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US-Gesundheitsmarkt mit Chancen |
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USA. Der Gesundheitsmarkt gehört in den USA zu den besonders dynamischen Wirtschaftssektor- en. Durch den demographischen Wandel, das anhaltende Bevölkerungswachstum und die ange- strebte Ausweitung des Krankenversicherungsschutzes stehen die Zeichen auf langfristige Expan- sion. Deutschland liegt als Lieferant modernster Medizintechnik gut im Rennen, zweistellige Zu- wächse werden verbucht. Als Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen treten deutsche Unterneh- men bislang jedoch kaum in Erscheinung. In den USA lagen 2007 die Pro-Kopf-Ausgaben für Ge- sundheitsdienstleistungen bei geschätzten 7500 US-Dollar, dies entspricht gegenüber 2000 einem Anstieg um etwa 57 Prozent. Damit investieren die Amerikaner im Vergleich zu Deutschland mehr als das Doppelte in ihre Ge- sundheit (unter Berücksichtigung der Kaufkraftparität). Die Expansion der Gesundheitsausgaben wird sich zukünftig noch beschleunigen. Der erste Jahrgang der so genannten Baby Boomer-Gener- ation (Jahrgänge 1946-1964) tritt 2011 ins offizielle Rentenalter ein. Zudem ist zu erwarten, dass im Rahmen der Bestrebungen um eine Gesundheitsreform einem Großteil der gegenwärtig etwa 50 Millionen unversicherten Personen der Zugang zu ärztlichen Leistungen erleichtert wird. Die wahr- scheinlich detaillierteste Prognose über die mittel- und langfristige Entwicklung der Gesundheits- ausgaben haben 2007 die Centers for Medicare and Medicaid Services (CMMS) vorgelegt. Unter Berücksichtigung der sektorspezifischen Inflationsrate erwartet die CMMS-Prognose im Zeit- raum 2007-2016 ein durchschnittliches reales Wachstum des Gesundheitssektors von etwa vier Prozent. Gemäß der BIP-Statistik sind die Ausgaben für Gesundheitsdienstleistungen zwischen 2000 und 2006 real um 27 Prozent gestiegen. Das große Marktvolumen und das Interesse an me- dizinischer Spitzentechnologie machen die USA zum weltweit attraktivsten Medizintechnikmarkt.

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