Spitzenpositionen gehalten
Magdeburg - Auch 2010 war das umsatzstärkste Unternehmen die TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH mit Sitz in Leuna, die ihren Umsatz um knapp 32 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro steigern konnte.
Auf den Plätzen zwei und drei gab es mit der Dow Gruppe Deutschland (Umsatz: 4,6 Mrd. Euro) sowie den EDEKA Märkten Sachsen-Anhalts (2,2 Mrd. Euro) keine Veränderungen.
Rang vier nimmt die Q-Cells SE (1,4 Mrd. Euro) ein.
Die in Hettstedt ansässige MKM Mansfelder Kupfer und Messing GmbH stellte erstmals seit mehreren Jahren wieder Angaben zur Verfügung und konnte sich mit einem Umsatz von gut 1 Mrd. Euro auf Rang 5 positionieren.
Deutsche Bahn AG bleibt größter Arbeitgeber
Die Barlebener Salutas Pharma GmbH (878 Mio. Euro) rutschte um zwei
Positionen nach unten auf den sechsten Platz. Dem Pharmahersteller
folgen die Freyburger Rotkäppchen Sektkellereien GmbH (820 Mio. Euro)
auf Rang 7 sowie die B. & C. Tönnies Gruppe (766 Mio. Euro) aus
Weißenfels auf Platz 8.
Auf den Positionen 9 und 10 folgen die MITGAS
GmbH (640 Mio. Euro) mit Sitz in Kabelsketal sowie die Novelis
Deutschland GmbH (598 Mio. Euro), die in der Stadt Seeland ansässig ist.
Die Rangliste der 100 größten Arbeitgeber wird weiterhin von der
Deutschen Bahn AG angeführt, die in Sachsen-Anhalt 7.915 Mitarbeiter
beschäftigt. Auch auf den Plätzen zwei bis vier gab es gegenüber dem
Vorjahr keine Veränderungen: Die Dow Gruppe Deutschland (5.404
Mitarbeiter) liegt auf dem zweiten Platz, gefolgt von der Deutschen Post
DHL (5.100) sowie den EDEKA Märkten Sachsen-Anhalts (4.152). Die Plätze
fünf und sechs getauscht haben die Stadtwerke Halle GmbH (2.565
Mitarbeiter) sowie die Q-Cells SE (2.379 Mitarbeiter).
Die Ränge sieben und acht belegen die MIBRAG Mitteldeutsche
Braunkohlen-GmbH (2.156 Mitarbeiter) mit Sitz in Zeitz sowie die K+S
Kali GmbH (2.140 Mitarbeiter) in Zielitz. Dahinter folgt auf Platz neun
die Mitteldeutsche Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG (1.981
Mitarbeiter), die um eine Position nach oben rückte. Gleich um vier
Plätze nach oben gestiegen ist die Hermes Fulfilment GmbH in
Haldensleben (1.800 Mitarbeiter).
Banken betonen Verbundenheit zur regionalen Wirtschaft
"Magdeburg und Halle sind weiterhin die bedeutendsten Standorte großer Unternehmen in Sachsen-Anhalt", erläuterte Dr. Arno Brandt, Leiter der NORD/LB Regionalwirtschaft, der die Studie am Freitag vorstellte. "44 Prozent der Mitarbeiter der 100 aufgeführten Unternehmen sind an diesen beiden Standorten tätig."
"Die Entwicklung der Unternehmen in Sachsen-Anhalt ist von großer Bedeutung für uns", sagte NORD/LB Vorstandsmitglied Dr. Hinrich Holm. "Die Verwurzelung in der regionalen Wirtschaft ist eine Stärke der NORD/LB und Grundlage für unsere nach wie vor erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Dabei kommt dem Geschäft mit heimischen Firmenkunden eine besondere Bedeutung zu."
Investitionsbank: Nachhaltige Förderung zahlt sich aus
Manfred Maas, Sprecher der Geschäftsleitung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB), stellte heraus: "Mehr als drei Viertel der umsatzstärksten Unternehmen sind Kunden der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, deren Entwicklung wir meist über Jahre begleitet haben. Das zeigt: Nachhaltige Förderung zahlt sich aus. Effektive Wirtschaftsförderung gehört zu unseren Kernaufgaben." Die IB ist der NORD/LB als Anstalt in der Anstalt (AidA) angeschlossen.
