ins Kultusministerium Sachsen-Anhalts. Am 1. August hat er die Ernennungsurkunde als Abteilungsleiter Kultur von Kultusminister Stephan Dorgerloh erhalten. Als Abteilungsleiter Kultur ist Matthias Puhle künftig für Musik und Theater im Land, bildende und angewandte Kunst, den Denkmalschutz und die Museen, die Kulturstiftungen und Sammlungen sowie den Bereich Soziokultur, Kinder- und Jugendkultur zuständig.

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01.08.2012.

Schüco schließt Solarfabriken

Nur knapp zwei Monate nach dem Abgang von Schüco-Chef Dirk U. Hindrichs setzt das Unternehmen den Rotstift an und zieht sich aus der Fertigung von Solar-Dünnschichtmodulen zurück. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, soll die Produktion, Forschung und Entwicklung von Dünnschicht-Modulen vollständig und dauerhaft gestoppt werden.Beide Solarfabriken in den neuen Ländern werden geschlossen und auch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Bielefeld wird dichtgemacht. Damit verlieren insgesamt 285 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.


Betroffen ist die Solarfabrik, die Schüco unter dem Firmennamen Malibu GmbH &Co KG im Ortsteil Osterweddingen der Gemeinde Sülzetal (Sachsen-Anhalt) gründete. Hier gehen am 30. September die Lichter aus. Betroffen sind dort 105 Beschäftigte. Den Beschäftigten bietet Schüco eine Abfindung, deren Höhe sich nach Betriebszugehörigkeit und Monatseinkommen richtet. Einige Betroffene könnten vielleicht am Standort Weißenfels bei Leipzig unterkommen.
Laut Schüco hatte die Sparte Neue Energien schon im vergangenen Jahr mit extrem sinkenden Preisen und fehlender Nachfrage zu kämpfen. Auch im ersten Halbjahr 2012 habe man einen zweistelligen Umsatzrückgang hinnehmen müssen.

 

01.08.2012.

Ausbildungswille der Unternehmen ungebrochen

Zum 31. Juli 2012 sind 2.655 Ausbildungsverträge bei der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) eingetragen worden. Dieser Wert liegt mit vier Prozent geringfügig unter dem Vorjahreswert von 2.777 Verträgen. „Der Ausbildungswille der Unternehmen ist ungebrochen. Es gibt nach wie vor zahlreiche Angebote. Engagierte Jugendliche, die eine Lehrstelle suchen, haben auch jetzt noch Chancen“, kommentiert Dr. Simone Danek, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK, die Situation. 164 Unternehmen bilden in diesem Jahr erstmalig aus. Sie bieten 296 neue Ausbildungsplätze.

„Die Unternehmen wollen sich ihre künftigen Fachkräfte sichern. Sie wollen selbst ausbilden. Daher befinden sich viele Betriebe immer noch auf der Suche nach geeigneten Azubis“, so Danek. Dies werde durch die gesunkene Zahl der Schulabgänger und Altbewerber in den letzten Jahren aber immer schwerer. Hier gebe es ein quantitatives Problem. „Auf der anderen Seite gibt es weiterhin das qualitative Problem – mangelnde Ausbildungsreife von Bewerbern – zu beklagen.“ Dennoch gebe ein Teil der Unternehmen Jugendlichen mit schwächeren Schulabschlüssen eine Chance, wenn der Ausbildungswille vorhanden und erkennbar sei. Hier gebe es aber auch eine Qualitätsgrenze, da am Ende ein Facharbeiterabschluss erreicht werden müsse.

„Wichtig ist, dass Jugendliche jetzt den Mut nicht verlieren, es gibt noch freie Stellen. Sie sollten die vielfältigen Möglichkeiten bei Kammern, Agenturen für Arbeit und auch aus den Onlinebörsen nutzen.“ Eine Möglichkeit sei auch, sich direkt bei den Unternehmen vorzustellen, um damit den vorhandenen Ausbildungswillen zu bekunden. „Die Jugendlichen sollten sich öffnen, und nicht nur an ihrem Traumberuf festhalten“, rät Danek. Es gebe vielfältige Möglichkeiten, in interessanten und anspruchsvollen Berufen zu arbeiten. Aktuelle Angebote können in der IHK-Lehrstellenbörse online unter www.halle.ihk.de abgerufen werden.

30.07.2012.

Baustart für Sanierung des Burg Theaters

Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh eröffnet am Montag, 30. Juli in Burg den 1. Bauabschnitt der Modernisierung des Kinos Burg Theater. Das Kino Burg Theater gilt als der älteste durchgängig genutzte Kinozweckbau in Deutschland. Am 24. November 2011 konnte das Kino sein 100-jähriges Bestehen feiern. Zwei Jahre zuvor drohte noch die Schließung. Durch die Gründung des Vereins „Weitblick“ war es möglich, das Lichtspielhaus vor dem Aus zu bewahren. Heute bietet das Burg Theater ein anspruchsvolles Kinoprogramm für die gesamte Region in und um Burg. Mitglieder des Vereins „Weitblick“ wurden 2009/2010 Erstplatzierte des Jugendengagementwettbewerbs. Seit 2012 ist der Verein neuer Pächter und Betreiber des Burger Kinos.

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 250.000 Euro. Durch Mittel aus der Städtebauförderung und großzügige Spenden von Firmen aus der Region können jetzt die ersten Arbeiten am Dach beginnen. Darüber hinaus sind der Abriss der Anbauten und der Neubau eines Funktionstraktes mit Garderobe, Küche, Erweiterung des Foyers und Lagerräumen geplant.

30.07.2012.

Halles Uni-Mediziner drücken Sportlern bei Olympia die Daumen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der halleschen Universitätsmedizin drücken den Sportlern aus Sachsen-Anhalt, die bei den Olympischen Spielen in London starten, die Daumen. Besonders die Sportmediziner des Universitätsklinikums Halle (Saale) blicken erwartungsvoll auf jene Sportler aus Halle, die in den vergangenen Jahren von den Ärzten betreut worden sind. Von den 17 Sportlern aus Sachsen-Anhalt wurden neun Sportler (darunter zwei Ersatzleute im Rudern) sportmedizinisch beraten beziehungsweise bei Verletzungen/Erkrankungen behandelt. In vier Sportarten – Leichtathletik, Wasserspringen, Schwimmen und Judo – werden die betreuten Sportler im Einsatz sein. Zwischen dem Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt sowie dem Universitätsklinikum Halle (Saale) besteht ein Kooperationsvertrag über die sportmedizinische Betreuung. Zu den Sportlern zählen die Medaillenhoffnungen Paul Biedermann, Daniela Schreiber (beide Schwimmen) sowie Nadine Müller (Leichtathletik).

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) ist der medizinische Hauptpartner des Olympiastützpunktes in Halle. Ebenso wird das lizenzierte Untersuchungszentrum des Olympiastützpunktes durch das Universitätsklinikum repräsentiert. Insgesamt werden an vier Tagen pro Woche Sprechstunden am Olympiastützpunkt abgehalten, darunter durch die Fachgebiete Innere Medizin, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Kinderchirurgie und Kinderkardiologie.

30.07.2012.

IHK-Lehrstellenbörse - freie Plätze suchen Azubis

Kurz vor dem Beginn des Ausbildungsjahres sind aktuell noch 175 freie Ausbildungsplätze in der Internet-Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) eingetragen. Die Angebote können kostenfrei unter www.halle.ihk.de abgerufen werden. Außerdem bietet die IHK Jugendlichen, die noch auf der Suche nach der passenden Ausbildung sind, eine individuelle Beratung an. „Berufsorientierung ist das A und O. Hierfür eignen sich am besten die Sprechtage der Ausbildungsberater, die an mehreren Orten im Süden Sachsen-Anhalts stattfinden“, so Björn Bosse, Leiter Ausbildung bei der IHK.

„Die Chancen auf eine betriebliche Berufsausbildung sind sehr gut. Der Fachkräftebedarf der Wirtschaft ist auch in unserer Region ausgesprochen hoch. Das wird beim Blick in unsere Lehrstellenbörse deutlich“, betont Bosse. Jugendliche, die bisher keinen Ausbildungsplatz haben, sollten vorhandene Recherche-Möglichkeiten bei den Kammern, den Agenturen für Arbeit sowie Online-Börsen nutzen. Björn Bosse: „Wenn es im Traumberuf nicht klappt, sollten die Jugendlichen den Mut nicht verlieren. Ein Blick über den Tellerrand lohnt: Die Unternehmen bieten noch viele spannende Tätigkeiten an.“

In der IHK-Lehrstellenbörse finden sich unter anderem zahlreiche freie Stellen zu Ausbildungsberufen wie Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Fachinformatiker/-in, Industriemechaniker/-in, Elektroniker/-in für Betriebstechnik oder Mechatroniker. 

30.07.2012.

Zeugnisübergabe aus Kommunalverwaltungen

Vom Studieninstitut für kommunale Verwaltung Sachsen-Anhalt e.V.(SIKOSA e.V.) wurden im Auftrag der Zuständigen Stelle nach BBiG an 190 Auszubildende in den beiden Büroausbildungsberufen der öffentlichen Verwaltung zum/zur Verwaltungsfachangestellten und zum/zur Fachangestellten für Bürokommunikation übergeben. Für 72 ehemalige Auszubildende aus dem nördlichen und mittleren Teil Sachsen-Anhalts fand die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse im Alten Rathaus in Magdeburg statt. Weiteren 118 Auszubildenden wurden die Zeugnisse zeitgleich an den beiden Standorten des SIKOSA e.V. in Halle(Saale) und in Dessau-Roßlau übergeben.

Drei Jahren dauerte die Ausbildung der jungen Frauen und Männer, die von ihren Ausbildungsbehörden, den Städten, Gemeinden und Landkreisen in Sachsen-Anhalt, im Rahmen der Ausbildung zum SIKOSA e.V. geschickt wurden, um sich hier auf das große Ziel, den erfolgreiche Abschluss der Prüfung, vorzubereiten.

27.07.2012.

Leopoldina legt kritische Stellungnahme zur Nutzung von Bioenergie vor

In einer Stellungnahme zu den Grenzen und Möglichkeiten der Nutzung von Bioenergie kommt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zu dem Schluss, dass Bioenergie als nachhaltige Energiequelle für Deutschland heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieressourcen wie der Photovoltaik, der Solarthermie und der Windenergie verbrauche Bioenergie mehr Fläche und sei häufig mit höheren Treibhausgasemissionen und Umweltbeeinträchtigungen verbunden. Zudem konkurriere Bioenergie potenziell mit der Herstellung von Nahrungsmitteln. Vorrang solle der Einsparung von Energie sowie der Verbesserung der Energieeffizienz gegeben werden.

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27.07.2012.

IHK-Unternehmensbefragung: Online-Umfrage zur E-Bilanz verlängert

Die Online-Befragung der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) zur Einführung der E-Bilanz in Deutschland wird bis zum 5. August 2012 verlängert. „Die geplante E-Bilanz sorgt seit Monaten für Diskussionen, weil sie mit hohem Aufwand und mehr Bürokratie für Unternehmen verbunden ist. Ziel der Umfrage ist es, im Interesse der Wirtschaft, Informationen aus der betrieblichen Praxis für die weitere politische Debatte zu erhalten“, erklärt Dr. Ute Jähner, IHK-Geschäftsführerin für Recht und Fair Play. Der Fragebogen ist abrufbar unter www.halle.ihk.de, Dokument-Nr. 8066.

Hintergrund: Bilanzierende Unternehmen sind für die Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2012 beginnen, verpflichtet, ihre Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Laut IHK werden die Unternehmen aufgrund der Umsetzungsvorgaben der Finanzverwaltung erhebliche Anpassungen vornehmen müssen. Auf der Internetseite der IHK finden sich weitere Informationen und Hinweise zur E-Bilanz.

26.07.2012.

Neues vom Müllskandal in Sachsen-Anhalt

Staatsanwaltschaft sucht Mitschuldigen dafür, "dass der Scheiß jetzt da liegt, wo er liegt"

Für zwei Überraschungen sorgte am siebzehnten Verhandlungstag im sogenannten Jerichower Landratsprozess die Christdemokratische Landtagsabgeordnete Frauke Weiß (66), die zunächst mit angenehmer Ehrlichkeit bei der Frage nach Ihrem Beruf sagte „Landtagsabgeordnete sei doch kein Beruf“ und sich so von vorhergehenden Landtagsabgeordneten unterschied. Und dann kam die Aussage, der SPD -Hinterbänkler Matthias Graner und seine beiden Kollegen aus der CDU-Fraktion Markus Kurze und Jürgen Stadelmann hatten die Zeugin auf ihre Vernehmung in der heutigen Verhandlung gegen Lothar Finzelberg am Rande der letzten Landtagssitzung „eingestimmt“.

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26.07.2012.

Mercateo übernimmt alle Auszubildende des Abschlussjahrgangs 2012

Die Mercateo Services GmbH in Köthen stellt sechs neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die zuvor ihre Ausbildung bei dem Betreiber der führenden Beschaffungsplattform für Geschäftskunden im Internet durchlaufen haben. Constanze Loeffler, Theresa Wünsch, Melanie Funke und Steffen Hoppe starten ihren Berufsweg in der Buchhaltung, während Stefan Pohle seine erste berufliche Station in der Kundenbetreuung einnimmt. Sophia-Thérèse Graßhoff ergänzt das Marketing-Team.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr alle unsere Auszubildenden in ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen konnten“, so Marcus Hendel, Personalleiter bei Mercateo. „Ausschlaggebend waren neben den hervorragenden Leistungen vor allem die hohe Motivation und das ausgeprägte Engagement jedes Einzelnen.“ Stefanie Polley, Personal Managerin ergänzt: „Wir hoffen, dass sich unsere Ex-Azubis vom Prüfungsstress schnell erholen werden, denn nun beginnt ihr Vollzeit-Job mit vielen neuen und interessanten Aufgaben.“

Mercateo ist die führende Beschaffungsplattform für Geschäftskunden im Internet. Hier können Unternehmen in Deutschland aus einem mehr als acht Millionen Artikel umfassenden Sortiment bestellen, wie z. B. Büromaterial, IT- sowie Laborbedarf oder Betriebs- und Lagerausstattung. Im europäischen Ausland kommen derzeit ca. sechs Millionen weitere Artikel dazu. Das Angebot ist nicht nur breit gefächert und deckt sowohl den allgemeinen Geschäftsbedarf als auch den spezialisierten Fachbedarf ab, sondern bietet auch in exotischen Kategorien eine erhebliche Produktvielfalt.

25.07.2012.

Schnell, schlank, einfach – IHK macht im Web mobil

Mit einer Ausgabe für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs ist der Internetauftritt der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ab sofort auch unterwegs nutzeroptimiert abrufbar. „Ein halbes Jahr nach der kompletten Überarbeitung unserer Online-Services und der Etablierung eines neuen Designs gehen wir damit der Nachfrage unserer mobilen Nutzer nach schnellen Informationen und einfacher Bedienbarkeit nach“, betont Ingo Michalak, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der IHK. Die Mobil-Version kann plattformunabhängig unter www.halle.ihk.de abgerufen werden.

Ingo Michalak: „Der Zugang zur mobilen IHK-Website ist kinderleicht, da sich der Auftritt mit der Eingabe der Internetadresse automatisch an das jeweilige Endgerät anpasst. Dabei haben wir die Navigation auf das Wesentliche verschlankt und eine nutzerfreundliche Bedien-Oberfläche geschaffen.“ Neben aktuellen Meldungen, Veranstaltungstipps und dem Kontakt zu den IHK-Standorten findet der Nutzer Dienstleistungen und Ansprechpartner von A bis Z.

Die IHK bietet auf ihrer Website Informationen und Dienste für Unternehmen, Existenzgründer, Auszubildende sowie Interessierte an Aus- und Weiterbildung an. Neben einem branchenspezifischen Zugang zu Informationen und Angeboten für Mitgliedsfirmen werden interaktive Online-Börsen und Datenbanken sowie zahlreiche Merkblätter und ökonomische Studien angeboten. Nutzer können zudem im Zwei-Wochen-Rhythmus einen kostenfreien Newsletter zu aktuellen Informationen, Veranstaltungshinweisen und wirtschaftspolitischen Statements der IHK bestellen.

25.07.2012.

Halle sucht erfolgreiche Gründer

Mit dem Gründerpreis Halle 2012 des Gründernetzwerkes Halle-Saalekreis wird zum Wettbewerb um die erfolgreichsten Existenzgründungen aufgerufen. Mit dem Gründerpreis sollen Eigeninitiative, originelle Geschäftsideen, Mut und unternehmerischer Erfolg geehrt werden. Eine unabhängige Jury wird aus allen Bewerbungen drei Preisträger auswählen.

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24.07.2012.

IHK-Sprechtag für Forschungsunternehmen

Zu einem Sprechtag zu Forschung und Entwicklung lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) am Mittwoch, dem 1. August 2012, in den Hauptsitz der IHK, Franckestraße 5, nach Halle ein.
Existenzgründer und Unternehmen können in individuellen Gesprächen Informationen zu aktuellen Förderprogrammen, Schutzrechten und Normen erhalten. Darüber hinaus werden Kontakte zu Kooperationspartnern vermittelt. Veranstaltungen für innovative Forschungsunternehmen finden an jedem ersten Mittwoch im Monat statt.

Eine Anmeldung zum Sprechtag ist bei der IHK unter der Telefonnummer 0345 2126-266 möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. 

23.07.2012.

Anmelden zum Tag der Regionen 2012

Das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. ruft zur Teilnahme am Tag der Regionen 2012 auf. Die Aktionswochen zwischen dem 21.September und dem 7.Oktober stehen dieses Jahr unter dem Motto „Zukunft durch Nähe – wirtschaftlich, ökologisch, sozial“. Veranstalter können Aktionen anmelden, die regionale Produkte, regionales Engagement oder regionale Besonderheiten in den Mittelpunkt stellen. Redaktionsschluss für das „Programmheft Sachsen-Anhalt ist“ der 10.August.

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23.07.2012.

Jetzt bewerben für den Außenwirtschaftspreis 2012

Den Außenwirtschaftspreis 2012 schreibt die Handwerkskammer Magdeburg gemeinsam mit der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt, der Architektenkammer Sachsen-Anhalt und dem Landesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen Sachsen-Anhalt aus. Der Preis wird zum vierten Mal vergeben. Außenwirtschaftlich erfolgreich tätige Unternehmen aus dem nördlichen Sachsen-Anhalt können sich ab sofort dafür bewerben.

Ausgezeichnet wird, wer sich europa- oder weltweit erfolgreich auf Auslandsmärkten behauptet und damit beispielgebend für kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen-Anhalt ist. Die Aktivitäten sollten dabei beschäftigungswirksam in Sachsen-Anhalt sein. Bewerber aus den Vorjahren sind berechtigt, am Wettbewerb teilzunehmen. Bewerbungsschluss ist der 28. September 2012. Das Bewerbungsformular ist im Internet unter www.hwk-magdeburg.de/außenwirtschaftstag zu finden. Den Preis verleihen die Initiatoren gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff beim vierten gemeinsamen Außenwirtschaftstag am 17. Oktober 2012 in Magdeburg.

23.07.2012.

Wachstumskern für Ultraschall-Messtechnik am Start

Das südliche Sachsen-Anhalt soll Zentrum einer europaweit führenden Kompetenzbündelung zu Ultraschall-Prüftechnik für die Kunststoff erzeugende und verarbeitende Industrie werden. Mit diesem Ziel haben sich vier Unternehmen aus dem Großraum Halle (Saale) mit der Hochschule Merseburg zur Wachstumskern-Initiative KUNST.US zusammengeschlossen. Das Konsortium will mit Unterstützung des Bundesforschungsministeriums neue Prüfverfahren und -geräte zur zerstörungsfreien, kontaktlosen Qualitätsüberwachung bei Produktionsprozessen der Kunststoffindustrie sowie von Leichtbauteilen im Automotive- und Luftfahrtbereich entwickeln.

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23.07.2012.

Wirtschaftsweiser: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist höchst unsozial

Prof. Dr. Christoph Schmidt, Wirtschaftsberater der Bundesregierung, befürchtet eine Kostenexplosion durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Unter Beibehaltung des EEG werde es kaum gelingen, die Kosten "wenigstens bis zu einem gewissen Grad im Zaum zu halten", sagte Schmidt der "Zeit". Er forderte stattdessen ein Mehr an "marktwirtschaftlicher Steuerung" und spricht sich damit gegen eine Erweiterung der staatlichen Förderung von Ökostrom aus. In der Energiepolitik werden "immer neue planwirtschaftliche Elemente" eingeführt, so die Ansicht Schmidts. Das EEG sei, indem es Immobilienbesitzer begünstige, ein "höchst unsozial wirkendes Instrument". 

Schmidt ist der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und zugleich Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Er lehrt an der Ruhr-Universität Bochum. (Quelle: Europaticker)

20.07.2012.

Bundesweit erste Geomatiker kommen aus Sachsen-Anhalt

Nach dreijähriger Ausbildung erhielten die ersten drei in der Bundesrepublik Deutschland ausgebildeten Geomatiker ihre Abschlusszeugnisse. „Mit dem Geomatiker ist ein neuer Beruf geschaffen worden, der auf die Prozesse des Geodatenmanagements spezialisiert ist“, erklärte Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, vor der Zeugnisübergabe. Einsatzbereiche für Geomatiker seien in der Privatwirtschaft und in der öffentlichen Verwaltung gleichermaßen zu finden.

Nach Auskunft des Ministers sind die Ausbildungsberufe in der Geoinformationstechnologie vor einigen Jahren neu geordnet worden. Veränderte Tätigkeitsfelder und Arbeitsprozesse im Vermessungs- und Geoinformationswesen haben zu einer Neukonzeption der Ausbildung und Prüfung in der Geoinformationstechnologie geführt. Das Resultat sind zwei jetzt eigenständige Berufe – Geomatiker und Vermessungstechniker.

Geomatiker haben den Gesamtprozess des Datenmanagements im Auge. Sie beschäftigen sich mit der Erfassung und Weiterverarbeitung der Geodaten von der Interpretation über die Analyse bis hin zur Darstellung in den unterschiedlichen Medien (z.B. Visualisierung). Dabei können verschiedene Kundenanforderungen und Marketingstrategien bedient werden.

20.07.2012.

Innenministerium rudert zurück: Armin Friedrichs ist wieder Revierleiter Börde

Das Innenministerium hat die Abordnung von Armin Friedrichs aufgehoben. Er wird ab kommenden Montag (23. Juli) wieder als Revierleiter im Polizeirevier Börde eingesetzt. Die Staatsanwaltschaft Stendal hatte zuvor mitgeteilt, dass das Ermittlungsverfahren gegen Armin Friedrichs mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt wurde. Gegen den früheren Revierleiter im Jerichower Land hatte ein Kaufmann aus Parey unter anderem in der Regionalzeitung "Magdeburger Volksstimme" den Vorwurf erhoben, im Zusammenhang mit dem Müllskandal um die Tongruben in Möckern und Vehlitz von dem damaligen Geschäftsführer Uwe S. bestochen worden zu sein.

Auf Grund der Ermittlungen war der Polizeidirektor aus Fürsorgegründen und mit Verweis auf die Unschuldsvermutung mit Wirkung vom 15. September 2011 von der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord an das Technische Polizeiamt des Landes Sachsen-Anhalt abgeordnet worden.

Im Jerichower Land steht weiterhin deren Landrat Lothar Finzelberg vor Gericht. Das Burger Schöffengericht unter dem Vorsitz von Amtsrichter Winfried Leopold verhandelt am kommenden Mittwoch ab 9.oo Uhr in der achtzehnten Verhandlungsrunde gegen den Landrat. Die Staatsanwaltschaft in Stendal wirft ihm vor, vor dem Untersuchungsausschuss des sachsen-anhaltinischen Landtages nicht alle gestellten Fragen wahrheitsgemäß beantwortet zu haben. Finzelberg bestreitet den Vorwurf und das Gericht konnte bislang von den Anklagevertretern nicht überzeugt werden. Der Prozess wird zum Teil außerordentlich emotional geführt.

20.07.2012.

Bauwirtschaft bleibt Konjunkturmotor im Handwerk

Keine Jubelschreie, dennoch Optimismus auf ganzer Linie: Die Handwerkskammer Magdeburg hat die Konjunktur-Umfrage in ihrem Kammerbezirk für das erste Halbjahr 2012 ausgewertet. Extra dafür landeten bei den Betrieben des Kammerbezirkes, in denen mehr als 70.000 Menschen tagtäglich ihrer Arbeit nachgehen, Fragebogen auf die Schreibtische. 1.174 Unternehmen nahmen an der Umfrage teil. Die Ergebnisse erläuterten Handwerkskammer-Präsident Werner Vesterling und Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe.

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19.07.2012.

Schuljahresende: "Giftzettel" für 177.000 Schüler

Rund 177.000 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen in Sachsen-Anhalt erhalten am 20. Juli ihre Zeugnisse. Für mehr als 14.000 von ihnen endet damit die Schulzeit. „Ich gratuliere allen Absolventen zu den bestandenen Prüfungen und wünschen ihnen jetzt viel Erfolg beim Studium oder in der Berufsausbildung“, erklärte Kultusminister Stephan Dorgerloh.

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19.07.2012.

Finale des Businessplanwettbewerbs

Zum Finale des landesweiten ego.-BUSINESSplanwettbewerbs (BPW) 2011 /2012 bekamen die Existenzgründer und Jungunternehmer ihre Auszeichnungen für die besten Businessplänen überreicht. Mit 128 Teilnehmern aus 88 Teams gab es auch im zweiten Durchlauf des landesweiten BPW eine hohe Beteiligung. Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff als Schirmherrin des landesweiten Wettbewerbs hat den Siegern gemeinsam mit Investitionsbank-Chef Manfred Maas gratuliert. Die Gewinner der fünf verschiedenen Kategorien erhielten mit freundlicher Unterstützung der envia Mitteldeutsche Energie AG und der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH je 5.000 Euro Siegprämie und den von dem Künstler Marcus Hennig gestalteten ego.-BUSINESS-Award.

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19.07.2012.

Q.CELLS: Gläubiger geben grünes Licht für Fortführung

Die Gläubiger des insolventen Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells SE haben der Fortführung des Unternehmens einstimmig zugestimmt. Insolvenzverwalter Henning Schorisch hat damit die Rückendeckung der Gläubiger für seine Pläne erhalten. Er wird nun den Geschäftsbetrieb von Q.CELLS aufrechterhalten und damit die Möglichkeiten der Sanierung über eine Investorenlösung oder einen Insolvenzplan vorantreiben.

Die Gläubiger der Q-Cells SE kamen in Dessau-Roßlau auf Einladung des Insolvenzgerichts zur ersten Gläubigerversammlung des laufenden Insolvenzverfahrens zusammen. Bei diesem ersten Berichtstermin informierte der Insolvenzverwalter die Gläubiger über den Stand des Insolvenzverfahrens und legte Beschlüsse über den weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens zur Abstimmung vor. Außerdem wurde Schorisch einstimmig als Insolvenzverwalter im Amt bestätigt und die bisherige Arbeit aller Beteiligten als außerordentlich erfolgreich bewertet. Der Investorenprozess läuft. Details zu Namen, Art oder Herkunft der potenziellen Erwerber werden jedoch nicht bekannt gegeben, da sich alle Parteien zur Verschwiegenheit verpflichtet haben. Parallel wird weiter die Option geprüft, das Unternehmen über einen Insolvenzplan zu sanieren.

Die Q-Cells SE hatte am 3. April 2012 Insolvenz angemeldet, nachdem der in den Monaten davor angestrebten Finanzrestrukturierung durch eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt die rechtliche Grundlage entzogen worden war. Die Solarbranche in Deutschland steht unter erheblichem und weiter wachsendem Preisdruck vor allem asiatischer Wettbewerber. In der Folge mussten in den vergangenen Monaten bereits eine ganze Reihe von Branchen-Unternehmen Insolvenz anmelden.

17.07.2012.

Bildungspreis der Herzog August Stiftung überreicht

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff überreichte im Rahmen einer Feierstunde im Goethe-Gymnasium Weißenfels den Bildungspreis der Herzog August Stiftung an den Geschäftsführer Personal der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG), Heinz Junge. Haseloff würdigte in seiner Laudatio das Wirken Junges: „Heinz Junge gehört zu dem Typ Manager, der Verantwortung für das Unternehmen immer auch als Verantwortung für die Menschen begreift, die dort arbeiten. Das Engagement Junges beschränkt sich aber nicht allein auf die MIBRAG, sondern erstreckt sich auch auf die Region, von der und mit der sein Unternehmen lebt.“ Er hob insbesondere das Engagement Junges für die Bildung Jungendlicher hervor.

Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz seien derzeit in Sachsen-Anhalt so gut wie nie, betonte der Regierungschef. So habe es im letzten Jahr für fast alle der rund 14.000 Bewerberinnen und Bewerber einen Ausbildungsplatz gegeben. 288 unvermittelten Jugendlichen standen 652 offene Lehrstellen gegenüber. Eine Herausforderung für die Zukunft sei es angesichts steigender Anforderungen in vielen Ausbildungsberufen jedoch, den Übergang von der Schule in die Ausbildung optimaler zu gestalten. Mit ihren Bildungsangeboten könne die Herzog August Stiftung dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

17.07.2012.

Richtfest für neue Sporthalle in Aschersleben

Nach knapp fünfmonatiger Bauzeit wurde am Dienstag in Aschersleben (Landkreis Salzland) Richtfest für die neue Sporthalle im Bestehornpark gefeiert. „Mit der Realisierung dieses Projektes verbessern sich die Bedingungen für die Schüler des Bildungszentrums und zugleich bereichert die neue Sportstätte das Freizeitangebot in Sachsen-Anhalts ältester Stadt“, sagte Landesbauminister Thomas Webel beim Richtfest. Zudem werte die neue Einrichtung Aschersleben städtebaulich weiter auf.

Nach Auskunft von Webel investiert die Stadt insgesamt mehr als drei Millionen Euro in die Zweifeldhalle. Rund 1,65 Millionen Euro davon steuern Bund und Land aus dem Programm „Stadtumbau Ost“ bei. Die für alle Ballsportarten konzipierte Halle soll künftig dem Schul- und Vereinssport gleichermaßen zur Verfügung stehen. Sie nimmt eine Fläche von 1.800 Quadratmetern ein, und wird auch Platz für rund 100 Zuschauer bieten. Noch Ende dieses Jahres soll die neue Sporteinrichtung ihrer Bestimmung übergeben werden.

 

Zu Ihrer Information:

 

Die Umnutzung der ehemaligen Industriebrache (OPTIMA) in der Stadtmitte von Aschersleben zum Bildungszentrum „Bestehornpark“ war ein zentrales Vorhaben im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau (IBA) Sachsen-Anhalt 2010. EU, Bund und Land haben sich daran bereits mit rund 4,6 Millionen Euro beteiligt.

 

Das Areal, auf dem sich inzwischen mehrere Bildungseinrichtungen befinden, wird nun durch die neue Sporthalle komplettiert.

16.07.2012.

Die TOTAL Raffinerie unterstützt Laufevent

Wenige Wochen vor dem 11. Mitteldeutschen Marathon am 2. September 2012 gibt es gute Nachrichten für die Inlineskater. Für sie gibt es am ersten Wochenende im September eine neue und attraktivere Strecke mit jetzt optimalen Bedingungen sowohl für die Aktiven als auch die Zuschauer. Erstmalig geht es über vier Runden rund um Spergau. Start über die insgesamt 22,5 Kilometer ist am 2. September 2012 um 11 Uhr an der Jahrhunderthalle Spergau. Eine Aufwertung erfuhr dieser Wettkampf kürzlich durch die Aufnahme in die Cupwertung des Mitteldeutschen Skating Cups. Teilnehmen können daran Freunde dieser Sportart ab dem 14. Lebensalter.

Namensgeber und Sponsor dieses Wettbewerbs beim 11. Mitteldeutschen Marathon ist die TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland, die mit ihrem Engagement damit erneut bewusst und in Verantwortung für die Region Flagge zeigt, wo das Unternehmen zu Hause ist. Um sich die Chancen einer Teilnahme nicht entgehen zu lassen, sollten sich Interessierte bis zum 15. August 2012 für den Wettkampf anmelden. Natürlich sind für Kurzentschlossene am Wettkampftag selbst noch Nachmeldungen möglich. www.mitteldeutscher-marathon.de

16.07.2012.

Fördermittelbescheid für Landesfrauenrat

Gleichstellungsministerin Professor Angela Kolb hat dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. einen Fördermittelbescheid für die Jahre 2012 und 2013 überreicht. Mit 96.500 Euro pro Jahr unterstützt das Land die Arbeit des gemeinnützigen Dachverbandes von 34 Frauenorganisationen und –verbänden. Kolb, die den Bescheid in Magdeburg an die Vorsitzende Eva von Angern und ihre Stellvertreterin Cornelia Lüddemann übergab, würdigte den  Landesfrauenrat als wichtige außerparlamentarische Stimme im Land. Er streite engagiert für die Chancengleichheit von Frauen in Gesellschaft, Beruf und Familie, bündele die Interessen vieler Frauen in Verbänden, Vereinen und Organisationen und beziehe auch Entscheidungsträgerinnen in Politik und Verwaltung ein. Die Akteurinnen brächten sich aktiv in die politischen Debatten ein, arbeiteten zum Beispiel auch an der Entwicklung des Landesprogramms für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt engagiert mit. Kolb: „Der Landesfrauenrat leistet als gemeinnütziger Dachverband von Frauenorganisationen und –verbänden wichtige Netzwerkarbeit und ermutigt Frauen, sich zu engagieren.“

15.07.2012.

Fahrbahnsanierungen an A2 und A9

Ab Montag (16.07.) müssen Autofahrer auf Sachsen-Anhalts Autobahnen mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Grund dafür sind Arbeiten zur Reparatur der Fahrbahndecke an Streckenabschnitten der A2 und A9. Auf der A9 wird die Richtungsfahrbahn Berlin zwischen den Anschlussstellen (AS) Weißenfels und Bad Dürrenberg grundhaft erneuert. Der Verkehr wird während der Arbeiten über die Richtungsfahrbahn München auf jeweils zwei eingeschränkten Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt. Die Ausfädelspuren der A9 in Richtung der A38 nach Leipzig bleiben nutzbar. Umgekehrt ist jedoch die Auffahrt von der A38 auf die A9 in Richtung Berlin nicht möglich. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember dieses Jahres. Insgesamt werden rund 6,5 Millionen Euro in die Sanierung des rund fünf Kilometer langen Autobahnabschnitts investiert.

Die A2-Richtungsfahrbahn Berlin erhält im Bereich der Elbebrücke bei Hohenwarthe (Landkreis Jerichower Land) zwischen den AS Magdeburg-Rothensee und Lostau eine neue Fahrbahndecke. Während der Reparaturarbeiten muss an der AS Magdeburg-Rothensee die Auffahrt in Richtung Berlin gesperrt werden. Der durchgehende Verkehr wird über die Richtungsfahrbahn Hannover auf jeweils zwei eingeschränkten Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt. Ende September 2012 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die neue Fahrbahndecke auf der knapp fünf Kilometer langen Strecke kostet rund 600.000 Euro.

15.07.2012.

Offener Brief an den deutschen Bundestag

Sehr geehrte Damen und Herren des deutschen Bundestages,

man stelle sich vor, ein Arbeitnehmer bleibt seiner Arbeit fern und käme damit seinen Arbeitnehmerpflichten nicht mehr nach, weil er - sagen wir - z.B. lieber ein Fußballspiel sehen möchte. Das könnte man ihm durchaus als Verletzung seiner arbeitsvertraglichen Hauptpflicht auslegen, was in der realen Welt eine Abmahnung zur Folge hätte. Aufgrund Ihres Fehlverhaltens, nämlich dem Fernbleiben bei der Abstimmung zum Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung des Meldewesens (MeldFortG), erteilen wir Ihnen, als wahlberechtigte Bürger - und damit quasi als Ihre Arbeitgeber -, liebe Volksvertreter, hiermit eine Abmahnung.

Bei einer knapp 5%-igen (!!) Beteiligung der Abgeordneten wurde in weniger als einer Minute (!!) ein Gesetzesentwurf verabschiedet, der den deutschen Bundesbürger in seinem Recht auf Datenschutz massiv beschneidet. An dieser Stelle möchten wir Sie an Ihren bei Amtsantritt geschworenen Amtseid erinnern. Für den Fall, dass Sie sich nicht mehr erinnern: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde." - Art. 56 (und Art. 64) GG. Monthy Python hätte es nicht besser machen können! Im Grunde genommen halten wir Sie, in Anbetracht Ihrer Verantwortung und Pflichten, für deutlich unterbezahlt. In Anbetracht Ihrer bisher dargebrachten Leistungen jedoch, ist Ihre Arbeit für das Volk keinen Pfifferling wert! Schon mein (Schwieger-)Vater pflegte zu sagen: "Wer in der freien Wirtschaft nichts taugt, geht in die Politik!". Sie, meine Damen und Herren, haben den Beweis angetreten! Anscheinend sind unsere Parteien zu Lobbyisten-Zäpfchen verkommen! Wir fordern Sie deshalb auf, endlich wieder Ihren Pflichten als demokratisch gewählte Volksvertreter nachzukommen!

Mit freundlichem Gruß

Andreas und Silvia Doser

15.07.2012.

Schülerinnen und Schüler beim Technik-Sommercamp 2012

Mit 30 TeilnehmerInnen ging das zweite Technik-Sommercamp 2012 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) erfolgreich zu Ende. Den 17 Mädchen und 13 Jungs wurden eine Woche lang in 15 Vorträgen, Experimenten, Workshops und Vorlesungen aktuelles aus Forschung und Lehre der OVGU gezeigt. Beim Flusskraftwerk im Wissenschaftshafen, im Robotik-Labor, im Fahrsimulator oder der Ideenfabrik gab es Wissenschaft zum Anfassen vor Ort gekoppelt mit Studieninformation aus erster Hand. Ungewöhnlich ist wohl die Unterbringung, denn übernachtet wurde in großen Zelten auf den Campuswiesen, gegessen mit vielleicht künftigen Kommilitonen in der Mensa.

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12.07.2012.

Bergner besucht das Spitzencluster »Solarvalley Mitteldeutschland«

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, der parlamentarische Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, besucht das von der Bundesregierung geförderte Spitzencluster »Solarvalley Mitteldeutschland« am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle (Saale). Das Fraunhofer CSP ist 2007 vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gegründet worden.

Während seines Besuches am Fraunhofer CSP, einem der Forschungsleuchttürme in Mitteldeutschland, wird sich Staatssekretär Dr. Bergner über das von der Bundesregierung im Bereich Spitzentechnologie geförderte mitteldeutsche Spitzencluster informieren. »Mit der eingeleiteten Energiewende erhält die Photovoltaik eine noch größere Bedeutung. Angesichts des erheblichen Wettbewerbs befindet sich die ostdeutsche Photovoltaik-Industrie gegenwärtig jedoch in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Es gilt daher, die Innovationskraft zu stärken und die gemeinsamen Potenziale im Bereich von Forschung & Entwicklung im Spitzencluster zu bündeln«, erklärt Dr. Bergner seine weitere Unterstützung für das Spitzencluster.

Im Cluster »Solarvalley Mitteldeutschland« kooperieren 35 weltweit agierende Solarfirmen, zehn Forschungseinrichtungen, fünf Universitäten, fünf Hochschulen und zwei Bildungsträger aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ziel der gemeinsamen länderübergreifenden Initiative ist es, in den nächsten Jahren beim deutschen Endverbraucher Solarstrom zu gleichen Preisen wie konventionellen Strom anzubieten. Davon soll in erster Linie die ostdeutsche Photovoltaikindustrie mit ihren kleinen und mittleren Unternehmen profitieren. Mit herausragenden wissenschaftlichen und technologischen Zielstellungen soll mit dem Cluster ein Beitrag zum Erreichen der Netzparität in Deutschland geleistet werden.

Staatssekretär Bergner trifft führende Vertreter und Repräsentanten der hiesigen Photovoltaik-Branche zu Gesprächen zur Situation der Photovoltaik in Mitteldeutschland sowie zum Spitzencluster. Unter anderem werden teilnehmen Dr. Hubert Aulich, Sprecher des Spitzenclusters Solarvalley, Professor Dr. Jörg Bagdahn, Leiter des Fraunhofer CSP, Dr. Peter Frey, Geschäftsführer der Geschäftsstelle des Spitzenclusters sowie namhafte Vertreter aus Industrie und Wirtschaft.



12.07.2012.

Großer Plan für die Stadt der Moderne

Der Stadtrat von Dessau-Roßlau hat am Mittwochabend, 11. Juli 2012 mit überwältigender Mehrheit einen „Masterplan Bauhausstadt“ verabschiedet. Darin verpflichtet sich die Stadt, ihr weltberühmtes Erbe zu nutzen, um sich als Stadt der Moderne weiter zu profilieren. Der Stadtrat setzt sich konkret dafür ein, dass der Bau eines Ausstellungszentrums für die Stiftung Bauhaus Dessau realisiert wird, eine dezentrale Ausstellung „Bauhausstadt“ an fünfzehn authentischen Bauhausorten in der Dessauer Innenstadt ins Werk gesetzt wird und die verschiedenen Orte der Aufklärung und der Moderne miteinander vernetzt werden. Weiterhin will sich der Stadtrat dafür einsetzen, dass die Laubenganghäuser des Architekten Hannes Meyer in der Siedlung Törten (1929/30) in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen werden.

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12.07.2012.

Milzbrand in Rinderherde im Landkreis Stendal ausgebrochen

In einer Rinderherde im Landkreis Stendal ist Milzbrand festgestellt worden. In der Mutterkuh-Herde sind bisher sieben Tiere an der Infektionskrankheit verendet. Eine entsprechende Diagnose des Landesamtes für Verbraucherschutz in Stendal wurde heute vom Friedrich-Löffler-Institut in Jena bestätigt. Der zuständige Landkreis Stendal leitete sofort alle erforderlichen Maßnahmen ein. Dazu gehören die Sperre des Bestandes, Handelsverbot, Beschränkung des Personenverkehrs und die Meldung im Tierseuchenachrichtensystem.

Milzbrand ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Bakterium (Bacillus anthracis) verursacht wird und meist Paarhufer befällt. Auch Menschen können erkranken, wenn sie einer hohen Sporendosis ausgesetzt sind. Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt. Die Herkunft der Krankheitserreger ist noch unklar. Da die Sporen im Boden Jahrzehnte überleben können, wird geprüft, ob die betroffene Weidefläche in der Vergangenheit ein Wasenplatz war, also ein Platz, auf dem verendete Tiere begraben werden. 

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gilt als sehr unwahrscheinlich; es wurde bislang kein solcher Fall dokumentiert.

 

12.07.2012.

IHK begrüßt Urteil: „Ruhe sanft!“

Als das „hoffentlich endgültige Aus für Bettensteuer und Co.“ hat die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) das gestern gefällte Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig bezeichnet. „Mit dem Urteil ist das Thema Bettensteuer nun hoffentlich vom Tisch. Wir setzen auf praktische Vernunft und die Einsicht in den Kommunen: Eine Unterscheidung zwischen privaten und geschäftlichen Übernachtungen ist nicht praktikabel und wäre unzumutbar für die Hotellerie und Beherbergungsunternehmen", betont IHK-Geschäftsführerin Antje Bauer.

Seit Jahren spricht sich die IHK gegen die Einführung einer Bettensteuer aus und wurde dementsprechend politisch aktiv. „Eine Bettensteuer führt zu mehrfachen Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der Branche, entzieht Hotels dringend benötigte Einnahmen und erhöht unverhältnismäßig den Verwaltungsaufwand für Unternehmen und Kommunen“, heißt es in einem von der Vollversammlung bereits im Dezember 2010 beschlossenen Positionspapier.

Durch das Leipziger Urteil sieht sich die IHK nun noch mehr in ihrer Befürchtung bestätigt, dass eine solche „Krümelsteuer“ mehr Verdruss statt Mehreinnahmen bringe. Es sei äußerst fraglich, ob der Ertrag einer Bettensteuer den Erhebungsaufwand überhaupt decke, so Bauer weiter. „Wir appellieren an alle Kommunen im Land, mögliche Planungen zur Einführung einer Bettensteuer nun endgültig ad acta zu legen.“ Die Kulturförderung als auch die Finanzierung von touristischen Infrastrukturen bräuchten eine langfristige Strategie. „Es geht hier um eine Gemeinschaftsaufgabe. Die IHK ist gern bereit, sich an diesem Prozess zu beteiligen und alternative Lösungen mit den Kommunen zu erörtern", so Bauer.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat mit Urteil vom 11. Juli 2012 entschieden, dass bei einer Erhebung der sogenannten Bettensteuer zwischen Aufenthalten von Touristen und Geschäftsreisenden unterschieden werden muss. Eine pauschale Erhebung für alle Übernachtungsgäste ist unzulässig. Damit folgt das Gericht dem Antrag der Kläger – zwei Hoteliers aus Trier und Bingen (Rheinland-Pfalz) – und erklärte die Satzungen der Städte für unwirksam.

11.07.2012.

Wirtschaft sagt den Metalldieben den Kampf an

Mit einem Bündnis gegen Metalldiebe wehren sich Unternehmen zukünftig gemeinsam. Dazu gründeten die drei großen Infrastrukturbetreiber Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, RWE sowie der Verband Deutscher Metallhändler in Berlin eine Sicherheitspartnerschaft. „Mit vereinten Kräften gehen wir ab sofort noch stärker gegen Buntmetalldiebe vor. Unser Ziel ist es, den Rohstoffdiebstahl vom Ort des Geschehens bis in die Absatzkette hinein einzudämmen“,sagte Prof. Gerd Neubeck, Leiter Konzernsicherheit der Deutschen Bahn am Montag in Berlin.

Allein die Schäden der beteiligten Infrastrukturunternehmen haben sich im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt. Wurden 2010 noch 11 Millionen Euro an Schäden gezählt, waren es schon 2011 etwa 20 Millionen Euro. Hinzu kamen Image- und Folgeschäden wie Zugverspätungen, ausgefallene Telefon- und Datenleitungen oder Engpässe bei der Stromlieferung. Kernstück der Zusammenarbeit in der Sicherheitspartnerschaft bildet ein neues elektronisches Frühwarnsystem.Die Mitglieder sammeln gemeinsam Informationen aus Metalldiebstählen und tauschen diese untereinander aus.

Zusätzlich werden die im Verband der Deutschen Metallhändler organisierten Unternehmen informiert und so der Absatz des gestohlenen Materials erschwert. Regelmäßige Arbeitskreistreffen gemeinsam mit der Polizei dienen zum Austausch über Auffälligkeiten und Häufungen. Abwehrmaßnahmen werden zukünftig gemeinsam initiiert und umgesetzt.Bestandteil der Zusammenarbeit soll auch eine gemeinsame Präventionskampagne sein. Alle Bürger werden aufgerufen, sich bei Auffälligkeiten zu melden. Ein weiteres Vorhaben ist der gemeinsame Buntmetallgipfel im Frühsommer 2013.

Allein die Deutsche Bahn war im vergangenen Jahr mit mehr als 3.000 Fällen vonMetalldiebstahl betroffen. Hinzu kamen nachhaltige Auswirkungen auf Kunden im Jahr 2011 durch 11.000 betroffene Züge mit etwa 150.000 Verspätungsminuten. Die Deutsche Telekom verzeichnete 320 Fälle von Metalldiebstahl. RWE war mit 466 Fällen betroffen. Mit steigenden Rohstoffpreisen entstehenden Unternehmen mit sensibler Infrastruktur zunehmend wirtschaftliche Schäden und Beeinträchtigungen im täglichen Geschäft. (Quelle: Europaticker)

11.07.2012.

Wirtschaftliche Zeichen stehen auf Abkühlung

Nachdem die Stimmung in der regionalen Wirtschaft bislang überwiegend sehr gut war, ist aktuell eine deutliche Eintrübung zu verzeichnen. Die Abwärtsbewegung erfasst Unternehmen in den meisten Branchen. Das Konjunkturklima kühlt sich merklich ab. Der Geschäftsklimaindex der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) halbiert sich vom ersten auf das zweite Quartal 2012 auf 11,1 Punkte. Zu diesen Ergebnissen kommt die IHK in ihrem aktuellen Konjunkturbericht.

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11.07.2012.

Besuchertag für Technik-Interessierte

Am 12. Juli 2012 lädt das Technologie- und Berufsbildungszentrum gGmbH (tbz) in Magdeburg-Buckau zum 6. Tag der technischen Berufe ein. Von 9 bis 16 Uhr können sich Schülerinnen und Schüler, Eltern, Großeltern und Lehrer einen Eindruck über die modernen Ausbildungsmöglichkeiten in technischen Berufen verschaffen.

Experten stellen die verschiedenen Berufsrichtungen vor, öffnen die Metall- und Elektrowerkstätten und modernen Pneumatik-, Hydraulik- und Elektroniklabore. Bewährte Partner der tbz gGmbH geben einen Einblick in weitere Highlights dieses Aktionstages. So präsentiert beispielsweise die SLM (Schweißtechnische Lehranstalt Magdeburg) einen virtuellen Schweißtrainer, an dem Schüler gefahrlos ihre ersten „Schweißnähte“ erzeugen können.

Schülerinnen und Schüler haben hier die Möglichkeit selbst eigene Erinnerungsstücke, z. B. an einer computergesteuerten Fräsmaschine, anzufertigen. Bei einem Bewerbungsmappencheck kann man sich interessante Tipps für die Bewerbung um den eigenen Ausbildungsplatz holen. Wird noch ein Ausbildungsplatz gesucht, dann bietet unsere Ausbildungsplatzbörse die Chance, sich für eine Ausbildung in 2011 bei unseren Partnerunternehmen zu bewerben.

Aber auch Erwachsene, die sich beruflich neu orientieren möchten, können sich umfassend über aktuelle technische Weiterbildungs- bzw. Umschulungsangebote informieren. An diesem Tag öffnet das tbz an seinen drei Standorten die Türen und freut sich auf viele Interssenten.

10.07.2012.

Immobilienfirma investiert in stromerzeugende Heizungen

Es ist kein Geheimnis: Die Betriebskosten haben sich zur zweiten Miete entwickelt. Um Kostensteigerungen in den Griff zu bekommen, sucht die Immobilienwirtschaft  händeringend nach Einsparmöglichkeiten. Aus diesem Grund hat die Firma Büschel Immobilien GmbH jetzt Verträge über zwei Mikro-Blockheizkraftwerke unterzeichnet, um künftig stromerzeugende Heizungen in ihre Immobilien in Magdeburg einzubauen. 

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10.07.2012.

Städtisches Unternehmen investiert in Fahrzeugpark und Infrastruktur

Um das Nahverkehrsangebot für die Magdeburgerinnen und Magdeburger noch attraktiver zu gestalten, investierten die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) in den letzten Jahren über 350 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur und die Modernisierung der Fahrzeuge.

Acht der geplanten elf neuen Zugkombination aus Niederflurgelenktriebwagen sowie modernisierten Tatra-Beiwagen wurden bereits in Betrieb genommen. Mit der Auslieferung des neuen Niederflurgelenktriebwagens des Typs NGT 8D sowie der Indienststellung von drei weiteren Zugkombinationen werden Ende 2012 bei der MVB auf allen Fahrten barrierefreie Straßenbahnen im Einsatz sein.

10.07.2012.

Deutscher Mittelstand trifft sich in Leipzig

Bereits zum achten Mal führt der „Mittelständische Unternehmertag Deutschland“ am 11. Oktober 2012 Unternehmer aller Branchen und der ganzen Republik sowie hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft im Congress Center Leipzig an der Neuen Messe zusammen. Mit nahezu 4.000 erwarteten Teilnehmern, 70 Seminaren und Workshops und mehr als 180 Unternehmenspräsentationen ist die eintägige Veranstaltung mittlerweile eine der bedeutendsten Informations- und Kommunikationsplattformen für Führungskräfte und offizielle Bundesveranstaltung des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Das umfangreiche Programm bietet dabei kompaktes Wissen aus allen Bereichen der Unternehmensführung. Neben neuesten Informations-und Kommunikationstechnologien, Energieeffizienz in Unternehmen, Marketing,Zukunftstrends oder Finanzierungsmodellen bilden Fachkräfte- und Personalmanagement, Gesundheitswirtschaft,neue Technologien und Logistiklösungen die Schwerpunkte 2012. Die Themen werden dabei, wie in jedem Jahr, auf Basis einer aktuellen Umfrage unter den Teilnehmern ausgewählt und von Unternehmern für Unternehmer umgesetzt. Zahlreiche Kontaktplattformen wie Speed Connection, Business Club oder die Kooperationsbörse für produzierende Unternehmen garantieren qualifizierte Kontakte auf Führungsebene. Die bereits 2011 erfolgreich durchgeführte Spezialveranstaltung „Jugend trifft Wirtschaft“ gibt Schülern und Studenten die einzigartige Gelegenheit, sich über Karrierechancen in technischen Berufen zu informieren und den Unternehmen die Chance, ihre zukünftigen Fachkräfte kennen zu lernen.

Mit Siemens, Monster oder der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit dem Themenkomplex „Unternehmen der Zukunft“ ergänzen neue, hochkarätige Partner die bewährten Initiatoren IBM, Telekom oder die Sparkasse Leipzig. Dies ermöglicht einen seit 2005 unverändert günstigen Teilnehmerpreis – die Tageskarte inkl. Abendveranstaltung gibt es bereits ab 59 Euro netto, bis 31.07.2012 im Frühbucherrabatt sogar ab 49 Euro netto. Aber auch wer sein Unternehmen noch auf dem MUT 2012 präsentieren möchte, sollte sich bald entscheiden, die Standflächen sind bereits jetzt nahezu ausgebucht. Infos unter www.mittelstaendischer-unternehmertag.de

10.07.2012.

Sachsen-Anhalt beschließt Mittelerhöhung für die Medienförderung

Das Land Sachsen-Anhalt hat für 2012 und 2013 eine Erhöhung seines Anteils am Förderetat der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) um jährlich 250.000 Euro beschlossen. Damit stellt das Land der MDM mehr als 2,8 Millionen Euro für Film- und Medienproduktionen zur Verfügung.

Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt: „Diese Aufstockung ist zunächst ein Inflationsausgleich, denn der Betrag war seit Gründung der MDM 1998 unverändert. Der jährliche Kulturetat in Sachsen-Anhalt liegt bei ungefähr 85 Millionen Euro. Unabhängig davon fließen künftig 2,8 Millionen Euro zur MDM, die sowohl Kultur- als auch Wirtschaftsförderung ist. Auf jeden Förder-Euro kommen zwischen zwei und vier Euro, die von den Filmschaffenden in den regionalen Wirtschaftskreislauf zurückfließen. Durch die Arbeit der MDM konnten prestigeträchtige Projekte wie ‚Der Medicus’, ‚Ein russischer Sommer’ oder ‚1 ½ Ritter’ nach Sachsen-Anhalt geholt werden. Die damit verbundene Berichterstattung ist als Imagegewinn für unser Land unbezahlbar".

MDM Geschäftsführer Manfred Schmidt sieht in der Mittelerhöhung „einen wichtigen Schritt, um angesichts steigender Produktionsbudgets und der hohen Zahl an Anträgen ein verlässlicher Partner für die Medienwirtschaft zu bleiben. Die Erhöhung der Mittel wird helfen, auch künftig attraktive Projekte mit guten Effekten in Mitteldeutschland zu realisieren". Sachsen-Anhalt ist neben den Freistaaten Sachsen und Thüringen sowie MDR und ZDF Gesellschafter der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH.

10.07.2012.

Domschätze - Ausstellungseröffnung im Halberstädter Dom

Am Freitag, dem 13. Juli wird mit einem Festakt im Halberstädter Dom die Sonderausstellung „In der Hoffnung auf ewigen Lohn. Otto der Große und das Bistum Halberstadt“ eröffnet. Die Schau findet vom 14. Juli bis zum 9. Dezember 2012 in Korrespondenz zur Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike zum Mittelalter“ statt.
Die Sonderausstellung zeigt eine der wesentlichen Zäsuren in der Geschichte des Bistums Halberstadt – den erbittert geführten Streit zwischen Otto dem Großen und dem Halberstädter Bischof Bernhard, der mit dem Tod Bernhards und der folgenden Gründung des Erzbistums Magdeburg im Jahre 968 seinen Abschluss fand. In der Stiftung des Metropolitansitzes an der Elbe sah Otto „in der Hoffnung auf ewigen Lohn“ eine entscheidende Tat seines Lebens, nicht ganz uneigennützig, denn die Magdeburger Kirche sollte zudem seine Grabkirche werden. Otto erhoffte für sein Engagement, am Tag des Jüngsten Gerichtes den Segen des Weltenrichters zu erlangen. In Erwartung des himmlischen Lohnes agierte aber auch Bischof Bernhard von Halberstadt. Die Ausstellung widmet sich den Auseinandersetzungen zwischen dem Bistum Halberstadt und dem ottonischen Herrscher und porträtiert ein zähes Ringen um Rechte, Einflussbereich und Macht im frühen Mittelalter.

09.07.2012.

Ein starkes Netz – 20 Jahre Krebsselbsthilfe

Unter dem Motto „Ein starkes Netz – 20 Jahre Krebsselbsthilfe in Sachsen-Anhalt“ fand eine Festveranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum von Miteinander Füreinander, Landesverband für Krebsselbsthilfe Sachsen-Anhalt e.V., im Gesundheitszentrum der AOK Sachsen-Anhalt statt.

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09.07.2012.

Erinnerungslücken im Ostdeutschen Müllskandal

Schlechtes Erinnerungsvermögen kennzeichnete einmal mehr den siebzehnten Verhandlungstag gegen den Jerichower Landrat, Lothar Finzelberg (parteilos). Finzelberg soll nach der Annahme der Stendaler Staatsanwaltschaft vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Sachsen-Anhaltinischen Landtages, der sich mit den möglicherweise illegalen Abfallverkippungen beschäftigt hatte, nicht die Wahrheit gesagt haben. Trotz allen Vergessens hat der letzte Gerichtstag endlich etwas Neues zu Tage gefördert.

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06.07.2012.

Dessauer Fördermittelskandal erreicht Haseloff

Wieder einmal gerät Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) in den Fokus des öffentlichen Interesses. Wie meist in der Vergangenheit stellt sich Haseloff ahnungslos. Für unwissend hatten Haseloff und sein Staatssekretär Thomas Pleye (CDU) sich schon bei den vor vier Jahren aufgedeckten Müllskandalen im Land  erklärt, obwohl später durch seine Kabinettskollegin Umweltministerin Petra Wernicke (CDU) herauskam, dass sein Haus mindestens ein halbes Jahr informiert war. Seit Wochen bahnt sich jetzt ein neuer Skandal an, den Haseloff wieder mit Unwissenheit von sich weisen will. Es geht um Fördermaßnahmen in Dessau-Roßlau, bei denen die Staatsanwaltschaft Halle wegen Betrugs ermittelt. 

Nach Recherchen verschiedener Agenturen soll sich in der Region Dessau-Rosslau ein Netz aus Unternehmern, CDU-Mitgliedern und Ministeriumsmitarbeitern zusammengefunden haben, das Arbeitsmarktförderungstöpfe "geplündert" hat, ohne dafür Gegenleistungen zu erbringen. Die Staatsanwaltschaft soll inzwischen vier Millionen Euro veruntreute Gelder ermittelt  haben. Angeblich will die Nachrichtenagentur dadp über zwei Arbeitsmarktprojekte informiert sei, bei denen Haseloff  während seiner früheren Tätigkeit als Wirtschaftsminister das Landesverwaltungsamt gebten habe, diese Projekte vorrangig zu bearbeiten. Danach will die Agentur im Besitz von zwei Mails sein, in denen es heißen soll: "Auf Wunsch des Ministers bitte ich Sie weiterhin, die bei Ihnen bereits vorliegenden Projektanträge Qu 03246/06 und Qu 03249/06 im Rahmen der verfügbaren Mittel vorrangig zu bewilligen." Nach Angaben der Agentur wurden diese Projekte zur Arbeitnehmer-Fortbildung  umgehend mit 340 000 Euro aus Arbeitsmarktmitteln des Landes gefördert.

Laut dapd spendeten die beiden Empfänger-Firmen, die ihren Sitz in Haseloffs Heimatstadt Wittenberg haben, kurz darauf 1500 Euro an den CDU-Kreisverband Dessau-Roßlau. Haseloff war vor seiner Mitgliedschaft im Kabinett Böhmer als Staatssekretär im Wirtschaftsministerium zuständig für die Arbeitsmarktförderung und zuvor Chef des Arbeitsamtes in Wittenberg. (Quelle: Europaticker aktuell)

06.07.2012.

Bund will Mieterrechte beschneiden

Sachsen-Anhalt stellt sich im Bundesrat gegen Pläne der Bundesregierung, die Rechte von Mietern zu beschneiden. „Ihnen soll die Möglichkeit genommen werden, bei Sanierungsarbeiten die Miete von Beginn an zu mindern. Dies ist ein Geschenk an die Vermieter, für das es im ganzen Vertragsrecht kein Beispiel gibt“, kritisierte Sachsen-Anhalts Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb. „Der Grundsatz, dass Beeinträchtigungen der Leistung zur Reduzierung der Gegenleistung führen, gilt überall. Und er muss auch hier gelten.“

In Deutschland gibt es fast 40 Millionen Wohnungen, davon knapp 24 Millionen Mietwohnungen. Deren Mieter sollen bei energetischen Sanierungen künftig erst nach drei Monaten die Miete mindern können. „Mieter sollen bei gemindertem Wohnwert den vollen Preis zahlen müssen“, so Kolb. „Das kippt das sorgsam austarierte Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter.“ 

06.07.2012.

Konjunkturprogramm II – erfolgreich gegen die Krise

Finanzminister Jens Bullerjahn und der Chef der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB), Manfred Maas, zogen gemeinsam Bilanz zum Konjunkturprogramm II (K II) in Sachsen-Anhalt. Die IB erhielt für nahezu die Hälfte der Gesamtmittel von 475 Millionen Euro den Auftrag zur Umsetzung. Die zentrale Förderbank des Landes leistete damit schnelle und unbürokratische Krisenhilfe. Zwischen 2009 und 2011 wurden über die IB mehr als 1.800 Projekte mit einem Investitionsvolumen von knapp 234 Millionen Euro gefördert. Darunter mehr als 1.200 kommunale Investitionsprojekte, 550 sanierte Schulen, Kindertagesstätten und Weiterbildungseinrichtungen sowie über 40 Förderungen zum Ausbau des IT-Netzes. 

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06.07.2012.

Depressionen: Sachsen-Anhalt unterm Durchschnitt

Erkrankungen der Psyche sind auf dem Vormarsch. Schätzungen zufolge werden psychische Erkrankungen bis zum Jahr 2030 zusammen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen die führende Krankheitsursache in den industrialisierten Ländern sein. Daten der KKH-Allianz, einer der größten deutschen Krankenkassen, bestätigen diesen Trend auch im stationären Bereich. So nahm die Zahl der Versicherten, die aufgrund psychischer Erkrankungen ins Krankenhaus mussten, zwischen 2009 und 2011 bundesweit um 18,3 Prozent zu, so Heiderose Potstada, Leiterin des Servicezetrum der KKH-Allianz Magdeburg.

In Sachsen-Anhalt fiel der Anstieg in diesem Zeitraum mit 18,2 Prozent ähnlich stark aus. Allerdings litten dort 54 von 10.000 Versicherten und damit weniger als im Bundesdurchschnitt derart unter psychischen Erkrankungen, dass sie stationär behandelt werden mussten. Der Bundesdurchschnitt liegt laut Daten der KKH-Allianz bei 59 von 10.000 Versicherten. Zu den wesentlichen Gründen für diese Entwicklung zählen Belastungen am Arbeitsplatz. Nach Ansicht der Krankenkasse muss der Prävention am Arbeitsplatz eine deutlich größere Rolle als bisher zufallen. Hierbei ist die betriebliche Gesundheitsförderung von zentraler Bedeutung. Sinnvolle Projekte etwa zum Stressmanagement und zur Qualifizierung von Führungskräften beim Thema Gesundheit sind besonders dafür geeignet, es bei gefährdeten Mitarbeitern erst gar nicht zum Burn-out kommen zu lassen.

Die Versorgungssituation zeigt große Defizite. So beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz in Deutschland 4,6 Monate. Die richtigen Diagnosen werden häufig zu spät gestellt. Besonders die schweren Fälle haben unter der Unterversorgung zu leiden. Davon abgesehen ist eine Psychotherapie nicht in jedem Fall der geeignete Lösungsansatz. Insbesondere, wenn ein konkreter Anlass für den Hilfebedarf erkennbar ist, können auch schon niedrigschwellige Angebote wie Schuldner- oder Eheberatung den Betroffenen helfen. Beratungs- und Therapieangebote müssen hier sehr differenziert betrachtet werden, um die bestmögliche Lösung für den Versicherten auszuwählen.

06.07.2012.

Resolution des Bündnisses der Halleschen Industrie für den Peißnitzexpress Halle

Die Peißnitzinsel in Halle und die Parkeisenbahn Peißnitzexpress sind für viele Hallenser und zahlreiche Besucher der Stadt Halle ein attraktives Ausflugsziel. Besonders die Parkeisenbahn findet eine breite Zustimmung und Akzeptanz bei den Hallensern und ihren Gästen. Doch die Zukunft und damit die Weiterfahrt der Parkeisenbahn sind ungewiss, das zeigen die zahlreichen Veröffentlichungen der letzten Monate in den Medien und die öffentlich breit geführte Diskussion zum Erhalt der Parkeisenbahn. Im Ergebnis haben mehr als 15.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle und aus der Region durch ihre Unterschrift gezeigt, welch breiten Rückhalt die Bemühungen um den Erhalt der Parkeisenbahn haben.

Hinter den Bemühungen zum Erhalt der Parkeisenbahn stehen auch die Unternehmen der Stadt Halle. Hier gibt es eine große Anzahl von aktiven und potenziellen Förderern der Bahn. Um einen Fortbestand der Parkeisenbahn zu sichern, genügen aber nicht vereinzelte Aktivitäten, sondern hierzu ist das Zusammenwirken möglichst vieler Unterstützer notwendig. Aus diesem Grund hat sich auf Initiative der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH, SLV Halle GmbH, ein Bündnis für die Parkeisenbahn formiert, das sich aus Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Halle zusammensetzt. Ziel dieses Bündnisses ist es, die aktuelle Situation der Parkeisenbahn zu erörtern und gemeinsame Aktivitäten einem tragfähigen Zukunftskonzept zuzuführen. Es soll deutlich werden, dass die Stadt Halle viele namhafte Unternehmen beherbergt, die wirtschaftlich gut aufgestellt sind und die mit ihren Leistungen dazu beitragen, das Gesamtbild der Stadt Halle zu bereichern. Das Bündnis ist offen für alle interessierten Partner.

05.07.2012.

Weiterverkauf „gebrauchter“ Software-Lizenzen künftig statthaft

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat gestern ein Grundsatzurteil zum Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen gefällt. Es ging um die Frage, ob der Erstkäufer die von ihm erworbene Lizenz übertragen oder weiterveräußern darf. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte 2011 einen derartigen Fall an den EuGH verwiesen, um die Reichweite des so genannten Erschöpfungsgrundsatzes klären zu lassen. Dieser besagt vereinfacht, dass eine einmal in Verkehr gebrachte Software-CD ohne Zustimmung des Herstellers weiterverbreitet werden darf. Der EuGH erweitert diesen Grundsatz nunmehr auf Software-Downloads. Zudem stellt er klar, dass der Zweiterwerber auch notwendige Vervielfältigungen bei der Installation und Programmausführung vornehmen darf.

Der Verkäufer darf laut EuGH allerdings keine Kopien der Software zurückbehalten oder so genannte Volumenlizenzen aufspalten: Wer beispielsweise 100 Lizenzen für sein Unternehmen gekauft hat, darf also nicht 80 selbst nutzen und 20 weiterverkaufen.

05.07.2012.

Neue Software ermöglicht Optimierung von Lagerprozessen

Komplexe Logistikprozesse erfordern ein hohes Maß an Automation, Effizienz und Dynamik. Die gezielte Steuerung, welche Ware wann geholt oder welcher Warentyp wo eingelagert werden soll, wird in modernen Unternehmen von Lagerverwaltungssystemen überwacht. Sie übernehmen die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Waren-, Informations- und Ressourcenströme innerhalb des Lagermanagements eines Unternehmens. Dabei werden nicht nur die Lagerposition von Artikeln in Hochregallagern, Kleinbehälterlagern oder Handlagern verwaltet, sondern auch der Wareneingang und der Versand überwacht. So können die kompletten Warenbewegungen eines Unternehmens sehr einfach erfasst und abgebildet werden.

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04.07.2012.

Zwei für saubere Energie: Fraunhofer IWM und EVH GmbH eröffnen Elektroladestelle

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und die Energieversorgung Halle bündeln ihr Know-how und eröffnen gemeinsam eine Elektroladestelle an der Walter-Hülse-Straße/Ecke Theodor-Lieser-Straße auf dem Weinberg Campus zum kostenfreien Stromtanken.

Das Fraunhofer IWM entwickelt und unterstützt wegweisende Konzepte in puncto Energie- und Ressourceneffizienz sowie Mobilität. »Die Installierung der Ladestation war für uns ein logischer Schritt«, erklärt der Leiter des Fraunhofer IWM Professor Ralf Wehrspohn. »Unsere Zukunftsforschung ist auf die Entwicklung umweltfreundlicher Werkstoffe mit Nachhaltigkeit gerichtet«, so Wehrspohn weiter. Daher werden erstmals die Ladesäulen einer Elektroladestelle mit vom Fraunhofer IWM entwickelten Hohlkammerplatten aus Wood-Plastic-Composites (WPC) verkleidet. Sie sind energieeffizient in der Herstellung, recycelbar und aufgrund ihrer flexiblen Materialeigenschaften für jedes Design im urbanen Raum geeignet.

Die EVH bringt ihre Kompetenz auf dem E-Markt ein und stellt allen Interessenten eine kostenfreie Nutzung der Ladestation für zwei Jahre bereit. Mit der Neueröffnung auf dem Weinberg Campus unterhält sie bereits ihre dritte öffentliche Elektrolade­stelle in Halle. »Ich begrüße die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IWM und freue mich, dass diese neue Form der Mobilität immer mehr Anklang findet« erläutert Martin Schmitz, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb der EVH GmbH. 

04.07.2012.

Gleim-Nacht zum hundertfünfzigjährigen Bestehen des Gleimhauses Halberstadt

Vor 150 Jahren wurde das Gleimhaus als Museum gegründet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit ist das Haus des Halberstädter Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim eines der ältesten Dichtermuseen Deutschlands. Einer derHöhepunkte des Jubiläumsjahres soll die „Gleim-Nacht“ am Sonnabend, den 14. Juli, ab 19.30 Uhr sein.

Nach dem Vorbild des rauschenden Festes zu Gleims 200. Todestag im Jahr 2003 lädt des Gleimhaus zu einem geselliges Kostümfest mit einem vielfältigen Kultur- und Erlebnisprogramm ein. Mitglieder der Historischen Tanzgruppe Meersburg und des Ensembles piedi ne(g)ri (Freiburg/Breisgau) werden unter der Leitung von Uwe Schlottermüller den ganzen Abend hindurch Tanz, Rezitation und Musik darbieten. Zur Aufführung kommen Auszüge aus dem Programm „Uns lächelt die freundliche Natur, der Garten singt ein Lied“. An vier Tischen haben die Besucher die Möglichkeit, bei historischen Spielen ihr Glück zu versuchen, so etwa bei einem Karten-Lotteriespiel und einem Gänsespiel aus dem 18. Jahrhundert. Daneben steht der historische Fotograf zu Diensten, der die Besucher im Kostüm nach Art der Gemälde in Gleims Freundschaftstempel porträtiert.Weitere Programmpunkte werden die musischen Talente und die Spontaneität der Gäste herausfordern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt beträgt 10,- Euro. Kostümierte Gäste bezahlen die Hälfte.

04.07.2012.

Biete Lehrstelle, suche Azubi

Zum Start des Ausbildungsjahres im Süden Sachsen-Anhalts sind 1.965 neue Ausbildungsverträge zum 30. Juni 2012 bei der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) eingetragen worden. Dieser Wert liegt mit fünf Prozent geringfügig unter dem des Vorjahres von 2.062 Verträgen. Gleichzeitig laufen noch Bewerbungsverfahren. Engagierte Jugendliche haben laut IHK Chancen, wie seit langem nicht: In vielen Bereichen werden noch Auszubildende gesucht.

„Die Unternehmen senden ein klares Signal: Wir wollen eigene Fachkräfte ausbilden. Noch immer befinden sich viele Betriebe auf der Suche nach geeigneten Azubis“, betont Dr. Simone Danek, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK. Dies gestalte sich jedoch durch die gesunkene Zahl der Schulabgänger und Altbewerber in den letzten Jahren als nicht ganz einfach. „Der Kampf um die besten Köpfe ist entbrannt. Die Unternehmen setzen auf ein stärkeres Ausbildungs-Marketing“, so Danek. Auf der anderen Seite jedoch sei auch weiterhin das Problem mangelnder Ausbildungsreife von Bewerbern zu beklagen. Ein Teil der Unternehmen gebe Jugendlichen mit schwächeren Schulabschlüssen durchaus eine Chance, „wenn der Ausbildungswille vorhanden und erkennbar ist“. Hier gebe es aber Grenzen, da am Ende ein Facharbeiterabschluss erreicht werden müsse. Nach aktuellem Stand würden derzeit 134 Unternehmen erstmalig ausbilden und damit 242 neue Ausbildungsplätze anbieten. Grund sei auch hier die Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfes.

Simone Danek: „Jugendliche, die sich noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz befinden, sollten die vielfältigen Möglichkeiten bei Kammern, Agenturen für Arbeit und auf Online-Börsen nutzen. Wir sagen: Verliert den Mut nicht, Ihr werdet gebraucht!“ Wichtig sei es, nicht am so genannten Traumberuf festzuhalten, sondern auch andere Berufsbilder und Berufe in den Blick zu nehmen. „Jugendliche, die mehrere Ausbildungsverträge in der Tasche haben, sollten sich entscheiden und die Unternehmen informieren“, appelliert Danek. So würden Unternehmen nicht durch Nicht-Antritt der Stelle enttäuscht und andere Jugendliche noch eine Chance erhalten.

Die Angebote der IHK-Lehrstellenbörse unter www.halle.ihk.de zeigen, dass Unternehmen weiter nach Auszubildende suchen. Aktuell befinden sich 284 Angebote von 163 Unternehmen, zum Beispiel für künftige Elektroniker für Betriebstechnik, Fachkräfte für Lagerlogistik, Köche, Kaufleute im Groß- und Außenhandel oder Bürokaufleute in der Börse.

02.07.2012.

Geschäftsbetrieb bei Q.CELLS läuft weiter

Das zuständige Amtsgericht Dessau/Roßlau hat über das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells SE das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Henning Schorisch bestellt, der bereits zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt war. Schorisch will den Geschäftsbetrieb des Unternehmens vorerst fortführen. Entlassungen sind zurzeit keine geplant. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens geht die so genannte 'Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis' - also die Leitung des Unternehmens in Vertretung der Gläubiger - auf den Insolvenzverwalter über. Die internen Weisungsstrukturen bleiben erhalten. Auch der Vorstand bleibt im Amt und steht dem Insolvenzverwalter weiter zur Seite.

Mit Insolvenzeröffnung läuft zudem das Insolvenzgeld aus. Die Q-Cells SE muss nun die Löhne und Gehälter der rund 1.300 Mitarbeiter wieder selbst bezahlen. Dennoch müssen zum 1. Juli keine Entlassungen ausgesprochen werden, da die Geschäftsentwicklung im vergangenen Quartal trotz des vorläufigen Insolvenzverfahrens zufriedenstellend verlief. Schorisch hat bereits vor einigen Tagen die Q.CELLS-Mitarbeiter über den Stand der Dinge informiert. 'Ich bin beeindruckt vom hohen Engagement aller Mitarbeiter im Unternehmen', betonte Schorisch. 'Alle arbeiten mit voller Energie auf das Ziel hin, ihr Unternehmen zu erhalten.'

Unterdessen hat die nächste Phase des Investorenprozesses begonnen: Schorisch hat eine Reihe von Interessenten zur 'Due Diligence' eingeladen, also zur Prüfung der Geschäftsunterlagen. Weitere Details werden nicht bekannt gegeben, da sich alle Parteien umfangreich zur Verschwiegenheit verpflichtet haben. Parallel wird weiter die Option geprüft, das Unternehmen über einen Insolvenzplan zu sanieren. Die Entscheidung, welche Option zum Zuge kommt, orientiert sich daran, welcher Weg eine bestmögliche Befriedigung der Gläubiger und auch eine Fortführung des Unternehmens ermöglicht. Die Q-Cells SE hatte am 3. April 2012 Insolvenz angemeldet, nachdem der in den Monaten davor angestrebten Finanzrestrukturierung durch eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M. die rechtliche Grundlage entzogen worden war. Die Solarbranche in Deutschland steht unter erheblichem und weiter wachsendem Preisdruck vor allem durch asiatische Wettbewerber. 

02.07.2012.

Salzlandkreis: Eindringen von stark salzhaltigen Wässern in Wohnhäusern

Die Kalirückstandshalde in Aschersleben zeugt auch heute noch von der Geschichte des Kali-Bergbaus in der Stadt und der Region. Sie entstand, als im Jahr 1878 der Schacht I der ehemaligen Kaligrube Schmidtmannshall abgeteuft wurde. Dieser wurde jedoch wegen massiver Wassereinbrüche bereits nach 4 Jahren geschlossen. Bis zur Schließung der Kaliproduktion im Jahr 1952 wurden auf der Halde Salzrückstände aus der Salzaufbereitung abgelagert.

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02.07.2012.

Personalrochade im Landesverwaltungsamt

"Einen Posten für den Genossen", titelt die Mitteldeutsche Zeitung einen Beitrag am vergangenen Samstag und meint dann "Peter Kuras hatte am Freitag seinen letzten Arbeitstag im Landesverwaltungsamt in Halle". Am Montag müsse der 54-jährige FDP-Mann, der seit der Gründung des Landesverwaltungsamtes im Jahre 2004 dessen Vize-Präsident ist, im Magdeburger Innenministerium die Arbeitsgruppe "Standardabbau in der kommunalen Verwaltung" übernehmen. Der Schatzmeister de SPD Landesverbandes, Steffen Eichner, würde den Posten des Vize-Präsidenten übernehmen, heißt es.

Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) habe nur wenig Einfluss auf die Umbesetzung genommen, ist zu hören. Vielmehr sei in einem geheimen Zusatzprotokoll zum Koalitionsvertrag die Besetzung der Stelle mit einem Sozialdemokraten vereinbart worden. Der aus Merseburg stammende Eichner war nach 18 Jahren als Vizelandrat 2008 aus der Verwaltung des Saalekreises ausgeschieden.

Anders als bei der Besetzung der Regierungspressestelle mussten die Koalitionäre zunächst einen neuen Posten für Kuras schaffen, denn der Vizepräsident ist kein politischer Beamter, sondern ein sogenannter Laufbahnbeamter. Für die Stelle des Regierungssprechers hatte sich Ministerpräsident Reiner Haseloff den ehemaligen Chefredakteur der Volksstimme, Franz Kardell mitgebracht und Finanzminister Jens Bullerjahn hatte gar seinen eigenen Pressesprecher "geopfert", um in der Staatskanzlei immer auf dem Laufenden zu sein. Rainer Metke hat den Platz von Theo Strukamp übernommen, der in die Staatskanzlei für die Verbesserung der Breitbandversorgung in Sachsen-Anhalt, Kommunikation der Europa- und Medienpolitik "entsorgt" wurde. Monika Zimmermann, langjährige Regierungssprecherin in Sachsen-Anhalt und Vorgängerin von Kardell, arbeitet seit dem 1.7.2011 in der Sächsischen Staatskanzlei. Dort leitet sie die Abteilung für Bundesrat, politische Planung und Medien.

Im Januar hat die Regierungsmehrheit eine Gesetzesänderung durchgeboxt, nach der auch der Vizepräsident zukünftig ein politischer Beamter sein wird. Dem Widerstand des Rechnungshofes und des Rechtsberatungsdienst des Landtages hatten die Koalitionäre keine besondere Bedeutung beigemessen. Für die LINKE im Landtag ist der Austausch der Personen ein reines Versorgungsprogramm. Der Chef des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye (CDU), wusste nach Angaben der MZ offenbar noch nichts von seinem neuen Kollegen und wann dieser sein Amt antritt. (europaticker vom 1. Juli 2012)

 

01.07.2012.

5. AIR MAGDEBURG: Eine Flugmesse zum Mitmachen

Mit mehreren tausend Besuchern endete am Sonntag, 1.7.2012, die 5. AIR Magdeburg auf dem City-Airport im Süden der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Piloten aus 13 Bundesländern reisten mit dem eigenen Flugzeug an. Sie sahen in vier Hallen und auf mehreren Displays 65 ausgestellte Flugzeuge aus Deutschland, Österreich, der Slowakei, Serbien und Tschechien. Darunter waren viele Premieren, die in slotfreien Demonstrationsflügen, von Fachleuten kommentiert, präsentiert wurden. Neben Fachbesuchern nutzten auch viele Familien das Wochenende für einen erlebnisreichen Ausflug.

Ihrem Ruf als unkomplizierte Flugmesse zum Anfassen und Mitmachen gerecht wurde die AIR vor allem durch Mitflugmöglichkeiten in dem Anderthalbdecker AN2, einem Helicopter sowie in einem Flächen-UL und Gyrocoptern vom Flugsportzentrum Mitteldeutschland. Svetlana Jekic von Aero East Europe lobte die familiäre Atmosphäre auf der AIR, führte interessante Gespräche und war mit der Besucheranzahl in Magdeburg sehr zufrieden. Rainer Farrag von Trixy Aviation konnte auf der AIR gleich zwei Gyrokopter (Foto oben) verkaufen; zudem konnte der Konstrukteur mehrere Nachmesse-Flugtermine mit Interessenten vereinbaren.

„Die nächste AIR in Magdeburg läuft im Juni 2014, dann mit einer noch konsequenteren Ausrichtung auf den Bereich der Very Light Aircrafts, Ultraleichtflugzeuge und Tragschrauber“, sagt Projektleiterin Stefanie Hesse, die sich mit dem Messeverlauf zufrieden zeigte.

29.06.2012.

IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012 für IDT Biologika

Im Rahmen des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012 wurde eine Innovation der IDT Biologika zum Sieger gekürt: die Entwicklung eines Shigatoxin-Impfstoffs gegen die Ödemkrankheit bei Ferkeln wurde als überzeugendste Innovation im Cluster Biotechnologie prämiert. Am Unternehmenssitz in Dessau-Roßlau haben die Forscher der IDT einen geeigneten Bakterienstamm „konstruiert“ und ein Verfahren für die Produktion eines hochwirksamen und gut verträglichen Impfstoffes im industriellen Maßstab gefunden. Durch den Einsatz des gentechnisch hergestellten Impfstoffes, er sich in der europaweiten Zulassung befindet, wird auch der Einsatz von Antibiotika gegen Shigatoxin produzierende Bakterien zukünftig überflüssig werden. Die feierliche Preisverleihung des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012 fand am 28. Juni 2012 in dem neuen Hauptgebäude der Leopoldina in Halle/Saale statt.

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29.06.2012.

Wirtschaft fordert Wettbewerb statt Schönfärberei

Für eine ehrliche Notenvergabe im Sekundarschulbereich hat sich die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ausgesprochen. Pläne, die Anforderungen in den Klassen fünf bis zehn in Sachsen-Anhalt künstlich herabzusenken, seien das „falsche Signal“, wandte sich IHK-Präsidentin Carola Schaar an die Landesregierung. Noten seien ein unverzichtbarer Gradmesser für die Leistungsbereitschaft und den Leistungsstand der Jugendlichen. Darauf seien die Schüler selbst sowie Eltern und Unternehmer gleichermaßen angewiesen.

Carola Schaar: „Gute Bildung ist der Garant für ein selbstbestimmtes Leben und die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Wohlstand kann nur erarbeitet und erhalten werden, wenn den Unternehmen weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen. Die Basis dafür wird auch in unseren Schulen gelegt.“ Durch das geplante Absenken des Niveaus würden Zeugnisse und Noten entwertet. Besonders auffällig sei die geplante Absenkung bei der Vergabe der Note vier: So würde zwar das Nichtversetzen abnehmen und die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss sinken. „Wir brauchen aber keine statistischen Tricks, sondern eine höhere Ausbildungsreife unserer Jugendlichen“, kritisiert Schaar.  

Fast die Hälfte der Unternehmen im südlichen Sachsen-Anhalt konnte nach einer IHK-Umfrage im letzten Jahr nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Hauptgrund war bei drei Vierteln erneut die ungenügende Ausbildungsreife der Jugendlichen. „Eine verbesserte Allgemeinbildung und Ausbildungsreife ist durch die Zusammenarbeit von Eltern, Schule und auch Wirtschaft möglich. Hier leisten wir als IHK unseren Beitrag – gerade zur Berufsorientierung“, erläutert die IHK-Präsidentin. Aus Sicht der Wirtschaft könne die Selbstständigkeit der Schulen ein Weg sein, die Qualität des Unterrichts zu heben. Mit Hilfe von Bildungsstandards und vergleichbarer externer Prüfungen entstünde ein belebender Wettbewerb. „Dazu freilich brauchen die Schulen mehr Eigenverantwortung bei der Verwendung von Geldern und Personaleinsatz“, so Schaar abschließend.

29.06.2012.

Contenance beim GETEC-Sommerfest

Petrus änderte gegenüber dem Vorjahr seine Einstellung und sendete Sonnenstrahlen zum GETEC-Sommerfest. Den Gästen der 15. Auflage des GETEC-Sommerfestes kam dies gerade recht - schließlich ging es um Sehen und gesehen werden. Ob Geschäftspartner, Unternehmer, Politiker oder Sportler - das Sommerfest hat Tradition. Die Gäste kamen wie jedes Jahr gerne. Und alle hatten gute Laune. Und nach viel Spaß, Musik, Gesprächen und gutem Essen und Trinken und optischen Reizen gingen alle zufrieden. Und jedem war klar: Dieses Fest ist aus den Terminkalendern nicht mehr wegzudenken, auch nächstes Jahr sind sie wieder dabei.

Das Sommerfest der GETEC bot in diesem Jahr den mehr als 500 Gästen, Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft den bunten Rahmen für Gespräch und Spaß. Und es war für jeden etwas dabei an diesem Nachmittag. Gutes Essen, kühle Getränke, angenehme Gespräche. Nach dem kleinen obligatorischen Redemarathon vom GETEC-Vorstandssprecher Dr. Karl Gerhold und Magdeburgs OB Dr. Lutz Trümper ließ Dr. Gerhold die „Blase“ platzen. Aus einem überdimensioniert großen Ballon entstieg eine Saxofonistin und spielte zum Sturm auf die Büffets. Showtime im sonnenüberfluteten Hof des GETEC-Stammsitzes  an der Magdeburger  Albert-Vater-Straße. Beim Begrüßungsmarathon der zahlreichen Gäste hieß es Contenance halten: Die Vorstände Dr. Karl Gerhold, Gerhard Andres, Frank Fleischer und Volker Schulz begrüßten die Gäste trotz 32 Grad im Anzug. Erst nach dem Büffet gab es „Marscherleichterung“ und der Schlipszwang wurde aufgehoben.

GETEC wurde 1993 gegründet, gehört heute in Deutschland zu den Marktführern für Contracting-Dienstleistungen und betreibt bundesweit zirka 1000 Anlagen zur Wärme-, Kälte- und Stromerzeugung. Zu den Hauptkunden zählen unter anderem Industriebetriebe, Wohnungsunternehmen und Krankenhäuser. Der Konzern hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Rekordumsatz von 967 Millionen Euro abgeschlossen und bei einem Ergebnis von 45 Millionen Euro ebenfalls einen neuen Spitzenwert erreicht.

28.06.2012.

In digitalen Erlebniswelten die Zukunft gestalten

Derzeit laufen am Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF die 15. IFF-Wissenschaftstage. Mit der Fachtagung „Digital Engineering zum Planen, Testen und Betreiben technischer Systeme" liegt einer der Schwerpunkte auf den neuesten Virtual-Reality-Technologien. Anwendungen gehen quer durch alle Branchen. Doch eines ist für alle, sogar für Laien interessant: Mit Digital Engineering kann man schon heute einen Blick in die Zukunft werfen.

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28.06.2012.

Vorstellungen nicht kampflos hinnehmen

Nach Auffassung von Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel können die Vorstellungen von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes nicht kampflos hingenommen werden. „Wenn diese Verwaltungsreform umgesetzt wird, verkommt der Osten Deutschlands - zumindest was die Binnenschifffahrt angeht - zum infrastrukturellen Niemandsland“, betonte Webel. Straffe, effiziente und nachhaltig arbeitsfähige Verwaltungsstrukturen seien auch in seinem Sinne, erklärte der Minister. Nicht hinnehmbar sei allerdings der Versuch, damit über die Hintertür eine ganze Region abzukoppeln, fügte er hinzu.

Webel vermutet, dass dem vom Bund beabsichtigten Verwaltungsaufbau nun bald auch die Herabstufung von Saale und Elbe folgen. Sachsen-Anhalt bestehe jedoch auf der im Bundesverkehrswegeplan festgeschriebenen Erhaltung und Ertüchtigung der Schifffahrtswege in den neuen Bundesländern, betonte der Minister. Er werde sich in Berlin vehement dafür einsetzen, dass dieses Vorhaben umgesetzt wird und erwarte die Unterstützung durch den Ostbeauftragten der Bundesregierung sowie aller ostdeutschen Bundestagsabgeordneten.

„Der Transport auf dem Wasserweg ist ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor und zugleich ein wirkungsvoller Beitrag, um den Schwerlastverkehr auf der Straße zu verringern“, erklärte Webel. Die Zahlen, mit denen heute die künftige Wirtschaftlichkeit der Binnenschifffahrt eingeschätzt wird, können nach seiner Auffassung nicht Grundlage für eine seriöse Einschätzung sein. „Wenn die Wasserwege erst einmal richtig schiffbar sind, dann werden sich die Güterströme auch verlagern“, ist sich der Minister sicher. Erst wenn das gesamte Netz funktioniere, würde der gewünschte Effekt eintreten.

28.06.2012.

Vorläufiges Insolvenzverfahren bei der Libehna Fruchtsaft GmbH

Die Libehna Fruchtsaft GmbH im Landkreis Anhalt-Bitterfeld  hat am 22. Juni 2012 beim Amtsgericht Dessau-Roßlau einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Prof. Dr. Nikolaus M. Schmidt (Halle/Saale) bestellt. Dieser hat bereits mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen und Maßnahmen ergriffen, um die Produktion aufrecht zu erhalten. Aus heutiger Sicht ist dies bis Ende August gesichert.

Das Ziel des vorläufigen Verwalters ist es, die Fortführung des Unternehmens im Rahmen einer übertragenden Sanierung zu erreichen. Dazu wird mit Anstrengung an einem Businessplan gearbeitet, auf dessen Grundlage dann das Insolvenzverfahren eröffnet werden kann. Die Marke Libehna ist die bekannteste ostdeutsche Marke bei Fruchtsäften und Nektaren. Bei der Produktion von Fruchtsirupen hat Libehna über 50 Prozent Marktanteil in Deutschland. Zurzeit sind 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter acht Auszubildende, im Unternehmen. Der Umsatz 2011 betrug 7,1 Millionen Euro. Einer der Gründe für den Insolvenzantrag waren die gestiegenen Preise für die Rohstoffe, die nicht vollständig an den Einzelhandel weiter gegeben werden konnten.

Der Name Libehna steht seit 1876 für hochwertige Säfte, Spirituosen und Grundstoffe. Aktuell gehören zur Produktpalette Fruchtgetränke, Sirupe, Essenzen, Spirituosen und Glühweine. Libehna beliefert derzeit Real-, Edeka- und Metromärkte mit Erzeugnissen unter dem eigenen Label Libehna. Daneben wird für Dritte, darunter namhafte Markenartikler, produziert.

27.06.2012.

GETEC-Biomasseheizkraftwerk in Probebetrieb

Im Rahmen des „Tages der Offenen Tür“ im Industrie- und Gewerbepark Mittelelbe in Magdeburg-Rothensee hat GETEC AG am Mittwoch ein modernes Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) in Probebetrieb genommen. Die umweltfreundliche und CO2-neutrale Energieversorgungsanlage wird mit naturbelassenen Holzhackschnitzeln befeuert und versorgt ein neues Holzpelletierwerk der BioPellet Magdeburg GmbH & Co. KG, den Windkraftanlagenbauer ENERCON sowie weitere Industriekunden mit Wärme. Dazu wird von GETEC eine Fernwärmeleitung in Magdeburg-Rothensee verlegt. Das BMHKW verfügt über eine Kesselleistung von rd. 12 MW und eine elektrische Leistung von rd. 2 MW.

Der Magdeburger Energiedienstleister GETEC AG hat die Anlage im Rahmen eines Generalunternehmervertrages geplant, in knapp einjähriger Bauzeit errichtet und wird das BMHKW künftig auch betreiben. In enger Zusammenarbeit mit der BioPellet Magdeburg GmbH & Co. KG übernimmt GETEC AG zudem Wartung und Instandsetzung des Heizkraftwerkes. Herzstück des umweltfreundlichen BMHKW ist ein Biomassekessel, in dem naturbelassene Holzhackschnitzel verfeuert werden. In einem nachgeschalteten ORC-Modul mit Thermoöl erfolgt durch Kraft-Wärme-Kopplung die umweltfreundliche Stromerzeugung. GETEC sichert mit der neuen Anlage eine unabhängige, nachhaltige und langfristig wirtschaftliche Energieversorgung für seine Kunden.

26.06.2012.

Erste Transfergutscheine an der Hochschule Anhalt ausgezahlt

Von den für die Hochschule Anhalt zur Verfügung gestellten 84 Transfergutscheinen konnten inzwischen die ersten zehn für erfolgreich abgeschlossene Projekte ausgezahlt werden. Mit den Transfergutscheinen will das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt insbesondere den kontinuierlichen bilateralen Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und betrieblicher Entwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen des Landes unterstützen. Die Gutscheine sollen dabei beiden Partnern die Gelegenheit geben, eine Zusammenarbeit zu starten.

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26.06.2012.

Künftig keine Investments in Agrarrohstoffe

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) wird den Vertrieb von Investmentprodukten mit Bezug zu Agrarrohstoffen einstellen. Die beiden Fonds „LBBW Rohstoffe 1“ und „LBBW Rohstoffe 2 LS“ werden künftig komplett auf Agrarrohstoffinvestments verzichten. Die rechtlichen Voraussetzungen für die Umstellung der Fonds werden derzeit geschaffen und müssen dann noch aufsichtsrechtlich umgesetzt werden. Die LBBW rechnet damit, dass die beiden Fonds – vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Zulässigkeit – bereits Ende des Jahres 2012 ohne Agrarrohstoffinvestments angeboten werden können.  Bereits Ende 2011 hat die LBBW den Ausstieg aus dem Investment in Agrarrohstoffe eingeleitet.  

So  werden  seit  Ende  vergangenen Jahres keine Zertifikate mehr aufgelegt, die Nahrungsmittel als Basiswert zu Grunde legen. Im April 2012 wurde von der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH der neue Fonds „LBBW-Rohstoffe 3 – Ex Food“ aufgelegt. Dieser wurde bereits für Kunden konzipiert, die in Rohstoffe, jedoch nicht in Nahrungsmittel investieren wollen. Im Anlagehorizont dieses Fonds sind deshalb keine Nahrungsmittel enthalten.  

26.06.2012.

Zwischen Sagenwelten und Doktorarbeit

Familie, Firma, Schriftstellerei, Doktorarbeit - zeitlich gesehen führt Ina Körner ein Doppelleben. Denn alles unter einen Hut zu bekommen, würde bei einigen Menschen unweigerlich zum Burn out führen. Nicht bei der Magdeburger Buchautorin und Inhaberin einer Produktionsfirma für Hörbücher.

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26.06.2012.

Druckguss Heidenau meldet Insolvenz an

Der Autozulieferer DGH Group Heidenau hat beim Amtsgericht Dresden Insolvenz angemeldet. Das bestätigte der zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Franz-Ludwig Danko. Der Dresdner IG-Metall-Chef Willi Eisele sagte MDR 1 RADIO SACHSEN, Grund für die Pleite seien Altlasten des Unternehmens. Berichte über Bankschulden in Höhe von 40 Millionen Euro konnte Eisele nicht bestätigen. Die "Dresdner Neuesten Nachrichten" hatten zuvor gemeldet, Druckguss Heidenau habe trotz Millionenbürgschaften der Länder und weitgehender Zugeständnisse von Kunden rote Zahlen eingefahren.

Der erst seit vier Monaten amtierende Vertriebs-Geschäftsführer Michael Bormann sagte, er sehe trotz der Insolvenz eine Chance für das Unternehmen. Er glaube, dass sich viele Investoren für das Geschäft melden werden. Auch Gewerkschaftsvertreter Eisele äußerte sich optimistisch zum Fortbestand der DGH Group. Er erklärte bei MDR 1 RADIO SACHSEN, es gebe bereits einen Investor. Die Beschäftigten wurden Freitagnachmittag vom Insolvenzverwalter oder dessen Vertretern auf Betriebsversammlungen über die Lage des Unternehmens informiert. Danko teilte dabei mit, die Produktion laufe ohne Einschränkungen weiter, sämtliche Aufträge würden wie gewohnt erfüllt. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter seien zunächst über das Insolvenzgeld bis Ende August gesichert. 

Zur DGH Group gehören sechs Firmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern mit fast 700 Mitarbeitern. Allein bei Druckguss Heidenau arbeiten nach Gewerkschaftsangaben 430 Beschäftigte. Das Werk ging aus dem DDR-Betrieb VEM Druckguß Heidenau hervor. Das Unternehmen ist ein hoch spezialisierter Automobilzulieferer und zählt zu den modernsten Gießereien Europas. Es stellt Druckgussteile für Getriebe und Kupplungen her. Zu den Kunden zählen beispielsweise VW, Audi, Daimler und BMW. Für das laufende Jahr peilt DGH einen Umsatz von gut 120 Millionen Euro an.

25.06.2012.

Fachkonferenz "Magdeburger Logistiktage" beginnt

Die Ziele sind deutlich formuliert: Unternehmenwollen sichere Logistiksysteme, eine kostengünstigeProduktion und hohe Umweltverträglichkeitihrer Prozesse. Doch wie ist dastrotz wachsender Ressourcenknappheit undsteigender Rohstoffpreise zu erreichen? Darüberdiskutieren vom 27. bis 28. Juni 2012 über250 internationale Experten aus Politik, Wirtschaftund Forschung auf den "MagdeburgerLogistiktagen".

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25.06.2012.

Initiative „Familienfreundliches Halle“ sollte auf ganz Sachsen-Anhalt ausstrahlen

„Eine Aufgabe des Beirates ist es, vorhandene Instrumente der Frauenförderung auf ihre Wirksamkeit zu prüfen und erfolgreiche Maßnahmen aus anderen Bereichen wie der Wirtschaft zu eruieren. Zu solchen erfolgreichen Maßnahmen gehört die Unternehmerinitiative Familienfreundliches Halle, die beispielgebend für die Entwicklung familienfreundlicher Personalpolitik und Unternehmenskultur in Sachsen-Anhalt ist“, sagte die Beiratsvorsitzende und Landtagsabgeordnete, Nicole Rotzsch, auf einer des Beirates „Frauen in Führungsfunktionen“ in der Staatskanzlei.

Der Beirat hatte den Initiator der Unternehmerinitiative und Vorsitzenden Geschäftsführer der EVH GmbH, Berthold Müller-Urlaub, eingeladen und sich über die Aktivitäten und aktuellen Projekte der Initiative informiert. „Die Unternehmerinitiative verfolgt seit ihrer Gründung 2008 das Ziel, die Kompetenz der Mitgliedsunternehmen in Sachen Familienfreundlichkeit zu bündeln, um damit einerseits selbst interessanter für Fachkräfte zu werden und andererseits die Attraktivität des Standortes Halle über Familienfreundlichkeit zu erhöhen“, sagte Müller-Urlaub. „Seit 2009 lädt die Unternehmerinitiative in Kooperation mit verschiedenen Akteuren der Stadt interessierte Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen ein, gemeinsam zum speziellen Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Dialog zu treten und Erfahrungen auszutauschen.“

„Mit dieser Initiative wird die Beschäftigungssituation insbesondere von Frauen in der Wirtschaft nachhaltig verbessert. Außerdem können Frauen ihre Aufstiegs- und Karrierechancen besser nutzen. Dieser Ansatz sollte auch von anderen Unternehmen und Institutionen in Sachsen-Anhalt aufgegriffen werden“, sagte die Beiratsvorsitzende Rotzsch. „Denn es lohnt sich, auf die Potenziale von Frauen zu setzen. Studien belegen, dass Unternehmen mit mehr Frauen in der Führungsetage nachhaltiger wirtschaften. Außerdem wirkt sich die gezielte Verbesserung der Beschäftigungssituation von Frauen positiv auf die Mitarbeiterbindung und die Gewinnung neuer Beschäftigter aus.“

www.familienfreundliches.halle.evh.de

25.06.2012.

Firma mit Kompetenzen für außergewöhnliche Ingenieurleistungen

Wenn riesige Teleskope das Weltall erkunden, gläserne Fassaden von Wolkenkratzern wie von Geisterhand gereinigt und unterirdische Kanäle von Servicerobotern inspiziert werden - dann haben zum Funktionieren solcher Wunderwerke der Technik auch Ingenieure von engelke engineering art (eea) beigetragen. Die kleine Firma am großen Maschinenbaustandort Magdeburg wurde 1997 gegründet und blickt in diesem Jahr auf eineinhalb Jahrzehnte erfolgreichen Agierens am Markt zurück. Ob bei Großteleskopen, Service-Robotern oder virtuellen Lernbausteinen für die Auto 5000 GmbH von Volkswagen - im Auftrag von Industrie und wissenschaftlichen Einrichtungen erbrachte die eea wesentliche Entwicklungs- und Konstruktionsleistungen für Produkte, die weltweit bisher Ihresgleichen suchen.

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21.06.2012.

Ministerpräsident Haseloff würdigt Rotkäppchen Sektkellerei

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat anlässlich der Einweihung der neuen Abfüllanlage die Rotkäppchen Sektkellerei in Freyburg als modernes und innovatives Unternehmen gewürdigt: „Rotkäppchen ist es gelungen, eine einzigartige Erfolgsgeschichte zur Wirtschaft unseres Landes beizutragen. Hier sind alle Faktoren zusammengetreten, die für einen Start in das wiedervereinigte Land von Vorteil waren. Es gab eine Marke, hinter der immer ein Qualitätsprodukt stand, es gab ein exzellentes Management, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die Bereitschaft zu Investitionen und zu Innovation, und es gab viel von dem, was wir gemeinhin das Glück des Tüchtigen nennen.“

Der Ministerpräsident sagte weiter: "Die Rotkäppchen Sektkellerei ist in ihrer Verbindung von Tradition, Innovation und Qualität beispielgebend weit über Sachsen-Anhalt hinaus. Das Unternehmen ist fest mit der Geschichte und Kultur unseres Landes verbunden. So steht Rotkäppchen als Spitzenmarke für sich, aber auch für Sachsen-Anhalt und den wirtschaftlichen Erfolg, der hier möglich ist."

Im Hinblick auf den touristischen Charakter des Burgenlandkreises unterstrich Haseloff, es sei auch hier an Saale und Unstrut besonders charakteristisch, dass sich im Weinbau und der Sektkellerei Wirtschaft, Landschaftspflege, Tourismus und Kultur zu einer einzigartigen Symbiose zusammengefunden haben.

21.06.2012.

Kammer und Kreishandwerkerschaften fordern Einigung

Grünes Licht für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung fordern die Handwerkskammer Magdeburg und die Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk Magdeburg. „Die Politik muss attraktive Anreize für Investitionen in Maßnahmen zur Energieeffizienz setzen. Für den 27. Juni erwarten wir deshalb eine Einigung im Vermittlungsausschuss, am 6. Juli könnte der Bundesrat die Förderung dann beschließen. Hausbesitzer hätten dann endlich Klarheit und könnten investieren“, sagte Handwerkskammer-Präsident Werner Vesterling beim Treffen der Kreishandwerkerschaften in Stendal.

Angesichts der Mitte 2011 parteiübergreifend beschlossenen Energiewende in Deutschland sollten den Zusagen zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung endlich Taten folgen. Schließlich sei die energetische Gebäudesanierung ein entscheidender Schlüssel für das Gelingen der Energiewende, denn 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs sowie ein Drittel der Kohlendioxid-Emissionen entfielen auf Gebäude. Völlig unbegreiflich sei daher, dass Bund und Länder sich seit Monaten nicht auf ein gemeinsames Konzept für steuerliche Anreize einigen können. „Dies verprellt Investoren und rückt das Ziel der Regierung, die Zahl der sanierten Gebäude bundesweit auf mehr als 1 Prozent pro Jahr zu steigern, in weite Ferne“, so Werner Vesterling.

Das Handwerk ist auf die energetische Gebäudesanierung bestens vorbereitet: 20.000 Gebäude-Energieberater wurden in den vergangenen Jahren bundesweit ausgebildet, 280 davon im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Magdeburg. Um die Handwerker auf der Höhe der Zeit zu halten, werden aktuell bundesweit rund 200 Fortbildungen allein für die fast 30 Berufe angeboten, die die Energiewende schultern. Das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Magdeburg bietet zum Beispiel Seminare zur Gebäude-Thermografie und zu Mikro-Blockheizkraftwerken an.

21.06.2012.

Diamantene Meisterbriefe

Die Handwerkskammer Magdeburg verlieh in Blankenburg sieben Diamantene Meisterbriefe. Handwerkskammer-Präsident Werner Vesterling und Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe überreichten die Urkunden im Hotel Gut Voigtländer an Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister aus der Region, die vor 60 Jahren ihre Meisterprüfung bestanden hatten.

Die einzige Dame in der Runde war Friseurmeisterin Lisa Eckhardt aus Dardesheim, die ihre Meisterprüfung im Dezember 1952 abgelegt, das Geschäft ihres Vaters übernommen und bis 1996 geführt hatte. Der älteste Diamantene Meister bei der Festveranstaltung in Blankenburg war Elektromeister Rudi Blankenhagen (87) aus Friedrichsbrunn. Er hatte seine Meisterprüfung im September 1952 absolviert – und zwar bei Kerzenschein, denn auch ein angehender Elektromeister bleibt vor Stromausfällen nicht verschont. Schuhmachermeister Rudolf Jecht gehört einem heute seltenen Gewerk an: In der Handwerksrolle der Kammer Magdeburg sind derzeit 14500 Betriebe eingetragen, 27 davon sind Schuhmacher.Nach den Festveranstaltungen in Magdeburg (7. Juni, 21 Diamantene Meister) und Gardelegen (12. Juni, 10 Diamantene Meister) war die Feierstunde gestern in Blankenburg die letzte Veranstaltung der Handwerkskammer Magdeburg zur Übergabe der Diamantenen Meisterbriefe im Jahr 2012.

Informationen über die Veranstaltungen im Jahr 2012: www.hwk-magdeburg.de/diamantene

21.06.2012.

Vertreterversammlung der Volksbank Magdeburg tagte

Am 14. Juni 2012 fand die diesjährige Versammlung der Mitgliedervertreter der Volksbank Magdeburg statt. Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Jörg Koennecke eröffnete die Versammlung für das Geschäftsjahr 2011. Auf den Bericht des Vorstands und den Bericht des Aufsichtsrats folgte die Beschlussfassung. Die Mitgliedervertreter stimmten über die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 Prozent und die sonstige Verwendung des Jahresüberschusses ab. Turnusgemäß schieden die Herren Hansjoachim Gerber, Carsten Neugebauer und Karl-Joachim Blume aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl von Gerber und Neugebauer wurde vorgeschlagen und einstimmig angenommen. Karl-Joachim Blume schied nach seiner langjährigen Tätigkeit auf eigenen Wunsch aus diesem Amt aus.

In einem regionalen Bankentest – dem sog. „CityContest“, den FOCUS MONEY und das Institut für Vermögensaufbau (IVA) AG in Magdeburg durchgeführten, ging die Volksbank Magdeburg eG als Sieger hervorg. Das Team des Instituts für Vermögensaufbau (IVA) führt bundesweit Testkäufe in Banken durch und kürt am Ende den jeweiligen lokalen Sieger, der in den Filialen bzw. Geschäftsstellen am besten und umfassendsten berät. Mit einer Gesamtnote von 2,5 erreichte die Volksbank Magdeburg eG in diesem Wettbewerb Platz eins, gefolgt von der Deutschen Bank AG (2,9) und der Stadtsparkasse Magdeburg (3,2).

20.06.2012.

Energiewende kann nur mit den Unternehmen gemeistert werden

Gut ein Jahr nach der ausgerufenen Energiewende in Deutschland fordern die Industrie- und Handelskammern (IHK) in Sachsen-Anhalt eine bessere Koordinierung der Maßnahmen und stabile politische Rahmenbedingungen für die Unternehmen. So müssten auch die Kosten für die Unternehmen stärker in den Mittelpunkt der Diskussion rücken. „Allein mit planwirtschaftlichen Verordnungen und einem Übermaß an Subventionen ist die Energiewende schwer zu meistern“, so Ralf Luther, Vize-Präsident der IHK Magdeburg, in seiner Eröffnungsrede anlässlich des 2. IHK-Energietages Sachsen-Anhalt in Magdeburg.

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20.06.2012.

Neues Geldwäschegesetz: Was Unternehmen wissen müssen

Zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung zu den Regelungen des neuen Geldwäschegesetzes lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) am Montag, den 25. Juni 2012, 17 bis 19 Uhr in das Service- und Tagungszentrum der IHK, Franckestraße 5, nach Halle ein. Neben praxisbezogenen Tipps wird Dr. Markus Reinhardt, stellvertretender Geschäftsführer „Recht und Fair Play“ der IHK, zum Umgang mit der neuen Pflichtenlage informieren und für Fragen bereitstehen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Unternehmen, die mit hochwertigen Gütern handeln sowie an Immobileinmakler, Versicherungsvermittler und Spielbanken.

Zum Hintergrund: Das Geldwäschegesetz ist auch aufgrund der Kritik der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) an der deutschen Praxis vor einem halben Jahr grundsätzlich novelliert und verschärft worden. „Die zuständigen Behörden überwachen die betroffenen Gewerbetreibenden jetzt strenger. Es drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro“, betont IHK-Geschäftsführerin Dr. Ute Jähner. „Spätestens jetzt müssen alle betroffenen Gewerbetreibenden aufwachen.“

„Geldwäsche“ meint die Einschleusung von durch Straftaten erlangten oder zu terroristischen Straftaten dienenden Geldern in die legale Wirtschaft. Wesentliches Element der Geldwäschebekämpfung bildet das Geldwäschegesetz, das vor einem halben Jahr novelliert wurde. Es legt bestimmten Gewerbetreibenden wie Güterhändlern, Immobilienmaklern und Versicherungsvermittlern Pflichten zur Erfassung bestimmter Kunden und zur Erstattung von Mitteilungen an staatliche Verfolgungsbehörden auf. Im IHK-Bezirk, dem südlichen Sachsen-Anhalt, sind circa 10.000 Unternehmen potenziell betroffen.

19.06.2012.

Mittelstand fordert weniger Bürokratie beim Bau von Solaranlagen

Solaranlagen auf Dächern sollen in Sachsen-Anhalt künftig ohne Genehmigung errichtet werden können. Das sieht ein Vorschlag des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) an die Landesregierung vor. Vor dem Hintergrund der Krise in der Solarbranche sei ein solcher Schritt "Wirtschaftsförderung pur", sagte Peter Martini, Leiter der BVMW-Wirtschaftsregion Nord, am Dienstag. Eine Reihe von Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachen oder Mecklenburg-Vorpommern hätte sich bereits zu der Vereinfachung ihres Baurechts entschlossen. Es wäre an der Zeit, das Sachsen-Anhalt endlich reagiert.

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19.06.2012.

Ehrung für Haldensleber Bürgermeister

Im Rahmen der Festveranstaltung im Schloss Hundisburg anlässlich des 20. Jahrestages der Städtepartnerschaft zwischen Haldensleben und der polnischen Stadt Ciechanow wurde der Bürgermeister der Stadt Haldensleben, Norbert Eichler, mit der Ehrenurkunde der Deutsch-Polnischen GesellschaftSachsen-Anhalt, ausgezeichnet. Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. würdigt mit dieser Auszeichnung Personen, Institutionen, Initiativen, Medienprojekte oder Redaktionen, die sich in vorbildlicher Art und Weise für den Dialog der Völker und Kulturen in Europa sowie die Vertiefung der deutsch-polnischen Beziehungen engagieren. 

Die Städtepartnerschaft zwischen Haldensleben und Ciechanow gilt als ein lebendiges Beispiel für gutnachbarschaftliche Beziehungen, deren Erfolg in der Einbeziehung der breiten gesellschaftlichen Basis liegt. Neben dem Partnerschaftsverein gibt es zahlreiche Initiativen und Personen, die sich aktiv für das Gelingen dieser Zusammenarbeit engagieren. 

Die vor 20 Jahren durch Norbert Eichler initiierte und ins Leben gerufene Partnerschaft mit der Stadt Ciechanow zeigt, dass eine Kommunalpartnerschaft auch eine gute Grundlage für das bürgerliche Engagement im Sinne der Völkerverständigung bietet. Jugendaustausch, Kulturprojekte, generationsübergreifende Arbeit, gegenseitige Besuche, Treffen, einfach so von Mensch zu Mensch, - all das zeichnet die Haldensleber und Ciechanower Bürger aus.

19.06.2012.

„Schatztruhe“ Finanzministerium

Als „Schatztruhe“ stellt sich das Ministerium der Finanzen am kommenden Sonnabend vor. Zum Tag der offenen Tür sind von 10 bis 16 Uhr im Gebäude im Magdeburger Editharing tatsächlich viele Schätze zu bewundern. Dabei dreht es sich – wie kann es im Finanzministerium anders sein – fast alles um das liebe Geld – auch um wertvolle Dukaten, Taler und Pfennige.

Im Mittelpunkt steht die Münzausstellung „Geld für Magdeburg aus Halle“. Die Stiftung Moritzburg präsentiert hier wertvolle Stücke, die zum großen Teil vor gut 500 Jahren geprägt wurden. Auch Geld aus jüngerer Zeit wird gezeigt, so aus dem Jahr 1974: eine Sondermünze zum Sieg des Europapokals der Pokalsieger durch den 1. FC Magdeburg. Ergänzt wird die Schau durch eine zeitgenössische Medaillen-Edition zur Reformations-Dekade durch die Stiftung Luther-Gedenkstätten. Aus Eisleben kommen zudem ein Schreibtisch und eine Bibel Luthers.

Leckere Goldtaler sind auf den Fluren und im Hof versteckt. Sie weisen pfiffigen Schatzsuchern den Weg durch die Schatztruhe, so auch zu den Informationsständen von Investitionsbank, ÖSA und Oberfinanzdirektion sowie zu Spielmobil und Hüpfburg im Innenhof, zu deftiger Erbsensuppe und Kaffee und Kuchen. Offene Türen haben am 23. Juni auch alle Büros - sowohl vom Minister als auch den Staatssekretären und Abteilungsleitern. 

19.06.2012.

Ausstellung „Design aus Halle – Porzellan für die Serie“

Im Designhaus Halle, dem Existenzgründerzentrum der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, wird vom 28. Juni bis 5. August 2012 die Ausstellung „Design aus Halle – Porzellan für die Serie“ zu sehen sein. Die von Paul Evermann und Matthias Hiller im Auftrag des Designhaus Halle kuratierte Ausstellung zeigt für die Serie entworfenes Gebrauchsporzellan von Lehrenden und Absolventen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle von der Vorkriegsmoderne bis zur Gegenwart.

Zu sehen sind neben den Arbeiten bekannter Künstler und Designer, wie Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Gerhard Marcks, Hans Merz, Hubert Petras, Ilse Decho, Hubert Kittel, Heike Philipp oder Barbara Schmidt, Porzellanarbeiten von Absolventen der Studienrichtung Keramik- und Glasdesign, die als Designer für Porzellanunternehmen oder in eigenen Porzellanstudios freiberuflich arbeiten.

19.06.2012.

Gebäude in Sachsen-Anhalt dreidimensional erfasst

Alle Gebäude in Sachsen-Anhalt, die im Liegenschaftskataster des Landes aufgeführt sind, können nun auch in der dritten Dimension dargestellt werden. Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, gab den Startschuss für den Vertrieb des so genannten 3D-Gebäudemodells. „Damit ist es nun zum Beispiel einfacher, Lärmbelästigungen durch Infrastrukturprojekte frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf gegenzusteuern", sagteWebel bei der Vorstellung des Projektes. Durch Kombination verschiedener Geobasisdaten hätten die Planer ein Instrument in die Hand bekommen, das es so bisher nicht gegeben habe.

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19.06.2012.

Postsozialistische Landnutzung zwischen Brache und Land Grabbing

Seit Beginn des Transformationsprozesses sind allein in Russland über 25 Millionen Hektar ehemals landwirtschaftlicher Flächen brachgefallen. Zugleich wird mittlerweile ein erheblicher Teil der fruchtbaren Böden in Russland, Kasachstan und der Ukraine von riesigen Agrarkonzernen bewirtschaftet. Beides wirkt sich in vielfältiger Weise auf das Wohl des Menschen und die Umwelt aus. Analysen und die Entwicklung von Lösungsstrategien zur nachhaltigen Sicherstellung der Nahrungsmittelproduktion und ländlicher Entwicklung bei Minimierung negativer Auswirkungen auf Biodiversität und Klima stehen deshalb zunehmend im Fokus von Politik und Wissenschaft.

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19.06.2012.

Einblick in das Klassenzimmer der Zukunft

Das Klassenzimmer von morgen steht im Mittelpunkt des Tages der offenen Tür im Kultusministerium am Sonnabend, 23. Juni, von 10 bis 16 Uhr. Außerdem sind hier ein theatralisches Streitgespräch zwischen dem großen Reformator Martin Luther und dem Dominikanermönch Johann Tetzel, ein Blick in die Geheimnisse der Himmelsscheibe von Nebra und in die „Pompeij“-Ausstellung zu erleben.

Auch Kultusminister Stephan Dorgerloh und Staatssekretär Dr. Jan Hofmann öffnen ihre Bürotüren und stehen interessierten Besuchern für Gespräche zur Verfügung. Mitarbeiter des Hauses geben den Besuchern Auskunft über Fragen der Bildungs- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. Außerdem präsentieren sich das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, die Stiftung Gedenkstätten, die Landeszentrale für politische Bildung, das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung das Landesschulamt sowie der Landeselternrat. Die Agentur für Arbeit berät zum Thema Berufswahl.

Darüber hinaus gibt es bei einem Wissensquiz tolle Preise zu gewinnen, für die kleinen Gäste ist eine Mal- und Spielecke eingerichtet. Für die musikalische Begleitung sorgt das Jugendblasorchester Halle.

18.06.2012.

Rollentausch: Arbeitgeber müssen sich bewerben

Das Thema "Arbeitgeberattraktivität" der Unternehmenskonferenz am 18. Juni 2012 traf auf offene Ohren: die 200 Unternehmerinnen und Unternehmer kamen von überall aus Sachsen-Anhalt. Der steigende Wettbewerb um Arbeitskräfte veranlasst die Firmen der Region dazu, neue Strategien zur Fachkräftebindung und -gewinnung zu entwickeln. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten die Konferenzteilnehmer/innen wichtige Fragen rund um Personalplanung, Fachkräftesicherung und Weiterbildung.

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18.06.2012.

Wettbewerb um engagierte Fachkräfte hat begonnen

Die Staatssekretärin im Arbeitsministerium, Beate Bröcker, hat Unternehmen in Sachsen-Anhalt aufgerufen, noch entschiedener in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten zu investieren. Bröcker sagte am Montag auf einer Unternehmenskonferenz in Magdeburg: „Selbst wenn es noch nicht in allen Branchen spürbar ist, aber für Unternehmen ist es allerhöchste Zeit, sich aktuell dem Wettbewerb um kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stellen.“ Die Staatssekretärin fügte an: „Letztlich entscheidet immer der Mensch, ob ein Unternehmen erfolgreich sein wird. Produkt, Preis, Qualität und auch Marketingstrategien sind kopierbar. Der einzige Wettbewerbsvorteil, den man nicht kopieren kann, sind engagierte und kompetente Führungskräfte und Belegschaften.“

Die Unternehmenskonferenz mit dem Titel „Fachkräfte binden – Fachkräfte finden“ wurde im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Soziales vom Fachkräfteportal PFIFF des Landes organisiert und durchgeführt. Ein Ziel war es, die Möglichkeiten des Landes zur Unterstützung von Unternehmen bei einer modernen Personalentwicklung und Fortbildung bekannt zu machen. Bröcker betonte: „Personalentwicklung, Führungskultur und Unternehmensattraktivität sind keine Luxusthemen, sondern haben strategische Bedeutung. Gut aus- und fortgebildete Fachkräfte sind motivierte Fachkräfte, die sich auch mit dem Unternehmen identifizieren. Sie sind daher nicht selten auch  innovativer, serviceorientierter, generieren mehr Umsatz und werden zudem seltener krank. Auf diese Potenzial darf kein Unternehmen verzichten“, betonte Bröcker.

18.06.2012.

Rundfunk Gernrode zu Gast im Schloss Bellevue

Die Firmengruppe Rundfunk Gernrode war der Einladung des Bundespräsidenten und des Kooperationspartners Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefolgt. Aus einer Vielzahl nominierter zukunftsweisender Umweltprojekte hatte die unabhängige Jury die ADC Technologie der Firmengruppe zur Präsentation auf der 4. Woche der Umwelt ausgewählt. Rund 15.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien überzeugten sich im Berliner Schloss Bellevue von der einzigartigen Innovation zur berührungslosen antistatischen Reinigung von Leiterplatten. Im Fokus waren hier Mini-Bauteile und Staub, die mittlerweile mit bloßem Auge nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Ungläubig standen tausende Besucher vor der am Firmenstand präsentierten Kamera mit 40-facher Vergrößerung.

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18.06.2012.

Technisches Denkmal soll in Betrieb gehen

Wiederinbetriebnahme des Schiffshebewerkes rückt näher: Nutzungsvertragwurde unterzeichnet

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Magdeburg Friedrich Koop unterzeichneten einen Vertrag zur Nutzung des Schiffshebewerkes. Damit wird die Landeshauptstadt Magdeburg offiziell Nutzer dieses technischen Denkmals. Der Schiffsfahrstuhl im Stadtteil Rothensee soll nochin diesem Jahr wieder in Betrieb gehen.

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15.06.2012.

Ehrenpreise für fünf Saale-Unstrut-Weine

Die Weinbruderschaft Saale-Unstrut hat am Donnerstag in Magdeburg ihre Ehrenpreise für die Weinjahrgänge 2009 bis 2011 verliehen. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens nahm dazu die Ehrung als Schirmherr im Kulturhistorischen Museum Magdeburg vor.

Das Weingut Kirmann erhielt für den 2009er Westerhäuser Königstein (Spätburgunder Auslese) den Ehrenpreis in der Kategorie Klassisch trocken. Der Preis in der Kategorie Qualitätswein trocken ging an das Weingut U. Lützkendorf (2010er Karsdorfer Hohe Gräte - Weißburgunder QbA). In der Kategorie Prädikatswein trocken erhielt das Weingut Pawis (2011er Freyburger Edelacker - Traminer Spätlese) einen Ehrenpreis. In der Kategorie Edelsüße Beerenauslese wurden der Weinbau R. Bähler (2011er Freyburger Schweigenberg - Weißburgunder Beerenauslese) und das Thüringer Weingut Bad Sulza (2010er Scheurebe & Grauburgunder – Trockenbeerenauslese) ausgezeichnet.

Die Weinbruderschaft Saale-Unstrut e.V. ist ein Zusammenschluss von Weinfreunden, die sich für die Hebung der Weinkultur, die Pflege der Kunst und Literatur um den Wein sowie die Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Saale-Unstrut-Weines einsetzen. Als ideelle Anerkennung vergibt sie jährlich Ehrenpreise an regionale Weinerzeuger. Auf etwa 750 Hektar wird an Saale-Unstrut Wein angebaut. Über 600 Weingüter, Agrarbetriebe mit Weinbau und Traubenerzeuger produzieren im zu Sachsen-Anhalt gehörenden Teil des Weinbaugebietes im Haupt- oder Nebenerwerb. Im vergangenen Jahr lag der Durchschnittsertrag bei 83,4 Hektoliter pro Hektar. Das Land fördert die Steil- und Terrassenlagen in den Jahren 2012 und 2013 jährlich mit 160.000 Euro.

14.06.2012.

Plädoyer für eine Ökonomie des Miteinanders

Nach einer von Shareholder Value und grenzenlosem Egoismus geprägten Phase, die in der aktuellen Finanzkrise mündete, sind jetzt unternehmerisches Verantwortungsbewusstsein und Gemeinsamkeit gefragt. Nur dann lasse sich das notwendige Vertrauen als Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum schaffen. Vor rund 450 Teilnehmern aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt war dies das Fazit des Wirtschaftsforums „Mittelstand in Bewegung – Strategien für den Industriestandort im Aufbruch. 

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13.06.2012.

Magdeburger ifak auf dem Weltforum der Prozessindustrie

Wenn vom 18.-22. Juni 2012 in Frankfurt am Main die Messehallen ihre Tore für den 30. Internationalen Ausstellungskongress für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie – die ACHEMA - öffnen, wird unter den 4000 Ausstellern aus 50 Ländern wieder das ifak Magdeburg dabei sein. Das ifak - Institut für Automation und Kommunikation mit seinen mehr als 50 Mitarbeitern, das im Oktober dieses Jahres sein 20-jähriges Bestehen feiern wird, ist auf dem Messestand von Sachsen-Anhalt „Forschung für die Zukunft“ in Halle 9.2, Stand B84 vertreten.

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13.06.2012.

Weltblutspendetag: Wer spendet, rettet Leben

Anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni ruft Gesundheitsminister Norbert Bischoff zum Spenden auf. Bischoff erklärte in Magdeburg: „In Deutschland werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt. Um diesen Bedarf zu decken, ist es wichtig, dass jeder, der sich gesundheitlich dazu in der Lage fühlt, Blut spendet. Dies ist eine einfache und selbstlose Art, anderen Menschen zu helfen.“

In Sachsen-Anhalt werden jährlich rund 180.000 Liter Blut und Blutplasma gespendet. Die Spenderzahlen und die Anzahl vorhandener Blutkonserven fallen saisonbedingt jedoch unterschiedlich aus. Besonders in den Sommermonaten sinkt die Bereitschaft, Blut zu spenden. Bischoff sagte: „Für viele Menschen ist das Thema Blutspende in der Urlaubszeit nicht relevant. Es kann jedoch immer zu unvorhersehbaren Ereignissen kommen, die Blutkonserven erfordern. Daher sind die Blutspendeeinrichtungen jederzeit auf jeden Spender angewiesen, auch in den Sommermonaten.“

Blut spenden kann, wer einen guten Gesundheitszustand hat und im Alter von 18 bis 68 Jahre ist. Die letzte Blutspende sollte bei Männern mindestens 10 Wochen und bei Frauen 12 Wochen zurück liegen. Eine Übersicht über Blutspendedienste in Sachsen-Anhalt finden Sie unter http://www.sachsen-anhalt.drk.de/spenden/blutspende.html

13.06.2012.

Erfolgreicher Jahresabschluss 2011

Die A/V/E GmbH, Halle (Saale), zieht für das Geschäftsjahr 2011 eine positive Bilanz. Das Unternehmen aus der Saalestadt hat seine Position als einer der führenden Abrechnungs- und Kundenservicedienstleister für Unternehmen der Energiewirtschaft in Deutschland weiter gestärkt. „Wir haben unsere gesetzten Ziele 2011 klar erreicht und übertroffen. Erneut konnten wir unseren Umsatz steigern, neue Arbeitsplätze hier in Halle an unserem Firmenstandort schaffen und unseren Kundenkreis erweitern“, so A/V/E-Geschäftsführerin Andrea Arnold.

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13.06.2012.

Gotteshaus wird versteigert

Vom 22. bis 23. Juni versteigert die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) insgesamt 103 Immobilien aus Deutschland. Zu den ausgefallenen Objekten der Sommerauktionen gehören ein Leuchtturm in Niedersachsen, die ehemalige Raststätte "Dreilinden" in Berlin sowie ein Kirchengebäude in Sachsen-Anhalt. 

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12.06.2012.

Tag der Marktforschung

Um Einblicke in die spannende Welt der Marktforschung zu erhalten, lohnt sich am kommenden Sonnabend (16. Juni) ein Besuch bei der IWD market research GmbH im Lorenzweg 42 in Magdeburg. Beim Tag der "Offenen Tür" von 11 bis 16 Uhr lassen die Marktforscher hinter die Kulissen ihrer Arbeit schauen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: italienisches Buffet und Wein,Gegrilltes und Bier, Kuchen und Kaffee. Für die kleinen Gäste wird "Zeitvertreib"geboten.

Anlässlich des „Tages der Marktforschung“ hat die IWD market research GmbH eine Umfrage zum Thema „Wohlbefinden der Magdeburger“durchgeführt. Die Studienergebnisse präsentiert Geschäftsführer Marcus Körner an diesem Tag um 12 Uhr.

11.06.2012.

Personalleasing mit sozialer Verantwortung

Veränderungen sind die Triebkraft in jedem Unternehmen. Stillstand ist das Ende. Eines gibt es auf keinen Fall beim Personaldienstleister  „Die p.A. GmbH“ - Stillstand. Miteinander erfolgreich sein, dies ist das Leitmotiv des Magdeburger Personal- Dienstleisters „Die p.A.- GmbH“. Die beiden Geschäftsführer Harald Darlong und Uwe Lamprecht haben sich mit ihrem Team auf dem Sektor der Arbeitnehmerüberlassung spezialisiert. Neue Fachkräfte in den unterschiedlichsten Branchen stehen ständig auf der „Fahndungsliste“. Personal aus den Branchen Industriebau, Metallverarbeitung, Dienstleistungssektor, Installationsgewerbe, aber auch kaufmännisches Personal, ingenieurstechnisches Personal und Arbeitskräfte im Bereich der Krankenpflege werden ständig gesucht und eingesetzt. Ein Schlagwort, das die Chefs von DIE p.A. geprägt hat und auch selber prägt, ist soziale Zeitarbeit. Langfristige Einstellung sind dabei das Ziel - egal ob Ingenieur oder Fachkraft. Verpönt sind bei dem mittlerweile an 21 Standorten tätigen Unternehmens die „higher and fire“-Mentalität...

Den Artikel können Sie komplett lesen im neuen Wirtschaftsspiegel - erhältlich am Zeitungskiosk oder per Abo unter www.wirtschaftsspiegel.com

11.06.2012.

„Die ich rief, die Geister...“

Die Energiewende ist unvermeidlich - jedoch ist nicht zum Nulltarif zu haben. Die Stromnetze der Bundesrepublik Deutschland sind sensibel wie nie zuvor. Den heutigen Anforderungen mit der Einspeisung dezentraler Stromversorger wie Windkraftanlagen, Solarparks oder anderer grüner Umwelttechnologien werden sie auf keinen Fall gerecht. Schon kleinste Schwankungen könnten den Megakollaps auslösen. Johannes Kempmann, Geschäftsfüher der Stätischen Werke Magdeburg gmbH, erläutert die neuen Anforderungen an ein sicheres Stromversorgungskonzept.

Das Beispiel des Sturmtiefs Kyrill verdeutlicht am besten, wie sensibel ein massiver Stromausfall der gesamten Wirtschaft schaden kann. Am 18. und 19. Januar 2007 brachte der Sturm 18 Strommasten der zur Versorgung der Landeshauptstadt benötigten Hochspannungsleitungen zu Fall. Die Folge war ein teilweiser Blackout. Neben vielen Haushalten und Industriepartnern war auch die Uniklinik Magdeburg betroffen. Das Drama war damals, dass auch der Notstrom-Versorger im Klinikum ausfiel. Neben den großen volkswirtschaftlichen Schäden, die ein solcher Stromausfall nach sich zieht, zeigte sich, dass es für einige Menschen in diesem Fall auch um Leben und Tod gehen kann. 
Schon ein Stromausfall von nur wenigen Minuten kann ganze Industriezweige für Tage lahmlegen. Software muss neu hochgefahren werden, Produktchargen wie in Gießereien sind dann nur noch Ausschussware. Nicht auszudenken, wenn der Kollaps im Netz über Tage andauert. Aber genau dieses Horrorszenario versuchen Feldstudien zu beschreiben..... 

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11.06.2012.

„MIT erneuerbaren Energien GESTALTEN!“

Startschuss für MINT-Wettbewerb - Schulen aus Sachsen-Anhalt können sich bewerben

Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus? Was sind erneuerbare Energien und wie können wir sie sinnvoll nutzen? Beim Wettbewerb „MIT erneuerbaren Energien GESTALTEN!“ sind Jugendliche der 8.-10. Klasse aller Schulformen eingeladen, sich mit diesen Fragestellungen auseinanderzusetzen, das Thema „Erneuerbare Energien“ mit ihrem Forschergeist zu füllen und ihr Modell einer energieeffizienten Schulcafeteria zu verwirklichen. Durchgeführt wird der Wettbewerb unter dem Dach des Projekts „Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland“ und in Kooperation mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB). Interessierte Schulen können sich bis zum 16. Juli 2012 bei der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Sachsen-Anhalt um eine Wettbewerbsteilnahme bewerben.

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08.06.2012.

2. Energietag Sachsen-Anhalt debattiert Energiewende

Die Forderungen nach wettbewerbsfähigen Energiepreisen und sicherer Energieversorgung stehen im Mittelpunkt des 2. Energietages Sachsen-Anhalt der Industrie- und Handelskammern (IHK) des Landes am Mittwoch, dem 20. Juni 2012, ab 13.00 Uhr, in der IHK Magdeburg, Alter Markt 8, in Magdeburg.

Auf der Veranstaltung diskutieren Unternehmen den künftigen Energiemix und die damit verbundenen Herausforderungen für die Unternehmen. Dabei soll besprochen werden, welche Vor- und Nachteile mit den einzelnen Energieträgern verbunden sind. Neben interessierten Unternehmen, diskutieren Vertreter aus Politik und Wissenschaft die Energiewende in Sachsen-Anhalt. Referenten sind neben Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff, Dr. Hubertus Bardt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Werner Bohnenschäfer vom Leipziger Institut für Energie GmbH und Prof. Dr. Joachim Weimann von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Die Teilnahme am Energietag Sachsen-Anhalt ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung wird unter E-Mail: ardelt@magdeburg.ihk.de gebeten. 

08.06.2012.

Studie zur Untersuchung von Frauenkarrieren in KMU

Nur 8 Unternehmen bundesweit - GastroFiB aus Magdeburg nimmt an einer Studie zur Untersuchung von Frauenkarrieren in klein- und mittleren Unternehmen teil

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08.06.2012.

Solide Entwicklung nicht durch höhere Energiekosten und Bürokratie gefährden

2011 war für viele Unternehmen in Sachsen-Anhalt ein starkes Jahr. Der Geschäftsklimaindikator für die Gesamtwirtschaft erreichte in den ersten beiden Quartalen Spitzenwerte. Nach einer spürbaren Eintrübung im dritten Quartal stabilisierte sich das Geschäftsklima zu Jahresende mit 16,4 Punkten auf erfreulich hohem Niveau. Zu diesen Ergebnissen kommt die Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Sachsen-Anhalt (LAG) in ihrem Wirtschaftsreport 2011. 

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08.06.2012.

Handwerkskammer Magdeburg verleiht 21 Diamantene Meisterbriefe

Eine Handwerksmeisterin und 20 Handwerksmeister aus dem Raum Magdeburg erhielten von der Handwerkskammer Magdeburg ihre Diamantenen Meisterbriefe. Handwerkskammer-Präsident Werner Vesterling und Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe überreichten die Urkunden für 60 Jahre verdienstvolle Arbeit im Handwerk bei einer Festveranstaltung im Magdeburger Maritim-Hotel.

Die einzige Dame in der Runde war Müllermeisterin Brunhilde Friedrich aus Irxleben. Drei weitere Vertreter des heute seltenen Gewerks erhielten ihre Urkunden: Müllermeister Albert Drebenstedt aus Magdeburg, Müllermeister Heinz Hillmer aus Hödingen und Müllermeister Alwin Laue aus Eichenbarleben. Auch Schmiedemeister gibt es mittlerweile nur noch wenige, zwei hatten sich bei der Festveranstaltung eingefunden: Schmiedemeister Günter Peinert aus Schermcke und Schmiedemeister Robert Lehmann aus Pobzig bei Nienburg, der bei der Festveranstaltung auch die Glückwünsche von Nienburgs Bürgermeister Markus Bauer entgegennahm. Der älteste Diamantene Meister war Bäckermeister Ernst Bischoff aus Schönebeck, der 91 Jahre alt ist.

07.06.2012.

IHK fordert mehr Herzblut für die Innenstädte

Mit großem Bedauern reagiert die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) auf die Entscheidung des Dessauer Stadtrates, keine weiteren rechtlichen Schritte gegen den Bau des Factory Outlet Centers (FOC) in Sandersdorf-Brehna zu unternehmen. „Wenn, wie angenommen werden muss, auch die Städte Leipzig und Schkeuditz keine weiteren rechtlichen Verfahren anstrengen werden, ist mit dem Beschluss des Stadtrates die letzte Festung gegen ein FOC außerhalb unserer Oberzentren gefallen. Insbesondere die Innenstädte von Dessau-Roßlau und Halle werden weiter an Attraktivität verlieren. Wir erwarten von den verantwortlichen Kommunalpolitikern und  Mitarbeitern der Stadtverwaltungen jetzt umso mehr Herzblut und Sachverstand für die Innenstädte und deren Handel“, betont IHK-Geschäftsführerin Antje Bauer. Es bleibe zu hoffen, dass die erwarteten Umsatzrückgänge keinen Händler zum Aufgeben zwingen würden.

Nach Meinung Bauers müsse die Händlerschaft nun noch größere Anstrengungen unternehmen, um Kunden zu finden und zu binden. Beispiele hierfür seien Investitionen in Verkaufsräume und Sortiment, Konzentration auf eigene Stärken und Nischen, Erhöhung der Servicequalität, intensives Engagement in den Bereichen Sortiment und Personal sowie einheitliche Kernöffnungszeiten. „Auch Räte und Verwaltungen müssen gute Rahmenbedingungen anstreben“, so Bauer weiter. Notwendige Hausaufgaben der Kommunen seien eine die zentralen Orte stärkende Ansiedlungspolitik, umsichtige und verbindliche Einzelhandels- und Zentrenkonzepte, ausreichende und für Besucher einfach zu findende Parkplätze sowie ein innovatives Citymanagement.

Das jüngst ergangene Urteil des Verwaltungsgerichtes Halle zur Klage der Stadt Dessau-Roßlau gegen die FOC-Ansiedlung in Brehna bezeichnet Bauer als „herben Rückschlag für die Bemühungen um Erhaltung und Weiterentwicklung der Innenstädte“. Das Urteil berücksichtigt leider weder raumordnerische noch handelspolitische Aspekte in geeigneter Weise und bestrafe darüber hinaus die Falschen. „Die Richter des Verwaltungsgerichtes Halle haben die Stadt Dessau-Roßlau aufgegeben. Eine die innenstädtische Entwicklung vernachlässigende Kommunalpolitik in den vergangenen Jahren darf nicht auf dem Rücken des innerstädtischen Handels ausgetragen werden und die Genesung der Innenstadt in Gefahr bringen“, mahnt Bauer. Mit konsequenter raumordnerischer Steuerung hätte es aber nie soweit kommen müssen: „Die landesplanerische Steuerung wurde im Jahr 2002 durch die Aufhebung des Vorhabens- und Erschließungsplanes für Brehna seitens der Stadt und des Regierungspräsidiums unterlaufen. Die Durchsetzung der Planungspflicht ist vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld und der damaligen Landesregierung versäumt worden“.

06.06.2012.

„Vier für Sachsen-Anhalt“

Die Messe PERSPEKTIVEN, KickStart-Messe, HANDWERK4YOU der Handwerkskammer Magdeburg und die Musik- und Medienmesse „local heroes“ haben am 6. Juni 2012 in Magdeburg eine Initiative für Berufsbildung und -orientierung in Sachsen-Anhalt beschlossen. In zeitgleich laufenden Messen und Veranstaltungen am 28. und 29. September 2012 soll so eine bessere Karriereplanung für die Jugendlichen im Land ermöglicht werden. 

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06.06.2012.

Bayer CropScience eröffnet Weizenzuchtzentrum

Bayer CropScience eröffnete auf dem Gelände des Biotechparks Gatersleben (Salzlandkreis) sein neues Europäisches Weizenzuchtzentrum. Das auf Pflanzenschutzmittel und Saatgut spezialisierte Tochterunternehmen der Bayer AG will dort künftig in Gewächshäusern und Laboren auf rund 1.400 Quadratmetern Weizensorten mit höherem Ertrag und verbesserten Eigenschaften für den mitteleuropäischen Markt entwickeln. Zudem sollen vom neuen Weizenzuchtzentrum aus, das ohne Fördermittel errichtet wurde, die gesamten Weizenzüchtungsaktivitäten von Bayer in Europa koordiniert werden. Nach Unternehmensangaben sollen 40 fest angestellte Mitarbeiter in Gatersleben arbeiten.

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06.06.2012.

Q.CELLS präsentiert neue Produkte auf der Intersolar

Vom 13. bis 15. Juni empfängt Q.CELLS Gäste und Partner bei der Messe Intersolar 2012 in München. Am Stand A3.250 haben Besucher die Möglichkeit, sich über die neusten Produkte von Q.CELLS im Bereich Solarzellen, Solarmodule und Solarsysteme zu informieren, darunter das neue Flachdach-System Q.FLAT-G2, das sich insbesondere für gewerblich genutzte Bauten eignet. Auch das neue Q.PORT Carport-System, das Kosteneffizienz mit Flexibilität vereint, wird vorgestellt. Daneben hat Q.CELLS im vergangenen Jahr sein Modulportfolio weiter ausgebaut und wird zum ersten Mal sein monokristallines Q.PEAK-G2 Modul mit einem schwarzen Rahmen (265 Watt) vorstellen. Auch das Q.PEAK S Modul, ein 48 Zellen-Modul, das als Ergänzung zum größeren Q.PEAK-G2 Modul insbesondere für die Nutzung auf kleinen und verwinkelten Dächer entwickelt wurde, wird zu sehen sein. Das polykristalline 72-Zellen-Modul Q.PRO L für die Anwendung in großen Solarkraftwerken rundet das Portfolio an Produktneuheiten ab. 

06.06.2012.

Eine erfolgreiche Nationalmannschaft ist gut für’s Geschäft

SCREEN RENT ist ein international erfolgreich agierender Vermieter von Großbildvideowänden. Die Teilnahme der deutschen Fußballnationalmannschaft an der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sorgt bei dem mittelständischen Unternehmen mit Sitz in Magdeburg für volle Auftragsbücher an diesen Tagen.

20 Trucks sind seit einer Woche unterwegs und beliefern über 20 Public Viewing Veranstaltungen von Sylt bis Freiburg mit tageslichttauglichen LED Screens. Aber nicht nur in Deutschland vertrauen die Kunden auf die Zuverlässigkeit, den Rundumservice und Qualität, die das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt liefert. Am ersten EM-Wochenende sind insgesamt 26 Videowände europaweit im Einsatz, unter anderem in Madrid, Paris, Prag und sogar in Moskau.

Obwohl die LED-Großbildvideowände bei allen Wetterbedingungen einsetzbar sind, wünscht sich Dirk Roswandowicz, Inhaber der Firma, „viel Sonnenschein und gutes Biergartenwetter für seine Kunden und natürlich ein erfolgreiches Abschneiden ‚unserer Jungs‘ bei der Europameisterschaft“. 

06.06.2012.

Prachtvolle Dokumente kaiserlicher Macht unter der Lupe

Die Landesausstellung Sachsen-Anhalt „Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike zum Mittelalter“, die vom 27. August bis 9. Dezember 2012 im Kulturhistorischen Museum Magdeburg zu sehen ist, wird neben hochkarätigen Kunstwerken und Prunkhandschriften natürlich auch Urkunden großer Herrscher zeigen. Bereits am kommenden Donnerstag, den 7. Juni 2012, gibt der Leipziger Mediävist Prof. Dr. Wolfgang Huschner im Kulturhistorischen Museum Magdeburg spannende Einblicke in die faszinierende Geschichte dieser Schriftstücke als Medien der Herrschaftsdarstellung und -repräsentation.

„Vom Kaiser der Franken zum Kaiser der Römer. Die Präsentation der westlichen Imperatoren in ihren Urkunden (9. und 10. Jh.)“ hat der Experte für die Urkunden der Ottonen seinen Vortrag überschrieben. Denn Urkunden waren nicht etwa Schriftstücke, die nur von Kanzleibeamten verfasst wurden und dann in Archiven verschwanden. Ihre oft prachtvolle Gestaltung mit Herrschermonogramm, Initialen, besonderen Schriften und einem aufgeprägten Siegel erhielten sie, weil sie öffentlich verlesen und gezeigt wurden. Sie waren also über ihre rechtliche Funktion hinaus ein Mittel des Herrschers, sich zu präsentieren. Die Wahl eines bestimmten Titels, einer bestimmten Formulierung oder Darstellungsform verrät viel darüber, wie Imperatoren ihr Kaisertum oder Königtum verstanden und vor allem wie sie gesehen werden wollten. Mit seinem Vortrag stimmt Professor Huschner auf diesen Themenbereich der Landesausstellung ein und verrät Spannendes und Wissenswertes über diese auf den ersten Blick oft unscheinbaren Dokumente.

Der Vortrag findet am 7. Juni 2012 im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums Magdeburg statt. Beginn ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

06.06.2012.

Wohnhäuser umweltfreundlich mit Wärme versorgt

Im Rahmen des Programms „Stadtumbau Ost“ wurde in Magdeburg-Reform ein Modellprojekt zum energetischen Umbau nahezu eines kompletten Stadtviertels als Kooperation mehrerer Wohnungsunternehmen und der GETEC AG erfolgreich umgesetzt. Im Beisein von Landesentwicklungs-Staatssekretär Dr. Klaus Klang wurde mit der offiziellen Inbetriebnahme eines 500 kW Holzpellet-Heizhauses der umweltfreundliche Abschluss dieses mehrjährigen Großprojektes gefeiert. Gegenüber der alten Technik reduziert dieses Heizhaus die CO2-Emissionen um fast 60 Prozent.

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04.06.2012.

Kosten der Energiewende müssen fair verteilt werden

Henning Dettmer, Geschäftsführer des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), zu den verschiedenen Äußerungen des Bundesumweltministers vom Wochenende:

„Der BWE begrüßt, dass sich der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier am Wochenende mehrfach zur Energiewende und zum Atomausstieg bekannt hat. Ein gutes Zeichen ist , dass er dabei vor allem auf die Windenergie setzen will. Sie hat in Deutschland das größte Potenzial und ist an Land heute die kostengünstigste unter den Erneuerbaren. Positiv ist auch Altmaiers offener Umgang mit der Kostenfrage. Wir weisen darauf hin, dass seit einiger Zeit eine einseitige Verschiebung der Belastung zu Ungunsten von Haushaltskunden und mittelständischen Unternehmen stattfindet. Gleichzeitig werden aber immer größere Teile der energieintensiven Industrie von der EEG-Umlage befreit. Auf der anderen Seite profitieren gerade diese Unternehmen von einem niedrigen Börsenstrompreis, der durch die verstärkte Einspeisung Erneuerbarer Energien zustande kommt (sogenannter Merit-Order-Effekt). Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Kosten fair auf alle Schultern verteilt werden. Wir brauchen daher auch eine Debatte darüber, wie sich die energieintensive Industrie ihrer Verantwortung stellt und sich an dem Jahrhundertprojekt Energiewende beteiligt.“

04.06.2012.

SWM Unternehmensgruppe wächst weiter

Erwerb von Geschäftsanteilen an der Erdgas Mittelsachsen GmbH (EMS)

Anfang Mai wurde der Erwerb von Geschäftsanteilen in Höhe von 16,8 Prozent  an der EMS durch die SWM Magdeburg notariell beurkundet. Die SWM Magdeburg haben diese Anteile von den Stadtwerken Schönebeck erworben.

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04.06.2012.

Sachsen-Anhalt und China intensivieren Zusammenarbeit

Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, sieht gute Voraussetzungen dafür, die Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China in den nächsten Jahren kontinuierlich zu entwickeln. „Trotz der großen geografischen Entfernung gibt es eine Vielzahl von Themen, die uns in gleicher Weise beschäftigen, wo wir uns unterstützen und voneinander lernen können“, sagte Webel in Fuzhou nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der chinesischen Provinz Fujian und dem Land Sachsen-Anhalt, mit der beide Partner ihre enge Zusammenarbeit besiegelt haben.

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04.06.2012.

IHK nimmt Verantwortung wahr

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ist neuestes Mitglied im Leopoldina Akademie Freundeskreis e. V. „Es ist uns eine Herzenssache, die Arbeit der Leopoldina ideell und materiell zu unterstützen. Wir haben mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Halle einen Schatz mit internationaler Ausstrahlung, den wir pflegen wollen“, betont IHK-Präsidentin Carola Schaar das Engagement.

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04.06.2012.

Finanzministerium lehnt Zusammenarbeit mit IT-Wirtschaft ab

Bartens: „Wir haben den Dialog gesucht, und werden vor den Kopf gestoßen“

Nach dem ein ursprünglich für den 4. Juni vereinbarter Gesprächstermin von Vertretern des Verbandes der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e. V. (VITM) und der InIT, der Initiative IT, der IHK Magdeburg mit Finanzminister Jens Bullerjahn über die Vergabe zentraler Aufgaben der Informations- und Kommunikationstechnologie des Landes abgesagt wurde, zeichnet sich ein klarer Dissens ab.

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04.06.2012.

Gemischte Zwischenbilanz für Energiewende

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young GmbH haben heute den Deutschen Energiewende-Index (DEX) in Berlin vorgestellt. Der DEX basiert auf einer Befragung von Vorständen und Geschäftsführern aus verschiedenen Branchen und wird in Zukunft quartalsweise erhoben. Er liefert ein regelmäßiges Stimmungsbild zur Lage der Energiewende aus Sicht der deutschen Wirtschaft. 

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01.06.2012.

Wachstumssignale stehen auf „Grün"

„Sachsen-Anhalt ist ein Land der Innovationen. Davon zeugt auch das bei uns entwickelte Chemieparkmodell. Es hat nicht nur der heimischen Chemieindustrie nach dem Fall der Mauer wieder eine Perspektive gegeben, sondern findet inzwischen weltweit Nachahmer. Wir können also mit Stolz sagen: Für die Fortentwicklung der chemischen Industrie gingen von unserem Land Impulse in alle Welt aus“, das sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff aus Anlass des zehnten Jahrestages der Gründung des Central European Chemical Network (CeChemNet). Dem Netzwerk gehören in Sachsen-Anhalt der P-D ChemiePark Bitterfeld-Wolfen sowie die weiteren Standortgesellschaften in Leuna (InfraLeuna GmbH), Schkopau/Böhlen (Value Park® Dow Olefinverbund GmbH), Zeitz (Infra- Zeitz Servicegesellschaft mbH)  und BASF Schwarzheide GmbH im Land Brandenburg an. Komplettiert wird die Partnerschaft durch die Mitwirkung der Verbände Nordostchemie sowie der halleschen isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH.

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01.06.2012.

Motor Mittelstand: IBM Truck macht Halt in Magdeburg

Unter dem Motto „Innovation on Tour“ macht der IBM Truck bei der MDlink GmbH (Standort: Alter Markt in Magdeburg) Halt und die Vertreter aus den Firmen der Region können sich über mittelstandsgerechte Hardware- und Softwarelösungen informieren. Mit einer Länge von 16 Metern und einem Gesamtgewicht von 16 Tonnen bietet sich den Besuchern ein außergwöhnlicher Vortragsraum mit vier vollbestückten IBM Enterprise-­Racks. Im Fokus der Veranstaltung stehen folgende Themen:

  •  System x
  •  BladeCenter
  •  Virtualisierung
  •  System-­‐Management
  •  System Storage

30.05.2012.

Offene Türen für „intelli“gente Energien

Am Samstag, den 2. Juni 2012 findet von 10 Uhr bis 13 Uhr der Tag der offenen Tür der intelli production GmbH in Barleben statt. Präsentiert wird das intelli-Heimkraftwerk®, ein Mini-Blockheizkraftwerk, das Wärme und Strom gleichzeitig produziert. Den Besuchern wird die Möglichkeit geboten, einen Blick hinter die Kulissen der Produktion des intelli-Heimkraftwerkes zu werfen und sich zu dem alternativen Energieversorgungskonzept beraten zu lassen.

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28.05.2012.

Deutschland hat ein Führungsdefizit

In den Chefetagen vieler Unternehmen ist das Führungsproblem bekannt. In der Tat boomt das Geschäft mit dementsprechenden Seminarangeboten von Jack Welsch oder Prior Amseln. Es sprießen die Führungskräfte-Assessments wie Pilze aus dem Boden.

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28.05.2012.

18. New Orleans Jazz-Festival

Jazzfreunde aufgepasst: Am Samstag, dem 9. Juni 2012, findet ab 16 Uhr das New Orleans Jazz-Festival im Herrenkrugpark statt. Bei der Open Air-Kultveranstaltung wird dank des Veranstalters T-Systems, des Parkhotels Herrenkrug und vieler weiterer Sponsoren, erneut kostenlos feinste Musik geboten.

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24.05.2012.

Chancen für Halle und ganz Mitteldeutschland

Zur feierlichen Einweihung des Hauptsitzes der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle gratuliert der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) Dr. Thomas Brockmeier. Mit dem Haus auf dem halleschen Jägerberg sei eine „Kathedrale der Wissenschaft“ entstanden, die in Architektur wie im wissenschaftlichen Geist Maßstäbe setzt. „Von Halle aus geht Sachverstand in alle Welt. Wir freuen uns über die Stärkung des hiesigen Kultur- und Wissenschaftsstandortes durch den neuen Hauptsitz der Leopoldina. Damit verbunden ist eine positive Aufmerksamkeit für Halle und den mitteldeutschen Standort, die wir gemeinsam nutzen sollten“, betont Brockmeier. Die Leopoldina sei mit ihrer zukunftsgewandten, wissenschaftsbasierten Beratung von Öffentlichkeit und Politik national gefragt und international geachtet.

Der Forschergeist und die Neugier der Wissenschaftler nützten auch der mitteldeutschen Wirtschaft. „Der Dialog macht unsere Region stark und verspricht Erfolg. Hier wollen wir auch als IHK einen Beitrag für eine engere Verbindung von Unternehmen und wissenschaftlichen Ressourcen Sachsen-Anhalts, Deutschlands und Europas leisten“, so Brockmeier weiter. Die Nationalakademie habe in der jüngeren Vergangenheit zahlreiche Stellungnahmen zu drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen gegeben. Thomas Brockmeier: „Es ist gut, dass wir uns intensiv mit Themen wie Demografie, Energieversorgung und Gesundheit auseinandersetzen. Dabei spielt die Stimme der Wissenschaft als unabhängiger Mahner eine bedeutsame Rolle. Gemeinsam können Wissenschaft und Wirtschaft die Zukunft gewinnen.“

24.05.2012.

Arbeitsbesuch des Sozialministers in Halle

Sozialminister Norbert Bischoff war am Donnerstag auf Stippvisite in Halle unterwegs. Auf dem Arbeitsbesuch informierte sich Bischoff über verschiedene soziale Einrichtungen.

So besichtigte der Minister die neu geschaffene Interdisziplinäre Frühförderstelle des Sozialpädiatrischen Zentrums Halle. Die im April 2012 eröffnete Einrichtung ist für die Frühförderung behinderter Kinder im Kindergartenalter verantwortlich. Diagnostik und Behandlung werden dort erstmalig zentral für den Süden Sachsen-Anhalts in Zusammenarbeit von Ärzten, Psychologen, Heilpädagogen und medizinisch-therapeutischem Fachpersonal durchgeführt. Sozialminister Bischoff: „In der Frühförderstelle wird versucht, in enger Zusammenarbeit mit den Landkreisen eine möglichst wohnortnahe Betreuung der Kinder zu ermöglichen. Somit haben die kleinen Patienten nur noch kurze Wege und können optimal behandelt werden. Das steigert die Lebensqualität von Eltern und Kindern immens.“

Anschließend war Bischoff beim Pharmazeutischen Kontroll- und Herstellungslabor zu Gast, sprach mit Mitarbeitern und nahm an einem Betriebsrundgang teil. Das Unternehmen ist seit über 20 Jahren erfolgreich im Bereich der Labordienstleistungen tätig und zeichnet sich durch die engagierte Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt aus.Im Hort „Bunte Welt“ verschaffte sich der Minister einen Überblick über die Aktivitäten des Kinder-Eltern-Zentrums. In der Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes wurde 2010 im Rahmen eines Modellprojektes ein von Eltern betriebenes Café eingerichtet, das als Treffpunkt zum Erfahrungsaustausch anregen soll.

Als Abschluss des Arbeitsbesuches nahm der Minister an einer Gesprächsrunde mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern teil. Dort gewann er einen Einblick über die umfassenden Möglichkeiten der ehrenamtlichen Arbeit in Halle. Bischoff: „Mich hat vor allem die Vielfalt des Engagements gefreut. Von Spielplatzpatenschaften übers Schülerradio bis hin zum Seniorenrat waren alle Altersgruppen mit spannenden Projekten vertreten. Schön, dass sich so viele Menschen ganz uneigennützig engagieren.“ Bischoff überreichte den 25 engagierten Frauen und Männern Ehrenurkunden des Sozialministeriums als Dank für ihre Arbeit.

23.05.2012.

Landtag jetzt auch mit eigenem Youtube-Kanal

Ab sofort bietet der Landtag von Sachsen-Anhalt Informationen und Eindrücke zu seiner Arbeit auch im Videoformat über Youtube an. Auf dem eigenen Kanal „LSALandtag“ stehen zunächst drei Informationsfilme zur Verfügung. Einen Einblick in  den Arbeitsalltag der Abgeordneten in den Wahlkreisen und im Landtag bietet der Film „Parlamentarische Demokratie erleben“. Wer sich über die Jahre  des politischen Aufbruchs bis 1994 informieren möchte, für den steht ein Video zur Verfügung, welches historisches Filmmaterial mit den Erinnerungen von Zeitzeugen verbindet. Einem komplett anderen Thema, nämlich der Frage zu dem „Warum“ widmet sich ein Beitrag zur deutsch-jüdischen Geschichte in Sachsen-Anhalt.

Für die Zukunft ist geplant, auf dem neuen Youtube-Kanal Kurzvideos zu Veranstaltungen und Projekten des Landtages einzustellen und damit das Parlament noch intensiver erlebbar zu machen.

Ergänzt wird das Angebot, den Landtag in Bild und Ton zu erleben, durch die Möglichkeit, Landtagssitzungen über die Website des Parlaments (www.landtag.sachsen-anhalt.de) live zu verfolgen. Auch ältere Plenarsitzungen – seit Beginn der 6. Wahlperiode im April 2011 - können über das Archiv abgerufen werden.

 

21.05.2012.

Kaiser Otto-Festessen mit OttonenTheater

Vom steilen Aufstieg der Ottonen zu römisch-deutschen Kaisern zeugen prächtige Urkunden in der Ausstellung „Wallhausen – Geburtsort Ottos des Großen“. Mehr als 40 prächtige Urkunden stellten die Ottonen-Herrscher in ihrer Pfalz Wallhausen aus. Allein zwölf sind von Otto I.

Neben weiteren prächtigen Zeugnissen sind auch zwei aus der Schweiz stammende Originalurkunden zu bestaunen, die erstmals in Deutschland gezeigt werden und eine Schenkung Ottos I. an das Kloster Einsiedeln bezeugen. Ein Höhepunkt in Wallhausen wird in diesem Jahr das Schlossfest sein. Es findet am 26. und 27. Mai statt. Das OttonenTheater aus der Ottostadt Magdeburg gastiert mit der Aufführung „Wichmann ersehnt Otto und Editha“. 

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21.05.2012.

Mehr Überblick in der Intralogistik

Automatisierte Systeme sorgen auch in intralogistischen Prozessen für mehr Sicherheit und Qualität. Großen Anteil daran haben die wachsende Integration und Zuverlässigkeit von RFID-Lösungen und optischen Überwachungssystemen. Das Fraunhofer IFF demonstriert auf der Automatica 2012 in München zwei solcher Anwendungen, die dabei helfen, in der Produktionssteuerung und bei Betriebsprozessen den Überblick zu behalten.

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21.05.2012.

Logistik in der Ernährungswirtschaft

Am Donnerstag, dem 24. Mai 2012 findet ab 14 Uhr das Logistikforum Anhalt-Bitterfeld am Standort Köthen der Hochschule Anhalt statt. Eröffnet wird die Veranstaltung vom Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld Uwe Schulze.

Das dritte Forum dieser Reihe beschäftigt sich mit dem Thema „Logistik für die Ernährungswirtschaft“. Die Ernährungswirtschaft ist in Sachsen-Anhalt der größte Arbeitgeber und eine der umsatzstärksten Branchen. Kleine und mittelständische Unternehmen dieser Branche profitieren von einer hervorragenden infrastrukturellen Lage in Mitteldeutschland. Aber auch in der Logistik gibt es Veränderungen. Neue Lösungen für die Gestaltung logistischer Prozesse müssen als Antwort auf aktuelle Trends in der Forschung und Entwicklung gefunden werden. Schwerpunkte der Vorträge werden deshalb u. a. die Lebensmittellogistik 2020, Megatrends der Intralogistik und Lösungen für eine integrierte und softwaregestützte Logistik sein.

Das Logistikforum wird von der Hochschule Anhalt, der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld, der Bundesvereinigung Logistik und weiteren Partnern organisiert. Es findet im Technologiezentrum Köthen statt. Weitere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung sind im Internet unter www.bvl.de zu finden. 

18.05.2012.

Unternehmen mit besonderem Engagement gesucht

In Sachsen-Anhalt wird zum zweiten Mal ein Ehrenpreis für Unternehmen vergeben, die sich in besonderer Weise für Menschen mit Behinderung engagieren. Der Behindertenbeirat des Landes ruft Unternehmen aus der Privatwirtschaft sowie der öffentlichen Hand auf, sich mit Projekten für Barrierefreiheit zu bewerben. Die Anmeldefrist endet am 30. Juni.

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16.05.2012.

Rundfunk Gernrode präsentiert Zukunftstechnologie im Schloss Bellevue

Anfang  Juni 2012 präsentiert die zur Firmengruppe Rundfunk Gernrode gehörende RG Elektrotechnologie ein einzigartiges, zukunftsweisendes Umweltprojekt auf der 4. „Woche der Umwelt“ im Berliner Schloss Bellevue.

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16.05.2012.

Am Puls der Zahntechnologie

52 Mitarbeiter, Aufträge in der gesamten Region, unterwegs bis nach Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg und Magdeburg. Auftraggeber sind Zahnärzte – geliefert werden Kronen, Brücken, Implantat und mehr. „Just in time“ – selbstverständlich. Auftragnehmer, Dienstleister und Lieferant ist die Firma Fielsen Dental aus Halberstadt. „Wir haben 1991 mit fünf Mitarbeitern in der Richard-Wagner-Straße angefangen“, erinnert sich Geschäftsführer Jörg Fielsen. „Seit 1995 arbeiten wir hier an diesem Standort im Gewerbegebiet Am Sülzegraben unter hervorragenden Bedingungen, die jetzt nochmals durch einen Verbindungsbau unserer beiden Häuser optimiert wurden", erläuterte er weiter bei einer Stippvisite des Oberbürgermeister Andreas Henke und Unternehmerbüroleiter Thomas Rimpler.

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15.05.2012.

Flusskraft fürs Stromnetz

Deutschland will die Energiewende. Doch wie sehen die Energiequellen der Zukunft aus? Alternativen zu den fossilen Brennstoffen und zur Atomkraft sehen die Forscher vom Fraunhofer IFF in Magdeburg allein in den erneuerbaren Ressourcen. Sie forschen nicht nur im Bereich der Windenergie oder Biomasseverwertung, sondern widmen sich nun auch verstärkt dem Thema Flusswasserkraft. Sie wollen herausfinden, mit welchen Methoden man die Energie aus der Fließgeschwindigkeit von Flüssen am besten nutzen kann.

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15.05.2012.

Mehr Geld für Deich-Schäfer

Schäfer, die ihre Schafe auf den Deichen in Sachsen-Anhalt weiden lassen, bekommen mehr Geld für diese Pflegeleistung. Rückwirkend zum ersten Januar 2012 beträgt die Erhöhung 100 Euro je Hektar. Das Land zahlt den Schäfern bisher für die ausschließliche Beweidung der Deiche 150 Euro pro Hektar (jetzt 250 Euro) und für die Komplettpflege 562 Euro/Hektar (jetzt 662 Euro).

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15.05.2012.

Halles OB-Kandidaten stellen sich Unternehmerfragen

Im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl der Stadt Halle (Saale) lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) interessierte Bürger und Unternehmer zu einer Diskussionsveranstaltung mit den Kandidaten der Parteien am Mittwoch, dem 23. Mai 2012, 18.30 Uhr, in den Festsaal der IHK, Franckestraße 5 nach Halle ein.

„Wahlen sind Weichenstellungen. Entsprechend aufmerksam wird die politische Debatte in Wahlkampfzeiten von der Wirtschaft verfolgt. Wir sind gespannt, welche Lösungsansätze die Spitzenkandidaten der Parteien auf  die drängenden ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen Halles mitbringen werden“, wirbt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier für das Gesprächsforum. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit Bernhard Bönisch (CDU), Swen Knöchel (DIE LINKE), Christian Kunze (Piratenpartei), Oliver Paulsen (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Kay Senius (SPD) und Bernd Wiegand (parteilos) ins Gespräch zu kommen und über wirtschaftspolitische Fragestellungen zu diskutieren.

Interessenten können sich an dieser kostenfreien Veranstaltung bei der IHK telefonisch anmelden unter 0345 2126-241.

15.05.2012.

Im Sonnenland wird es dunkel

Sovello stellt Insolvenzantrag - dem nächsten Solar-Unternehmen Sachsen-Anhalts droht die Pleite

Nach Solarhybrid, Solar Millennium und Q-Cells wird es auch bei dem Solarmodulhersteller Sovello dunkel. Das Unternehmen aus Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen stellte einen Insolvenzantrag. Dieser Schritt wurde erwartet: Ein Unternehmenssprecher hatte bereits am Wochenende erklärt, dass Sovello die Produktion auf ein Drittel seiner Kapazität gedrosselt habe und die Einführung von Kurzarbeit prüfe.

Nach Angaben des Amtsgerichts Dessau-Roßlau lautet der Insolvenzantrag auf die Anordnung einer Eigenverwaltung, die Bestellung eines vorläufigen Sachwalters und eines vorläufigen Gläubigerausschusses. Das Unternehmen war im Januar 2005 als Joint Venture EverQ gegründet worden, die ersten Solarmodule verließen das Werk im Februar 2006.

Die deutschen Hersteller kämpfen vor allem mit deutlich kostengünstigeren Unternehmen in China. Hinzu kommen nach Angaben der Branche die geplanten Kürzungen der Solarförderung durch den Bund. Der Bundesrat hatte die Kürzungen, die rückwirkend zum 1. April gelten sollen, am 11. Mai vorerst auf Eis gelegt.

14.05.2012.

Unternehmer-Preis 2012 – Visitenkarte Ostdeutscher Unternehmer

Der begehrte Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) ist wieder zu haben. Ab sofort können sich Unternehmen, Kommunen und Vereine um den begehrten Preis bewerben. Der Preis würdigt den Einsatz für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und die Verbesserung der Lebensqualität.

„Der Unternehmerpreis ist ein Aushängeschild Ostdeutschlands. Er steht für Vielfalt, Ideenreichtum, Kreativität und Unternehmergeist, aber auch für das persönliche Engagement vieler Menschen“, sagte der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, Claus Friedrich Holtmann.

Vergeben wird die Auszeichnung in den Kategorien Unternehmer, Kommune und Verein jeweils für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Unternehmen, die „Unternehmer des Jahres“ werden wollen, sollten sich konsequent modernisiert haben, das kreative Potenzial der ostdeutschen Wirtschaft präsentieren und den demografischen Veränderungen Rechnung tragen. Gesucht werden insbesondere Unternehmen, die durch Innovation und besondere Alleinstellungsmerkmale auffallen.

Nominierungen können ab sofort bis zum 31.07.2012 in schriftlicher oder elektronischer Form beim Ostdeutschen Sparkassenverband unter der Adresse unternehmer-preis@osv-online.de eingereicht werden. Die Nominierung kann dabei mit einer formlosen Anlage, als Begründung für den Vorschlag, ergänzt werden.

Der Preis wird zusammen mit der Zeitschrift „SUPERillu“ ausgelobt. Eine Jury mit Vertretern von Sparkassen, Kammern, Kommunen und Medien wählt aus allen Einreichungen die Preisträger aus. Die Preise werden auf dem Unternehmer-Konvent des Ostdeutschen Sparkassenverbandes am 29. November 2012 verliehen.

13.05.2012.

Handwerkskammer Magdeburg sucht Diamantene Meister

Die Handwerkskammer Magdeburg sucht Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister aus der Region, die vor mindestens 60 Jahren ihre Meisterprüfung abgelegt haben und Interesse am Diamantenen Meisterbrief haben. Die Auszeichnungen für verdienstvolle Arbeit im Handwerk werden im Juni bei Festveranstaltungen in Magdeburg, Gardelegen und Blankenburg übergeben.

Im vergangenen Jahr hat die Handwerkskammer Magdeburg zum ersten Mal Diamantene Meisterbriefe verliehen. Das Interesse war groß: 50 Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister erhielten die Auszeichnung – einige davon aus Gewerken, die heute nicht mehr ausgeübt werden. Die Festveranstaltungen waren für viele eine schöne Gelegenheit zur Erinnerung an das Arbeitsleben und zum Austausch mit ehemaligen Fachkollegen

Auskunft zur Antragstellung gibt Handwerkskammer-Mitarbeiterin Karin Abel unter der Telefonnummer 0391 6268271 oder der E-Mail-Adresse kabel@hwk-magdeburg.de.

13.05.2012.

Praxisnahe Lehre: Prof. Dr. Dieter Haentzsch (links) erklärt den Besuchern das Hochspannungslabor des Instituts für Elektrotechnik. Foto: Matthias Piekacz

Campus Days zogen Besucher an

 

Am 11. und 12. Mai 2012 veranstalteten die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Hochschule Magdeburg-Stendal zum zweiten Mal gemeinsame Campus Days. Am Freitag und Samstag nutzten Studieninteressierte sich über insgesamt mehr als 100 Studiengänge, die Studienbedingungen, die Zulassungsbedingungen und vieles mehr informieren.  Allein an der Hochschule Magdeburg-Stendal wurden 800 Gäste gezählt. Auch die Stadtrundfahrt im Bus und mit dem Schiff wurde genutzt, um erste Eindrücke von der Stadt zu sammeln.

11.05.2012.

Bundesrat ignoriert Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts

Der Handwerkstag Sachsen-Anhalt bedauert das Scheitern des Steuerentlastungsgesetzes im Bundesrat. „Allein die Anpassung der Löhne und Gehälter an die Inflation führt infolge der Progression zu einer ständig steigenden Steuerbelastung der Bürger. Die Begrenzung der durch die kalte Progression verursachten heimlichen Steuererhöhungen ist eine seit Jahren erhobene Forderung des Handwerks. Außerdem wird die Binnenwirtschaft durch Kaufkraftzuwächse bei den unteren und mittleren Einkommen gestärkt,“ sagte der Präsident des Handwerkstages Sachsen-Anhalt, Hans-Jörg Schuster. Zudem sei die Erhöhung des Grundfreibetrags von bisher 8.004 Euro vom Verfassungsgericht vorgeschrieben. Die Länder, die den Gesetzentwurf abgelehnt hätten, müssten sich fragen lassen, wie sie die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts erfüllen wollen.

Der Handwerkstag Sachsen-Anhalt ist Interessenvertretung der rund 30.000 Handwerksbetriebe in Sachsen-Anhalt. 

 

11.05.2012.

Sachsen-Anhalt geht baden ...

...aber nur in den 67 sauberen Badeseen.

Auch wenn das Wetter noch nicht so richtig weiß, was es will: Sachsen-Anhalt startet in die Badesaison 2012. Offizieller Beginn ist Dienstag, der 15. Mai. Aber die Badegewässer öffnen je nach Wetterlage auch schon vorher oder erst später. Pünktlich zum Start der Saison wird die aktuelle Badegewässerkarte des Landes erscheinen. Sie kann bei Landkreisen und kreisfreien Städten abgerufen werden. Genau 67 Badeseen präsentieren sich in der neuen Übersichtskarte. 


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10.05.2012.

„Studieren in Sachsen-Anhalt“ ab sofort online

Die aktuelle Auflage der Broschüre „Hellwach – Studieren in Sachsen-Anhalt“ ist ab sofort auf den Internetseiten des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft verfügbar. Neben einer ausführlichen Übersicht über die an den Universitäten und Fachhochschulen des Landes angebotenen Studiengänge bietet der Studienführer auch Termine für die Bewerbung um einen Studienplatz sowie für Schnupperstudien, Bewerbertage oder Tage der offenen Hochschultür. Enthalten sind darüber hinaus zahlreiche nützliche Informationen rund ums Studieren in Sachsen-Anhalt. So werden wichtige Fragen wie „Welche Abschlüsse kann ich erwerben?“, „Muss ich mein gesamtes Studium an einer Hochschule absolvieren?“ oder „Wo und wann muss ich mich für ein Studium bewerben?“ beantwortet.

„Die Broschüre zeigt, dass es sich in Sachsen-Anhalt anspruchsvoll und zugleich komfortabel studieren lässt“, betont Ministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff. „Die umfangreichen Investitionen in Köpfe und Infrastruktur haben sich gelohnt und die Qualität der Hochschulen in Forschung und Lehre hat sich weiter verbessert. Sachsen-Anhalt bietet zudem beste Bedingungen für die Verbindung von Studium, Leben und Karriere. Dass sich dies auch außerhalb Sachsen-Anhalts herumgesprochen hat, zeigen die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegene Zahl der Studienanfänger aus den westdeutschen Bundesländern sowie die große Anzahl ausländischer Studierender.“

Alle Informationen zu Hochschulen und Studiengängen sind auch auf der Internetseite www.studieren-in-sachsen-anhalt.de abrufbar. Zudem wird die Broschüre auf Ausbildungsmessen sowie an Schulen verteilt.

 

10.05.2012.

Innovationspreis der Bioregionen geht an Magdeburger Forschungsunternehmen

Der Innovationspreis für exzellente Forschungsideen 2012 geht an das Magdeburger Start-Up Unternehmen glyXera, eine Ausgründung der Max-Planck-Gesellschaft durch den Magdeburger Forscher Dr. Erdmann Rapp (rechts) und sein Team. Am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg leitet Dr. Erdmann Rapp das Team Bio/Prozeßanalytik in der Fachgruppe Bioprozesstechnik.

Zum fünften Mal prämierte der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland die innovativsten und patentierten Forschungsideen und Forschungsprojekte in der Biotechnologie mit exzellenten Marktchancen. Die Jury zeichnete in diesem Jahr drei herausragende Projekte aus den Forschungsbereichen Biomedizin und Biowissenschaften aus.
Dabei überzeugte die Jury das Konzept des Magdeburger Unternehmens glyXera mit einem Hochleistungs-Analyseverfahren komplexer Zuckerstrukturen, das vor allem in der Medikamentenentwicklung, Medizin aber auch in der Biotechnologie und Lebensmittelindustrie angewandt wird. So können zum Beispiel schon bei der Entwicklung Unverträglichkeiten vermieden und die Wirksamkeit und der Nutzen neuer Produkte optimiert werden. Das neue Analyseverfahren der glyXera GmbH findet außerdem zum Biomarkerscreening bei der Früherkennung von Krankheiten Verwendung.

10.05.2012.

Ausbildung ist gefragtes Mittel zur Fachkräftesicherung

Die Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) bauen mit der Jugend auf die Zukunft: Die überwiegende Mehrheit bildet aktuell im Vergleich zum Vorjahr gleich bleibend aus. Entscheidendes Motiv dafür ist erneut die Sicherung des Fachkräftebedarfs. Vor dem Hintergrund rückläufiger Bewerberzahlen konnten die Unternehmen nicht jeden angebotenen Ausbildungsplatz besetzen. Gleichzeitig weitet die Mehrheit ihre Aktivitäten der betrieblichen Aus- und Weiterbildung aus. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Online-Umfrage der IHK unter 148 Mitgliedsunternehmen.

Fast die Hälfte der Betriebe (48 Prozent) konnte 2011 nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Bei 14 Prozent der Betroffenen habe keine einzige Bewerbung vorgelegen. Bei jedem fünften Unternehmen traten die Jugendlichen die Ausbildung nicht an oder lösten das Ausbildungsverhältnis nach Antritt. Drei Viertel der betroffenen Firmen gaben an, dass keine geeigneten Bewerbungen vorgelegen hätten. „Die Unternehmen reagieren auf den veränderten Ausbildungsmarkt, indem sie verstärkt und frühzeitig mit Schulen kooperieren. Sie verbessern ihr Ausbildungsmarketing, bieten Praktika und erschließen neue Bewerbergruppen. Verstärkt werden dazu Online-Medien genutzt, wie die IHK-Lehrstellenbörse oder die Netzwerke SchülerVZ und Facebook“, erläutert Dr. Simone Danek, IHK-Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung.

Als Ausbildungshemmnisse würden mangelnde Ausbildungsreife, unklare Berufsvorstellungen und große Entfernungen zur Berufsbildenden Schule benannt. Zu den häufigsten Mängeln bei nicht ausbildungsreifen Jugendlichen zählen fehlende Leistungsbereitschaft und Motivation, geringe Belastbarkeit und Probleme bei elementaren Rechenfertigkeiten sowie ein schlechtes Ausdrucksvermögen. Simone Danek: „Die Unternehmen sind bereit, lernschwächeren Jugendlichen eine Chance zu geben. Dabei schauen sie nicht mehr nur auf die Schulnoten.“ So seien für zwei von fünf Unternehmen soziale Kompetenzen wichtiger als schulische Leistungen. Gleichzeitig böten die Betriebe eigene Nachhilfe, ausbildungsbegleitende Unterstützung und Einstiegsqualifizierungen an. „Erfreulich ist, dass die Unternehmen auf das altersbedingte Ausscheiden von Mitarbeitern mit zusätzlicher betrieblicher Weiterbildung reagieren. Hier planen sie, vor allem die berufsspezifischen Fertigkeiten ihrer Mitarbeiter zu verbessern“, betont Danek.

09.05.2012.

Strompreis wird für unsere Industrie zur Achillesferse

Steigende Energiepreise sorgen bei den Unternehmen Sachsen-Anhalts für Unmut, denn Energie ist für viele Betriebe ein immer größerer Kostenfaktor. Insbesondere der Strompreis trägt seit Jahren zur Kostensteigerung bei. Gehört Deutschland europaweit zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen, liegt Sachsen-Anhalt in Deutschland mit an der Spitze.

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08.05.2012.

Verbände in den neuen Bundesländern kooperieren

Vertragsunterzeichnung in Halle (Saale):Vom engen Fachaustausch in Prüfung und Beratung bis hin zur Bildung profitieren beide Verbände

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages geben zwei in den neuen Bundesländern tätige Verbände ihrer langjährigen guten Zusammenarbeit einen festen Rahmen. „Die enge Kooperation des Fachprüfungsverbandes von Produktivgenossenschaften in Mitteldeutschland e.V., Halle (Saale), und des Genossenschaftsverbandes e.V. mit Sitz in Frankfurt/Main in fachlichen Fragen, aber auch der gemeinsame Erfahrungsaustausch und die Nutzung von Informationsplattformen im gemeinsamen Interesse sowie die Abstimmung in geschäftspolitischen Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Vertragsunterzeichnung und bringen beide Seiten voran“, zeigten sich die Verbandsvorstände überzeugt.

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07.05.2012.

Magdeburgs ältester Fotostandort mit neuer Adresse

Einige Magdeburger können sich vielleicht noch erinnern. Seit 1958 befand sich am Ulrichplatz 7 das erste Fotofachgeschäft Magdeburgs als HO Foto-Optik. 2007 übernahm die Firma FOTO THUN, größter Fotofachhändler im Osten Deutschlands das Ladenlokal am Ulrichplatz. FOTO THUN betreibt heute 8 Fotofachgeschäfte in 3 Bundesländern und beliefert mit eigener Produktion über 300 Fotohändler mit Fotobüchern und Fotoarbeiten in Deutschland und Österreich.

Mitte April begann der Umzug vom Ulrichplatz zum Breiten Weg 117a, gleich gegenüber vom Katarinenturm. Am 14. und 15. Mai ist große Neueröffnung am Breiten Weg. Unterstützt wird die Neueröffnung von der Industrie mit Promotions von Canon, Steiner Ferngläsern und vielen Angeboten. Als einziges Fotofachgeschäft in Magdeburg ist FOTO THUN kompetenter Partner der Fotoindustrie als Nikon Profi Händler, autorisierter Partner für Leica, Canon, Sigma, Panasonic, Zeiss, Minox, Steiner und vielen weiteren Marken. Am neuen Standort werden auch die Bereiche Passbildfotografie, Fotostudio und Schulungen zum Thema Fotobuch und Fotografie weiter ausgebaut."

 

07.05.2012.

Einstimmung auf die Landesausstellung 2012

Rund vier Monate vor Beginn der Landesausstellung Sachsen-Anhalt „Otto der Große und das Römische Reich“ werden die Museumsbesucher auf das Großereignis eingestimmt: Mit metergroßen Bannern, die das markante Ausstellungsmotiv und den berühmten Magdeburger Reiter zeigen, der Otto den Großen darstellt, startet das Kulturhistorische Museum Magdeburg den Countdown für die Landesausstellung, die vom 28. August bis zum 9. Dezember hier gezeigt wird.

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07.05.2012.

Investitionsbank setzt Förderpolitik nachhaltig um

Die Geschäftsleitung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt(IB), Manfred Maas und Henning Schwarz, stellte gemeinsam mit Finanzminister Jens Bullerjahn sowie NORD/LB-Vorstand Dr. Hinrich Holm den Geschäftsbericht 2011 mit einer erfreulichen wie bemerkenswerten Bilanz vor.

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05.05.2012.

Neues Forschungsgebäude für Magdeburger Uni

Nach der feierlichen Grundsteinlegung für den Forschungsneubau Systembiologie wächst der Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) um ein hochmodernes Forschungslaborgebäude. 

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04.05.2012.

Zukunftsthema Arbeitsmarktpolitik und Fachkräftesicherung

Am Donnerstag folgten 260 Gäste aus Wirtschaft und Politik der Einladungder FSIB ‐ FörderService GmbH der Investitionsbank Sachsen‐Anhalt – in das Kulturwerk fichte. Anlass war die Fachkonferenz zumThema „Anforderungen an die Arbeitsmarktpolitik der Zukunft vor dem Hintergrund der neuen Strukturfondperiode“. Zugleich erfolgte ein Rückblick auf 20 Jahre erfolgreiche Beschäftigungs‐ und Arbeitsmarktpolitik, die durch die Leistungen des bis 2008 noch als TGL – Trägergesellschaft Land Sachsen‐Anhalt GmbH – firmierten Dienstleisters mitgestaltet wurden.

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04.05.2012.

Q.CELLS beliefert IKEA in Italien mit Solarmodulen

Q.CELLS wurde von IKEA, einem der weltweit größten Einzelhändler, beauftragt, Module im Umfang von 7 Megwatt (MWp) nach Italien zu liefern. Die CIGS Dünnschicht-Module von Q.CELLS werden in den kommenden Monaten auf dem Dach des Hauptwarenhauses von IKEA in der norditalienischen Stadt Piacenza installiert. Das Projekt wurde mit  den Firmen F.lli Zaffaroni und GreenPowerTech entwickelt.

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04.05.2012.

Wie sieht Europas Zukunft aus?

Am 11. Mai 2012 lädt die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V./Europe Direct Informationsstelle Wendgräben um 19.00 Uhr zu  einer Abendveranstaltung unter dem Titel „Euro-Krise – Vertrauenskrise – Europa-Krise? – Wie sieht Europas Zukunft aus?“ in das Hotel „Ratswaage“ in Magdeburg ein.
Als Gesprächspartner konnten Marion Walsmann MdL, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten des Freistaats Thüringen und Chefin der Thüringer Staatskanzlei; der Abgeordnete des Europäischen Parlaments Dr. Horst Schnellhardt, der Landtagsabgeordneter Markus Kurze und Dr. Ulrich Brückner vom Team Europe Deutschland (Expertenteam der Europäischen Kommission) gewonnen werden. 

04.05.2012.

ego.-BUSINESS informiert rund um das Thema Existenzgründung

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Hochschule Magdeburg-Stendal veranstalten am 11. und 12. Mai die Campus Days 2012. Das Netzwerk für Unternehmensgründungen in Sachsen-Anhalt, ego.-BUSINESS, ist am 11. Mai von 10 bis 18 Uhr vor Ort und informiert die Studierenden und die es mal werden wollen über den Businessplanwettbewerb Sachsen-Anhalt und rund um das Thema Existenzgründung. Das Team von ego.-BUSINESS steht interessierten Studenten am Messestand S3 auf dem Studentenring am Mensavorplatz für Fragen zur Selbständigkeit zur Verfügung. Das unter dem Dach der Investitionsbank angesiedelte Projekt bietet vor Ort kompetente Beratung für Existenzgründer, auch zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. 

Mit der Teilnahme am Businessplanwettbewerb des Landes Sachsen-Anhalt  werden potentielle Gründer schrittweise an ihr geplantes Gründungsvorhaben herangeführt. Der Einstieg in den diesjährigen Wettbewerb ist noch möglich. Abgabetermin für den „bankreifen Businessplan“ ist der 15. Juni 2012. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Infos unter www.egobusiness.de 

04.05.2012.

Himmelswegelauf

Am 16. Juni 2012 wird mit dem Himmelswegelauf ein neues Kapitel in der Laufchronik der mitteldeutschen Region aufgeschlagen. Sowohl in Halle, wo unvermindert im Landesmuseum für Vorgeschichte die Himmelscheibe ein überregionaler Anziehungspunkt für Touristen ist, als auch entlang der Himmelswege bis hin zur Arche Nebra wird an diesem Tag mittels Kultur und Sport diese Veranstaltung im Focus der öffentlichen Wahrnehmung stehen. Darüber hinaus werden Aktive aus allen Teilen Deutschlands zu den Wettkämpfen und touristischen Angeboten anreisen, um bei diesem Event dabei zu sein.

Einer der Höhepunkte dieses Tages wird der „Lauf der Heroen“, ein Ultramarathon über 120 km sein. Alle Informationen zum Himmelswegelauf finden Sie unter www.himmelswegelauf.de

04.05.2012.

Private und betriebliche Versicherungs-Risiko-Prüfung

Eine Online-Checkliste mit einer privaten und betrieblichen Versicherungs-Risiko-Prüfung bietet ab sofort die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) an. Die Gründercheckliste kann im Internet unter www.halle.ihk.de, Dokumenten-Nummer: 7270, kostenfrei abgerufen werden.

„Viele Gründer unterschätzen gerade bei ihrer sozialen Absicherung die Kosten und Meldefristen. Mit dem privaten Versicherungs-Risiko-Check erhalten Gründer nicht nur alle relevanten Informationen zur Kranken- und Rentenversicherung, sondern auch zur gesetzlichen Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft“, erklärt Antje Bauer, IHK-Geschäfts­führerin für Starthilfe und Unternehmensförderung. Hier bekomme der Gründer die verschiedenen Möglichkeiten bei den einzelnen Sozialversicherungsträgern übersichtlich dargestellt. „Damit kann er dann seine Entscheidung treffen.“

Die Checkliste umfasst auch einen betrieblichen Versicherungsvergleich. Dabei werden die einzelnen Versicherungsarten zum Beispiel den Bereichen Dienstleistungen, Einrichtung, Fuhrpark und Immobilie zugeordnet. Damit weiß der Gründer sofort, welche Risiken dort auftreten können. Eine Tabellenform erleichtert die eigene Einschätzung. Ein Kosten- und Bedingungsvergleich runden die Checkliste ab. Der Gründercheck ist Bestandteil einer vierteiligen IHK-Informationsreihe.


03.05.2012.

Uni in Magdeburg mit neuen Deutschlandstipendiaten

Mit der Vergabe von weiteren 24 Deutschlandstipendien erhöht sich die Zahl der Stipendiaten an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) jetzt auf 74. Damit hat die OVGU bereits über die Hälfte der vom Bund geforderten und kofinanzierten 137 Stipendien an besonders begabte und engagierte Studierende vergeben können und ist damit die Hochschule mit den meisten Deutschland-Stipendiaten aller Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt. Die Gesamtzahl der Förderer beläuft sich auf 44.

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03.05.2012.

Finale des Businessplanwettbewerbs Sachsen-Anhalt - jetzt noch bewerben!

Der Countdown läuft – die dritte Phase des ego.-BUSINESSplanwettbewerb Sachsen-Anhalt ist gestartet. Wer den Weg in die Selbstständigkeit plant oder bereits in den letzten drei Jahren gegründet hat, dem bietet der diesjährige Businessplanwettbewerb noch eine letzte Chance, sich zu bewerben! Abgabetermin für den bankreifen Businessplan ist der 15. Juni 2012!

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02.05.2012.

Kommunaler Beratungstag für Existenzgründer in Magdeburg

Zur Förderung und Unterstützung des Unternehmernachwuchses lädt die Landeshauptstadt Magdeburg gemeinsam mit den Mitgliedern des regionalen Netzwerkes wieder interessierte Existenzgründer und junge Unternehmer zu einem  komplexen  Beratungstag ein. Die bereits zur Tradition gewordene Veranstaltung findet das nächste Mal am kommenden Dienstag, dem 8. Mai, von 14 bis 17 Uhr in der Industrie- und Handelskammer am Alten Markt statt.

Allen Interessierten wird dabei die Möglichkeit geboten, sich über Chancen und Risiken der Selbstständigkeit sowie die Möglichkeiten von Förderungen zu informieren. So können Ratsuchende an diesem Tag eine Vielzahl von Problemen mit den jeweiligen Experten im Verbund lösen. Vertreter des Wirtschaftsdezernates und der ego.-Pilot der Landeshauptstadt, Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und des Jobcenters, der Handwerkskammer, der Ingenieurkammer, der Bürgschaftsbank des Landes Sachsen-Anhalt, der Deutschen Rentenversicherung und des Patienteninformationszentrums der Otto-von-Guericke-Universität sowie weitere Spezialisten stehen in individuellen Beratungsgesprächen Rede und Antwort. Die Veranstaltung und die Beratung sind kostenlos.

Nicht nur Gründungswillige sind an diesem Tag herzlich eingeladen, auch junge Unternehmer, die sich bereits in der Gründungsphase befinden oder einfach nur das Beratungsangebot der Expertenrunde vor Ort nutzen wollen, sind willkommen.

Interessenten werden gebeten, sich per E-Mail unter ego.pilot-md@magdeburg.de anzumelden.

30.04.2012.

Verkehrssicherheitsaktion „fifty-fifty-Taxi“ weiter beliebt

Neue Kommunikationsplattform bei Facebook

Jugendliche aus Sachsen-Anhalt können auch 2012 mit dem „fifty-fifty-Taxiticket“ sicher nach dem Diskobesuch nach Hause fahren. Wie der Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht, und der Projektleiter vom Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV), Klaus Westphal, stellvertretend für die Sponsoren am Montag vor Journalisten in Magdeburg erläuterten, wurden 2011 über rund 33.000 Taxi-Tickets verkauft. Rund 140 Taxiunternehmen aus ganz Sachsen-Anhalt beteiligten sich mit etwa 350 Taxen an dieser Aktion.

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29.04.2012.

Positiver Ausklang der Hannover Messe für Sachsen-Anhalt

Die weltgrößte Industrieschau Hannover Messe ist zu Ende. Rund 5.000 Aussteller aus 69 Ländernzeigten in der letzten Woche in den Messehallen ihre Neuheiten, knüpften Kontakte und bahnten neue Geschäfte an. Mit positiven Eindrücken, neuen Kontakten und zahlreichen Hausaufgaben kehren die heimischen Aussteller überwiegend sehr zufrieden nach Sachsen-Anhalt zurück. Mehr als 45 Unternehmen und 12 Forschungsprojekte aus Sachsen-Anhalt hatten dem fachkundigen Publikum seit Montag neue Produkte, Innovationen und Dienstleistungen präsentiert. 

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27.04.2012.

Effizientere Bekämpfung der Schwarzarbeit gefordert

Der Vorstand der Handwerkskammer Magdeburg fordert die Landesregierung von Sachsen-Anhalt zu einer effizienteren Bekämpfung der Schwarzarbeit auf. „Die Zuständigkeit für die Bekämpfung der handwerks- und gewerberechtlichen Verstöße sollte nicht bei kleinen Gemeinden, sondern ausschließlich bei den Ordnungsämtern der Landkreise und kreisfreien Städte angesiedelt werden. Sie sollten dann auch personell und technisch für eine professionelle Arbeit ausreichend ausgestattet werden“, sagte Werner Vesterling, Präsident der Handwerkskammer. Sowohl anlassbezogene Einzelfallprüfungen als auch regelmäßige präventive Kontrollen müssten in angemessener Bearbeitungszeit möglich sein. Außerdem sollten die Ordnungsämter vom Landesverwaltungsamt so beaufsichtigt und angeleitetet werden, dass Bearbeitung und Verfolgung der Fälle nach einem einheitlichen Schema ablaufen, so Vesterling nach der gestrigen Vorstandssitzung in Magdeburg.

Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe appellierte an die Politik, auch die Ursachen für die Schwarzarbeit zu bekämpfen. „Steuern, Abgaben und Lohnnebenkosten sind für die Handwerker viel zu hoch. Es müssen Rahmenbedingungen für einen fairen Leistungswettbewerb her, bei dem alle Anbieter die ihnen auferlegten öffentlichen Lasten gerecht tragen“, sagte Grupe. Sonst sei der Ehrliche der Dumme, das könne man keinem Handwerker vermitteln.

Gewerberechtliche und handwerksrechtliche Gesetzesverstöße sind nach Ansicht des Vorstandes der Handwerkskammer in Sachsen-Anhalt nach wie vor ein ungelöstes Problem. Die Schwarzarbeit boomt. Durch Lohn- und Preisunterbietung geht sie zu Lasten der ehrlichen Wettbewerber und entzieht dem Staat darüber hinaus wichtige Einnahmen. Nach Berechnungen von Experten wurden im Jahr 2011 in Deutschland 345,8 Milliarden Euro – das sind 13,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – in der Schattenwirtschaft umgesetzt.

27.04.2012.

„Talent trifft Stern“ - Girls´ Day bei Mercedes-Benz in Magdeburg

Das Projekt Girls´ Day bietet Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 10 Einblicke in Berufsfelder, welche Mädchen bei der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen und für Jungen schon immer faszinierend sind. Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Mercedes-Benz Niederlassung Magdeburg und bot 17 interessierten Schülerinnen und Schülern die Chance, die technischen Ausbildungsberufe zu erkunden. Am Donnerstag betraten Schüler und Schülerinnen die Mercedes-Benz Niederlassung am Großen Silberberg. Nach der Begrüßung und Einführung durch die Verantwortlichen für die Berufsausbildung, Mary Freimann und Christian Hoffmann, bekamen die Jugendlichen die Möglichkeit zu einem Werkstattbesuch und konnten hier sogar selbstständig einen Radwechsel durchzuführen. Durch Präsentationen und lockere Gesprächsrunden erhielten sie zudem nähere Informationen zu den angebotenen Ausbildungsberufen, sowie dem onlinebasierten Bewerbungsverfahren. Denn auch in diesem Jahr bietet die Mercedes-Benz Niederlassung Magdeburg interessierten jungen Menschen offene Ausbildungsstellen als Kraftfahrzeugmechatroniker/-in, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in, Fachkraft für Lagerlogistik, Automobilkaufmann/-frau und ein duales Studium (Bachelor of Arts) an. Die Bewerbung ist ab Juni online unter www.magdeburg.mercedes-benz.de möglich.

25.04.2012.

IHK-Konjunkturbericht: Geschäftsklima stabil auf hohem Niveau

Die Stimmung in der regionalen Wirtschaft liegt stabil auf hohem Niveau. Der Konjunkturklimaindex der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), in den die Einschätzungen der Unternehmen im Süden Sachsen-Anhalts zu ihrer aktuellen Lage und Geschäftserwartungen eingehen, steigt von 11,8 Punkten im vierten Quartal 2011 auf aktuell 22,2 Punkte. Damit liegt der Index sogar leicht über dem hohen Niveau des ersten Quartals des Vorjahres. Dies trifft auch auf die wichtigsten anderen Teilindikatoren zu. Positiv zu werten ist auch die dynamische Entwicklung der Investitionspläne.

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25.04.2012.

Halberstadts OB Henke besucht RKW HydroSpun GmbH

Die RKW SE ist einer der größten Kunststoffverarbeiter und Folienhersteller der Welt. Das Unternehmen sieht sich als globalen Partner und produziert unter anderem in Ägypten, Finnland, Frankreich, Spanien, USA oder Vietnam. Zu den 21 Standorte mit insgesamt 2.800 Mitarbeitern gehört seit 30. April 2007 auch Halberstadt: Die RKW HydroSpun GmbH im Industriegebiet Ost, die aus der 2005 gegründeten HydroSpun GmbH hervorgegangen ist, beschäftigt 30 Mitarbeiter. 10 Millionen Euro wurden für die Ansiedlung des Unternehmens investiert. 

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24.04.2012.

Windbranche kann Einspeisenetze schnell und kostengünstig umsetzen

Der mangelnde Netzausbau erweist sich zunehmend als Flaschenhals für die Energiewende. Während die Technologie der Erneuerbaren Energien immer besser und effizienter wird, hinkt der Netzausbau seit Jahren hinterher. Wie drängend das Problem ist, zeigt die steigende Abschaltung von Windenergieanlagen. Hier besteht zügiger Handlungsbedarf. Dabei müssen neben einer Beschleunigung des vorgesehenen Netzausbaus auch alternative Modelle und Technologien auf ihr Potenzial hin untersucht werden. Aus diesem Grund hat der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE)  das Beratungsunternehmen Ecofys mit einer Kurzstudie zu den technischen Rahmenbedingungen von Einspeisenetzen beauftragt. Die Ergebnisse der Studie stellte der BWE am Rande der Hannover Messe 2012 vor.

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22.04.2012.

Grundstücksmarktentwicklungen in der Region Harz-Börde

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Regionalbereich Harz-Börde des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt präsentierte am heutigen Tag die regionalen Marktdaten und -informationen für die Landeshauptstadt Magdeburg, die Landkreise Harz und Börde sowie den Salzlandkreis.

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22.04.2012.

IHK fördert Nachwuchskräfte an der Uni Halle

Für den akademischen Nachwuchs setzt sich die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ein. Bei einer feierlichen Veranstaltung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die IHK drei Deutschlandstipendien an engagierte Studenten vergeben.

Das Stipendium fördert Studierende, die sich neben ihren Leistungen auch durch ihr gesellschaftliches Engagement auszeichnen. „Die so genannte ‚Stipendienkultur’ ist in Deutschland deutlich weniger ausgeprägt als in anderen Ländern. Deshalb ist die Initiative sehr begrüßenswert. Wir fördern damit eine Gesellschaft, in der die Begabten und Fleißigen leichter aufsteigen können“, betont IHK-Präsidentin Carola Schaar. „Auch bei den Akademikern werden wir in Zukunft eine noch größere Fachkräftelücke zu spüren bekommen. Deshalb ist es wichtig, jungen Menschen zu signalisieren, dass wir sie brauchen. Und Unternehmen wollen wir zeigen, dass es sich lohnt, in Bildung und Ausbildung zu investieren“, erklärt Schaar das IHK-Engagement.

Das Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen finanziert. Die Studierenden werden für mindestens zwei Semester und bis maximal zum Ende ihrer Regelstudienzeit mit 300 Euro monatlich unterstützt. Diese Förderung ist einkommensunabhängig und kann ohne weiteres zusätzlich zu BAföG-Leistungen bezogen werden.

22.04.2012.

Moderne im Glas: Der Bauhaus-Digestif

Geradlinig, transparent und aufs Wesentliche reduziert – das ist Bauhaus, und genau so nimmt sich auch der gleichnamige Digestif aus, den die Dessauer Firma Gülzow in diesen Tagen auf den Markt bringt. Hergestellt nach einem überlieferten Rezept und mit Kräutern und Früchten aus den Heimatländern berühmter Bauhausmeister verfeinert, enthält der Kräuterlikör die Essenz der Moderne. Die Gestaltung des Etiketts entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Dessau.

Im Bauhaus-Digestif, so Hersteller Werner Gülzow, sei das Benediktenkraut aus der ungarischen Heimat László Moholy-Nagys eben so verarbeitet wie der Alpenenzian, der an die Schweizer Herkunft Hannes Meyers erinnern soll. Die Sibirische Engelwurz gemahnt an den Geburtsort Wassily Kandinskys in Russland, Pomeranzen verweisen auf Lyonel Feiningers Spuren in den Vereinigten Staaten und Königskerzen aus Deutschland stehen schließlich für den Bauhausgründer Walter Gropius selbst. Über 20 ausschließlich natürliche Zutaten bilden letztlich die Basis für diesen außergewöhnlichen Digestif, der im Fachhandel und auch im Bauhausgebäude erhältlich ist.

22.04.2012.

ABC der Gründungsvorbereitung mit 20-Punkte-Plan

Eine Online-Checkliste mit den wichtigsten Punkten der Gründungsvorbereitung sowie einen 20-Punkte-Plan für eine erfolgreiche Gründung bietet ab sofort die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) an. Der Gründercheck kann im Internet unter www.halle.ihk.de, Dokumenten-Nummer: 7265, kostenfrei abgerufen werden.

„Viele Gründer fühlen sich von der Informations- und Beratungsflut zum Thema Gründung erschlagen. Auf dieser Liste sind alle wesentlichen Punkte übersichtlich und klar verständlich herausgearbeitet. So kann der Gründer Schritt für Schritt mit Beratern, Institutionen und Bildungseinrichtungen seinen individuellen Gründungsweg umsetzten“, erklärt Antje Bauer, IHK-Geschäftsführerin für Starthilfe und Unternehmensförderung.

Enthalten seien außerdem praktische Hinweise und Tipps zu folgenden Themen: Gründungsidee bewerten, Gründungswissen besorgen, Gründungsplan erstellen. Verwiesen werde auch auf die entscheidenden steuerlichen, rechtlichen und formalen Aspekte einer Unternehmensgründung. Versicherungen und öffentliche Förderungen runden die Checkliste ab. Der Gründercheck ist Bestandteil einer vierteiligen Informationsreihe.

19.04.2012.

Zeitensprünge-Teams gehen in Sachsen-Anhalt an den Start

Jugendliche erforschen ihre Heimatgeschichte

In diesem Jahr hatten sich 30 Jugendgruppen aus Sachsen-Anhalt mit ihren Ideen zum lokal-historischen Forschen im Rahmen des Zeitensprüngeprogramms der Stiftung Demokratische Jugend beworben. Für 15 Projekte fiel am Mitte April der Startschuss bei der Auftaktveranstaltung im einewelthaus Magdeburg. Fast alle Projekte waren an diesem Tag vertreten und stellten ihre spannenden Forschungsprojekte vor. Die Themenpalette reicht auch in diesem Jahr von sehr speziellen regionalen Forschungen wie z.B. die Neulehrerbewegung im eigenen Dorf, die Entwicklung der ersten Telefone in der Region bis hin zu großen geschichtlichen Ereignissen und deren Auswirkungen im Heimatdorf oder in der Heimatregion.

Die neuen Zeitensprünge-Teams werden auch in diesem Jahr von der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. für den Förderzeitraum betreut und vom Sozialministerium Sachsen-Anhalt gefördert.


19.04.2012.

Schlichtungsergebnis bei Holz und Kunststoff verarbeitender Industrie Sachsen-Anhalt

Im Schlichtungsverfahren für die Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie Sachsen-Anhalt konnten IG Metall und Arbeitgeber in Barleben einen tragfähigen Kompromiss erzielen:

  • Der durchschnittliche Stundenlohn wird in vier Schritten zusätzlich zu den üblichen Tarifsteigerungen um 1 Euro erhöht. Beide Seiten verpflichten sich, über eine weitergehende Anhebung des durchschnittlichen Stundenlohns zu verhandeln. Derzeit liegt dieser bei 12,66 Euro. Ziel der IG Metall ist die Angleichung der Entgelte an das niedersächsische Niveau.
  • Der tariflich abgesicherte Urlaubsanspruch wird erweitert. Ab Januar 2014 haben die Beschäftigten Anspruch auf einen zusätzlichen Urlaubstag und ab Januar 2015 auf einen weiteren, so dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den tarifgebundenen Betrieben wie ihre Kolleginnen und Kollegen in Niedersachsen insgesamt 30 Tage Urlaubsanspruch haben.
  • Ab Januar 2013 kann auf der Grundlage einer freiwilligen Betriebsvereinbarung die Arbeitszeit mit einem Lohnausgleich auf 36 Stunden/Woche absenkt werden.
  • Zur Unterstützung von benachteiligten Jugendlichen wird bis Ende September 2012 ein Tarifvertrag vereinbart, der eine Einstiegsqualifizierung regelt.

IG Metall-Verhandlungsführer Wilfried Hartmann zeigte sich mit dem Schlichtungsergebnis zufrieden. „Wir haben uns mehr gewünscht. Ein erster Schritt in Richtung Angleichung der Arbeits- und Leistungsbedingungen zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ist aber getan und weitere Verhandlungen sind vereinbart.“

18.04.2012.

Ostdeutscher Maschinenbau zuversichtlich

Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau zeigt sich weiterhin stabil. Zwar gingen zu Jahresbeginn die durchschnittliche Kapazitäts­auslastung, der Auftragsbestand und die Umsatzrendite leicht zurück. Die Geschäftsaussichten und Personalplanungen zeigen jedoch nach oben. Das ergab die aktuelle Konjunkturumfrage unter den 350 Mitgliedern des VDMA-Landesverbandes Ost in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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17.04.2012.

IHKn organisieren Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Die deutschen Industrie- und Handelskammern haben einen öffentlich-rechtlichen Zusammenschluss gegründet: die IHK Foreign Skills Approval (IHK FOSA). Die neue Organisation wird zentral für 77 der 80 IHKn ausländische Qualifikationen auf ihre Gleichwertigkeit mit deutschen Abschlüssen in IHK-Berufen prüfen und verbindlich feststellen. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) hin.

„Ziel ist es, die Integrationschancen ausländischer Mitbürger auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und wertvolle Potenziale zu nutzen“, betont Dr. Simone Danek, IHK-Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung. Mit dem neuen „Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz“, das am 1. April 2012 in Kraft getreten ist, haben alle Personen mit einem im Ausland erworbenen staatlich anerkannten Berufsabschluss einen Anspruch darauf, dass ihr Abschluss bewertet und mit einem entsprechenden deutschen Abschluss verglichen wird.

Antragsformulare erhalten die Anerkennungssuchende bei der IHK oder über die FOSA-Homepage unter www.ihk-fosa.de. Die Frage, ob ein Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung sinnvoll ist oder nicht, hänge vom persönlichen Werdegang und den beruflichen Zielen ab. „Eine vorherige individuelle Beratung ist daher dringend zu empfehlen“, rät Simone Danek. „Die IHK bietet eine Erstberatung zum Antrag an. Sie informiert über das gesamte Verfahren und berät bei der Einschätzung des deutschen Referenzberufes.“

17.04.2012.

Maßnahmen zum Grünlanderhalt zeigen Wirkung

Die Maßnahmen zur Erhaltung von Dauergrünland entfalten in Sachsen-Anhalt langsam ihre Wirkung. Das belegen aktuelle Zahlen, die die Veränderung des Verhältnisses der im Rahmen von EU-Zahlungen beantragten Dauergrünlandfläche zur landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) angeben. 

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16.04.2012.

IHK informiert: Luxemburg lockt Unternehmen

Zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung zum Wirtschaftsstandort Luxemburg lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) am Donnerstag, dem 19. April ab 13.30 Uhr, interessierte Firmen aus Sachsen-Anhalt in die IHK nach Halle ein. Schwerpunkte bilden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und eine geplante Unternehmmerreise in das Nachbarland im Juni 2012.

Anlass ist das vom 13. bis 14. Juni 2012 in Luxemburg stattfindende europäische Unternehmertreffen, die Greater Region Business Days 2012. Hier bietet sich für Unternehmen aus Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg die Möglichkeit, Geschäftskontakte zu knüpfen. Das Enterprise Europe Network (EEN) Sachsen-Anhalt und die IHK unterstützen die Wirtschaftskammer Luxemburg bei der Organisation des Treffens.

Auf der Webseite www.b2faironline.com unter „GR Business Days 2012“ können sich Unternehmen, die an der Kooperationsbörse teilnehmen wollen, mit ihrem Firmenprofil eintragen und für ihre Angebote werben. 

16.04.2012.

MVB-Geschäftsführer verabschiedet

Nach fast 42 Jahren im Dienste der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH (MVB) wurde der Geschäftsführer Klaus Regener in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet. Er übergibt auf der Basis des Stadtratsbeschlusses vom 12. April 2012 die Geschäfte an Birgit Münster-Rendel.

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16.04.2012.

Hört die Signale

Die Konjunkturumfragen der Handwerkskammern und der Industrie- und Handelskammern untermauern den Trend - die Wirtschaft  Sachsen-Anhalts ist auf Wachstum eingestellt. Dies stimmt eigentlich optimistisch, doch hinter den Kulissen in der Unternehmerschaft „rumort" es heftig. Unmut macht sich auf den Kommandobrücken der Unternehmen über die politische Leitung des Wirtschaftsressorts breit.  Nicht nur die Umbenennung des Ministeriums in Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium (die Wirtschaft spielt nur noch die „zweite Geige“), auch die mangelnde Akzeptanz im Hause lässt das Gefühl bei Unternehmern aufkommen, nicht mehr verstanden oder erhört zu werden.


Wir leben nun mal nicht auf einer „Siliziumscheibe“.


Daher  die Bitte an die Unternehmerinnen und Unternehmer: Haben Sie aktuell Probleme und Schwierigkeiten mit dem Ministerium, schicken Sie uns diese per Post (auch anonym) oder an info@wirtschaftsspiegel.com, wir werden die Themen aufgreifen. Der Wirtschaftsspiegel bleibt mit dem  Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsen-Anhalt in Verbindung und will die Sorgen der Unternehmer in der nächsten Ausgabe dokumentieren. 

16.04.2012.

„Eine öffentlich-rechtliche Erfolgsgeschichte“

ÖSA-Versicherungen begehen ihren 20. Geburtstag

Großer Bahnhof letzte Woche im Magdeburger Herrenkrug Hotel. Zum 20. Geburtstag waren rund 300 Gäste an den Ort gekommen, wo vor 20 Jahren die Geburtsstunde der Öffentlich Rechtlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA) schlug. 

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12.04.2012.

Erfolgreiches Projekt zur Berufsfrühorientierung wird fortgesetzt

BRAFO (Berufswahl Richtig Angehen Frühzeitig Orientieren) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Sachsen-Anhalt und der Agentur für Arbeit zur frühzeitigen Berufsorientierung. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Sekundar- und Gesamtschulen, die an vier Praxistagen während der Unterrichtszeit unterschiedliche Berufsfelder erkunden können.

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12.04.2012.

„Sachlichkeit ist das Gebot der Stunde – nicht Polemik.“

Arbeits- und Einkommensbedingungen nicht schlecht reden

Zu der von DGB, IG Metall und dem Arbeits- und Sozialministerium vorgestellten Befragung zu den Arbeits- und Einkommensbedingungen (Gute Arbeit-Index) in Sachsen-Anhalt erklärt Matthias Menger, Geschäftsführer der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände Sachsen-Anhalt e. V.: „Ich empfehle einen genauen und differenzierten Blick auf die Situation. Es ist unzweifelhaft, dass es in den alten und neuen Ländern regional unterschiedliche Durchschnittslöhne gibt. Der Grund hierfür sind schlichtweg unterschiedliche Wirtschaftsstrukturen in den jeweiligen Regionen. Und dieser Grundsatz gilt bundesweit.“

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12.04.2012.

Freitag der 13. ein Freitag wie jeder andere

Morgen ist es wieder soweit! Zum zweiten Mal in diesem Jahr fällt der Freitag auf den 13. und gilt damit vielen Menschen als Tag voller Pleiten. Pech und Pannen. Nach Mitteilung der Techniker Krankenkasse (TK) Sachsen-Anhalt ist dieser Tag aber kaum gefährlicher als jeder andere Freitag. Dies zeige die Auswertung der Unfallstatistik der vergangenen vier Jahre, teilte die Kasse mit.

Danach verletzten sich in Sachsen-Anhalt in den letzten vier Jahren an jedem Freitag durchschnittlich 24 TK-Versicherte bei Unfällen. Fiel dieser Wochentag auf einen 13., lag die Zahl der Betroffenen bei 27. Bundesweit zählte die Kasse in den letzten vier Jahren an jedem Freitag durchschnittlich knapp 1.500 Unfälle. Trug der Tag die Zahl 13 waren es nur rund 50 mehr. Die TK empfiehlt daher, den morgigen Freitag als Tag wie jeden anderen zu betrachten, und sich nicht durch eventuellen Aberglauben unnötig unter Stress zu setzen.

In diesem Jahr fällt der 13. gleich in drei Kalendermonaten auf einen Freitag. Nach dem Januar ist dies jetzt im April und dann nochmals im Juli der Fall.

11.04.2012.

Inbetriebnahme des Bio-Ölwerks III in Magdeburg

Mit der Inbetriebnahme des PROKON Bio-Ölwerks III wird der Standort am Magdeburger Hansehafen zu einem der größten Pflanzenölproduzenten Deutschlands. Investitionen von mehr als 70 Millionen Euro gewährleisten die Verarbeitung von jährlich mehr als 700.000 Tonnen Rapssaat. Die notwendige Dampfversorgung des neuen Werkes sichert ein von der Magdeburger GETEC AG errichtetes Biomasseheizwerk mit Pelletkesselanlage.

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10.04.2012.

Verträge für neues Kraftwerk unterzeichnet

GETEC errichtet hocheffiziente Energieversorgung für den Nahrungsmittelspezialisten Uelzena eG

Ab Frühjahr 2013 wird die GETEC AG aus Magdeburg die Versorgung des niedersächsischen Nahrungsmittelspezialisten Uelzena eG mit Strom, Warmwasser und Sattdampf übernehmen. Die entsprechenden Verträge wurden unterzeichnet. Das Lebensmittelunternehmen wird künftig durch zwei hocheffiziente Blockheizkraftwerke (BHKW) und eine Dampfkesselanlage versorgt, die von GETEC errichtet und z.T. auch betrieben werden. 


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10.04.2012.

Tag der Logistik 2012

Am 19. April 2012 findet der bundesweite Tag der Logistik der Bundesvereinigung Logistik (BVL) statt. Unter dem Motto „Logistik verbindet“ lädt die Dachser-Niederlassung Schüler und andere interessierte Besucher ein, mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten und Berufschancen bei einem international tätigen Logistikdienstleister zu erfahren.

„Je stärker sich die globalen Märkte verzahnen, desto wichtiger wird es, weltweite Lieferketten intelligent zu steuern“, sagt Mirko Kauffeldt, Leiter der Dachser-Niederlassung in Magdeburg. „Dann schlägt die Stunde gut ausgebildeter Logistikfachleute.“ Diesem Trend folgend informiert das Unternehmen am Tag der Logistik in seiner Magdeburger Niederlassung über Ausbildungsberufe und Tätigkeitsbereiche in der Logistik. Als starker, zuverlässiger und zukunftsorientierter Arbeitgeber in der Region Magdeburg bietet das Unternehmen jungen Menschen vielversprechende Karrierechancen.Darüber hinaus haben die Besucher im Rahmen eines praxisorientierten Wettbewerbs die Möglichkeit, wichtige Aspekte der vorgestellten Ausbildungsberufe hautnah zu erleben.

Die Veranstaltung ist für alle Besucher kostenlos.

Es ist lediglich eine Anmeldung auf der Homepage www.tag-der-logistik.de erforderlich.

08.04.2012.

Visionär mit Durchsetzungsvermögen

Der Standort Bernburg als Quelle von Arzneimitteln für die Human- und Veterinärmedizin kann lange Tradition vorweisen. In zwei Jahren feiert die Serumwerk Bernburg AG ihren 60. Geburtstag. Diese Erfolgsgeschichte prägte der heutige Vorstandschef Dr. Helge Fänger entscheidend mit.

Am 1. März 1987 begann der promovierte Chemiker im damaligen DDR Staatsbetrieb seine Tätigkeit. Nach der politischen und wirtschaftlichen Wende im Jahr 1989 beauftragte die Treuhand Dr. Fänger mit der Privatisierung des Betriebes. Kein leichtes Unterfangen, standen doch alle ehemaligen DDR Pharma-Betriebe vor riesigen Aufgaben. Das Bernburger Serumwerk deckt zu Zeiten der Planwirtschaft mehr als 50 Prozent des Bedarfs an Infusionslösungen. Zu den Produkten zählten Arzneimittel - unter anderem das bekannte und bewährte  Pulmotin oder Pyolisin, aber auch Antibiotika, Vitaminpräparate oder Antimykotika  für die Tiermedizin. Innerhalb kürzester Zeit mussten neue Standards ....

(Aus dem Unternehmerporträt des Wirtschaftsspiegels Ausganbe 4/2012)

Wenn Sie mehr wissen möchten erhalten Sie die aktuelle Ausgabe am Kiosk oder auf der Webseite unter "Abo"

08.04.2012.

Der Oscar des Breitensports

Startschuss für die „Sterne des Sport“ 2012: Volksbank Magdeburg und der organisierte Sport belohnen bei Deutschlands wichtigstem Breitensportwettbewerb das ehrenamtliche Engagement der Sportvereine.

Sportvereine leisten jeden Tag einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sie sorgen dafür, dass wir gesund und fit bleiben, bieten ihren Mitgliedern ein zweites Zuhause und haben für alle Wünsche oder Sorgen ein offenes Ohr. Viel zu selten bekommen sie dafür die Anerkennung, die sie verdienen. Deshalb sind ab sofort die „Sterne des Sports“ 2012 gesucht.

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05.04.2012.

Hört die Signale

Die Konjunkturumfragen der Handwerkskammern und der Industrie- und Handelskammern untermauern den Trend - die Wirtschaft  Sachsen-Anhalts ist auf Wachstum eingestellt. Dies stimmt eigentlich optimistisch, doch hinter den Kulissen in der Unternehmerschaft „rumort" es heftig. Unmut macht sich auf den Kommandobrücken der Unternehmen über die politische Leitung des Wirtschaftsressorts breit.  Nicht nur die Umbenennung des Ministerium in Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium (die Wirtschaft spielt nur noch die „zweite Geige“), auch die mangelnde Akzeptanz im Hause selber gegenüber anderer Wirtschaftszweigen lässt das Gefühl bei Unternehmern aufkommen, nicht mehr verstanden oder erhört zu werden.

Wir leben nun mal nicht auf einer „Siliziumscheibe“.....

(Aus dem Editorial des Wirtschaftsspiegels Ausganbe 4/2012)

Wenn Sie mehr wissen möchten erhalten Sie die aktuelle Ausgabe am Kiosk oder auf der Webseite unter "Abo" 

04.04.2012.

ego.-BUSINESSplanwettwerb Sachsen-Anhalt

Das Netzwerk für Unternehmensgründungen in Sachsen-Anhalt, ego.-BUSINESS, prämiert am 25. April 2012 die Sieger der zweiten Phase des Businessplanwettbewerbs im Theater in der Grünen Zitadelle in Magdeburg. In der zweiten Phase des Businessplanwettbewerbs stand der „Kleine Businessplan“ auf dem Prüfstand der Juroren. Der so genannte „Kleine Businessplan“ beinhaltet die Weiterführung des Ideenpapiers aus Phase I. Er ergänzt schwerpunktmäßig die Geschäftsidee mit der Marketingstrategie und ist somit die Vorstufe zum „Bankreifen Businessplan“ (Phase III).

In dieser Phase werden die fünf Erstplatzierten mit einer Siegerprämie von jeweils 2.000,- € ausgezeichnet. Wer noch den Weg in die Selbstständigkeit plant oder eine Existenzgründung vollzogen hat, die nicht länger als drei Jahre zurückliegt, dem bietet der diesjährige Businessplanwettbewerb noch eine letzte Chance! Der Abgabetermin für den „Bankreifen Businessplan“ ist der 15. Juni 2012! Die Teilnahme ist kostenfrei und bietet für die Teilnehmer nur Vorteile. In jedem Fall erhalten sie ein hilfreiches Feedback zur Ausarbeitung Ihres Unternehmenskonzeptes und im besten Fall winken jeweils 5.000,- € für die Erstplatzierten der einzelnen Kategorien sowie verschiedene Sonderprämien.

Nähere Informationen erhalten Sie über www.egobusiness.de

04.04.2012.

Das Fraunhofer PAZ wächst: Eröffnung Erweiterungshalle in Schkopau

Das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau (Sachsen-Anhalt) erweitert seine Arbeitsgebäude um eine Logistikhalle mit Büroräumen. Das Zentrum ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM und des Fraunhofer für Angewandte Polymerforschung IAP. Erarbeitet werden hier Lösungen für Fragestellungen zur Optimierung der Prozesskette vom Syntheserohstoff bis zum Bauteil nach Maß.

 In der 400 Quadratmeter großen Erweiterungshalle werden Materialien wie Granulate und Holzfasern gelagert sowie im Fraunhofer PAZ hergestellte Produkte für die Kunden zwischengelagert. Zudem werden zusätzlich auf 150 Quadratmeter neue Büroräume für acht Arbeitsplätze bereitgestellt. "Das ist für unser Wachstum wie auch für die Region ein hervorragendes Signal", betont Professor Ralf B. Wehrspohn, Institutsleiter des Fraunhofer IWM die zusätzliche Schaffung von Büroräumen. "Wir freuen uns, dass wir den Logistikprozess mit der neuen Halle nun vollständig optimiert haben und unseren Partnern einen noch schnelleren Ablauf garantieren können", erklärt der Institutsleiter des Fraunhofer IAP Professor Hans-Peter Fink.

Die Erweiterungshalle wurde mit 1,3 Millionen Euro aus den Mitteln des Bundes, des Landes Sachsen-Anhalt und aus Fraunhofer-Mitteln im Rahmen des Konjunkturpaketes II erbaut. Anteilig erfolgt die Finanzierung über 500.000 Euro vom Land Sachsen-Anhalt und 800.000 Euro aus Fraunhofer-Mitteln. Die Schwerpunkte des Fraunhofer PAZ im Bereich Synthese sind die Entwicklung neuer Polymersysteme und ihre Überführung vom Labor- in den Pilotanlagenmaßstab, die Verfahrensentwicklung und -optimierung sowie die Synthese von Mustermengen. Im Bereich Verarbeitung liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung anwendungsspezifischer Thermoplast-Compounds und prototypischer Bauteile unter besonderer Berücksichtigung der Einflüsse der Verarbeitung auf die Werkstoff- und Bauteileigenschaften.

02.04.2012.

Q-Cells SE stellt Insolvenzantrag

Bitterfeld-Wolfen, 02. April 2012: Die Q-Cells SE wird am Dienstag, den 3. April 2012, Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim zuständigen Amtsgericht Dessau stellen.
 
Vor dem Hintergrund der letztinstanzlichen Entscheidung des OLG Frankfurt a. M. vom 27. März 2012 im Fall Pfleiderer war das Unternehmen zu der Überzeugung gelangt, dass damit keine Fortführungsprognose mehr gegeben ist. Nach intensiver Prüfung von alternativen Konzepten zur Umsetzung der Finanzrestrukturierung ist das Management zu der Einschätzung gelangt, dass die Fortführungsprognose für das Unternehmen nicht mit hinreichender rechtlicher Sicherheit wiederhergestellt werden kann. Daher ist die Stellung eines Insolvenzantrags rechtlich geboten.
 
Die Unternehmensleitung wird gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter daran arbeiten, den Fortbestand des Unternehmens in der Insolvenz sicherzustellen.

02.04.2012.

Justiz droht Kostenexplosion

Sachsen-Anhalts Justizministerin Prof. Angela Kolb befürchtet eine weitere Kostenexplosion in der Justiz. Der Bund plane eine Gesetzesänderung im Kostenrecht, die in Sachsen-Anhalt für Mehrausgaben in Millionenhöhe sorgen werde. Die Schere zwischen Einnahmen zum Beispiel durch Gerichtsgebühren und steigenden Kosten für Prozesskostenhilfe, Beratungshilfe, Betreuungs- und Insolvenzsachen gehe immer weiter auseinander.

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01.04.2012.

Realismus beim Entgelt – Flexibilität bei der Lebensarbeitszeit

Die Chemiearbeitgeber weisen die am Freitag veröffentlichte Forderung des IG BCE Landesbezirk Nordost zurück. "Die Forderung nach sechs Prozent mehr Entgelt ist schlichtweg unrealistisch", sagt der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Nordostchemie e.V., Dr. Paul Kriegelsteiner. In diesem Jahr geht die Ostchemie von einer Stagnation aus. Nach einem verhaltenen Start müsste sie pro Quartal um mehr als drei Prozent wachsen, um an das Ergebnis von 2011 heranzureichen. Insbesondere steigende Rohstoff- und Energiekosten und die Unsicherheit durch die Schuldenkrise erschweren dies.

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30.03.2012.

Erster Fördermittelbescheid Vernässung

Nasse Keller und überflutete Ackerflächen sollen in Elsteraue bald der Vergangenheit angehören. Die Gemeinde nutzt als erste Kommune im Land Mittel aus dem Vernässungsfonds. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens überreichte dazu am 30. März einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 96.000 Euro. Mit dem Geld soll eine Konzeption zum Umgang mit Vernässungsproblemen im Gemeindegebiet erstellt werden.

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30.03.2012.

Bundesregierung sagt Erhöhung der Forschungsgelder für Solarbranche zu

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat die Zusage der Bundesregierung, die Forschungsgelder für die Solarbranche deutlich zu erhöhen, begrüßt. „Das ist das richtige Signal. Denn nur über Innovationen können wir uns an diesem schwierigen Markt behaupten“, so Haseloff. Die Bundesregierung hatte die Erhöhung in der heutigen Plenarsitzung des Bundesrates zur Photovoltaik angekündigt. Sie ging dabei direkt auf die Forderung von Haseloff ein. Zuvor hatte der Ministerpräsident Partei für die schwierige Lage der Solarbranche ergriffen und vor nicht ausgewogenen Kürzungen bei der Vergütung von Solarstrom gewarnt. Eine Hauptforderung des Haseloffs war stets die Stärkung der heimischen Forschung und Entwicklung im Bereich der Solarindustrie. 

27.03.2012.

Richtfest für Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik in Halle

Im Beisein von Wissenschaftsstaatssekretär Marco Tullner feierte man das Richtfest für den Neubau des Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle. Auf dem dortigen weinberg campus entsteht bis Mitte 2013 auf mehr als 4.000 Quadratmeter ein neues Zentrum für angewandte Forschung in den Bereichen Kristallisationstechnologien, Solarwafer und Solarmodulprüfung entstehen.

„Der Neubau des CSP ist ein Meilenstein für die wirtschaftsnahe Solarforschung in Sachsen-Anhalt und ein wichtiges Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Photovoltaikindustrie im Land“, betonte Tullner. Das Richtfest ist ein Signal, dass die Zukunftsbranche Solar durch intensive Forschung zu neuen Technologien und industriellen Fertigungstechniken eine positive Perspektive hat. Denn im immer schärfer werdenden internationalen Wettbewerb behauptet sich nur derjenige erfolgreich, der auf Innovationen setzt, so Tullner weiter. Dazu gehörten auch dezentrale und intelligente Systemlösungen. Tullner: „Aus Sicht der Stromverbraucher sind vor allem leistungsfähige Vor-Ort-Lösungen gefragt, bei denen Sonnenenergie sowie Speicherungs- und Steuerungstechnik intelligent zusammenwirken. Dies wäre zudem ein wichtiger Beitrag für die Energiewende, die nur mit der Solarindustrie gelingen wird.“

 

27.03.2012.

Wirtschaftsförderer bekennen Farbe

Die Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld mbH (EWG Anhalt-Bitterfeld) ist gemeinsam mit der Technologie- und Gründerzentrum Bitterfeld-Wolfen GmbH (TGZ Bitterfeld-Wolfen) Veranstalter eines Innovationsforums und einer Kontaktbörse zum Thema „Funktionelle Farbstoffe – Innovationen in Medizin und Technik“. Dieses Forum findet im Rahmen des Programms „Unternehmen Region“ der Innovationsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die neuen Bundesländer statt und wird u. a. unterstützt durch den Ortsverband Bitterfeld-Wolfen der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

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26.03.2012.

Höchstpreise für Gewerbeobjekte

Am 24. März 2012 beendete die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) in Berlin ihre zweitägige Frühjahrsauktionen mit sehr gutem Ergebnis. Insgesamt wurden 102 Immobilien für rund 9,7 Millionen Euro verkauft. Die nicht versteigerten Objekte stehen noch acht Wochen auf der Nachverkaufsliste. Einlieferer für die Sommerauktionen können bis Ende 4. Mai ihre Immobilien bei der DGA vorstellen.

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26.03.2012.

Landeshauptstadt Magdeburg vergibt Wirtschaftspreise

Gleich zwei renommierte Wirtschaftspreise wurden im Alten Rathaus in Magdeburg feierlich übergeben – den :otto DER SWM WIRTSCHFTSPREIS und den Gründerpreis der Landeshauptstadt Magdeburg.

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23.03.2012.

Moderne Bibliothek für Hochschule Anhalt

Die Hochschule Anhalt und die Stiftung Bauhaus Dessau eröffnen am Freitag, dem 30. März 2012 offiziell ein neues Bibliotheksgebäude in Dessau. In den neuen „Bibliotheken am Bauhaus“ befinden sich die Standortbibliothek der Hochschule Anhalt und die Bibliothek der Stiftung Bauhaus Dessau. Der Umbau einer ehemaligen nicht mehr genutzten Kaufhalle wurde nach den Plänen vom Büro Reiner Becker Architekten BDA aus den Mitteln des Hochschulbaus des Landes Sachsen-Anhalt finanziert. Bauherr war der Landesbetrieb Bau Sachsen-Anhalt, Niederlassung Ost in Dessau-Roßlau. Zur feierlichen Eröffnung werden für interessierte Besucher und Gäste Führungen, Bücherverkauf, Lesungen und Musik angeboten. 

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23.03.2012.

Schnelle Hilfe für Schlecker-Beschäftigte ist gewährleistet

Zur Beteiligung Sachsen-Anhalts an der Transfergesellschaft erklärt Arbeitsminister Norbert Bischoff: „Ich begrüße die Beteiligung Sachsen-Anhalts an der Transfergesellschaft. Damit ist die Voraussetzung gegeben, die verbleibenden Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern. Wichtig ist es nun, den Schlecker-Mitarbeiterinnen so schnell wie möglich berufliche Anschlussmöglichkeiten zu bieten. Wir stehen diesbezüglich im ständigen Kontakt mit der Bundesagentur für Arbeit. Gemeinsames Ziel ist es, eine schnelle und wohnortnahe Vermittlung zu gewährleisten.“

Durch die Schleckerinsolvenz sind in Sachsen-Anhalt 441 Beschäftigte von einer Kündigung bedroht. Diese sollen durch arbeitsmarktpolitische Aktionen vermittelt werden. In den Schlecker-Filialen arbeiten vorrangig Frauen, viele von Ihnen in Teilzeit.

Minister Bischoff: „Gerade in kleinen Dörfern haben die Schlecker-Mitarbeiterinnen durch Ihre Arbeit ein Stück des sozialen Lebens aufrecht erhalten. Wir wissen um ihr Engagement und bemühen uns, ihnen schnell Unterstützung zukommen zu lassen.“

22.03.2012.

Kolb für bessere Bezahlung von Frauen

Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Gleichstellung, Professor Angela Kolb, hat eine bessere Bezahlung von Frauen eingefordert. „Die Lohndiskriminierung muss endlich beseitigt werden“, sagte sie vor dem am 23. März stattfindenden „Equal Pay Day“, an dem Frauen bundesweit auf die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern aufmerksam machen.

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22.03.2012.

Aktuelle Herausforderungen in der Fachkräftesicherung

Wie können Unternehmen in Sachsen-Anhalt die Fachkräfte von morgen finden und binden? – Das war Thema einer Veranstaltung für kleine und mittlere Unternehmen im Maritim Hotel Magdeburg. Initiator war NETWORK-KMU, die Initiative des Landes bei der Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, die unter dem Dach der zentralen Förderbank des Landes agiert. Über 150 Teilnehmer zeigten die große Bedeutung dieses Themas für Wirtschaft und Politik im Land.Der Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft, Michael Richter wies in seinem Grußwort auf die große Bedeutung gut qualifizierter und ausreichend verfügbarer Fachkräfte für die Zukunftsfähigkeit einer Region hin. Daran anknüpfend unterstrich Manfred Maas, Chef der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, dass gut ausgebildeter Nachwuchs für den unternehmerischen Erfolg unerlässlich ist.

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22.03.2012.

Lotto Sachsen-Anhalt fördert 44 gemeinnützige Vorhaben

Mit mehr als 1,5 Millionen Euro setzt LOTTO Sachsen-Anhalt auch im Jahr 2012 seine umfangreiche Förderung für das Kultur- und Sportleben in Sachsen-Anhalt, für den Umweltschutz und zur finanziellen Absicherung sozialer Projekte für Kinder, Jugendliche und behinderte Mitmenschen fort. Der Aufsichtsrat von LOTTO bewilligte aus den Lotteriespieleinnahmen 44 Zuwendungen für gemeinnützige Vorhaben im Land.

 

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21.03.2012.

Wissenschaft und Wirtschaft gehören zusammen

„Dies ist ein guter Tag für die Automobilzulieferbranche Sachsen-Anhalts und für unsere gesamte Wirtschaft.“ Das sagte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff heute in Magdeburg anlässlich der Eröffnung des neuen Forschungszentrums des Instituts für Kompetenz in AutoMobilität IKAM. „Das Projekt unterstreicht, dass Wissenschaft und Wirtschaft zusammengehören“, hob Haseloff hervor.

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20.03.2012.

IHK fordert positives Klima für unternehmerisches Handeln

„Das Jahr 2011 stand ganz im Zeichen des Aufschwungs“, bilanziert die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Carola Schaar, die wirtschaftliche Entwicklung im Süden Sachsen-Anhalts. Dennoch sei die Einschätzung der Rahmenbedingungen zwiespältig: „Wir freuen uns über das Wachstum, über Rekorde am Arbeitsmarkt und beim Export. Auf der anderen Seite lauern die europäische Staatsschuldenkrise, Staatspleiten und riesige Rettungsschirme mit kaum überschaubaren Haftungsrisiken.“ Das verunsichere die Unternehmen, trotz guter Konjunktur, so Schaar anlässlich des Jahrespressegespräches in Halle.

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19.03.2012.

Solarindustrie muss in Deutschland Zukunft haben

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff demonstrierte am 19. März 2012 auf dem Aktionstag Solar in Bitterfeld-Wolfen gemeinsam mit den Beschäftigten der Solarindustrie und mit Vertretern von Unternehmen und Gewerkschaften für den Erhalt der Branche. „Die Solarenergie ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Deutschland ist Vorreiter bei der Nutzung der Solarenergie. Wir dürfen unseren technologischen Vorsprung in dieser Zukunftsbranche nicht aufs Spiel setzen“, betonte der Ministerpräsident in seiner Rede.

Haseloff forderte von der Bundesregierung, dass sie ihre Pläne zu einer überstürzten Kürzung der Solarförderung zurücknimmt. „Wer Wirtschaftspolitik ihre Verlässlichkeit nimmt, darf sich nicht wundern, wenn Unternehmen das Land verlassen“ so der Regierungschef. Der Ministerpräsident erinnerte daran, das in Sachsen-Anhalt Fördermittel in dreistelliger Millionenhöhe in Forschung und Unternehmen der Solarbranche flossen. Haseloff fordert auch, dass es für geplante Großanlagen Übergangsfristen bis zum 30. Juni geben muss. Zudem sei das Land gegen eine Begrenzung der vergütungsfähigen Strommengen - die EEG-Novelle dürfe frühestens zum 1. Mai in Kraft treten.

Solarstrom habe in den letzten Jahren an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen. Jetzt dürfe nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, was man in Jahren harter Arbeit aufgebaut habe. Haseloff forderte weitere Forschungsanstrengungen insbesondere auf dem Gebiet der effizienten Speicherung von Solarstrom. Diese machten aber nur Sinn, wenn die Solarindustrie in Deutschland eine Zukunft habe: „Wir können es uns nicht leisten, uns aus einer wichtigen Zukunftstechnologie zu verabschieden“.

17.03.2012.

Liebesbotschaft ganz groß

Die KATHI Rainer Thiele GmbH aus Halle/Saale verlost 16 Wochen lang je drei Großflächenplakate in einer ausgewählten Stadt. Ab sofort hängen die ersten gewonnenen XXL-Poster, versehen mit ganz persönlichen Botschaften der Kathi-Kunden, in Leipzig und Berlin. Weitere folgen am 20.3. in Haag, Dippoldiswalde, Sonneberg und Velbert.

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16.03.2012.

Agraranträge jetzt online verfügbar

Landwirte in Sachsen-Anhalt können ihre Agraranträge ab sofort im Internet stellen. Mit dem "Elektronischen Agrarantrag in Sachsen-Anhalt" (ELAISA) ist es möglich, für Antragsverfahren der Agrarförderung und für die Investitionsförderung im ländlichen Raum Dokumente auf elektronischem Weg zu erstellen und einzureichen. Dazu gehören beispielsweise Direktzahlungen, Agrarumweltmaßnahmen und die Ausgleichszulage. Software und Daten für alle Antragsteller sind unter www.invekos.sachsen-anhalt.de zu finden.

Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens sagte: „Wer jetzt die Internetform der Agrarantragstellung nutzt, kann bereits zwei Wochen eher mit seiner Antragsbearbeitung beginnen als mit CD.“ Grund der Umstellung sei, dass das bisherige Verfahren der Herausgabe einer personalisierten Antrags-CD den erhöhten Anforderungen bei der Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2014 nicht mehr gewachsen sei. Das bisherige Verfahren mittels CD wird durch die internetbasierte Bereitstellung der Anträge und Antragsdaten schrittweise bis 2014 abgelöst.

Unter der Rubrik „Antragsprogramm installieren“ findet der Antragsteller die erforderliche Software. Die Vorjahresdaten des Betriebes liegen in einem geschützten Bereich. Will man diese online abrufen, sind beim erstmaligen Start nach der Installation die EU-Betriebsnummer und das in den Vorjahren mitgeteilte Passwort für ELAISA oder die PIN zur Zentralen InVeKoS-Datenbank erforderlich. Zu den Antragstellern zählen in Sachsen-Anhalt rund 5.500 Landwirte.

16.03.2012.

Aktuelle Herausforderungen in der Fachkräftesicherung

Wie können Unternehmen in Sachsen-Anhalt die Fachkräfte von morgen finden und binden? – Das war Thema einer Veranstaltung für kleine und mittlere Unternehmen im Ringhotel Schloß Schkopau. Initiator war die Initiative des Landes, NETWORK-KMU, bei der Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wird.

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15.03.2012.

Sachsen-Anhalt setzt Maßstäbe für Transport und Logistik

Am 15. März erfolget der erster Spatenstich für neues Logistikzentrum der Nagel-Group im Gewerbepark Großkugel. Konzeptioniert und gebaut wird das Logistikzentrum auf einer Gesamtfläche von knapp 60.000 Quadratmetern inklusive verschiedener Temperaturzonen vom britischen Immobilieninvestor und Projektentwickler Helios Europe in Partnerschaft mit EPISO, einem luxemburgischen Investmentfonds, der gemeinsam von AEW Europe und Tristan Capital gemanagt wird. Insgesamt sollen 50 neue Arbeitsplätze entstehen und 19,1 Millionen Euro investiert werden. Im neuen Logistikzentrum der Nagel-Group kommt das auf temperaturgeführte Lebensmittellogistik spezialisierte und von dem Unternehmenseigenen Softwarehaus entwickelte Lagerverwaltungssystem zum Einsatz.

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15.03.2012.

Neue europäische Lotterie EuroJackpot geht an den Start

Am 17. März startet die neue europäische Lotterie EuroJackpot mit dem Verkauf der Spielscheine – auch in den rund 640 Lottoverkaufsstellen in Sachsen-Anhalt. Die erste Ziehung findet am Freitag, dem 23. März, um 21 Uhr statt. Sie erfolgt wöchentlich, Ziehungsort ist die finnische Hauptstadt Helsinki.

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15.03.2012.

Keine Annäherung in der ersten Runde der Tarifverhandlungen

In der ersten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalts beharrte die IG Metall auf ihrer Forderung von 6,5 % mehr Lohn. Da Lohnsteigerungen jedoch stets in der Zukunft wirken, aber die gegenwärtigen Prognosen keine spürbaren Wachstumseffekte für die Branche vorhersagen, stellt die Gewerkschaftsforderung eine schwere Hypothek für die Zukunft der Betriebe dar. 

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14.03.2012.

Einweihung historische Gebäude in Weißenfels

Nach zweijähriger Bauzeit wurden die Kavaliershäuser in Weißenfels (Landkreis Burgenland) ihrer Bestimmung übergeben. „Durch die Sanierung und den Umbau kann eines der schönsten städtebaulichen Denkmale einer neuen Nutzung zugeführt werden“, sagte Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel bei der Einweihung in der Saalestadt. Der stadtbildprägende Charakter des barocken Gebäudeensembles in der Marienstraße sei durch die Restaurierungs- und Modernisierungsarbeiten in hervorragender Weise erhalten worden. Investitionen in Höhe von 4.64 Millionen Euro flossen in den Umbau, 3,4 Millionen Euro davon stammen aus dem Konjunkturpaket II. Die restliche Summe entstammt dem Programm „Stadtumbau Ost“. Damit gehört das Vorhaben in Weißenfels neben der Sanierung einer Schwimmhalle in Magdeburg und des Sportkomplexes in Halle-Neustadt zu den größten Maßnahmen, die in Sachsen-Anhalt mit Hilfe des Konjunkturpakets II realisiert werden konnten.

14.03.2012.

Zahl der Fehltage in Sachsen-Anhalt deutlich über Bundesschnitt

Rückenbeschwerden verursachen in Sachsen-Anhalt erheblich mehr Krankschreibungen als im Bundesdurchschnitt. Zudem ist die Zahl der entsprechenden Fehltage in den zurückliegenden fünf Jahren im Bundesland doppelt so stark gestiegen wie deutschlandweit. Das meldete die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Magdeburg. 

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14.03.2012.

Wirtschaft fordert Ende des energiepolitischen Zick-Zack-Kurses

Für die geplante Anpassung der Vergütung für Photovoltaikanlagen an die Marktentwicklung hat sich die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Carola Schaar, ausgesprochen. „Damit der politisch forcierte Umbau des Energiesystems gelingen kann, brauchen wir klare Richtungsentscheidungen. Der energiepolitische Zick-Zack-Kurs der vergangenen Monate muss beendet werden. Die Anpassung der Einspeisevergütung ist ein Schritt in die richtige Richtung“, wandte sich Schaar anlässlich der IHK-Vollversammlung in Halle an die Bundes- und Landespolitik. Die Politik müsse jedoch von Hau-Ruck-Aktionen Abstand nehmen und Planungssicherheit gewähren. 

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13.03.2012.

Rasant: Rennstrecke schafft 25 neue Arbeitsplätze

Die Motorsport Arena Oschersleben beschäftigt seit Anfang März 2012 zusätzliche Angestellte. 25 neue Mitarbeiter wurden im Bereich Technik und Streckensicherung in Vollzeit eingestellt. Damit steigt die Anzahl der festangestellten Arbeitnehmer auf 101.
„Mit der Einstellung der hauptsächlich als Sportwarte der Streckensicherung sowie Techniker eingesetzten neuen Kollegen gewährleisten wir weiterhin eine professionelle und kundenfreundliche Abwicklung der täglichen Veranstaltungen“, sagt Thomas Voss, Geschäftsführer der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands. „Wir erhöhen damit nochmals die Sicherheit unserer Kunden und Nutzer an allen 280 Betriebstagen. Egal, ob bei Motorradtrainings, Industrietests, Arena-eigenen Aktivprogrammen oder Großveranstaltungen wie der DTM, mit diesem Pool an gut ausgebildeten Kräften sind wir noch flexibler und einsatzfähiger als bisher.“

Damit positionierte sich die Motorsportarena Oschersleben als einer der größten Arbeitgeber der Region. Alle neuen Mitarbeite rkommen aus dem direkten Umfeld von Oschersleben. Weiterhin bietet die Motorsport Arena inklusive 4-Sterne Hotel auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Ausbildungsplätze an.

13.03.2012.

Einladung zum Karrieretag - Dienstleister präsentieren sich als Arbeitgeber

Rund 1,9 Millionen Arbeitsplätze sind in den vergangenen zehn Jahren im Bereich der unternehmensnahen Dienstleistungen entstanden, so der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Im Schnitt steigt der Mitarbeiterbedarf hier jährlich um 6,5 Prozent. Kein Wunder, dass es etwa Anbietern von Reinigungs- und Facility-Management-Dienstleistungen immer schwerer fällt, qualifiziertes Personal zu finden. Am 27. März präsentieren sich deshalb regionale Dienstleistungsfirmen mit offenen Stellen an der Magdeburger TÜV Rheinland Akademie. Ab 13 Uhr haben Arbeitssuchende Gelegenheit, sich in der Jerichower Straße 30 umfassend über offene Stellen, Anforderungen an Bewerber sowie Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten zu informieren. Gleichzeitig berät die TÜV Rheinland Akademie zu passenden Weiterbildungsangeboten, die den Quereinstig in die Branche ermöglichen und die beruflichen Chancen verbessern. 

In einer DIHK-Umfrage gab im vergangenen Jahr jedes dritte befragte Dienstleistungsunternehmen an, dass Personalengpässe die eigene Geschäftsentwicklung beeinträchtigen. Verschärft wird diese Situation durch gestiegene Anforderungen an die Bewerber: Hausmeister und Facility Manager müssen heute etwa auch versiert im Umgang mit Kunden und fit in der Bearbeitung von Reklamationen sein. Mitarbeiter in der Gebäudereinigung sollten darüber hinaus auch Kenntnisse in den Bereichen Umwelt- und Arbeitsschutz mitbringen. Die Magdeburger TÜV Rheinland Akademie integriert deswegen beide Anforderungen in die jeweiligen Qualifizierungsprogramme für Arbeitssuchende. Die Bildungsstätte ist bestrebt, ihr Angebot im Austausch mit den Jobcentern und den lokalen Unternehmen fortlaufend zu optimieren und an die wechselnden Bedürfnisse der lokalen Wirtschaft anzupassen.

 

12.03.2012.

Schüler programmieren mit Uni-Experten Roboter

Vom 28. bis 30. März 2012 bietet das Projekt ego. tech-on an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) technikinteressierten Jugendlichen aus ganz Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, gemeinsam mit Experten bewegliche Roboter zu bauen, zu programmieren und auf einem Parcours auszuprobieren. Schwerpunkte des „Technology Camps“ sind die Sensorik und die Bildverarbeitung. Darüber hinaus wird es einen Gesprächsabend mit Firmengründern aus dem Bereich Robotik geben.

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12.03.2012.

Direktvermarkter sind Botschafter der Landwirtschaft

Nach Auffassung von Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens braucht Sachsen-Anhalt mehr Direktvermarkter. Auf der 12. Weiterbildungsveranstaltung für Direktvermarkter in Bernburg sagte er: „Landwirtschaftliche Direktvermarktung bietet eine Möglichkeit, das Einkommen zu verbessern.  Direktvermarkter sind mit ihrer Vielzahl an Produkten die besten Botschafter der Landwirtschaft.“  Im Bereich der Direktvermarktung bestehen immer noch Probleme und Unsicherheiten hinsichtlich der EU-Hygienevorschriften. Deshalb seien Weiterbildungen zum Thema Hygieneanforderungen wie jetzt in Bernburg hilfreich. Sie dienten aber auch dazu, die Voraussetzungen zu schaffen, damit Landwirte am Trend zur Regionalität noch besser teilhaben können. „So wie die Ernährungswirtschaft und der Handel mit seinen Eigenmarken und Regionalinitiativen davon profitieren, so sollte der Vertrieb über den Supermarkt neben den bisherigen Vertriebswegen wie Hofläden und lokale Märkte auch durch die Direktvermarkter noch mehr erschlossen werden“, so der Minister. So fördert das Ministerium beispielsweise das Projekt „Unterstützung von Direktvermarktern und kleinen Lebensmittelproduzenten bei Aktivitäten für den Marktzugang in den Lebensmitteleinzelhandel“. Dies helfe den Direktvermarktern, die technischen Anforderungen des Handels wie z.B. Etikettierung und Verpackung zu erfüllen. Bei Edeka Minden-Hannover lieferten einige der Direktvermarkter so schon Produkte in den regionalen Supermarkt oder gar in das Zentrallager. „Nun gilt es, dieses Konzept mit der Agrarmarketinggesellschaft auch auf andere Handelsketten auszudehnen. Gespräche darüber wurden bereits geführt.“

In Sachsen-Anhalt widmen sich über 380 landwirtschaftliche Unternehmen der Direktvermarktung.

 

12.03.2012.

Dunkle Wolken über Bitterfelder Sonnenallee

Das ums Überleben kämpfende Solarunternehmen Q-Cells stürzt immer tiefer. Beim Verlust wird mittlerweile die Marke von einer Milliarde Euro „angepeilt“. Angesichts des dramatischen Wertverlusts der Aktie fliegt der einstige Börsenliebling demnächst aus dem TecDax.

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11.03.2012.

MAGDEBOOT beendet

Mit stabilen Besucher- und Ausstellerzahlen endete die 13. Messe für neue und gebrauchte Boote, Zubehör und Wassersport MAGDEBOOT. 8.000 Besucher sahen 220 Boote und Yachten von insgesamt 115 Ausstellern.

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09.03.2012.

Mit Bürgschaften und Beteiligungen Krisenfolgen gut abgefedert

Bürgschaftsbank (BB) und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt (MBG) haben im Jahr 2011 der mittelständischen Wirtschaft im Land Investitionen mit einer Gesamthöhe von gut 151 Millionen Euro ermöglicht. Mit Ausfallbürgschaften, Garantien und Beteiligungen halfen sie, etwa 930 neue Arbeitsplätze zu schaffen sowie 5.000 bestehende Arbeitsplätze in Handwerk, Industrie und Dienstleistungsgewerbe zu sichern.

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09.03.2012.

Oldtimer auf Luthers Spuren

Für Freunde historischer Karossen ist die jährlich stattfindende Classic – Tour der Romanik zum festen Bestandteil ihres Terminkalenders geworden. Für die 5. Classic entlang der Straße der Romanik haben sich bereits etliche Fahrer mit ihren liebevoll gepflegten Schätzen angemeldet. 

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08.03.2012.

Einweihung des Fraunhofer CAM bringt mehr Leistungsfähigkeit für die Industrie

Gleich zwei Anlässe zum Feiern: Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle feierte die Einweihung des Centers für angewandte Mikrostruktur-Diagnostik CAM. Zeitgleich wurde eines der modernsten und größten Transmissionselektronenmikroskope innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft in Betrieb genommen.

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08.03.2012.

Einladung zum 6. IHK-Bilanzbuchhaltertag in Halle

Zu einem Workshop für Bilanzbuchhalter lädt die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) gemeinsam mit dem Bundesverband für Bilanzbuchhalter und Controller e.V. am Mittwoch, den 14. März 2012, 10.00 bis 15.00 Uhr, in den Hauptsitz der IHK, Franckestraße 5, nach Halle ein. Fachkundige Referenten informieren über Reformen im Steuer-, Handels- und Gesellschaftsrecht. Darüber hinaus wird das Thema Knigge im Geschäftsverkehr behandelt. Zudem erfahren die Teilnehmer das Neueste zum Bilanzbuchhaltergesetz

Eine Teilnahme an der kostenfreien Veranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung unter der Telefonnummer 0345-2126267 oder per E-Mail: mschroeter@halle.ihk.de möglich.

08.03.2012.

Bau-Unternehmer kehren erfolgreich aus Belgien zurück

Mit Erfolg versprechenden Gesprächen und neuen Wirtschaftskontakten ist eine Unternehmerdelegation mit fünf sachsen-anhaltischen Firmen aus Brüssel zurückgekehrt. In der von der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) gemeinsam mit der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Handelskammer organisierten Reise stand die Erkundung des belgischen Bauwesens im Mittelpunkt. An der Delegation nahmen die Binas Bau GmbH aus Freyburg, Henschel Metallbau aus Tornitz, die Holzbildhauerei Ulrich Giesecke aus Ilsenburg, die METEC GmbH aus Schkopau sowie die Dessauer Bauwerkstrockenlegung Ralf Schulenburg teil.

„Besonders im Bereich der Energieeffizienz und der Infrastruktur bietet Belgien hervorragende Wachstumspotenziale für deutsche Bauunternehmen. Vor allem die örtliche Nähe zu Sachsen-Anhalt ermöglicht es hiesigen Betrieben schnell Fuß zu fassen“, betont Michael Drescher, EU-Referent bei der IHK. Auch die Sprachbarrieren seien insbesondere bei flämischen Arbeitern im Vergleich zu anderen Ländern gering.

Marko Faber, geschäftsführender Gesellschafter der METEC GmbH, einem Hersteller von Fenster, Türen und Fassaden, hebt hervor: „Die Reise war ein voller Erfolg. Ich konnte viele, intensive Geschäftstermine führen. Dabei haben sich bereits konkrete Projekte, wie der Glas-Neubau eines Schwimmbades und die Partnerschaft bei der energetischen Sanierung von 17 belgischen Schulen ergeben.“ Während des dreitägigen Aufenthalts besuchten die Teilnehmer zwei Bauprojekte in Brüssel und führten zahlreiche Unternehmergespräche auf der bedeutendsten Fachmesse für Bau und Infrastruktur „Batibouw 2012“. In der Landesvertretung Sachsen-Anhalts kamen die Unternehmer mit Architekten und Vertretern belgischer Bauverbände zusammen.

08.03.2012.

Fernweh in den Ferien? - Die Ferienfreizeitbroschüre schafft Abhilfe

Rudern, reiten, rodeln - Möglichkeiten, um im Jahr 2012 die Ferien zu verbringen, gibt es wie Sand am Meer. Für alle, die ihre Ferien gern aktiv oder entspannt, vor allem aber mit anderen Kindern und Jugendlichen verbringen wollen, bietet der JugendInfoService Sachsen-Anhalt (JISSA) für das Jahr 2012 wieder einen kostenlosen Überblick über den Ferien-Angebotsdschungel. In der Ferienfreizeitbroschüre - kurz FFZ - sind Angebote für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 27 Jahren zusammengetragen, mit Kategorien versehen und nach Ferienzeiten sortiert.

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07.03.2012.

Aktuelle Herausforderungen in der Fachkräftesicherung

Wie können Unternehmen in Sachsen-Anhalt die Fachkräfte von morgen finden und binden? – Das ist Thema der am 15. März 2012 von 9:00 - 12:30 Uhr im Hotel Schloss Schkopau stattfindenden Veranstaltung für kleine und mittlere Unternehmen. Initiator ist die Landesinitiative NETWORK-KMU der Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Der Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft, Michael Richter, wird die Veranstaltung eröffnen und mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik die Probleme und Herausforderungen der Fachkräftesicherung im Land diskutieren. Im Podium vertreten sind unter anderen Dagmar Szabados (Oberbürgermeisterin der Stadt Halle), Elke Simon-Kuch, (Bundesverband mittelständische Wirtschaft), Ingelore Kapust (InfraLeuna GmbH) und Christian Haag (KSB Aktiengesellschaft)

Mit einem Erfahrungsbericht aus dem Land Brandenburg stellt Andreas Hoffmann von der Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg GmbH den dort eingeschlagenen Weg vor. Könnte das auch ein möglicher Weg für Sachsen-Anhalt sein? Welche anderen Möglichkeiten gibt es, für eine nachhaltige Fachkräftesicherung zu sorgen? Diesen Fragen werden die Experten nachgehen. Unternehmensvertreter der Region steuern ihre Erkenntnisse aus der Praxis bei. Alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer in Sachsen-Anhalt sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen sind unter der Servicehotline 0391/6054-431 oder über www.network-kmu.de erbeten.

07.03.2012.

Mieten in Magdeburg unter Bundesdurchschnitt

In Magdeburg lebt man günstig. In der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, sind mehr als 230 000 Bürgerinnen und Bürger zu Hause. Nach der aktuellen Mietpreis-Betrachtung von ImmobilienScout24 werden derzeit die Magdeburger im Durchschnitt mit genau 5 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete zur Kasse gebeten. Das sind zwei Euro weniger im Vergleich zum Bundesdurchschnitt und der 47. Platz im Mietpreis-Ranking der 50 größten deutschen Städte. 

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06.03.2012.

Zwei mal DLG-Gold für Halloren Markenprodukte

Die Halloren Schokoladenfabrik AG, Deutschlands älteste Schokoladenfabrik, wurde bei der diesjährigen DLG-Prämierung mit zwei weiteren goldenen Preisen ausgezeichnet. „Diese Preise bestätigen, dass die Produkte aus unserem Hause den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden.“ sagt Klaus Lellé (CEO) voller Stolz. Die Preisträger 2012: Halloren Mozart Kugeln und Böhme Weinbrandbohnen. Diese beiden Markenartikel werden ab der nächsten Druckauflage für zwei Jahre das goldene Qualitätssiegel tragen - neben weiteren Artikel, welche bereits 2011 die höchste Prämierung in der Qualitätsbewertung bekamen. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG) testet jedes Jahr Lebensmittel aus dem In- und Ausland auf Basis neutraler, verbindlicher und strengerQualitätsstandards. Dabei steht neben der sorgfältigen Rohstoffauswahl und einer optimalen Verarbeitung vor allem die sensorische Prüfung im Mittelpunkt. Die Auszeichnung „DLG-prämiert“ wird nur an nationale und internationale Spitzenprodukte vergeben.

06.03.2012.

Hallesche GISA GmbH lässt Berge von Papierakten verschwinden

Die GISA GmbH aus Halle (Saale) ist seit vielen Jahren Stammgast auf der Cebit. In diesem Jahr fahren die GISA-Mitarbeiter aber mit besonders viel Selbstbewusstsein und Stolz zur weltweit  wichtigsten Messe der digitalen Industrie nach Hannover. Denn ihnen ist in den vergangenen Wochen auf  ebenso besondere wie unterschiedliche Weise ihre Leistungsfähigkeit bescheinigt worden. 

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06.03.2012.

Druckerei aus dem Burgenlandkreis erhält EMAS-Zertifikat

Zur Einführung eines betrieblichen Umweltmanagementsystems hat die Bagel Roto Offset GmbH & Co. KG aus Meineweh die Registrierungsurkunde für die Eintragung in das europäische Umweltmanagement-Register EMAS (Environmental Management and Audit Scheme) erhalten. Das Zertifikat wurde Geschäftsführer Markus Permesang das den Händen von Dr. Jürgen Andrick, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), überreicht.

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05.03.2012.

Zukunft der Solarbranche liegt bei intelligenten Energielösungen

Die zukünftige Ausrichtung der Solarbranche nach der Energiewende liegt vor allem in der Schaffung dezentraler und intelligenter Energielösungen. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, zu dem die Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen, Petra Wust, Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff und Unternehmen und Partner der gesamten Wertschöpfungskette der Solarbranche am 5. März 2012 nach Bitterfeld-Wolfen eingeladen hatte. Neben der Diskussion über die weitere Entwicklung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, EEG ging es bei diesem Gespräch vor allem um die Zukunft der Solarbranche. Gerade aus Sicht der Stromverbraucher seien vor allem leistungsfähige Vor-Ort-Lösungen gefragt. Systemlösungen, bei denen Windkraft, Sonnenenergie, sowie Speicherungs- und Steuerungstechnik intelligent zusammenwirken, müssten bei Bund und Land verstärkt in den Fokus auch der Förderung rücken, so die Gesprächspartner. Die Wirtschaft sei bereit, entsprechende Modellprojekte in Sachsen-Anhalt zu konzipieren.

 

05.03.2012.

„Französische Wochen" in Sachsen-Anhalts Justizministerium

Mit der französischen Richteranwärterin Ophélie Spaeter hospitiert erneut eine junge Französin in Sachsen-Anhalts Justiz. MinisterinProfessor Angela Kolb, die die junge Juristin im Ministerium für Justiz undGleichstellung begrüßte, sagte, der Ausbau der Kooperation in der Justiz sei für das Justizministerium eines der Kernziele im Rahmen der Internationalisierungs-und Europastrategie der Landesregierung. Sie freue sich, dass mit der Richterschule in Bordeaux gute Kontakte geknüpft worden seien. Bereits im vergangenen Jahr waren Absolventen der Richterschule nach Sachsen-Anhalt gekommen. Sie hatten die Möglichkeit, vor dem Berufseinstieg eine einmonatige Auslandshospitation zu absolvieren, nutzten diese zum Kennenlernen der Strukturen an verschiedenen Justizbehörden und nahmen an Verhandlungen teil. Kolb: „Ein solcher Einblick in die Arbeitspraxis von Gerichten und Staatsanwaltschaft ist für die jungen Juristen eine Chance, aber auch für uns von Vorteil. Sachsen-Anhalt hat so die Möglichkeit, sich als Ausbildungsort junger europäischer Richterkolleginnen und Kollegen zu empfehlen". Frau Spaeter ist im Rahmen ihrer Hospitation in den kommenden Wochen Gast in verschiedenen Abteilungen des Amts- und des Landgerichts Magdeburg, in der Staatsanwaltschaft Magdeburg sowie am Oberlandesgericht Naumburg.

05.03.2012.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident: Solarbranche muss gestärkt werden!

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff stellte sich beim 1. Spatenstich zum GERO-Solarpark in Amsdorf hinter die Erzeuger erneuerbarer Energien. In seinem Grußwort betonte der Ministerpräsident: „Wenn wir eine längerfristig nachhaltige Energiepolitik in Deutschland sicherstellen wollen, dann muss die Solarbranche gestärkt werden. Die Energiewende benötigt die erneuerbaren Energien. Daher sind die Weichenstellungen, die die Bundesregierung hinsichtlich der Solarförderung vornimmt, völlig falsch. Das heißt, wir müssen wie zugesagt die Forschung fördern und geplante Projekte realisieren. Wir dürfen nicht in wenigen Tagen eine Zukunftsbranche zerstören, die wir über Jahre erfolgreich aufgebaut haben. Im koordinierten Zusammenwirken der Länder wollen wir daher andere Fristen und Korrekturen bei den Einspeisevergütungen erreichen sowie einen Bestandsschutz für geplante Projekte.“

„Sachsen-Anhalt ist ein Vorreiter bei Erneuerbaren Energien. Das gilt auch in Zeiten politischer Unwägbarkeiten, wie der heutige Baustart zum GERO Solarpark hier im Mansfelder Land beweist“, sagte Haseloff. „Sie dürfen gewiss sein, dass wir unsere Möglichkeiten nutzen, damit diese Investitionen in die Zukunft unseres Landes unter verlässlichen Bedingungen erfolgen können“, sagte der Regierungschef.

Der Solarpark Amsdorf wird in Kooperation von Q-Cells und der Getec green energy errichtet und soll eine Gesamtleistung von 28 Megawattpeak (MWp) erbringen.

05.03.2012.

Neuer Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Magdeburg

Seit Monatsbeginn hat die Handwerkskammer Magdeburg eine neue Geschäftsführung. Die Vollversammlung wählte in einer außerordentlichen Sitzung einstimmig Burghard Grupe zum neuen Hauptgeschäftsführer. Neuer stellvertretender Hauptgeschäftsführer wird Peter Telloke.

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05.03.2012.

Offizieller Spatenstich für GERO Solarpark erfolgte trotz politischer Unwägbarkeiten

Die GETEC green energy AG errichtet seit Ende 2011 im Auftrag der GERO Solarpark GmbH gemeinsam mit Q-Cells SE ein 28 Megawatt-Solarkraftwerk. Die offizielle Grundsteinlegung in Amsdorf bei Halle erfolgte heute am Montag, dem 5. März 2012, gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Obwohl die 50-Millionen-Euro-Investition von den Plänen der Bundesregierung für vorgezogene Kürzungen der Solarförderung überschattet wird, planen die Partner weiterhin die Fertigstellung des Kraftwerks bis zum 15. April 2012. 

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02.03.2012.

Herrenkrug Parkhotel für Sachsen-Anhalt

Das Maritim Stuttgart war in diesem Jahr – zeitgleich zur Fachmesse Intergastra – Schauplatz für einen der wichtigsten bundesweiten Branchen-Awards: den Grand Prix der Tagungshotellerie. Dieser wird seit mittlerweile 17 Jahren verliehen und gilt als bedeutendster Qualitätsspiegel im deutschen Tagungsmarkt. Auch in diesem Jahr waren rund 15.000 Tagungsentscheider, Trainer und Weiterbildner aufgerufen, die Besten unter rund 200 »Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen« zu wählen.

Die Basis für den Wettbewerb bildet das Buch „Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen“ und die Online-Plattform Meintophotel.de. Wer in die Reihen der „Ausgewählten“ aufgenommen werden will, muss sich bewerben und sich einem mehrstufigen Selektionsverfahren unterziehen, das im positiven Verlauf in einem Autorenbesuch mündet. Der Autor überprüft die Wohlfühlkriterien vor Ort und entscheidet abschließend über die Aufnahme. Sind Mängel festzustellen, wird der Kandidat abgelehnt. Von 4286 deutschen Tagungshotels wählt die Jury die 200 Besten. Insgesamt waren 12 erfahrene Fachautoren im Einsatz, deren Aufgabe nicht nur die Überprüfung der Wohlfühlkriterien ist, sondern auch die journalistische Beschreibung der besuchten Häuser. In den 3 Kategorien:  A Hotels mit weniger als 100 Zimmern, B Hotels mit 100 Zimmern und mehr und C reine Tagungsstätten, werden die Häuser kategorisiert und prämiert.

Das Historische Herrenkrug Parkhotel ist in dem Wettbewerb bereits seit 16 Jahren kontinuierlich unter den TOP 20 zu finden. In diesem Jahr wurde es mit dem 14. Platz in der Kategorie B ausgezeichnet und  ist damit in dieser Kategorie das einzig prämierte Hotel Sachsen-Anhalts. 

02.03.2012.

Ottostadt Magdeburg auf der ITB in Berlin

Ab dem 7. März 2012 trifft sich die weltweite Reiseindustrie wieder für fünf Tage zur 46. Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB). Die Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (MMKT) wird mit einem eigenen Stand innerhalb der sachsen-anhaltischen Landespräsentation vor allem für das diesjährige Kaiser-Otto-Jahr werben. Weitere touristische Themenschwerpunkte sind unter anderem das wiedereröffnete Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, das Wasserstraßenkreuz mit der längsten Kanalbrücke der Welt und der Elbauenpark mit seinen attraktiven Freizeitangeboten.

Im Rahmen des messebegleitenden ITB-Kongresses findet am 8. März zum ersten Mal ein „Tag des barrierefreien Tourismus“ statt. Als jüngstes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“ wird MMKT-Geschäftsführer Olaf Ahrens Touristiker und Vertreter nationaler Organisationen aus ganz Deutschland, die sich dem Thema „Reisen mit Handicap“ widmen, über das barrierefreie Reiseziel Magdeburg informieren. Expertengespräche und –foren nehmen auf der weltgrößten Reisemesse einen immer größeren Raum ein. Von den rund 170.000 Besuchern im vergangenen Jahr waren mehr als 110.000 Fachbesucher. Damit hat sich die ITB zur Weltleitmesse des Tourismus entwickelt.  

01.03.2012.

Expertenratschlag zur Existenzgründung

Zur Förderung und Unterstützung des Unternehmernachwuchses lädt die Landeshauptstadt Magdeburg gemeinsam mit den Mitgliedern des regionalen Netzwerkes wiederum interessierte Existenzgründer und junge Unternehmer zu einem Kommunaler Beratungstag für Existenzgründer am 6. März von 14 bis 17 Uhr im Alten Rathaus ein.

Allen Interessierten wird an diesem Tag die Möglichkeit geboten, sich in persönlichen Gesprächen über Chancen und Risiken der Selbstständigkeit sowie die Möglichkeiten von  Förderungen  zu informieren. So werden Rat Suchende an diesem Tag die Möglichkeit haben, eine Vielzahl von Problemen mit den jeweiligen Experten im Verbund zu lösen. Vertreter des Wirtschaftsdezernates und der ego-Pilot der Landeshauptstadt, Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und des Jobcenters, der Handwerkskammer Magdeburg, der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt, der Bürgschaftsbank des Landes Sachsen-Anhalt, der Deutschen Rentenversicherung, des Patentinformationszentrums der Otto-von-Guericke- Universität sowie weitere Spezialisten stehen in individuellen Beratungsgesprächen Rede und Antwort. Die Veranstaltung und die Beratung sind selbstverständlich kostenlos.

 

01.03.2012.

Auftakt des „Innovationsforums ALFAPOF“ ein voller Erfolg

Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft trafen sich Ende Februar zum offiziellen Startschuss des vom BMBF geförderten Projektes „Innovationsforum - Automotive, Logistik und Fabrikautomation mit optischen Polymerfasern“ (ALFAPOF) im Innovations- und Gründerzentrum Wernigerode. 

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01.03.2012.

CeBIT 2012: Handwerkskammer Halle „sorgt für Sicherheit“

Der Verband der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e. V. (VITM) und die Handwerkskammer Halle laden während der Messe CeBIT auf den Gemeinschaftsstand des Landes Sachsen-Anhalt ein. Unter dem Motto „Unternehmer fragen – Experten antworten“ veranstalten VITM und Handwerkskammer am 7. März 2012 ab 14 Uhr eine Diskussionsrunde zum Thema „IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen“. Drei ausgewiesene Experten leiten jeweils kurz in das entsprechende Thema ein. Anschließend stehen diese den anwesenden Unternehmern für weiterführende Fragen Rede und Antwort und geben praktische Tipps, Tricks und Kniffe für den täglichen Umgang mit wichtigen und sensiblen Daten.

29.02.2012.

Handwerkskammer Magdeburg wendet sich gegen Kürzung der Solar-Förderung

Die Handwerkskammer Magdeburg wendet sich gegen die von der Bundesregierung geplante kurzfristige und umfangreiche Kürzung der Photovoltaik-Förderung. „Das würde bei vielen Handwerksbetrieben zu massiven Umsatzeinbußen führen“, sagte heute Handwerkskammer-Präsident Werner Vesterling. Das Handwerk ist wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfungskette der Photovoltaik-Industrie, insbesondere in Bezug auf den Endverbraucher. Viele Handwerksunternehmen haben die Solar-Sparte mühsam aufgebaut, auch durch entsprechend geschultes Fachpersonal. „Bricht nun infolge der Kürzungspläne Umsatz weg, sind Arbeitsplätze gefährdet“, so Vesterling.

„Grundsätzlich unterstützen wir die Energiewende und stehen dem Ausbau Erneuerbarer Energien, also auch der Photovoltaik, sehr positiv gegenüber“, sagte heute der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Burghard Grupe. Deshalb plädiert die Handwerkskammer für den Erhalt der Photovoltaik-Subventionen im bisher geplanten Umfang, also für eine schrittweise, mäßige Anpassung, und für den kraftvollen Ausbau der Photovoltaik im Sektor der Erneuerbaren Energien.

29.02.2012.

Neues Beschäftigungsprogramm startet im Sommer

Das neue Arbeitsmarktprogramm des Landes für mehr Beschäftigung kann im Sommer starten. Arbeitsminister Norbert Bischoff erklärte am Mittwoch: „Die Feinjustierung steht vor dem Abschluss. Wir werden rund 30 Millionen Euro einsetzen können, um mehr Familien mit Kindern aus Armut herauszuführen. Ziel ist, dass es in jeder Familie wenigstens einen Verdiener gibt".

Das neue Programm mit dem Titel „Familien stärken – Perspektiven eröffnen“ richtet sich an Alleinerziehende sowie junge Familien, wo beide Elternteile erwerbslos sind. Eine tragende Säule ist die enge Kooperation von Arbeitsförderung mit der Jugend- und Erziehungshilfe. Bischoff: „Die Familien werden im Interesse der Kinder vom Jugend- und Sozialamt unterstützt. Nachhaltige Erfolge sind jedoch nur dann zu erzielen, wenn für die Eltern der Weg hinaus aus der Erwerbslosigkeit gefunden wird. Hier setzt das neue Programm an. Wir wollen diese oftmals Langzeitarbeitslosen neu motivieren und stark machen für den Arbeitsmarkt. Ziel ist eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt".

 Der Minister betonte: „Das neue Programm zeichnet sich durch eine sehr aktive Begleitung der Alleinerziehenden und Familien aus. Wir sagen nicht einfach, hier gibt es die Möglichkeit für ein Praktikum oder einen Berufseinstieg – nun sieh zu. Vielmehr stellen wir, wenn gewünscht, den Arbeitsuchenden auch so genannte Familienintegrationscoachs an die Seite. Diese sollen beraten, koordinieren, vermitteln und moderieren. So wollen wir unterstützen – gerade auch bei Rückschlägen und in Situationen, die allein nur schwer zu meistern wären. Diese Menschen haben bereits zu viele Misserfolge in ihrem Leben einstecken müssen, wir wollen jetzt den Erfolg". Die Familiencoachs werden in Kooperation mit den  Landkreisen und kreisfreien Städten zum Einsatz kommen. Der Einstieg auf dem Arbeitsmarkt soll über eine so genannte betriebliche Erprobung erfolgen. Details zur Antragstellung sollen im April bekannt gegeben werden.

Die Statistik für 2011 besagt, dass etwa 11.600 Alleinerziehende erwerbslos und in mehr als 3.000 Familien beide Partner arbeitslos waren sind. Sie waren auf staatliche Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts abhängig. Mehr als die Hälfte dieser Menschen war länger als ein Jahr erwerbslos. Zugleich verfügte aber fast die Hälfte der Betroffenen über eine abgeschlossene Berufsausbildung.

28.02.2012.

IT-Branche Sachsen-Anhalts international aufgestellt

Mit 32 Ausstellern aus Wirtschaft und Wissenschaft ist Sachsen- Anhalt vom 6. bis 10. März 2012 auf der weltweit bedeutendsten Messe für die digitale Industrie, der CeBIT in Hannover, vertreten. Auf dem rund 200 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand des Landes (Halle 26/9, Stand A08) präsentiert sich sachsen-anhaltische IT-Kompetenz aus den Bereichen Sicherheit, Cloud-Computing, Netzwerk- und Infrastruktur sowie Photogrammetrie. Unter Federführung der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) stellen dort 12 Unternehmen Produkte und Dienstleistungen der Informationstechnologie und -verarbeitung vor. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr insbesondere die Internetsicherheit. Als starker Partner stehen der IMG dabei der Verband der IT und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e.V. (VITM) und die Industrie- und Handelskammer Magdeburg (IHK) zur Seite. Ergänzt wird die Präsenz des Landes durch die Beteiligung der Universitäten und Hochschulen am gemeinsamen mitteldeutschen Forschungsstand

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27.02.2012.

Braunkohlegipfel in Leuna endet mit gemeinsamer Erklärung

Die Länder Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt verständigten sich in Leuna auf eine gemeinsame Erklärung zur künftigen Nutzung der heimischen Braunkohle. Im Rahmen eines Treffens mit dem für Energie zuständigen EU-Kommissar Günther Oettinger und Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft wurde betont, dass die Braunkohle für eine sichere Energieversorgung Deutschlands unverzichtbar sei. Große Perspektiven werden auch in der stofflichen Nutzung der Braunkohle gesehen.

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27.02.2012.

Aktuelle Herausforderungen in der Fachkräftesicherung

Wie können Unternehmen in Sachsen-Anhalt die Fachkräfte von morgen finden und binden? – Das ist  Thema der am 15. März 2012 im Hotel Schloss Schkopau stattfindenden Veranstaltung für kleine und mittlere Unternehmen. Initiator ist die Landesinitiative NETWORK-KMU der Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. 

Der Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft, Michael Richter, wird die Veranstaltung eröffnen und mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik die Probleme und Herausforderungen der Fachkräftesicherung im Land diskutieren. Mit einem Erfahrungsbericht aus dem Land Brandenburg stellt Andreas Hoffmann von der Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg GmbH den dort eingeschlagenen Weg vor. Könnte das auch ein möglicher Weg für Sachsen-Anhalt sein? Welche anderen Möglichkeiten gibt es, für eine nachhaltige Fachkräftesicherung zu sorgen? Diesen Fragen werden die Experten nachgehen. Unternehmensvertreter der Region steuern ihre Erkenntnisse aus der Praxis bei.

Alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer in Sachsen-Anhalt sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen sind unter der Servicehotline 0391/6054-431 oder über www.network-kmu.de erbeten.

 

25.02.2012.

Ministerin Wolff erneut zur „Wissenschaftsministerin des Jahres“ gewählt

Wissenschaft- und Wirtschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff hat ihren Titel als „Wissenschaftsministerin des Jahres“ verteidigt. Die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) bewerteten ihre hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen im diesjährigen Ministerranking mit der Note „Befriedigend Plus" (2,77) am besten (Vorjahr: 2,92). Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff gratulierte seiner Wissenschaftsministerin: „Es freut mich, dass Birgitta Wolff ihren ersten Platz aus dem Vorjahr verteidigt hat. Die Bewertung zeigt, dass ihre gute Arbeit auch überregional wahrgenommen und gewürdigt wird.“

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25.02.2012.

AOK Sachsen-Anhalt startet Online-Befragung zu Zahnärzten

Ab sofort können Versicherte der AOK Sachsen-Anhalt unter der Adresse www.aok-arztnavi.de jetzt auch ihre Zahnärzte online beurteilen. Die zusammengeführten Ergebnisse der wissenschaftlich fundierten Befragung fließen in das bewährte Internetportal AOK-Arztnavigator ein. Die Angaben der Versicherten sollen anderen Patienten bei der Zahnarztsuche helfen. Zugleich soll die Befragung fair für Zahnärzte sein.

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25.02.2012.

Jetzt auch für Endkunden: Stromkosten sparen mit dem Heimkraftwerk

Die Strompreise steigen kontinuierlich. Prognosen gehen von 3,3 bis sogar zehn Prozent höheren Stromkosten in diesem Jahr aus. Das heißt, bei einem durchschnittlichen Verbrauch eines vier-Personen-Haushalts mit 4.000 Kilowattstunden können Mehrkosten zwischen 33 Euro und 95 Euro pro Jahr entstehen. 

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24.02.2012.

Internationaler Tag der Seltenen Erkrankungen in Halle (Saale)

Seltene Erkrankungen sind nicht so selten, wie man aus dem Namen schließen könnte. Nach der in Europa gültigen Definition ist eine Krankheit „selten“, wenn weniger als einer von 2.000 Menschen unter dieser bestimmten Krankheit leidet. Fasst man jedoch alle Menschen mit einer Seltenen Erkrankung zusammen, so betrifft das etwa jeden fünfzehnten Einwohner (etwa sechs bis acht Prozent der Bevölkerung). Und damit sind nur die Patienten gezählt. Mit der Erkrankung zusammenhängende Fragen, Sorgen und Probleme betreffen jedoch nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch deren Eltern, Geschwister, Kinder, Nachbarn und Freunde.

Am „Tag der seltenen Erkrankungen“ (Rare Disease Day) vereinen sich weltweit die Menschen mit Seltenen Erkrankungen, um auf ihr Anliegen und ihre Probleme aufmerksam zu machen. Der "Tag der seltenen Erkrankungen" findet am letzten Tag im Februar statt und jährt sich am 29. Februar 2012 zum fünften Mal. Rund um dieses Datum werden sowohl international als auch national verschiedene Veranstaltungen durchgeführt, so auch in der Saalestadt Halle. Die regionalen Selbsthilfegruppen laden zu einer Informations- und Vortragsveranstaltung am Samstag, 3. März 2012, von  10 Uhr bis 15 Uhr im Stadthaus am Marktplatz 2 ein. Schirmherrin ist die Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados. Mehr als zehn Selbsthilfegruppen und Verbände präsentieren sich, außerdem finden Vorträge zu bestimmten Erkrankungen statt, darunter beispielsweise über das Prader-Willi-Syndrom, Neurofibromatose und die Schmetterlingsflechte. 

24.02.2012.

Auftakt: Tarifverhandlungen in Sachsen-Anhalt beginnen am 14. März

Nach der Kündigung des derzeit gültigen Tarifvertrages für die Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalts durch die IG Metall treffen sich die Tarifparteien zur ersten Verhandlungsrunde 2012 am 14. März in Magdeburg.

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24.02.2012.

Sparkassen weiter an Seite des Mittelstandes

Parlamentarischer Abend des Ostdeutschen Sparkassenverbandes 

Die Sparkassen in Sachsen-Anhalt bleiben Hauptkreditgeber und Partner der heimischen Wirtschaft. Der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, Claus Friedrich Holtmann, erläuterte auf dem Parlamentarischen Abend des OSV in Magdeburg, dass die Kreditbestände im Marktsegment Unternehmen und Selbstständige im vergangenen Jahr um 8 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro gestiegen sind. Insgesamt wurden an diesen Kundenkreis neue Kredite in Höhe von 570 Mio. Euro vergeben.

„Im Handwerk und der Gruppe der Selbstständigen seien die Sparkassen unangefochtener Marktführer. Ihr Marktanteil beim Kreditbestand beträgt 83 Prozent bzw. 47,2 Prozent“, sagte Holtmann weiter. Mit Blick auf die unter dem Kürzel Basel III laufenden Diskussionen um die Neugestaltung der Bankenregulierung machte Holtmann darauf aufmerksam, dass die Sparkassen die von den Ländern im Bundesrat vertretene Position teilen, nach der auf ausreichenden Spielraum für eine sachgerechte und am Risiko jeder Bank ausgerichtete nationale Umsetzung der neuen Regeln geachtet werden muss.

22.02.2012.

Branchentreff für den Anlagenbau in Magdeburg

Wie verläuft der Weg zur ressourceneffizienten Anlage? Dies wollen Deutschlands Anlagenbau-Experten auf der Tagung „Anlagenbau der Zukunft“ am 1. und 2. März diskutieren. Das Fraunhofer IFF und seine Partner veranstalten den beliebten Branchentreff in Magdeburg schon zum 7. Mal.

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22.02.2012.

Sanitätshaus Burg startet in 10. Geschäftsjahr

Von einer Idee zum erfolgreichen Unternehmen in nur zehn Jahren: Im März 2012 feiert die Sanitätshaus Burg GmbH den Start in ihr 10. Geschäftsjahr und kann bereits auf eine rosige Firmengeschichte zurückblicken.

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22.02.2012.

Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalt: Differenzierte Baukonjunkturentwicklung 2011

„Das Baugeschehen in Sachsen-Anhalt verlief 2011 insgesamt positiv, die Nachfrage nach Bauleistungen und in deren Gefolge die Bautätigkeit entwickelten sich in den einzelnen Bausegmenten aber sehr unterschiedlich“, erklärte Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen/Sachsen-Anhalt e. V., nach Bekanntgabe der Jahresergebnisse für das Bauhauptgewerbe durch das Statistische Bundesamt.   

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21.02.2012.

Endspurt für IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012

Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012 geht in seine heiße Phase. Noch knapp drei Wochen können u.a. Unternehmer, Wissenschaftler und Existenzgründer ihre neuen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen einfach und kostenfrei im Internet unter www.iq-mitteldeutschland.de einreichen. Bereits zum achten Mal veranstalten die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und ihre Partner in Leipzig, Halle und Ostthüringen den mit rund 80.000 Euro dotierten Wettbewerb, der marktfähige Innovationen aus den regionalen Clustern Mitteldeutschlands prämiert. Dazu zählen die Branchen Automotive, Biotechnologie – Life Sciences, Chemie/Kunststoffe, Ernährungswirtschaft, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft sowie Informationstechnologie. Speziell in Ostthüringen können auch Bewerbungen für den Bereich Optik/Medizintechnik eingereicht werden.

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21.02.2012.

Die fairsten Projekte aus Sachsen-Anhalt mit erneut steigender Teilnehmerzahl

Die diesjährige Resonanz beim Wettbewerb „Fair bringt mehr“, der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Reiner Haseloff steht, überstieg alle Erwartungen. Angesichts der hohen Beteiligung – mit insgesamt 7.600 Kindern und Jugendlichen und mit 130 eingereichten Wettbewerbsprojekten, hatte heute die prominente Jury in Magdeburg die Qual der Wahl, um die Landessieger in fünf Kategorien auszuwählen. Die Volksbanken Raiffeisenbanken engagieren sich seit mehr als fünf Jahren für fairen Umgang und Gewaltprävention.

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20.02.2012.

Frühling im Straußenland Nedlitz

Langsam schmilzt der Schnee auf den Weiden im Straußenland. Die Hähne färben ihre Füße und Schnäbel knallrot und in den Abend- und Morgenstunden sind die Rufe der Hähne deutlich zu hören. Die Tiere beginnen mit ihren Balztänzen und das erste Straußenei ist gelegt – ein sicheres Zeichen: der Frühling ist da.

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20.02.2012.

Unternehmen brauchen Verlässlichkeit

Mit der Forderung nach langfristig stabilen Rahmenbedingungen bei der Energie- und Rohstoffversorgung in Sachsen-Anhalt hat sich die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Carola Schaar (Foto rechts), an die Politik gewandt. „Seit Jahren steigen die Energie- und Rohstoffpreise konti-nuierlich. Ein Ende ist nicht in Sicht“, beklagte Schaar vor den Teilnehmern einer IHK-Tagung in Halle. Die Wirtschaft brauche keine überambitionierten Ziele, sondern eine bodenständige Politik des Vertrauens.

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18.02.2012.

Sichere Warenerfassung mit RFID

Das Magdeburger Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, die Centiveo GmbH und der SIC Software Industrie Consult GmbH aus Dortmund arbeiten gemeinsam an innovativen und hocheffizienten RFID-Lösungen für die Textilindustrie. Pünktlich zur LogiMAT 2012 (vom 13. bis 15. März, Neue Messe Stuttgart) präsentieren sie erstmals das aktuellste Ergebnis ihrer Kooperation: einen speziell für die Pulkerfassung von Waren entwickelten RFID-Tunnel. Der Tunnel arbeitet nach dem Prinzip der vom Fraunhofer IFF patentierten Technologie der Modenverwirbelung. Diese Technik garantiert das sichere Erfassen der RFID-Chips selbst bei eng gepackten Waren und erhöht so deutlich Sicherheit und Effizienz in RFID-unterstützten Distributionsprozessen.

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17.02.2012.

Impulse für die Ultraschalltechnik in Mitteldeutschland

Ende des Jahres 2007 war es, als das Innovationsforums „Neue Möglichkeiten beim Messen und Prüfen mit Ultraschall“, initiiert durch die SONOTEC Ultraschallsensorik GmbH Halle, den Auftakt für die erfolgreiche Durchführung des vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten NEMO-Netzwerks „NetUS“ bildete.

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17.02.2012.

Bundesweit erstes Labor für Wirtschaftsförderungssysteme eröffnet

Gemeinsam mit Staatssekretär Jörg Felgner, Beauftragter der Landesregierung Sachsen-Anhalt für Informationstechnik (CIO), eröffnete der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz am Donnerstag, dem 16. Februar 2012, das bundesweit erste Labor für Wirtschaftsförderungssysteme (kurz „WiföLAB“). Dieses ist Bestandteil des KAT Forschungskompetenzzentrums an der Hochschule Harz. In einem engen Verbund aus Wirtschaftsförderern und Systemanbietern wollen die Harzer Forscher die Entwicklung von Informationstechnologien für moderne Wirtschaftsförderungs- und Standortangebote vorantreiben.

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17.02.2012.

Energiewende: Sachsen-Anhalt könnte Vorbild werden

Die Energie in Sachsen-Anhalt stammt zu einem beträchtlichen Teil aus erneuerbaren Quellen. Zusammen mit der guten Wirtschaftsstruktur und seinen Potenzialen in Forschung und Entwicklung hat das Bundesland beste Voraussetzungen, die Energiewende bis 2022 erfolgreich zu gestalten. „Sachsen-Anhalt könnte modellhaft für ganz Deutschland Wege und Maßnahmen für diesen Wandel entwickeln und aufzeigen “ zeigt sich der Vorstandsvorsitzende Prof. Zbigniew Styczynski auf der ZERE-Mitgliederversammlung am 14. Februar im Fraunhofer IFF überzeugt.

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17.02.2012.

Spitzenergebnisse für Juristennachwuchs

Sachsen-Anhalts Juristennachwuchs hat hervorragende Ergebnisse erzielt. Bei der staatlichen Pflichtfachprüfung der ersten juristischen Prüfung schloss im jüngsten Prüfungsdurchgang jeder vierte mit einem Prädikatsexamen ab. Justizministerin Prof. Angela Kolb freute sich über den hohen Anteil an Spitzennoten – der Notenstufen gut und vollbefriedigend. „Dies belegt eindrucksvoll die wirklich sehr gute Ausbildung an unserer Juristischen Fakultät in Halle“, sagte sie in Magdeburg.

Die Durchschnittspunktzahl der 83 erfolgreichen (von 99 geprüften) Absolventen der staatlichen Pflichtfachprüfung lag bei 7,46 Punkten“. Nur jeder sechste Geprüfte (16,2 Prozent), so wenige wie noch nie zuvor, hat nicht bestanden. Zwölf Absolventen bestanden mit der staatlichen Pflichtfachprüfung gleichzeitig die erste juristische Prüfung, die aus dem staatlichen und einem universitären Prüfungsteil besteht. Hier lag der Durchschnitt bei 7,33 Punkten.

17.02.2012.

Mit Blick Richtung Osten

Mit rund 50 Niederlassungen ist der Bielefelder Personaldienstleister Piening Personal mittlerweile in der Bundesrepublik vertreten. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Familienunternehmen ein starkes Wachstum: elf neue Niederlassungen und ein Gesamtumsatzvolumen von rund 170 Millionen Euro. Daher hat Geschäftsführer Holger Piening jetzt Cord Marxmeier als neuen Geschäftsleiter für die Region Ost vorgestellt. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und das Know-how, mit dem Cord Marxmeier uns jetzt auch in der Geschäftsleitung unterstützen wird“, sagt Holger Piening.

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17.02.2012.

Ein Hektar muss ein Hektar bleiben

4. Landwirtschaftlicher Unternehmertag fand in Magdeburg statt

Nachhaltigkeit in der Agrarwirtschaft – dieses Urprinzip wirtschaftlicher und ökologischer Sorgfalt – rückt immer mehr in den Fokus nicht nur in der Politik, sondern auch bei den Menschen. Was der Landwirt für die Weitergabe seiner Scholle an die nächste Generation von heute fast selbstverständlich beachten muss, kann jedoch nur betriebsindividuell entschieden werden. Die Nachhaltigkeit also im besonderen Spannungsfeld von Agrarpolitik und betriebsindividuellen Erfordernissen sowie gesellschaftlichen Anforderungen stand heute im Mittelpunkt des 4. Landwirtschaftlichen Unternehmertages der Volksbanken Raiffeisenbanken in Sachsen-Anhalt vor mehr als 900 Landwirten.

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10.02.2012.

Gestiegene Rohstoffpreise und Energiekosten belasten Firmen

Halle (Saale) - Gestiegene Energie- und Rohstoffpreise belasten die Unternehmen im Süden Sachsen-Anhalts. 82 Prozent von 550 Firmen klagten gegenüber der Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau über gestiegene Kosten.  Industrie, Unternehmen der Verkehrsbranche und das Baugewerbe fühlten sich besonders betroffen. Teilweise hat der Preisanstieg 25 Prozent betragen: "Diese Mehrbelastung ist langfristig kaum aufzufangen", erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Brockmeier.

10.02.2012.

Kodak stellt Kamera-Produktion ein

Rochester - Der insolvente Fotokonzern Kodak stellt schon bald keine Digitalkamera, Taschenvideo-Kameras und digitale Bilderrahemn mehr her.  Die Produktlinien werden in den nächsten fünf Monaten eingestellt. Das Verbrauchergeschäft von Kodak konzentriert sich dann  nur noch auf das Drucken von Fotos. Diese Entscheidung spart Kodak mehr als 100 Millionen Dollar (75 Millionen Euro) im Jahr.

10.02.2012.

Öffentlicher Dienst: 6,5 Prozent mehr Lohn?

Berlin - 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt - mindestens aber 200 Euro - fordern die Gewerkschaften die rund zwei Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen. "Illusorisch", meinen die kommunalen Arbeitgeber und verweisen auf die hohen Schulden der öffentlichen Kassen und eine sich abschwächende Konjunktur. Die Gespräche beginnen am 1. März.

09.02.2012.

Muss Opel in Bochum schließen?

New York  - Dem Autohersteller Opel drohen wegen anhaltender Verluste wohl weitere Einschnitte. Der US-Mutterkonzern General Motors (GM) erwägt einem Bericht des «Wall Street Journal» zufolge die Schließung des Werks in Bochum mit 3.100 Arbeitern. Wie  mit dem Betrienb in Eisenach weitergehen soll, blieb unerwähnt. GM hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahrs 580 Millionen Dollar (438 Millionen Euro) in Europa verloren. Der Konzern GM schreibt dagegen hohe Gewinne, seitdem er sich in einem Insolvenzverfahren von teuren Pensionsverpflichtungen trennen und unprofitable Werke schließen konnte. Kommenden Donnerstag (16. Februar) stellt der Konzern seinen Jahresabschluss vor, mit weiteren Opel-Verlusten ist zu rechnen.

09.02.2012.

Immer mehr Leiharbeiter benötigen ALG II

Berlin - Jeder zwölfte der gut 820.000 Leiharbeiter (65.000), bezog 2011 zusätzlich zu seinem Lohn Arbeitslosengeld II. Das sind etwa 7000 mehr als 2010. Das gab jetzt das Bundesarbeitsministerium bekannt. Vor zwei Jahren mussten dafür rund 420 Millionen Euro aufgewendet werden.

09.02.2012.

Spritpreise steigen wieder!

Magdeburg - Die Benzinpreise steigen und steigen und steigen. Autofahrer müssen an vielen Tankstellen bereits über 1,60 Euro pro Liter für Super E10 zahlen. Die Einkaufskosten für Benzin sind nach Angaben des Mineralölwirtschaftsverbandes gestiegen. Am Hafen in Rotterdam (Niederlande) kostet der Liter Superbenzin derzeit knapp 58 Cent gehandelt. Während der Benzin-Rekordpreise im vergangenen Frühjahr waren es gut 59 Cent.

07.02.2012.

Dank Inflation: Mehr Lohn - kaum mehr im Geldbeutel

Berlin  - Durchschnittlich um 3,3 Prozent stiegen im vergangenen Jahr die Löhne und Gehälter von Beschäftigten mit einem "Fulltime-Job". Eine ganz passable Steigerung - nur haben die Arbeitnehmer letztendlich nicht allzuviel davon gehabt. Rund zwei Drittel davon hat die Inflation wieder aufgezehrt. Rund zwei Drittel. Das gab jetzt das Statistische Bundesamt bekannt. Die Preissteigerungsrate lag im letzten Jahr bei 2,3 Prozent. Das bedeutet: Die reale Lohnsteigerung, also der Kaufkraftgewinn, betrug nur ein Prozent - 0,5 Prozent weniger als 2010.

07.02.2012.

Porsche-Affäre: Schützenhilfe für Christian Wulff

Hannover - In der Diskussion um die später gescheiterte VW-Übernahme durch Porsche unterstützt der damalige Chef der Wirtschaftsabteilung der niedersächsischen Staatskanzlei, Mathias Middelberg den in die Kritik geratenen  Bundespräsidenten Christian Wulff. Der frühere Ministerpräsident habe keine Vorab-Informationen über die Pläne von Porsche gehabt, sagte Mathias Middelberg, am Montag dem Rundfunksender NDR 1 Niedersachsen.
Middelbergbetonte außerdem, dass Wulff auch kein Interesse daran gehabt habe, Informationen zurückzuhalten. Das Land Niedersachsen habe mit allen Kräften versucht, zu verhindern, dass Porsche VW übernimmt. „Wenn wir irgendwelche geheimen Informationen gehabt hätten, hätten wir die mit Sicherheit zur Verfügung gestellt“, sagte Middelberg.
Der „Spiegel“ hatte berichtet, dass die niedersächsische Staatskanzlei vielleicht schon früher als bisher angenommen von den Plänen Porsches zur Übernahme von VW gewusst habe. Middelberg habe Wulff im Februar 2008 mitgeteilt, dass Porsche die Übernahme von bis zu 80 Prozent der VW-Anteile anstrebe.

06.02.2012.

Burger Knäcke investiert Millionen

Burg -  Gut fünf Millionen Euro will Burger Knäcke in diesem Jahr investieren. Eine weitere Backlinie soll genbaut werden. Damit werden auch 22 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ziel des Unternehmens ist es, bis Dezember mehr als 13500 Tonnen Dauerbackwaren auszuliefern.

06.02.2012.

EU-Agrarkommissar kommt nach Sachsen-Anhalt

Magdeburg - Auf Einladung der Landwirtschaftsminister von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen besucht heute EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos ostdeutsche Bauern. Er besichtigt die Agrargenossenschaft Cobbelsdorf (Landkreis Wittenberg). Dieser Betrieb zählt zu den großen Landwirtschaftsbetrieben in Sachsen-Anhalt. In Schkeuditz bei Leipzig spricht Ciolos zur EU-Agrarpolitik. Anschließend ist eine Diskussion mit Vertretern der Landwirtschaftsverbände der drei Länder geplant.

06.02.2012.

Eiseskälte macht die Lager leer

Berlin - Die Eiseskälte beflügelt den Winterschlussverkauf. Zur Halbzeit ist der Handel zufrieden mit den Umsätzen: «Durch den Frost beginnen jetzt viele, sich warm einzukleiden", sagte Kai Falk, Geschäftsführer des Handelsverbands Deutschland.
Besonders gefragt waren in der ersten WSV-Woche Warme Jacken und Strickpullover. Noch ist die Auswahl groß, denn das Weihnachtsgeschäft lief im warmen Dezember schleppend. Auch bei Winterschuhen und Wintersportausrüstung sind die Lager noch voll.

03.02.2012.

Wiesenhof investiert 6,5 Millionen Euro in Möckern

Möckern - Insgesamt 6,5 Millionen Euro investiert der Spezialist für Tiefkühlgeflügel Wiesenhof in ihren Betriebshof in Möckern. Zurzeit wird eine neue Vorkühlung (ca. zwei Millionen Euro) eingebaut, weitere 4,5 Millionen Euro sollen in die Modernernisierung des Geflügelhofs investiert werden. Wenn die Vorkühlung fertiggestellt ist, darf Wiesenhof wieder Frischfleisch aus dem Jerichower Land liefern. Das soll voraussichtlich Ende März der Fall sein. Der Betrieb in Möckern war im vergangenen Jahr immer wieder in die Schlagzeilen geraten, weil Auflagen nicht eingehalten wurden

03.02.2012.

Neuer Investor für Kaviarfarm?

Jessen - Gibt es einen neuen Investor bei der Kaviarfarm "Aqua Orbis AG" in Jessen (Landkreis Wittenberg)? Zurzeit laufen Verhandlungen mit interessierten Geldgebern, denn bislang reichen die Erträge nicht aus. Natürlich wird der Betrieb mit dem Geld der Aktionäre fortgeführt - in diesem Jahr sollen etwa 550 Kilogramm Kaviar produziert werden. Bislang wurden von 670 Aktionären rund zehn Millionen Euro in den Betrieb investiert, der 2008 eröffnet wude.

02.02.2012.

Q-Cells Gläubiger erhalten Aktien statt Geld

Bitterfeld-Wolfen - Das finanziell schwer leck geschlagene Solar-Unternehmen Q-Cells hat eine Einigung mit Gläubigern über die ausstehenden Schulden in Höhe von rund 575 Millionen Euro erreicht. Nach Unternehmensangaben verzichten die Gläubiger auf die Auszahlung der in diesem Monat sowie 2014 und 2015 fälligen Schuldpapiere. Sie erhalten im Gegenzug Aktien des Unternehmens. „Damit kann Q-Cells als nahezu schuldenfreies und führendes Unternehmen im wettbewerbsintensiven Photovoltaikmarkt agieren“, sagt Q-Cells-Vorstandschef Nedim Cen.
Das Unternehmen hatte den Investoren klar gemacht, dass die Alternative zum Kapital- und Schuldenschnitt die Insolvenz ist. Dann wären die Gläubiger wohl nichts bekommmen. Der jetzige Schritt ändert die Anteilseignerstruktur des Solar-Unternehmens dramatisch. Die Anleihebesitzer, dies sind vor allem Banken und Hedge-Fonds, werden nach Abwicklung der Aktienübertragung 95 Prozent der Papiere halten. Die bisherigen Aktionäre (z.B. Großaktionär Good Energies mit einem Anteil von 15 Prozent) sind die Dummen dieser Rettungsaktion: Sie werden weitgehend aus der Gesellschaft herausgedrängt.
Die für den 9. März einberufene außerordentliche Hauptversammlung könnte deshalb zwar turbulent werden, dürfte aber ohne Folgen bleiben: Dass die Q-Cells-Pläne scheitern, ist unwahrscheinlich - es fehlt die Alternative. Durch anhaltende Verluste hatte Q-Cells am Jahresende 2011 sein gesamtes Eigenkapital aufgezehrt. Das Unternehmen mit 2 200 Mitarbeitern leidet unter dem starken Preisverfall von Solarmodulen. Vor allem chinesische Anbieter gewinnen mit billigen Produkten Marktanteile. Dies wird sich so schnell nicht ändern. Q-Cells rechnet erst 2013 wieder damit, Gewinne zu erwirtschaften.

02.02.2012.

Bauernbund forderet: Subventionen streichen!

Magdeburg - Der Bauernbund Deutschland (DBB) fordert eine Streichung aller EU-Subventionen für Agrarbetriebe mit mehr als 1000 Hektar Fläche: "Die Kleinbauern brauchen besonderen Schutz", sagte Bauernbund-Präsident Kurt-Henning Klamroth als oberster Vertreter von rund 300 Einzelbauern und Kleinbetrieben in Ostdeutschland.
Es gibt erhebliche Unterschiede in der Leistungsfähigkeit zwischen Kleinbetrieben und großen GmbHs oder Genossenschaften. Zum Beispiel unternehmen die Einzelbauern deutlich mehr bei der Beschäftigtenförderung als große Agrarbetriebe, die sehr viel weniger Arbeitskräfte je Hektar beschäftigen würden.
Außerdem entlassen die Großbetriebe ihre Mitarbeiter in den Wintermonaten: "Dafür muss der Steuerzahler dann mit 1,8 Millionen Euro je Monat aufkommen", dsagt Klamroth. Gleichzeitig würden Großbetriebe deutlich weniger Steuern als die Kleinbauern zahlen. Aus diesem Grunde seien Subventionen an große Gesellschaften nicht gerechtfertigt. Ein anderer Aspekt ist für Klamroth der Tierschutz: "Die Kritik der Gesellschaft an der Tierhaltung ist durchaus berechtigt. Was da in manchen Großanlagen passiert, erfüllt den Tatbestand der Tierquälerei."
Auch den Verkauf von Ackerland durch die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) kritisierte der Bauernbund-Chef massiv: "Familienbetriebe sind nicht mehr in der Lage, die Preise zu bezahlen", so Klamroth. Stattdessen würden Bodenfonds und Großbetriebe zum Zuge kommen und so kleinbäuerliche Existenzen gefährden.

02.02.2012.

Deutsche Bank schreibt rote Zahlen

Frankfurt - Kein guter Abschied für den scheidenden Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Eigentlich wollte er sich mit einem Rekordgewinn verabschieden. Doch das Gewinnziel von zehn Milliarden Euro vor Steuern kassierte die Deutsche Bank bereits Anfang Oktober: Jetzt haben unter anderem Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen und Beteiligungen sowie mögliche Belastungen für die Gerichtsverfahren in den USA die Deutsche Bank zum Jahresende vor Steuern überraschend in die roten Zahlen gedrückt. Im vierten Quartal sei vor Steuern ein Minus von 351 Millionen Euro angefallen, teilte die größte deutsche Bank am Donnerstag in Frankfurt mit. Im vierten Quartal 2010 hatte das Institut noch 707 Millionen Euro vor Steuern verdient. Dank einer Steuergutschrift stand zum Jahresabschluss 2011 jedoch unter dem Strich ein Gewinn von 147 (Vorjahr: 601) Millionen Euro in den Büchern.

01.02.2012.

Sachsen-Anhalt: Landwirtschaft legt zu

Magdeburg – 2010 existierten in Sachsen-Anhalt gut 4200 landwirtschaftliche Betriebe, die etwa 25600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigten. Im Geschäftsjahr 2010/2011 konnten die Agrarbetriebe in Sachsen-Anhalt ihre Gewinne deutlich steigern – die Unternehmen verbuchten einen durchschnittlichen Gewinn von 317 Euro pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Das bedeutete eine Steigerung von 34 Prozent gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr.  Nach Auskunft des Landwirtschaftsministeriums waren ein Grund für die Steigerung die gestiegenen Erzeugerpreise.  Auch für das laufende Wirtschaftsjahr wird eine gute Entwicklung erwartet.

01.02.2012.

Q-Cells: Krisen-Informations-Tagung in Leipzig

Bitterfeld/Wolfen - Für den 9. März hat der ins Trudeln geratenen Solarkonzern Q-Cells seine außerordentliche Hauptversammlung zur Finanzsituation des Unternehmens terminiert. Das Rreffen der Aktionäre wird in Leipzig stattfinden, gab das Unternehmen jetzt bekannt. Es ist notwendig geworden, weil das Gerüst der finanziellen Sanierung nach einem Gerichtsentscheid zusammengebrochen war. Außerdem hat sich die operative Situation erneut so sehr verschlechtert, dass der Konzern Ende 2011 über kein Eigenkapital mehr verfügte.
Obwohl die Lage dramatisch ist, sollen auf der Hauptversammlung voraussichtlich keine Beschlüsse gefasst werden.

01.02.2012.

Raderberger verkauft mehr Bier

Frankfurt - Die Brauerei Radeberger hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Absatz als und Umsatz gesteigert.
Der Umsatz stieg von 1,6 auf 1,8 Milliarden Euro.  Die gesamte Gruppe verkaufte 13,2 Millionen Hektoliter Getränke im In- und Ausland (2010: 13,1 Mio hl).
Besonders gut liefen die Marken Radeberger und Jever, die alkoholfreie Bionade befindet nach einer Delle seit April wieder auf Wachstumskurs, berichtete das zum Dr. Oetker-Konzern zählende Unternehmen. Trotz des schlechten Sommers konnte auch die Weizenbier-Marke Schöfferhofer um 3 Prozent zulegen.


01.02.2012.

Hornbach will im Osten weiter wachsen

Dresden -  In den nächsten beiden Jahren will das Baumarktunternehmen Hornbach in Ostdeutschland weiter expandieren und 400 neue Arbeitsplätze schaffen. Ziel ist es, bis zu vier neue Märkte zu eröffnen. Fest steht, dass einer davon in Rostock gebaut wird – andere Standorte könnten in Sachsen und Thüringen sein. Zurzeit würden dort einige Standorte geprüft, gab Hornbach bekannt. 
In den neuen Bundesländern und Berlin gibt es bereits 16 Hornbach-Baumärkte mit etwa 1.500 Beschäftigten.  Der Gesamtumsatz des Unternehmens betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 gut 2,84 Milliarden Euro.

31.01.2012.

Das ist Spitze! Firmen aus Sachsen-Anhalt zählen zu den Top-Arbeitgebern

Magdeburg - Herzlichen Glückwunsch. Drei Unternehmen aus Sachsen-Anhalt dürfen sich nach einem Ranking der Unternehmensberatung compmedia zu den besten Arbeitgebern 2012 zählen. Es sind der Arznei-Dienstleister „Zur Rose Pharma GmbH“ aus Halle, das Fertigungscenter für Elektrische Anlagen, Sangerhausen, und der Elektro-Anlagen-Bauer G. Sandow GmbH aus Dessau-Roßlau. Diese Betriebe wurden jetzt mit dem Gütesiegel „Top Job“ ausgezeichnet, weil ihre Personalinstrumente in einer wissenschaftlichen Erhebung und per Mitarbeiterbefragung als vorbildlich eingeschätzt wurden.

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31.01.2012.

Sachsen-Anhalt legt beim Export kräftig zu

Magdeburg - Seit 2010 hat Sachsen-Anhalt seine Exportkraft fast verdoppelt. Im Jahr 2000 betrug die Exportquote (Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz der Industriebetriebe des Landes)lediglich 15,7 Prozent.
Für das abgelkaufene Jahr liegen zwar noch keine endgültigen Daten vor, aber sie dürften an die 30-Prozent-Marke heranreichen, gab Birgit Stodtko, Geschäftsführerin International der Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau bekannt.

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31.01.2012.

Kein Privatvermögen bei Anton Schlecker

Ehingen - So wie es seit gestern aussieht, ist bei Drogerie-König Anton Schlecker kein Geld mehr zu holen. Der Gründer der insolventen Drogeriekette hat mutmaßlich sein gesamtes Vermögen in das Unternehmen investiert: "Es ist nichts mehr da, er hat alles in das Unternehmen eingebracht", gestand seine Tochter Meike Schlecker am Montag in Ehingen.
Durch die Insolvenz der Anton Schlecker e.K. (eingetragener Kaufmann), die an der Spitze der Unternehmensgruppe steht, ist laut vorläufigem Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz auch der Patriarch selbst zahlungsunfähig. Bislang hieß es noch, Schlecker besitze ein Privatvermögen von rund drei Milliarden Euro.
Lieferantenschulden in zweistelliger Millionenhöhe haben zur Insolvenz der Drogeriekette Schlecker mit über 30.000 Angestellten geführt. Mittlerweile erhält die Kette wieder Waren von den wichtigsten Lieferanten.
Meike Schlecker versicherte, die Familie werde auch in diesen schweren Zeiten zu ihrem Unternehmen und ihrer Verantwortung stehen: "Wir kämpfen!"
Insolvenzverwalter Geiwitz hat vom Amtsgericht Ulm derweil als «starker» Verwalter die gesamte Befugnis über das Vermögen von Anton Schlecker zugesprochen bekommen. Dieser Schritt ist vor allem wichtig für die Gläubiger. Als «schwacher» Insolvenzverwalter hätte Geiwitz z.B. die ausstehenden Mieten nicht bezahlen dürfen, wie er erklärte.

31.01.2012.

Arbeitslosenzahl steigt auf über drei Millionen

Nürnberg - Die Winterarbeitslosigkeit hat die Zahl der Jobsucher im Januar erstmals wieder über die Drei-Millionen-Marke steigen lassen. Insgesamt seien zum Jahresbeginn 3,09 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit gewesen. Dies wären rund 310 000 mehr als im Dezember 2011, aber knapp 260 000 weniger als vor einem Jahr. Ziehe man saisonale Effekte ab, sei die Zahl der Erwerbslosen noch einmal um rund 20 000 gesunken. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen für Januar will die BA heute bekanntgeben.
Nach Bundesagentur-Angaben sind die Jobchancen von Arbeitslosen schon lange nicht mehr so gut wie zum Jahresbeginn. Schon seit vielen Jahren habe es nicht mehr so viele freie Stellen gegeben, teilte die Agentur mit.  Der Grund ist die stabile wirtschaftliche Situation in Deutschland.

30.01.2012.

Saale-Unstrut: Mehr Wein in den Fässern

Freyburg - Die Keller der Winzer von Deutschlands nördlichstem Qualitätsanbaugebiet sind nach zwei mageren Jahren endlich wieder einmal gut gefüllt. Gut sechs Millionen Liter wurden im Gebiet Saale-Unstrut 2011 von den Stöcken geholt - ein sehr guter Ertrag. Das sagte der Präsident des Weinbauverbandes, Siegfried Boy in Freyburg. Und fügte erleichtert hinzu: "Das war auch bitter nötig, denn 2010 waren es nur 3,1 Millionen Liter gewesen und 2009 sogar nur 2,8 Millionen Liter."

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30.01.2012.

Satte Rabatte im WSV

Magdeburg - Heute geht's los: Der Winterschlussverkauf mit Rabatten von bis zu 50 Prozent. Insbesondere Modegeschäfte müssen die Lager räumen, um Platz für die Frühjahrsware zu schaffen. Der Handelsverband HDE rechnet damit, dass sich gut drei Viertel der rund 400 000 Einzelhändler an der freiwilligen Schlussverkaufsaktion beteiligen.

30.01.2012.

Schleckers Zukunftspläne

Ehingen - Die pleite gegangene Drogeriekette Schlecker stellt heute am Stammsitz in Ehingen (bei Ulm) Auswege aus der Krise vor. Der vorläufige Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz will zusammen mit Vertretern der Familie Schlecker und des Managements das weitere Vorgehen erläutern. Die Drogeriekette strebt weiterhin ein Insolvenzplanverfahren an und will als Unternehmen komplett erhalten bleiben. Wie viele der rund 30 000 Stellen in Deutschland abgebaut werden, ist bisher unklar.

27.01.2012.

Rekordumsätze bei Halloren

Halle / Saale – Die Halloren Schokoladenfabrik AG kann für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 einen Rekordumsatz melden: Der vorläufige Konzernnettoumsatz (bereinigt um Erlösschmälerungen) stieg im Berichtzeitraum gegenüber dem Vorjahr von 60,4 Mio. € auf knapp 70 Mio. €. Das Wachstum beträgt rund 13 % und bewegt sich damit bereits im sechsten Jahr hintereinander im zweistelligen Bereich.
Ausgesprochen gut kam Halloren dabei auf den ausländischen Märkten voran: Der Export stieg erneut um 15 %:  „Die sehr gute Umsatzentwicklung wird über die gesamte Sortimentsbreite und von allen Geschäftsbereichen getragen, sei es Marke, Chocolaterie, Confiserie oder Industrie“  sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé. „Dieser Erfolg ist uns besonders wichtig, denn damit steht Halloren strategisch auf mehreren stabilen Säulen."

27.01.2012.

Breitband-Ausbau fördert die Wirtschaft

Magdeburg - Im Vergleich der ostdeutschen Bundesländer steht Sachsen-Anhalt beim Aufbau schneller Datennetze mit einer bis zum jetzigen Zeitpunkt aufgewendeten Fördersumme von insgesamt 26 Millionen Euro weit vorne Dennoch müssen, "ungeachtet des guten Zwischenstandes die weißen Flecken, d. h. die nicht ausreichend versorgten Kommunen mit ihren Bürgern und Unternehmen, so schnell wie möglich beseitigt. Gelingt uns das nicht, hängen wir diese Gemeinden und Gebiete ab. Das können wir uns definitiv nicht erlauben.“

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27.01.2012.

Verbraucher sind in Kauflaune - Konsum-Index steigt und steigt...

Nürnberg - Die deutschen Verbraucher sind auf dem besten Wege, zur Stütze der Wirtschaft in der aktuellen Schulden- und Finanzkrise zu werden. Die Stimmung der Konsumenten sei angesichts der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt blendend. das ergab der neue Konsumklima-Index des Marktforschungsinstituts GfK. Ein Grund ist, dass die Verbraucher ihr Geld lieber ausgeben, als es zu niedrigen Zinsen anzulegen.
Der Gesamtindex für das Konsumklima stieg laut GfK von 5,6 Punkten im Dezember auf 5,7 Zähler im Januar. Für Februar sagten die Marktforscher ein weiteres Plus auf 5,9 Punkte voraus. Der Index für die Konjunkturerwartung der Verbraucher stieg demnach zum zweiten Mal nacheinander auf nun 7,5 Punkte und damit über den langjährigen Durchschnittswert von null Punkten.

27.01.2012.

Europäischer Gerichtshof erlaubt Ketten-Verträge

Berlin - Unternehmen dürfen mit einem Beschäftigten über Jahre immer wieder einen befristeten Arbeitsvertrag abschließen. Das entschied jetzt der europäische Gerichtshof (EuGH). Gleichzeitig forderten die Richter die nationalen Behörden auf, den Einsatz von Zeit-Jobs streng zu kontrollieren. "Das Urteil verbessert die Möglichkeiten, den Missbrauch von befristeter Beschäftigung zu bekämpfen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Gleichzeitig sei es "sehr bedauerlich, dass Ketten-Verträge weiter möglich bleiben." Jobs auf Zeit sind in Deutschland seit Jahren auf dem Vormarsch. Mittlerweile ist fast jede zweite Neueinstellung befristet, 2001 galt dies nur für jede dritte Stelle.
Für Betroffene bedeuten Zeit-Verträge nicht nur mehr Unsicherheit, sie verdienen auch oft weniger Geld als Festangestellte. In Deutschland ist dabei die Lohnkluft mit 35 Prozent besonders groß, berichtete kürzlich die Industrieländer-Organisation OECD.

27.01.2012.

Das Band ist zerschnitten - der Solarpark offiziell eröffnet

Magdeburg - Michael Dörffel vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Herr Andreas Dorner, Geschäftsführer der WSB Neue Energien GmbH sowie Herr Holger Platz, Beigeordneter für Kommuales der Stadt Magdeburg (Foto) eröffneten gestern auf dem Cracauer Anger auch offiziell den größten Solarpark in Magdeburg. Die Anlage ist seit vergangenen Dezember in Betrieb un kann mehr als 10.000 Magdeburgerinnen und Magdeburger mit Strom versorgen. Insgesamt kommt der Solarpark auf eine Nennleistung von 8,5 Millionen Kilowatt.

26.01.2012.

Katrin Budde auf "Schlemmerreise" durch Sachsen-Anhalt

Berlin - Bis zu 25.000 Besucher strömen täglich auf der internationalen Grünen Woche in Berlin durch die Sachsen-Anhalt-Halle 23. Sie genießen die Spezialitäten, nehmen hier einen Bissen, dort einen Schluck und sind oft erstaunt, welche Köstlichkeiten das Bundesland zwischen Elbe und Saale zu bieten hat. Fast schon ein "Stammgast" auf der größten Lebensmittelmesse der Welt ist die SPD-Fraktionsvorsitzende Katrin Budde. Auch in diesem Jahr nahm sie sich Zeit für einen ausgedehnten Messe- Bummel.

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26.01.2012.

Halloren verkauft sexy Pralinés

Halle - Noch eine Meldung zum Schmunzeln und Genießen: Ab sofort verkauft die Halloren Schokoladenfabrik AG aus Halle Playboy Pralinés in Deutschland. Die exquisiten Süßigkeiten werden auf der am Sonntag beginnenden Internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Köln am Messestand der Halloren Schokoladenfabrik ausgestellt. Präsentiert werden zwei Editionen: „For Girls only…“ mit den Geschmacksrichtungen Cappuccino, Himbeer-Prosecco und Nougat, „For Men only…“ Whisky, Mocca-Rum und Espresso. Bei der Einführung am Rhein werden zwei Playmates im Original Bunny-Outfit  die Präsentation aktiv unterstützen und die Besucher am Halloren-Stand mit den neuen Köstlichkeiten verwöhnen.

26.01.2012.

Rotkäppchen bleibt auf der Erfolgsspur

Freyburg - Die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH aus Freyburg (Burgenlandkreis) wird 35 Millionen Euro investieren, um auch 2012 erfolgreich zu sein. Das Geld wird unter anderem investiert, um die Kapazitäten zum beispiel bei der Abfüllung deutlich zu erweitern.
Nach eigenen Angaben ist Rotkäppchen mittlerweile Deutschlands größter Sektproduzent. An den Standorten in Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen und Baden-Württemberg beschäftigt das Unternehmen 540 Mitarbeiter.
2010 verkaufte die Firma den Angaben zufolge rund 225 Millionen Flaschen Sekt, Spirituosen und Wein, darunter 162,5 Millionen Flaschen Sekt. Der Gesamtumsatz lag 2010 bei 819,7 Millionen Euro.

26.01.2012.

Ministerpräsident glaubt an Q-Cells

Magdeburg - Obwohl es in der deutschen Solarbranche quietscht und knirscht, sieht Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) für das finanziell extrem angeschlagene Solarunternehmen Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen weiterhin eine Zukunft. "Q-Cells ist ein ganz Großer, der sich auch auf dem internationalen Markt behaupten kann", sagte er. Nach seiner Meinung ist die eingeläutete Energiewende ohne die Solarbranche nicht möglich: "Und ich kann mir die Energiewende ohne "Solar Valley" im Allgemeinen und Q-Cells im Besonderen nicht vorstellen", sagte Haseloff. Das an der Frankfurter Börse notierte Unternehmen mit 2200 Mitarbeitern ist in extremer Finanznot. Es hat nach eigenen Angaben kein Eigenkapital mehr.
Und Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) erklärte: "Die Solarindustrie hat Zukunft in Sachsen-Anhalt." Hersteller benötigten aber neue Technologien und Geschäftsmodelle. Dazu zählten Systemlösungen, die Solarzellen für das Dach mit einer dezentralen Speichermöglichkeit verbinden.

26.01.2012.

Was ist eigentlich der Ifo-Index?

München - Jeden Monat ermittelt das Institut für Wirtschaftssforschung aus einer Umfrage unter ca. 7000 Unternehmen die Stimmung in der Wirtschaft. Seit 1972 füllen die Firmen den Fragebogen des Instituts aus und daraus wird dann der sogenannte Ifo-Index ermittelt. Drei Datenreihen werden aus den Umfragen gezogen: Geschäftsklima, Geschäftsbeurteilung und Geschäftsbedingungen. Diese werden in prozentualer Veränderungen zum Vormonat und als absoluter Wert in Bezug auf den Indexstichtag 1. Januar 2005 = 100 veröffentlicht.
Mittlerweile gilt der Ifo-Index als wichtigster Indikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Nun legte er im Januar zum dritten Mal in Folge zu und verbesserte sich von 107,2 Punkten im Dezember auf 108,3 Punkte: "Die deutsche Wirtschaft startet mit Elan ins neue Jahr", sagte ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Zwar beurteilten die befragten Firmen ihre aktuelle Lage etwas schlechter als noch im Vormonat, aber bei ihren Erwartungen für die kommenden Monate sind sie deutlich zuversichtlicher. Zur Erinnerung: 2011 war der Ifo-Index monatelang gesunken, um dann im November überraschend anzusteigen. Das hatten die Experten als Ausreißer gewertet - bis der Index im Dezember erneut zulegte. Drei Anstiege in Folge werden normalerweise sogar als Trendwende gewertet. Angesichts des instabilen wirtschaftlichen Umfeldes warnen die Volkswirte aber in diesem Fall vor dieser Interpretation.

25.01.2012.

Grüne Woche: Ex-Ministerpräsident Böhmer besucht Sachsen-Anhalt in Berlin

Berlin - Überraschenden Besuch bekamen heute Mittwoch die Unternehmen 1. Salzwedeler Baumkuchenfabrik und die Original Salzwedeler Baumkuchen GmbH: Ex- Ministerpräsident Wolfgang Böhmer machte mit seiner Frau Brigitte Klein,  Station in der Sachsen-Anhalt-Halle 23 b auf der Grünen Woche.
Natürlich kam der Ex-Politiker ganz privat in die Halle, dennoch wurde er von vielen Ausstellern ganz privat, aber doch von vielen Ausstellern mit einem Hallo begrüßt. Wolfgang Böhmer war von 2002 bis 2011 Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Seine Rundgänge auf der Grünen Woche waren ob ihrer entspannten Atmosphäre beliebt, da er sich für jeden Aussteller Zeit für ein Gespräch nahm. Auch heute musste eine Baumkuchen- Kostprobe sein, ergänzt mit neugierigen Fragen an die Aussteller zu ihrer wirtschaftlichen Situation. Danach zog es Wolfgang Böhmer auch noch zu Wikana und zu Hannemann-Kaffee aus Köthen.

25.01.2012.

Solarpark Magdeburg wird offiziell eingeweiht

Am Donnerstag wird Magdeburgs größte Solaranlage auch offiziell auf der Deponie Cracauer Anger eingeweiht. Wo bis 1998 noch Hausmüll lagerte, entstand in wenigen Monaten auf ca. 14 Hektar eine Fotovoltaikanlage mit einer Nennleistung von insgesamt rund 8,5 Millionen Kilowatt. Bereits seit Dezember 2011 liefert die Anlage, die durch den Dresdener Projektplaner WSB Neue Energien GmbH realisiert wurde, durch Solarenergie umweltfreundlich erzeugten Strom. Dieser wird über eine 30-kV-Leitung ins örtliche Mittelspannungsnetz eingespeist. So können mehr als 10.000 Magdeburgerinnen und Magdeburger mit der "sauberen" Energie versorgt werden.

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25.01.2012.

Q-Cells in der Krise - was wird aus "Solar-Valley"?

Thalheim- Der gestrige Dienstag war kein guter Tag für den Solarkonzern Q-Cells. Das Unternehmen musste bekanntgeben, dass auch in Zukunft weiter rote Zahlen schreiben wird. daraufhin rutsche die Aktie teilweise bis zu 15 Prozent ab. Und auch heute fällt  der Kurs weiter.

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23.01.2012.

Grüne Woche: "Genuß pur" für Ministerpräsident Haseloff beim Sachsen-Anhalt-Tag

Berlin - Zum Sachsen-Anhalt-Tag auf der 77. internationalen Grünen Woche war auch Ministerpräsident Reiner Haseloff in Halle 23b auf dem Messeglände unter dem Funkturm gekommen. Beim Rundgang mit seiner Frau Gabriele, Wirtschaftsministerin Dr. Brigitta Wolff, Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens und zahlreichen anderen Gästen, informierte sich unser "Landesvater" über neue und bekannte landwirtschaftliche Produkte aus Sachsen-Anhalt und erlebte an den vielen Ständen "Genuß pur" in Sachen Geschmack und Qualität.

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23.01.2012.

Privathaushalte bauen mehr Vermögen auf

Frankfurt/Main – Deutschlands Privathaushalte haben im vergangenen Jahr ihr Vermögen gesteigert. Das Bruttogeldvermögen der Deutschen legte im schwierigen Börsenjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Prozent auf 4,74 Billionen Euro zu. das berichtet die Anlagegesellschaft Allianz Global Investors.
Rein rechnerisch verfügte damit jeder Deutsche zum Jahresende über ein Vermögen von etwa 57 900 Euro brutto, 600 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Abzüglich der Schulden lag das Nettogeldvermögen der Deutschen 2011 bei insgesamt 3,18 Billionen Euro, im Vergleich zu 3,15 Billionen Euro für 2010.

23.01.2012.

Bundesbank verhalten positiv

Frankfurt/Main - Die Bundesbank geht nach den bisher vorliegenden Daten von einem wirtschaftlich schwachen Jahresende 2011 aus: "Das wirtschaftliche Wachstum dürfte in Deutschland im letzten Vierteljahr 2011 zum Stillstand gekommen sein. Nach dem kräftigen Anstieg der Wirtschaftsleistung im Sommer ist selbst ein leichter Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht auszuschließen", heißt es in dem vorgelegten Monatsbericht für Januar. Insbesondere die Industrie habe "unter der nachlassenden globalen Wirtschaftsdynamik und den von der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum ausgehenden Irritationen gelitten". Für den Jahresauftakt rechnet das Institut mit einer Beruhigung der Wirtschaftsleistung, aber nicht mit einer Rezession.

23.01.2012.

Schlecker meldete Insolvenz per Fax an

Ulm/Ehingen - Schlecker hat Planinsolvenz beim Amtsgericht Ulm beantragt. "Bei uns ist ein unterzeichnetes Fax eingegangen, im Laufe des Vormittags wird der Antrag im Original eingehen", sagte ein Sprecher des Gerichts.
Bereits das Fax gilt als "vollwirksamer Antrag". Der zuständige Insolvenzrichter Benjamin Webel wird sich schnellstens mit dem Antrag auseinandersetzen.

23.01.2012.

Heute Sachsen-Anhalt-Tag auf der Grünen Woche

Magdeburg - Heute steht Sachsen-Anhalt bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Mittelpunkt. Beim Sachsen-Anhalt-Tag der weltgrößten Schau für die Land- und Ernährungswirtschaft werden Ministerpräsident Reiner Haseloff und Agrarminister Hermann Onko Aeikens (beide CDU) Flagge für das Land zeigen. 81 Unternehmen und Verbände stellen in Halle 24 ihre Produkte und Angebote vor. Im letzten jahr waren nur 73 Aussteller gekommen.
Die Branche ist nach Aeikens Angaben 2011 weiter gewachsen. Der Umsatz in der Nahrungsherstellung stieg per 30. September im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent auf fast 4,5 Milliarden Euro. In der Getränkeherstellung kletterte er im gleichen Zeitraum um 2,9 Prozent auf etwa 598 Millionen Euro. In den 182 Betrieben der Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhalt sind rund 21 700 Menschen beschäftigt.

20.01.2012.

Drogeriekette Schlecker geht in die Insolvenz

Die größte deutsche Drogeriekette Schlecker ist insolvent. Das melden zahlreiche Nachrichtenagenturen. Das Unternehmen steckt tief in den roten Zahlen und schließt derzeit bundesweit Hunderte von Filialen.

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20.01.2012.

Maschinenbauer sind optimistisch

Leipzig - Ostdeutschlands Maschinen- und Anlagenbauer blicken optimistisch in das Jahr 2012. Sie erwarten ein Umsatzwachstum von rund vier Prozent. Der Geschäftsführer des Landesverbands Ost des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA, vertritt bundesweit circa 3000 Unternehmen, davon 350 aus den neuen Ländern), Reinhard Pätz, sagte, die meisten Unternehmen rechneten damit, dass sich die Schwierigkeiten, die sich durch die Eurokrise ergäben, nicht auf das Geschäft auswirken werden.
"Wir gehen von einer guten wirtschaftlichen Lage in diesem Jahr aus"», sagte Pätz. Die Realwirtschaft trotze einer vermeintlichen Krisenstimmung. Pätz berichtete, dass viele ostdeutsche Maschinenbauer planten, Mitarbeiter zu halten und einzustellen. Er wertete dies positives Zeichen.

19.01.2012.

Handwerkskammer: Aufschwung setzt sich fort

Magdeburg - Auch im zweiten Halbjahr 2011 hat die Handwerkskammer Magdeburg wieder eine Konjunktur-Umfrage durchgeführt. Kammer-Präsident Werner Vesterling und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe stellten die Ergebnisse jetzt vor.

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19.01.2012.

Köthener Internet-Beschaffungsplattform Mercateo weiter erfolgreich

Köthen - Der Erfolg der Beschaffungsplattform Mercateo geht weiter. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 79 Millionen auf knapp 111 Millionen Euro. Außerdem konnte die Sortimentsgröße im Shopbereich von 5,4 Millionen auf über 7 Millionen Artikel ausgebaut werden. Insgesamt wurden mehr als fünf Millionen Bestellpositionen über Mercateo abgewickelt.
"Das positive Jahresergebnis freut uns sehr, wir sehen unsere Strategie bestätigt. Mercateo hat sich als Beschaffungsplattform im Großkundenbereich etabliert. Von den über 870.000 registrierten Kunden konnten wir außerdem allein vergangenes Jahr 100.000 neue Kunden aus dem Bereich klein- und mittelständische Unternehmen gewinnen", kommentiert Peter Ledermann, Vorstand Finanzen und Personal, das Wachstum.
"Das starke Wachstum werden wir auch in 2012 weiter fortsetzen", ist sich Ledermann sicher. "Viele weitere innovative und professionelle Lösungen zur Einkaufsoptimierung werden wir auf den Weg bringen." Um allen Anforderungen gerecht zu werden, beginnt im Febraur 2012 am Firmensitz in Köthen die Baurbeiten für einen Gebäudeanbau, um dem steigenden Platzbedarf gerecht werden zu können.

19.01.2012.

Manroland wird aufgeteilt

Plauen - Der drittgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt Manroland wird in drei Teile zerschlagen und mit einem massiven Stellenabbau vor dem Aus gerettet. Das Werk in Augsburg wird an die Lübecker Possehl-Gruppe verkauft. Plauen soll ausgelagert werden. Und das Offenbacher Werk soll über ein Management-Buy-Out saniert werden. Wie viele Arbeitsplätze in Plauen abgebaut werden, ist noch nicht bekannt. Insgesamt wird für Manroland aber mit einer Halbierung der Mitarbeiterzahlen gerechnet.

19.01.2012.

Kodak am Ende, Orwo erfolgreich

New York - Was für ostdeutsche Freunde der Fotografie die Firma Orwo in Wolfen war, waren in Westdeutschland Unternehmen wie Agfa oder der amerikanische Konzern Kodak. Jetzt musste der der US-Foto-Pionier nach langen Überlebenskampf einen Insolvenzantrag stellen. Das Unternehmen will aber während des Insolvenzverfahrens weiterarbeiten - Dafür wurde eine Finanzierung von fast einer Milliarde Dollar vereinbart. Kodak hatte früher weltweiit die analoge Fotografie entscheidend geprägt - den schnellen Wechsel zu digitalen Bildern hat das Unternehmen jedoch nie klar. Ganz anders dagegen Orwo: Das Unternehmen ist führend in der Vermaktung der digitalen Fotografie und das Produktspektrum umfasst unter anderem die Produktion von Bildern, Fotobüchern und Funartikeln sowie weitere Fotofinishing-Produkte. Im Geschäftsjahr 2010 steigerte Orwo den Umsatz deutlich um 19 Prozent auf 32,97 Millionen Euro. Das durchschnittliche jährliche Umsatzwachstum von 2004 bis 2010 betrug 40,6 Prozent. Bis 2015 soll die Orwo Net AG  zwischen 70 Millionen bis 75 Millionen Euro Umsatz erreichen. 

18.01.2012.

Förderchancen für das Handwerk werden eingeschränkt

Magdeburg - Die Handwerkskammer Magdeburg und die Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk lehnen die neuen Regeln zur Vergabe von Fördermitteln in Sachsen-Anhalt ab. Das ab dem 1. Februar gültige Zuschlagssystem verringere gravierend die Chancen der kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe, Förderungen für Investitionen zu erhalten, weil die Anforderungen im Handwerk kaum realisierbar seien, hieß es heute bei der Tagung der Kreishandwerkerschaften in Magdeburg.

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18.01.2012.

Om April ist es endlich soweit: Die Produktion von Solarglas läuft in Sandersdorf-Brehna an. Foto: Vetro Solar

Solarglas aus Sandersdorf-Brehna: Produktion beginnt im April

Sandersdorf-Brehna - Vetro Solar beginnt im April mit der Produktion von hochwertigem Solarglas in Sandersdorf-Brehna - mit über einem Jahr Verspätung! Zur Zeit werden die ersten Maschinen installiert und für die Produktion vorbereitet, die bereits Ende 2010 starten sollte.
Rückblick: Im Mai 2010 wurde der Grundstein für das neue Werk gelegt - es sollte die größte Solarglas-Anlage der Welt werden. Investitionsvolumen: 400 Millionen Euro. Doch die Finanz- und Wirtschaftskrise machte dem norwegischen Investor einen Strich durch die Rechnung. Das jetzt gebaute Werk ist die sehr viel kleinere Variante: 34 Millionen Euro Investitonssumme, 70 neue Arbeitsplätze.
Die Produktion in Sandersdorf-Brehna fällt in eine schwierige Zeit . Seit Ende 2010 sind die Preise für Solarmodule um über 30 Prozent gefallen. Vor allem asiatische Solarkonzerne gewinnen mit ihren vergleichsweise günstigen Produkten immer mehr Marktanteile. Zudem war die Nachfrage in vielen europäischen Ländern zuletzt schwach.

18.01.2012.

Bundesregierung korrigiert Wachstumsprognose nach unten

Berlin - Nach Einschätzung der Bundesregierung wird die deutsche Wirtschaft nach zwei Boomjahren 2012 nur leicht zulegen. Wirtschaftsminister Philipp Rösler rechnet mit einem Plus von 0,7 Prozent.
Der FDP-Politiker stellte heute den Jahreswirtschaftsbericht vor. In ihm wird allerdings vorausgesetzt, dass die Euro-Länder bei der Lösung der Staatsschuldenkrise vorankommen.
Obwohl allgemein eine Konjunkturabkühlung erwartet wird, rechnet die schwarz-gelbe Koalition dennoch mit einem Beschäftigungsrekord. In diesem Jahr wird die Zahl der Erwerbstätigkeiten voraussichtlich um 220 000 auf 41,3 Millionen Personen steigen. Entsprechend sinke die Arbeitslosenquote von 7,1 auf 6,8 Prozent - der niedrigste Wert seit 20 Jahren.
Bis vor kurzem war die Bundesregierung für 2012 noch von einem Wachstumsplus von einem Prozent ausgegangen, bleibt mit der leichten Korrektur nach unten aber immer noch etwas optimistischer als viele Ökonomen. Diese sagten im Schnitt ein Plus von nur noch 0,5 Prozent voraus.

17.01.2012.

Gutes Jahr für Bierbrauer

Düsseldorf - Die deutschen Brauer können mit dem Jahr 2011 zufrieden sein. Der Bierdurst der Deutschen sank mit 107 Litern pro Kopf nicht weiter, gab Generalbevollmächtigte der Sauerländer Veltins-Brauerei, Michael Huber, am Dienstag in Düsseldorf bekannt und berief sich dabei auf Hochrechnungen des Unternehmens, die auf Branchendaten der ersten elf Monate 2011 beruhen.
Erstmals seit Jahren ist nach diesen Berechnungen auch der Gesamt-Bierausstoß der Brauwirtschaft mit 95 Millionen Hektolitern stabil geblieben. Nach Einschätzung Hubers habe die Branche trotz des kalten Sommers vor allem von der guten Beschäftigungsquote profitiert.

17.01.2012.

China: Wirtschaftswachstum flaut ab, Inflationsrate sinkt

Peking - Chinas Wirtschaftswachstum flaut weiter ab. Im letzten Quartal sank es auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Wie die Regierung mitteilte, wuchs die Wirtschaft in den drei Monaten bis Dezember dennoch um robuste 8,9 Prozent. In dem Quartal zuvor lag der Wert bei 9,1 Prozent.
Das ist der geringste Anstieg seit dem zweiten Quartal 2009, als ein Zuwachs von nur 7,9 Prozent verzeichnet worden war. Als Gründe für die Entwicklung gelten abklingende Nachfrage nach Exportgütern sowie Pekings Kampf gegen die steigende Inflation. Die Inflationsrate stand im Dezember bei 4,1 Prozent. Im Juli betrug sie noch 6,5 Prozent.

17.01.2012.

VW und BMW: Super-Umsätze schützen nicht vor Rückruf

tl_files/Thomas Pfundtner/Meldungen Fotos 2011-12/VW-LOGO.gifWolfsburg/München - Technische Probleme an hunderttausenden Fahrzeuge zwingen VW und BMW dazu, die Autos in die Werkstatt zu rufen. Bei den Wolfsburgern sind in Deutschland 105 000 Wagen der Modelle Eos, Golf, Jetta,
Passat, Scirocco, Tiguan und T5 betroffen. Es handelt sich um 2,0-Liter-Dieselmotoren (TDI) der Baujahre 2009 bis 2012. Grund: Die Einspritzleitungen. Unter bestimmten Umständen kann Kraftstoff austreten. Weltweit gilt der Rückruf für 300 000 Autos.tl_files/Thomas Pfundtner/Meldungen Fotos 2011-12/bmw-logos.jpg
BMW meldet Probleme mit einer Kühlwasserpumpe bei weltweit 235 000 Minis mit den Motorvarianten Cooper S und John Cooper Works. Hier besteht im Extremfall Brandgefahr. In Deutschland sind 22 000 Autos (Bauzeit zwischen März 2006 und Januar 2011) betroffen.

17.01.2012.

33 Milliarden Euro! Samsung investiert wie noch nie

Schwalbach - Der koreanische Elektrohersteller Samsung startet durch: In diesem Jahr will der Mischkonzern
33 Milliarden Euro ausgeben und über 25.000 Menschen neu einstellen.
Trotz Unsicherheiten im weltweiten wirtschaftlichen Umfeld plane der Konzern die bisher umfangreichsten Investitionen, hieß es. Es sollen neue Geschäftsfelder ausgebaut und die weltweit führende Stellung des Konzerns in Technologiebereichen wie Speicherchips und Flachbildschirme gestärkt werden.

17.01.2012.

Strafzölle für chinesische Solartechnik

Erfurt/Leipzig - Die Solarbranche fordert Strafzölle für chinesische Hersteller von Solartechnik. Grund ist der weltweite Preisverfall. Es geht um gleiche Bedingungen für deutsche Unternehmen auf dem deutschen Markt, begründete der Vorsitzende des Forschungsverbunds Solarvalley Mitteldeutschland, Hubert Aulich diese Forderung.
„Es gibt eine deutliche Verzerrung". Nach Aussagen des Verbunds-Vorsitzenden baue China seine Fertigungskapazitäten zum Teil extrem aggressiv aus, weil sich das Land diesen Markt langfristig sichern wolle.
In der Folge stöhne der Markt unter massiven Überkapazitäten und einem Preisverfall von bis zu50 Prozent. Wie schlecht es um die Branche in Deutschland stehen, zeigen diese Nachrichten:
Der Schott-Konzern zieht sich aus dem Geschäft mit Solar-Silizium zurück.
Der Solarmodulhersteller Solon beantragte Insolvenz.
Der Kraftwerkbauer Solar Millennium ist ebenfalls pleite.



17.01.2012.

Bleibt Manroland doch in Plauen?

Plauen -  Völlig überraschende Wende im laufenden Insolvenzverfahren: Bleibt der finanziell schwer angeschlagene Druckmaschinenhersteller Manroland doch in Plauen? Davon geht der Insolvenzverwalter "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" aus. Angeblich gibt es Angebot, bei dem der Investor bei dem alle drei Standorte übernehmen will.

17.01.2012.

Wird Kaufhof doch nicht verkauft?

Düsseldorf - Der Handelskonzern Metro hat völlig überraschend die Gespräche zum Verkauf der Tochter Kaufhof "bis auf Weiteres" eingestellt. Hintergrund sei die schwierige Finanzlage teilte das Unternehmen mit.

17.01.2012.

"Made in Germany" soll doch bleiben

Brüssel - Nanu! Angeblich hat die EU-Kommission keine Pläne für eine Abschaffung oder Erschwernis zur Erlangung des Gütesiegels „Made in Germany“ in der Schublade. Das teilte die EU-Kommission gestern mit.
Wie www.wirtschaftsspiegel.com berichtete, hatten zahlreiche Unternehmensverbände und -vereinigungn aus Ost- und Westdeutschland sich massiv gegen diese Pläne beschwert. 

17.01.2012.

Jagd auf die Euro-Millionen beginnt

Magdeburg - Am 23. März startet die neue europäische Lotterie Eurojackpot, mit dem Gewinne von bis zu 90 Millionen
Euro erzielt werden können. Neben den 16 deutschen Lottogesellschaften sind Lotterieunternehmen aus Dänemark,
Estland, Finnland, Italien, Norwegen, den Niederlanden, Slowenien und Spanien mit dabei. Ein Tipp kostet zwei Euro.

16.01.2012.

BASF gibt Gatersleben auf

Gatersleben - Der größte Chemiekonzern der Welt BASF gibt seinen Standort für Pflanzen-Genforschung in Gatersleben auf. Das Unternehmen teilte mit, dass das Tochterunternehmen Sungene bis Ende des kommenden Jahres geschlossen wird. Von dieser Entscheidung sind rund 57 Arbeitsplätze betroffen. Den Mitarbeitern sollen Stellen innerhalb der BASF-Gruppe angeboten werden.
Sachsen-Anhalts Agrarminister Hermann Onko Aeikens bedauerte die Entscheidung von BASF. Dieser Entschluss sei ein schlechtes Signal für den Forschungsstandort Deutschland, sagte der Minister. Kritik am Rückzug von BASF kam auch vom Gentechnik-Lobbyverein "InnoPlanta". Vorsitzender Uwe Schrader sprach von einem schwarzen Tag für den Forschungsstandort Deutschland.

16.01.2012.

Lebensmittel werden teurer

Berlin - Kurz vor Beginn der Grünen Woche in Berlin kündigen die Lebensmittelhersteller Preiserhöhungen an. Zwischen drei und vier Prozent müssten die Preise in diesem Jahr steigen, gab der Vorsitzende der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Jürgen Abraham, im Berliner «Tagesspiegel» bekannt. Damit reagiert die Branche auf die anhaltend hohen Rohstoffpreise und steigende Personal- und Energiekosten.

 

16.01.2012.

Kellner verzweifelt gesucht

Magdeburg - In Sachsen-Anhalt leiden Gastronomie und Hotellerie unter massiven Personalmangel. Da auch Aushilfskräfte die Lücken nicht mehr schließen können, ist die Branche immer mehr bereit, höhere Löhne zu bezahlen. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Wolfgang Schildhauer (DEHOGA) in Magdeburg.
Parallel zum Fachkräftemangel nimmt auch die Zahl der Lehrlinge immer weiter ab. In Sachsen-Anhalt würden derzeit etwa 4.000 junge Leute in der Branche ausgebildet, vor fünf Jahren waren es noch 5.500. Die Gründe: Junge Leute wollten oftmals nicht an Sonn- und Feiertagen und in den Abendstunden arbeiten. Außerdem schreckt viele Azubis die schlechte tarifliche Bezahlung ab.


15.01.2012.

Kathi-Backmischungen weiter im Aufwind

Halle -  Backmischungshersteller Kathi blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück: Der Bruttoumsatz konnte um 16 Prozent gesteigert werden und lag bei 25, 3 Millionen Euro. Auch im Absatz wurden gut 15 Prozent zugelegt. Diese Zahlen nannte jetzt Marco Thiele, Geschäftsführer der KATHI Rainer Thiele GmbH.
Insgesamt verließen 17,5 Mio. Packungen - Backmischungen, Mehle und Brotbackmischungen - das Haus. Anhand dieser Zahlen konnte auch im Jahr 2011 die Marktführerposition in den neuen Bundesländern weiter ausgebaut sowie Listungserweiterungen in den alten Ländern erreicht werden. „Das gute Ergebnis 2011 stellt eine solide Basis für das kommende Jahr dar, dennoch blicken wir nur verhalten auf 2012. Drastisch gestiegene Rohstoffpreise, vor allem bei unseren Hauptrohstoffen Mehl und Zucker, trüben den Ausblick. Trotzdem gehen wir davon aus, dass wir auch 2012, dank der Treue unserer Kunden, den Wachstumskurs beibehalten können ", sagt Marco Thiele.

13.01.2012.

Neuer IHK-Chef in Wernigerode

Wernigerode - Seit dem 1. Januar 2012 ist Ralf Grimpe neuer Geschäftsführer der Geschäftsstelle Wernigerode der IHK Magdeburg. Er trat die Nachfolge von Falko Sommer an, der zum Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten ist. An der feierlichen Verabschiedung von Falko Sommer nahmen auch 50 Gäste aus Wirtschaft und Politik teil und überbrachten zahlreiche Geschenke und Glückwünsche. Ralf Grimpe (49) war von 2005 bis 2011 Geschäftsführer des Industrieverbandes Haus- und Versorgungstechnik Sachsen-Anhalt e.V.  Davor sammelte er als Vorstand der BBJ Consult AG Berlin Erfahrungen auch auf internationaler Ebene.

13.01.2012.

Ursula Frerichs istVorstandsvorsitzende und Hauptgeschäftsführerin vom Unternehmerverband mittelständische Wirtschaft. Foto: verband

Mittelstandsverbände läuten das Ende der "Raucherpause" ein

Bonn / Berlin - Immer mehr Firmen sind die Raucherpausen ihrer Mitarbeiter ein Dorn im Auge. Wennn es nach dem Willen mehrerer Mittelstandsverbände geht, soll damit jetzt Schluss sein. Raucher sollen künftig nur noch in der Mittagspause oder nach Feierabend Zigaretten konsumieren dürfen. "Schluss mit dem blauen Dunst während der Arbeit. Raucherpausen kosten die Betriebe bares Geld und stören den Arbeitsablauf", sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, der "Bild"-Zeitung.
Auch Ursula Frerichs, die Vorstandsvorsitzende des Bonner Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft, unterstützt den Vorstoß. "Extra-Pausen für Raucher müssen abgeschafft werden. Es kann nicht sein, dass Nichtraucher bestraft werden."
Die Rechtsprechung ist eindeutig: Angestellte haben kein Recht auf eine Raucherpause. Wer vergisst, sich auszutragen, dem kann sogar fristlos gekündigt werden. So entschied das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz erst 2010 (LAG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 06.05.2010 - 10 Sa 712/07, BB 2010). Allerdings gibt es bis heute einheitliche Regelung, wie mit Raucherpausen umzugehen ist. Eine Umfrage des Personaldienstleisters Randstad ergab, dass nur in jedem fünften Betrieb Raucher für ihre Pausen ausstempeln müssen.

13.01.2012.

Ost-Agrarflächen werden immer teurer

Berlin - Ehemalige staatliche DDR-Agrarflächen sind 2011 im Preis weiter deutlich gestiegen. Käufer zahlten durchschnittlich 12.640 Euro pro Hektar (in den alten Bundesländern 18.719 Euro). Das sind 21 Prozent mehr als 2010, wie die bundeseigene B
Die Gründe für die Mehrverkäufe sieht die BVVG zum einen in den neuen Privatisierungsgrundsätzen, nach denen ortsansässige Pächter die Flächen leichter direkt kaufen können. Zum anderen  gebe es deutlich mehr Gebote, wenn Äcker und Weiden ausgeschrieben werden.
Auch bundesweit steigt die Nachfrage nach Ackerland, weil zum Beispiel wegen der Energiewende Platz für Stromtrassen und den Anbau von Energiepflanzen wie Raps oder Mais gebraucht werden. Die Bioenergie ist für viele Bauern zum zweiten Standbein geworden.
In diesem Jahr möchte die Gesellschaft weitere 39 400 Hektar aus seinem Bestand von 315 400 verkaufen. Sie hat auch noch 66 000 Hektar Wald im Angebot, nachdem im vergangenen Jahr wieder knapp 6000 Hektar verkauft wurden.

13.01.2012.

Mehr Geld für Postler

Bonn/Berlin - Postler bekommen mehr Geld aufs Konto: Die circa 130 000 Tarifbeschäftigten bei der Deutschen Post erhalten ab 1. April vier Prozent mehr Lohn und Gehalt. Darauf verständigten sich die Deutsche Post AG als Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi bei ihren Tarifverhandlungen. Die Verdi-Tarifkommission nahm am Donnerstag in Berlin ein entsprechendes Verhandlungsangebot an. Die ursprüngliche Forderung von sieben Prozent konmnte nicht durchgesetzt werden. 

12.01.2012.

Sachsen-Anhalt mit 81 Ausstellern auf der grünen Woche

Magdeburg - In diesem Jahr nehmen  81 Unternehmen und Organisationen aus Sachsen-Anhalt an der Internationalen Grünen Woche in Berlin teil. Darunter 16 Direktvermarkter und 20 Anbieter aus der Tourismusbranche. das sagte Agrarminister Hermann Onko Aeikens (CDU).
Die Unternehmen in Sachsen-Anhalt seien kreativ gewesen und wollten viele neue Produkte vorstellen, sagte Aeikens. Als Beispiele nannte der Minister Bierlikör, Bierbrand und Kürbisbratwurst. Der Geschäftsführer der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (AMG), Thomas Lange, sprach von 'mindestens 50 neuen Produkten'. Allein die Stendaler Altmärker Fleisch und Wurstwaren GmbH präsentiere sich mit 14 neuen Angeboten.
Neuheiten gebe es auch von der Argenta Schokoladenmanufaktur GmbH, der Kathi Rainer Thiele GmbH, Bördekäse und von den Winzern aus Freyburg mit einem erstmals hergestellten Cuvée, fügte Lange hinzu.
Zudem könnten sich die Besucher der Grünen Woche über das Freizeit- und Kulturangebot in Sachsen-Anhalt informieren, sagte Aeikens. Die Messe sei auch ein wichtiges Schaufenster für den Tourismus.
Sachsen-Anhalt nimmt zum 22. Mal an der weltgrößten Leistungsschau der Agrar- und Ernährungswirtschaft teil. Das Land präsentiert sich vom 20. bis 29. Januar in der Halle 23b an 40 Messeständen.

11.01.2012.

Sovello investiert 35 Millionen Euro in Produktion

Bitterfeld-Wolfen - Heute gab das Solarunternehmen Sovello bekannt, dass es seine Produktion in Bitterfeld-Wolfen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) ausbaut. Rund 35 Millionen Euro werden bis 2013 investiert, kündigte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Reiner Beutel, am Mittwoch an: "Wir werden die Kapazitäten deutlich ausbauen. Damit werden wir einer der größten Produzenten von Wafern und Solarmodulen in Europa sein"
Sovello wolle mit modernster Technologie den Wettbewerbern, insbesondere aus China, Paroli bieten und kostengünstiger sein. Die Belegschaft von Sovello von derzeit 1250 Mitarbeitern werde gegen Ende 2012 möglicherweise geringfügig ausgebaut, sagte Beutel, ohne sich näher festzulegen. Insgesamt 400 Millionen Euro seien seit Gründung der Firma Ende 2005 am Standort investiert worden, sagte Finanzchef Ingolf Weise. 2011 sei ein Umsatz im "dreistelligen Millionenbereich" erzielt, die Gewinnzone aber noch nicht erreicht worden.
Sovello will mit modernster Technologie den Wettbewerbern, insbesondere aus China, Paroli bieten und kostengünstiger sein. Die Belegschaft von Sovello von derzeit 1250 Mitarbeitern soll bis Ende 2012 möglicherweise geringfügig ausgebaut werden, sagte Beutel, ohne sich näher festzulegen. Insgesamt 400 Millionen Euro wurden seit Gründung der Firma Ende 2005 am Standort investiert. 2011 konnte ein Umsatz im "dreistelligen Millionenbereich" erzielt, die Gewinnzone aber noch nicht erreicht worden.

11.01.2012.

Firmeninsolvenzen in Sachsen-Anhalt stark rückläufig

Hamburg - 2011 wurden 30.294 Firmen in Deutschland zahlungsunfähig - 1.986 Unternehmen bzw. 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr. 'Die Konjunktur hat sich positiv auf eine sinkende Zahl von Firmeninsolvenzen ausgewirkt', kommentiert Dr. Norbert Sellin, Geschäftsführer der Wirtschaftsauskunftei Bürgel.

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11.01.2012.

Pneumant-Reifen am Ende

Riesa - Eine alte Marke stirbt: Reifenhersteller Goodyear Dunlop stellt die Marke Pneumant ein. Gründe sind die schwache Nachfrage sowie der begrenzte Absatzmarkt.
Pneumant-Reifen werden nicht mehr hergestellt. Zuletzt wurden Pneumat-Reifen nur noch im sächsischen Riesa und im brandenburgischen Fürstenwalde produziert und ausschließlich im Inland verkauft worden. Allerdings wurden beide Werke in den vergangenen Jahren ausgebaut und produzieren heute hauptsächlich Premiumprodukte des Konzerns. Somit wirdder "Tod" der traditionellen DDR-Reifenmarke keine Auswirkungen auf die Produktion haben.
Pneumant begann 1906 mit der Gründung des Fertigungsbereichs für Gummireifen der Deutsche Kabelwerke AG Berlin (DKW). 1922 wurde die selbstständige Reifenfabrik DEKA Pneumatik AG in Berlin gegründet. 1937 ging die Produktion nach Fürstenwalde. Pneumant war unter dem bestehenden Markennamen (seit 1959) Alleinproduzent von Reifen in der ehemaligen DDR. Seit 1999 ging die Marke an Goodyear Dunlop.

11.01.2012.

2012: Robuste Koinjunktur läßt Bruttoinlandsprodukt kräftig steigen

Wiesbaden -  Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden erwartet beim realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Plus von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz Euro-Schuldenkrise und weltweiter Konjunkturabkühlung zeigte sich die deutsche Wirtschaft zuletzt robust, kauflustige Verbraucher stützten das Wachstum. Allerdings rechnen viele Ökonomen damit, dass die Konjunktur zum Jahresende einen Dämpfer bekommen hat und sich der Rückgang im ersten Quartal 2012 noch verstärken wird.

10.01.2012.

Schweizer kaufen Dessauer Keks-Unternehmen

Dessau-Roßlau - Der Keks-Hersteller Pauly Biskuit in Dessau-Roßlau wurde jetzt an eine Schweizer Finanzholding verkauft worden. Dazu sagte Vorstandsvorsitzende Constanze Sika, dass mit dem neuen Partner die Weichen für die Zukunft des Unternehmens in der Region Dessau gestellt wurden. Über die Höhe des Kaufpreises wurden keine Angaben gemacht. Mit dem Verkauf will Pauly bis zu 200 Menschen in diesem Jahr einen sicheren Arbeitsplatz in der Region bieten. Das 1894 geründete Familienunternehmen hatte 1990 seinen Firmensitz von Hessen nach Sachsen-Anhalt verlegt.
Pauly Biskuit zählt zu den größten Herstellern Europas für Kekse in Schokoladentafeln und ist führend bei Diabetiker- und Biowaren. Das Unternehmen verfügt über sieben Backstraßen zur Dauerbackwarenherstellung und sieben Produktionslinien zur Waffelherstellung. Seit 2005 sind die wesentliche Teile von Produktion und Verwaltung in Dessau konzentriert. Gut 28 000 Tonnen Keks- und Schokoladenprodukte werden im Jahr hergestellt. Pauly wolle bis zu 200 Menschen in diesem Jahr einen sicheren Arbeitsplatz in der Region bieten

10.01.2012.

Landesregierung will Fördermittel drastisch kürzen

Magdeburg - Heute legt Wirtschaftsministerin Brigitta Wolff (CDU) den Ministern der Landesregierung die überarbeiteten Föderrichtlinien zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftssruktur" vor. Der Inhalt ist brisant, denn die Landesregierung will 2012 für Investoren die Fördermittel deutlich kürzen. Geld soll es nur noch geben, wenn hochwertige Arbeitsplätze in Wachstumsbranchen entstehen. Hintergund ist unter anderem, dass in diesem Jahr statt 370 Millionen Euro (2010) nur noch 167 Millionen Euro EU-Fördermittel zur Verfügung stehen. 
Auch der Fachkräftemangel wird immer mehr zum Problem: Dadurch, dass immer wenige hochqualifizierte Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, werden in Sachsen-Anhalt nur 70 Euro je Einwohner an Forschungs- und Entwicklungsleistungen durch Unternehmen erwirtschaftet. In Thüringen sind es200 Euro und in Baden-Württemberg gar 1 100 Euro sind.

10.01.2012.

IHK-Präsidentin gegen Mindestlöhne

Dessau-Rosslau - Beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), sprach sich Präsidentin Carola Schaar, klar gegen Mindestlöhne aus. Im Anhaltinischen Theater Dessau betonte sie vor 800 geladenen Gästen, dass jeder von seiner Hände Arbeit leben können soll. Aber der Mindeslohn sei ein untaugliches Mittel, dies zu erreichen. Mancher Unternehmer werde einen künstlich erhöhten Preis für Arbeit nur auffangen können, indem er weniger Leute beschäftigt. „Ein Mindestlohn nützt nur dem, der ihn auch bekommt.“

09.01.2012.

BMW und VW fahren Rekordjahre ein

München/ Wolfsburg - BMW hat noch sie so viele Autos verkauft wie im abgelaufenen Jahr. Der Absatz der drei Konzernmarken BMW, Mini und Rolls-Royce stieg auf 1,67 Millionen Autos (plus 14,2 Prozent).
"Unser Absatzziel von mehr als 1,6 Millionen verkauften Fahrzeugen haben wir deutlich übertroffen", sagte BMW-Vorstandsmitglied Ian Robertson. Auch Europas größter Autobauer Volkswagen eilt auf dem Weg an die Weltspitze von Rekord zu Rekord: Der VW-Konzern verkaufte 2011 weltweit erstmals knapp 8,2 Millionen Autos weltweit - rund eine Millionen mehr als im Jahr davor.

09.01.2012.

Kaufkraft bei Rentnern sinkt weiter

Berlin -  Die Kaufkraft der 20,2 Millionen Rentner in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Das meldet die «Bild»-Zeitung und beruft sich auf Zahlen des Hamburgischen Weltwirtschafts-Institut (HWWI). Demnach hatten die Ruheständler nach Abzug der Inflation 1,8 Prozent weniger Geld zur Verfügung. Damit sank die die Kaufkraft der Rentner seit 2004 um insgesamt 8,8 Prozent.

09.01.2012.

Taxipreise bleiben stabil - Einheitstarife kommen

Magdeburg - Die Taxifahrer in Sachsen-Anhalt gehen trotz steigender Spritkosten nicht davon aus,dass in diesem Jahr die Fahrpreise erhöht weden. Derzeit liegt der Kilometerpreis im Bundesland im Durchschnitt zwischen 1,20 und 1,40 Euro. Aus dem Vorstand des Landesverbandes Sächsischer taxi- und Mietwagenunternehmen wurde jetzt bekannt, dass voraussichtlich zum 1. Juli ein neues Tarifsystem eingeführt wird. Demnach werden in den Sädten Halle und Leipzig, dem Saalekreis sowie den sächsischen Landkreisen Leipzig und Nordsachsen künnftig die gleichen Priese für Taxifahrten gelten. Die sächsischen Landkreise müssen dem Modell allerdings noch zustimmen.

09.01.2012.

Besucherrekord bei Reisemesse

tl_files/Thomas Pfundtner/Meldungen Fotos 2012-01/Tourismus.jpgMagdeburg - Fast 21.000 Besucher kamen am vergangenen Wochenende zur 20. Reisemesse "Tourisma & Caravaning" auf das Messegelände der Landeshauptstadt. Rekord. Partner war in diesem Jahr der neue Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg. Erstmals konnten sich die Besucher über die Schwerpunkte Rad, Outdoor und Sport informieren.

06.01.2012.

Neujahrsempfang der IHK: Toller Auftakt ins neue Wirtschaftsjahr

Magdeburg - Wenige Stunden vor dem Dreikönigstag lud die Magdeburger Industrie- und Handelskammer zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang ins Maritim-Hotel ein und mehr als 800 Gäste kamen. Nach dem abwechslungsreichen offiziellen Teil, feierten Politiker, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie zahlreiche weitere Vertreter des öffentlichzen lebens bis tief in die Nacht. Und alle Besucher waren sich einig: Wenn 2012 so schön wie dieser Abend wird, dann erwartet uns ein tolles Jahr.

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05.01.2012.

Bundespräsident lehnt Anruf-Veröffentlichung ab

Berlin - Bundespräsident Christian Wulff lehnt die Veröffentlichung des umstrittenen Telefon-Anrufs bei "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann ab. "Die in einer außergewöhnlich emotionalen Situation gesprochenen Worte waren ausschließlich für Sie und für sonst niemanden bestimmt", schreibt er in einem Brief an Diekmann, der auf der Internetseite des Bundespräsidenten veröffentlicht wird. Und weiter: "Es erstaunt mich, dass Teile meiner Nachricht auf Ihrer Mailbox nach unserem klärenden Telefongespräch über andere Presseorgane den Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben."

05.01.2012.

Bundespräsidenten-Affäre geht weiter

Berlin - Bundespräsident Christian Wulff kommt nicht zur Ruhe. Nicht nur, dass es nach dem TV-Interview zu der Kredit-Affäre und seinen umstrittenen Anruf bei der BILD-Zeitung, massive Kritik an seinen Aussagen gab. Jetzt schrieb der Cheredakteur der BILD-Zeitung Kai Diekmann an den Bundespräsidenten und bittet darum, den Anruf, veröffentlichen zu dürfen. in dem Schreiben heisst es wörtlich: Um Missverständnisse auszuräumen, was tatsächlich Motiv und Inhalt Ihres Anrufs angeht, halten wir es deshalb für notwendig, den Wortlaut Ihrer Nachricht zu veröffentlichen." Der Wunsch der Veröffentlichung wird dann mit der von Chrstian Wulff im TV-Interview angesprochenen Transparenz begründet. Wenn Sie den ganzen Brief lesen wollen, klicken Sie bitte hier

05.01.2012.

Mehr Privatinsolvenzen

Halle -  Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gab es von Januar bis Oktober 2011 insgesamt 2901 Privatinsolvenz-Verfahren - 25 mehr als im Vorjahreszeitraum (2876). Schon im Jahr 2010 war die Zahl der privaten Pleiten im Land mit insgesamt 3485 Verfahren im Vergleich zum Vorjahr (3464) gestiegen. Die Schulden sind beachtlich: Allein im Jahr 2010 standen hinter den privaten Insolvenzen den Angaben zufolge Forderungen von Gläubigern in Höhe von insgesamt rund 170 Millionen Euro. 2009 waren es etwa 167 Millionen Euro.

05.01.2012.

Millionenauftrag geht nach Halberstadt

Halberstadt - Der Schienenfahrzeughersteller VIS Halberstadt hat einen Millionenauftrag aus Finnland bekommen. Er soll für die Stadt Helsinki zehn Straßenbahnen modernisieren und ausrüsten. Der Auftrag hat ein Volumen von viereinhalb Millionen Euro. Zusammen mit anderen Aufträgen sind damit die rund 100 Arbeitsplätze bis ins Jahr 2013 hinein gesichert.

05.01.2012.

Präsidenten-Interview: Kein Befreiungsschlag

Berlin - Das Interview, das Bundespräsident Christian Wulff am Mittwochabend gab, sollte nicht nur der große Befreiungsschlag für das Staatsoberhupt werden, sondern auch alle Fragen beantworten. Doch kaum war das Gespäch gelaufen, hagelte es auf den Online-Seiten der großen deutschen Medien und auch heute morgen in den Zeitungen negative Kritiken.

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04.01.2012.

Wulff-Interview: Erste Reaktionen

SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, die Eignung von Christian
Wulff als Bundespräsident neu zu überprüfen. „Sie muss eine ehrliche Neubewertung der Fähigkeit von Herrn Wulff in diesem Amt vornehmen. Das ist keine Causa Wulff mehr, das ist eine Causa Merkel.“
Politologe Oskar Niedermeyer auf ntv: „Man kann nicht permanent Fehler machen und sich anschließend entschuldigen. Die Rede ist nicht dazu geeignet, die Vorwürfe verstummen zu lassen. Das Amt des Bundespräsident hat schon Schaden genommen“
„Süddeutsche Zeitung“: „Christian Wulff verbraucht all seine Kraft damit, sich zu erklären und seine Fehler zu entschuldigen. Er ist ein Präsident Laokoon - einer, der sich in seinen Widersprüchen verwickelt hat, von ihnen gewürgt wird und sich mit einer und noch einer öffentlichen Erklärung Luft zu verschaffen sucht. Er ist ein Präsident, der sich in seiner Schwäche an seinem Amt festhält, weil ihm das Amt den Halt gibt, den er ansonsten nicht hat. Der Bundespräsident übt, so steht es im Grundgesetz, das Gnadenrecht aus; Christian Wulff ist der erste Bundespräsident, der sich selbst begnadigt.“
DIE WELT: „Den nötigen Durchhaltewillen besitzt Wulff. Das hat er in seinem Fernsehauftritt bewiesen. Es war kein durchweg souveräner Auftritt. Wulff hat noch einmal eine Entschuldigung ausgesprochen, diesmal für den Umgang mit der Presse. Eine weitere Runde von Entschuldigungen möge dem Land erspart bleiben. Stattdessen möge der Bundespräsident zeigen, welche Qualitäten noch in ihm stecken. Die Weisheit, den richtigen Maßstab für Besonnenheit unter schwerem Druck zu finden, sei Christian Wulff zu wünschen. Er hat nur noch eine einzige Chance.“

04.01.2012.

Wulff lehnt Rücktritt ab!

Berlin - Erste Einzelheiten aus dem TV-Interview. Christian Wulff lehnt seinen Rücktritt als Bundespräsident ab, gesteht aber Fehler ein!

04.01.2012.

Vera Lengstfeld: Bundespräsident wurde zur Witzfigur

Magdeburg - Auf der Internetseite des Mitteldeutschen Rundfunks läuft derzeit eine Umfrage, ob Christian Wulff von seinem Amt als Bundespräsident zurücktreten sollte. Stand um 18:00 Uhr:  85 Prozent (1986 Stimmen) wollen, dass Christian Wulff aufhört, 14 Prozent (330 Stimmen) möchten, dass er im Amt bleibt. und 1 Prozent (29 Stimmen) ist unentschieden. Zu der Meinung der Bürgerinnen und Bürger passt die Aussage der früheren DDR-Bürgerechtlerin und CDU-Politikerin Vera Lengsfeld, die den Bundespräsidenten zum Amtsverzicht auffordert: Der Bundespräsident sei endgültig zur Witzfigur geworden. Jede Stunde, die er sich länger ans Amt klammere, schade der demokratischen Kultur, erklärte sie. Sie rief SPD und Grüne auf, sich aktiv für Wulffs Ablösung einzusetzen. 

04.01.2012.

So läuft das mit dem Interview

Mainz - Bundespräsident Christian Wulff stellt sich den Fragen von ARD und ZDF. Mittlerweile sind Details des Interviews klar. Auf der Internetseite des Mainzer Senders  werden die wichtigsten Fragen rund um das brisante Gespräch beantwortet.

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04.01.2012.

Private Sender: Chefredakteure beschweren sich bei Wulff

Berlin - Während ab 17.15 Uhr das Interview, das die Leiter der Sender-Hauptstadtstudios Bettina Schausten (ZDF) und Ulrich Deppendorf (ARD) mit Bundespräsident Christian Wulff führen, beschweren sich die Chefredakteure privater Bundesanstalten beim Staatsoberhaupt Deutschlands.

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04.01.2012.

20:15 Uhr: Bundespräsident bricht sein Schweigen - zeitgleich bei ARD und ZDF

Berlin - Na, endlich! Bundespräsidetn Christian Wulff bricht sein Schweigen und wird ein gemeinsames Interview bei ARD und ZDF geben. Das Gespräch wird am Abend zeitgleich um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Voraussichtliche Länge: 15 Minuten.
Bei der heutigen Bundespressekonferenz ließ Bundeskanzlerin Angela Merkel durch den Regierungssprecher Georg Streiter erklären, dass sie weitere Erklärungen des Bundespräsidenten erwarte. Die Kanzlerin habe volles Vertrauen darin, dass der Bundespräsident alle anstehenden Fragen umfassend beantworten werde, sagte Streiter. Merkel würde die Arbeit des Präsideten außerordentlich schätzen. Daran habe sich nichts geändert.
"Schweigen kann so laut sein", schrieb die "Neue Westfälische" aus Bielefeld. Jetzt warten Deutschland und das politische Berlin darauf, dass Wulffs Antworten auf die offenen Fragen rund um den Hauskredit und die Telefon-Drohungen so laut und eindeutig sind, dass er das Amt des Bundespräsidenten auch künftig noch kraftvoll ausführen kann.  

04.01.2012.

Bau im Osten boomt

Halle - Die ostdeutsche Bauwirtschaft boomt. Es geht ihr so gut wie seit fast 20 Jahren nicht mehr.  Eine Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ergab, dass die Geschäfte der Branche auch im Dezember 2011 außerordentlich gut gelaufen. Dazu habe der milde Winter beigetragen. Rund 87 Prozent der Unternehmen sprachen von einer guten Geschäftslage, erklärte das IWH. Das ist der höchste Wert seit 1993. Auch bei Ausschluss saisonaler Einflüsse ist die Branche in den neuen Ländern im Aufwind. Die Gründe sind mehr Aufträge von gewerblichen Investoren und privaten Haushalten.
Auch die niedrigen Bauzinsen und die Sorge um den Euro bewirken, dass lieber in die eigene Immobilie als in andere Geldanagen investiert wird, um so mehr Sicherheit zu haben.
Dazu kommt der demografische Wandel in Ostdeutschland mit vielen älteren Menschen. Dies ist ebenfalls gut für die Branche. Häufig wird nicht mehr neu gebaut, sondern das alte Heim wird erneuert.
Bei hungen menwchen ist das anders: Sie pendeln stattdessen vielfach zur Arbeit oder ziehen weg, bauen sich aber nicht unbedingt ein Haus und binden sich so an einen Ort.
Positv für die Baubranche wirkt sich ebenfalls aus, dass angesichts der alternden Bevölkerung überall neue Seniorenresidenzen entstehen oder Gebäude dafür umgebaut werden
Für die Studie befragte das IWH rund 300 Firmen der Branche in Ostdeutschland.

04.01.2012.

Sachsen-Anhalt: Wirtschaft verliert an Dynamik

Magdeburg - Sachsen-Anhalts Wirtschaft wird in diesem Jahr an Dynamik verlieren. Nach einer sehr erfolgreichen Entwicklung in 2011, in der einige Branchen sogar das Vorkrisenniveau wieder erreicht haben, blicken Experten nicht mehr so optimistisch in die Zukunft. Die europäische Schuldenkrise wird auch ihre Spuren in Sachsen-Anhalt hinterlassen.Positiv: Nach Ansicht der Experten wird die Zahl der Arbeitslosen sinken.

04.01.2012.

Bundespräsident Wulff will im Amt bleiben

Berlin - Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios will der in die Kritik geratene Bundespräsident Christian Wulff im Amt bleiben. Eine offizielle Stellungnahme des Sztaatsoberhaupts steht allerdings noch aus.

03.01.2012.

Thawa aus Thale an schwäbisches Unternehmen verkauft

Thale - Der schwäbsche Automobilzulieferer ElringKlinger hat für rund drei Millionen Euro den Metallgehäusehersteller Thawa GmbH aus Thale gekauft. Damit verstärkt das Unternehmen seine Aktivitäten in der Abgas-Reinigungstechnologie für Kraftfahrzeuge. Thawa wird mit seinen 50 Mitarbeitern künftig als Fertigungspartner für die bereits im Mai 2011 zugekaufte Schweizer Hug Engineering AG tätig.

03.01.2012.

Renditen für Lebensversicherungen sinken weiter

Hamburg – Millionen Kunden von Lebensversicherungen in Deutschland müssen sich auf niedrigere Renditen einstellen. Die durchschnittliche Überschussbeteiligung fällt 2012 auf 3,87 Prozent. Im Vorjahr lag sie noch bei 4,08 Prozent lag. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des HAMBURGER ABENDBLATT unter den 40 größten Lebensversicherern. Im Jahr 2000 hatte der Wert noch bei 7,15 Prozent gelegen, wie es hieß. Die Überschussbeteiligung ist die laufende Verzinsung des Vertrags. Ursache der fallenden Renditen ist die niedrigere Verzinsung von Rentenpapieren, vor allem der Bundesanleihen.

03.01.2012.

Medien gehen mit Bundespräsident Wulff hart ins Gericht

Berlin - Der Drohanruf des Bundespräsidenten beim Chefredakteur der BILD-Zeitung hat in ganz  in ganz Deutschland heftige Reaktionen ausgelöst. Der Druck, den Christian Wulff so offenbar auf den Springer-Verlag ausüben wollte, ist Titelthema der meisten Zeitungen. Fast alle Leitartikel und Kommentare beschäftigen sich mit dem Vorgang und gehen dabei hart mit Christian Wulff ins Gericht. Einhelliger Tenor: Mit seinem Verhalten hat Bundespräsident Wulff nicht nur sich, sondern auch dem höchsten Amt der Bundesrepublik hohen Schaden zugefügt.

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03.01.2012.

Konjunkturpaket II: Das ganze Geld ist weg

Magdeburg - Die Mittel aus dem vor zwei Jahren vom Bund aufgelegten Konjunkturpaket II wurden in Sachsen-Anhalt vollständig ausgezahlt, bestätigte das Finanzministerium. Das Land erhielt vom Bund 356 Millionen Euro und mit dem Eigenanteil von 119 Millionen Euro wurden Investitionen in Höhe von 475 Millionen Euro angeschoben. Das Geld floss vor allem an regionale Betriebe. Insgesamt wurden mehr als 1000 Projekte gefördert, darunter zum Beispiel: Ein Tierheim in Dessau-Rosslau (1,2 Millionen Euro), das Dach des Rathauses in Wernigerode (700.000 Euro), eine Schwimmhalle in Magdeburg (vier Millionen Euro) oder die Feuerwache Süd in Halle (1,7 Millionen Euro)


03.01.2012.

Arbeitslosenzahlen sinken weiter

Nürnberg - Am Jahresende stieg die Zahl der Arbeitslosen um rund 90 000 auf 2,8 Millionen. Grund hierfür war das  Winterwetter, das alljährlich auf dem Bau, in der Landwirtschaft, in Gärtnereien und der Gastronomie vorübergehend zu einem Jobabbau führt. Obwohl die offiziellen Arbeitslosenzahlen erst heute bekanntgegeben werden, gehen Experten davon aus, dass nach Abzug jahreszeitlicher Effekte die Arbeitslosigkeit zum Jahresende im Vergleich zu 2010 trotzdem leicht gesunken ist - und zwar um 10 000 bis 20 000.

03.01.2012.

Auf lange Sicht: Keine gleichen Lebensverhältnisse in Ost und West

Halle (Saale) - Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) glaubt nicht daran, dass es in absehbarer Zeit gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West geben wird. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa sagte der Konjunkturchef des Instituts: "Aus ökonomischer Sicht sind wir da noch meilenweit entfernt, das wird auch noch mehrere Jahrzehnte dauern."
Die Arbeitsproduktivität pro Erwerbstätigem etwa liege in Ostdeutschland derzeit zwischen 75 und 80 Prozent im Vergleich zu der im Westen. Ein Grund dafür sei die unterschiedliche Zusammensetzung der Branchen in Ostdeutschland.
Weitere Gründe:
1.) Hochproduktive Industrien sind in den alten Ländern angesiedelt.
2.) Relative niedrige Wertschöpfung in den neuen Ländern.
3.) Weniger privates Kapital im Osten, das in Unternehmen investiert werden könnte.
4.) Hohe Überalterung im Osten: Dadurch ist der Anteil der abrbeitenden Bevölkerung niedriger als in Westdeutschland

02.01.2012.

BILD bestätigt Telefon-Drohung des Bundespräsidenten

Berlin - Der Telefonanruf von Bundespräsident Christian Wulff sorgt für Riesenaufregung in der Republik. Die Bildzeitzung hat in einer Stellungnahme die Berichte vom Wochenende bestätigt. Unter der Schlagzeile "In eigener Sache" schildert die Chefredaktion die Vorgänge um die telefonischen Drohungten des Bundespräsidenten. Eine ausführliche Zusammenfassung der Ereignisse hat jetzt die Süddeutsche Zeitung ins Netz gestellt.

02.01.2012.

Deutscher Journalistenverband zur Präsidentendrohung

Berlin - Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich gegen jegliche Versuche prominenter Persönlichkeiten gewandt, Einfluss auf die kritische Berichterstattung von Medien ausüben zu wollen. Der DJV reagierte damit auf Meldungen, nach denen Bundespräsident Christian Wulff Mitte Dezember 2011 versucht haben soll, einen Bericht der Bild-Zeitung über die Finanzierung seines Privathauses zu verhindern. „Prominente müssen sich kritische Berichterstattung als Teil der Meinungsfreiheit gefallen lassen“, machte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken deutlich. „Das müsste niemand besser wissen als der erste Mann im Staat.“

02.01.2012.

Hat Bundespräsident Christian Wulff wirklich dem Chefredakteur der BILD-Zeitung gedroht? Diese Frage wirft einen neuen Schtten auf die Reputation des höchsten deutschen Staatsamtes. Foto: Bundespräsidialamt

Kreditaffäre: Bundespräsident soll BILD-Chef gedroht haben

Berlin - Der Bundespräsident Christian Wulff kommt in der Affäre um seinen Privatkredit nicht zur Ruhe. Jetzt kam heraus, dass Christian Wulff wegen der anstehenden Berichterstattung dem Chefredakteur der BILD-Zeitung Kai Diekmann gedroht haben soll. Das berichten übereinstimmend die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die Süddeutsche Zeitung. Wulff habe demnach am 12. Dezember während seines Staatsbesuchs am Persischen Golf versucht, den «Bild»-Zeitungs-Chefredakteur anzurufen, um zu verhindern, dass die Boulevard-Zeitung über ein "großes Ding" im Zusammenhang mit Christian Wulff berichtet. Als er diesen nicht erreichte, weil er in New York war, habe Wulff auf dessen Mailbox gesprochen. Die «Bild»-Zeitung hat über den Vorfall bislang nicht berichtet.

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02.01.2012.

Zahl der Erwerbstätigen erreicht Rekord-Niveau

Wiesbaden - Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist 2011 zum ersten Mal über die Marke von 41 Millionen gestiegen. Durchschnittlich waren im vergangenen Jahr rund 41,04 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mit. Der bisherige Höchststand der Erwerbstätigkeit aus dem Jahr 2010 sei um 535.000 Personen oder 1,3 Prozent nochmals deutlich übertroffen worden.

02.01.2012.

Sachsen-Anhalt profitiert vom Aufschwung

Halle (Saale) - Auch Sachsen-Anhalts Industrie hat im letzten Jahr vom Aufschwung profitiert. Die rund 670 größeren Firmen im Land haben im ersten Halbjahr einen Gesamtumsatz von knapp 19 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das teilte das Statistische Landesamt jetzt mit. 13,5 Milliarden Euro wurden im Inland erzielt, 5,5 Milliarden Euro Umsatz wurden durch den Verkauf von Produkten ins Ausland erwirtschaftet.
Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2010 lag der Gesamtumsatz von Sachsen-Anhalts Industrie damit um 16,7 Prozent höher, der Inlandsumsatz um 14,2 Prozent. Der Auslandsumsatz erhöhte sich binnen Jahresfrist sogar um 23,2 Prozent. So waren den Angaben zufolge unter anderem elektronische Ausrüstungen, Fahrzeugteile und Metallerzeugnisse gefragt. Zu den größeren Firmen der Industrie zählen laut Statistik Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten.

02.01.2012.

Verbraucher gaben 2011 mehr Geld aus

Berlin - Die deutschen Verbraucher haben im vergangenenh Jahr nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) trotz Euro-Schuldenkrise so tief in die Tasche gegriffen wie "seit zehn Jahren" nicht mehr.
"Der private Verbrauch ist um mindestens 1,2 Prozent gestiegen", hieß es in einem am Montag veröffentlichten Konjunkturbulletin des DIHK. Vor allem die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt habe den privaten Verbrauch gestützt.

28.12.2011.

Millionen-Investition in Zörbig

Zörbig - Biokraft-Produzent Verbio baut den Standort Zörbig (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) aus. Dort soll künftig deutlich mehr Biogas produziert werden als bisher. Bis 2013 werden dafür neue Biogasanlagen gebaut. Die Kapazität in Zörbig wird von 30 auf 50 Megawatt erhöht. Die Investition hat ein Volumen von 20 Millionen Euro. Laut Verbio entsteht gleichzeitig eine großvolumige Anlage, mit der Reststoffe wie Stroh zu Biogas verarbeitet werden können. Das Gas soll dann als Kraftstoff an Erdgastankstellen verkauft werden.

28.12.2011.

Bausparkassen sind zuversichtlich

Berlin - Deutschlands private Bausparkassen erwarten nach Zuwächsen 2011 auch im nächsten Jahr ein Plus beim Neugeschäft. Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas Zehnder sagte, dass die Schuldenkrise den Trend hin zu sicheren Spar- und Finanzierungsformen verstärke: "Was früher als langweilig belächelt wurde, hat einen neuen Charme erhalten."
Im laufenden Jahr wird die Zahl der neuen Verträge nach Einschätzung Zehnders leicht zulegen - seinen Angaben zufolge voraussichtlich um gut ein Prozent. 2010 war die Zahl der neuen Verträge auf rund zwei Millionen gestiegen.

27.12.2011.

Ost-Wirtschaft hat nur wenig Freiraum

Berlin - Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung hat in einer Studie ein Ranking der "wirtschaftlichen Freiheit in den deutschen Bundesländern 2011" erstellt. Wie der Leiter Detmar Doering bei der Vorstellung erklärte, schneidet dabei der Osten schlechter als der Westen ab. Sachsen und Sachsen-Anhalt belegen die Plätze 14 und 15. Nur Berlin wird noch schlechter bewertet. Sieger der Studie sind Bayern und Baden-Württemberg.
Die Studie hat untersucht, inwieweit Menschen ihren Geschäften ohne äußere Zwänge nachgehen, ihre Arbeitskraft oder Güter nutzen und Güter produzieren oder tauschen können. Die wirtschaftliche Freiheit wird dann eingeschränkt, wenn Regierungen und Parlamente über Steuern, Finanz- oder Sozialleistungen eingreifen.
Deshalb waren Kriterien zum Beispiel öffentliche Investitionen, die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie die der Sozialhilfeempfänger. Je höher die Werte, umso geringer die wirtschaftliche Freiheit.
In Sachsen-Anhalt liegt der Anteil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst als Anteil aller Beschäftigten mit 11,4 Prozent, in Sachsen bei 9,0 Prozent (Baden-Württemberg 9,1 Prozent).
Bei den Sozialhilfeempfängern übersteigen die Werte aus Sachsen-Anhalt mit 11,1 Prozent und Sachsen mit 9,3 Prozent der Bevölkerung die von Baden-Württemberg mit 3,1 Prozent um ein Mehrfaches.
Die Tatsache, dass alle Ostländern hinter den westliche rangieren, begründet Doering unter anderem mit den staatlichen Transfers. Außerdme verfügen die wirtschaftlich freieren Länder über ein höheres Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und eine niedrigere Arbeitslosenquote.

 

22.12.2011.

400 Millionen Euro für Wohnungs-Sanierungen

Magdeburg - Die kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsverbände Sachsen-Anhalts haben 2011 rund 400 Millionen Euro in die weitere Sanierung und Modernisierung des Bestands investiert. "Diese Summe wird auch 2012 fließen", sagten jetzt die Direktoren, Jost Riecke vom Verband der Wohnungswirtschaft und  Ronald Meißner (Verband der Wohnungsbaugenossenschaften).
Von den in Sachsen-Anhalt insgesamt 371000 kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen sind nur noch zirka 34000 unsaniert. Viele davon sind allerdings für den Abriss vorgesehen. 2011 wurden landesweit 4000 Wohnungen vom Markt genommen.
Für das nächste Jahr erwartet die Wohnungswirtschaft einen Bevölkerungsrückgang von bis zu 20000 Menschen in Sachsen-Anhalt, bis 2025 würde es 125000 Haushalte weniger geben. Darauf werden sich die Verbände entsprechend einstellen, erwarten aber auch übergreifende Lösungsen bei den Folgen dieses demografischen Wandels.

22.12.2011.

Hoher Fachkräftemangel im südlichen Sachsen-Anhalt

Halle - Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, warnt, dass immer mehr Fachkräfte im südlichen Sachsen-Anhalt fehlen. Bereits knapp 40 Prozent der Firmen können ihren Bedarf nicht mehr  decken. Das ergab eine Umfrage unter 600 Mitgliedern der Kammer. Immer prekärer wird die Lage in der Baubranche sowie im Verkehrs- und Gastgewerbe. Gründe für die verschärfte Lage sind die demografische Entwicklung und die Situation am Arbeitsmarkt, denn gut ausgebildete Fachkräfte sind meist nur noch kurz arbeitslos.
Laut der IHK erwarten gut 44 Prozent der Unternehmen, dass sie offenen Stellen nicht mehr besetzen können - neun Prozent mehr als 2008 und zwölf Prozent mehr als 2007. Bei Industrie und Bau sind es jetzt sogar mehr als 50 Prozent, die bei der künftigen Stellenbebesetzung schwarz sehen. 

22.12.2011.

Nachfrage nach Ökostrom wieder normalisiert

Berlin - Der Strom aus erneuerbaren Energien ist zwar weiter auf dem Vormarsch. Allerdings steigt die Nachfrage privater Kunden nach Ökostrom steigt lange nicht mehr so schnell wie in den Wochen nach der Atomkatastrophe in Japan im März. Derzeit wechseln wieder etwa so viele Verbraucher in Ökostromtarife wie vor dem japanischen Gau.  Zu diesem Ergebnis kommt eine dpa-Umfrage bei den größten Ökostrom-Anbietern sowie den Internet-Vergleichsportalen Toptarif und Verivox.
Überwiegende Meinung der Befragten: Kunden, die wechseln wollen, schauen angesichts von steigenden Strompreisen wieder stärker auf die Kosten und etwas weniger auf die Herkunft des Stroms. Im März und April hätten in der Spitze bis zu 70 Prozent der Portalbesucher Ökostrom als Grund für einen Wechsel angegeben. Nun seien es wieder 40 bis 50 Prozent wie zu Jahresanfang.
Nach Angaben der Bundesnetzagentur hatten sich im vergangenen Jahr 3,7 Millionen Haushaltskunden für einen Ökostromtarif entschieden, das entsprach einem Anteil von 8,8 Prozent.

21.12.2011.

Trotz Protesten aus der Wirtschaft kommt der Wassercent

Magdeburg - Die Landesregierung hat gestern trotz scharfer Proteste aus der Wirtschaft die Verordnung für den sogenannten Wassercent beschlossen. Das letzte Wort hat zwar der Landtag, doch gilt die Einführung als sicher:"Wir haben ein ausgewogenes Paket geschnürt", sagte Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU), "die Einführung des Wassercents ist vertretbar und sinnvoll.
Das Land erwartet jährliche Einnahmen von etwa 11,1 Millionen Euro. Davon sollen rund 6,3 Millionen Euro aus der öffentlichen Wasserversorgung (einschließlich versorgendes Gewerbe) in die Kassen fliessen. Kühlwasser soll Einnahmen von etwa 1,2 Millionen Euro bringen, die landwirtschaftliche Bewässerung zirka 100000 Euro. Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft sollen rund 3,5 Millionen Euro beisteuern - zunächst waren es noch fünf Millionen Euro gewesen.
Nutzer der öffentlichen Wasserversorgung müssen mit einer Kostensteigerung von sechs bis sieben Cent pro Kubikmeter Wasser rechnen. Pro Kopf liege die Mehrbelastung bei zwei bis drei Euro im Jahr, monatlich also bei etwa 20 Cent.

21.12.2011.

Halle hat die höchste Wirtschaftskraft in Sachsen-Anhalt

Halle - Rote Laterne für den Landkreis Mansfeld-Südharz. Nach einer bundesweiten Erhebung ist er Deutschlands wirtschaftsschwächste Region. 393 Kreise und Städte wurden bei dieser Erhebung bewertet berichtet das Wirtschaftsmagazin "Focus-Money". Die höchste Wirtschaftskraft in Sachsen-Anhalt hat die Stadt Halle, die bei disem Ranking auf mit Platz 203. Die Stadt machte nach 2010 mit der Verbesserung um 160 Plätze einen deutlichen Sprung nach vorne. Die Landeshauptstadt Magdeburg schaffte es auf Rang 243.
Grundlage des Vergleichs waren sieben Indikatoren, darunter die Arbeitslosenquote, Investitionen in der Industrie, das verfügbare Einkommen privater Haushalte sowie die Bevölkerungsentwicklung.
Im Bundesvergleich schneidet im Osten die thüringische Stadt Jena (129) am besten ab. Auf den ersten drei Plätzen stehen bayerische Regionen: Pfaffenhofen, München und Erding.


21.12.2011.

Aus für Billig-Jobs

Berlin - Ab dem 1. Januar 2012 gelten für die gut 900.000 Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche Mindestlöhne.
Einstimmung beschloss die Bunderegierung: eine Einführung des Branchen-Mindestlohns in Höhe von 7,01 Euro im Osten und 7,89 in den westlichen Bundesländern.
Damit gelten im neuen Jahr in elf Branchen mit vier Millionen Arbeitnehmern Mindestlöhne. Bei einigen wurden zudem zudem Mindestlohnsteigerungen beschlossen, die teils deutlich über einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro hinausgehen.
Der Mindestlohn für die 90 000 Beschäftigten des Dachdeckerhandwerks steigt am 1. Januar von 10,80 auf elf Euro und ein Jahr darauf auf 11,20 Euro. Gebäudereiniger im Westen erhalten ab Januar 2012 einen Mindestlohn von 8,82  (8,55 ) Euro, ab 2013 neun Euro. In Ostdeutschland gibt es nach sieben Euro zunächst 7,33 und ein Jahr später 7,56 Euro.
Mindestlöhne müssen auch in diesen Branchen gezahlt werden: Abfallwirtschaft (bundesweit 8,33 Euro). Bauhauptgewerbe (zwischen 9,75 und 13 Euro. Steigerungen auf 10,25 bis 13,70 ab 2013). Bergbauspezialarbeiten (11,53 bis 12,81 Euro). Elektrohandwerk (8,40 im Osten, 9,70 im Westen). Maler und Lackierer (9,50 bis 11,25 Euro). Pflegebranche (7,50 im Osten, 8,50 im Westen, ab 1. Januar 7,75 und 8,75, von 2013 an acht und neun Euro). Sicherheits- und Wachgewerbe (6,53 bis 8,60 Euro, ab 2013 circa 7,50 bis 8,90 Euro). Großwäschereien (7,51 West, 6,36 Euro Ost).

21.12.2011.

VW knackt fünf Millionen Marke

Wolfsburg -  2011 werdenn zum ersten Mal mehr als fünf Millionen mit dem VW-Label verkauf. ADas gab VW-Chef Martin Winterkorn vor Führungskräften bei einer internen Konferenz in Dresden, meldet die Fachzeitschrift "Automobilwoche". Bis einschließlich November wurden bislang 4,69 Millionen Pkw abgesetzt - ein Plus von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

20.12.2011.

Kaum Sponsoren-Geld für "otto"-Kampagne

Magdeburg - Die Wirtschaft "schweigt" zur neuen "otto"-Dachmarke der Landeshauptstadt. Konnten 2010 noch über 75.000 Euro an Sponsorengeldern für die Kampagne vom Wirtschaftsdezernat eingeworben werden, waren es 2011 lediglich 9.950 Euro. Als die "otto"-Kampgane gestartet wurde hatte die Stadt mit mehr als 100.000 Euro Sponsorengeldern jährlich gterechnet. Warum das "otto"-Sponsoring so eingebrochen ist, kann sich im Wirtschafts-Dezernat niemand erklären. Mal sehen, wie es 2012 wird. Da steht das Projekt "otto reitet" im Mittelpunkt. Für diese Kampagne hat das Wirtschaftsdezernat noch einmal 20 große Unternehmen der Stadt um finanzielle Unterstützung angesprochen. Außerdem wurden 30 überregionale Firmen kontaktiert. Es stehen aber noch endgültige Entscheidungen aus. 

20.12.2011.

Millionen-Auftrag für Hallenser IT-Unternehmen

Halle - Der IT-Dienstleister Gisa GmbH aus Halle wächst weiter. das Unernehmen übernimmt jetzt die Betreuung der Büro-Computersysteme und der dazugehörigen Infrastruktur beim Leipziger Gasimporteur VNG. Es handelt sich um einen über fünf Jahre laufenden Vertrag der Umsatzvolumen zwischen 40 und 50 Millionen Euro beinhaltet. Es ist der größte Auftrag der Firmengeschichte.

20.12.2011.

Telekom bleibt auf US-Mobilfunktochter sitzen

Dallas/Bonn - Geplatzt: Die Deutsche Telekom wird ihre Mobilfunktochter T-Mobile USA nicht los. Der US-Branchenriese AT&T hat nach den Bedenken von US-Wettbewerbshütern die 39 Milliarden Dollar (30 Mrd Euro) Übernahme abgeblasen.
Deutsche Telekom und AT&T hatten den Deal im Frühjahr eingefädelt. Dabei ging es um viel: AT&T hätte mit einem Schlag sein Netz deutlich ausgebaut. Die Telekom wiederum hätte ein wirtschaftliches Problem "entsorgt".

19.12.2011.

Weniger Geld für Verkehrsinvestitionen nach Sachsen-Anhalt

Berlin/Magdeburg - In den nächsten fünf Jahren wird der Bund deutlich weniger Geld für Verkehrsinvestitionen in Sachsen-Anhalt zur Verfügung stellen als bisher. Das sieht der neue Investitionsrahmenplan vor, den Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) vorstellte. lag die Summe zwischen 2006 bis 2010 noch bei 1,18 Milliarden Euro, wird sie Von 2011 bis 2015 lediglich bei 728 Millionen Euro liegen.
Dazu sagt Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU): "Jeder braucht mehr Geld; aber das Geld muss auch da sein."

19.12.2011.

Schock vor Weihnachten: Job-Angst bei Schlecker

Berlin - Bei der Drogeriekette Schlecker geht wenige Tage vor dem Fest die Job-Angst um. In der "Welt am Sonntag" sagte Geschäftsführungsmitglied Lars Schlecker, dass das erste Quartal des kommenden Jahres von weiteren Schließungen von Filialen geprägt sein werde. Die Gewerkschaft Verdi erwartet das Aus für mehrere hundert Schlecker-Läden.
Schlecker hatte nach drei Jahren verlustreichen Jahren in diesem und im letzten Monat 600 von knapp 8000 Filialen geschlossen. Bisher gab es dabei aber keine betriebsbedingten Kündigungen, wie Lars Schlecker betonte: "Wir können aber nicht garantieren, dass das im nächsten Jahr so bleibt", sagte er zu der Sonntagszeitung.

19.12.2011.

Araber helfen Air Berlin

Frankfurt/Berlin - Für Air Berlin ist Sicht am Ende des langen Krisen-Tunnels: Die arabische Fluggesellschaft Etihad steigt richtig groß bei Deutschlands zweitgrößter Airline ein und erhöht ihren Anteil von derzeit 2,99 Prozent auf 29,21 Prozent. Etihad kauft dabei 31.574.312 neue Aktien für 2,31 Euro (Schlusskurs vom Freitag)  - je Anteilsschein. Aber auch mit Geld helfen die Araber: Bis zu 255 Millionen Dollar mit einer Laufzeit bis Ende Dezember 2016 sollen bereitgestellt werden. Außerdem wurde eine umfassende strategische Zusammenarbeit beschlossen.

16.12.2011.

Euro-Rebellen in der FDP scheitern

Berlin - Erleichterung bei der FDP und ihrem Chef Philipp Rösler: Die Euro-Rebellen konnten sich mit ihrer Forderung nach einem Mitgliederentscheidung zum Euro-Rettungsschirm nicht durchsetzen. Das gab der Parteivorsitzende in Berlin bekannt.

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16.12.2011.

IHK Halle-Dessau warnt: "Made in Germany" ist in Gefahr

Halle - Was ist da los? Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat ihre 55 000 Mitgliedsfirmen gewarnt, dass das Gütesiegel "Made in Germany" in Gefahr ist. Der Grund: Wenn es nach dem Willen der EU geht, darf das "Made in Germany"-Siegel nur noch verwendet werden, wenn mindestens 55 Prozent des Wertes im Inland entstehen. Zulieferung-Kosten aus anderen Staaten sollen künftig 45 Prozent nicht übersteigen dürfen. Das wird zum Problem, wenn Produkte aus kostenintensiven Import-Rohstoffen hergestellt werden.
Dazu sagt Birgit Stodtko, IHK-Geschäftsführerin International: "Was als bürokratisches Schelmenstück begann, wächst sich zu einer Belastung vieler Unternehmen aus." Nach ihren Schätzungen sollen alle exportorientierten Betriebe in Sachsen-Anhalt betroffen sein. Diese erzielten 29 Prozent ihrer Umsätze im Auslandsgeschäft. Jeder dritte Arbeitsplatz sei vom Export abhängig.
Bisherige Praxis ist, dass das Markenzeichen von dem Land genutzt wird, wo das Produkt zuletzt im wesentlichen be- und verarbeitet wurde. Das entsprechende deutsche Zertifikat erhalten Unternehmen von der IHK. Allein in Halle werden jährlich 11 000 solche Dokumente ausgestellt.

16.12.2011.

Gesundheitswesen boomt

Wiesbaden - Ende 2010 haben gut 4,8 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder neunte Arbeitnehmer im Gesundheitswesen gearbeitet. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Das seien 1,9 Prozent oder rund 90.000 Beschäftigte mehr als im Jahr zuvor. Allerdings fiel das Wachstum damit etwas niedriger aus als im Vorjahr. 2009 habe es einen Zuwachs von 2,3 Prozent, 2008 von 2,0 Prozent gegeben.
Knapp 44 Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2010 in der ambulanten, rund 39 Prozent in der stationären oder teilstationären Gesundheitsversorgung. 17 Prozent waren laut Statistik in anderen Bereichen des Gesundheitswesens tätig.

16.12.2011.

AWO Sachsen-Anhalt kauft Kliniken in Niedersachsen

Magdeburg - Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Krankenhausbetriebsgesellschaft (eine Tochtergesellschaft des AWO Landesverbades Sachsen-Anhalt) kauft die in Finanznot geratenen Kliniken in Einbeck (Kreis Northeim) und Stadtoldendorf (Kreis Holzminden). Die insgesamt 520 Beschäftigten des Einbecker Sertürner-Hospitals und des Charlotten-Hospitals in Stadtoldendorf bekommen jetzt ihre seit mehreren Monaten ausstehenden Gehälter.

15.12.2011.

Bundespräsident gibt Fehler zu

Berlin - Bundespräsident Christian Wulff hat jetzt bedauert, dass er den gewährten Privatkredit über 500.000 Euro, den er noch als niedersächsicher Ministerpräsident erhalten hatte, bei seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage nicht erwähnt hat.

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15.12.2011.

Im neuen Wirtschaftsspiegel: Training unter Strom

Magdeburg - Wussten Sie, dass es in der Landeshauptstadt ein "Trainingscamp" gibt, in dem Sie ihre Fitness intensiv und effizient durch Elektrostimulation verbessern?
Nein?
Dann sollten Sie unbedingt den Wirtschaftsspiegel lesen. In der neuesten Ausgabe werden Klaudine Schönemann und Robert Sommer vorgestellt, die in der Münstraße das Inpuls-Studio betreiben. Was das Besondere an dieser Methode ist, was EMS-Training bedeutet und welche Rolle spezielle Westen spielen, lesen Sie im neuen Wirtschaftsspiegel. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Nummer: 0391 728090.  

15.12.2011.

Norddeutsche Landesbank erwartet Rezession

Hannover -  Die massiven Schuldenkrisen in der Eurozone und den USA werden im kommenden Jahr auf die Wirtschaft in ganz Europa durchschlagen. Davon geht die Norddeutsche Landesbank (Nord-LB) aus: «Eine Rezession lässt sich wahrscheinlich nicht mehr vermeiden", sagte NordLB-Chef Gunter Dunkel, "Wir geben haben daher einen sehr vorsichtigen konjunkturellen Ausblick."
Nach seiner Einschätzung wird Deutschland aber nicht so stark getroffen wie andere Länder. Allerdings bleiben die  Märkte weiterhin verunsichert: "Wir gehen nicht mit der Erwartung ins neue Jahr, dass wir in den nächsten ein bis drei Quartalen eine Rückkehr des Vertrauens bekommen." Deshalb werde die NordLB vorsichtiger bei der Vergabe von Großkrediten sein: «Aber es gibt keine Sperre in keinem Segment.»

15.12.2011.

3,1 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte in der ostdeutschen Energiewirtschaft

Halle - Gute Nachricht für alle  Beschäftigten der kommunalen Energiewirtschaft in den ostdeutschen Bundesländern: Wenn es nach dem Willen des Arbeitgeberverbands energie- und versorgungswirtschaftlicher Unternehmen (AVEU) geht, bekommen die Mitarbeiter ab dem  1. Januar 3,1 Prozent mehr Geld. Ein entsprechendes Angebot wurde vom AVEU jetzt für die rund 21 000 Beschäftigten vorgelegt. Sabine Duckstein von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) sprach von einem «beachtlichen Ergebnis». Sie geht davon aus, dass die Tarifkommission der Gewerkschaft dem Ergebnis am 4. Januar zustimmt.

15.12.2011.

Sparzwang: Commerzbank streicht Weihnachtsfeiern

Frankfurt - Die Commerzbank AG hat offiziell alle Weihnachtsfeiern für die rund 45.000 Mitarbeiter gestrichen und bekanntgegeben, dass die Feste, die dennoch stattfinden, von der Bank nicht bezuschusst werden. So ernst nimmt es die zweitgrößte deutsche Bank mit dem Sparen. Damit nicht genug, Derzeit werden fast alle Kostenstellen auf den Prüfstand getellt, denn das Institut steht unter enormem Druck: Bis zum 20. Januar müssen Pläne vorgelegt werden, wie eine Kernkapitallücke von mehreren Milliarden Euro geschlossen werden kann. Hintergrund: Die Europäische Bankenaufsicht EBA hatte bei der Commerzbank einen Kapitalbedarf von 5,3 Milliarden Euro festgestellt.
Ein erster kleiner Schritt konnte anscheinend gegangen werden: Der Bank gelang es, eigene Schulden im Wert von mehr als 1,2 Milliarden Euro zu rund dem halben Preis zurückzukaufen. Rund 640 Millionen Euro legte sie dafür auf den Tisch. Damit sei das Eigenkapital nun um rund 700 Millionen Euro gestärkt worden, hieß es. Die Kapitallücke dürfte damit auf ungefähr 4,6 Milliarden Euro sinken.

14.12.2011.

20 Millionen mehr für bessere Uni-Qualität

tl_files/Thomas Pfundtner/Meldungen Fotos 2011-09/WirtschaftsministerinBrigitta Wolff.jpgMagdeburg - Gute Nachricht für Sachsen-Anhalts Universitäten und Hochschulen: Sie haben sich in der zweiten Runde des „Qualitätspakt Lehre” durchgesetzt und erhalten bis 2016 rund 20 Millionen Euro Fördermittel des Bundes zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität. Hocherfreut hat darauf auch Sachsen-Anhalts Wissenschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff reagiert: „Ich gratuliere den Hochschulen und sehe die Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz als Bestätigung für die innovativen Ideen unserer Hochschulen zur Qualitätssicherung der Lehre.”

14.12.2011.

AVW: Geplantes Vergabegesetz verstößt gegen europäisches Recht

Magdeburg - Scharfe Kritik am Entwurf des Gesetzes über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-Anhalt übt der Der Allgemeine Arbeitgeberverband (AVW): Die geplante Tariftreueregelung stehe im Widerspruch zum europäischen Recht.
Schon 2008 habe der Europäische tl_files/Thomas Pfundtner/Meldungen Fotos 2011-12/AVW.jpgGerichtshof in den Tariftreueregelungen der Vergabegesetze einzelner Bundesländer Verstöße gegen Vorgaben der Entsenderichtlinie erkannt. Außerdem bedeute diese Regelung einen Eingriff in die Dienstleistungsfreiheit. Als Gründe nannte der Gerichtshof unter anderem, dass die anzuwendenden Tarifverträge nicht  allgemein verbindlich seien, und die Tariftreuevorgaben würden nur für den Teilbereich öffentliche Aufträge gelten.
Der AVW: Dennoch wird nun versucht, ein Vergabegesetz mit erschwerenden Regelungen für Unternehmen und nicht beherrschbaren bürokratischen Aufwendigungen in die parlamentarische Diskussion einzubringen. Doch das  bestimmende Element der Auftragsvergabe müsse auch künftig die Wirtschaftlichkeit sein.

14.12.2011.

BGH entscheidet über Gasanpassungsklausel

Der Bundesgerichtshof in karlsruhe. Foto: BGHKarlsruhe - Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt heute in zwei Verfahren über die Auswirkungen einer Gaspreisanpassungsklausel, die bereits 2004 als unwirksam beurteilt wurde.
Dabei geht es unter anderem darum, ob die Versorger allen Kunden das Geld rückerstatten müssen, das sie mit der Anpassungsklausel zusätzlich eingenommen haben.
Im ersten Verfahren geht es um einen Kläger, der den Vertrag mit seinem Versorger bereits im Jahr 1981 abgeschlossen hat. Die Preiserhöhungen nahm er hin, bis er den Anbieter wechselte. Dann forderte er von seinem alten Versorger Geld zurück. In der Vorinstanz hatte er Recht bekommen. Die widerspruchslose Hinnahme der Preiserhöhungen dürfe nicht als Einverständnis gewertet werden, hieß es unter anderem in der Begründung. Im zweiten Fall klagt ein Versorger gegen einen Großkunden, der 2005 schriftlich Widerspruch einlegte und danach die Preiserhöhungen nicht zahlte. Auch er konnte sich in den unteren Instanzen durchsetzen.

14.12.2011.

Pro-Kopf-Kaufkraft: Sachsen-Anhalt auf dem letzten Platz

Nürnberg - Im kommenden Jahr wird jeder Bundesbürger deutlich über 400 Euro mehr als 2011 für für Konsum, Miete und andere Lebenshaltungskosten zur Verfügung haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Markforschungsgesellschaft GfK. Doch die Sache hat einen großen Haken: Das mehr an Geld wird fast vollständig durch steigende Preise aufgezehrt.
Die Experten der GfK gehen für 2012 von einem Kaufkraftzuwachs von zwei Prozent aus. Dies entspricht 413 Euro pro Kopf. Bundesweit werde das ein Plus von 32,8 Milliarden Euro gegenüber 2011 sein. Da aber die Bundesbank mit 1,8 Prozent Inflation rechnet, wird die reale Kaufkraft kaum steigen.
Rechnerisch stehen jedem Bundesbürger im kommenden Jahr durchschnittlich 20.014 Euro zur Verfügung. Über die höchste Pro-Kopf-Kaufkraft verfügt Hamburg mit 21.983 Euro - die Hansestadt verdrängt damit das Land Bayern von Platz 1 der Statistik.
Traurig: Die fünf ostdeutschen Bundesländer bilden die Schlussgruppe der Rangliste, Sachsen-Anhalt hat mit 16.606 Euro die geringste Pro-Kopf-Kaufkraft.
Die kaufkraftstärksten ostdeutschen Landkreise liegen in Brandenburg: Potsdam-Mittelmark auf Rang 165 (19.898 Euro pro Kopf), den Stadtkreis Potsdam auf Rang 187 (19.575 Euro pro Kopf) sowie den Landkreis Oberhavel auf Rang 241 (18.941 Euro pro Kopf).

13.12.2011.

Spannende Themen, großer Jahresrückblick - der neue Wirtschaftsspiegel ist da!

Magdeburg - Grüne Woche 2011. Neue Landesregierung in Sachsen-Anhalt. 20 Jahre Hochgeschwindigkeitsverkehr im Land. Oder der Baustart der A 14-Nordverlängerung – 2011 hat sich in Politik und Wirtschaft in Sachsen-Anhalt eine Menge getan. 
Der neue Wirtschaftsspiegel widmet sich in einem ausführlichen Jahresrückblick dem (fast) abgelaufenen Jahr und erinnert an die wichtigsten Ereignisse. Doch natürlich bietet die neueste Ausgabe von Sachsen-Anhalts beliebtem Wirtschaftsmagazin seinen Leserinnen und Lesern noch sehr viel mehr:  Personalien über Menschen, die etwas bewegen. Interessante Berichte über kleine und große Unternehmen in unserem Land. Und, und, und…
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13.12.2011.

Anreize für Altbau-Sanierung schaffen

Magdeburg - In Sachsen-Anhalt sind 950 000 Altbauwohnungen nach Angaben aus der Baubranche nicht umfassend saniert. Jetzt fordern der Bundesverband Deutscher Baustoff -Fachhandel und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau in einem Schreiben an Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) deutlich bessere Anreize für Hausbesitzer, die ihren Altbau sanieren wollen, zu schaffen.

13.12.2011.

Luftfracht boomt - besonders auf dem Airport Halle-Leipzig

Leipzig/Halle - Die Luftfracht boomt, besonders auf dem Flughafen Halle/Leipzig. Der Zuwachs auf dem ostdeutschen Airport liegt deutlich über dem bundesweiten Branchendurchschnitt von 6,2 Prozent. Bis November stieg der Umschlag um 14,9 Prozent - das entspricht knapp 691 078 Tonnen. Das Gesamtergebnis von 2010 von 663 059 Tonnen wurde damit bereits Ende November übertroffen. Zu der Entwicklung sagt Flughafen-Geschäftsführer Dierk Näther: „Die anhaltende positive Entwicklung des Cargoaufkommens unterstreicht die Position des Leipzig/Halle-Airports als zweitgrößtes Luftfrachtdrehkreuz Deutschlands.“

13.12.2011.

Rotlichtaffäre um Wüstenrot

Düsseldorf - Oh, lá, lá... Eine Rotlichtaffäre erschüttert die Bausparkasse Wüstenrot. Wie das renommierte  "Handelsblatt" berichtet, wurde eine Reise nach Rio de Janeiro für mehrere Mitarbeiter des Unternehmens zu einer ausschweifenden Lustreise.  Rund 20 Außendienstler sollen nach dem Zeitungsbericht im April 2010 den Nachtclub „Barbarella“ in Rio besucht haben. Ein Bus habe die Handelsvertreter vor dem Bordell abgesetzt.
Ein Teilnehmer berichtet jetzt: „Die Bustüren gingen auf, und etwa die halbe Gruppe stieg aus, inklusive Bereichsleiter und Direktoren.“ 14 bis 20 der insgesamt 50 mitgereisten Handelsvertreter besuchten das „Barbarella“. Mindestens drei, darunter auch Führungskräfte, sollen mit Prostituierten in Zimmern verschwunden sein.. Auf den Hotelfluren hätte reges Treiben geherrscht....
Wüstenrot reagierte prompt: Die Vorfälle und mögliche personelle Konsequenzen werden geprüft. Weiter erklärte die Bausparkasse, man unterstütze, organisiere oder finanziere keine Aktivitäten, die gegen den Verhaltenskodex der Kasse verstoßen.

13.12.2011.

Air Berlin: Fliegen wird teurer

Berlin - Air Berlin, Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft wird teurer. Mit Beginn des Sommerflugplans werden schrittweise für alle Strecken die Ticketpreise erhöht. Allerdings sollen die Erhöhungen unterschiedlch ausfallen. Das gab der Air-Berlin-Vorstandschef Hartmut Mehdorn bekannt ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Die Erhöhungen sind eine Maßnahme der in die roten Zahlen geratenen Fluggesellschaft im n