Bundesweit erstes Labor für Wirtschaftsförderungssysteme eröffnet
Gemeinsam
mit Staatssekretär Jörg Felgner, Beauftragter der Landesregierung
Sachsen-Anhalt für Informationstechnik (CIO), eröffnete der Fachbereich
Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz am Donnerstag, dem 16. Februar
2012, das bundesweit erste Labor für Wirtschaftsförderungssysteme (kurz
„WiföLAB“). Dieses ist Bestandteil des KAT Forschungskompetenzzentrums an der
Hochschule Harz. In einem engen Verbund aus Wirtschaftsförderern und
Systemanbietern wollen die Harzer Forscher die Entwicklung von
Informationstechnologien für moderne Wirtschaftsförderungs- und
Standortangebote vorantreiben.
Hierfür wird im neuen WiföLAB auf dem Halberstädter Campus erstmals eine sehr
breite Infrastruktur aus modernster Geräte- und Softwaredemonstration
bereitgestellt. Wirtschaftsförderungen aus ganz Deutschland erhalten die Möglichkeit,
die für sie notwendigen technischen Unterstützungen für die tägliche Arbeit zu
evaluieren, welche die Systemanbieter wiederum für die Softwareprogrammierung
aufgreifen können. „Bei der Entwicklung des Labors wurde sowohl die Darstellung
von fachlich-technischen Problemlagen der Wirtschaftsförderungsarbeit
sichergestellt, als auch die Möglichkeit, dass Wirtschaftsförderer über
organisatorische Probleme durch den Einsatz von IT diskutieren und Lösungen
besprechen können“, so Laborleiter André Göbel.
Die neuen Möglichkeiten des WiföLABs werden dabei in die inhaltliche
Entwicklung der Studiengänge des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der
Hochschule Harz integriert. Dekan Prof. Dr. Jürgen Stember ergänzt: „Wir
leisten bereits seit vielen Jahren einen aktiven Beitrag zur fachlichen
Entwicklung der Wirtschaftsförderungsarbeit. So werden wir diese Kompetenz nun
auch in einem Zentrum für Wirtschaftsförderung am Fachbereich
Verwaltungswissenschaften konzentrieren, um den Wirtschaftsförderern in Deutschland
eine fachliche Begleitung durch praxisorientierte Forschungsarbeit zu
ermöglichen.“
An der feierlichen Eröffnung nahmen auch Vertreter der mitwirkenden Industrie-
und Kommunalpartner teil, welche die neuen Entwicklungs- und
Kooperationsmöglichkeiten an der Hochschule Harz ausdrücklich lobten. Gemeinsam
wird in den kommenden Jahren an Fragestellungen und Lösungen gearbeitet, so
dass in Zukunft professionellere Informationsanalysen für die tägliche Arbeit
von Wirtschaftsförderungen möglich werden.
