22.02.2012.
Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalt: Differenzierte Baukonjunkturentwicklung 2011
„Das Baugeschehen in Sachsen-Anhalt verlief 2011 insgesamt positiv, die Nachfrage nach Bauleistungen und in deren Gefolge die Bautätigkeit entwickelten sich in den einzelnen Bausegmenten aber sehr unterschiedlich“, erklärte Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen/Sachsen-Anhalt e. V., nach Bekanntgabe der Jahresergebnisse für das Bauhauptgewerbe durch das Statistische Bundesamt.
Weiterlesen … Bauhauptgewerbe Sachsen-Anhalt: Differenzierte Baukonjunkturentwicklung 2011
21.02.2012.
Endspurt für IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012
Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012 geht in seine heiße Phase. Noch knapp drei Wochen können u.a. Unternehmer, Wissenschaftler und Existenzgründer ihre neuen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen einfach und kostenfrei im Internet unter www.iq-mitteldeutschland.de einreichen. Bereits zum achten Mal veranstalten die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und ihre Partner in Leipzig, Halle und Ostthüringen den mit rund 80.000 Euro dotierten Wettbewerb, der marktfähige Innovationen aus den regionalen Clustern Mitteldeutschlands prämiert. Dazu zählen die Branchen Automotive, Biotechnologie – Life Sciences, Chemie/Kunststoffe, Ernährungswirtschaft, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft sowie Informationstechnologie. Speziell in Ostthüringen können auch Bewerbungen für den Bereich Optik/Medizintechnik eingereicht werden.
Weiterlesen … Endspurt für IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012
21.02.2012.
Die fairsten Projekte aus Sachsen-Anhalt mit erneut steigender Teilnehmerzahl
Die diesjährige Resonanz beim Wettbewerb „Fair bringt mehr“, der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Reiner Haseloff steht, überstieg alle Erwartungen. Angesichts der hohen Beteiligung – mit insgesamt 7.600 Kindern und Jugendlichen und mit 130 eingereichten Wettbewerbsprojekten, hatte heute die prominente Jury in Magdeburg die Qual der Wahl, um die Landessieger in fünf Kategorien auszuwählen. Die Volksbanken Raiffeisenbanken engagieren sich seit mehr als fünf Jahren für fairen Umgang und Gewaltprävention.
Weiterlesen … Die fairsten Projekte aus Sachsen-Anhalt mit erneut steigender Teilnehmerzahl
20.02.2012.
Frühling im Straußenland Nedlitz
Langsam schmilzt der Schnee auf den Weiden im Straußenland. Die Hähne färben ihre Füße und Schnäbel knallrot und in den Abend- und Morgenstunden sind die Rufe der Hähne deutlich zu hören. Die Tiere beginnen mit ihren Balztänzen und das erste Straußenei ist gelegt – ein sicheres Zeichen: der Frühling ist da.
20.02.2012.
Unternehmen brauchen Verlässlichkeit
Mit der Forderung nach langfristig stabilen Rahmenbedingungen bei der Energie- und Rohstoffversorgung in Sachsen-Anhalt hat sich die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), Carola Schaar (Foto rechts), an die Politik gewandt. „Seit Jahren steigen die Energie- und Rohstoffpreise konti-nuierlich. Ein Ende ist nicht in Sicht“, beklagte Schaar vor den Teilnehmern einer IHK-Tagung in Halle. Die Wirtschaft brauche keine überambitionierten Ziele, sondern eine bodenständige Politik des Vertrauens.
18.02.2012.
Sichere Warenerfassung mit RFID
Das Magdeburger Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, die Centiveo GmbH und der SIC Software Industrie Consult GmbH aus Dortmund arbeiten gemeinsam an innovativen und hocheffizienten RFID-Lösungen für die Textilindustrie. Pünktlich zur LogiMAT 2012 (vom 13. bis 15. März, Neue Messe Stuttgart) präsentieren sie erstmals das aktuellste Ergebnis ihrer Kooperation: einen speziell für die Pulkerfassung von Waren entwickelten RFID-Tunnel. Der Tunnel arbeitet nach dem Prinzip der vom Fraunhofer IFF patentierten Technologie der Modenverwirbelung. Diese Technik garantiert das sichere Erfassen der RFID-Chips selbst bei eng gepackten Waren und erhöht so deutlich Sicherheit und Effizienz in RFID-unterstützten Distributionsprozessen.
17.02.2012.
Impulse für die Ultraschalltechnik in Mitteldeutschland
Ende des Jahres 2007 war es, als das Innovationsforums „Neue Möglichkeiten beim Messen und Prüfen mit Ultraschall“, initiiert durch die SONOTEC Ultraschallsensorik GmbH Halle, den Auftakt für die erfolgreiche Durchführung des vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten NEMO-Netzwerks „NetUS“ bildete.
Weiterlesen … Impulse für die Ultraschalltechnik in Mitteldeutschland
17.02.2012.
Bundesweit erstes Labor für Wirtschaftsförderungssysteme eröffnet
Gemeinsam mit Staatssekretär Jörg Felgner, Beauftragter der Landesregierung Sachsen-Anhalt für Informationstechnik (CIO), eröffnete der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz am Donnerstag, dem 16. Februar 2012, das bundesweit erste Labor für Wirtschaftsförderungssysteme (kurz „WiföLAB“). Dieses ist Bestandteil des KAT Forschungskompetenzzentrums an der Hochschule Harz. In einem engen Verbund aus Wirtschaftsförderern und Systemanbietern wollen die Harzer Forscher die Entwicklung von Informationstechnologien für moderne Wirtschaftsförderungs- und Standortangebote vorantreiben.
Weiterlesen … Bundesweit erstes Labor für Wirtschaftsförderungssysteme eröffnet
17.02.2012.
Energiewende: Sachsen-Anhalt könnte Vorbild werden
Die Energie in Sachsen-Anhalt stammt zu einem beträchtlichen Teil aus erneuerbaren Quellen. Zusammen mit der guten Wirtschaftsstruktur und seinen Potenzialen in Forschung und Entwicklung hat das Bundesland beste Voraussetzungen, die Energiewende bis 2022 erfolgreich zu gestalten. „Sachsen-Anhalt könnte modellhaft für ganz Deutschland Wege und Maßnahmen für diesen Wandel entwickeln und aufzeigen “ zeigt sich der Vorstandsvorsitzende Prof. Zbigniew Styczynski auf der ZERE-Mitgliederversammlung am 14. Februar im Fraunhofer IFF überzeugt.
Weiterlesen … Energiewende: Sachsen-Anhalt könnte Vorbild werden
17.02.2012.
Spitzenergebnisse für Juristennachwuchs
Sachsen-Anhalts Juristennachwuchs hat hervorragende Ergebnisse erzielt. Bei der staatlichen Pflichtfachprüfung der ersten juristischen Prüfung schloss im jüngsten Prüfungsdurchgang jeder vierte mit einem Prädikatsexamen ab. Justizministerin Prof. Angela Kolb freute sich über den hohen Anteil an Spitzennoten – der Notenstufen gut und vollbefriedigend. „Dies belegt eindrucksvoll die wirklich sehr gute Ausbildung an unserer Juristischen Fakultät in Halle“, sagte sie in Magdeburg.
Die Durchschnittspunktzahl der 83 erfolgreichen (von 99 geprüften) Absolventen der staatlichen Pflichtfachprüfung lag bei 7,46 Punkten“. Nur jeder sechste Geprüfte (16,2 Prozent), so wenige wie noch nie zuvor, hat nicht bestanden. Zwölf Absolventen bestanden mit der staatlichen Pflichtfachprüfung gleichzeitig die erste juristische Prüfung, die aus dem staatlichen und einem universitären Prüfungsteil besteht. Hier lag der Durchschnitt bei 7,33 Punkten.
17.02.2012.
Mit Blick Richtung Osten
Mit rund 50 Niederlassungen ist der Bielefelder Personaldienstleister Piening Personal mittlerweile in der Bundesrepublik vertreten. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Familienunternehmen ein starkes Wachstum: elf neue Niederlassungen und ein Gesamtumsatzvolumen von rund 170 Millionen Euro. Daher hat Geschäftsführer Holger Piening jetzt Cord Marxmeier als neuen Geschäftsleiter für die Region Ost vorgestellt. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und das Know-how, mit dem Cord Marxmeier uns jetzt auch in der Geschäftsleitung unterstützen wird“, sagt Holger Piening.
17.02.2012.
Ein Hektar muss ein Hektar bleiben
4. Landwirtschaftlicher Unternehmertag fand in Magdeburg statt
Nachhaltigkeit in der Agrarwirtschaft – dieses Urprinzip wirtschaftlicher und ökologischer Sorgfalt – rückt immer mehr in den Fokus nicht nur in der Politik, sondern auch bei den Menschen. Was der Landwirt für die Weitergabe seiner Scholle an die nächste Generation von heute fast selbstverständlich beachten muss, kann jedoch nur betriebsindividuell entschieden werden. Die Nachhaltigkeit also im besonderen Spannungsfeld von Agrarpolitik und betriebsindividuellen Erfordernissen sowie gesellschaftlichen Anforderungen stand heute im Mittelpunkt des 4. Landwirtschaftlichen Unternehmertages der Volksbanken Raiffeisenbanken in Sachsen-Anhalt vor mehr als 900 Landwirten.
10.02.2012.
Gestiegene Rohstoffpreise und Energiekosten belasten Firmen
Halle (Saale) - Gestiegene Energie- und Rohstoffpreise belasten die Unternehmen im Süden Sachsen-Anhalts. 82 Prozent von 550 Firmen klagten gegenüber der Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau über gestiegene Kosten. Industrie, Unternehmen der Verkehrsbranche und das Baugewerbe fühlten sich besonders betroffen. Teilweise hat der Preisanstieg 25 Prozent betragen: "Diese Mehrbelastung ist langfristig kaum aufzufangen", erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Brockmeier.
10.02.2012.
Kodak stellt Kamera-Produktion ein
Rochester - Der insolvente Fotokonzern Kodak stellt schon bald keine Digitalkamera, Taschenvideo-Kameras und digitale Bilderrahemn mehr her. Die Produktlinien werden in den nächsten fünf Monaten eingestellt. Das Verbrauchergeschäft von Kodak konzentriert sich dann nur noch auf das Drucken von Fotos. Diese Entscheidung spart Kodak mehr als 100 Millionen Dollar (75 Millionen Euro) im Jahr.
10.02.2012.
Öffentlicher Dienst: 6,5 Prozent mehr Lohn?
Berlin - 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt - mindestens aber 200 Euro - fordern die Gewerkschaften die rund zwei Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen. "Illusorisch", meinen die kommunalen Arbeitgeber und verweisen auf die hohen Schulden der öffentlichen Kassen und eine sich abschwächende Konjunktur. Die Gespräche beginnen am 1. März.
09.02.2012.
Muss Opel in Bochum schließen?
New York - Dem Autohersteller Opel drohen wegen anhaltender Verluste wohl weitere Einschnitte. Der US-Mutterkonzern General Motors (GM) erwägt einem Bericht des «Wall Street Journal» zufolge die Schließung des Werks in Bochum mit 3.100 Arbeitern. Wie mit dem Betrienb in Eisenach weitergehen soll, blieb unerwähnt. GM hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahrs 580 Millionen Dollar (438 Millionen Euro) in Europa verloren. Der Konzern GM schreibt dagegen hohe Gewinne, seitdem er sich in einem Insolvenzverfahren von teuren Pensionsverpflichtungen trennen und unprofitable Werke schließen konnte. Kommenden Donnerstag (16. Februar) stellt der Konzern seinen Jahresabschluss vor, mit weiteren Opel-Verlusten ist zu rechnen.
09.02.2012.
Immer mehr Leiharbeiter benötigen ALG II
Berlin - Jeder zwölfte der gut 820.000 Leiharbeiter (65.000), bezog 2011 zusätzlich zu seinem Lohn Arbeitslosengeld II. Das sind etwa 7000 mehr als 2010. Das gab jetzt das Bundesarbeitsministerium bekannt. Vor zwei Jahren mussten dafür rund 420 Millionen Euro aufgewendet werden.
09.02.2012.
Spritpreise steigen wieder!
Magdeburg - Die Benzinpreise steigen und steigen und steigen. Autofahrer müssen an vielen Tankstellen bereits über 1,60 Euro pro Liter für Super E10 zahlen. Die Einkaufskosten für Benzin sind nach Angaben des Mineralölwirtschaftsverbandes gestiegen. Am Hafen in Rotterdam (Niederlande) kostet der Liter Superbenzin derzeit knapp 58 Cent gehandelt. Während der Benzin-Rekordpreise im vergangenen Frühjahr waren es gut 59 Cent.
07.02.2012.
Dank Inflation: Mehr Lohn - kaum mehr im Geldbeutel
Berlin - Durchschnittlich um 3,3 Prozent stiegen im vergangenen Jahr die Löhne und Gehälter von Beschäftigten mit einem "Fulltime-Job". Eine ganz passable Steigerung - nur haben die Arbeitnehmer letztendlich nicht allzuviel davon gehabt. Rund zwei Drittel davon hat die Inflation wieder aufgezehrt. Rund zwei Drittel. Das gab jetzt das Statistische Bundesamt bekannt. Die Preissteigerungsrate lag im letzten Jahr bei 2,3 Prozent. Das bedeutet: Die reale Lohnsteigerung, also der Kaufkraftgewinn, betrug nur ein Prozent - 0,5 Prozent weniger als 2010.
07.02.2012.
Porsche-Affäre: Schützenhilfe für Christian Wulff
Hannover - In der Diskussion um die später gescheiterte VW-Übernahme durch Porsche unterstützt der damalige Chef der Wirtschaftsabteilung der niedersächsischen Staatskanzlei, Mathias Middelberg den in die Kritik geratenen Bundespräsidenten Christian Wulff. Der frühere Ministerpräsident habe keine Vorab-Informationen über die Pläne von Porsche gehabt, sagte Mathias Middelberg, am Montag dem Rundfunksender NDR 1 Niedersachsen.
Middelbergbetonte außerdem, dass Wulff auch kein Interesse daran gehabt habe, Informationen zurückzuhalten. Das Land Niedersachsen habe mit allen Kräften versucht, zu verhindern, dass Porsche VW übernimmt. „Wenn wir irgendwelche geheimen Informationen gehabt hätten, hätten wir die mit Sicherheit zur Verfügung gestellt“, sagte Middelberg.
Der „Spiegel“ hatte berichtet, dass die niedersächsische Staatskanzlei vielleicht schon früher als bisher angenommen von den Plänen Porsches zur Übernahme von VW gewusst habe. Middelberg habe Wulff im Februar 2008 mitgeteilt, dass Porsche die Übernahme von bis zu 80 Prozent der VW-Anteile anstrebe.
06.02.2012.
Burger Knäcke investiert Millionen
Burg - Gut fünf Millionen Euro will Burger Knäcke in diesem Jahr investieren. Eine weitere Backlinie soll genbaut werden. Damit werden auch 22 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ziel des Unternehmens ist es, bis Dezember mehr als 13500 Tonnen Dauerbackwaren auszuliefern.
06.02.2012.
EU-Agrarkommissar kommt nach Sachsen-Anhalt
Magdeburg - Auf Einladung der Landwirtschaftsminister von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen besucht heute EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos ostdeutsche Bauern. Er besichtigt die Agrargenossenschaft Cobbelsdorf (Landkreis Wittenberg). Dieser Betrieb zählt zu den großen Landwirtschaftsbetrieben in Sachsen-Anhalt. In Schkeuditz bei Leipzig spricht Ciolos zur EU-Agrarpolitik. Anschließend ist eine Diskussion mit Vertretern der Landwirtschaftsverbände der drei Länder geplant.
06.02.2012.
Eiseskälte macht die Lager leer
Berlin - Die Eiseskälte beflügelt den Winterschlussverkauf. Zur Halbzeit ist der Handel zufrieden mit den Umsätzen: «Durch den Frost beginnen jetzt viele, sich warm einzukleiden", sagte Kai Falk, Geschäftsführer des Handelsverbands Deutschland.
Besonders gefragt waren in der ersten WSV-Woche Warme Jacken und Strickpullover. Noch ist die Auswahl groß, denn das Weihnachtsgeschäft lief im warmen Dezember schleppend. Auch bei Winterschuhen und Wintersportausrüstung sind die Lager noch voll.
03.02.2012.
Wiesenhof investiert 6,5 Millionen Euro in Möckern
Möckern - Insgesamt 6,5 Millionen Euro investiert der Spezialist für Tiefkühlgeflügel Wiesenhof in ihren Betriebshof in Möckern. Zurzeit wird eine neue Vorkühlung (ca. zwei Millionen Euro) eingebaut, weitere 4,5 Millionen Euro sollen in die Modernernisierung des Geflügelhofs investiert werden. Wenn die Vorkühlung fertiggestellt ist, darf Wiesenhof wieder Frischfleisch aus dem Jerichower Land liefern. Das soll voraussichtlich Ende März der Fall sein. Der Betrieb in Möckern war im vergangenen Jahr immer wieder in die Schlagzeilen geraten, weil Auflagen nicht eingehalten wurden
03.02.2012.
Neuer Investor für Kaviarfarm?
Jessen - Gibt es einen neuen Investor bei der Kaviarfarm "Aqua Orbis AG" in Jessen (Landkreis Wittenberg)? Zurzeit laufen Verhandlungen mit interessierten Geldgebern, denn bislang reichen die Erträge nicht aus. Natürlich wird der Betrieb mit dem Geld der Aktionäre fortgeführt - in diesem Jahr sollen etwa 550 Kilogramm Kaviar produziert werden. Bislang wurden von 670 Aktionären rund zehn Millionen Euro in den Betrieb investiert, der 2008 eröffnet wude.
02.02.2012.
Q-Cells Gläubiger erhalten Aktien statt Geld
Bitterfeld-Wolfen - Das finanziell schwer leck
geschlagene Solar-Unternehmen Q-Cells hat eine Einigung mit Gläubigern
über die ausstehenden Schulden in Höhe von rund 575 Millionen Euro
erreicht. Nach Unternehmensangaben verzichten die Gläubiger auf die
Auszahlung der in diesem Monat sowie 2014 und 2015 fälligen
Schuldpapiere. Sie erhalten im Gegenzug Aktien des Unternehmens. „Damit
kann Q-Cells als nahezu schuldenfreies und führendes Unternehmen im
wettbewerbsintensiven Photovoltaikmarkt agieren“, sagt
Q-Cells-Vorstandschef Nedim Cen.
Das Unternehmen hatte den Investoren klar gemacht, dass die Alternative
zum Kapital- und Schuldenschnitt die Insolvenz ist. Dann wären die
Gläubiger wohl nichts bekommmen. Der jetzige Schritt ändert die
Anteilseignerstruktur des Solar-Unternehmens dramatisch. Die
Anleihebesitzer, dies sind vor allem Banken und Hedge-Fonds, werden nach
Abwicklung der Aktienübertragung 95 Prozent der Papiere halten. Die
bisherigen Aktionäre (z.B. Großaktionär Good Energies mit einem Anteil
von 15 Prozent) sind die Dummen dieser Rettungsaktion: Sie werden
weitgehend aus der Gesellschaft herausgedrängt.
Die für den 9. März einberufene außerordentliche Hauptversammlung könnte
deshalb zwar turbulent werden, dürfte aber ohne Folgen bleiben: Dass
die Q-Cells-Pläne scheitern, ist unwahrscheinlich - es fehlt die
Alternative. Durch anhaltende Verluste hatte Q-Cells am Jahresende 2011
sein gesamtes Eigenkapital aufgezehrt. Das Unternehmen mit 2 200
Mitarbeitern leidet unter dem starken Preisverfall von Solarmodulen. Vor
allem chinesische Anbieter gewinnen mit billigen Produkten
Marktanteile. Dies wird sich so schnell nicht ändern. Q-Cells rechnet
erst 2013 wieder damit, Gewinne zu erwirtschaften.
02.02.2012.
Bauernbund forderet: Subventionen streichen!
Magdeburg - Der Bauernbund Deutschland (DBB) fordert eine Streichung aller EU-Subventionen für Agrarbetriebe mit mehr als 1000 Hektar Fläche: "Die Kleinbauern brauchen besonderen Schutz", sagte Bauernbund-Präsident Kurt-Henning Klamroth als oberster Vertreter von rund 300 Einzelbauern und Kleinbetrieben in Ostdeutschland.
Es gibt erhebliche Unterschiede in der Leistungsfähigkeit zwischen Kleinbetrieben und großen GmbHs oder Genossenschaften. Zum Beispiel unternehmen die Einzelbauern deutlich mehr bei der Beschäftigtenförderung als große Agrarbetriebe, die sehr viel weniger Arbeitskräfte je Hektar beschäftigen würden.
Außerdem entlassen die Großbetriebe ihre Mitarbeiter in den Wintermonaten: "Dafür muss der Steuerzahler dann mit 1,8 Millionen Euro je Monat aufkommen", dsagt Klamroth. Gleichzeitig würden Großbetriebe deutlich weniger Steuern als die Kleinbauern zahlen. Aus diesem Grunde seien Subventionen an große Gesellschaften nicht gerechtfertigt. Ein anderer Aspekt ist für Klamroth der Tierschutz: "Die Kritik der Gesellschaft an der Tierhaltung ist durchaus berechtigt. Was da in manchen Großanlagen passiert, erfüllt den Tatbestand der Tierquälerei."
Auch den Verkauf von Ackerland durch die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) kritisierte der Bauernbund-Chef massiv: "Familienbetriebe sind nicht mehr in der Lage, die Preise zu bezahlen", so Klamroth. Stattdessen würden Bodenfonds und Großbetriebe zum Zuge kommen und so kleinbäuerliche Existenzen gefährden.
02.02.2012.
Deutsche Bank schreibt rote Zahlen
Frankfurt - Kein guter Abschied für den scheidenden Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Eigentlich wollte er sich mit einem Rekordgewinn verabschieden. Doch das Gewinnziel von zehn Milliarden Euro vor Steuern kassierte die Deutsche Bank bereits Anfang Oktober: Jetzt haben unter anderem Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen und Beteiligungen sowie mögliche Belastungen für die Gerichtsverfahren in den USA die Deutsche Bank zum Jahresende vor Steuern überraschend in die roten Zahlen gedrückt. Im vierten Quartal sei vor Steuern ein Minus von 351 Millionen Euro angefallen, teilte die größte deutsche Bank am Donnerstag in Frankfurt mit. Im vierten Quartal 2010 hatte das Institut noch 707 Millionen Euro vor Steuern verdient. Dank einer Steuergutschrift stand zum Jahresabschluss 2011 jedoch unter dem Strich ein Gewinn von 147 (Vorjahr: 601) Millionen Euro in den Büchern.
01.02.2012.
Sachsen-Anhalt: Landwirtschaft legt zu
Magdeburg – 2010 existierten in Sachsen-Anhalt gut 4200 landwirtschaftliche Betriebe, die etwa 25600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigten. Im Geschäftsjahr 2010/2011 konnten die Agrarbetriebe in Sachsen-Anhalt ihre Gewinne deutlich steigern – die Unternehmen verbuchten einen durchschnittlichen Gewinn von 317 Euro pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Das bedeutete eine Steigerung von 34 Prozent gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr. Nach Auskunft des Landwirtschaftsministeriums waren ein Grund für die Steigerung die gestiegenen Erzeugerpreise. Auch für das laufende Wirtschaftsjahr wird eine gute Entwicklung erwartet.
01.02.2012.
Q-Cells: Krisen-Informations-Tagung in Leipzig
Bitterfeld/Wolfen - Für den 9. März hat der ins Trudeln geratenen Solarkonzern Q-Cells seine außerordentliche Hauptversammlung zur Finanzsituation des Unternehmens terminiert. Das Rreffen der Aktionäre wird in Leipzig stattfinden, gab das Unternehmen jetzt bekannt. Es ist notwendig geworden, weil das Gerüst der finanziellen Sanierung nach einem Gerichtsentscheid zusammengebrochen war. Außerdem hat sich die operative Situation erneut so sehr verschlechtert, dass der Konzern Ende 2011 über kein Eigenkapital mehr verfügte.
Obwohl die Lage dramatisch ist, sollen auf der Hauptversammlung voraussichtlich keine Beschlüsse gefasst werden.
01.02.2012.
Raderberger verkauft mehr Bier
Frankfurt - Die Brauerei Radeberger hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Absatz als und Umsatz gesteigert.
Der Umsatz stieg von 1,6 auf 1,8 Milliarden Euro. Die gesamte Gruppe verkaufte 13,2 Millionen Hektoliter Getränke im In- und Ausland (2010: 13,1 Mio hl).
Besonders gut liefen die Marken Radeberger und Jever, die alkoholfreie Bionade befindet nach einer Delle seit April wieder auf Wachstumskurs, berichtete das zum Dr. Oetker-Konzern zählende Unternehmen. Trotz des schlechten Sommers konnte auch die Weizenbier-Marke Schöfferhofer um 3 Prozent zulegen.
01.02.2012.
Hornbach will im Osten weiter wachsen
Dresden - In den nächsten beiden Jahren will das Baumarktunternehmen Hornbach in Ostdeutschland weiter expandieren und 400 neue Arbeitsplätze schaffen. Ziel ist es, bis zu vier neue Märkte zu eröffnen. Fest steht, dass einer davon in Rostock gebaut wird – andere Standorte könnten in Sachsen und Thüringen sein. Zurzeit würden dort einige Standorte geprüft, gab Hornbach bekannt.
In den neuen Bundesländern und Berlin gibt es bereits 16 Hornbach-Baumärkte mit etwa 1.500 Beschäftigten. Der Gesamtumsatz des Unternehmens betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 gut 2,84 Milliarden Euro.
31.01.2012.
Das ist Spitze! Firmen aus Sachsen-Anhalt zählen zu den Top-Arbeitgebern
Magdeburg - Herzlichen Glückwunsch. Drei Unternehmen aus Sachsen-Anhalt dürfen sich nach einem Ranking der Unternehmensberatung compmedia zu den besten Arbeitgebern 2012 zählen. Es sind der Arznei-Dienstleister „Zur Rose Pharma GmbH“ aus Halle, das Fertigungscenter für Elektrische Anlagen, Sangerhausen, und der Elektro-Anlagen-Bauer G. Sandow GmbH aus Dessau-Roßlau. Diese Betriebe wurden jetzt mit dem Gütesiegel „Top Job“ ausgezeichnet, weil ihre Personalinstrumente in einer wissenschaftlichen Erhebung und per Mitarbeiterbefragung als vorbildlich eingeschätzt wurden.
Weiterlesen … Das ist Spitze! Firmen aus Sachsen-Anhalt zählen zu den Top-Arbeitgebern
31.01.2012.
Sachsen-Anhalt legt beim Export kräftig zu
Magdeburg - Seit 2010 hat Sachsen-Anhalt seine Exportkraft fast verdoppelt. Im Jahr 2000 betrug die Exportquote (Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz der Industriebetriebe des Landes)lediglich 15,7 Prozent.
Für das abgelkaufene Jahr liegen zwar noch keine endgültigen Daten vor, aber sie dürften an die 30-Prozent-Marke heranreichen, gab Birgit Stodtko, Geschäftsführerin International der Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau bekannt.
31.01.2012.
Kein Privatvermögen bei Anton Schlecker
Ehingen - So wie es seit gestern aussieht, ist bei Drogerie-König Anton Schlecker kein Geld mehr zu holen. Der Gründer der insolventen Drogeriekette hat mutmaßlich sein gesamtes Vermögen in das Unternehmen investiert: "Es ist nichts mehr da, er hat alles in das Unternehmen eingebracht", gestand seine Tochter Meike Schlecker am Montag in Ehingen.
Durch die Insolvenz der Anton Schlecker e.K. (eingetragener Kaufmann), die an der Spitze der Unternehmensgruppe steht, ist laut vorläufigem Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz auch der Patriarch selbst zahlungsunfähig. Bislang hieß es noch, Schlecker besitze ein Privatvermögen von rund drei Milliarden Euro.
Lieferantenschulden in zweistelliger Millionenhöhe haben zur Insolvenz der Drogeriekette Schlecker mit über 30.000 Angestellten geführt. Mittlerweile erhält die Kette wieder Waren von den wichtigsten Lieferanten.
Meike Schlecker versicherte, die Familie werde auch in diesen schweren Zeiten zu ihrem Unternehmen und ihrer Verantwortung stehen: "Wir kämpfen!"
Insolvenzverwalter Geiwitz hat vom Amtsgericht Ulm derweil als «starker» Verwalter die gesamte Befugnis über das Vermögen von Anton Schlecker zugesprochen bekommen. Dieser Schritt ist vor allem wichtig für die Gläubiger. Als «schwacher» Insolvenzverwalter hätte Geiwitz z.B. die ausstehenden Mieten nicht bezahlen dürfen, wie er erklärte.
31.01.2012.
Arbeitslosenzahl steigt auf über drei Millionen
Nürnberg - Die Winterarbeitslosigkeit hat die Zahl der Jobsucher im Januar erstmals wieder über die Drei-Millionen-Marke steigen lassen. Insgesamt seien zum Jahresbeginn 3,09 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit gewesen. Dies wären rund 310 000 mehr als im Dezember 2011, aber knapp 260 000 weniger als vor einem Jahr. Ziehe man saisonale Effekte ab, sei die Zahl der Erwerbslosen noch einmal um rund 20 000 gesunken. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen für Januar will die BA heute bekanntgeben.
Nach Bundesagentur-Angaben sind die Jobchancen von Arbeitslosen schon lange nicht mehr so gut wie zum Jahresbeginn. Schon seit vielen Jahren habe es nicht mehr so viele freie Stellen gegeben, teilte die Agentur mit. Der Grund ist die stabile wirtschaftliche Situation in Deutschland.
30.01.2012.
Saale-Unstrut: Mehr Wein in den Fässern
Freyburg - Die Keller der Winzer von Deutschlands nördlichstem Qualitätsanbaugebiet sind nach zwei mageren Jahren endlich wieder einmal gut gefüllt. Gut sechs Millionen Liter wurden im Gebiet Saale-Unstrut 2011 von den Stöcken geholt - ein sehr guter Ertrag. Das sagte der Präsident des Weinbauverbandes, Siegfried Boy in Freyburg. Und fügte erleichtert hinzu: "Das war auch bitter nötig, denn 2010 waren es nur 3,1 Millionen Liter gewesen und 2009 sogar nur 2,8 Millionen Liter."
30.01.2012.
Satte Rabatte im WSV
Magdeburg - Heute geht's los: Der Winterschlussverkauf mit Rabatten von bis zu 50 Prozent. Insbesondere Modegeschäfte müssen die Lager räumen, um Platz für die Frühjahrsware zu schaffen. Der Handelsverband HDE rechnet damit, dass sich gut drei Viertel der rund 400 000 Einzelhändler an der freiwilligen Schlussverkaufsaktion beteiligen.
30.01.2012.
Schleckers Zukunftspläne
Ehingen - Die pleite gegangene Drogeriekette Schlecker stellt heute am Stammsitz in Ehingen (bei Ulm) Auswege aus der Krise vor. Der vorläufige Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz will zusammen mit Vertretern der Familie Schlecker und des Managements das weitere Vorgehen erläutern. Die Drogeriekette strebt weiterhin ein Insolvenzplanverfahren an und will als Unternehmen komplett erhalten bleiben. Wie viele der rund 30 000 Stellen in Deutschland abgebaut werden, ist bisher unklar.
27.01.2012.
Rekordumsätze bei Halloren
Halle / Saale – Die Halloren Schokoladenfabrik AG kann für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 einen Rekordumsatz melden: Der vorläufige Konzernnettoumsatz (bereinigt um Erlösschmälerungen) stieg im Berichtzeitraum gegenüber dem Vorjahr von 60,4 Mio. € auf knapp 70 Mio. €. Das Wachstum beträgt rund 13 % und bewegt sich damit bereits im sechsten Jahr hintereinander im zweistelligen Bereich.
Ausgesprochen gut kam Halloren dabei auf den ausländischen Märkten voran: Der Export stieg erneut um 15 %: „Die sehr gute Umsatzentwicklung wird über die gesamte Sortimentsbreite und von allen Geschäftsbereichen getragen, sei es Marke, Chocolaterie, Confiserie oder Industrie“ sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé. „Dieser Erfolg ist uns besonders wichtig, denn damit steht Halloren strategisch auf mehreren stabilen Säulen."
27.01.2012.
Breitband-Ausbau fördert die Wirtschaft
Magdeburg - Im Vergleich der ostdeutschen Bundesländer steht Sachsen-Anhalt beim Aufbau schneller Datennetze mit einer bis zum jetzigen Zeitpunkt aufgewendeten Fördersumme von insgesamt 26 Millionen Euro weit vorne Dennoch müssen, "ungeachtet des guten Zwischenstandes die weißen Flecken, d. h. die nicht ausreichend versorgten Kommunen mit ihren Bürgern und Unternehmen, so schnell wie möglich beseitigt. Gelingt uns das nicht, hängen wir diese Gemeinden und Gebiete ab. Das können wir uns definitiv nicht erlauben.“
27.01.2012.
Verbraucher sind in Kauflaune - Konsum-Index steigt und steigt...
Nürnberg - Die deutschen Verbraucher sind auf dem besten Wege, zur Stütze der Wirtschaft in der aktuellen Schulden- und Finanzkrise zu werden. Die Stimmung der Konsumenten sei angesichts der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt blendend. das ergab der neue Konsumklima-Index des Marktforschungsinstituts GfK. Ein Grund ist, dass die Verbraucher ihr Geld lieber ausgeben, als es zu niedrigen Zinsen anzulegen.
Der Gesamtindex für das Konsumklima stieg laut GfK von 5,6 Punkten im Dezember auf 5,7 Zähler im Januar. Für Februar sagten die Marktforscher ein weiteres Plus auf 5,9 Punkte voraus. Der Index für die Konjunkturerwartung der Verbraucher stieg demnach zum zweiten Mal nacheinander auf nun 7,5 Punkte und damit über den langjährigen Durchschnittswert von null Punkten.
27.01.2012.
Europäischer Gerichtshof erlaubt Ketten-Verträge
Berlin - Unternehmen dürfen mit einem Beschäftigten über Jahre immer wieder einen befristeten Arbeitsvertrag abschließen. Das entschied jetzt der europäische Gerichtshof (EuGH). Gleichzeitig forderten die Richter die nationalen Behörden auf, den Einsatz von Zeit-Jobs streng zu kontrollieren. "Das Urteil verbessert die Möglichkeiten, den Missbrauch von befristeter Beschäftigung zu bekämpfen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Gleichzeitig sei es "sehr bedauerlich, dass Ketten-Verträge weiter möglich bleiben." Jobs auf Zeit sind in Deutschland seit Jahren auf dem Vormarsch. Mittlerweile ist fast jede zweite Neueinstellung befristet, 2001 galt dies nur für jede dritte Stelle.
Für Betroffene bedeuten Zeit-Verträge nicht nur mehr Unsicherheit, sie verdienen auch oft weniger Geld als Festangestellte. In Deutschland ist dabei die Lohnkluft mit 35 Prozent besonders groß, berichtete kürzlich die Industrieländer-Organisation OECD.
27.01.2012.
Das Band ist zerschnitten - der Solarpark offiziell eröffnet
Magdeburg - Michael Dörffel vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Herr Andreas Dorner, Geschäftsführer der WSB Neue Energien GmbH sowie Herr Holger Platz, Beigeordneter für Kommuales der Stadt Magdeburg (Foto) eröffneten gestern auf dem Cracauer Anger auch offiziell den größten Solarpark in Magdeburg. Die Anlage ist seit vergangenen Dezember in Betrieb un kann mehr als 10.000 Magdeburgerinnen und Magdeburger mit Strom versorgen. Insgesamt kommt der Solarpark auf eine Nennleistung von 8,5 Millionen Kilowatt.
26.01.2012.
Katrin Budde auf "Schlemmerreise" durch Sachsen-Anhalt
Berlin - Bis zu 25.000 Besucher strömen täglich auf der internationalen Grünen Woche in Berlin durch die Sachsen-Anhalt-Halle 23. Sie genießen die Spezialitäten, nehmen hier einen Bissen, dort einen Schluck und sind oft erstaunt, welche Köstlichkeiten das Bundesland zwischen Elbe und Saale zu bieten hat. Fast schon ein "Stammgast" auf der größten Lebensmittelmesse der Welt ist die SPD-Fraktionsvorsitzende Katrin Budde. Auch in diesem Jahr nahm sie sich Zeit für einen ausgedehnten Messe- Bummel.
Weiterlesen … Katrin Budde auf "Schlemmerreise" durch Sachsen-Anhalt
26.01.2012.
Halloren verkauft sexy Pralinés
Halle - Noch eine Meldung zum Schmunzeln und Genießen: Ab sofort verkauft die Halloren Schokoladenfabrik AG aus Halle Playboy Pralinés in Deutschland. Die exquisiten Süßigkeiten werden auf der am Sonntag beginnenden Internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Köln am Messestand der Halloren Schokoladenfabrik ausgestellt. Präsentiert werden zwei Editionen: „For Girls only…“ mit den Geschmacksrichtungen Cappuccino, Himbeer-Prosecco und Nougat, „For Men only…“ Whisky, Mocca-Rum und Espresso. Bei der Einführung am Rhein werden zwei Playmates im Original Bunny-Outfit die Präsentation aktiv unterstützen und die Besucher am Halloren-Stand mit den neuen Köstlichkeiten verwöhnen.
26.01.2012.
Rotkäppchen bleibt auf der Erfolgsspur
Freyburg - Die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH aus Freyburg (Burgenlandkreis) wird 35 Millionen Euro investieren, um auch 2012 erfolgreich zu sein. Das Geld wird unter anderem investiert, um die Kapazitäten zum beispiel bei der Abfüllung deutlich zu erweitern.
Nach eigenen Angaben ist Rotkäppchen mittlerweile Deutschlands größter Sektproduzent. An den Standorten in Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen und Baden-Württemberg beschäftigt das Unternehmen 540 Mitarbeiter.
2010 verkaufte die Firma den Angaben zufolge rund 225 Millionen Flaschen Sekt, Spirituosen und Wein, darunter 162,5 Millionen Flaschen Sekt. Der Gesamtumsatz lag 2010 bei 819,7 Millionen Euro.
26.01.2012.
Ministerpräsident glaubt an Q-Cells
Magdeburg - Obwohl es in der deutschen Solarbranche quietscht und knirscht, sieht Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) für das finanziell extrem angeschlagene Solarunternehmen Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen weiterhin eine Zukunft. "Q-Cells ist ein ganz Großer, der sich auch auf dem internationalen Markt behaupten kann", sagte er. Nach seiner Meinung ist die eingeläutete Energiewende ohne die Solarbranche nicht möglich: "Und ich kann mir die Energiewende ohne "Solar Valley" im Allgemeinen und Q-Cells im Besonderen nicht vorstellen", sagte Haseloff. Das an der Frankfurter Börse notierte Unternehmen mit 2200 Mitarbeitern ist in extremer Finanznot. Es hat nach eigenen Angaben kein Eigenkapital mehr.
Und Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) erklärte: "Die Solarindustrie hat Zukunft in Sachsen-Anhalt." Hersteller benötigten aber neue Technologien und Geschäftsmodelle. Dazu zählten Systemlösungen, die Solarzellen für das Dach mit einer dezentralen Speichermöglichkeit verbinden.
26.01.2012.
Was ist eigentlich der Ifo-Index?
München - Jeden Monat ermittelt das Institut für Wirtschaftssforschung aus einer Umfrage unter ca. 7000 Unternehmen die Stimmung in der Wirtschaft. Seit 1972 füllen die Firmen den Fragebogen des Instituts aus und daraus wird dann der sogenannte Ifo-Index ermittelt. Drei Datenreihen werden aus den Umfragen gezogen: Geschäftsklima, Geschäftsbeurteilung und Geschäftsbedingungen. Diese werden in prozentualer Veränderungen zum Vormonat und als absoluter Wert in Bezug auf den Indexstichtag 1. Januar 2005 = 100 veröffentlicht.
Mittlerweile gilt der Ifo-Index als wichtigster Indikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Nun legte er im Januar zum dritten Mal in Folge zu und verbesserte sich von 107,2 Punkten im Dezember auf 108,3 Punkte: "Die deutsche Wirtschaft startet mit Elan ins neue Jahr", sagte ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Zwar beurteilten die befragten Firmen ihre aktuelle Lage etwas schlechter als noch im Vormonat, aber bei ihren Erwartungen für die kommenden Monate sind sie deutlich zuversichtlicher. Zur Erinnerung: 2011 war der Ifo-Index monatelang gesunken, um dann im November überraschend anzusteigen. Das hatten die Experten als Ausreißer gewertet - bis der Index im Dezember erneut zulegte. Drei Anstiege in Folge werden normalerweise sogar als Trendwende gewertet. Angesichts des instabilen wirtschaftlichen Umfeldes warnen die Volkswirte aber in diesem Fall vor dieser Interpretation.
25.01.2012.
Grüne Woche: Ex-Ministerpräsident Böhmer besucht Sachsen-Anhalt in Berlin
Berlin - Überraschenden Besuch bekamen heute Mittwoch die Unternehmen 1. Salzwedeler Baumkuchenfabrik und die Original Salzwedeler Baumkuchen GmbH: Ex- Ministerpräsident Wolfgang Böhmer machte mit seiner Frau Brigitte Klein, Station in der Sachsen-Anhalt-Halle 23 b auf der Grünen Woche.
Natürlich kam der Ex-Politiker ganz privat in die Halle, dennoch wurde er von vielen Ausstellern ganz privat, aber doch von vielen Ausstellern mit einem Hallo begrüßt. Wolfgang Böhmer war von 2002 bis 2011 Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Seine Rundgänge auf der Grünen Woche waren ob ihrer entspannten Atmosphäre beliebt, da er sich für jeden Aussteller Zeit für ein Gespräch nahm. Auch heute musste eine Baumkuchen- Kostprobe sein, ergänzt mit neugierigen Fragen an die Aussteller zu ihrer wirtschaftlichen Situation. Danach zog es Wolfgang Böhmer auch noch zu Wikana und zu Hannemann-Kaffee aus Köthen.
25.01.2012.
Solarpark Magdeburg wird offiziell eingeweiht
Am Donnerstag wird Magdeburgs größte Solaranlage auch offiziell auf der Deponie Cracauer Anger eingeweiht. Wo bis 1998 noch Hausmüll lagerte, entstand in wenigen Monaten auf ca. 14 Hektar eine Fotovoltaikanlage mit einer Nennleistung von insgesamt rund 8,5 Millionen Kilowatt. Bereits seit Dezember 2011 liefert die Anlage, die durch den Dresdener Projektplaner WSB Neue Energien GmbH realisiert wurde, durch Solarenergie umweltfreundlich erzeugten Strom. Dieser wird über eine 30-kV-Leitung ins örtliche Mittelspannungsnetz eingespeist. So können mehr als 10.000 Magdeburgerinnen und Magdeburger mit der "sauberen" Energie versorgt werden.
25.01.2012.
Q-Cells in der Krise - was wird aus "Solar-Valley"?
Thalheim- Der gestrige Dienstag war kein guter Tag für den Solarkonzern Q-Cells. Das Unternehmen musste bekanntgeben, dass auch in Zukunft weiter rote Zahlen schreiben wird. daraufhin rutsche die Aktie teilweise bis zu 15 Prozent ab. Und auch heute fällt der Kurs weiter.
Weiterlesen … Q-Cells in der Krise - was wird aus "Solar-Valley"?
23.01.2012.
Grüne Woche: "Genuß pur" für Ministerpräsident Haseloff beim Sachsen-Anhalt-Tag
Berlin - Zum Sachsen-Anhalt-Tag auf der 77. internationalen Grünen Woche war auch Ministerpräsident Reiner Haseloff in Halle 23b auf dem Messeglände unter dem Funkturm gekommen. Beim Rundgang mit seiner Frau Gabriele, Wirtschaftsministerin Dr. Brigitta Wolff, Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens und zahlreichen anderen Gästen, informierte sich unser "Landesvater" über neue und bekannte landwirtschaftliche Produkte aus Sachsen-Anhalt und erlebte an den vielen Ständen "Genuß pur" in Sachen Geschmack und Qualität.
Weiterlesen … Grüne Woche: "Genuß pur" für Ministerpräsident Haseloff beim Sachsen-Anhalt-Tag
23.01.2012.
Privathaushalte bauen mehr Vermögen auf
Frankfurt/Main – Deutschlands Privathaushalte haben im vergangenen Jahr ihr Vermögen gesteigert. Das Bruttogeldvermögen der Deutschen legte im schwierigen Börsenjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Prozent auf 4,74 Billionen Euro zu. das berichtet die Anlagegesellschaft Allianz Global Investors.
Rein rechnerisch verfügte damit jeder Deutsche zum Jahresende über ein Vermögen von etwa 57 900 Euro brutto, 600 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Abzüglich der Schulden lag das Nettogeldvermögen der Deutschen 2011 bei insgesamt 3,18 Billionen Euro, im Vergleich zu 3,15 Billionen Euro für 2010.
23.01.2012.
Bundesbank verhalten positiv
Frankfurt/Main - Die Bundesbank geht nach den bisher vorliegenden Daten von einem wirtschaftlich schwachen Jahresende 2011 aus: "Das wirtschaftliche Wachstum dürfte in Deutschland im letzten Vierteljahr 2011 zum Stillstand gekommen sein. Nach dem kräftigen Anstieg der Wirtschaftsleistung im Sommer ist selbst ein leichter Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht auszuschließen", heißt es in dem vorgelegten Monatsbericht für Januar. Insbesondere die Industrie habe "unter der nachlassenden globalen Wirtschaftsdynamik und den von der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum ausgehenden Irritationen gelitten". Für den Jahresauftakt rechnet das Institut mit einer Beruhigung der Wirtschaftsleistung, aber nicht mit einer Rezession.
23.01.2012.
Schlecker meldete Insolvenz per Fax an
Ulm/Ehingen - Schlecker hat Planinsolvenz beim Amtsgericht Ulm beantragt. "Bei uns ist ein unterzeichnetes Fax eingegangen, im Laufe des Vormittags wird der Antrag im Original eingehen", sagte ein Sprecher des Gerichts.
Bereits das Fax gilt als "vollwirksamer Antrag". Der zuständige Insolvenzrichter Benjamin Webel wird sich schnellstens mit dem Antrag auseinandersetzen.
23.01.2012.
Heute Sachsen-Anhalt-Tag auf der Grünen Woche
Magdeburg - Heute steht Sachsen-Anhalt bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Mittelpunkt. Beim Sachsen-Anhalt-Tag der weltgrößten Schau für die Land- und Ernährungswirtschaft werden Ministerpräsident Reiner Haseloff und Agrarminister Hermann Onko Aeikens (beide CDU) Flagge für das Land zeigen. 81 Unternehmen und Verbände stellen in Halle 24 ihre Produkte und Angebote vor. Im letzten jahr waren nur 73 Aussteller gekommen.
Die Branche ist nach Aeikens Angaben 2011 weiter gewachsen. Der Umsatz in der Nahrungsherstellung stieg per 30. September im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent auf fast 4,5 Milliarden Euro. In der Getränkeherstellung kletterte er im gleichen Zeitraum um 2,9 Prozent auf etwa 598 Millionen Euro. In den 182 Betrieben der Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhalt sind rund 21 700 Menschen beschäftigt.
20.01.2012.
Drogeriekette Schlecker geht in die Insolvenz
Die größte deutsche Drogeriekette Schlecker ist insolvent. Das melden zahlreiche Nachrichtenagenturen. Das Unternehmen steckt tief in den roten Zahlen und schließt derzeit bundesweit Hunderte von Filialen.
20.01.2012.
Maschinenbauer sind optimistisch
Leipzig - Ostdeutschlands Maschinen- und Anlagenbauer blicken optimistisch in das Jahr 2012. Sie erwarten ein Umsatzwachstum von rund vier Prozent. Der Geschäftsführer des Landesverbands Ost des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA, vertritt bundesweit circa 3000 Unternehmen, davon 350 aus den neuen Ländern), Reinhard Pätz, sagte, die meisten Unternehmen rechneten damit, dass sich die Schwierigkeiten, die sich durch die Eurokrise ergäben, nicht auf das Geschäft auswirken werden.
"Wir gehen von einer guten wirtschaftlichen Lage in diesem Jahr aus"», sagte Pätz. Die Realwirtschaft trotze einer vermeintlichen Krisenstimmung. Pätz berichtete, dass viele ostdeutsche Maschinenbauer planten, Mitarbeiter zu halten und einzustellen. Er wertete dies positives Zeichen.
19.01.2012.
Handwerkskammer: Aufschwung setzt sich fort
Magdeburg - Auch im zweiten Halbjahr 2011 hat die Handwerkskammer Magdeburg wieder eine Konjunktur-Umfrage durchgeführt. Kammer-Präsident Werner Vesterling und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe stellten die Ergebnisse jetzt vor.
19.01.2012.
Köthener Internet-Beschaffungsplattform Mercateo weiter erfolgreich
Köthen - Der Erfolg der Beschaffungsplattform Mercateo geht weiter. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 79 Millionen auf knapp 111 Millionen Euro. Außerdem konnte die Sortimentsgröße im Shopbereich von 5,4 Millionen auf über 7 Millionen Artikel ausgebaut werden. Insgesamt wurden mehr als fünf Millionen Bestellpositionen über Mercateo abgewickelt.
"Das positive Jahresergebnis freut uns sehr, wir sehen unsere Strategie bestätigt. Mercateo hat sich als Beschaffungsplattform im Großkundenbereich etabliert. Von den über 870.000 registrierten Kunden konnten wir außerdem allein vergangenes Jahr 100.000 neue Kunden aus dem Bereich klein- und mittelständische Unternehmen gewinnen", kommentiert Peter Ledermann, Vorstand Finanzen und Personal, das Wachstum.
"Das starke Wachstum werden wir auch in 2012 weiter fortsetzen", ist sich Ledermann sicher. "Viele weitere innovative und professionelle Lösungen zur Einkaufsoptimierung werden wir auf den Weg bringen." Um allen Anforderungen gerecht zu werden, beginnt im Febraur 2012 am Firmensitz in Köthen die Baurbeiten für einen Gebäudeanbau, um dem steigenden Platzbedarf gerecht werden zu können.
19.01.2012.
Manroland wird aufgeteilt
Plauen - Der drittgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt Manroland wird in drei Teile zerschlagen und mit einem massiven Stellenabbau vor dem Aus gerettet. Das Werk in Augsburg wird an die Lübecker Possehl-Gruppe verkauft. Plauen soll ausgelagert werden. Und das Offenbacher Werk soll über ein Management-Buy-Out saniert werden. Wie viele Arbeitsplätze in Plauen abgebaut werden, ist noch nicht bekannt. Insgesamt wird für Manroland aber mit einer Halbierung der Mitarbeiterzahlen gerechnet.
19.01.2012.
Kodak am Ende, Orwo erfolgreich
New York - Was für ostdeutsche Freunde der Fotografie die Firma Orwo in Wolfen war, waren in Westdeutschland Unternehmen wie Agfa oder der amerikanische Konzern Kodak. Jetzt musste der der US-Foto-Pionier nach langen Überlebenskampf einen Insolvenzantrag stellen. Das Unternehmen will aber während des Insolvenzverfahrens weiterarbeiten - Dafür wurde eine Finanzierung von fast einer Milliarde Dollar vereinbart. Kodak hatte früher weltweiit die analoge Fotografie entscheidend geprägt - den schnellen Wechsel zu digitalen Bildern hat das Unternehmen jedoch nie klar. Ganz anders dagegen Orwo: Das Unternehmen ist führend in der Vermaktung der digitalen Fotografie und das Produktspektrum umfasst unter anderem die Produktion von Bildern, Fotobüchern und Funartikeln sowie weitere Fotofinishing-Produkte. Im Geschäftsjahr 2010 steigerte Orwo den Umsatz deutlich um 19 Prozent auf 32,97 Millionen Euro. Das durchschnittliche jährliche Umsatzwachstum von 2004 bis 2010 betrug 40,6 Prozent. Bis 2015 soll die Orwo Net AG zwischen 70 Millionen bis 75 Millionen Euro Umsatz erreichen.
18.01.2012.
Förderchancen für das Handwerk werden eingeschränkt
Magdeburg - Die Handwerkskammer Magdeburg und die Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk lehnen die neuen Regeln zur Vergabe von Fördermitteln in Sachsen-Anhalt ab. Das ab dem 1. Februar gültige Zuschlagssystem verringere gravierend die Chancen der kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe, Förderungen für Investitionen zu erhalten, weil die Anforderungen im Handwerk kaum realisierbar seien, hieß es heute bei der Tagung der Kreishandwerkerschaften in Magdeburg.
Weiterlesen … Förderchancen für das Handwerk werden eingeschränkt
18.01.2012.
Solarglas aus Sandersdorf-Brehna: Produktion beginnt im April
Sandersdorf-Brehna - Vetro Solar beginnt im April mit der Produktion von hochwertigem Solarglas in Sandersdorf-Brehna - mit über einem Jahr Verspätung! Zur Zeit werden die ersten Maschinen installiert und für die Produktion vorbereitet, die bereits Ende 2010 starten sollte.
Rückblick: Im Mai 2010 wurde der Grundstein für das neue Werk gelegt - es sollte die größte Solarglas-Anlage der Welt werden. Investitionsvolumen: 400 Millionen Euro. Doch die Finanz- und Wirtschaftskrise machte dem norwegischen Investor einen Strich durch die Rechnung. Das jetzt gebaute Werk ist die sehr viel kleinere Variante: 34 Millionen Euro Investitonssumme, 70 neue Arbeitsplätze.
Die Produktion in Sandersdorf-Brehna fällt in eine schwierige Zeit . Seit Ende 2010 sind die Preise für Solarmodule um über 30 Prozent gefallen. Vor allem asiatische Solarkonzerne gewinnen mit ihren vergleichsweise günstigen Produkten immer mehr Marktanteile. Zudem war die Nachfrage in vielen europäischen Ländern zuletzt schwach.
18.01.2012.
Bundesregierung korrigiert Wachstumsprognose nach unten
Berlin - Nach Einschätzung der Bundesregierung wird die deutsche Wirtschaft nach zwei Boomjahren 2012 nur leicht zulegen. Wirtschaftsminister Philipp Rösler rechnet mit einem Plus von 0,7 Prozent.
Der FDP-Politiker stellte heute den Jahreswirtschaftsbericht vor. In ihm wird allerdings vorausgesetzt, dass die Euro-Länder bei der Lösung der Staatsschuldenkrise vorankommen.
Obwohl allgemein eine Konjunkturabkühlung erwartet wird, rechnet die schwarz-gelbe Koalition dennoch mit einem Beschäftigungsrekord. In diesem Jahr wird die Zahl der Erwerbstätigkeiten voraussichtlich um 220 000 auf 41,3 Millionen Personen steigen. Entsprechend sinke die Arbeitslosenquote von 7,1 auf 6,8 Prozent - der niedrigste Wert seit 20 Jahren.
Bis vor kurzem war die Bundesregierung für 2012 noch von einem Wachstumsplus von einem Prozent ausgegangen, bleibt mit der leichten Korrektur nach unten aber immer noch etwas optimistischer als viele Ökonomen. Diese sagten im Schnitt ein Plus von nur noch 0,5 Prozent voraus.
17.01.2012.
Gutes Jahr für Bierbrauer
Düsseldorf - Die deutschen Brauer können mit dem Jahr 2011 zufrieden sein. Der Bierdurst der Deutschen sank mit 107 Litern pro Kopf nicht weiter, gab Generalbevollmächtigte der Sauerländer Veltins-Brauerei, Michael Huber, am Dienstag in Düsseldorf bekannt und berief sich dabei auf Hochrechnungen des Unternehmens, die auf Branchendaten der ersten elf Monate 2011 beruhen.
Erstmals seit Jahren ist nach diesen Berechnungen auch der Gesamt-Bierausstoß der Brauwirtschaft mit 95 Millionen Hektolitern stabil geblieben. Nach Einschätzung Hubers habe die Branche trotz des kalten Sommers vor allem von der guten Beschäftigungsquote profitiert.
17.01.2012.
China: Wirtschaftswachstum flaut ab, Inflationsrate sinkt
Peking - Chinas Wirtschaftswachstum flaut weiter ab. Im letzten Quartal sank es auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Wie die Regierung mitteilte, wuchs die Wirtschaft in den drei Monaten bis Dezember dennoch um robuste 8,9 Prozent. In dem Quartal zuvor lag der Wert bei 9,1 Prozent.
Das ist der geringste Anstieg seit dem zweiten Quartal 2009, als ein Zuwachs von nur 7,9 Prozent verzeichnet worden war. Als Gründe für die Entwicklung gelten abklingende Nachfrage nach Exportgütern sowie Pekings Kampf gegen die steigende Inflation. Die Inflationsrate stand im Dezember bei 4,1 Prozent. Im Juli betrug sie noch 6,5 Prozent.
17.01.2012.
VW und BMW: Super-Umsätze schützen nicht vor Rückruf
Wolfsburg/München - Technische Probleme an hunderttausenden Fahrzeuge zwingen VW und BMW dazu, die Autos in die Werkstatt zu rufen. Bei den Wolfsburgern sind in Deutschland 105 000 Wagen der Modelle Eos, Golf, Jetta,
Passat, Scirocco, Tiguan und T5 betroffen. Es handelt sich um 2,0-Liter-Dieselmotoren (TDI) der Baujahre 2009 bis 2012. Grund: Die Einspritzleitungen. Unter bestimmten Umständen kann Kraftstoff austreten. Weltweit gilt der Rückruf für 300 000 Autos.
BMW meldet Probleme mit einer Kühlwasserpumpe bei weltweit 235 000 Minis mit den Motorvarianten Cooper S und John Cooper Works. Hier besteht im Extremfall Brandgefahr. In Deutschland sind 22 000 Autos (Bauzeit zwischen März 2006 und Januar 2011) betroffen.
17.01.2012.
33 Milliarden Euro! Samsung investiert wie noch nie
Schwalbach - Der koreanische Elektrohersteller Samsung startet durch: In diesem Jahr will der Mischkonzern
33 Milliarden Euro ausgeben und über 25.000 Menschen neu einstellen.
Trotz Unsicherheiten im weltweiten wirtschaftlichen Umfeld plane der Konzern die bisher umfangreichsten Investitionen, hieß es. Es sollen neue Geschäftsfelder ausgebaut und die weltweit führende Stellung des Konzerns in Technologiebereichen wie Speicherchips und Flachbildschirme gestärkt werden.
17.01.2012.
Strafzölle für chinesische Solartechnik
Erfurt/Leipzig - Die Solarbranche fordert Strafzölle für chinesische Hersteller von Solartechnik. Grund ist der weltweite Preisverfall. Es geht um gleiche Bedingungen für deutsche Unternehmen auf dem deutschen Markt, begründete der Vorsitzende des Forschungsverbunds Solarvalley Mitteldeutschland, Hubert Aulich diese Forderung.
„Es gibt eine deutliche Verzerrung". Nach Aussagen des Verbunds-Vorsitzenden baue China seine Fertigungskapazitäten zum Teil extrem aggressiv aus, weil sich das Land diesen Markt langfristig sichern wolle.
In der Folge stöhne der Markt unter massiven Überkapazitäten und einem Preisverfall von bis zu50 Prozent. Wie schlecht es um die Branche in Deutschland stehen, zeigen diese Nachrichten:
Der Schott-Konzern zieht sich aus dem Geschäft mit Solar-Silizium zurück.
Der Solarmodulhersteller Solon beantragte Insolvenz.
Der Kraftwerkbauer Solar Millennium ist ebenfalls pleite.
17.01.2012.
Bleibt Manroland doch in Plauen?
Plauen - Völlig überraschende Wende im laufenden Insolvenzverfahren: Bleibt der finanziell schwer angeschlagene Druckmaschinenhersteller Manroland doch in Plauen? Davon geht der Insolvenzverwalter "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" aus. Angeblich gibt es Angebot, bei dem der Investor bei dem alle drei Standorte übernehmen will.
17.01.2012.
Wird Kaufhof doch nicht verkauft?
Düsseldorf - Der Handelskonzern Metro hat völlig überraschend die Gespräche zum Verkauf der Tochter Kaufhof "bis auf Weiteres" eingestellt. Hintergrund sei die schwierige Finanzlage teilte das Unternehmen mit.
17.01.2012.
"Made in Germany" soll doch bleiben
Brüssel - Nanu! Angeblich hat die EU-Kommission keine Pläne für eine Abschaffung oder Erschwernis zur Erlangung des Gütesiegels „Made in Germany“ in der Schublade. Das teilte die EU-Kommission gestern mit.
Wie www.wirtschaftsspiegel.com berichtete, hatten zahlreiche Unternehmensverbände und -vereinigungn aus Ost- und Westdeutschland sich massiv gegen diese Pläne beschwert.
17.01.2012.
Jagd auf die Euro-Millionen beginnt
Magdeburg - Am 23. März startet die neue europäische Lotterie Eurojackpot, mit dem Gewinne von bis zu 90 Millionen
Euro erzielt werden können. Neben den 16 deutschen Lottogesellschaften sind Lotterieunternehmen aus Dänemark,
Estland, Finnland, Italien, Norwegen, den Niederlanden, Slowenien und Spanien mit dabei. Ein Tipp kostet zwei Euro.
16.01.2012.
BASF gibt Gatersleben auf
Gatersleben - Der größte Chemiekonzern der Welt BASF gibt seinen Standort für Pflanzen-Genforschung in Gatersleben auf. Das Unternehmen teilte mit, dass das Tochterunternehmen Sungene bis Ende des kommenden Jahres geschlossen wird. Von dieser Entscheidung sind rund 57 Arbeitsplätze betroffen. Den Mitarbeitern sollen Stellen innerhalb der BASF-Gruppe angeboten werden.
Sachsen-Anhalts Agrarminister Hermann Onko Aeikens bedauerte die Entscheidung von BASF. Dieser Entschluss sei ein schlechtes Signal für den Forschungsstandort Deutschland, sagte der Minister. Kritik am Rückzug von BASF kam auch vom Gentechnik-Lobbyverein "InnoPlanta". Vorsitzender Uwe Schrader sprach von einem schwarzen Tag für den Forschungsstandort Deutschland.
16.01.2012.
Lebensmittel werden teurer
Berlin - Kurz vor Beginn der Grünen Woche in Berlin kündigen die Lebensmittelhersteller Preiserhöhungen an. Zwischen drei und vier Prozent müssten die Preise in diesem Jahr steigen, gab der Vorsitzende der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Jürgen Abraham, im Berliner «Tagesspiegel» bekannt. Damit reagiert die Branche auf die anhaltend hohen Rohstoffpreise und steigende Personal- und Energiekosten.
16.01.2012.
Kellner verzweifelt gesucht
Magdeburg - In Sachsen-Anhalt leiden Gastronomie und Hotellerie unter massiven Personalmangel. Da auch Aushilfskräfte die Lücken nicht mehr schließen können, ist die Branche immer mehr bereit, höhere Löhne zu bezahlen. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Wolfgang Schildhauer (DEHOGA) in Magdeburg.
Parallel zum Fachkräftemangel nimmt auch die Zahl der Lehrlinge immer weiter ab. In Sachsen-Anhalt würden derzeit etwa 4.000 junge Leute in der Branche ausgebildet, vor fünf Jahren waren es noch 5.500. Die Gründe: Junge Leute wollten oftmals nicht an Sonn- und Feiertagen und in den Abendstunden arbeiten. Außerdem schreckt viele Azubis die schlechte tarifliche Bezahlung ab.
15.01.2012.
Kathi-Backmischungen weiter im Aufwind
Halle - Backmischungshersteller Kathi blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück: Der Bruttoumsatz konnte um 16 Prozent gesteigert werden und lag bei 25, 3 Millionen Euro. Auch im Absatz wurden gut 15 Prozent zugelegt. Diese Zahlen nannte jetzt Marco Thiele, Geschäftsführer der KATHI Rainer Thiele GmbH.
Insgesamt verließen 17,5 Mio. Packungen - Backmischungen, Mehle und Brotbackmischungen - das Haus. Anhand dieser Zahlen konnte auch im Jahr 2011 die Marktführerposition in den neuen Bundesländern weiter ausgebaut sowie Listungserweiterungen in den alten Ländern erreicht werden. „Das gute Ergebnis 2011 stellt eine solide Basis für das kommende Jahr dar, dennoch blicken wir nur verhalten auf 2012. Drastisch gestiegene Rohstoffpreise, vor allem bei unseren Hauptrohstoffen Mehl und Zucker, trüben den Ausblick. Trotzdem gehen wir davon aus, dass wir auch 2012, dank der Treue unserer Kunden, den Wachstumskurs beibehalten können ", sagt Marco Thiele.
13.01.2012.
Neuer IHK-Chef in Wernigerode
Wernigerode - Seit dem 1. Januar 2012 ist Ralf Grimpe neuer Geschäftsführer der Geschäftsstelle Wernigerode der IHK Magdeburg. Er trat die Nachfolge von Falko Sommer an, der zum Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten ist. An der feierlichen Verabschiedung von Falko Sommer nahmen auch 50 Gäste aus Wirtschaft und Politik teil und überbrachten zahlreiche Geschenke und Glückwünsche. Ralf Grimpe (49) war von 2005 bis 2011 Geschäftsführer des Industrieverbandes Haus- und Versorgungstechnik Sachsen-Anhalt e.V. Davor sammelte er als Vorstand der BBJ Consult AG Berlin Erfahrungen auch auf internationaler Ebene.
13.01.2012.
Mittelstandsverbände läuten das Ende der "Raucherpause" ein
Bonn / Berlin - Immer mehr Firmen sind die Raucherpausen ihrer Mitarbeiter ein Dorn im Auge. Wennn es nach dem Willen mehrerer Mittelstandsverbände geht, soll damit jetzt Schluss sein. Raucher sollen künftig nur noch in der Mittagspause oder nach Feierabend Zigaretten konsumieren dürfen. "Schluss mit dem blauen Dunst während der Arbeit. Raucherpausen kosten die Betriebe bares Geld und stören den Arbeitsablauf", sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, der "Bild"-Zeitung.
Auch Ursula Frerichs, die Vorstandsvorsitzende des Bonner Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft, unterstützt den Vorstoß. "Extra-Pausen für Raucher müssen abgeschafft werden. Es kann nicht sein, dass Nichtraucher bestraft werden."
Die Rechtsprechung ist eindeutig: Angestellte haben kein Recht auf eine Raucherpause. Wer vergisst, sich auszutragen, dem kann sogar fristlos gekündigt werden. So entschied das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz erst 2010 (LAG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 06.05.2010 - 10 Sa 712/07, BB 2010). Allerdings gibt es bis heute einheitliche Regelung, wie mit Raucherpausen umzugehen ist. Eine Umfrage des Personaldienstleisters Randstad ergab, dass nur in jedem fünften Betrieb Raucher für ihre Pausen ausstempeln müssen.
13.01.2012.
Ost-Agrarflächen werden immer teurer
Berlin - Ehemalige staatliche DDR-Agrarflächen sind 2011 im Preis weiter deutlich gestiegen. Käufer zahlten durchschnittlich 12.640 Euro pro Hektar (in den alten Bundesländern 18.719 Euro). Das sind 21 Prozent mehr als 2010, wie die bundeseigene B
Die Gründe für die Mehrverkäufe sieht die BVVG zum einen in den neuen Privatisierungsgrundsätzen, nach denen ortsansässige Pächter die Flächen leichter direkt kaufen können. Zum anderen gebe es deutlich mehr Gebote, wenn Äcker und Weiden ausgeschrieben werden.
Auch bundesweit steigt die Nachfrage nach Ackerland, weil zum Beispiel wegen der Energiewende Platz für Stromtrassen und den Anbau von Energiepflanzen wie Raps oder Mais gebraucht werden. Die Bioenergie ist für viele Bauern zum zweiten Standbein geworden.
In diesem Jahr möchte die Gesellschaft weitere 39 400 Hektar aus seinem Bestand von 315 400 verkaufen. Sie hat auch noch 66 000 Hektar Wald im Angebot, nachdem im vergangenen Jahr wieder knapp 6000 Hektar verkauft wurden.
13.01.2012.
Mehr Geld für Postler
Bonn/Berlin - Postler bekommen mehr Geld aufs Konto: Die circa 130 000 Tarifbeschäftigten bei der Deutschen Post erhalten ab 1. April vier Prozent mehr Lohn und Gehalt. Darauf verständigten sich die Deutsche Post AG als Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi bei ihren Tarifverhandlungen. Die Verdi-Tarifkommission nahm am Donnerstag in Berlin ein entsprechendes Verhandlungsangebot an. Die ursprüngliche Forderung von sieben Prozent konmnte nicht durchgesetzt werden.
12.01.2012.
Sachsen-Anhalt mit 81 Ausstellern auf der grünen Woche
Magdeburg - In diesem Jahr nehmen 81 Unternehmen und Organisationen aus Sachsen-Anhalt an der Internationalen Grünen Woche in Berlin teil. Darunter 16 Direktvermarkter und 20 Anbieter aus der Tourismusbranche. das sagte Agrarminister Hermann Onko Aeikens (CDU).
Die Unternehmen in Sachsen-Anhalt seien kreativ gewesen und wollten viele neue Produkte vorstellen, sagte Aeikens. Als Beispiele nannte der Minister Bierlikör, Bierbrand und Kürbisbratwurst. Der Geschäftsführer der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (AMG), Thomas Lange, sprach von 'mindestens 50 neuen Produkten'. Allein die Stendaler Altmärker Fleisch und Wurstwaren GmbH präsentiere sich mit 14 neuen Angeboten.
Neuheiten gebe es auch von der Argenta Schokoladenmanufaktur GmbH, der Kathi Rainer Thiele GmbH, Bördekäse und von den Winzern aus Freyburg mit einem erstmals hergestellten Cuvée, fügte Lange hinzu.
Zudem könnten sich die Besucher der Grünen Woche über das Freizeit- und Kulturangebot in Sachsen-Anhalt informieren, sagte Aeikens. Die Messe sei auch ein wichtiges Schaufenster für den Tourismus.
Sachsen-Anhalt nimmt zum 22. Mal an der weltgrößten Leistungsschau der Agrar- und Ernährungswirtschaft teil. Das Land präsentiert sich vom 20. bis 29. Januar in der Halle 23b an 40 Messeständen.
11.01.2012.
Sovello investiert 35 Millionen Euro in Produktion
Bitterfeld-Wolfen - Heute gab das Solarunternehmen Sovello bekannt, dass es seine Produktion in Bitterfeld-Wolfen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) ausbaut. Rund 35 Millionen Euro werden bis 2013 investiert, kündigte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Reiner Beutel, am Mittwoch an: "Wir werden die Kapazitäten deutlich ausbauen. Damit werden wir einer der größten Produzenten von Wafern und Solarmodulen in Europa sein"
Sovello wolle mit modernster Technologie den Wettbewerbern, insbesondere aus China, Paroli bieten und kostengünstiger sein. Die Belegschaft von Sovello von derzeit 1250 Mitarbeitern werde gegen Ende 2012 möglicherweise geringfügig ausgebaut, sagte Beutel, ohne sich näher festzulegen. Insgesamt 400 Millionen Euro seien seit Gründung der Firma Ende 2005 am Standort investiert worden, sagte Finanzchef Ingolf Weise. 2011 sei ein Umsatz im "dreistelligen Millionenbereich" erzielt, die Gewinnzone aber noch nicht erreicht worden.
Sovello will mit modernster Technologie den Wettbewerbern, insbesondere aus China, Paroli bieten und kostengünstiger sein. Die Belegschaft von Sovello von derzeit 1250 Mitarbeitern soll bis Ende 2012 möglicherweise geringfügig ausgebaut werden, sagte Beutel, ohne sich näher festzulegen. Insgesamt 400 Millionen Euro wurden seit Gründung der Firma Ende 2005 am Standort investiert. 2011 konnte ein Umsatz im "dreistelligen Millionenbereich" erzielt, die Gewinnzone aber noch nicht erreicht worden.
11.01.2012.
Firmeninsolvenzen in Sachsen-Anhalt stark rückläufig
Hamburg - 2011 wurden 30.294 Firmen in Deutschland zahlungsunfähig - 1.986 Unternehmen bzw. 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr. 'Die Konjunktur hat sich positiv auf eine sinkende Zahl von Firmeninsolvenzen ausgewirkt', kommentiert Dr. Norbert Sellin, Geschäftsführer der Wirtschaftsauskunftei Bürgel.
Weiterlesen … Firmeninsolvenzen in Sachsen-Anhalt stark rückläufig
11.01.2012.
Pneumant-Reifen am Ende
Riesa - Eine alte Marke stirbt: Reifenhersteller Goodyear Dunlop stellt die Marke Pneumant ein. Gründe sind die schwache Nachfrage sowie der begrenzte Absatzmarkt.
Pneumant-Reifen werden nicht mehr hergestellt. Zuletzt wurden Pneumat-Reifen nur noch im sächsischen Riesa und im brandenburgischen Fürstenwalde produziert und ausschließlich im Inland verkauft worden. Allerdings wurden beide Werke in den vergangenen Jahren ausgebaut und produzieren heute hauptsächlich Premiumprodukte des Konzerns. Somit wirdder "Tod" der traditionellen DDR-Reifenmarke keine Auswirkungen auf die Produktion haben.
Pneumant begann 1906 mit der Gründung des Fertigungsbereichs für Gummireifen der Deutsche Kabelwerke AG Berlin (DKW). 1922 wurde die selbstständige Reifenfabrik DEKA Pneumatik AG in Berlin gegründet. 1937 ging die Produktion nach Fürstenwalde. Pneumant war unter dem bestehenden Markennamen (seit 1959) Alleinproduzent von Reifen in der ehemaligen DDR. Seit 1999 ging die Marke an Goodyear Dunlop.
11.01.2012.
2012: Robuste Koinjunktur läßt Bruttoinlandsprodukt kräftig steigen
Wiesbaden - Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden erwartet beim realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Plus von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz Euro-Schuldenkrise und weltweiter Konjunkturabkühlung zeigte sich die deutsche Wirtschaft zuletzt robust, kauflustige Verbraucher stützten das Wachstum. Allerdings rechnen viele Ökonomen damit, dass die Konjunktur zum Jahresende einen Dämpfer bekommen hat und sich der Rückgang im ersten Quartal 2012 noch verstärken wird.
10.01.2012.
Schweizer kaufen Dessauer Keks-Unternehmen
Dessau-Roßlau - Der Keks-Hersteller Pauly Biskuit in Dessau-Roßlau wurde jetzt an eine Schweizer Finanzholding verkauft worden. Dazu sagte Vorstandsvorsitzende Constanze Sika, dass mit dem neuen Partner die Weichen für die Zukunft des Unternehmens in der Region Dessau gestellt wurden. Über die Höhe des Kaufpreises wurden keine Angaben gemacht. Mit dem Verkauf will Pauly bis zu 200 Menschen in diesem Jahr einen sicheren Arbeitsplatz in der Region bieten. Das 1894 geründete Familienunternehmen hatte 1990 seinen Firmensitz von Hessen nach Sachsen-Anhalt verlegt.
Pauly Biskuit zählt zu den größten Herstellern Europas für Kekse in Schokoladentafeln und ist führend bei Diabetiker- und Biowaren. Das Unternehmen verfügt über sieben Backstraßen zur Dauerbackwarenherstellung und sieben Produktionslinien zur Waffelherstellung. Seit 2005 sind die wesentliche Teile von Produktion und Verwaltung in Dessau konzentriert. Gut 28 000 Tonnen Keks- und Schokoladenprodukte werden im Jahr hergestellt. Pauly wolle bis zu 200 Menschen in diesem Jahr einen sicheren Arbeitsplatz in der Region bieten
10.01.2012.
Landesregierung will Fördermittel drastisch kürzen
Magdeburg - Heute legt Wirtschaftsministerin Brigitta Wolff (CDU) den Ministern der Landesregierung die überarbeiteten Föderrichtlinien zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftssruktur" vor. Der Inhalt ist brisant, denn die Landesregierung will 2012 für Investoren die Fördermittel deutlich kürzen. Geld soll es nur noch geben, wenn hochwertige Arbeitsplätze in Wachstumsbranchen entstehen. Hintergund ist unter anderem, dass in diesem Jahr statt 370 Millionen Euro (2010) nur noch 167 Millionen Euro EU-Fördermittel zur Verfügung stehen.
Auch der Fachkräftemangel wird immer mehr zum Problem: Dadurch, dass immer wenige hochqualifizierte Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, werden in Sachsen-Anhalt nur 70 Euro je Einwohner an Forschungs- und Entwicklungsleistungen durch Unternehmen erwirtschaftet. In Thüringen sind es200 Euro und in Baden-Württemberg gar 1 100 Euro sind.
10.01.2012.
IHK-Präsidentin gegen Mindestlöhne
Dessau-Rosslau - Beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK), sprach sich Präsidentin Carola Schaar, klar gegen Mindestlöhne aus. Im Anhaltinischen Theater Dessau betonte sie vor 800 geladenen Gästen, dass jeder von seiner Hände Arbeit leben können soll. Aber der Mindeslohn sei ein untaugliches Mittel, dies zu erreichen. Mancher Unternehmer werde einen künstlich erhöhten Preis für Arbeit nur auffangen können, indem er weniger Leute beschäftigt. „Ein Mindestlohn nützt nur dem, der ihn auch bekommt.“
09.01.2012.
BMW und VW fahren Rekordjahre ein
München/ Wolfsburg - BMW hat noch sie so viele Autos verkauft wie im abgelaufenen Jahr. Der Absatz der drei Konzernmarken BMW, Mini und Rolls-Royce stieg auf 1,67 Millionen Autos (plus 14,2 Prozent).
"Unser Absatzziel von mehr als 1,6 Millionen verkauften Fahrzeugen haben wir deutlich übertroffen", sagte BMW-Vorstandsmitglied Ian Robertson. Auch Europas größter Autobauer Volkswagen eilt auf dem Weg an die Weltspitze von Rekord zu Rekord: Der VW-Konzern verkaufte 2011 weltweit erstmals knapp 8,2 Millionen Autos weltweit - rund eine Millionen mehr als im Jahr davor.
09.01.2012.
Kaufkraft bei Rentnern sinkt weiter
Berlin - Die Kaufkraft der 20,2 Millionen Rentner in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Das meldet die «Bild»-Zeitung und beruft sich auf Zahlen des Hamburgischen Weltwirtschafts-Institut (HWWI). Demnach hatten die Ruheständler nach Abzug der Inflation 1,8 Prozent weniger Geld zur Verfügung. Damit sank die die Kaufkraft der Rentner seit 2004 um insgesamt 8,8 Prozent.
09.01.2012.
Taxipreise bleiben stabil - Einheitstarife kommen
Magdeburg - Die Taxifahrer in Sachsen-Anhalt gehen trotz steigender Spritkosten nicht davon aus,dass in diesem Jahr die Fahrpreise erhöht weden. Derzeit liegt der Kilometerpreis im Bundesland im Durchschnitt zwischen 1,20 und 1,40 Euro. Aus dem Vorstand des Landesverbandes Sächsischer taxi- und Mietwagenunternehmen wurde jetzt bekannt, dass voraussichtlich zum 1. Juli ein neues Tarifsystem eingeführt wird. Demnach werden in den Sädten Halle und Leipzig, dem Saalekreis sowie den sächsischen Landkreisen Leipzig und Nordsachsen künnftig die gleichen Priese für Taxifahrten gelten. Die sächsischen Landkreise müssen dem Modell allerdings noch zustimmen.
09.01.2012.
Besucherrekord bei Reisemesse
Magdeburg - Fast 21.000 Besucher kamen am vergangenen Wochenende zur 20. Reisemesse "Tourisma & Caravaning" auf das Messegelände der Landeshauptstadt. Rekord. Partner war in diesem Jahr der neue Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg. Erstmals konnten sich die Besucher über die Schwerpunkte Rad, Outdoor und Sport informieren.
06.01.2012.
Neujahrsempfang der IHK: Toller Auftakt ins neue Wirtschaftsjahr
Magdeburg - Wenige Stunden vor dem Dreikönigstag lud die Magdeburger Industrie- und Handelskammer zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang ins Maritim-Hotel ein und mehr als 800 Gäste kamen. Nach dem abwechslungsreichen offiziellen Teil, feierten Politiker, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie zahlreiche weitere Vertreter des öffentlichzen lebens bis tief in die Nacht. Und alle Besucher waren sich einig: Wenn 2012 so schön wie dieser Abend wird, dann erwartet uns ein tolles Jahr.
Weiterlesen … Neujahrsempfang der IHK: Toller Auftakt ins neue Wirtschaftsjahr
05.01.2012.
Bundespräsident lehnt Anruf-Veröffentlichung ab
Berlin - Bundespräsident Christian Wulff lehnt die Veröffentlichung des umstrittenen Telefon-Anrufs bei "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann ab. "Die in einer außergewöhnlich emotionalen Situation gesprochenen Worte waren ausschließlich für Sie und für sonst niemanden bestimmt", schreibt er in einem Brief an Diekmann, der auf der Internetseite des Bundespräsidenten veröffentlicht wird. Und weiter: "Es erstaunt mich, dass Teile meiner Nachricht auf Ihrer Mailbox nach unserem klärenden Telefongespräch über andere Presseorgane den Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben."
05.01.2012.
Bundespräsidenten-Affäre geht weiter
Berlin - Bundespräsident Christian Wulff kommt nicht zur Ruhe. Nicht nur, dass es nach dem TV-Interview zu der Kredit-Affäre und seinen umstrittenen Anruf bei der BILD-Zeitung, massive Kritik an seinen Aussagen gab. Jetzt schrieb der Cheredakteur der BILD-Zeitung Kai Diekmann an den Bundespräsidenten und bittet darum, den Anruf, veröffentlichen zu dürfen. in dem Schreiben heisst es wörtlich: Um Missverständnisse auszuräumen, was tatsächlich Motiv und Inhalt Ihres Anrufs angeht, halten wir es deshalb für notwendig, den Wortlaut Ihrer Nachricht zu veröffentlichen." Der Wunsch der Veröffentlichung wird dann mit der von Chrstian Wulff im TV-Interview angesprochenen Transparenz begründet. Wenn Sie den ganzen Brief lesen wollen, klicken Sie bitte hier
05.01.2012.
Mehr Privatinsolvenzen
Halle - Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gab es von Januar bis Oktober 2011 insgesamt 2901 Privatinsolvenz-Verfahren - 25 mehr als im Vorjahreszeitraum (2876). Schon im Jahr 2010 war die Zahl der privaten Pleiten im Land mit insgesamt 3485 Verfahren im Vergleich zum Vorjahr (3464) gestiegen. Die Schulden sind beachtlich: Allein im Jahr 2010 standen hinter den privaten Insolvenzen den Angaben zufolge Forderungen von Gläubigern in Höhe von insgesamt rund 170 Millionen Euro. 2009 waren es etwa 167 Millionen Euro.
05.01.2012.
Millionenauftrag geht nach Halberstadt
Halberstadt - Der Schienenfahrzeughersteller VIS Halberstadt hat einen Millionenauftrag aus Finnland bekommen. Er soll für die Stadt Helsinki zehn Straßenbahnen modernisieren und ausrüsten. Der Auftrag hat ein Volumen von viereinhalb Millionen Euro. Zusammen mit anderen Aufträgen sind damit die rund 100 Arbeitsplätze bis ins Jahr 2013 hinein gesichert.
05.01.2012.
Präsidenten-Interview: Kein Befreiungsschlag
Berlin - Das Interview, das Bundespräsident Christian Wulff am Mittwochabend gab, sollte nicht nur der große Befreiungsschlag für das Staatsoberhupt werden, sondern auch alle Fragen beantworten. Doch kaum war das Gespäch gelaufen, hagelte es auf den Online-Seiten der großen deutschen Medien und auch heute morgen in den Zeitungen negative Kritiken.
04.01.2012.
Wulff-Interview: Erste Reaktionen
SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, die Eignung von Christian
Wulff als Bundespräsident neu zu überprüfen. „Sie muss eine ehrliche Neubewertung der Fähigkeit von Herrn Wulff in diesem Amt vornehmen. Das ist keine Causa Wulff mehr, das ist eine Causa Merkel.“
Politologe Oskar Niedermeyer auf ntv: „Man kann nicht permanent Fehler machen und sich anschließend entschuldigen. Die Rede ist nicht dazu geeignet, die Vorwürfe verstummen zu lassen. Das Amt des Bundespräsident hat schon Schaden genommen“
„Süddeutsche Zeitung“: „Christian Wulff verbraucht all seine Kraft damit, sich zu erklären und seine Fehler zu entschuldigen. Er ist ein Präsident Laokoon - einer, der sich in seinen Widersprüchen verwickelt hat, von ihnen gewürgt wird und sich mit einer und noch einer öffentlichen Erklärung Luft zu verschaffen sucht. Er ist ein Präsident, der sich in seiner Schwäche an seinem Amt festhält, weil ihm das Amt den Halt gibt, den er ansonsten nicht hat. Der Bundespräsident übt, so steht es im Grundgesetz, das Gnadenrecht aus; Christian Wulff ist der erste Bundespräsident, der sich selbst begnadigt.“
DIE WELT: „Den nötigen Durchhaltewillen besitzt Wulff. Das hat er in seinem Fernsehauftritt bewiesen. Es war kein durchweg souveräner Auftritt. Wulff hat noch einmal eine Entschuldigung ausgesprochen, diesmal für den Umgang mit der Presse. Eine weitere Runde von Entschuldigungen möge dem Land erspart bleiben. Stattdessen möge der Bundespräsident zeigen, welche Qualitäten noch in ihm stecken. Die Weisheit, den richtigen Maßstab für Besonnenheit unter schwerem Druck zu finden, sei Christian Wulff zu wünschen. Er hat nur noch eine einzige Chance.“
04.01.2012.
Wulff lehnt Rücktritt ab!
Berlin - Erste Einzelheiten aus dem TV-Interview. Christian Wulff lehnt seinen Rücktritt als Bundespräsident ab, gesteht aber Fehler ein!
04.01.2012.
Vera Lengstfeld: Bundespräsident wurde zur Witzfigur
Magdeburg - Auf der Internetseite des Mitteldeutschen Rundfunks läuft derzeit eine Umfrage, ob Christian Wulff von seinem Amt als Bundespräsident zurücktreten sollte. Stand um 18:00 Uhr: 85 Prozent (1986 Stimmen) wollen, dass Christian Wulff aufhört, 14 Prozent (330 Stimmen) möchten, dass er im Amt bleibt. und 1 Prozent (29 Stimmen) ist unentschieden. Zu der Meinung der Bürgerinnen und Bürger passt die Aussage der früheren DDR-Bürgerechtlerin und CDU-Politikerin Vera Lengsfeld, die den Bundespräsidenten zum Amtsverzicht auffordert: Der Bundespräsident sei endgültig zur Witzfigur geworden. Jede Stunde, die er sich länger ans Amt klammere, schade der demokratischen Kultur, erklärte sie. Sie rief SPD und Grüne auf, sich aktiv für Wulffs Ablösung einzusetzen.
04.01.2012.
So läuft das mit dem Interview
Mainz - Bundespräsident Christian Wulff stellt sich den Fragen von ARD und ZDF. Mittlerweile sind Details des Interviews klar. Auf der Internetseite des Mainzer Senders werden die wichtigsten Fragen rund um das brisante Gespräch beantwortet.
04.01.2012.
Private Sender: Chefredakteure beschweren sich bei Wulff
Berlin - Während ab 17.15 Uhr das Interview, das die Leiter der Sender-Hauptstadtstudios Bettina Schausten (ZDF) und Ulrich Deppendorf (ARD) mit Bundespräsident Christian Wulff führen, beschweren sich die Chefredakteure privater Bundesanstalten beim Staatsoberhaupt Deutschlands.
Weiterlesen … Private Sender: Chefredakteure beschweren sich bei Wulff
04.01.2012.
20:15 Uhr: Bundespräsident bricht sein Schweigen - zeitgleich bei ARD und ZDF
Berlin - Na, endlich! Bundespräsidetn Christian Wulff bricht sein Schweigen und wird ein gemeinsames Interview bei ARD und ZDF geben. Das Gespräch wird am Abend zeitgleich um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Voraussichtliche Länge: 15 Minuten.
Bei der heutigen Bundespressekonferenz ließ Bundeskanzlerin Angela Merkel durch den Regierungssprecher Georg Streiter erklären, dass sie weitere Erklärungen des Bundespräsidenten erwarte. Die Kanzlerin habe volles Vertrauen darin, dass der Bundespräsident alle anstehenden Fragen umfassend beantworten werde, sagte Streiter. Merkel würde die Arbeit des Präsideten außerordentlich schätzen. Daran habe sich nichts geändert.
"Schweigen kann so laut sein", schrieb die "Neue Westfälische" aus Bielefeld. Jetzt warten Deutschland und das politische Berlin darauf, dass Wulffs Antworten auf die offenen Fragen rund um den Hauskredit und die Telefon-Drohungen so laut und eindeutig sind, dass er das Amt des Bundespräsidenten auch künftig noch kraftvoll ausführen kann.
04.01.2012.
Bau im Osten boomt
Halle - Die ostdeutsche Bauwirtschaft boomt. Es geht ihr so gut wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Eine Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ergab, dass die Geschäfte der Branche auch im Dezember 2011 außerordentlich gut gelaufen. Dazu habe der milde Winter beigetragen. Rund 87 Prozent der Unternehmen sprachen von einer guten Geschäftslage, erklärte das IWH. Das ist der höchste Wert seit 1993. Auch bei Ausschluss saisonaler Einflüsse ist die Branche in den neuen Ländern im Aufwind. Die Gründe sind mehr Aufträge von gewerblichen Investoren und privaten Haushalten.
Auch die niedrigen Bauzinsen und die Sorge um den Euro bewirken, dass lieber in die eigene Immobilie als in andere Geldanagen investiert wird, um so mehr Sicherheit zu haben.
Dazu kommt der demografische Wandel in Ostdeutschland mit vielen älteren Menschen. Dies ist ebenfalls gut für die Branche. Häufig wird nicht mehr neu gebaut, sondern das alte Heim wird erneuert.
Bei hungen menwchen ist das anders: Sie pendeln stattdessen vielfach zur Arbeit oder ziehen weg, bauen sich aber nicht unbedingt ein Haus und binden sich so an einen Ort.
Positv für die Baubranche wirkt sich ebenfalls aus, dass angesichts der alternden Bevölkerung überall neue Seniorenresidenzen entstehen oder Gebäude dafür umgebaut werden
Für die Studie befragte das IWH rund 300 Firmen der Branche in Ostdeutschland.
04.01.2012.
Sachsen-Anhalt: Wirtschaft verliert an Dynamik
Magdeburg - Sachsen-Anhalts Wirtschaft wird in diesem Jahr an Dynamik verlieren. Nach einer sehr erfolgreichen Entwicklung in 2011, in der einige Branchen sogar das Vorkrisenniveau wieder erreicht haben, blicken Experten nicht mehr so optimistisch in die Zukunft. Die europäische Schuldenkrise wird auch ihre Spuren in Sachsen-Anhalt hinterlassen.Positiv: Nach Ansicht der Experten wird die Zahl der Arbeitslosen sinken.
04.01.2012.
Bundespräsident Wulff will im Amt bleiben
Berlin - Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios will der in die Kritik geratene Bundespräsident Christian Wulff im Amt bleiben. Eine offizielle Stellungnahme des Sztaatsoberhaupts steht allerdings noch aus.
03.01.2012.
Thawa aus Thale an schwäbisches Unternehmen verkauft
Thale - Der schwäbsche Automobilzulieferer ElringKlinger hat für rund drei Millionen Euro den Metallgehäusehersteller Thawa GmbH aus Thale gekauft. Damit verstärkt das Unternehmen seine Aktivitäten in der Abgas-Reinigungstechnologie für Kraftfahrzeuge. Thawa wird mit seinen 50 Mitarbeitern künftig als Fertigungspartner für die bereits im Mai 2011 zugekaufte Schweizer Hug Engineering AG tätig.
03.01.2012.
Renditen für Lebensversicherungen sinken weiter
Hamburg – Millionen Kunden von Lebensversicherungen in Deutschland müssen sich auf niedrigere Renditen einstellen. Die durchschnittliche Überschussbeteiligung fällt 2012 auf 3,87 Prozent. Im Vorjahr lag sie noch bei 4,08 Prozent lag. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des HAMBURGER ABENDBLATT unter den 40 größten Lebensversicherern. Im Jahr 2000 hatte der Wert noch bei 7,15 Prozent gelegen, wie es hieß. Die Überschussbeteiligung ist die laufende Verzinsung des Vertrags. Ursache der fallenden Renditen ist die niedrigere Verzinsung von Rentenpapieren, vor allem der Bundesanleihen.
03.01.2012.
Medien gehen mit Bundespräsident Wulff hart ins Gericht
Berlin - Der Drohanruf des Bundespräsidenten beim Chefredakteur der BILD-Zeitung hat in ganz in ganz Deutschland heftige Reaktionen ausgelöst. Der Druck, den Christian Wulff so offenbar auf den Springer-Verlag ausüben wollte, ist Titelthema der meisten Zeitungen. Fast alle Leitartikel und Kommentare beschäftigen sich mit dem Vorgang und gehen dabei hart mit Christian Wulff ins Gericht. Einhelliger Tenor: Mit seinem Verhalten hat Bundespräsident Wulff nicht nur sich, sondern auch dem höchsten Amt der Bundesrepublik hohen Schaden zugefügt.
Weiterlesen … Medien gehen mit Bundespräsident Wulff hart ins Gericht
03.01.2012.
Konjunkturpaket II: Das ganze Geld ist weg
Magdeburg - Die Mittel aus dem vor zwei Jahren vom Bund aufgelegten Konjunkturpaket II wurden in Sachsen-Anhalt vollständig ausgezahlt, bestätigte das Finanzministerium. Das Land erhielt vom Bund 356 Millionen Euro und mit dem Eigenanteil von 119 Millionen Euro wurden Investitionen in Höhe von 475 Millionen Euro angeschoben. Das Geld floss vor allem an regionale Betriebe. Insgesamt wurden mehr als 1000 Projekte gefördert, darunter zum Beispiel: Ein Tierheim in Dessau-Rosslau (1,2 Millionen Euro), das Dach des Rathauses in Wernigerode (700.000 Euro), eine Schwimmhalle in Magdeburg (vier Millionen Euro) oder die Feuerwache Süd in Halle (1,7 Millionen Euro)
03.01.2012.
Arbeitslosenzahlen sinken weiter
Nürnberg - Am Jahresende stieg die Zahl der Arbeitslosen um rund 90 000 auf 2,8 Millionen. Grund hierfür war das Winterwetter, das alljährlich auf dem Bau, in der Landwirtschaft, in Gärtnereien und der Gastronomie vorübergehend zu einem Jobabbau führt. Obwohl die offiziellen Arbeitslosenzahlen erst heute bekanntgegeben werden, gehen Experten davon aus, dass nach Abzug jahreszeitlicher Effekte die Arbeitslosigkeit zum Jahresende im Vergleich zu 2010 trotzdem leicht gesunken ist - und zwar um 10 000 bis 20 000.
03.01.2012.
Auf lange Sicht: Keine gleichen Lebensverhältnisse in Ost und West
Halle (Saale) - Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) glaubt nicht daran, dass es in absehbarer Zeit gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West geben wird. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa sagte der Konjunkturchef des Instituts: "Aus ökonomischer Sicht sind wir da noch meilenweit entfernt, das wird auch noch mehrere Jahrzehnte dauern."
Die Arbeitsproduktivität pro Erwerbstätigem etwa liege in Ostdeutschland derzeit zwischen 75 und 80 Prozent im Vergleich zu der im Westen. Ein Grund dafür sei die unterschiedliche Zusammensetzung der Branchen in Ostdeutschland.
Weitere Gründe:
1.) Hochproduktive Industrien sind in den alten Ländern angesiedelt.
2.) Relative niedrige Wertschöpfung in den neuen Ländern.
3.) Weniger privates Kapital im Osten, das in Unternehmen investiert werden könnte.
4.) Hohe Überalterung im Osten: Dadurch ist der Anteil der abrbeitenden Bevölkerung niedriger als in Westdeutschland
02.01.2012.
BILD bestätigt Telefon-Drohung des Bundespräsidenten
Berlin - Der Telefonanruf von Bundespräsident Christian Wulff sorgt für Riesenaufregung in der Republik. Die Bildzeitzung hat in einer Stellungnahme die Berichte vom Wochenende bestätigt. Unter der Schlagzeile "In eigener Sache" schildert die Chefredaktion die Vorgänge um die telefonischen Drohungten des Bundespräsidenten. Eine ausführliche Zusammenfassung der Ereignisse hat jetzt die Süddeutsche Zeitung ins Netz gestellt.
02.01.2012.
Deutscher Journalistenverband zur Präsidentendrohung
Berlin - Der Deutsche
Journalisten-Verband hat sich gegen jegliche Versuche prominenter
Persönlichkeiten gewandt, Einfluss auf die kritische Berichterstattung
von Medien ausüben zu wollen. Der DJV reagierte damit auf Meldungen,
nach denen Bundespräsident Christian Wulff Mitte Dezember 2011 versucht
haben soll, einen Bericht der Bild-Zeitung über die Finanzierung seines
Privathauses zu verhindern. „Prominente müssen sich kritische
Berichterstattung als Teil der Meinungsfreiheit gefallen lassen“, machte
DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken deutlich. „Das müsste niemand
besser wissen als der erste Mann im Staat.“
02.01.2012.
Kreditaffäre: Bundespräsident soll BILD-Chef gedroht haben
Berlin - Der Bundespräsident Christian Wulff kommt in der Affäre um seinen Privatkredit nicht zur Ruhe. Jetzt kam heraus, dass Christian Wulff wegen der anstehenden Berichterstattung dem Chefredakteur der BILD-Zeitung Kai Diekmann gedroht haben soll. Das berichten übereinstimmend die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die Süddeutsche Zeitung. Wulff habe demnach am 12. Dezember während seines Staatsbesuchs am Persischen Golf versucht, den «Bild»-Zeitungs-Chefredakteur anzurufen, um zu verhindern, dass die Boulevard-Zeitung über ein "großes Ding" im Zusammenhang mit Christian Wulff berichtet. Als er diesen nicht erreichte, weil er in New York war, habe Wulff auf dessen Mailbox gesprochen. Die «Bild»-Zeitung hat über den Vorfall bislang nicht berichtet.
Weiterlesen … Kreditaffäre: Bundespräsident soll BILD-Chef gedroht haben
02.01.2012.
Zahl der Erwerbstätigen erreicht Rekord-Niveau
Wiesbaden - Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist 2011 zum ersten Mal über die Marke von 41 Millionen gestiegen. Durchschnittlich waren im vergangenen Jahr rund 41,04 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mit. Der bisherige Höchststand der Erwerbstätigkeit aus dem Jahr 2010 sei um 535.000 Personen oder 1,3 Prozent nochmals deutlich übertroffen worden.
02.01.2012.
Sachsen-Anhalt profitiert vom Aufschwung
Halle (Saale) - Auch Sachsen-Anhalts Industrie hat im letzten Jahr vom Aufschwung profitiert. Die rund 670 größeren Firmen im Land haben im ersten Halbjahr einen Gesamtumsatz von knapp 19 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das teilte das Statistische Landesamt jetzt mit. 13,5 Milliarden Euro wurden im Inland erzielt, 5,5 Milliarden Euro Umsatz wurden durch den Verkauf von Produkten ins Ausland erwirtschaftet.
Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2010 lag der Gesamtumsatz von Sachsen-Anhalts Industrie damit um 16,7 Prozent höher, der Inlandsumsatz um 14,2 Prozent. Der Auslandsumsatz erhöhte sich binnen Jahresfrist sogar um 23,2 Prozent. So waren den Angaben zufolge unter anderem elektronische Ausrüstungen, Fahrzeugteile und Metallerzeugnisse gefragt. Zu den größeren Firmen der Industrie zählen laut Statistik Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten.
02.01.2012.
Verbraucher gaben 2011 mehr Geld aus
Berlin - Die deutschen
Verbraucher haben im vergangenenh Jahr nach einer Umfrage des Deutschen
Industrie- und Handelskammertages (DIHK) trotz Euro-Schuldenkrise so
tief in die Tasche gegriffen wie "seit zehn Jahren" nicht mehr.
"Der
private Verbrauch ist um mindestens 1,2 Prozent gestiegen", hieß es in
einem am Montag veröffentlichten Konjunkturbulletin des DIHK. Vor allem
die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt habe den privaten Verbrauch gestützt.
28.12.2011.
Millionen-Investition in Zörbig
Zörbig - Biokraft-Produzent Verbio baut den Standort Zörbig (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) aus. Dort soll künftig deutlich mehr Biogas produziert werden als bisher. Bis 2013 werden dafür neue Biogasanlagen gebaut. Die Kapazität in Zörbig wird von 30 auf 50 Megawatt erhöht. Die Investition hat ein Volumen von 20 Millionen Euro. Laut Verbio entsteht gleichzeitig eine großvolumige Anlage, mit der Reststoffe wie Stroh zu Biogas verarbeitet werden können. Das Gas soll dann als Kraftstoff an Erdgastankstellen verkauft werden.
28.12.2011.
Bausparkassen sind zuversichtlich
Berlin - Deutschlands private Bausparkassen erwarten nach Zuwächsen 2011 auch im nächsten Jahr ein Plus beim Neugeschäft. Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas Zehnder sagte, dass die Schuldenkrise den Trend hin zu sicheren Spar- und Finanzierungsformen verstärke: "Was früher als langweilig belächelt wurde, hat einen neuen Charme erhalten."
Im laufenden Jahr wird die Zahl der neuen Verträge nach Einschätzung Zehnders leicht zulegen - seinen Angaben zufolge voraussichtlich um gut ein Prozent. 2010 war die Zahl der neuen Verträge auf rund zwei Millionen gestiegen.
27.12.2011.
Ost-Wirtschaft hat nur wenig Freiraum
Berlin - Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung hat in einer Studie ein Ranking der "wirtschaftlichen Freiheit in den deutschen Bundesländern 2011" erstellt. Wie der Leiter Detmar Doering bei der Vorstellung erklärte, schneidet dabei der Osten schlechter als der Westen ab. Sachsen und Sachsen-Anhalt belegen die Plätze 14 und 15. Nur Berlin wird noch schlechter bewertet. Sieger der Studie sind Bayern und Baden-Württemberg.
Die Studie hat untersucht, inwieweit Menschen ihren Geschäften ohne äußere Zwänge nachgehen, ihre Arbeitskraft oder Güter nutzen und Güter produzieren oder tauschen können. Die wirtschaftliche Freiheit wird dann eingeschränkt, wenn Regierungen und Parlamente über Steuern, Finanz- oder Sozialleistungen eingreifen.
Deshalb waren Kriterien zum Beispiel öffentliche Investitionen, die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie die der Sozialhilfeempfänger. Je höher die Werte, umso geringer die wirtschaftliche Freiheit.
In Sachsen-Anhalt liegt der Anteil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst als Anteil aller Beschäftigten mit 11,4 Prozent, in Sachsen bei 9,0 Prozent (Baden-Württemberg 9,1 Prozent).
Bei den Sozialhilfeempfängern übersteigen die Werte aus Sachsen-Anhalt mit 11,1 Prozent und Sachsen mit 9,3 Prozent der Bevölkerung die von Baden-Württemberg mit 3,1 Prozent um ein Mehrfaches.
Die Tatsache, dass alle Ostländern hinter den westliche rangieren, begründet Doering unter anderem mit den staatlichen Transfers. Außerdme verfügen die wirtschaftlich freieren Länder über ein höheres Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und eine niedrigere Arbeitslosenquote.
22.12.2011.
400 Millionen Euro für Wohnungs-Sanierungen
Magdeburg - Die kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsverbände Sachsen-Anhalts haben 2011 rund 400 Millionen Euro in die weitere Sanierung und Modernisierung des Bestands investiert. "Diese Summe wird auch 2012 fließen", sagten jetzt die Direktoren, Jost Riecke vom Verband der Wohnungswirtschaft und Ronald Meißner (Verband der Wohnungsbaugenossenschaften).
Von den in Sachsen-Anhalt insgesamt 371000 kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen sind nur noch zirka 34000 unsaniert. Viele davon sind allerdings für den Abriss vorgesehen. 2011 wurden landesweit 4000 Wohnungen vom Markt genommen.
Für das nächste Jahr erwartet die Wohnungswirtschaft einen Bevölkerungsrückgang von bis zu 20000 Menschen in Sachsen-Anhalt, bis 2025 würde es 125000 Haushalte weniger geben. Darauf werden sich die Verbände entsprechend einstellen, erwarten aber auch übergreifende Lösungsen bei den Folgen dieses demografischen Wandels.
22.12.2011.
Hoher Fachkräftemangel im südlichen Sachsen-Anhalt
Halle - Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, warnt, dass immer mehr Fachkräfte im südlichen Sachsen-Anhalt fehlen. Bereits knapp 40 Prozent der Firmen können ihren Bedarf nicht mehr decken. Das ergab eine Umfrage unter 600 Mitgliedern der Kammer. Immer prekärer wird die Lage in der Baubranche sowie im Verkehrs- und Gastgewerbe. Gründe für die verschärfte Lage sind die demografische Entwicklung und die Situation am Arbeitsmarkt, denn gut ausgebildete Fachkräfte sind meist nur noch kurz arbeitslos.
Laut der IHK erwarten gut 44 Prozent der Unternehmen, dass sie offenen Stellen nicht mehr besetzen können - neun Prozent mehr als 2008 und zwölf Prozent mehr als 2007. Bei Industrie und Bau sind es jetzt sogar mehr als 50 Prozent, die bei der künftigen Stellenbebesetzung schwarz sehen.
22.12.2011.
Nachfrage nach Ökostrom wieder normalisiert
Berlin - Der Strom aus erneuerbaren Energien ist zwar weiter auf dem Vormarsch. Allerdings steigt die Nachfrage privater Kunden nach Ökostrom steigt lange nicht mehr so schnell wie in den Wochen nach der Atomkatastrophe in Japan im März. Derzeit wechseln wieder etwa so viele Verbraucher in Ökostromtarife wie vor dem japanischen Gau. Zu diesem Ergebnis kommt eine dpa-Umfrage bei den größten Ökostrom-Anbietern sowie den Internet-Vergleichsportalen Toptarif und Verivox.
Überwiegende Meinung der Befragten: Kunden, die wechseln wollen, schauen angesichts von steigenden Strompreisen wieder stärker auf die Kosten und etwas weniger auf die Herkunft des Stroms. Im März und April hätten in der Spitze bis zu 70 Prozent der Portalbesucher Ökostrom als Grund für einen Wechsel angegeben. Nun seien es wieder 40 bis 50 Prozent wie zu Jahresanfang.
Nach Angaben der Bundesnetzagentur hatten sich im vergangenen Jahr 3,7 Millionen Haushaltskunden für einen Ökostromtarif entschieden, das entsprach einem Anteil von 8,8 Prozent.
21.12.2011.
Trotz Protesten aus der Wirtschaft kommt der Wassercent
Magdeburg - Die Landesregierung hat gestern trotz scharfer Proteste aus der Wirtschaft die Verordnung für den sogenannten Wassercent beschlossen. Das letzte Wort hat zwar der Landtag, doch gilt die Einführung als sicher:"Wir haben ein ausgewogenes Paket geschnürt", sagte Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU), "die Einführung des Wassercents ist vertretbar und sinnvoll.
Das Land erwartet jährliche Einnahmen von etwa 11,1 Millionen Euro. Davon sollen rund 6,3 Millionen Euro aus der öffentlichen Wasserversorgung (einschließlich versorgendes Gewerbe) in die Kassen fliessen. Kühlwasser soll Einnahmen von etwa 1,2 Millionen Euro bringen, die landwirtschaftliche Bewässerung zirka 100000 Euro. Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft sollen rund 3,5 Millionen Euro beisteuern - zunächst waren es noch fünf Millionen Euro gewesen.
Nutzer der öffentlichen Wasserversorgung müssen mit einer Kostensteigerung von sechs bis sieben Cent pro Kubikmeter Wasser rechnen. Pro Kopf liege die Mehrbelastung bei zwei bis drei Euro im Jahr, monatlich also bei etwa 20 Cent.
21.12.2011.
Halle hat die höchste Wirtschaftskraft in Sachsen-Anhalt
Halle - Rote Laterne für den Landkreis Mansfeld-Südharz. Nach einer bundesweiten Erhebung ist er Deutschlands wirtschaftsschwächste Region. 393 Kreise und Städte wurden bei dieser Erhebung bewertet berichtet das Wirtschaftsmagazin "Focus-Money". Die höchste Wirtschaftskraft in Sachsen-Anhalt hat die Stadt Halle, die bei disem Ranking auf mit Platz 203. Die Stadt machte nach 2010 mit der Verbesserung um 160 Plätze einen deutlichen Sprung nach vorne. Die Landeshauptstadt Magdeburg schaffte es auf Rang 243.
Grundlage des Vergleichs waren sieben Indikatoren, darunter die Arbeitslosenquote, Investitionen in der Industrie, das verfügbare Einkommen privater Haushalte sowie die Bevölkerungsentwicklung.
Im Bundesvergleich schneidet im Osten die thüringische Stadt Jena (129) am besten ab. Auf den ersten drei Plätzen stehen bayerische Regionen: Pfaffenhofen, München und Erding.
21.12.2011.
Aus für Billig-Jobs
Berlin - Ab dem 1. Januar 2012 gelten für die gut 900.000 Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche Mindestlöhne.
Einstimmung beschloss die Bunderegierung: eine Einführung des Branchen-Mindestlohns in Höhe von 7,01 Euro im Osten und 7,89 in den westlichen Bundesländern.
Damit gelten im neuen Jahr in elf Branchen mit vier Millionen Arbeitnehmern Mindestlöhne. Bei einigen wurden zudem zudem Mindestlohnsteigerungen beschlossen, die teils deutlich über einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro hinausgehen.
Der Mindestlohn für die 90 000 Beschäftigten des Dachdeckerhandwerks steigt am 1. Januar von 10,80 auf elf Euro und ein Jahr darauf auf 11,20 Euro. Gebäudereiniger im Westen erhalten ab Januar 2012 einen Mindestlohn von 8,82 (8,55 ) Euro, ab 2013 neun Euro. In Ostdeutschland gibt es nach sieben Euro zunächst 7,33 und ein Jahr später 7,56 Euro.
Mindestlöhne müssen auch in diesen Branchen gezahlt werden: Abfallwirtschaft (bundesweit 8,33 Euro). Bauhauptgewerbe (zwischen 9,75 und 13 Euro. Steigerungen auf 10,25 bis 13,70 ab 2013). Bergbauspezialarbeiten (11,53 bis 12,81 Euro). Elektrohandwerk (8,40 im Osten, 9,70 im Westen). Maler und Lackierer (9,50 bis 11,25 Euro). Pflegebranche (7,50 im Osten, 8,50 im Westen, ab 1. Januar 7,75 und 8,75, von 2013 an acht und neun Euro). Sicherheits- und Wachgewerbe (6,53 bis 8,60 Euro, ab 2013 circa 7,50 bis 8,90 Euro). Großwäschereien (7,51 West, 6,36 Euro Ost).
21.12.2011.
VW knackt fünf Millionen Marke
Wolfsburg - 2011 werdenn zum ersten Mal mehr als fünf Millionen mit dem VW-Label verkauf. ADas gab VW-Chef Martin Winterkorn vor Führungskräften bei einer internen Konferenz in Dresden, meldet die Fachzeitschrift "Automobilwoche". Bis einschließlich November wurden bislang 4,69 Millionen Pkw abgesetzt - ein Plus von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
20.12.2011.
Kaum Sponsoren-Geld für "otto"-Kampagne
Magdeburg - Die Wirtschaft "schweigt" zur neuen "otto"-Dachmarke der Landeshauptstadt. Konnten 2010 noch über 75.000 Euro an Sponsorengeldern für die Kampagne vom Wirtschaftsdezernat eingeworben werden, waren es 2011 lediglich 9.950 Euro. Als die "otto"-Kampgane gestartet wurde hatte die Stadt mit mehr als 100.000 Euro Sponsorengeldern jährlich gterechnet. Warum das "otto"-Sponsoring so eingebrochen ist, kann sich im Wirtschafts-Dezernat niemand erklären. Mal sehen, wie es 2012 wird. Da steht das Projekt "otto reitet" im Mittelpunkt. Für diese Kampagne hat das Wirtschaftsdezernat noch einmal 20 große Unternehmen der Stadt um finanzielle Unterstützung angesprochen. Außerdem wurden 30 überregionale Firmen kontaktiert. Es stehen aber noch endgültige Entscheidungen aus.
20.12.2011.
Millionen-Auftrag für Hallenser IT-Unternehmen
Halle - Der IT-Dienstleister Gisa GmbH aus Halle wächst weiter. das Unernehmen übernimmt jetzt die Betreuung der Büro-Computersysteme und der dazugehörigen Infrastruktur beim Leipziger Gasimporteur VNG. Es handelt sich um einen über fünf Jahre laufenden Vertrag der Umsatzvolumen zwischen 40 und 50 Millionen Euro beinhaltet. Es ist der größte Auftrag der Firmengeschichte.
20.12.2011.
Telekom bleibt auf US-Mobilfunktochter sitzen
Dallas/Bonn - Geplatzt: Die Deutsche Telekom wird ihre Mobilfunktochter T-Mobile USA nicht los. Der US-Branchenriese AT&T hat nach den Bedenken von US-Wettbewerbshütern die 39 Milliarden Dollar (30 Mrd Euro) Übernahme abgeblasen.
Deutsche Telekom und AT&T hatten den Deal im Frühjahr eingefädelt. Dabei ging es um viel: AT&T hätte mit einem Schlag sein Netz deutlich ausgebaut. Die Telekom wiederum hätte ein wirtschaftliches Problem "entsorgt".
19.12.2011.
Weniger Geld für Verkehrsinvestitionen nach Sachsen-Anhalt
Berlin/Magdeburg - In den nächsten fünf Jahren wird der Bund deutlich weniger Geld für Verkehrsinvestitionen in Sachsen-Anhalt zur Verfügung stellen als bisher. Das sieht der neue Investitionsrahmenplan vor, den Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) vorstellte. lag die Summe zwischen 2006 bis 2010 noch bei 1,18 Milliarden Euro, wird sie Von 2011 bis 2015 lediglich bei 728 Millionen Euro liegen.
Dazu sagt Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU): "Jeder braucht mehr Geld; aber das Geld muss auch da sein."
19.12.2011.
Schock vor Weihnachten: Job-Angst bei Schlecker
Berlin - Bei der Drogeriekette Schlecker geht wenige Tage vor dem Fest die Job-Angst um. In der "Welt am Sonntag" sagte Geschäftsführungsmitglied Lars Schlecker, dass das erste Quartal des kommenden Jahres von weiteren Schließungen von Filialen geprägt sein werde. Die Gewerkschaft Verdi erwartet das Aus für mehrere hundert Schlecker-Läden.
Schlecker hatte nach drei Jahren verlustreichen Jahren in diesem und im letzten Monat 600 von knapp 8000 Filialen geschlossen. Bisher gab es dabei aber keine betriebsbedingten Kündigungen, wie Lars Schlecker betonte: "Wir können aber nicht garantieren, dass das im nächsten Jahr so bleibt", sagte er zu der Sonntagszeitung.
19.12.2011.
Araber helfen Air Berlin
Frankfurt/Berlin - Für Air Berlin ist Sicht am Ende des langen Krisen-Tunnels: Die arabische Fluggesellschaft Etihad steigt richtig groß bei Deutschlands zweitgrößter Airline ein und erhöht ihren Anteil von derzeit 2,99 Prozent auf 29,21 Prozent. Etihad kauft dabei 31.574.312 neue Aktien für 2,31 Euro (Schlusskurs vom Freitag) - je Anteilsschein. Aber auch mit Geld helfen die Araber: Bis zu 255 Millionen Dollar mit einer Laufzeit bis Ende Dezember 2016 sollen bereitgestellt werden. Außerdem wurde eine umfassende strategische Zusammenarbeit beschlossen.
16.12.2011.
Euro-Rebellen in der FDP scheitern
Berlin - Erleichterung bei der FDP und ihrem Chef Philipp Rösler: Die Euro-Rebellen konnten sich mit ihrer Forderung nach einem Mitgliederentscheidung zum Euro-Rettungsschirm nicht durchsetzen. Das gab der Parteivorsitzende in Berlin bekannt.
16.12.2011.
IHK Halle-Dessau warnt: "Made in Germany" ist in Gefahr
Halle - Was ist da los? Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat ihre 55 000 Mitgliedsfirmen gewarnt, dass das Gütesiegel "Made in Germany" in Gefahr ist. Der Grund: Wenn es nach dem Willen der EU geht, darf das "Made in Germany"-Siegel nur noch verwendet werden, wenn mindestens 55 Prozent des Wertes im Inland entstehen. Zulieferung-Kosten aus anderen Staaten sollen künftig 45 Prozent nicht übersteigen dürfen. Das wird zum Problem, wenn Produkte aus kostenintensiven Import-Rohstoffen hergestellt werden.
Dazu sagt Birgit Stodtko, IHK-Geschäftsführerin International: "Was als bürokratisches Schelmenstück begann, wächst sich zu einer Belastung vieler Unternehmen aus." Nach ihren Schätzungen sollen alle exportorientierten Betriebe in Sachsen-Anhalt betroffen sein. Diese erzielten 29 Prozent ihrer Umsätze im Auslandsgeschäft. Jeder dritte Arbeitsplatz sei vom Export abhängig.
Bisherige Praxis ist, dass das Markenzeichen von dem Land genutzt wird, wo das Produkt zuletzt im wesentlichen be- und verarbeitet wurde. Das entsprechende deutsche Zertifikat erhalten Unternehmen von der IHK. Allein in Halle werden jährlich 11 000 solche Dokumente ausgestellt.
16.12.2011.
Gesundheitswesen boomt
Wiesbaden - Ende 2010 haben gut 4,8 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder neunte Arbeitnehmer im Gesundheitswesen gearbeitet. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Das seien 1,9 Prozent oder rund 90.000 Beschäftigte mehr als im Jahr zuvor. Allerdings fiel das Wachstum damit etwas niedriger aus als im Vorjahr. 2009 habe es einen Zuwachs von 2,3 Prozent, 2008 von 2,0 Prozent gegeben.
Knapp 44 Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2010 in der ambulanten, rund 39 Prozent in der stationären oder teilstationären Gesundheitsversorgung. 17 Prozent waren laut Statistik in anderen Bereichen des Gesundheitswesens tätig.
16.12.2011.
AWO Sachsen-Anhalt kauft Kliniken in Niedersachsen
Magdeburg - Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Krankenhausbetriebsgesellschaft (eine Tochtergesellschaft des AWO Landesverbades Sachsen-Anhalt) kauft die in Finanznot geratenen Kliniken in Einbeck (Kreis Northeim) und Stadtoldendorf (Kreis Holzminden). Die insgesamt 520 Beschäftigten des Einbecker Sertürner-Hospitals und des Charlotten-Hospitals in Stadtoldendorf bekommen jetzt ihre seit mehreren Monaten ausstehenden Gehälter.
15.12.2011.
Bundespräsident gibt Fehler zu
Berlin - Bundespräsident Christian Wulff hat jetzt bedauert, dass er den gewährten Privatkredit über 500.000 Euro, den er noch als niedersächsicher Ministerpräsident erhalten hatte, bei seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage nicht erwähnt hat.
15.12.2011.
Im neuen Wirtschaftsspiegel: Training unter Strom
Magdeburg - Wussten Sie, dass es in der Landeshauptstadt ein "Trainingscamp" gibt, in dem Sie ihre Fitness intensiv und effizient durch Elektrostimulation verbessern?
Nein?
Dann sollten Sie unbedingt den Wirtschaftsspiegel lesen. In der neuesten Ausgabe werden Klaudine Schönemann und Robert Sommer vorgestellt, die in der Münstraße das Inpuls-Studio betreiben. Was das Besondere an dieser Methode ist, was EMS-Training bedeutet und welche Rolle spezielle Westen spielen, lesen Sie im neuen Wirtschaftsspiegel. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Nummer: 0391 728090.
15.12.2011.
Norddeutsche Landesbank erwartet Rezession
Hannover - Die massiven Schuldenkrisen in der Eurozone und den USA werden im kommenden Jahr auf die Wirtschaft in ganz Europa durchschlagen. Davon geht die Norddeutsche Landesbank (Nord-LB) aus: «Eine Rezession lässt sich wahrscheinlich nicht mehr vermeiden", sagte NordLB-Chef Gunter Dunkel, "Wir geben haben daher einen sehr vorsichtigen konjunkturellen Ausblick."
Nach seiner Einschätzung wird Deutschland aber nicht so stark getroffen wie andere Länder. Allerdings bleiben die Märkte weiterhin verunsichert: "Wir gehen nicht mit der Erwartung ins neue Jahr, dass wir in den nächsten ein bis drei Quartalen eine Rückkehr des Vertrauens bekommen." Deshalb werde die NordLB vorsichtiger bei der Vergabe von Großkrediten sein: «Aber es gibt keine Sperre in keinem Segment.»
15.12.2011.
3,1 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte in der ostdeutschen Energiewirtschaft
Halle - Gute Nachricht für alle Beschäftigten der kommunalen Energiewirtschaft in den ostdeutschen Bundesländern: Wenn es nach dem Willen des Arbeitgeberverbands energie- und versorgungswirtschaftlicher Unternehmen (AVEU) geht, bekommen die Mitarbeiter ab dem 1. Januar 3,1 Prozent mehr Geld. Ein entsprechendes Angebot wurde vom AVEU jetzt für die rund 21 000 Beschäftigten vorgelegt. Sabine Duckstein von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) sprach von einem «beachtlichen Ergebnis». Sie geht davon aus, dass die Tarifkommission der Gewerkschaft dem Ergebnis am 4. Januar zustimmt.
15.12.2011.
Sparzwang: Commerzbank streicht Weihnachtsfeiern
Frankfurt - Die Commerzbank AG hat offiziell alle Weihnachtsfeiern für die rund 45.000 Mitarbeiter gestrichen und bekanntgegeben, dass die Feste, die dennoch stattfinden, von der Bank nicht bezuschusst werden. So ernst nimmt es die zweitgrößte deutsche Bank mit dem Sparen. Damit nicht genug, Derzeit werden fast alle Kostenstellen auf den Prüfstand getellt, denn das Institut steht unter enormem Druck: Bis zum 20. Januar müssen Pläne vorgelegt werden, wie eine Kernkapitallücke von mehreren Milliarden Euro geschlossen werden kann. Hintergrund: Die Europäische Bankenaufsicht EBA hatte bei der Commerzbank einen Kapitalbedarf von 5,3 Milliarden Euro festgestellt.
Ein erster kleiner Schritt konnte anscheinend gegangen werden: Der Bank gelang es, eigene Schulden im Wert von mehr als 1,2 Milliarden Euro zu rund dem halben Preis zurückzukaufen. Rund 640 Millionen Euro legte sie dafür auf den Tisch. Damit sei das Eigenkapital nun um rund 700 Millionen Euro gestärkt worden, hieß es. Die Kapitallücke dürfte damit auf ungefähr 4,6 Milliarden Euro sinken.
14.12.2011.
20 Millionen mehr für bessere Uni-Qualität
Magdeburg - Gute Nachricht für Sachsen-Anhalts Universitäten und Hochschulen: Sie haben sich in der zweiten Runde des „Qualitätspakt Lehre” durchgesetzt und erhalten bis 2016 rund 20 Millionen Euro Fördermittel des Bundes zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität. Hocherfreut hat darauf auch Sachsen-Anhalts Wissenschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff reagiert: „Ich gratuliere den Hochschulen und sehe die Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz als Bestätigung für die innovativen Ideen unserer Hochschulen zur Qualitätssicherung der Lehre.”
14.12.2011.
AVW: Geplantes Vergabegesetz verstößt gegen europäisches Recht
Magdeburg - Scharfe Kritik am Entwurf des Gesetzes über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-Anhalt übt der Der Allgemeine Arbeitgeberverband (AVW): Die geplante Tariftreueregelung stehe im Widerspruch zum europäischen Recht.
Schon 2008 habe der Europäische
Gerichtshof in den Tariftreueregelungen der Vergabegesetze einzelner Bundesländer Verstöße gegen Vorgaben der Entsenderichtlinie erkannt. Außerdem bedeute diese Regelung einen Eingriff in die Dienstleistungsfreiheit. Als Gründe nannte der Gerichtshof unter anderem, dass die anzuwendenden Tarifverträge nicht allgemein verbindlich seien, und die Tariftreuevorgaben würden nur für den Teilbereich öffentliche Aufträge gelten.
Der AVW: Dennoch wird nun versucht, ein Vergabegesetz mit erschwerenden Regelungen für Unternehmen und nicht beherrschbaren bürokratischen Aufwendigungen in die parlamentarische Diskussion einzubringen. Doch das bestimmende Element der Auftragsvergabe müsse auch künftig die Wirtschaftlichkeit sein.
14.12.2011.
BGH entscheidet über Gasanpassungsklausel
Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt heute in zwei Verfahren über die Auswirkungen einer Gaspreisanpassungsklausel, die bereits 2004 als unwirksam beurteilt wurde.
Dabei geht es unter anderem darum, ob die Versorger allen Kunden das Geld rückerstatten müssen, das sie mit der Anpassungsklausel zusätzlich eingenommen haben.
Im ersten Verfahren geht es um einen Kläger, der den Vertrag mit seinem Versorger bereits im Jahr 1981 abgeschlossen hat. Die Preiserhöhungen nahm er hin, bis er den Anbieter wechselte. Dann forderte er von seinem alten Versorger Geld zurück. In der Vorinstanz hatte er Recht bekommen. Die widerspruchslose Hinnahme der Preiserhöhungen dürfe nicht als Einverständnis gewertet werden, hieß es unter anderem in der Begründung. Im zweiten Fall klagt ein Versorger gegen einen Großkunden, der 2005 schriftlich Widerspruch einlegte und danach die Preiserhöhungen nicht zahlte. Auch er konnte sich in den unteren Instanzen durchsetzen.
14.12.2011.
Pro-Kopf-Kaufkraft: Sachsen-Anhalt auf dem letzten Platz
Nürnberg - Im kommenden Jahr wird jeder Bundesbürger deutlich über 400 Euro mehr als 2011 für für Konsum, Miete und andere Lebenshaltungskosten zur Verfügung haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Markforschungsgesellschaft GfK. Doch die Sache hat einen großen Haken: Das mehr an Geld wird fast vollständig durch steigende Preise aufgezehrt.
Die Experten der GfK gehen für 2012 von einem Kaufkraftzuwachs von zwei Prozent aus. Dies entspricht 413 Euro pro Kopf. Bundesweit werde das ein Plus von 32,8 Milliarden Euro gegenüber 2011 sein. Da aber die Bundesbank mit 1,8 Prozent Inflation rechnet, wird die reale Kaufkraft kaum steigen.
Rechnerisch stehen jedem Bundesbürger im kommenden Jahr durchschnittlich 20.014 Euro zur Verfügung. Über die höchste Pro-Kopf-Kaufkraft verfügt Hamburg mit 21.983 Euro - die Hansestadt verdrängt damit das Land Bayern von Platz 1 der Statistik.
Traurig: Die fünf ostdeutschen Bundesländer bilden die Schlussgruppe der Rangliste, Sachsen-Anhalt hat mit 16.606 Euro die geringste Pro-Kopf-Kaufkraft.
Die kaufkraftstärksten ostdeutschen Landkreise liegen in Brandenburg: Potsdam-Mittelmark auf Rang 165 (19.898 Euro pro Kopf), den Stadtkreis Potsdam auf Rang 187 (19.575 Euro pro Kopf) sowie den Landkreis Oberhavel auf Rang 241 (18.941 Euro pro Kopf).
13.12.2011.
Spannende Themen, großer Jahresrückblick - der neue Wirtschaftsspiegel ist da!
Magdeburg - Grüne Woche 2011. Neue Landesregierung in Sachsen-Anhalt. 20
Jahre Hochgeschwindigkeitsverkehr im Land. Oder der Baustart der A
14-Nordverlängerung – 2011 hat sich in Politik und Wirtschaft in Sachsen-Anhalt
eine Menge getan.
Der neue
Wirtschaftsspiegel widmet sich in einem ausführlichen Jahresrückblick dem
(fast) abgelaufenen Jahr und erinnert an die wichtigsten Ereignisse. Doch
natürlich bietet die neueste Ausgabe von Sachsen-Anhalts beliebtem Wirtschaftsmagazin
seinen Leserinnen und Lesern noch sehr viel mehr: Personalien über Menschen, die
etwas bewegen. Interessante Berichte über kleine und große Unternehmen in
unserem Land. Und, und, und…
Sie sehen, es lohnt, den neuen Wirtschaftsspiegel
zu lesen. Neugierig geworden?
Dann rufen Sie uns einfach an: 0391
728090 und bestellen Ihr persönliches Wirtschaftsspiegel-Exemplar.
Wenn Sie sich für ein Abonnement
interessieren, klicken Sie einfach auf den Button „Abo“ in der oberen Leiste
oder rufen ebenfalls einfach die
angegebene Nummer an.
13.12.2011.
Anreize für Altbau-Sanierung schaffen
Magdeburg - In Sachsen-Anhalt sind 950 000 Altbauwohnungen nach Angaben aus der Baubranche nicht umfassend saniert. Jetzt fordern der Bundesverband Deutscher Baustoff -Fachhandel und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau in einem Schreiben an Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) deutlich bessere Anreize für Hausbesitzer, die ihren Altbau sanieren wollen, zu schaffen.
13.12.2011.
Luftfracht boomt - besonders auf dem Airport Halle-Leipzig
Leipzig/Halle - Die Luftfracht boomt, besonders auf dem Flughafen Halle/Leipzig. Der Zuwachs auf dem ostdeutschen Airport liegt deutlich über dem bundesweiten Branchendurchschnitt von 6,2 Prozent. Bis November stieg der Umschlag um 14,9 Prozent - das entspricht knapp 691 078 Tonnen. Das Gesamtergebnis von 2010 von 663 059 Tonnen wurde damit bereits Ende November übertroffen. Zu der Entwicklung sagt Flughafen-Geschäftsführer Dierk Näther: „Die anhaltende positive Entwicklung des Cargoaufkommens unterstreicht die Position des Leipzig/Halle-Airports als zweitgrößtes Luftfrachtdrehkreuz Deutschlands.“
13.12.2011.
Rotlichtaffäre um Wüstenrot
Düsseldorf - Oh, lá, lá... Eine Rotlichtaffäre erschüttert die Bausparkasse Wüstenrot. Wie das renommierte "Handelsblatt" berichtet, wurde eine Reise nach Rio de Janeiro für mehrere Mitarbeiter des Unternehmens zu einer ausschweifenden Lustreise. Rund 20 Außendienstler sollen nach dem Zeitungsbericht im April 2010 den Nachtclub „Barbarella“ in Rio besucht haben. Ein Bus habe die Handelsvertreter vor dem Bordell abgesetzt.
Ein Teilnehmer berichtet jetzt: „Die Bustüren gingen auf, und etwa die halbe Gruppe stieg aus, inklusive Bereichsleiter und Direktoren.“ 14 bis 20 der insgesamt 50 mitgereisten Handelsvertreter besuchten das „Barbarella“. Mindestens drei, darunter auch Führungskräfte, sollen mit Prostituierten in Zimmern verschwunden sein.. Auf den Hotelfluren hätte reges Treiben geherrscht....
Wüstenrot reagierte prompt: Die Vorfälle und mögliche personelle Konsequenzen werden geprüft. Weiter erklärte die Bausparkasse, man unterstütze, organisiere oder finanziere keine Aktivitäten, die gegen den Verhaltenskodex der Kasse verstoßen.
13.12.2011.
Air Berlin: Fliegen wird teurer
Berlin - Air Berlin, Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft wird teurer. Mit Beginn des Sommerflugplans werden schrittweise für alle Strecken die Ticketpreise erhöht. Allerdings sollen die Erhöhungen unterschiedlch ausfallen. Das gab der Air-Berlin-Vorstandschef Hartmut Mehdorn bekannt ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Die Erhöhungen sind eine Maßnahme der in die roten Zahlen geratenen Fluggesellschaft im nächsten Jahr 2012 das Ergebnis um 200 Millionen Euro zu verbessern.
13.12.2011.
Stahlproduktion sinkt deutlich
Düsseldorf - Bei den deutschen Stahlherstellern wachsen die Sorgen. Trotz boomender Wirtschaft wurden im November lediglich 3,45 Millionen Tonnen Stahl produziert - zehn Prozent weniger als im gleichen Monat 2010. Noch im Oktober wurden 3,7 Millionen Tonnen Stahl hergestellt. Diese Zahlen teilte jetzt die Wirtschaftsvereinigung Stahl mit. Auch für die kommenden Monate sieht die Vereinigung keine Verbesserung der Nachfrage.
12.12.2011.
AVW-Jungunternehmerpreis verliehen
Magdeburg - Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) lobte im September 2011 zum vierten Mal einen Jungunternehmerpreis ausgelobt. Bedingung für die Bewerbung war nicht nur, dass die teilnehmenden Unternehmen ihren Sitz in Sachsen-Anhalt haben, sondern die Firmen mussten auch über innovative und nachhaltige Managementkonzepte einschließlich origineller Modelle zur Gewinnung junger Fachkräfte verfügen.
12.12.2011.
Grundnahrungsmittel werden immer teurer
München - Verbraucher sind derzeit zahlreichen Preiserhöhungen bei Grundnahrungsmitteln ausgesetzt. Die Preise dieser Lebensmittel stiegen im Einzelhandel im Oktober um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegenh. Das berichtet das Magazin «Focus» unter Berufung auf Berechnungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Es war laut dem Bericht der stärkste Anstieg seit 2008.
Deutlich teurer wurden unter anderem: Zucker, Mehl, Nudeln und Kaffee. Gründe sind die gestiegenen Rohstoffkosten und inzernationale Rohstoffspekulationen.
12.12.2011.
Weihnachts-Einkäufe: Platzt jetzt der Knoten?
Berlin - Bisher ist bei den Weihnachtseinkäufen der Knoten noch nicht geplatzt, gab der Handelsverband Deutschland (HDE) in Berlin bekannt. "Zwar sind die Händler in den Shopping-Zentren der Großstädte mit dem Weihnachtsgeschäft überdurchschnittlich zufrieden", erläuerte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth, aber trotz besten Wetters
hat in vielen kleineren Städten nur geringer Publikumsverkehr geherrscht.
Für die verbleibenden beiden Wochen bis zum Fest erwarten die Händler nun den großen Ansturm auf die Geschenke. Da nach dem vierten Advent noch eine ganze Woche für den Einkauf bleibt, gehen alle von einem sehr starken Last-Minute-Geschäft aus.
12.12.2011.
Interesse an Elektroautos sehr gering
Duisburg - Elektroautos finden in Deutschland kaum Abnehmer. Von Januar bis November kamen lediglich 1801 Elektroautos neu auf die Straße. Das gab das CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen bekannt. Erschreckend: Lediglich 101 Fahrzeuge wurden von Privatkunden gekauft. Fazit: Außer in Werbespots ist das vielgespriesene Elektroauto in Deutschland faktisch unsichtbar.
12.12.2011.
Tourismus in Sachsen-Anhalt boomt
Halle (Saale) - Sachsen-Anhalts Tourismuswirtschaft boomt: Nach Angaben der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammer haben Herbergen, Gastronomien und Reiseunternehmen den höchsten Geschäftsklimaindex seit 2003 erzielt. Er schnellte in den Beherbergungsunternehmen im Vergleich zum Vorjahr von 140 Punkten auf 153 nach oben. Im Gastronomiegewerbe ging es um 13 Punkte auf 131 rauf. Und bei bei den Reiseunternehmen stieg der Index um um 23 auf 143 Punkte.
Besonders gut schneidet unter den 700 befragten Unternehmen das Beherbergungsgewerbe ab. Sowohl Umsatz als auch Erwartungen für die kommende werden sehr positv bewertet, sodass mit neuen Investitionen und Personalaufstockungen gerechnet werden kann.
09.12.2011.
Sachsen-Anhalts Unternehmen optimistisch: Umsätze wachsen weiter
Magdeburg - Sachsen-Anhalts Unternehmen werden ihren Umsatz im laufenden Jahr nach eigener Einschätzung spürbar ausweiten. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2010 erwarten die größten Unternehmen des Landes einen durchschnittlichen Umsatzzuwachs von gut 7 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Analyse der NORD/LB Landesbank für Sachsen-Anhalt hervor, die jedes Jahr die umsatz- und mitarbeiterstärksten Unternehmen des Landes ermittelt. Die Studie wurde jetzt in Magdeburg vorgestellt.
Weiterlesen … Sachsen-Anhalts Unternehmen optimistisch: Umsätze wachsen weiter
09.12.2011.
Eurokrise setzt Metro unter Druck
Düsseldorf - Der Metro-Konzern rechnet für dieses Jahr nicht mehr mit einem Umsatzplus und einer Ergebnisverbesserung. Mit dieser Gewinnwarnung schockierte das Unternehmen jetzt die Börsen und läßt die Aktie seit zwei Tagen nach unten purzeln. Als Gründe nennt der scheidende Konzernchef Eckhard Cordes, die Verunsicherung der Konsumenten durch die Eurokrise, Arbeitslosigkeit und staatliche Sparprogramme in vielen europäischen Staaten, die die Verbraucher zum sparen zwingen.
09.12.2011.
Ostdeutsche Wirtschaft wächst weiter
Halle - 2011 konnte die ostdeutsche Wirtschaft bisher ein Wachstum von 2,3 Prozent Wachstum verzeichnen. Das hat das Institut für Wirtschaftsforschung jetzt in seinem aktuellen Konjunkturbarometer veröffentlicht. "dabei war die triebende Kraft das verarbeitende Gewerbe,, das von der kräftigen Inlandsnachfrage profitiert hat", heißt es in der Untersuchung, die von Professor Udo Ludwig verfasst wurde. Für das vierte Quartal erwartet das Institut zwar eine Abkühlung der Konjunktur, geht aber immer noch von einem Wachstum von 0,2 Prozent aus.
09.12.2011.
Profis leisten was - Preisträger ausgezeichnet
Bernburg - Am Donnerstag, den 8. Dezember fand in Bernburg die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks - "PLW - Profis leisten was" – statt. Im Kurhaus wurden die Preisträger aus Sachsen-Anhalt bekanntgegeben und geehrt.
Ausgezeichnet wurden die besten Nachwuchshandwerkerinnen und –handwerker, die sich zuvor auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene durchgesetzt haben.
Weiterlesen … Profis leisten was - Preisträger ausgezeichnet
08.12.2011.
BMW chauffiert Nobelpreisträger
München - Wenn am kommenden Samstag (10. Dezember) in Stockholm durch seine Majestät der König Schweden die Nobelpreise verlieren werden, rollen die Preisträger in schwarzen BMW-Limousinen vor der Konzerthalle vor.
Während ihres Aufenthalts in der schwedischen Hauptstadt werden die Preisträger und ihre Familien in zwölf schwarzen Wagen des erfolgreichen Münchner Autokonzerns gefahren. Die Fahrzeuge gehören dem schwedischen Limousinenunternehmen Freys Hyrverk, das schon seit 1901 für die Nobelstiftung tätig ist.
08.12.2011.
Magdeburg verliert High-Tech-Unternehmen
Magdeburg - Schlechte Nachrichten für Magdeburgs Hight-Tech-Wirtschaft: "Azzurro Semiconducters" künftiger Produzent von Waferplatten auf Basis von Silizium und Galliumnitrid kehrt der Landeshauptstadt den Rücken und geht nach Dresden. Obwohl das Unternehmen den Wegzug bedauert, sieht es keine andere Möglichkeit und nennt zwei ausschlaggebende Gründe für den Umzug von Sachsen-Anhalt nach Sachsen: Fachkräftemangel und keine geeigneten Räumlichkeiten. Das Hight-Tech-Unternehmen benötigt erschütterungsfreie Reinräume.
Bereits im ersten Quartal 2012 soll in Dresden die Produktion der Waferplatten beginnen; Zahl der Mitarbeiter von derzeit 17 soll bis 2015 auf insgesamt 200 erhöht werden.
"Azzurro Semiconductors" hat eine Technologie entwickelt, die Stromverluste bei Handys, Elektroautos aber auch Leuchtdioden um 50 Prozent reduziert.
08.12.2011.
Zinsen für Lebensversicherungen sinken
Frankfurt - Die Allianz - Deutschlands größtes Versicherungsunternehmen - senkt ab 2012 die Verzinsung von Lebensversicherungen von 4,1 auf 4,0 Prozent. Das bedeutet: Der Sparanteil (monatlihce Beiträge minus Verwaltungskosten und Riskiofaktoren wie Berufsunfähigkeit oder Riskio-LV) wird um 0,1 Prozent geringer verzinst. Grund sind nach Angaben des Versichjerungskonzerns die fallenden Zinsen auf den Kapitalmärkten. damit sinkt auch die gesamte Verzinsung der Verträge (inklusive Schlussüberschuss), der am Ende ausbezahlt auf 4,5 Prozent. Das gilt auch für den Sockelbetrag. 2011 betrug die Verzinsung noch durchschnittlich 4,7 Prozent.
07.12.2011.
Teuerstes Tankjahr aller Zeiten
München - 2012 wird nach Schätzungen des ADAC zum teuersten Tankjahr aller Zeiten. Der Automobilverband geht nach Angaben der BILD-Zeitung von einem Durchschnittspreis in Höhe von 1,52 Euro pro Liter Superbenzin und 1,41 Euro für Diesel aus.
Damit stieg der Spritpreis innerhalb von zehn Jahren um 49 Prozent bei Benzin und um 72 Prozent bei Diesel. Das bedeutet: Wer 15 000 Kilometer im Jahr fährt hat Mehrkosten von 371 Euro bei einem Diesel-Kleinwagen und bis zu 714 Euro bei einem Benziner der Oberklasse. Damit nicht genug. Auch das Steuersäckel profitiert enorm von den Autofahrern: Bei Benzin beträgt der Steueranteil derzeit mehr als 90 Cent pro Liter, bei Diesel sind es 70 Cent.
07.12.2011.
Pelletwerk für 33 Millionen Euro
Magdeburg - Im Norden der Landeshauptstadt entstehen für 33 Millionen Euro eine Pelletfabrik und ein Biomasse-Kraftwerk. Bereits Mitte 2012 sollen beide Industrieanlagen in Betrieb gehen und 30 neue Arbeitsplätze entstehen. Drei Investoren sind für die Groß-Investition verantwortlich. Es sind die Craftec GmbH aus Braunschweig, der Berliner Geschäftsmann Michal Weise und die Magdeburger Firma Block Entsorgung GmbH.
07.12.2011.
450 Millionen Euro für Weihnachtsbäume
Hamburg - Der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger (BWS) geht davon aus, dass in Deutschland in diesem Jahr voraussichtlich 450 Millionen Euro für Weihnachtsbäume ausgegeben werden. nach Angeben von Bernd Oelkers, BWS-Vorsitzender stammen 80 Prozent der 26 Millionen Bäume verkauften Bäume aus Deutschland. Mit einem Marktanteil von 80 Prozent ist die Nordmanntanne der beliebteste Christbaum der Deutschen. Weit abgeschlagen folgt die Blaufichte mit 15 Prozent. Die verbleibenden fünf Prozent entfallen auf andere Fichtenarten.
06.12.2011.
Deutschland rutscht auf "negativ"
Die Agentur begründet ihre Entscheidung damit, dass die Probleme in der Eurozone in den vergangenen Wochen ein Maß erreicht hätten, das die Zone als Ganzes unter Druck setze. Die Ratingagentur nennt auch das ihrer Meinung nach unkoordinierte und unentschlossene Handeln der Politiker als Grund für die Abwertung. Für S&P besteht ein hohes Risiko, dass die Eurozone 2012 in die Rezession rutsche - die Wahrscheinlichkeit liege bei 40 Prozent.
06.12.2011.
Gründungs-Netzwerk erfolgreich
Magdeburg - Herzlichen Glückwunsch. Das Netzwerk ego (angesiedelt bei der Investitionsbank Magdeburg) hat nach eigenen Angaben bisher 10.000 Existenzgründungen auf den Weg gebracht. Los ging es 2004 mit zehn Mitarbeitern, heute kümmern sich 23 Experten in allen Regionen des Landes um künftige Unternehmer, begleiten sie von der ersten Idee bis zur Gründung.
06.12.2011.
Teuerungsrate in Sachsen-Anhalt über zwei Prozent
Halle - Die ständig steigenden Preise für Energie und Kraftstoffe sorgen dafür, dass die Inflationsrate in Sachsen-Anhalt weiterhin über der Zwei-Prozent-Marke liegt. Im November lag die Teuerungsrate bei 2,4 Prozent und damit zum achten Mal in Folge über diesem Wert. Das erklärte das das Statistische Landesamt. Nur unterhalb von zwei Prozent gelten die Werte im Allgemeinen als unbedenklich.
Im vorletzten Monat des Jahres stiegen die Preise für Haushaltsenergie im Vergleich zu November 2010 um 11,1 Prozent zu, Kraftstoffe kosteten 10,1 Prozent mehr.
06.12.2011.
Ministerpräsident Haseloff lehnt Erhöhung der TV-Gebühren ab
Leipzig - Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, lehnt eine Erhöhung der Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Fernseh-und Rundfunksender ab. Dies sei derzeit politisch nicht durchzusetzen, erklärte der CDU-Politiker auf dem Abschiedsempfang für den langjährigen MDR-Intendanten Udo Reiter in Leipzig. Statt auf mehr Einnahmen zu setzen, sollten die Anstalten sich mehr beschränken und sparen und sich nicht als Konkurrenz zu den Privatsendern sehen, erklärte der Ministerpräsident.
05.12.2011.
Keine Probleme für Getreide-Bauern
Magdeburg - Die lange Trockenperiode hat dem Getreide auf Sachsen-Anhalts Feldern nicht geschadet. „Im Gegenteil, die Kulturen sind gut aus dem Boden gekommen“, sagt ein Sprecher des Landesbauernverbandes. Anders als im Vorjahr, als im Herbst nasse Felder die Arbeiten ungeheuer erschwert hatten, konnten die Bauern in diesem Jahr zum richtigen Termin die Scheuer einfahren und auch wieder aussäen. Zwar hatte es seitdem wenig geregnet, aber die Temperaturen seien auch nicht so hoch gewesen. „Außerdem konnten die Pflanzen durch den vielen Nebel
Feuchtigkeit aufnehmen“, sagte der Sprecher.
Hier einige Zahlen: In Sachsen-Anhalt wachsen auf rund 340 000 Hektar Winterweizen, auf 90 000 Hektar Wintergerste, auf 80 000 Hektar Winterroggen und Raps wächst auf 170.000 Hektar
05.12.2011.
Rauchen wird wieder teurer
Berlin - 2012 werden Raucher wohl wieder mehr Geld mehr Geld für Zigaretten bezahlen müssen. Die Zigarettenindustrie geht weiter davon aus, dass auf die Tabaksteuererhöhung zum 1. Januar noch einige Cents draufgepackt werden. Hersteller und Handel planen, den Preis pro Schachtel um zehn Cent zu erhöhen. Auftakt zu einer fünfstufigen Steuererhöhung war dieses Jahr im Mai. Bis Januar 2015 wird der Fiskusanteil jeweils zum 1.Januar um vier bis acht Cent pro Packung angehoben
02.12.2011.
Europäisches Weizenzucht-Zentrum in Gatersleben
Gatersleben - Im Salzlandkreis entsteht ein europäisches Weizenzuchtzentrum. Es wird von Bayer CropScience, einem Tochter-Unternehmen der Bayer AG, in Gatersleben aufgebaut. Hier sollen künftig nicht nur neue Sorten, die einen höheren Ertrag bringen, entwickelt, sondern auch die europäischen Aktivitäten von Bayer CropScience gesteuert werden. Insgesamt werden künftig 40 Mitarbeiter hier arbeiten.
Die Einrichtung wird nach Fertigstellung Teil des weltweiten Netzwerkes von Weizenzuchtstationen der Bayer CropScience.
01.12.2011.
Wassercent ist ein negatives Signal
Magdeburg - Sachsen-Anhalts Chemie-Industrie warnt eindringlich vor Millionenkosten durch die Einführung eines Wassercents. Paul Kriegelsteiner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie Nordost, sagte der "Mitteldeutschen Zeitung": Die vier großen Chemie-Standorte im Land müssten etwa 80 Prozent der Kosten tragen. Sachsen-Anhalt setzt mit diesem Vorhaben eindeutig ein negatives industriepolitisches Signal."
30.11.2011.
Halloren kauft niederländische Schokoladenfabrik
Halle - Die Halloren Schokoladenfabrik AG kauft die niederländische Firma "Steenland Chocolate BV". Das in Gouda ansässige Unternehmen ist weltweit führend in der Herstellung von Schokoladenmünzen und Schokoladenmedaillen: „Steenland ist für die Zukunft ausgesprochen gut positioniert, da hier modernste, vollautomatisierte, industrielle Fertigungsmöglichkeiten sowie ein großes Know How seitens der Mitarbeiter zur Verfügung stehen“, sagt Klaus Lellé, Vorstandsvorsitzender der Halloren Schokoladenfabrik AG.
Steenland wurde 1899 gegründet, beschäftigt derzeit fast 80 Mitarbeiter und erzielte 2010 einen Umsatz von knapp 12 Mllionen Euro. Die Niederländer erzielen 95 Prozent der Umsätze im Ausland - derzeit werden die Schokoladenprodukte in über 50 Länder exportiert.
30.11.2011.
Neues Hotel am Domplatz
Magdeburg - Direkt neben dem Landtag wird ein denkmalgeschütztes Haus zu einem Hotel der Kette "Motel One" umgebaut. Geplant sind 150 Zimmer, ein Restaurant mit Terrassenbetrieb sowie eine Parkgarage. Insgesamt neun Millionen Euro werden bis zur Fertigstellung im Juli 2013 investiert. Momentan verzögern sich die Bauarbeiten wegen statischer Probleme und archäologischer Ausgrabungen. Die Archäologen vermuten in dem Bereich des Eckgebäudes zum Gouvernantenberg Reste der Pfalz und das Wohnhaus des Kaisers Otto.
30.11.2011.
Ministerpräsident fordert gerechte Finanzierung
Halle - Ministerpräsident Reiner Haselhoff (CDU) wehrt sich dagegen, dass die meist strukturschwachen Regionen, in denen neue Stromleitungen gebaut würden, auch die Hauptlasten für den Ausbau tragen müssten, während die wirtschaftsstarken Regionen, in denen der Löwenanteil des Stroms verbraucht werde, glimpflich davon kämen Diese Situation würde sich letztlich in den Strompreisen widerspiegeln und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen beeinträchtigen. Die steigende Belastung für die privaten Haushalte komme hinzu.Deshalb fordert der Ministerpräsident eine gerechte Finanzierung des notwendigen Netzausbaus bei der zu vollziehenden Energiewende. Weiter sagte Reiner Haselhoff bei den halleschen Wirtschaftsgesprächen: "„Der Umbau der Energieversorgung wird uns in den kommenden Jahrzehnten noch gewaltige Anstrengungen abfordern. Die zentrale Herausforderung besteht darin, Versorgungssicherheit, Klimaschutz und bezahlbare Preise unter einen Hut zu bekommen.“
30.11.2011.
Exporte über eine Billionen Euro
Berlin - Trotz der weltweiten Konjunkturabschwächung erwartet die deutsche Wirtschaft auch für das nächste Jahr Zuwächse bei den Ausfuhren. Gerechnet wird mit einem Exportplus von mindestens sechs Prozent auf 1139 Milliarden Euro. Davon geht der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) aus.
29.11.2011.
Ostdeutsche Wirtschaft wieder optimistischer
Dresden - Die Wirtschaft in Ostdeutschland zeigt sich trotz Schuldenkrise und trüber Wachstumsprognosen optimistisch. Nach viermaligem Rückgang in Folge stieg der ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft im Osten im November an. Das gab die ifo-Niederlassung in Dresden jetzt bekannt.
29.11.2011.
A 14: Baubeginn für die Nordverlängerung Peter Ramsauer kommt
Magdeburg - Am Mittwoch geht es endlich los - die Autobahn Magdeburg Schwerin wird gebaut. Die insgesamt 1,3 Milliarden Euro teure Nordverlängerung wird 155 Kilometer lang und soll bis 2020 fertig sein. Der erste circa sechs Kilometer lange Abschnitt zwischen Wolmirstedt und Colbitz wird am Mittwoch um 12:30 Uhr von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer am Ortsrand eröffnet. Das Teilstück soll in gut zwei Jahren freigegeben werden.
25.11.2011.
Wirtschaft wächst weiter
Wiesbaden -Trotz Euro-Schuldenkrise haben investitionsfreudige Verbraucher und Unternehmen der Wirtschaft noch einmal positive Zahlen beschert: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Juli bis Ende September (preis-, saison- und kalenderbereinigt) im Vergleich zum Vorquartal um 0,5 Prozent. Im Jahresvergleich ergab sich sogar ein Wachstum von 2,5 Prozent. Verbraucher gaben 0,8 Prozent mehr aus als im zweiten Vierteljahr 2011.
25.11.2011.
Schornsteinfeger-Meister bleibt Chef der Handwerkskammer
Halle - Schornsteinfegermeister Thomas Keindorf (53) wurde wieder erneut zum Präsidenten der Handwerkskammer
Halle gewählt worden. Er ist nicht nur seit 2003 in diesem Amt, sondern seit 2008 Präsident des Handwerkstages von Sachsen-Anhalt. Außerdem gehört Thomas Keindorf dem Präsidium des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
an. Übrigens: Die Handwerkskammer Halle vertritt rund 15 300 Handwerksfirmen im Süden Sachsen-Anhalts, mit rund 73 000 Beschäftigten: „Das Thema, das uns weiter umtreiben wird, ist die Sicherung von Fachkräften im Handwerk“, sagte Keindorf und ergänzte: "Das bedeutet nicht nur genügend und geeignete Auszubildende zu bekommen, sondern auch Betriebsnachfolger." Der Grund: Etwa 30 Prozent der Chefs von Handwerksfirmen im Einzugsbereich der Kammer sind bereits älter als 55 Jahre.
24.11.2011.
Wirtschaftsminister gegen Benzin-Gesetz
Berlin - Philipp Rösler ist gegen ein Gesetz, das den Tankstellen verbietet, mehrmals am Tag den Spritpreis zu erhöhen. Zwar will der FDP-Wirtschaftsminister den Mineralkonzernen verbieten lassen, dass sie ihren eigenen Tankstellen den Sprit billiger verkaufen als freien Anbietern, aber gesetzliche Regelungen zur Preisregulierung lehnt er weiterhion ab. Die Diskussion für eine gesetzliche Regulierung entstand durch die gestiegenen Preise für Diesel: Ein Liter kostete sogar in den vergangenen Wochen sogar schon 1,50 Euro - und hatte damit den Superbenzin-Preis fast erreicht.
24.11.2011.
Gute Prognose: Mehr Arbeit im Osten
Halle - Das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) geht davon aus, dass die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland weiter abnimmt. Gab es 2010 noch eine Arbeitslosenquote von 11,9 Prozent, werde diese 2011 nur noch 11,0 und im nächsten Jahr 10,9 Prozent betragen, prognostiziert das IWH. Obwohl in Ostdeutschalnd immer weniger erwerbsfähige Frauen und Männer leben, wird die Zahl der Beschäftigten 2011 und 2012 über dem Wert von 2010 liegen.
23.11.2011.
EU-Fördermittel fließen ab 2013 spärlicher
Magdeburg - Während einer Tagung zu den EU-Förderprogrammen in Magdeburg, machte Finanzministerminster Jens Bullerjahn deutlich, dass sich Sachsen-Anhalt auf das Ende der milliardenschweren EU-Förderungen einstellt: "Von 2014 bis 2020 ist nur noch mit zwei Dritteln der bisherigen Mittel zu rechnen, danach geht die Förderung noch einmal deutlich zurück", sagte er. Weiter führte der Minister aus: "Ich bin froh, wenn wir am Ende der Förderperiode so gut geworden sind, dass wir keine Förderung mehr brauchen." Seit 2007 - und noch bis 2013 - fließen rund 3,4 Milliarden Euro aus verschiedenen EU-Töpfen nach Sachsen-Anhalt. Danach geht die Förderung zurück, weil Sachsen-Anhalt in den vergangenen 20 Jahren wirtschaftlich aufgeholt hat. Zugleich steht durch den Beitritt weiterer Länder weniger Geld zur Verfügung. Auch der Solidarpakt, der für Geldtransfers von West- nach Ostdeutschland sorgt, soll bis 2019 auslaufen.
23.11.2011.
Mitmachen: Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland sucht "Wachstumsbeschleuniger"
Leipzig - Unter dem Motto: „Unser Wachstumsbeschleuniger“ starten die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und ihre Partner in
Halle, Leipzig und Ostthüringen zum achten Mal den Wettbewerb um den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland. Bei
dem mit rund 80.000 Euro dotierten Preis werden die besten, marktreifen
Innovationen aus den mitteldeutschen Clustern Automotive, Biotechnologie – Life
Sciences, Chemie/Kunststoffe, Ernährungswirtschaft,
Energie/Umwelt/Solarwirtschaft und Informationstechnologie gesucht. Dazu können
bis zum 12. März 2012 innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen
einfach und kostenfrei im Internet unter www.iq-mitteldeutschland.de
eingereicht werden.
„Unser Kampagnenmotiv
vereint zwei Grundaussagen: Einerseits sind Innovationen die Wurzel für den
langfristigen Erfolg von Unternehmen. Andererseits steht es für den
Wachstumsschub in Sachen Bekanntheit, den die Teilnehmer des IQ Innovationspreis
Mitteldeutschland durch unsere zahlreichen Marketingaktivitäten sowie den Zugang
zu unserem hochwertigen Unternehmensnetzwerk erhalten“, sagt Jörn-Heinrich
Tobaben, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. .
22.11.2011.
Streusalz-Reserve liegt in Bülstringen
In Sachsen-Anhalt wurden deshalb in einem neuen Lager in Bülstringen bei Magdeburg 40 000 Tonnen als Notreserve eingelagert, die anderen 60 000 Tonnen liegen in Nordrhein-Westfalen. Allerdings ist die Notreserve nur ein "Tropfen auf dem heißen Stein": Mehr als vier Millionen Tonnen Salz wurden im letzten Winter auf deutschen Straßen verstreut. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU): "Entscheidend ist aber, dass die gigantischen Mengen auch schnell geholt werden können. Dafür ist das Bülstringer Depot ideal, denn es liegt in der Nähe von zwei Autobahnen und kann auch per Schiene und Wasser erreicht werden".
22.11.2011.
Magdeburg: Aufträge für über 78 Millionen Euro vergeben
Magdeburg - Die Landeshauptstadt hat im vergangenen Jahr 4.294 Aufträge
mit einem Gesamtvolumen von 78.782.599,77 Euro vergeben. Das sind 579 Aufträge mehr als 2009. Das Auftragsvolumen stieg dadurch um fast 30,5
Mio. Euro. Berücksichtigt wurden alle Aufträge mit einem Wert ab 1.000 Euro. "Zum ersten Mal seit Jahren kann die
Stadt eine im Vergleich zum Vorjahr mit fast 30,5 Mio. Euro erhebliche Zunahme
des Gesamtauftragsvolumens verzeichnen", freut sich Magdeburgs
Beigeordneter für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung Holger Platz.
"Nachdem sich im Jahr 2009 durch eine Steigerung des Auftragsvolumens für
Planungsleistungen in Folge des Beginns von Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket
II das Gesamtauftragsvolumen bereits um knapp 2,7 Mio. Euro erhöht hatte, ist
diese Steigerung maßgeblich auf den Realisierungsbeginn und die Umsetzung der
KP-II-Maßnahmen zurückzuführen."
21.11.2011.
Dioxin-Rübenfutter: Hagel ist der Grund
Könnern - Hagel ist die Ursache für Tier-Rübenfutter mit erhöhten Dioxinwerten aus der Zuckerfabrik Könnern. Zu diesem Ergebnis kommt eine interne Untersuchung. demnach hatten am 11. September Hagelkörner mehrere Kunststoffabdeckungen auf Lagerhallendächern zerstört. Kunststoffsplitter konnten so in den in den Hallen gelagerten Koks gelangen. Dieser wird in Kalköfen für die Herstellung von Branntkalk, der zur Zuckergewinnung nötig ist, eingesetzt.
21.11.2011.
Öffentliche Aufträge: Bedingung ist Tariflohn
Magdeburg - Das Land Sachsen-Anhalt hat jetzt den "Entwurf eines Gesetzes über die Vergabe von öffentlchen Aufträgen" vorgelegt. Zu wichtigen Kriterien für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an Privatunternehmen werden datrin unter anderem die zahlung von tariflöhnen, eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde und die Einhaltung sozialer Standards als Bedingungen festgeschrieben.
18.11.2011.
Der Osten kommt besser durch die Krise
Berlin - Nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) kommt die ostdeutsche Wirtschaft besser durch die Schuldenkrise der Eurozone als die Unternehmen in den alten Bundesländern. Das erklärte jetzt Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben.
18.11.2011.
Zahl der Einkommensmillionäre gestiegen
Übrigens: Da die Statistik erst nach Abschluss der Steuerberechnungen erstellt wird, gibt es keine aktuelleren Zahlen.
18.11.2011.
Gewerbesteuer: Kommunen nehmen mehr ein
Halle - Gute Nachrichten vom Landesamt für Statistik: Die Gewerbesteuern der Kommunen fließen wieder stärker. nachdem die letzten beiden Quartale eher mager waren, erreichten sie in der Zeit von Juli bis September 151 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des vergangenen Jahres. Allerdings wurde der Wert des Spitzenjahres (2008) noch um fünf Prozent unterschritten. Für die ersten drei Quartale 2011 errechneten die Statistiker (im Vergleich zum Vorjahr) ein Plus von 17 Prozent. Die Gewerbesteuereinnahmen stiegen von 386 Millionen Euro auf 453 Millionen Euro.
18.11.2011.
Rating-Agentur senkt Daumen bei der Nord LB
Die Herabstufung trifft die Nord / LB, denn es könnte die eigene Refinanzierung teurer machen. Vom Rating hängt ab, wie billig oder teuer eine Bank am Kapitalmarkt Geld aufnehmen kann.
17.11.2011.
Stendal: Erster "Tag der Berufe" sehr erfolgreich
Stendal - „Lecker gute Aussichten – Berufe mit Zukunft in der Ernährungswirtschaft“ - unter diesem Motto fand jetzt der erste „Tag der Berufe“ statt. Schüler, Lehrer und Eltern hatten so die Möglichkeit, sich über Ausbildungsberufe, Chancen und Karrieremöglichkeiten in der Ernährungsindustrie zu informieren. An allen Ständen herrschte reges Gedränge - auch bei der Stendaler Landbäckerei ging es hoch her (Foto rechts). Gemeinsam mit zwei Auszu bildenden und unter Anleitung der einer Ausbilderin versuchten die jungen Leute Teig zu kneten und Flechtgebäcken herzustellen. Außerdem wurde die Entstehung des Brotes unter dem Motto „Vom Korn zum Brot“ präsentiert und auch die Königsdisziplin eines jeden Konditors - das Rosenblüten modellieren – wurde geübt. "Nebenbei" gab es natürlich auch viele Gespräche bei denen allen Interessierten der Beruf des Bäckers, des Backwarenverkäufers und des Maschinen- und Anlagenführers in einem großen Backbetrieb näher gebracht wurden. Neben der Stendaler Landbäckerei beteiligten sich drei weitere Großbetriebe (Altmärker Fleisch- und Wurstwaren GmbH, MILK-SNACK Produktions GmbH / DAILYCER Group, Milchwerke „Mittelelbe“ GmbH) aus der Ernährungswirtschaft in der Region Stendal teil.
17.11.2011.
Rentenversicherung: Beitrag sinkt
Berlin - Die Senkung des Beitragssatzes in der Rentenversicherung von 19,9 auf 19,6 Prozent hat jetzt das Bundeskabinett beschlossen. Die Ermäßigung soll Anfang 2012 wirksam werden und kommt Arbeitnehmern und Arbeitgebern zugute.
In diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass die Rentner Mitte kommenden Jahres mit einer Erhöhung zwischen 2,3 Prozent im Westen und 3,2 Prozent im Osten rechnen können. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU)freut sich, "dass mit der Beitragssatzsenkung im kommenden Jahr nicht nur die arbeitende Generation entlastet wird, sondern zugleich die Rentnerinnen und Rentner von der guten Entwicklung profitieren“. Angehoben wird ab der Beitragssatz zur Pflegeversicherung: Er steigt um 0,1 Prozent.
17.11.2011.
Diesel: Und steigt, und steigt, und steigt...
München - Diesel ist so teuer wie noch nie in diesem Jahr. Ein Liter Diesel an deutschen Tankstellen kostet derzeit durchschnittlich 1,496 Euro und damit 2,6 Cent mehr als in der vergangenen Woche.
Das teilte jetzt der Automobilclub ADAC mit und empfahl: Tanken Sie Sonntags und montags - da ist der Preis am günstigsten.
17.11.2011.
Was ist da los? Wieder Dioxin in Tierfutter entdeckt
Könnern - Was ist da los? Bereits vor gut einer Woche waren im Tierfutter aus der Rübenproduktion der Zuckerfabrik Könnern (Salzlandkreis) erhöhte Dioxinwerte festgestellt worden (www.wirtschaftsspiegel.com berichtete). Jetzt wurde in weiteren Proben gestiegene Giftstoffwerte gemessen. Die Folge: Das Werk darf vorerst kein Tierfutter aus Rüben mehr ausliefern. Betroffen sollen weitere 17.000 Tonnen sein.
Zum Glück ist die Zuckerproduktion nicht betroffen, bestätigt das Umweltministerium. Die Herkunft des Dioxins konnte bisher nicht geklärt werden. Nach Angaben der Kölner Mutterfirma ist die Ursachensuche fast abgeschlossen. Im Werk Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) des Zuckerherstellers, in dem
ebenfalls zuviel Dioxin nachgewiesen wurde, ist
die Ursache inmzwischen geklärt. Dort war das Dioxin, so das NRW-Umweltministerium,
wegen einer defekten Anlage zur Gaswäsche bei der Zuckerherstellung in Prozesswasser gelangt, hatte sich dort angereichert und
schließlich in den Rübenresten angesammelt. Inzwischen ist der Fehler
behoben und der Wasserkreislauf verändert worden, Tierfutter darf wieder
hergestellt. In Könnern scheint der Grund für die Dioxinbelastung ein ähnlicher zu sein.
16.11.2011.
Volksbank Magdeburg: Mittelstand gehört zum Kerngeschäft
Magdeburg - Im Magdeburger Maritimhotel informierten Volksbank, Investitionsbank und Bürgschaftsbank zahlreiche Interessierte zum Thema "Schnelle Kredite". Es herrschte Einigkeit darüber, dass es schnelle Kredite geben kann, wenn der Interessent folgende Punkte erfüllt:
Stimmiges Konzept
Komplett vorliegende bankreife Antragsvorlagen
Solider Businessplan.
Uwe Fabig sicherte zu, dass die Volksbank Magdeburg e. G. ihr Portfolio auch zukünftig für den Mittelstand umfassend einsetzen werde. Dies gehöre zum Kerngeschäft. Veranstaltet wurde der Abend von der Landesinitiative NETWORK-KMU (weitere Informationen finden Sie unter www.network-kmu.de).
15.11.2011.
Sachsen-Anhalt: Land will Solarindustrie aus der Krise helfen
Halle - Sachsen-Anhalt stemmt sich mit einem Millionenprogramm gegen den Abschwung der Solarindustrie. Land und Investitionsbank stellen für Darlehen gut 50 Millionen Euro zur Verfügung, betonte jetzt Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU). Mit diesen Förderungen soll ganz gezielt die Technologieführerschaft der in Sachsen-Anhalt angesiedelten Unternehmen wieder hergestellt werden. Das Programm sei unter anderem dazu gedacht, Unternehmen zu helfen, denen kurzfristig das Geld ausgeht, damit keine Arbeitsplätze verloren gehen. Grund: Derzeit bringt die Billig- Konkurrenz aus China die deutschen Solarspezialisten stark in Bedrängnis. In Sachsen-Anhalt gibt es rund 3600 Arbeitsplätze in der Solarindustrie. Größtes Unternehmen Q-Cells. Doch auch dieses Unternehmen fuhr zuletzt hohe Verluste ein. Wolff verlangte ein Umdenken. «In der Vergangenheit lag der Schwerpunkt stark auf der Produktion von Solarzellen und Modulen. In diesem Feld haben unsere Hersteller ihre Preis- und Technologieführerschaft verloren», sagte die Ministerin mit Blick auf die Konkurrenz aus Asien. «Unsere Hersteller benötigen neue Technologien und Geschäftsmodelle.» Dies könnten etwa Systemlösungen sein, bei denen Solarzellen für das Dach mit dezentralen Speichermöglichkeiten verbunden würden. «Hier gibt es ein Wachstumsfeld.»
15.11.2011.
Familienunternehmen wirtschaftlich sehr gut aufgestellt
Hamburg - Deutsche Familienunternehmen verfügen über eine
außergewöhnlich große Finanzkraft. Auch nach der Finanz- und
Wirtschaftskrise stehen sie finanziell und wirtschaftlich besser da
als der Gesamtdurchschnitt der Unternehmen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Wirtschaftsauskunftei Bürgel und der
Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner. Sie untersuchten die 500 umsatzstärksten deutschen Familienunternehmen. „Bei den wichtigsten Erfolgskennzahlen Eigenkapitalquote,
Gesamtkapitalrendite und Liquiditätskennzahl stehen
Familienunternehmen gegenüber der Gesamtwirtschaft und den
Unternehmen des Euro Stoxx 50 überdurchschnittlich gut da“, erklärt
Dr. Norbert Sellin, Geschäftsführer von Bürgel. Im
Betrachtungszeitraum 2007-2010 konnten die 500 umsatzstärksten
Familienunternehmen ihre bereits auskömmliche Eigenkapitalquote um
circa 8 Prozentpunkte im Mittel auf 53,7 Prozent steigern. Selbst in
den Krisenjahren 2008 und 2009 konnten sie ihre Eigenkapitalquote
weiter erhöhen.
"Die Familienunternehmen strotzen trotz der Finanz- und
Wirtschaftskrise vor Kraft. Durch die Stärke des eigenen operativen
Geschäfts können sie konjunkturelle Abschwünge sehr gut abfedern",
betont Wolfgang Kraus, Geschäftsführender Partner der Beratungs- und
Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner.
11.11.2011.
Teuerungsrate bleibt hoch
Wiesbaden - Es sind die Energiekosten, die die Teuerungsrate in Deutschland kräftig anheizen, deshalb haben die Verbraucher weiterhin mit kräftigen Preissteigerungen zu kämpfen. das statische Bundesamt errechnete jetzt eine jährliche Teuerungsrate von 2,5 Prozent (Stand Oktober). Erst im nächsten Jahr erwarten die Volkswirte eine Verringerung der Preissteigerungen.
10.11.2011.
Investitionsvolumen bricht ein
Halle - Keine guten Nachrichten hatte jetzt das Statistische Landesamt. Das Investitionsvolumen in Sachsen-Anhalt ist 2010 um über 21 Prozent eingebrochen.
09.11.2011.
Fünf Wirtschaftsweise: Nur Mini-Wachstum 2012
Die Risiken für die Konjunktur sind vor allem durch die ungelöste Euro-Schuldenkrise gestiegen, geht aus dem Jahresgutachten des Sachverständigenrates hervor. Positiv ist abe die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Im nächsten Jahr werde die Zahl der Arbeitslosen im Schnitt auf 2,9 Millionen sinken.
Im Zuge der angestrebten Steuerreformen schlagen die Wirtschaftsweisen vor, zur Gegenfinanzierung, die Pendlerpauschale und die Steuerfreiheit von Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschlägen abzuschaffen. Auch sollte der Steuerbonus bei Dienstwagen sowie bei der Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen und Handwerkerleistungen auf den Prüfstand kommen.
09.11.2011.
DIW: Kaum Lohnsteigerungen
09.11.2011.
Wassercent schlecht für den Standort Sachsen-Anhalt
Halle / Dessau - Der Beschluss der Landesregierung, ein Wasserentnahmeentgelt einzunehmen stößt weiter auf Widerstand:. „Diese Zwangsgebühr ist das falsche Signal
zur falschen Zeit“, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas
Brockmeier, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau
(IHK). Grund: Die damit verbundenen Kosten belasten die
Unternehmen zusätzlich in Millionenhöhe belasten und schwächen den Wirtschaftsstandort
Sachsen-Anhalt schwächen. Brockmeier weiter: „Unternehmen in Sachsen-Anhalt leiden bereits heute unter einer hohen
Abgabenlast, weiter steigenden Energiekosten und den weltweit anziehenden
Rohstoffpreisen. Es gibt keinerlei Sachgrund für diese Abgabe –
im Land gibt es eher zuviel als zu wenig Wasser.“
09.11.2011.
Dioxin-Alarm: 323.000 Tonnen Tierfutter aus Zuckerrüben gesperrt
Magdeburg - Bei 43 landwirtschaftlichen Betrieben in
Sachsen-Anhalt wurden jetzt als 320.000 Tonnen Tierfutter aus
Zuckerrüben gesperrt. Der Grund: Dioxon-Funde in dem Futter. "Sie dürfen
nicht verfüttert werden", sagte Ministeriumssprecher Detlef
Thiel. Wie die Mitteldeutsche Zeitung" meldet, soll das Futter - nach
Angaben des Umweltministeriums - im Zusammenhang mit einer Zuckerfabrik
stehen.Demnach seien in dem Werk an 22 Tagen im
Oktober in der Produktion von Futtermitteln erhöhte Werte des
hochgiftigen
Stoffes festgestellt worden. Da die Dioxinmenge jedoch nur geringfügig
über dem Wert lag und die
Rübenreste aus der Zuckerproduktion dem Tierfutter nur beigemischt
werden, schließen die Behörden bislang eine Gefährdung der
Lebensmittelsicherheit aus.
Die Betreiber der Firma sprechen indes
von erheblich kleineren Mengen, die betroffen sind. Untersuchungen der
Firma belegen derweil, dass der Zucker aus
Könnern völlig unbelastet ist.
09.11.2011.
Noch nicht alle offenen Lehrstellen besetzt
Sachsen-Anhalt - Im Land sind noch immer 650 Lehrstellen unbesetzt. Wie die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit
mitteilte, sind das etwa doppelt so viele wie zum gleichen Zeitpunkt 2010.
In Sachsen-Anhalt gibt es in diesem Jahr weniger Bewerber
für einen Ausbildungsplatz. Sowohl die
Zahl der Bewerber als auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen
war rückläufig. 2011bewarben sich 13.981 junge Frauen und Männer, im Vorjahr waren es noch
14.355. Bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern waren 13.312 Lehrstellen
gemeldet - knapp 2,1 Prozent weniger als 2010.
09.11.2011.
45.000 Solarmodule für Roitzsch
Roitzsch -Die Schott Solar AG liefert 45.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 10,5 Megawatt (MWp) für den Solarpark Roitzsch im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Insgesamt ist die Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Nennleistung von rund 13 Megawatt geplant. Dabei hat jedes der 45.000 polykristallinen Module eine Leistung von über 230 Watt peak.
09.11.2011.
Glückwunsch: Halloren-Auszubildende gewinnt 1500 Euro
Halle – Herzlichen Glückwunsch: Jennifer
Kracht, Auszubildende Verkäuferin bei Halloren wurde von der Industrie- und
Handelskammer Halle-Dessau (IHK) für ihren herausragenden Abschluss geehrt. Im Rahmen
der IHK-Bestenehrung erhielt Jennifer Kracht, Auszubildende Verkäuferin
bei der Halloren Schokoladenfabrik AG, den Preis für das beste Abschlussergebnis
des Ausbildungsjahrgangs. Die junge Frau setzte sich gegen insgesamt
5.046 Prüflinge durch und erzielte das beste Ausbildungsergebnis ihres Jahrgangs.
Dafür erhielt sie 1.500 Euro.
„Wir sind
äußerst stolz auf diese ganz außerordentliche Leistung von Frau Kracht“ betont Klaus
Lellé, Vorstandsvorsitzender der Halloren Schokoladenfabrik AG.
30.10.2011.
Orwo Net bleibt auf der digitalen Erfolgsspur
Wolfen – Der erfolgreiche Fotodienstleister Orwo Net aus Wolfen will 2012 eine vierte Produktionshalle bauen, da die Kapazitäten nicht mehr ausreichen. Pro Jahr stellt das Unternehmen 337 Millionen Bilder her. Insbesondere der Dezember ist der umsatzstärkste Monat, da in dieser Zeit vor allem Fotobücher, Kalender und andere digitale Erzeugnisse gefragt sind. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro, 20 Prozent mehr als im Vorjahr. 2012 peilt Orwo Net dann wieder einen Zuwachs von 20 Prozent an. Die Orwo Net GmbH ist seit 2003 am Markt. Mit damals 36 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresumsatz von drei Millionen Euro. Eine Ergebnis, das heute in einem Monat erreicht wird. Seit 2003 hat der Dienstleister in Wolfen rund 30 Millionen Euro investiert, allein in diesem Jahr waren es elf Millionen Euro. In dem Unternehmen arbeiten etwa 250 Beschäftigte.
30.10.2011.
Wichtiger Termin für Jungunternehmer: Gründerwoche 2011 in Magdeburg
Magdeburg - Gemeinsam
mit dem Gründernetzwerk ego.-BUSINESS und dem ego.-PilotenNetzwerk macht sich
die Investionsbank Sachsen-Anhalt als Partner der Gründerwoche Deutschland (14.
bis 20. November) stark für Existenzgründer mit chancenreichen, innovativen
Ideen in Sachsen-Anhalt.
Die Bank und ihre Partner nehmen die Gründerwoche zum Anlass, auf die
kompetente Beratung und auf die individuellen Förder- und Finanzierungsbausteine
für Gründer aufmerksam zu machen. Allein im letzten Jahr haben sich an diesem
weltweiten Event rund 10 Millionen Menschen aus 100 Ländern an 40.000
Veranstaltungen beteiligt.
Neben regionalen Aktionen der ego.-Piloten veranstaltet ego.-BUSINESS
am 15. November ab
12 Uhr in Magdeburg (Halber 85, Halberstädter
Straße) die ego.-KONTAKTbörse. Hier
treffen sich Existenzgründer, Jungunternehmer sowie (Un-)Entschlossene zum
Erfahrungsaustausch und Kontakte knüpfen mit Gründungsnetzwerken,
Förderberatern sowie Kooperationspartnern der ego.-Initiative.
30.10.2011.
Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt
Magdeburg - Sachsen-Anhalt will seine Position als mitteldeutsche Logistikregion weiter stärken. Dafür ist auch der Ausbau der Entwicklungsplattform für neue Ortungs- und Navigationstechnologien, des Galileo-Testfelds Sachsen-Anhalt, geplant. Partner ist das Fraunhofer IFF.
18.10.2011.
Steuer-CD: Land beteiligt sich am Kauf
Magdeburg - Mit gut 50.000 Euro beteiligt sich das Land Sachsen-Anhalt an dem Kauf einer weiteren CD mit den Daten von mutmaßlicher Steuersünder. Auf dem Silberling sind die Daten von gut 3000 deutschen Bankkunden in Luxemburg gespeichert. Für das sachsen-anhaltinische Finanzministerium ist klar: Auch wenn keine Steuersünder aus Sachsen-Anhalt ermittelt werden, profitiert das Land von den zu erwartenden Mehreinnahmen aus dem Länderfinanzausgleich. Deshalb sei die Kaufbeteiligung sinnvoll.
18.10.2011.
Thyssen Krupp sichert Standort Ilsenburg
Ilsenburg - Der weltweite Marktführer für Nockenwellen, Thyssen Krupp Presta investiert 19 Millionen Euro im Gewerbegebiet, um seine Herstellungs-Kapazitäten zu erweitern. Bund und Land fördern dabei den Bau der Produktionshalle mit fünf Millionen Euro.
17.10.2011.
Ministerpräsident lobt „Cleantech Initiative Ostdeutschland“
Magdeburg - Mitglieder des neuen Bündnisses für saubere Technologien getroffen kamen jetzt in der Landeshautstadt zusammen. Die „Cleantech Initiative Ostdeutschland“ hat sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen in den neuen Ländern, die mit ihren Technologien und Verfahren die Umwelt schonen, untereinander und mit wissenschaftlichen Einrichtungen vernetzen. Für Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Reiner Haseloff ist bemerkenswert, dass sich dieser Bereich gerade in Ostdeutschland so stark entwickelt, obwohl zu DDR-Zeiten die Ressourcen der Umwelt rücksichtslos ausgebeutet wurden. Viele Unternehmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hätten sich am Markt etabliert und sind bereits ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung.
13.10.2011.
Entlassungen bei Q-Cells
Bitterfeld-Wolfen - Der Solarkonzern Q-Cells baut in den nächsten Wochen an seinem Hauptsitz in Bitterfeld-Wolfen etwa jeden achten Arbeitsplatz ab. 256 Mitarbeiter werden das Unternehmen in den nächsten Wochen verlassen. Hohe Verluste im ersten Halbjahr 2011 veranlaßten den Konzern Mitte August ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm anzukündigen. Allein in der Verwaltung ist eine Kostenersparnis von 25 bis 30 Prozent geplant. Dazu sollten Mitarbeiter das Unternehmen freiwillig über ein Abfindungsprogramm verlassen. Q-Cells beschäftigte Ende Juni weltweit insgesamt 2.500 Mitarbeiter, davon etwa 2.000 in Bitterfeld-Wolfen.
09.10.2011.
BALL DER WIRTSCHAFT: DIE SCHÖNSTEN FOTOS
Liebe Leserinnen und Leser von www.wirtschaftsspiegel.com,
die schönsten Fotos vom rauschenden Ball der Wirtschaft im Historischen Herrenkrug Parkhotel finden Sie unter:
www.wirtschaftsspiegel.com/galerie
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Betrachten der Bilder, die der Fotograf Ronald Floum am Abend "geschossen" hat.
Die Redaktion
07.10.2011.
Studie ergibt – Burnout ersetzt den „Arbeitsunfall"
Stuttgart – Der Arbeitnehmer von heute wird eher durch Stress krank als durch Unfälle am Arbeitsplatz. Zu diesem Ergebnis kommt das „Arbeitssicherheitsbarometer“ des Prüf-Unternehmens Dekra. Anstelle von Quetschungen oder Brüchen bedrohen Burnout und innere Kündigung immer mehr Arbeitnehmer. Die Dekra führt weiter aus, dass aber nach wie vor die Firmen diesen Punkten - in Bezug auf einen vernünftigen Arbeitsschutz - wenig Beachtung schenken. Nach Berechnungen der Prüfer entstehe durch die entsprechenden Ausfallzeiten der deutschen Wirtschaft pro Jahr ein Schaden von 43 Milliarden Euro. Lesen Sie dazu auch den Bericht unddas Interview mit dem Burnout-Experten Bernd Kollmann weiter unten auf dieser Seite.
06.10.2011.
Neue Fluglinien für Cochstedt
Magdeburg - „Ich freue mich, dass der Flughafen Cochstedt sich mehr und mehr am
Markt behauptet! Das sagte Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof.
Britta Wolff anläßlich der Veröffentlichung des Winterflugplans durch
den Flughafen. Weiter sagte sie: "Dass vom Winterflugplan 2011 an neue
Airlines gewonnen und ein eigenes Reisebüro gegründet wurde, ist
zweifellos ein
wichtiger Schritt zur Festigung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des
Flughafens und zur Sicherung der rund 60 Arbeitsplätze. Ich wünsche
Cochstedt
auch künftig viel Erfolg bei der Akquisition neuer
Partner.“
Im Winter bietet die türkische Airline Corendon jeweils
zwei Flüge pro Woche nach
Istanbul und Antalya an und die die deutsche Fluggesellschaft Germania
startet jeweils einmal pro Woche nach Hurghada (Ägypten) und Las Palmas
(Gran
Canaria). Und Air Lipsia wird den Flighafen anfliegen und mit München verbinden..Außerdem eröffnet der
Reiseveranstalter Schmetterling Reisen in Kooperation mit dem Flughafen das
„airport Reisecenter“ direkt im Terminal. Hier können Reisen
weltweit oder auch nur in Sachsen-Anhalt gebucht werden.
30.09.2011.
Der Sommer ist vorbei - Zahl der Arbeitslosen sinkt
Magdeburg - Der Sommer ist vorbei, der Herbst hat Einzug gehalten. Das wird auch an den Arbeitslosenzahlen deutlich: In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Arbeitslosen gesunken. 129. 400 Frauen und Männer waren im September ohne Arbeit. Das sind 6500 weniger im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl sogar um 8700! Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 10,6 Prozent, 2010 waren es 11,5 Prozent. Beachtenswert: Es ist die niedrigste Arbeitslosenquote in einem Septembermonat seit 20 Jahren. Allerdings muss auch bedacht werden, dass sich die Euro-Krise derzeit noch nicht auf den Arbeitsmarkt auswirkt.
28.09.2011.
Technologiezentrum in Schkopau
Schkopau - Ein neues Technologiezentrum als Teil des Fraunhofer-Instituts für Silizium-Photovoltaik steht jetzt in Schkopau. Mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Forschung nahmen an der feierlichen Eröffnung teil. .
28.09.2011.
Neues Solarwerk geht an den Start
Halle - Nach knapp einjähriger Bauzeit wird am Freitag das neue Solarwerk der ITS Halle Cell GmbH eröffnet. Das Tochterunternehmen der norwegischen Innotech-Solar-Gruppe hat bisher 20 Millionen Euro im „Star Park A14“ (Gewerbegebiet Halle-Queis) investiert und wird dort mit Hilfe selbst entwickelter Technologien die Energieeffizienz leistungsschwacher Solarzellen auf höchstes Niveau bringen. Die Solarzellen werden in die ganze Welt verkauft. Die offizielle Eröffnung erfolgt im Beisein von Wirtschaftsministerin Prof. Brigitta Wolff.
22.09.2011.
Spitze: Top-Tagungshotels in Sachsen-Anhalt ausgezeichnet
Magdeburg - Drei Hotels aus Sachsen-Anhalt wurden von den Juroren der Wahl zu den "Top-Tagungshotels in Deutschland" ausgezeichneet bewertet. Das wurde bei der festlichen Preisverleihung in Wiesloch bekannt. Im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung konnten 20.000 Entscheider (Manager, Veranstalter, Trainer, Personalentwickler) ihre Lieblings-Hotels in den jeweiligen Kategorien "Konferenz", "Seminar", "Klausur", "Kongress", "Meeting" und "Event" wählen.
Weiterlesen … Spitze: Top-Tagungshotels in Sachsen-Anhalt ausgezeichnet
21.09.2011.
So vermeiden Sie Anlageverluste
Magdeburg - Die Börsenkurse stürzten im freien Fall. Amerika wurde von den Rating-Instituten herabgestuft. Griechenland ist faktisch pleite, Italien sinkt im Rating. Der Goldpreis explodiert. Und sogar der deutsche Wirtschaftsboom ist für viele Experten bereits wieder am Ende. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Horrornachrichten aus der Wirtschaft und der internationalen Finanwelt bekannt werden. Und die Politik erscheint angesichts dieser Probleme machtlos.
Kein Wunder, dass sich Millionen Kleinanleger bange fragen: „Ist mein Geld noch sicher?“ Berechtigt: Während der letzten Monate „verbrannten“ Millionenwerte in den Depots der Kleinanleger und ein schneller Ausgleich der Verluste ist – trotz minimalen Börsenaufschwungs - nicht abzusehen: „Das alles hätte nicht passieren müssen“, sagt der bekannte deutsche Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Thorsten Hens (Freiburg). Hens gilt weltweit als Experte für „Behavioural Finance“, eine Wissenschaft, die entscheidend dazu beitragen kann, Anlageverluste auszuschalten.
13.09.2011.
Ohne Sprit durch Barleben
Barleben - Die Mitarbeiter der Gemeinde Barleben sind viel unterwegs - jetzt sogar besonders umweltfreundlich. Die E.ON Avacon AG stellt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die nächsten sieben Wochen einen Peugeot iOn zur Verfügung.
Der viersitzrige Flitzer zieht seine Energie aus einer Lithium-Ionen Batterie, die eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern ermöglicht. Ist die Batterie alle, kann sie an einer normalen Steckdose in ca. sechs Stunden wieder aufgeladen werden. In dem gemeinschaftlichen Projekt von Gemeinde und Energieversorger soll die Akzeptanz der Nutzer, die Alltagstauglichkeit und die Auswirkungen von Elektrofahrzeugen auf den Netzbetrieb getestet werden, denn diese Dinge ist bisher weitgehend unerforscht. In einer ausführlichen Dokumentation werden die Gemeinde-Mitarbeiter nach Ablauf der sieben Wochen über ihre Erfahrungen berichten. Der Energiekonzern erhofft sich davon Erkenntnisse, die in die Weiterentwicklung von Elektroautos einfließen sollen.
Derzeit sind viele Automobilhersteller und Energieunternehmen auf diesem Gebiet äußerst aktiv, denn Elektrofahrzeuge gelten als Transportmittel der Zukunft. Das beweisen auch die vielen neuen Modelle, die jetzt auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert werden.
