Nach einer Bauzeit von rund 20 Monaten wurde am 11. Juli das neue Biologieinstitut der Otto-von-Guericke-Universität seiner Bestimmung übergeben. „Für rund 14 Millionen Euro ist eine Einrichtung entstanden, die mit ihrer zeitgemäßen technischen und baulichen Ausstattung je- den Anspruch an eine moderne Universität erfüllt“, sagte Sachsen-Anhalts Bauminister Dr. Karl- Heinz Daehre bei der Einweihung. Der Neubau des Instituts zähle zu den größten Bauvor- haben des Landes. Durch die Investition wird der Hochschulstandort Sachsen-Anhalt und speziell die Landeshaupt- stadt Magdeburg für Studierende und Akademiker noch attraktiver. Daehre weiter: „Der Neubau ist ein klares Signal zur Weiterentwicklung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg“. Ins- besondere deren Spitzenposition auf dem Gebiet der anwendungsorientierten Forschung werde dadurch gestärkt. In dem neuen Gebäude finden auf rund 2000 Quadratmetern mehrere, bislang an verschiedenen Orten untergebrachte Institute des Fachbereichs Biologie ihren Platz. Mehr als 50 Wissen- schaftler und nichtwissenschaftliches Personal sowie fast 100 studentische Arbeitsplätze kön- nen hier künftig untergebracht werden. Das dreigeschossige Labor- und Lehrgebäude in der Lei- pziger Straße befindet sich in enger Nachbarschaft zu weiteren wissenschaftlichen Einrichtung- en der Magdeburger Universität. Die zentrale Lage ermöglicht eine optimale Verknüpfung des neuen Gebäudes mit dem wissenschaftlichen Netzwerk.
Die Hälfte der Kosten für den Bau des neuen Institutes wird aus so genannten EFRE-Mitteln bereitgestellt. Die verbleibenden rund sieben Millionen Euro trugen zu gleich- en Teilen das Land Sachsen-Anhalt sowie der Bund im Rahmen des Hochschulbauför- derungsgesetzes. Der Neubau wurde von einem Magdeburger Planungsbüro entworfen. Die Bauarbei- ten wurden unter der Leitung des Landesbaubetriebes Bau überwiegend von klein- und mittelständischen Unternehmen aus der Region ausgeführt.

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