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Impulse für die Ultraschalltechnik in Mitteldeutschland

Ende des Jahres 2007 war es, als das Innovationsforums „Neue Möglichkeiten beim Messen und Prüfen mit Ultraschall“, initiiert durch die SONOTEC Ultraschallsensorik GmbH Halle, den Auftakt für die erfolgreiche Durchführung des vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten NEMO-Netzwerks „NetUS“ bildete.

Am Donnerstag, den 16. Februar 2012 war die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt in Halle der Gastgeber für etwa 100 geladene Gäste aus Politik, Industrie und Forschung, als es nach 3-jähriger Projektlaufzeit unter der Schirmherrschaft der tti GmbH Magdeburg und der AGIL GmbH Leipzig Zeit war, zu bilanzieren. 

Die Bedeutung von Clustern und Netzwerken für den Dialog von Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsen-Anhalt und länderübergreifend Thüringen und Sachsen stellten Staatssekretär Marco Tullner aus dem Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt und Dr. Hans-Dieter Belter aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie klar heraus.

Das Anliegen des Netzwerkes mit seinen mehr als 20 Partnern, die Potenziale der kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie der Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Entwicklung und der Anwendung von Ultraschallmesstechnik in Mitteldeutschland zusammenzuführen, fand seinen Widerhall in einer Reihe neu initiierter und teilweise bereits erfolgreich abgeschlossener Verbundvorhaben. Daraus entstandene neue Produktlösungen, technische Verfahren und Ansätze sollen so künftig am Markt eingeführt werden und zu gesteigertem Umsatz führen. Dank einer langen Tradition in Forschung und Industrie sowie der Möglichkeit zur unmittelbaren Interaktion von Forschern und Anwendern ist die Region Mitteldeutschland hier gut positioniert.

In 12 Fachvorträgen von Netzwerkpartnern und eingeladenen Gästen wurden vielschichtige Facetten der Ultraschalltechnik und deren Anwendungspotenziale in Maschinenbau, Verfahrenstechnik, in der Medizintechnik und bei der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung vorgestellt. Eine begleitende Ausstellung ausgewählter Produkte bildete das Rahmenprogramm für zahlreiche fachliche Diskussionen in den Pausen des Workshops.

 Das Netzwerk ist auch zukünftig offen gestaltet, so dass die an einer Mitarbeit interessierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen willkommen sind, das stellten die Koordinatoren der Fortführungsphase, Dr. Ulrike Hempel vom Institut für Automation und Kommunikation e.V. Magdeburg (ifak), Prof. Peter Holstein von der SONOTEC Ultraschallsensorik GmbH und Dr. Günther Ihlow von der tti GmbH Magdeburg, in ihren Schlussworten klar heraus. Durch den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern sollen frühzeitig Marktbedürfnisse und Trends erkannt und durch gemeinsames Bestreben die weitere Verankerung ultraschallbasierter Methoden und Techniken in der Industrie vorangetrieben werden.

Wichtige Ergebnisse der Netzwerkarbeit ist die Gründung des Forschungszentrums Ultraschall in Halle als gemeinnütziges Forschungsinstitut  und die Initiierung eines Wachstumskerns für die Ultraschallprüfung von Kunststoffen im Rahmen der BMBF-Innovationsinitiative Unternehmen Region.

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